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DE29512697U1 - Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate - Google Patents

Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate

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DE29512697U1
DE29512697U1 DE29512697U DE29512697U DE29512697U1 DE 29512697 U1 DE29512697 U1 DE 29512697U1 DE 29512697 U DE29512697 U DE 29512697U DE 29512697 U DE29512697 U DE 29512697U DE 29512697 U1 DE29512697 U1 DE 29512697U1
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vessel
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pressure piston
adjustable flow
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DE29512697U
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    • F16N11/04Spring-loaded devices
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

SiPSSO
Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate
Die Erfindung betrifft eine Schmiermittel-Zuführeinrichtung, insbesondere eine mit einem Fließsteuerventil ausgestattete zur Einstellung der Fließrate der Schmiermittel- Zuführeinrichtung.
Eine herkömmliche Schmiermittel- Zuführeinrichtung enthält ein Schmiermittelgefäß, eine Feder, einen Druckkolben, einen Schmiermittelgefäßboden und eine Schmiermittelzuführdüse. Das Schmiermittelgefäß wird aus einem hohlen Behälter mit einer oberen Wand und einem offenen Boden gebildet. Der Schmiermittelgefäßboden ist über ein Gewinde mit dem offenen Boden des Schmiermitteigefässes verbunden. Die Feder und der Druckkolben werden in dem Schmiermittelgefäß aufgenommen, so daß der Druckkolben in Gleit- und Dichtkontakt mit der inneren Wandfläche des Schmiermittelgefässes steht, während die Feder den Druckkolben von der oberen Wand des Schmiermittelgefässes weg- und in Richtung auf den Schmiermittelgefäßboden vorspannt. Der Druckkolben und der Schmiermittelgefäßboden bilden zusammen eine im Volumen variable, mit Schmiermittel zu befüllende Schmiermittelkammer. Der Schmiermittelgefäßboden ist mit der Schmiermittelzuführdüse versehen, die in Fluidverbindung mit der Schmiermittelkammer steht, so daß Schmiermittel einem mechanischen Lagersystem zugeführt werden kann.
Die Nachteile herkömmlicher Schmiermittel-Zuführeinrichtungen sind folgende:
SIPZ38O
1. Es ist festzustellen, daß herkömmliche Schmiermittel-Zuführeinrichtungen keinerlei Einrichtungen zur Steuerung der Schmiermittelströmung durch die Schmiermittelzuführdüse enthalten. Damit wird üblicherweise überflüssiges Schmiermittel dem mechanischen Lagersystem zugeführt. Dies führt zu höherem Lagerwiderstand, wenn der Einsatz des mechanischen Lagersystems beginnt, was zu erhöhtem Schmiermittelverbrauch führt.
10
2. Die Unterseite der oberen Wand des Schmiermittelgefässes ist mit einem ringförmigen Vorsprung ausgebildet, der eine mittige Positionierungsaussparung zur Positionierung des oberen Endes der Feder bildet. Da die obere Wand des Schmieraittelgefässes
darüber hinaus mit Lüftungsöffnungen versehen ist, die von dem ringförmigen Vorsprung umgeben werden, besteht die Möglichkeit, daß die Lüftungsöffnungen von der Feder verstopft werden, was zu einem erhöhten Widerstand führt, wenn das Schmiermittelgefäß
mit Schmiermittel befüllt wird.
3. Die obere Seite des Schmiermittelgefäßbodens ist mit einer Zentralaussparung versehen, die in Fluidverbindung mit dem Schmiermittelgefäß steht. Der
Schmiermittelgefäßboden ist weiterhin mit einer radialverlaufenden Schmiermittelzuführdüse versehen, die in Fluidverbindung mit der Zentralaussparung steht. Da der Druckkolben nicht den Boden der Zentralaussparung im Schmiermittelgefäßboden erreichen
kann, kann das Schmiermittel in der Zentralaussparung nicht vollständig verbraucht werden, was zur Bildung von festen Schmiermittelrückständen führt.
4. Zwischenstücke sind notwendig, um Düsen in unterschiedlichen Winkeln, beispielsweise in 45°, 90° oder 180°, an der Schmiermittelzuführdüse zu befestigen.
5. Da die Schmiermittelzuführdüse radial angeordnet ist, wird das Schmiermittelgefäß von der Seite her mit Schmiermittel befüllt, was zu unsauberen Bewegungen des Druckkolbens im Schmiermittelgefäß während des Befüllens mit Schmiermittel führen kann.
Anders ausgedrückt, die nach oben gerichtete Kraft auf der Unterseite des Druckkolbens, die von dem in das Schmiermittelgefäß eindringenden Schmiermittel erzeugt wird, ist ungleich, womit der Druckkolben relativ zum Schmiermittelgefäß geneigt wird.
Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einem Fließsteuerventil zum Steuern der Fließrate des Schmiermittels zu entwickeln, um das Einfließen von übermäßigen Mengen an Schmiermittel in ein mechanisches Lagersystem zu vermeiden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schmiermittel-Zuführeinrichtung zu entwickeln, die eine ausgewogene Bewegung eines Druckkolbens der Einrichtung sicherstellt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schmiermittel-Zuführeinrichtung zu entwickeln, die den vollständigen Verbrauch des darin befindlichen Schmiermittels sicherstellt, um die Bildung von festen Schmiermittelrückständen zu verhindern.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schmiermittel-Zuführeinrichtung zu entwickeln, die mit Schmiermittel-Zuführdüsen in unterschiedlichen Winkeln, wie beispielsweise 45°, 90° oder 180°, ohne daß Zusatzstücke erforderlich wären, versehen werden kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schmiermittel-Zuführdüse zu entwickeln, die einen Druckkolben aufweist, der nicht relativ zum Schmiernuttelgefaß geneigt wird, wenn dieses mit Schmiermittel befüllt wird.
Die erfindungsgemäße Schmiermittel-Zuführeinrichtung weist demgemäß eine einstellbare Fließrate auf und enthält ein Schmiermittelgefäß, einen Druckkolben, eine Feder, einen Schmiermittelgefäßboden, eine Schmiermittelzuführdüse und ein Fließsteuerventil. Das Schmiermittelgefäß ist als hohler Behälter mit einer oberen Wand und einem offenen Boden ausgebildet. Die obere Wand ist mit Lüftungsöffnungen versehen, die einen inneren Raumbereich des Schmiermittelgefässes mit der Atmosphäre verbinden. Der Druckkolben wird im Schmiermittelgefäß aufgenommen und steht in Gleit- und Dichtkontakt mit einer inneren Wandfläche des Schmiermitteigefässes. Die Feder ist im ..-Schmiermittelgefäß zwischen dem Druckkolben und der oberen Wand des Schmiermittelgefässes angeordnet und drückt den Druckkolben von der oberen Wand weg. Der Schmiermittelgefäßboden weist einen oberen Bereich, der mit dem offenen Boden des Schmiermittelgefässes verbunden ist, und einen untere Bereich mit einem Loch auf. Die Schmiermittelzuführdüse weist ein Durchgangsloch auf. Das Fließsteuerventil steuert die Fließrate des Schmiermittels vom Schmiermittelgefäß zur Scnmiermittelzuführdüse. Das Fließsteu-
erventil ist als zylindrischer Körper mit einem oberen Bereich, der mit dem Schmiermittelgefäßboden an dessen Loch verbunden ist, und einem unteren Bereich ausgebildet, der lösbar mit der Schmiermittelzuführdüse verbunden ist. Das Fließsteuerventil weist einen Schmiermittelkanal auf, um den oberen und den unteren Bereich des Ventils in Fluidverbindung zu halten. Das Ventil enthält ferner eine Schmiermittelzuführdüse zwischen dem oberen und dem unteren Bereich des Ventils, die in Fluidverbindung mit dem Schmiermittelkanal steht.
Eine mit einem Außengewinde versehene Regulatornadel weist ein spitzes inneres Ende, das sich radial durch das Fließsteuerventil und in ein entferntes Ende des Schmiermittelkanals erstreckt, sowie ein äußeres Ende auf, das mit einem Einstellknopf versehen ist. Der Einstellknopf kann zur Positionsveränderung des spitzen inneren Endes der Regulatornadel im entfernten Ende des Schmiermittelkanals betätigt werden, um damit die Fließrate des Schmiermittels durch den Kanal zu variieren. Die Regulatornadel steht über ein Gewinde mit einer Mutter im Eingriff, um die Regulatornadel auf dem Fließsteuerventil zu halten. Vorzugsweise ist der Einstellknopf mit einer Meßmarke versehen. Die Mutter weist vorzugsweise eine Vorderseite auf, die mit einer Meßskala ausgebildet ist, um das genaue Einstellen der Fließrate zu erleichtern.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lüftungs-0 öffnungen geneigt und auf der Außenseite der oberen Wand des Schmiermittelgefässes ausgebildet, um ein Verstopfen zu verhindern. Zusätzlich weist der Druckkolben eine Unterseite auf, die mit im Durchmesser reduzierten Axialvorsprüngen ausgebildet ist. Der Schmiermitteige-
fäßboden besitzt ferner einen mit einer Zentralaussparung versehenen Zwischenabschnitt und dieser ergänzt den Vorsprung des Druckkolbens, um die Bildung von festen Schmiermittelrückständen zu verhindern. 5
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in der zeigen: 10
Fig.l eine Perspektivansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schmiermittel -Zuführeinrichtung;
Fig.2 eine Explosionsansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ;
Fig.3 eine Schnittansicht zur Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels im zusammengebauten Zustand;
Fig.4 eine Schnittansicht zur Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels in halbbefülltem Zustand; und
25
Fig. 5 eine Schnittansicht zur Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels in vollständig befüll tem Zustand.
Fig.l und 2 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäSen Schmiermittel-Zuführeinrichtung, enthaltend ein Schmiermittelgefäß 1, eine Feder 2, einen Druckkolben 3, einen Schmiermittelgefäßboden 4,
eine Schiniermittelzuführdüse 5 und ein Fließsteuerventil 6.
Das Schmiermittelgefäß 1 ist als hohler Behälter mit einer oberen Wand und einem geöffneten Boden gefertigt und besteht aus durchsichtigem Material, damit die im Schmiermittelgefäß 1 verbliebene Menge an Schmiermittel leicht festgestellt werden kann. Ein Außenschraubgewinde 11 ist am Bodenabschnitt des Schmiermittelgefässes 1 ausgebildet. Die obere Wand des Schmiermitteigefässes 1 hat eine Unterseite, die mit einer zentralen Positionierungsaussparung 12 versehen ist, und eine Umfangslinie, die mit einem Paar von geneigten Lüftungsöffnungen 13 ausgestattet ist, so daß das Innere des Schmiermittelgefässes 1 mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Die Feder 2 ist eine Druckfeder, _die aus Stahldraht gefertigt wird und die im Schmiermittelgefäß 1 angeordnet ist.
Der Druckkolben 3, der aus in hohem Maße temperaturbeständigem Polyester gefertigt ist, weist eine Bodenseite mit einem im Durchmesser reduzierten Axialvorsprung 31 und eine Oberseite mit einer Positionierungsaussparung 32 auf. Der Druckkolben 3 wird im Schmiermittelgefäß 1 aufgenommen, so daß sich die oberen und unteren Enden der Feder 2 jeweils in die Positionierungsausparungen 12 bzw. 32 erstrecken. Der Druckkolben 3 weist eine Außenwand mit einem Paar von Umfangsnuten 35, 36 auf. Ein Paar von Dichtungsringen 33, 34 wird jeweils in den Umfangsnuten 35, 36 aufgenommen, um sicherzustellen, daß der Druckkolben 3 in Gleit- und
Dichtkontakt mit einer Innenwand des Schmiermitteigefässes 1 steht.
Der Schmiermittelgefäßboden 4 ist vorzugsweise aus AIuminium gefertigt und enthält einen unteren Abschnitt, einem mittleren Abschnitt und einen oberen Abschnitt. Der untere Abschnitt ist mit einem zentralen Gewindeloch 41 versehen. Der mittlere Abschnitt ist mit einer zentralen Aussparung 42 versehen, die größer als das Gewindeloch 41 ist und dem Vorsprung 31 des Druckkolbens 3 entspricht. Der obere Abschnitt ist mit einem Loch 43 mit Innengewinde zur Verbindung mit dem Außenschraubgewinde 11 am Schmiermittelgefäß 1 versehen. Ein Dichtring 44 ist auf dem unteren Ende des Gewindelochs 43 vorgesehen. Der Druckkolben 3 und der Schmiermittel gefäßboden 4 bilden zusammen eine in ihrem Volumen variable, mit Schmiermittel zu befüllende Schmiermittelkammer. Das Schmiermittelgefäß I1, und der Schmiermittelgefäßboden 4 sind mit einer Gradeinteilung 72 versehen, die mit dem oberen Ende des Druckkolbens 3 zu verwenden ist und die als Prüffläche zur Anzeige der im Schmiermittelgefäß 1 verbliebenen Menge an Schmiermittel dient.
Das Fließsteuerventil 6 ist als zylindrischer Körper mit einem, mit einem Außengewinde versehenen oberen Bereich 61 und einem unteren Bereich 62 ausgebildet, der mit einem Loch mit einem Innenschraubgewinde versehen ist. Das Fließsteuerventil 6 weist weiterhin einen ge-0 neigten Schmiermittelkanal 63 zur Fluidverbindung der oberen und unteren Bereiche 62, 62, ein erstes Radialschraubloch 67 zwischen den oberen und unteren Bereichen 61, 62, und ein zweites Radialschraubloch 67 zwischen dem ersten Radialschraubloch 67 und dem unteren
Bereich 62 auf einer Seite des Fließsteuerventils 6 gegenüber dem ersten Radialschraubloch 67 auf. Eine Schmiermittelzuführdüse 69 ist im Schraubloch 67 befestigt und steht in Fluidverbindung mit dem Schmiermittelkanal 63. Ein Stopfen 60 ist in das Gewindeloch 68 eingeschraubt und weist ein Durchgangsloch auf. Eine auf ihrer Außenseite mit einem Gewinde versehene Regulatornadel 64 erstreckt sich durch den Stopfen 60 und in ein fernliegendes Ende des Schmiermittelkanals 63.
Dichtringe 70, 71 sind zwischen dem Stopfen 60 und dem Schraubloch 68 sowie zwischen der Regulatornadel 64 und dem Stopfen 60 vorgesehen, um ein Austreten von Schmiermittel an diesen Stellen zu verhindern. Die Regulatornadel 64 weist ein äußeres Ende auf, das mit einem Einstellknopf 65 versehen ist. Der Einstellknopf 65 kann betätigt werden, um die Position eines spitzen inneren Endes der Regulatornadel 64 im fernliegenden Ende des Schmiermittelkanals.. 63 entsprechend der Durchflußrate des Schmiermittels zu variieren. Die Regulatornadel 64 greift über ein Gewinde in eine Mutter 66 ein, um diese auf dem Fließsteuerventil 6 zu halten. Der Einstellknopf 65 ist mit einer Meßmarke versehen, während die Mutter 66 eine Vorderseite aufweist, die mit einer Meßskala 73 versehen ist, die das genaue Einstellen der Fließrate erleichert.
Die Schmiermittelzuführdüse 5 weist ein Durchgangsloch 51 sowie erste und zweite Endabschnitte auf, die jeweils mit Außens chraubgewinden 52, 53 versehen sind. Die Düse 5 kann durch Düsen 7, 8 anderen Typs ersetzt werden, die in anderen Winkeln, beispielsweise 45°, 90° oder 180°, befestigt werden können.
JPS38Ö
- 10 -
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Feder 2 und der Druckkolben 3 beim Zusammenbauen im Schmiermittelgefäß 1 so angeordnet werden, daß die oberen und unteren Enden der Feder 2 in die Positionierungsaussparungen 12 bzw. 32 hineinreichen. Der Schmiermittelgefäßboden 4 wird dann mit dem Schmiermittelgefäß 1 dadurch verbunden, daß das Außenschraubgewinde 11 mit dem Gewindeloch 43 in Eingriff kommt. Das Schmiermittelgefäß 1 und der Schmiermittelgefäßboden 4 bilden zu diesem Zeitpunkt eine abgedichtete Einheit. Die Feder 2 spannt den Druckkolben 3 in Richtung auf den Schmiermittelgefäßboden 4. Das Fließsteuerventil 6 ist mit dem Schmiermittelgefäßboden 4 dadurch verbunden, daß der obere Bereich 61 in das Gewindeloch 41 eingreift. Eine ausgewählte Düse der Schmiermittelzuführdüsen 5, 6, 7 ist am Fließsteuerventil 6 dadurch befestigt, daß der Bodenbereich 62 in das Schraubgewinde 52 eingreift. Auf diese Art und Weise gelangt Schmiermittel aus dem Schmiermittelgefäß 1 durch das Fließsteuerventil 6, bevor es die gewählte Schmiermittelzuführdüse 5, 6, 7 erreicht. Das Schraubgewinde 53 auf der ausgewählten Düse 5, 6, 7 kann mit einer (nicht dargestellten) entsprechenden Schmiermittelzuführdüse eines mechanischen Lagersystems verbunden werden.
25
Wie aus Fig.3 ersichtlich, befindet sich die Feder 2 in einem ausgedehnten Zustand, wenn das Schmiermittelgefäß 1 leer ist. Der Vorsprung 31 des Druckkolbens 3 erstreckt sich in die Aussparung 42 im Schmiermittelge-0 fäßboden 4 und erreicht den Boden dieses Schmiermittelgefäßbodens. Somit kann das Schmiermittel in der Aussparung 42 vollständig verbraucht werden, um die Bildung von festen Schmiermittelrückständen zu vermeiden. Es wird vorgeschlagen, daß vor der Zuführung von
- 11 -
Schmiermittel durch die Schmiermittel-Zuführeinrichtung an ein mechanisches Lagersystem zunächst das Fließsteuerventil 6 geschlossen wird, um einen Zufluß von überschüssigem Schmiermittel zum Lagersystem zu vermeiden. Zusätzlich kann das obere Ende des Druckkolbens 3 durch sorgfältiges Wählen der Abmessungen des Druckkolbens 3 genau mit dem des Schmiermittelgefäßbodens 4 fluchten, wenn das Schmiermittelgefäß 1 leer ist, um auf diese Weise anzudeuten, daß das Schmiermittel im Schmiermittelgefäß 1 völlig aufgebraucht ist.
Fig.4 zeigt das bevorzugte Ausführungsbeispiel in halbbefülltem Zustand. Wenn- das Schmiermittelgefäß 1 mit Schmiermittel befüllt wird, so wandert der Druckkolben 3 aufgrund eines Anstiegs des Schmiermittelvolumens im Schmiermittelgefäß 1 nach oben, wodurch die Feder 2 in Richtung auf die Positionierungsaussparung 12 zusammengedrückt wird. Das Fließsteuerventil 6 sollte zu diesem Zeitpunkt geschlossen sein.
Aus Fig.5 ist ersichtlich, daß, wenn das Schmiermittelgefäß 1 bis zum Erreichen seiner maximalen Schmiermittelaufnahmekapazität befüllt ist, das Fließsteuerventil 6 eingestellt wird, um die Fließrate auf dem gewünschten Niveau einzustellen, das für das zu schmierende mechanische Lagersystem notwendig ist. Da die Lüftungsöffnungen 13 im Umfangsbereich der oberen Wand des Schmiermittelgefasses 1 vorgesehen sind, kann die Feder 2 nicht mehr die Lüftungsöffnungen 13 verstopfen, um einen Druckausgleich innerhalb des Schmiermittelgefasses 1 an zwei Seiten des Druckkolbens 3 zu erhalten, womit eine ausgeglichene Bewegung des Druckkolbens 3 sichergestellt ist, wenn sich der Druckkolben 3 nach oben in Richtung auf die obere Wand bewegt. Da der Vor-
sprung 31 auf dem Druckkolben 3 den Boden der Aussparung im Schmiermittelgefäßboden 4 erreicht, wenn das Schmiermittelgefäß 1 leer ist, so kann darüber hinaus das Schmiermittel in der Aussparung 42 vollständig verbraucht werden, wodurch die Bildung von festen Schmiermittelrucks tänden vermieden wird. Da die Schmiermittelzuführdüse 5 entfernbar auf dem Fließsteuerventil &bgr; angeordnet ist, können darüber hinaus andere Düsen 6, 7 unterschiedlichen Winkels, beispielsweise 45°, 90° oder 180°, am Fließsteuerventil 6 angebracht werden, ohne daß Zusatzstücke erforderlich wären. Da die Schmiermittelzuführdüse 69 unterhalb des Schmiermittelgefäßbodens 4 angeordnet ist, kann schließlich kein Schmiermittel das Schmiermittelgefäß 1 von der Seite her befüllen.
Damit wird der Druckkolben 3 während des Befüllens. des Schmiermittelgefässes mit Schmiermittel nicht mehr relativ zum Schmiermittelgefäß 1 geneigt.

Claims (10)

sip mi - 13 - Schutzansprüche
1. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer
Fließrate, enthaltend
5
ein Schmiermittelgefäß (1), das als hohler Behälter mit einer oberen Wand und einem offenen Boden ausgebildet ist, wobei die obere Wand Lüftungsöffnungen (13) aufeist, die ein Inneres des Schmiermittelgefässes (1) mit der Atmosphäre verbindet,
einen Druckkolben (3), der im Schmiermittelgefäß (1) untergebracht ist und in Gleit- und Dichtkontakt mit einer Innenwand des Schmiermittelgefässes (1) steht,
eine Feder (2) , die im Schmiermittelgefäß (1) zwischen dem Druckkolben (3) und der oberen Wand des Schmiermittelgefässes (1) angeordnet ist, um den Druckkolben (3) von der oberen Wand wegzuspannen,
einen Schmiermittelgefäßboden (4) mit einem oberen Abschnitt, der mit dem offenen Boden des Schmiermittelgefässes (1) verbunden ist, und einem unteren Abschnitt, der ein Loch (41) aufweist, und
eine Schmiermittelzuführdüse (5, 6, 7) , die ein Durchgangsloch (51) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
30
ein Fließsteuerventil (6) zur Einstellung der Fließrate des Schmiermittels aus dem Schmiermittelgefäß (1) zur Schmiermittelzuführdüse (5, 6, 7) vorgesehen ist, das als zylindrischer Körper mit oberen und un-
teren Bereichen (61, 62) ausgebildet ist, wobei der obere Bereich (61) am Loch (41) des Schmiermittelgefäßbodens (4) mit dem Schmiermittelgefäßboden (4) verbunden ist, wobei der untere Bereich (62) lösbar mit der Schmiermittelzufuhrduse (5, 6, 7) verbunden ist, wobei das Fließsteuerventil (6) einen Schmiermittelkanal (63) in Fluidverbindung mit den oberen und unteren Bereichen (61, 62) aufweist, und wobei eine Schmiermittelzuführdüse (69) zwischen den oberen und unteren Bereichen (61, 62) angeordnet ist
und in Fluidverbindung mit dem Schmiermittelkanal
(63) steht.
2. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, weiterhin durch eine mit einem Außengewinde versehene Regulatornadel (64) gekennzeichnet, die ein spitzes inneres Ende, das sich radial durch das Fließsteuerventil (6) und in ein fernliegendes Ende des Schmiermittelkanals (63) erstreckt, und ein äußeres Ende aufweist, das mit einem Einstellknopf (65) versehen ist, wobei der Einstellknopf (65) betätigbar ist, um die Position des spitzen inneren Endes der Regulatornadel (64) im fernliegenden Ende des Schmiermittelkanals (63) zu variieren, um auf diese Weise die Fließrate des
Schmiermittels durch den Schmiermittelkanal (63) entsprechend zu verändern, wobei die Regulatornadel·
(64) in Gewindeeingriff mit einer Mutter (66) steht, um die Reguiatornadel (64) auf dem Fließsteuerventil
(6) zu halten.
3. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermittelkanal (63) geneigt ist.
4. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen (13) geneigt sind und am Umfangsbereich der oberen Wand des Schmiermittelge-
fässes (1) angeordnet sind.
5. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Wand des Schmiermittelgefässes (1)
eine Unterseite aufweist, die mit einer zentralen Positionierungsaussparung (12) zur Aufnahme eines oberen Endes der Feder (2) versehen ist, und daß der Druckkolben (3) eine Oberseite mit einer Positionie-. rungsaussparung (32) zur Aufnahme eines unteren Endes der Feder (2) aufweist.
6. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit- einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (3) eine Unterseite aufweist,
auf der ein im Durchmesser reduzierter Axialvorsprung (31) ausgebildet ist, und daß der Schmiermittelgefäßboden (4) weiterhin einen mittleren Abschnitt aufweist, der mit einer Zentralaussparung
(42) versehen ist, die größer ist als das Loch (41)
und die dem Vorsprung (31) des Druckkolbens (3) entspricht .
7. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckkolben (3) eine Außenwand aufweist, die mit einem Paar von Umfangsnuten (35, 36) zur Aufnahme von Dichtringen (33, 34) versehen ist.
SP Ö8»
8. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 2, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellnopf (65) mit einer Meßmarke versehen ist, und daß die Mutter (66) eine Vorderseite aufweist, die mit einer Meßskala (73)
versehen ist, um auf diese Weise das genaue Einstellen der Fließrate zu erleichern.
9. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmiermittelgefäß (1) aus durchsichtigem Material gefertigt ist.
10. Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittelgefäß (1) und der Schmiermittelgefäßboden (4) mit einer Gradeinteilung (72) versehen ist, die zusammen mit dem oberen Ende des Druckkolbens (3) dazu Verwendung findet, die Menge 0 des im Schmiermittelbehälter (1) verbliebenen
Schmiermittels anzuzeigen.
DE29512697U 1994-08-19 1995-08-07 Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate Expired - Lifetime DE29512697U1 (de)

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TW83212068 1994-08-19

Publications (1)

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DE29512697U Expired - Lifetime DE29512697U1 (de) 1994-08-19 1995-08-07 Schmiermittel-Zuführeinrichtung mit einstellbarer Fließrate

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