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DE29513969U1 - Former für eine Papier- oder Kartonmaschine - Google Patents

Former für eine Papier- oder Kartonmaschine

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Publication number
DE29513969U1
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DE
Germany
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former
screen
former according
deflection
paper
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29513969U
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English (en)
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Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH
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Publication of DE29513969U1 publication Critical patent/DE29513969U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/02Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Seite 1 P 797 de
23. August 1995
VOITH SULZER PAPIERMASCHINEN GmbH. Heidenheim Former für eine Papier- oder Kartonmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf einen Former für eine Papier- oder Kartonmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Former dieser Art können als Langsiebteil in einer Papier- oder Kartonmaschine ausgeführt sein mit einer im wesentlichen waagerechten oder auch leicht schrägen Siebführung, unmittelbar nachdem die Suspension das Sieb erreicht hat. Bei solchen Langsiebpapiermaschinen werden zur Entwässerung die Schwerkraft und eventuell zusätzlich Vakuum eingesetzt. Nachteilig ist hier insbesondere die relativ große Entwässerungslänge. Um diesem Nachteil abzuhelfen, kann statt eines Einsiebformers ein Doppelsiebformer verwendet werden, bei dem die Fasersuspension zwischen zwei Sieben geführt wird und eine Entwässerung nach beiden Papierbahnseiten stattfindet. Neben den Auswirkungen auf die Entwässerungslänge und die Formation bringt das zusätzliche Sieb eine in vielen Fällen störende Markierung auf der zweiten Papierbahnseite mit sich.
Ein weiterer Nachteil von Doppeisiebformern ist die Auswaschung von Füll- und Feinstoffen aus den äußeren Papierschichten, wenn dort hohe Entwässerungsdrücke entstehen. Dies kann die Qualität von Papieren, bei denen ein hoher Füllstoffgehalt in den äußeren Schichten angestrebt wird, negativ beeinträchtigen. Bei vielen Druckpapieren, so z.B. Tiefdruckpapieren, wird nämlich ein hoher Füllstoffgehalt der Oberfläche angestrebt. Bei mehrlagigen Produkten, wie beispielsweise Kartons, die durch Zusammengautschen einzelner oder mehrerer Lagen gebildet werden, sind viele Feinstoffe in den Verbindungsflächen der Lagen von Nutzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Former zu schaffen, der mit einer geringeren Entwässerungslänge auskommt als ein Langsiebformer, und dabei die
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genannten Nachteile des Doppelsiebformers zumindest teilweise zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst. Dabei werden die Entwässerungskräfte dadurch verstärkt, daß die erfindungsgemäß erzeugten Fliehkräfte einen Entwässerungsdruck in der Bahn, in Richtung zum Sieb hin, aufbauen. Selbst wenn in Sonderfällen ein weiteres Sieb auf der Deckseite der Papierbahn aufgebracht ist, können Markierungen vermindert oder ganz vermieden werden, wenn es im Umlenkteil nicht oder nur sehr gering gegen die Faserschicht gedrückt wird. Da bei mehrlagigen Produkten die Markierungen nur wenig stören, liegt der Vorteil der Erfindung zur Hauptsache in der Erhaltung der Feinstoffe an der Gautschseite. Das im Umlenkteil nur mitlaufende Obersieb kann evt. bei später bereits verfestigter Faserschicht angedrückt werden.
Auf der Rückseite des außen liegenden Siebes können Führungs- und Entwässerungselemente angeordnet sein, die Bahn und Sieb stützen, Wasser abführen und die Formation beeinflussen. Dazu können z.B. gekrümmte und geschlitzte oder gelochte Leitbleche, Saugkästen, Leitwalzen und Foils verwendet werden.
Aufgabe der Führungselemente ist, bei nicht ausreichend großen Fliehkräften zu verhindern, daß durch die Siebspannung das Sieb mit der Papierbahn von der vorgesehenen Laufbahn abhebt. Bei Verwendung von Saugkasten, die einen zusätzlichen Entwässerungsdruck erzeugen, können je nach Größe und Radius der Umlenkung entweder mehrere gerade Saugkasten oder einer bzw. mehrere gekrümmte Saugkästen eingesetzt werden. Sind mehrere Saugkasten vorhanden, so kann das Vakuum der einzelnen Kästen entsprechend den Anforderungen an die Entwässerungs- und/oder Führungsfunktion angepaßt werden. Die Krümmung (örtlicher Radius) der Umlenkung kann entsprechend den örtlichen Erfordernissen gestaltet werden.
Für die Führung läßt sich der Coanda-Effekt ausnutzen. Bei magnetischen Sieben können magnetische Führungselemente eingesetzt werden, um das Sieb mit der Papierbahn auf der vorgesehenen Bahn zu halten.
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Um einen Teil der Siebspannung aufzunehmen, kann die Papierseite zusätzlich durch ein geeignetes Hilfsmittel mit Luftdruck beaufschlagt (z.B. Kasten, Führungsblech mit Bohrungen, Airturn) oder durch eine Walze (glatt oder mit geringer Wasseraufnahme) geführt werden.
Um den Siebzug während des Hochfahrens der Maschine aufzunehmen, können auf der dem Papier zugewandten Seite des Siebes Hilfseinrichtungen vorhanden sein, die das Sieb stützen, bis die dafür vorgesehenen Führungselemente das Sieb sicher führen (z.B. durch glatte Walze, mehrere Leitwalzen, gekrümmtes Blech, Blaskästen).
Dabei ergeben sich folgende Möglichkeiten für den Einsatz eines solchen Formierteüs:
1. Direkt nach oder in einem gewissen Abstand zu einem Stoffauflauf anschließend;
2. nach einem Sekundärstoffauflauf, mit dem eine Suspension mit hohem Füllstoffanteil (und/oder auch Feinstoffanteil) aufgegeben wird;
3. Einsatz innerhalb von Mehrlangsiebpartien/Langsieben bei Mehrlagenblattbildung;
4. nach einem hinter einem Hybridformer angeordneten Sekundärstoffauflauf;
5. nach einem hinter einem Doppelsiebformer angeordneten Sekundärstoffaufiauf;
6. im Doppelsiebformer.
Der Stoffauflauf eines solchen Papiermaschinenteils kann z.B. ausgeführt sein als Mehrschichtstoffauflauf mit hohem Füllstoffanteil in einer oder beiden äußeren Schichten bzw. als Einschichtstoffauflauf mit in Z-Richtung unterschiedlichem Füllstoff- und/oder Feinstoffgehalt (z.B. durch zwei oder mehrere Verteiler).
Wird in einem Dreischichtstoffauflauf in den beiden Außenschichten mit erhöhtem Füllstoffgehalt gefahren, so ist auf der wasserabführenden Seite ein besonders feines Sieb zu verwenden, um eine ausreichende Ascheretention zu gewährleisten.
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Somit bietet die Erfindung folgende Vorteile:
1. Verbesserte Entwässerung;
2. kompakte Bauweise;
3. keine bzw. geringere Markierung der Deckschicht durch ein Sieb.
4. Wird mit Primär- oder Sekundärstoffaufläufen eine füllstoffreiche Schicht aufgebracht, so kann diese durch die Entwässerung im Zentrifugalfeld gut in der Oberfläche verankert werden (dies gilt auch entsprechend für Schichten mit hohem Feinstoffgehalt);
5. besonders vorteilhaft bei Papieren mit einseitig höherem Füllstoffanteil (z.B. Papiere/Karton mit einseitig höherer Weiße und/oder einseitig höherer Glätte.
Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert anhand von Zeichnungen. Dabei zeigen in seitlich schematischer Ansicht:
Fig. 1 Beispiel des Erfindungsgegenstandes mit horizontaler Initialentwässerung;
Fig. 2 Variante des Erfindungsgegenstandes mit Stoffauflauf am Umlenkteil.
Die Fig. 1 zeigt beispielhaft den Erfindungsgegenstand mit dem Endlossieb 1 und dem Stoffauflauf 2. Dabei kann der Stoffauflauf, wie hier gezeigt, mehrere Schichten bilden, er kann aber auch ein Einschichtstoffauflauf sein. Das Endlossieb 1 wird über eine Anzahl von Führungselementen, insbesondere Walzen, so geführt, daß es im Bereich des Stoffauflaufs 2 einen horizontalen Bereich aufweist, in dem die Papierstoffsuspension auftrifft. In diesem horizontalen Bereich wird über Entwässerungselemente 8 mit Hilfe der Schwerkraft entwässert und formiert, wobei diese horizontale Strecke kurzer ist als bei einer Langsiebmaschine. Es schließt sich nun, in Laufrichtung gesehen, der Umlenkteil 4 des Endlossiebes 1 an. Charakteristisch ist, daß bei diesem Umlenkteil das Endlossieb 1 radial außen liegt und die radial innen liegende Papierschicht trägt. Eventuell können Führungsteile 7, die das Endlossieb 1 berühren, vorhanden sein, sie können aber auch entfalten. Im Umlenkteil 4 erhält das Endlossieb 1 seine Form
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aufgrund von Zentrifugalkräften und/oder Druckdifferenz zwischen innen und außen. Beispielsweise könnte in dem Wasserkasten 9 ein Unterdruck anliegen, der den Sieblauf weiter stabilisiert. Die durch die Umlenkung erforderliche Siebspannung wird im wesentlichen von den Walzen 5 und 6 aufgebracht. Die auf diese Weise gebildete Bahn kann z.B., wenn die Walze 6 als Saugwalze ausgebildet ist, weiter dort entwässert und formiert werden, es können weitere Entwässerungsteile folgen, bis die Bahn von einem weiteren Endlossieb 10 aufgenommen und weitergeführt wird.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeigt die Fig. 2. Bei dieser wird die Papierstoffsuspension 3 direkt in den Umlenkteil 4 als Breitstrahl eingespritzt. Die so gebildete Bahn wird mit einer weiteren, auf einem Langsieb 12 gebildeten Lage zusammengegautscht. In solchen Fällen kann sich die Entwässerung am Former besonders vorteilhaft auswirken, da die zum Zusammengautschen erforderlichen Feinstoffe in hoher Konzentration auf der richtigen Seite der gebildeten Bahn zu liegen kommen.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform kann auch so variiert werden, daß der Stoffauflauf 2 einen senkrecht nach unten gerichteten Papierstoffsuspensionsstrahl abgibt und der in Fig. 1 gezeigte Umlenkteil 4 um 90° gedreht ausgeführt wird.

Claims (11)

Seitee P 797 de 23. August 1995 Schutzansprüche:
1. Former mit mindestens einem umlaufenden, durch Walzen geführten Endlossieb (1), auf das die aus einem Stoffauflauf (2) austretende Papierstoffsuspension (3) aufgetragen wird und durch das in der Papierstoffsuspension (3) enthaltene Wasser (4) hindurchtreten kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Endlossieb in einem zwischen zwei Walzen (5 und 6) liegenden Umlenkteil seines Umlaufes bogenförmig so umgelenkt wird, daß das Endlossieb (1) radial außen und die Papierstoffsuspension (3) radial innen ist.
2. Former nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Former nur ein Enlossieb (1) enthält.
3. Former nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Former ein Doppelsiebformer mit zwei Endlossieben ist.
4. Former nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkung, zumindest abschnittsweise, aufgrund von Zentrifugalkräften ausgebildet wird.
5. Former nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkung, zumindest abschnittsweise, aufgrund einer zwischen Innen- und Außenseite anliegenden Druckdifferenz ausgebildet wird.
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6. Former nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Zentrifugalkräfte als auch Druckkräfte wirken.
7. Former nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlenkungsteil radial außen das Sieb berührende Führungsteüe (7) vorhanden sind.
8. Former nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteüe (7) quer zur Laufrichtung angeordnete Leisten sind.
9. Former nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteüe (7) quer zur Laufrichtung angeordnete Registerwalzen sind.
10. Former nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlenkbereich siebseitig Unterdruck angelegt ist.
11. Former nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Umlenkbereich stoffseitig Überdruck angelegt ist.
DE29513969U 1995-08-31 1995-08-31 Former für eine Papier- oder Kartonmaschine Expired - Lifetime DE29513969U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19651493A1 (de) * 1996-12-11 1998-06-18 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Siebpartie und Verfahren zum Formen einer mehrlagigen Faserstoffbahn
US6702926B1 (en) 1996-12-11 2004-03-09 Voith Sulzer Papiermaschinen Gmbh Process for forming a multi-ply fiber web
DE10317372A1 (de) * 2003-04-15 2004-11-04 Voith Paper Patent Gmbh Entwässerungseinrichtung

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