DE29513995U1 - Selbstschließender Verschluß - Google Patents
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Description
Meine Akte: K 140/1
Selbstschließender Verschluß
Die Erfindung betrifft einen selbstschließenden Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen von Behältnissen,
insbesondere Tuben oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbaren Flaschen, bestehend aus einem
Verschlußkörper mit Mitteln zum dichtschließenden Halten des Verschlusses in oder auf der Austrittsöffnung. Darüber hinaus
betrifft die Erfindung ein Behältnis, insbesondere eine Tube oder eine mindestens teilweise elastisch zusammendrückbare
Flasche, mit einer von einem entsprechenden selbstschließenden Verschluß verschlossenen Austrittsöffnung.
Shampoos, Zahnpastas, Cremes, verschiedenartige Lebensmittel
und dgl. werden häufig in Tuben oder in elastisch zusammendrückbaren Kunststoffflaschen verpackt. Zum
Verschließen dieser Behältnisse werden üblicherweise Kappen verwendet, die mit einem Innengewinde versehen sind, wodurch
die Kappe auf den mit einem Außengewinde versehenen Hals der Tube oder Flasche aufgeschraubt wird. Zur Entnahme des Inhalts
wird dann die Kappe vom Benutzer abgeschraubt, die erforderliche Menge des Inhalts entnommen und anschließend, um
ein Austrocknen des Inhalts zu vermeiden, die Kappe wieder aufgeschraubt. Bekanntlich wird jedoch häufig das
erforderliche Verschließen des Behälters vergessen. Zudem kann es auch, gerade bei kleinen Verschlußkappen, vorkommen, daß
diese verlorengehen und dann der Behälter gar nicht mehr verschlossen werden kann.
Z.B. bei Shampoo-Flaschen werden daher in letzter Zeit immer
häufiger Verschlußkappen verwendet, in denen recht aufwendig ein ausklappbarer und anschließend wieder in die Kappe
versenkbarer Entnahmestutzen integriert ist. Bei diesen Verschlußkappen muß die Kappe nicht mehr auf- und abgeschraubt
werden und verbleibt somit ständig an der Flasche und kann daher auch nicht mehr verlorengehen. Ungünstigerweise sind
jedoch solche mehrteiligen, komplizierten Verschlüsse relativ kostenintensiv. Zudem wird auch bei diesen Verschlüssen häufig
das noch erforderliche Umklappen des Austrittsstopfens vergessen, so daß z.B. bei der Verwendung von Shampoo unter
einer Dusche Wasser in die Shampoo-Flasche eindringen kann und den Inhalt der Flasche unerwünscht verflüssigt. Um dieses
Problem zu vermeiden, ist ein selbstschließender Verschluß nötig.
Ein entsprechender selbstschließender Tubenverschluß für Zahnpasta, Cremes, Lebensmittel und dgl. ist bereits in der
DB-OS 3 809 959 Al offenbart. Hierbei handelt es sich um einen
Tubenverschluß mit einem Gehäuse und vier in das Gehäuse integrierten, unter Vorspannung stehenden Verschlußschalen,
wobei dem Verschlußgrundkörper die Verschlußschalen fest zugeordnet sind.
Zur Entnahme des Tubeninhalts wird auf den Tubenkörper Druck ausgeübt, welcher sich durch das in der Tube enthaltene Medium
in Richtung der Mündung der Verschlußschalen fortpflanzt und die Verschlußschalen nach außen drückt. Dadurch bildet sich
zwischen den Verschlußschalen eine Öffnung, durch die das Medium aus der Tube nach außen dringen kann. Um diesen
selbstschließenden Verschluß auf der Tube zu befestigen, befindet sich im Verschlußgrundkörper ein Innengewinde, mit
welchem der Verschluß auf die Mündung der Tube aufgeschraubt wird.
Nachteilig an diesem selbstschließenden Tubenverschluß ist zum einen die recht aufwendige Herstellung mit unter Vorspannung
stehenden Verschlußschalen, die an dem Grundkörper angeordnet sind. Zum zweiten kann es bei diesem Verschluß dazu kommen,
daß sich z.B. Zahnpastareste in den Öffnungsschlitzen zwischen den Verschlußschalen festsetzen und dann ein dichtes
Zusammendrücken der Verschlußschalen gegeneinander verhindern, so daß eine geringe Öffnung auch ohne erhöhten Innendruck
verbleibt und die Tube dann nicht mehr dicht verschlossen ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen selbstschließenden Verschluß der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher
einfach und kostengünstig herstellbar ist und welcher immer sicher und dicht abschließt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Verschlußkörper mindestens einen dünnwandigen Austrittsbereich aus elastischem
Material aufweist, in welchem mindestens ein Einschnitt oder Einstich eingebracht ist, welcher bei ungefähr gleichem Druck
vor und hinter dem Verschluß spannungslos dicht zusammengezogen und verschlossen ist und welcher sich ab einem
Überdruck durch ein in dem Behältnis befindliches Medium auf die Verschlußinnenseite gegenüber einem Außenraum entgegen der
Eigenspannung auswölbt und aufweitet und einen Teil des Mediums austreten läßt.
Der erfindungsgemäße Verschluß zieht sich, sobald kein Druck
mehr von innen ausgeübt wird, automatisch durch die Eigenspannung zusammen. Bei der Verwendung von elastisch in
ihre Form zurückgehenden Kunststoffflaschen wird durch den in der Flasche entstehenden Unterdruck das Zusammenziehen des
Verschlusses noch unterstützt. Der Verschluß schließt insgesamt so dicht, daß er sich auch für Stoffe mit hoher
Viskosität, wie z.B. Haar-Shampoos, bzw. sogar flüssige Stoffe, wie z.B. Haarwasser, Rasierwasser od. dgl., eignet.
Der erfindungsgemäße Verschluß kann im übrigen nicht nur zum
Verschließen der genannten Behältnisse, wie Tuben oder Flaschen, verwendet werden, sondern auch zum Einsatz in
Austrittsöffnungen von z.B. Rohr- oder Schlauchleitungen.
Die Unteransprüche 2 bis 10 enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verschlusses.
Der Verschlußkörper läßt sich besonders kostengünstig einstückig aus in eine entsprechende Form gespritzten
Elastomer-Material, z.B. Gummi, herstellen. In den dünnwandigen Austrittsbereich wird anschließend mit einer
Nadel das flexible Austrittsloch eingestochen. Beim Einstechen des Lochs mit einer Nadel handelt es sich, z.B. im Gegensatz
zum Aufbohren, nicht um einen materialentfernenden Bearbeitungsvorgang. Selbstverständlich ist es auch möglich,
anstatt eines Austrittsloches auch mehrere Austrittslöcher in den dünnwandigen Austrittsbereich einzustechen.
Vorzugsweise sollte das Elastomer-Material einen Elastizitätskoeffizienten aufweisen, der um so höher ist, je
geringer die Viskosität des Mediums ist, welches anschließend in den Behälter eingefüllt und durch den Verschluß entnommen
werden soll.
Anspruch 11 enthält ein komplettes Behältnis, insbesondere eine Tube oder eine mindestens teilweise elastisch
zusammendrückbare Flasche, mit einem erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß.
Die Unteransprüche 12 bis 17 enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dieses erfindungsgemäßen
Behältnisses mit selbstschließendem Verschluß.
Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher
beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch einen erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß nach
einem ersten Ausführungsbeispiel zum Einsatz in einem speziell geformten Hals einer Tube oder einer
Flasche (teilweise dargestellt),
Fig. 2 eine Draufsicht auf den selbstschließenden Verschluß nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht des selbstschließenden Verschlusses nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch den Hals einer Tube oder einer Flasche gemäß Fig. 1, mit
eingesetzem selbstschließendem Verschluß nach Fig. 1 und einem aufgebrachten Verschlußsiegel,
Fig. 5 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch eine Flasche mit einem Hals gemäß Fig. 1, mit
Außengewinde und mit eingesetzem Verschluß nach Fig. 1 sowie mit einer aufschraubbaren Abdeckkappe,
Fig. 6 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch einen
erfindungsgemäßen selbstschließenden Verschluß nach einem zweiten Ausführungsbeispiel mit Düsenbereich
und Einsteckbereich, mit Dichtlamellen zum Einstecken in einen geraden Tuben- oder Flaschenhals
(ansatzweise dargestellt),
Fig. 7 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
selbstschließenden Verschlusses mit Düsenteil und
Einsteckteil, mit einer Außenzahnung zum Einsetzen in einen geraden Tuben- oder Flaschenhals.
Der selbstschließende Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen (21), von Behältnissen (20), z.B. von
Zahnpastatuben, Shampoo-Flaschen od. dgl., besteht aus einem Verschlußkörper (1) aus elastischem Material, beispielsweise
Gummi. Der Verschlußkörper (1) weist einen dünnwandigen Austrittsbereich (2) auf, in welchen ein Einstich (10)
eingebracht ist. Mittels Rastmitteln (6, 13) oder Lamellen (5)
wird der Verschlußkörper (1) dichtschließend in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) eingepreßt.
Bei ungefähr gleichem Druck vor und hinter dem Verschluß (1) ist der Einstich (10) spannungslos dicht zusammengezogen und
verschlossen. Wird auf das im Behältnis (20) befindliche Medium, z.B. durch Zusammendrücken der Tube oder der Flasche,
Druck ausgeübt, so wölbt sich der dünnwandige elastische Austrittsbereich (2) des Verschlußkörpers (1) nach außen und
weitet sich ab einem gewissen Überdruck auf und gibt einen Teil des Mediums frei. Bei nachlassendem Druck zieht sich die
Einstichöffnung (10) aufgrund der Eigenspannung wieder dicht
zusammen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 ist der Verschlußkörper (1) im wesentlichen zylinderförmig und weist
eine flache Stirnfläche (11) auf, welche, wenn der Verschlußkörper (1) in die Austrittsöffnung (21) des
Behältnisses (20) eingesteckt ist, nach außen weist. Die innere Stirnfläche (12) weist ein konisch von der inneren
Stirnseite (12) axial in Richtung äußerer Stirnseite (11) radial von außen nach innen auf den Austrittsbereich (2) des
Verschlußkörpers (1) zulaufende Ausformung (15) auf, so daß das Medium bei Druck auf die Tube (20) bzw. Flasche (20) wie
in einer Düse gegen den Austrittsbereich (2) gedrückt wird.
Die Tube (20) bzw. Flasche (20) selbst weist einen Körper (26)
und einen daran angeordneten Hals (22) auf, in welchem sich kopfseitig die Austrittsöffnung (21) befindet. Von der
Innenwandung des Halses (22) erstreckt sich am äußeren Ende des Halses (22) zentrisch nach innen eine ringförmige
Auskragung (23), welche den Hals (22) bis auf eine Austrittsöffnung (21) mit einem geringeren Durchmesser als der
Halsdurchmesser verschließt. Von der inneren Kante der Auskragung (23) erstreckt sich weiterhin zentrisch nach innen
in einem Abstand von der äußeren Stirnseite der Auskragung (23) ein Wulst (24) . Dieser greift im eingesteckten Zustand
des Verschlußkörpers (1) in eine entsprechende Nut (13) im Verschlußkörper (1) formschlüssig ein (siehe Fig. 4). Die
äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers (1) schließt dann bündig mit der äußeren Fläche der Auskragung (23) ab. Zum
leichteren Einsetzen des Verschlußkörpers (1) in die Austrittsöffnung (21) der Tube oder Flasche (20) ist die
innere Stirnfläche (12) des Verschlußkörpers (1) zu den äußeren Seitenflächen hin abgeschrägt.
Über die äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers und die äußere Fläche der Auskragung (23) ist in dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ein abreißbares Verschlußsiegel (25) aus Papier, Metall oder Kunststoffolie
aufgeklebt. Hierbei befindet sich der Kleber nur zwischen der Stirnfläche der Auskragung (23) und dem Siegel (25), so daß
der Verschlußkörper (1) selbst klebemittelfrei überdeckt ist. Dieses Siegel (25) dient zum Verschließen des Behälters für
den Verkauf.
Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit, an dem Hals (22) des Behältnisses (20) ein Gewinde zum Aufschrauben einer
den selbstschließenden Verschluß (1) und den Hals (22) überdeckenden Abdeckkappe (27) anzuformen. Mit einer solchen
Abdeckkappe (27) könnte z.B. bei einem Transport der Tube (20) oder Flasche (20) auf Reisen od. dgl. der selbstschließende
Verschluß (1) gegen Auslaufen durch unbeabsichtigtes Zusammendrücken der Tube (20) oder der Flasche (20) vermieden
werden.Selbstverständlich können die Abdeckkappe (27) bzw. der
Hals (22) des Behältnisses (20) anstelle von Gewinden auch mit Rastmitteln, wie z.B. Nuten und Wulsten, zum Aufstecken der
Kappe (27) auf den Hals (22) versehen sein.
Die Figuren 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verschlusses (1). Hierbei weist der Verschlußkörper (1) einen Düsenbereich (3) mit
kegelstumpfförmigen Innen- und Außenwandungen (8, 9) auf, dessen obere Stirnwand (3s) den dünnwandigen Austrittsbereich
(2) bildet. An den Düsenbereich (3) schließt sich nach unten ein Einsteckbereich (4) mit zylindrischer Außenwandung (14)
an, an welchen zum Einpressen in den geraden Hals (22) einer Tube (20) oder Flasche (20) Rast- bzw. Kiemmittel (5, 6), wie
z.B. eine Sägezahnung (6) oder Lamellen (5) angeformt sind.
Zwischen dem Düsenbereich (3) und dem Einsteckbereich (4) befindet sich vorteilhafterweise außen eine Anschlagkante (7)
oder eine Wulst (7A) zur Einschubbegrenzung in den Hals (22) des Behältnisses (20).
Prinzipiell kann anstelle von Rast- bzw. Kiemmitteln (5, 6)
der Verschlußkörper (1) und die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) auch mit passendem Gewinde zum Auf- oder
Einschrauben des Verschlußkörpers (1) versehen sein. Ebenso ist auch eine Lösung möglich, bei der der Verschlußkörper (1)
mittels einer Überwurfmutter, z. B. aus Hartkunststoff, auf
der Austrittsöffnung (21) dichtend gehalten wird.
Vorzugsweise ist der Kegelwinkel (ß)der Innenwandung (8) des Düsenbereichs (3) spitzer als der Kegelwinkel (&agr;)der
Außenwandung (9). Dadurch wird die Außenwand von der Basis des Düsenkegels zur Spitze hin dünner. Durch den von dem Medium
auf den Düsenbereich (3) ausgeübten Druck wird dann der Austrittsbereich (2) durch den Druck auf die Seitenwandungen
(8) bereits vorgedehnt, so daß der dünnwandige Austrittsbereich (2) noch dünner wird und sich leichter
auswölbt.
Claims (17)
1. Selbstschließender Verschluß zum Verschließen von Austrittsöffnungen (21) von Behältnissen (20), insbesondere
Tuben oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbaren Flaschen, bestehend aus einem Verschlußkörper (1) mit Mitteln
(5, 6, 13) zum dichtschließenden Halten des Verschlusses in oder auf der Austrittsöffnung (21), dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußkörper (1) mindestens einen dünnwandigen Austrittsbereich (2) aus elastischem Material aufweist, in
welchem mindestens ein Einschnitt oder Einstich (10) eingebracht ist, welcher bei ungefähr gleichem Druck vor und
hinter dem Verschluß spannungslos dicht zusammengezogen und verschlossen ist und welcher sich ab einem Überdruck durch ein
in dem Behältnis (20) befindliches Medium auf die Verschlußinnenseite (12) gegenüber einem Außenraum entgegen
der Eigenspannung auswölbt und aufweitet und einen Teil des Mediums austreten läßt.
2. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Teilbereich der
Außenwandung (4) des Verschlußkörpers (1) Rast- und/oder Kiemmittel (5, 6, 13) zum dichtschließenden Einpressen des
Verschlußkörpers (1) in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) angeordnet sind.
3. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel (13) in entsprechende
Ausformungen (24) innerhalb der Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) formschlüssig eingreifen und/oder dieselben
umschließen.
4. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußkörper (1) im wesentlichen zylinderförmig ist und
eine ebene Stirnfläche (1) aufweist, die bei dem in die
Austrittsöffnung (21) eingebrachten Verschlußkörper (1) nach außen weist, und dessen innere Stirnfläche (12) eine konisch
von der inneren Stirnseite (12) axial in Richtung äußerer Stirnseite (11) radial von außen nach innen auf den
Austrittsbereich (2) des Verschlußkörpers (1) zulaufende Ausformung (15) aufweist.
5. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußkörper (1) einen Düsenbereich (3) mit kegelstumpfförmigen Innen- und Außenwandungen (8, 9), dessen
obere Stirnwand (3s) den dünnwandigen Austrittsbereich (2) bildet, und einen daran nach unten anschließenden
Einsteckbereich (4) mit zylindrischer Außenwandung (14), an welche die Rastmittel (6, 13) oder Lamellen (5) zum Einpressen
in die Austrittsöffnung (21) des Behältnisses (20) angeformt
sind, aufweist.
6. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Düsenbereich (3) und dem Einsteckbereich (4) außen eine Anschlagkante (7) oder eine
Wulst (7) zur Einschubbegrenzung in die Austrittsöffnung (21)
des Behältnisses (20) angeordnet ist.
7. Selbstschließender Verschluß nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelwinkel (ß) der
Innenwandung (8) des Düsenbereichs (3) spitzer als der Kegelwinkel (&agr;) der Außenwandung (9) ist.
8. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Stirnfläche (12) des Verschlußkörpers (1) zu den äußeren Seitenflächen hin abgeschrägt ist.
9. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußkörper (1) einstückig ist und aus in eine entsprechende Form gespritzten und/oder gegossenem Elastomer-Material,
vorzugsweise Gummi, besteht, in welches mit einer Nadel das flexible Austrittsloch (10) in den dünnwandigen
Austrittsbereich (2) eingestochen ist.
10. Selbstschließender Verschluß nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Elastomer-Material einen in umgekehrt proportionaler Abhängigkeit von der Viskosität des durch den Verschluß aus
dem Behältnis auszutretenden Mediums gewählten Elastizitätskoeffizienten aufweist.
11. Behältnis, insbesondere Tube oder mindestens teilweise elastisch zusammendrückbare Flasche, mit einer von einem
selbstschließenden Verschluß (1) verschlossenen Austrittsöffnung (21), dadurch gekennzeichnet, daß der
selbstschließende Verschluß die Merkmale nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
12. Behältnis nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einem Körper (26) und einem daran angeordneten,
kopfseitig die Austrittsöffnung (21) aufweisenden Hals (22) besteht, in welchen der selbstschließende Verschluß (1)
eingeschraubt, eingepreßt oder eingerastet ist.
13. Behältnis nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hals (22) des Behältnisses (20) außen ein Gewinde zum
Aufschrauben einer den selbstschließenden Verschluß und den Hals (22) überdeckende Abdeckkappe (27) angeordnet ist.
14. Behältnis nach einem der Ansprüche 12 oder 13 dadurch gekennzeichnet, daß von der Innenwandung des Halses (22) sich
am äußeren Ende des Halses (22) zentrisch nach innen eine
ringförmige Auskragung (23) erstreckt, welche den Hals (22)
bis auf eine Austrittsöffnung (21) mit einem geringeren Durchmesser als der Halsdurchmesser verschließt, und daß die
äußere Stirnfläche (11) des Verschlußkörpers (1) im eingesteckten Zustand bündig mit der äußeren Fläche der
Auskragung (23) abschließt.
15. Behältnis nach einem der Ansprüche 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (22) in einem Abstand von seinem
äußeren Ende mindestens eine ringförmig sich zentrisch von der Halswand und/oder einer Auskragung (23) aus nach innen
erstreckende Kante oder Wulst (24) aufweist, welche in mindestens eine entsprechende Nut (13) im Verschlußkorper (1)
formschlüssig eingreift.
16. Behältnis nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest über Teilbereiche des Verschlusses (1) und/oder auf angrenzenden Bereichen der
Außenwandungen des Behältnisses (20) ein abreißbares Verschlußsiegel (25) aus Papier und/oder Metall und/oder
Kunststofffolie aufgebracht, vorzugsweise angeklebt, ist.
17. Behältnis nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
das Siegel (25) den Verschluß (1) klebemittelfrei überdeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29513995U DE29513995U1 (de) | 1995-08-31 | 1995-08-31 | Selbstschließender Verschluß |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29513995U DE29513995U1 (de) | 1995-08-31 | 1995-08-31 | Selbstschließender Verschluß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29513995U1 true DE29513995U1 (de) | 1995-11-16 |
Family
ID=8012450
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29513995U Expired - Lifetime DE29513995U1 (de) | 1995-08-31 | 1995-08-31 | Selbstschließender Verschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29513995U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6230940B1 (en) | 1999-11-02 | 2001-05-15 | Seaquist Closures Foreign, Inc. | One-Piece dispensing system and method for making same |
| US7077296B2 (en) | 1991-12-06 | 2006-07-18 | Aptargroup, Inc. | Dispensing valve |
| EP3099594A4 (de) * | 2014-01-31 | 2018-01-24 | Specialized Bicycle Components, Inc. | Wasserflasche mit selbstschliessendem ventil |
-
1995
- 1995-08-31 DE DE29513995U patent/DE29513995U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US7077296B2 (en) | 1991-12-06 | 2006-07-18 | Aptargroup, Inc. | Dispensing valve |
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