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DE29513995U1 - Selbstschließender Verschluß - Google Patents

Selbstschließender Verschluß

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DE29513995U1
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Germany
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closure
self
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closing
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DE29513995U
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KOENIGHORST BERND
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KOENIGHORST BERND
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Publication of DE29513995U1 publication Critical patent/DE29513995U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/2018Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure
    • B65D47/2031Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge comprising a valve or like element which is opened or closed by deformation of the container or closure the element being formed by a slit, narrow opening or constrictable spout, the size of the outlet passage being able to be varied by increasing or decreasing the pressure

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Description

Meine Akte: K 140/1
Selbstschließender Verschluß
Die Erfindung betrifft einen selbstschließenden Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen von Behältnissen, insbesondere Tuben oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbaren Flaschen, bestehend aus einem Verschlußkörper mit Mitteln zum dichtschließenden Halten des Verschlusses in oder auf der Austrittsöffnung. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Behältnis, insbesondere eine Tube oder eine mindestens teilweise elastisch zusammendrückbare Flasche, mit einer von einem entsprechenden selbstschließenden Verschluß verschlossenen Austrittsöffnung.
Shampoos, Zahnpastas, Cremes, verschiedenartige Lebensmittel und dgl. werden häufig in Tuben oder in elastisch zusammendrückbaren Kunststoffflaschen verpackt. Zum Verschließen dieser Behältnisse werden üblicherweise Kappen verwendet, die mit einem Innengewinde versehen sind, wodurch die Kappe auf den mit einem Außengewinde versehenen Hals der Tube oder Flasche aufgeschraubt wird. Zur Entnahme des Inhalts wird dann die Kappe vom Benutzer abgeschraubt, die erforderliche Menge des Inhalts entnommen und anschließend, um ein Austrocknen des Inhalts zu vermeiden, die Kappe wieder aufgeschraubt. Bekanntlich wird jedoch häufig das erforderliche Verschließen des Behälters vergessen. Zudem kann es auch, gerade bei kleinen Verschlußkappen, vorkommen, daß diese verlorengehen und dann der Behälter gar nicht mehr verschlossen werden kann.
Z.B. bei Shampoo-Flaschen werden daher in letzter Zeit immer häufiger Verschlußkappen verwendet, in denen recht aufwendig ein ausklappbarer und anschließend wieder in die Kappe versenkbarer Entnahmestutzen integriert ist. Bei diesen Verschlußkappen muß die Kappe nicht mehr auf- und abgeschraubt werden und verbleibt somit ständig an der Flasche und kann daher auch nicht mehr verlorengehen. Ungünstigerweise sind jedoch solche mehrteiligen, komplizierten Verschlüsse relativ kostenintensiv. Zudem wird auch bei diesen Verschlüssen häufig das noch erforderliche Umklappen des Austrittsstopfens vergessen, so daß z.B. bei der Verwendung von Shampoo unter einer Dusche Wasser in die Shampoo-Flasche eindringen kann und den Inhalt der Flasche unerwünscht verflüssigt. Um dieses Problem zu vermeiden, ist ein selbstschließender Verschluß nötig.
Ein entsprechender selbstschließender Tubenverschluß für Zahnpasta, Cremes, Lebensmittel und dgl. ist bereits in der DB-OS 3 809 959 Al offenbart. Hierbei handelt es sich um einen Tubenverschluß mit einem Gehäuse und vier in das Gehäuse integrierten, unter Vorspannung stehenden Verschlußschalen, wobei dem Verschlußgrundkörper die Verschlußschalen fest zugeordnet sind.
Zur Entnahme des Tubeninhalts wird auf den Tubenkörper Druck ausgeübt, welcher sich durch das in der Tube enthaltene Medium in Richtung der Mündung der Verschlußschalen fortpflanzt und die Verschlußschalen nach außen drückt. Dadurch bildet sich zwischen den Verschlußschalen eine Öffnung, durch die das Medium aus der Tube nach außen dringen kann. Um diesen selbstschließenden Verschluß auf der Tube zu befestigen, befindet sich im Verschlußgrundkörper ein Innengewinde, mit welchem der Verschluß auf die Mündung der Tube aufgeschraubt wird.
Nachteilig an diesem selbstschließenden Tubenverschluß ist zum einen die recht aufwendige Herstellung mit unter Vorspannung stehenden Verschlußschalen, die an dem Grundkörper angeordnet sind. Zum zweiten kann es bei diesem Verschluß dazu kommen, daß sich z.B. Zahnpastareste in den Öffnungsschlitzen zwischen den Verschlußschalen festsetzen und dann ein dichtes Zusammendrücken der Verschlußschalen gegeneinander verhindern, so daß eine geringe Öffnung auch ohne erhöhten Innendruck verbleibt und die Tube dann nicht mehr dicht verschlossen ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen selbstschließenden Verschluß der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher einfach und kostengünstig herstellbar ist und welcher immer sicher und dicht abschließt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Verschlußkörper mindestens einen dünnwandigen Austrittsbereich aus elastischem Material aufweist, in welchem mindestens ein Einschnitt oder Einstich eingebracht ist, welcher bei ungefähr gleichem Druck vor und hinter dem Verschluß spannungslos dicht zusammengezogen und verschlossen ist und welcher sich ab einem Überdruck durch ein in dem Behältnis befindliches Medium auf die Verschlußinnenseite gegenüber einem Außenraum entgegen der Eigenspannung auswölbt und aufweitet und einen Teil des Mediums austreten läßt.
Der erfindungsgemäße Verschluß zieht sich, sobald kein Druck mehr von innen ausgeübt wird, automatisch durch die Eigenspannung zusammen. Bei der Verwendung von elastisch in ihre Form zurückgehenden Kunststoffflaschen wird durch den in der Flasche entstehenden Unterdruck das Zusammenziehen des Verschlusses noch unterstützt. Der Verschluß schließt insgesamt so dicht, daß er sich auch für Stoffe mit hoher Viskosität, wie z.B. Haar-Shampoos, bzw. sogar flüssige Stoffe, wie z.B. Haarwasser, Rasierwasser od. dgl., eignet.
Der erfindungsgemäße Verschluß kann im übrigen nicht nur zum Verschließen der genannten Behältnisse, wie Tuben oder Flaschen, verwendet werden, sondern auch zum Einsatz in Austrittsöffnungen von z.B. Rohr- oder Schlauchleitungen.
Die Unteransprüche 2 bis 10 enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verschlusses.
Der Verschlußkörper läßt sich besonders kostengünstig einstückig aus in eine entsprechende Form gespritzten Elastomer-Material, z.B. Gummi, herstellen. In den dünnwandigen Austrittsbereich wird anschließend mit einer Nadel das flexible Austrittsloch eingestochen. Beim Einstechen des Lochs mit einer Nadel handelt es sich, z.B. im Gegensatz zum Aufbohren, nicht um einen materialentfernenden Bearbeitungsvorgang. Selbstverständlich ist es auch möglich, anstatt eines Austrittsloches auch mehrere Austrittslöcher in den dünnwandigen Austrittsbereich einzustechen.
Vorzugsweise sollte das Elastomer-Material einen Elastizitätskoeffizienten aufweisen, der um so höher ist, je geringer die Viskosität des Mediums ist, welches anschließend in den Behälter eingefüllt und durch den Verschluß entnommen werden soll.
Anspruch 11 enthält ein komplettes Behältnis, insbesondere eine Tube oder eine mindestens teilweise elastisch zusammendrückbare Flasche, mit einem erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß.
Die Unteransprüche 12 bis 17 enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieses erfindungsgemäßen Behältnisses mit selbstschließendem Verschluß.
Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch einen erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß nach einem ersten Ausführungsbeispiel zum Einsatz in einem speziell geformten Hals einer Tube oder einer Flasche (teilweise dargestellt),
Fig. 2 eine Draufsicht auf den selbstschließenden Verschluß nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht des selbstschließenden Verschlusses nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch den Hals einer Tube oder einer Flasche gemäß Fig. 1, mit eingesetzem selbstschließendem Verschluß nach Fig. 1 und einem aufgebrachten Verschlußsiegel,
Fig. 5 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch eine Flasche mit einem Hals gemäß Fig. 1, mit Außengewinde und mit eingesetzem Verschluß nach Fig. 1 sowie mit einer aufschraubbaren Abdeckkappe,
Fig. 6 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch einen erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß nach einem zweiten Ausführungsbeispiel mit Düsenbereich und Einsteckbereich, mit Dichtlamellen zum Einstecken in einen geraden Tuben- oder Flaschenhals (ansatzweise dargestellt),
Fig. 7 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines selbstschließenden Verschlusses mit Düsenteil und
Einsteckteil, mit einer Außenzahnung zum Einsetzen in einen geraden Tuben- oder Flaschenhals.
Der selbstschließende Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen (21), von Behältnissen (20), z.B. von Zahnpastatuben, Shampoo-Flaschen od. dgl., besteht aus einem Verschlußkörper (1) aus elastischem Material, beispielsweise Gummi. Der Verschlußkörper (1) weist einen dünnwandigen Austrittsbereich (2) auf, in welchen ein Einstich (10) eingebracht ist. Mittels Rastmitteln (6, 13) oder Lamellen (5) wird der Verschlußkörper (1) dichtschließend in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) eingepreßt.
Bei ungefähr gleichem Druck vor und hinter dem Verschluß (1) ist der Einstich (10) spannungslos dicht zusammengezogen und verschlossen. Wird auf das im Behältnis (20) befindliche Medium, z.B. durch Zusammendrücken der Tube oder der Flasche, Druck ausgeübt, so wölbt sich der dünnwandige elastische Austrittsbereich (2) des Verschlußkörpers (1) nach außen und weitet sich ab einem gewissen Überdruck auf und gibt einen Teil des Mediums frei. Bei nachlassendem Druck zieht sich die Einstichöffnung (10) aufgrund der Eigenspannung wieder dicht zusammen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 ist der Verschlußkörper (1) im wesentlichen zylinderförmig und weist eine flache Stirnfläche (11) auf, welche, wenn der Verschlußkörper (1) in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) eingesteckt ist, nach außen weist. Die innere Stirnfläche (12) weist ein konisch von der inneren Stirnseite (12) axial in Richtung äußerer Stirnseite (11) radial von außen nach innen auf den Austrittsbereich (2) des Verschlußkörpers (1) zulaufende Ausformung (15) auf, so daß das Medium bei Druck auf die Tube (20) bzw. Flasche (20) wie in einer Düse gegen den Austrittsbereich (2) gedrückt wird.
Die Tube (20) bzw. Flasche (20) selbst weist einen Körper (26) und einen daran angeordneten Hals (22) auf, in welchem sich kopfseitig die Austrittsöffnung (21) befindet. Von der Innenwandung des Halses (22) erstreckt sich am äußeren Ende des Halses (22) zentrisch nach innen eine ringförmige Auskragung (23), welche den Hals (22) bis auf eine Austrittsöffnung (21) mit einem geringeren Durchmesser als der Halsdurchmesser verschließt. Von der inneren Kante der Auskragung (23) erstreckt sich weiterhin zentrisch nach innen in einem Abstand von der äußeren Stirnseite der Auskragung (23) ein Wulst (24) . Dieser greift im eingesteckten Zustand des Verschlußkörpers (1) in eine entsprechende Nut (13) im Verschlußkörper (1) formschlüssig ein (siehe Fig. 4). Die äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers (1) schließt dann bündig mit der äußeren Fläche der Auskragung (23) ab. Zum leichteren Einsetzen des Verschlußkörpers (1) in die Austrittsöffnung (21) der Tube oder Flasche (20) ist die innere Stirnfläche (12) des Verschlußkörpers (1) zu den äußeren Seitenflächen hin abgeschrägt.
Über die äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers und die äußere Fläche der Auskragung (23) ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ein abreißbares Verschlußsiegel (25) aus Papier, Metall oder Kunststoffolie aufgeklebt. Hierbei befindet sich der Kleber nur zwischen der Stirnfläche der Auskragung (23) und dem Siegel (25), so daß der Verschlußkörper (1) selbst klebemittelfrei überdeckt ist. Dieses Siegel (25) dient zum Verschließen des Behälters für den Verkauf.
Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit, an dem Hals (22) des Behältnisses (20) ein Gewinde zum Aufschrauben einer den selbstschließenden Verschluß (1) und den Hals (22) überdeckenden Abdeckkappe (27) anzuformen. Mit einer solchen Abdeckkappe (27) könnte z.B. bei einem Transport der Tube (20) oder Flasche (20) auf Reisen od. dgl. der selbstschließende
Verschluß (1) gegen Auslaufen durch unbeabsichtigtes Zusammendrücken der Tube (20) oder der Flasche (20) vermieden werden.Selbstverständlich können die Abdeckkappe (27) bzw. der Hals (22) des Behältnisses (20) anstelle von Gewinden auch mit Rastmitteln, wie z.B. Nuten und Wulsten, zum Aufstecken der Kappe (27) auf den Hals (22) versehen sein.
Die Figuren 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusses (1). Hierbei weist der Verschlußkörper (1) einen Düsenbereich (3) mit kegelstumpfförmigen Innen- und Außenwandungen (8, 9) auf, dessen obere Stirnwand (3s) den dünnwandigen Austrittsbereich (2) bildet. An den Düsenbereich (3) schließt sich nach unten ein Einsteckbereich (4) mit zylindrischer Außenwandung (14) an, an welchen zum Einpressen in den geraden Hals (22) einer Tube (20) oder Flasche (20) Rast- bzw. Kiemmittel (5, 6), wie z.B. eine Sägezahnung (6) oder Lamellen (5) angeformt sind.
Zwischen dem Düsenbereich (3) und dem Einsteckbereich (4) befindet sich vorteilhafterweise außen eine Anschlagkante (7) oder eine Wulst (7A) zur Einschubbegrenzung in den Hals (22) des Behältnisses (20).
Prinzipiell kann anstelle von Rast- bzw. Kiemmitteln (5, 6) der Verschlußkörper (1) und die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) auch mit passendem Gewinde zum Auf- oder Einschrauben des Verschlußkörpers (1) versehen sein. Ebenso ist auch eine Lösung möglich, bei der der Verschlußkörper (1) mittels einer Überwurfmutter, z. B. aus Hartkunststoff, auf der Austrittsöffnung (21) dichtend gehalten wird.
Vorzugsweise ist der Kegelwinkel (ß)der Innenwandung (8) des Düsenbereichs (3) spitzer als der Kegelwinkel (&agr;)der Außenwandung (9). Dadurch wird die Außenwand von der Basis des Düsenkegels zur Spitze hin dünner. Durch den von dem Medium auf den Düsenbereich (3) ausgeübten Druck wird dann der Austrittsbereich (2) durch den Druck auf die Seitenwandungen
(8) bereits vorgedehnt, so daß der dünnwandige Austrittsbereich (2) noch dünner wird und sich leichter auswölbt.

Claims (17)

&iacgr;&ogr; Schutzansprüche
1. Selbstschließender Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen (21) von Behältnissen (20), insbesondere Tuben oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbaren Flaschen, bestehend aus einem Verschlußkörper (1) mit Mitteln (5, 6, 13) zum dichtschließenden Halten des Verschlusses in oder auf der Austrittsöffnung (21), dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (1) mindestens einen dünnwandigen Austrittsbereich (2) aus elastischem Material aufweist, in welchem mindestens ein Einschnitt oder Einstich (10) eingebracht ist, welcher bei ungefähr gleichem Druck vor und hinter dem Verschluß spannungslos dicht zusammengezogen und verschlossen ist und welcher sich ab einem Überdruck durch ein in dem Behältnis (20) befindliches Medium auf die Verschlußinnenseite (12) gegenüber einem Außenraum entgegen der Eigenspannung auswölbt und aufweitet und einen Teil des Mediums austreten läßt.
2. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Teilbereich der Außenwandung (4) des Verschlußkörpers (1) Rast- und/oder Kiemmittel (5, 6, 13) zum dichtschließenden Einpressen des Verschlußkörpers (1) in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) angeordnet sind.
3. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel (13) in entsprechende Ausformungen (24) innerhalb der Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) formschlüssig eingreifen und/oder dieselben umschließen.
4. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (1) im wesentlichen zylinderförmig ist und
eine ebene Stirnfläche (1) aufweist, die bei dem in die Austrittsöffnung (21) eingebrachten Verschlußkörper (1) nach außen weist, und dessen innere Stirnfläche (12) eine konisch von der inneren Stirnseite (12) axial in Richtung äußerer Stirnseite (11) radial von außen nach innen auf den Austrittsbereich (2) des Verschlußkörpers (1) zulaufende Ausformung (15) aufweist.
5. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (1) einen Düsenbereich (3) mit kegelstumpfförmigen Innen- und Außenwandungen (8, 9), dessen obere Stirnwand (3s) den dünnwandigen Austrittsbereich (2) bildet, und einen daran nach unten anschließenden Einsteckbereich (4) mit zylindrischer Außenwandung (14), an welche die Rastmittel (6, 13) oder Lamellen (5) zum Einpressen in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) angeformt sind, aufweist.
6. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Düsenbereich (3) und dem Einsteckbereich (4) außen eine Anschlagkante (7) oder eine Wulst (7) zur Einschubbegrenzung in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) angeordnet ist.
7. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel (ß) der Innenwandung (8) des Düsenbereichs (3) spitzer als der Kegelwinkel (&agr;) der Außenwandung (9) ist.
8. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Stirnfläche (12) des Verschlußkörpers (1) zu den äußeren Seitenflächen hin abgeschrägt ist.
9. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (1) einstückig ist und aus in eine entsprechende Form gespritzten und/oder gegossenem Elastomer-Material, vorzugsweise Gummi, besteht, in welches mit einer Nadel das flexible Austrittsloch (10) in den dünnwandigen Austrittsbereich (2) eingestochen ist.
10. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-Material einen in umgekehrt proportionaler Abhängigkeit von der Viskosität des durch den Verschluß aus dem Behältnis auszutretenden Mediums gewählten Elastizitätskoeffizienten aufweist.
11. Behältnis, insbesondere Tube oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbare Flasche, mit einer von einem selbstschließenden Verschluß (1) verschlossenen Austrittsöffnung (21), dadurch gekennzeichnet, daß der selbstschließende Verschluß die Merkmale nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
12. Behältnis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einem Körper (26) und einem daran angeordneten, kopfseitig die Austrittsöffnung (21) aufweisenden Hals (22) besteht, in welchen der selbstschließende Verschluß (1) eingeschraubt, eingepreßt oder eingerastet ist.
13. Behältnis nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hals (22) des Behältnisses (20) außen ein Gewinde zum Aufschrauben einer den selbstschließenden Verschluß und den Hals (22) überdeckende Abdeckkappe (27) angeordnet ist.
14. Behältnis nach einem der Ansprüche 12 oder 13 dadurch gekennzeichnet, daß von der Innenwandung des Halses (22) sich am äußeren Ende des Halses (22) zentrisch nach innen eine
ringförmige Auskragung (23) erstreckt, welche den Hals (22) bis auf eine Austrittsöffnung (21) mit einem geringeren Durchmesser als der Halsdurchmesser verschließt, und daß die äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers (1) im eingesteckten Zustand bündig mit der äußeren Fläche der Auskragung (23) abschließt.
15. Behältnis nach einem der Ansprüche 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (22) in einem Abstand von seinem äußeren Ende mindestens eine ringförmig sich zentrisch von der Halswand und/oder einer Auskragung (23) aus nach innen erstreckende Kante oder Wulst (24) aufweist, welche in mindestens eine entsprechende Nut (13) im Verschlußkorper (1) formschlüssig eingreift.
16. Behältnis nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest über Teilbereiche des Verschlusses (1) und/oder auf angrenzenden Bereichen der Außenwandungen des Behältnisses (20) ein abreißbares Verschlußsiegel (25) aus Papier und/oder Metall und/oder Kunststofffolie aufgebracht, vorzugsweise angeklebt, ist.
17. Behältnis nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Siegel (25) den Verschluß (1) klebemittelfrei überdeckt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6230940B1 (en) 1999-11-02 2001-05-15 Seaquist Closures Foreign, Inc. One-Piece dispensing system and method for making same
US7077296B2 (en) 1991-12-06 2006-07-18 Aptargroup, Inc. Dispensing valve
EP3099594A4 (de) * 2014-01-31 2018-01-24 Specialized Bicycle Components, Inc. Wasserflasche mit selbstschliessendem ventil

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Legal Events

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