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DE29512561U1 - Behälter - Google Patents

Behälter

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Publication number
DE29512561U1
DE29512561U1 DE29512561U DE29512561U DE29512561U1 DE 29512561 U1 DE29512561 U1 DE 29512561U1 DE 29512561 U DE29512561 U DE 29512561U DE 29512561 U DE29512561 U DE 29512561U DE 29512561 U1 DE29512561 U1 DE 29512561U1
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DE
Germany
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lid
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container according
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DE29512561U
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Zarges GmbH and Co KG
Original Assignee
Zarges Leichtbau GmbH
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Publication date
Application filed by Zarges Leichtbau GmbH filed Critical Zarges Leichtbau GmbH
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
    • B65D7/06Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of polygonal cross-section, e.g. tins, boxes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/16Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped
    • B65D45/20Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted
    • B65D45/22Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped pivoted resilient

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Behälter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Derartige Behälter sind bereits seit langem bekannt und haben als sog. Zarges-Boxen weite Verbreitung erfahren und sich gut bewährt. Besondere Vorteile sind die Robustheit und das geringe Gewicht im Vergleich zur Stabilität, was in der einzigartigen Kombination spezieller Randprofile mit Behälterwänden, deren sichere Verbindung und dem genau abgestimmten Werkstoffeinsatz begründet ist.
Die gelenkige Lagerung des Deckels erfolgt an der Rückwand über ein an sich bekanntes sog. Klavierband. An der Vorderseite sind Verschlußelemente vorgesehen, die auch verschließbar sein können, nachdem es in manchen Anwendungsfällen wünschenswert ist, die in dem Behälter aufgenommen Waren entnahmesicher aufzubewahren.
Um die Entnahmesicherheit zu erhöhen, ist es an sich bereits vorgeschlagen worden, die Gelenkstange des Klavierbandes endseitig dergestalt umzubiegen, daß ein einfaches Ausschlagen nicht mehr möglich ist. In diesem Falle verbleibt jedoch die Stelle, an welcher das Umbiegen erfolgt, im Grunde ungeschützt, so daß sie beispielsweise mittels einer Zange abgezwickt und dann die Gelenkstange doch ausgeschlagen werden kann.
Das Klavierband ist meist auf den Behälterkörper aufgesetzt, und dort mittels geeigneter Verbindungselemente, wie Schrauben oder Nieten, verbunden. Eine inwendige Lagerung ist nicht möglich, nachdem der Deckel den Behälterkörper übergreifen soll. Dementsprechend sind die Verbindungselemente zwischen Klavierband und Behälterkörper weitere Schwachstellen für die Einbruchsicherheit des Behälters, nachdem diese vergleichsweise leicht gelöst, abgezwickt oder aufgebohrt werden können.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Behälter gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, der eine verbesserte Einbruchsicherheit mit höherer Stabilität trotz Gewichtsvorteilen verbindet, ohne daß besondere Herstellkosten anfallen würden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Besonders günstig bei der erfindungsgemäßen Lösung ist die Mehrfachfunktion des erfindungsgemäßen Randprofils als Randstabilisierungselement, Stoßschutz, Gelenklager und Eingriffssperre gegen das Zerstören von Verbindungselementen zum Behälterkörper hin. Erfindungsgemäß ist eine Achse oder Gelenkstange in einer Längsausnehmung des Randprofils vorgesehen. Diese Achse verläuft durchgängig durch Scharniere und Fallen, so daß die Scharniere und Fallen auf der Achse schwenkbeweglich geführt sind und über die Gelenkstange beidseitig in dem Randprofil abgestützt sind. Das Randprofil weist hierzu Ausschnitte auf, die an die Breite und Höhe von Scharnieren und Verschlußelementen angepaßt sind und beispielsweise bis zur Hälfte der Höhe des Randprofils unterhalb des Deckelrandes reichen können. Besonders günstig ist es, daß die Gelenkstange in dem Randprofil unverlierbar und eingriffssicher gehalten ist. Sie ist auch von außen unsichtbar, was der Vandalensicherheit zugute kommt, und für einen Einbrecher keinen Angriffspunkt bietet.
Besonders günstig ist es, wenn die Gelenkstange über eine Länge verläuft, die ein Lösen von Verschlußelementen bzw. Scharnieren auch bei seitlichem Verschieben verhindert. Nach dem Biegen des Randprofils in die dem Deckel entsprechende Form wirken die Biegeecken praktisch als seitliche Anschläge für die Gelenkstange, so daß es unkritisch ist, wenn diese sich nicht über die gesamte Längsseite des Randprofils erstreckt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß an der Stoßstelle zwischen den Enden des Randprofils, die beispielsweise an der Rückseite des Behälters vorgesehen sein kann, die Gelenkstange auf einer Seite etwas herausragt, jedoch nur so viel, daß beim Biegen des Randprofils trotz deren Steifheit ein Einführen dieses Endes in die Längsausnehmung des anderen Endes möglich ist. Es versteht sich, daß anstelle dessen beide Gelenkstangen bezogen auf die Enden auch versenkt ausgebildet sein können, wobei wichtig ist, daß ihre Länge mindestens so groß ist, daß ein Verschieben von einem Ende zum anderen in keiner Zwischenstellung ein auch nur einseitiges Freigeben eines Scharniers ermöglicht.
Gemäß einem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Behälter mit zwei Scharnieren ausgestattet, die eine Breite von beispielsweise 5 cm haben können. Es versteht sich, daß bei größeren Behältern auch mehrere Scharniere, beispielsweise vier Scharniere eingesetzt werden können, wenn dies erwünscht ist. Es ist bei kleineren Behältern auch möglich, lediglich ein breiteres Scharnier, beispielsweise ein U-förmiges Doppelscharnier zu verwenden, dessen Schenkelenden in Ausschnitte des Randprofils eingreifen. Die Scharniere bestehen bevorzugt selbst aus einem Strangpreßprofil und sind sowohl oberhalb als auch unterhalb der Gelenkstange mit der Behälterwand vernietet. Hierbei ist es besonders günstig, daß die oberen Nieten dann von dem Rand des Deckels bzw. dem Randprofil in geschlossenen Zustand abgedeckt sind. Auch beim Aufbohren der unteren Nieten ist dementsprechend ein Einbruch nicht möglich.
Der Deckel ragt bevorzugt ziemlich weit nach unten, so daß die Gelenkachse tiefliegend angeordnet ist und eine breite Stützfläche oberhalb der Gelenkachse zur Verfügung steht. Diese Anordnung harmoniert gut mit dem großen seitlichen Übermaß des Deckels, das es erlaubt, daß das Randprofil praktisch einen Ringsum-Stoßschutz für den Behälter bildet. Dies gilt auch, wenn seitlich an dem Behälter Griffe angebracht sind, und wenn
die Verschlußelemente ziemlich weit vorstehen, oder wenn beispielsweise eine an sich bekannte Handsicherung an der Behältervorderseite' angebracht ist.
Erfindungsgemäß besonders günstig ist es, wenn das Randprofil eine ziemlich weit nach oben reichende Haltelasche aufweist, die nicht nur der Stabilisierung dient, sondern sich innen an das Deckelblech anlehnt und dort mittels Punktschweißverbindungen befestigt ist. Punktschweißverbindungen weisen regelmäßig keine vorstehenden Verschlußteile auf, so daß ein Abzwicken nicht möglich ist. Je nach Oberflächenbehandlung ist auch die Erkennbarkeit erschwert oder sogar unmöglich gemacht, so daß ein theoretisch mögliches Aufbohren an der Vielzahl der PunktSchweißverbindungen entfällt.
Die Haltelasche arretiert somit nach ihrer Verschweißung die Form des Randprofils und insbesondere die Ausrichtung von dessen Enden zueinander. Besonders günstig ist die ziemlich hohe, jedoch eher schmale Ausgestaltung des Randprofils, die die Stabilität begünstigt, ohne daß die Biegefähigkeit in Querrichtung leiden würde, wie sie beim Biegen des Randprofils an den Ecken des Behälters erforderlich ist.
Besonders günstig ist es, daß erfindungsgemäß das separate Klavierband entfallen kann, was zu Gewichtsvorteilen führt. Im Grunde kann sogar das Randprofil dünner gehalten sein, wenn die Gelenkstange umlaufend geführt ist, nachdem sie bei dieser Ausgestaltung zur Stabilisierung des Randprofils beiträgt. Die Herstellkosten werden auch dadurch günstig beeinflußt, daß separate Verbindungselemente lediglich zwischem dem Behälterkörper und den Scharnieren erforderlich sind, während bei der Ausgestaltung mit dem Klavierband sowohl solche zwischen dem Behälterkörper und dem Klavierband als auch zwischen dem Klavierband und dem Deckel erforderlich waren. Die integrierte Bauweise des erfindungsgemäßen Behälters führt somit zu einer Vielzahl von besonderen Vorteilen.
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Obwohl grundsätzlich die Längsausnehmung nicht wie weiter unten beschriebenen kreisförmig und geschlossen sein muß, ist diese Ausgestaltung bevorzugt. Bei Bedarf läßt sich jedoch auch eine andere geometrische Form für die Längsausnehmung relisieren, solange sichergestellt ist, daß in dem zusammengebauten Zustand des Deckels die Gelenkstange unverlierbar gehalten ist.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Behälters,-
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Detail eines erfindungsgemäßen Behälters, unter Darstellung eines Scharniers; und
Fig. 3 einen Schnitt durch ein weiteres Detail eines erfindungsgemäßen Behälters, unter Darstellung eines Verschlußelements.
Der in Fig. 1 dargestellte Behälter 10 weist einen Deckel 12 und einen Behälterkörper 14 auf, der von dem Deckel verschließbar ist. Der Deckel weist ein umlaufendes Randprofil 16 an seinem Rand 18 auf, der in an sich bekannter Weise nach unten abgebogen ist. Vier Ecken des Deckels, von denen in Fig. 1 zwei Ecken 20 und 22 dargestellt sind, weisen Radien auf, die so gewählt sind, daß das Randprofil 16 des Deckels 12 dem Verlauf der Ecken folgen kann und dort je zerstörungsfrei abgebogen ist.
Der Deckel weist auf seiner Oberseite zwei Stapelvorsprünge 24, 26 auf, die dazu bestimmt sind, Stapelsicherungselemente gegenüber der Unterseite des Behälters zu bilden, wenn mehrere
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gleichartige Behälter aufeinander gestapelt sind.
Der Behälterkörper 14 weist ein umlaufendes Wandblech 28 und ein Bodenblech 30 auf. Beide sind in einer Nut eines StrangpreSprofils 32 geführt, das entsprechend dem Randprofil 16 rings um den Behälter 10 geführt ist und unterhalb des Bodenblechs 3 0 eine Ausnehmung beläßt, in welche die Stapelvorsprünge 24 und 26 eines weiteren Behälters beim Stapeln der Behälter eingreifen können.
Der Behälterkörper weist ferner ein oberes Abschlußprofil 34 auf, dessen nähere Ausgestaltung besser aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Das Abschlußprofil 34 dient der Aussteifung des Randes und der Aufnahme einer Dichtung 36, die gegen die Innenfläche des Deckels wirkt. Auch das Abschlußprofil 34 ist entsprechend dem Strangpreßprofil 32 umlaufend um den Behälterkörper ausgebildet.
Seitlich weist der Behälter 10 ferner zwei Klappgriffe 38 und 40 auf, die im dargestellten Zustand federbelastet an dem Behälter anliegen und zum Tragen des Behälters um etwa 90° vers chwenkbar s ind.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, springt der Deckel 12 des Behälters einschließlich des Randprofils 16 um ein Vorsprungmaß 42 gegenüber dem Wandblech 28 vor, das größer ist als die Tiefe oder das VorsprungmaS des Klappgriffs 38. Das Randprofil bildet somit einen Stoßschutz für den Behälter, zumal es auch gegenüber den Beschlägen vorspringt.
In diesem Zusammenhang sind aus Fig. 1 Verschlußelemente 44 und 46 ersichtlich. Das Verschlußelement 44 ist wie das Verschlußelement 46 ausgebildet, wobei aus Gründen der einfacheren Darstellung eine Falle 48 bei dem Verschlußelement 44 nicht dargestellt ist. Das Verschlußelement 46 ist im Schnitt aus Fig. 3 ersichtlich. Die Falle 48 ist auf einer Gelenkstan-
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ge oder -achse 50 gelagert, die sich über fast die ganze Breite des Behälters durch das Randprofil 16 erstreckt, und zwar durch eine Längsausnehmung 52 in dem Randprofil 16, die an die Gelenkstange 50 angepaßt ist. Für die Aufnahme der Falle 48 weist das Randprofil 16 einen Ausschnitt 54 auf, der sich über etwa die halbe von außen sichtbare Höhe des Randprofils 16 nach unten erstreckt. Die Falle 48 ist um die Achse 50 schwenkbeweglich und weist eine Feder 56 auf, die sie in Richtung auf den Behälterkörper 14 federnd vorspannt. Der Federweg ist jedoch durch einen aus Fig. 3 ersichtlichen Anschlag begrenzt, der verhindert, daß sie sich weiter als erwünscht einwärts bewegt.
Die Falle 48 weist ferner eine Greif- und Führungsschräge 58 auf, an welcher sie unten nach außen abgewinkelt ist und die ebenfalls aus Fig. 3 gut ersichtlich ist. Ferner weist die Falle 48 in an sich bekannter Weise einen zentralen Schlitz auf, der eine Haltezunge 62 aufnimmt, die bei 44 dargestellt ist. Die Haltezunge 62 weist an ihrer vorderen/oberen Seite eine schräg nach oben weisende Führungsfläche 64 auf und ist mit Hilfe von vier Befestigungselementen, die im Beispielsfalls als Nieten 66 ausgebildet sind, auf dem Behälterkörper 14 befestigt. Alle Nieten 66 sind im Schließzustand von der Falle 48 abgedeckt.
An der Vorderfläche des Behälters 10 kann bei Bedarf eine Handsicherung angebracht sein, insbesondere, wenn der Behälter als Geldtransportbehälter Verwendung finden soll.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Deckel 12 des Behälters mit dem Randprofil 16 über die* Gewindestange 50 an einem Scharnier 70 gelagert, das mit Befestigungselementen mindestens teilweise abgedeckt an dem Behälterkörper 14 befestigt ist. Das Scharnier 70 ist an der Rückseite des Behälters in zweifacher Ausfertigung vorgesehen, etwas weiter nach außen verlagert, als es bei den Verschlußelementen 44 und 46 aus
• · • · • · ·♦ *·
• ·
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Fig. 1 ersichtlich ist. In entsprechender Weise wie bei den Verschlußelementen stellt die Gewindestange 50 die Verbindung zwischen dem Randprofil 16 und dem Scharnier 7 0 her. An der Rückseite des Behälters liegt zudem die Stoßstelle des Randprofils 16, das in die gewünschte Stellung gebogen wird, bevor es an dem Blech des Deckels angeschweißt wird. Um dies zu erleichtern, ist die Gelenkstange 50 hinten zweigeteilt ausgebildet, wobei es sich versteht, daß sie bei einer anderen Ausgestaltung auch einteilig ausgebildet sein kann. Wichtig ist jedenfalls, daß sie nach Montage unverlierbar in dem Randprofil 16 aufgenommen ist.
Das Randprofil 16 wird bevorzugt mittels nicht dargestellter Punktschweißverbindungen an dem Rand 18 des Deckels 12 befestigt. Hierzu weist das Randprofil 16 eine verlängerte, sich innen entlang des Randes 18 nach oben erstreckende Haltelasche 72 auf, die bis zur Höhe des oberen Abschlußprofils 34 des Behälters reicht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist das obere Abschlußprofil 34 auf dem Wandblech 28 unverlierbar gehalten, wobei das obere Ende des Wandblechs 28 abgekröpft ist.
Der Deckel des Behälters läßt sich von dem geschlossenen Zustand in eine Übertotpunktstellung verschwenken, die einer Winkelposition von deutlich mehr als 90° - bezogen auf die geschlossene Stellung - entspricht. In dieser Stellung findet der Deckel 12 über in das Randprofil 16 und das Scharnier 70 integrierte Anschlagflächen 74, 76 einen Anschlag. Diesem Anschlag kommt zugute, daß das Randprofil 16 leicht asymmetrisch aufgebaut ist, wie es aus Fig. 3 besser ersichtlich ist.
In Fig. 3 rechts ist das Randprofil im Verlauf, d.h., außerhalb der Beschläge, wie Scharnier und Verschlußelemente, dargestellt. Bezogen auf den Deckel 12 spring es nach einwärts
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etwas vor, und zwar im Bereich der Längsausnehmung 52 . Es weist demgegenüber eine flache Außenfläche 80 auf. Ferner weist es eine Führungsnut 82 für das Deckelblech auf, die sich seitlich an die Haltelasche 72 anschließt. Der Mittelteil des Randprofils ist massiv, so daß es dem Deckel 12 eine erhebliche Stabilität verleiht.
Aus Fig. 3 ist im linken Bereich ferner ein Schnitt durch ein Verschlußelement 44, 46 ersichtlich. Gleiche Bezugszeichen weisen hier wie auch in den weiteren Figuren auf gleiche Teile hin und bedürfen daher keiner näheren Erläuterung. Die durchgezogene Position in Fig. 3 entspricht der Normalposition der Falle 48, während die gestrichelte Position 84 zeigt, bis zu welchem Winkel die Falle 48 gegen die Wirkung der Feder 5 6 verschwenkbar ist. Der Bewegungsweg zwischen der Schließposition und der Position 84 wird durch Anschläge begrenzt, wobei der Anschlag für die Schließposition durch eine Anschlagnase 90 gebildet ist, die gegen eine Innenfläche 92 des Randprofils 16 wirkt und einstückig an der Falle 48 angebracht ist. Demgegenüber wird der Gegenanschlag für die Position 84 von der oberen Abschlußfläche des Ausschnitts 54 und einer Schrägfläche 9 6 gebildet, die an der bevorzugt aus Strangpreßprofil hergestellten Falle 48 ausgebildet ist.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist die Haltezunge 62 ein Verschlußauge 100 auf, das für die Aufnahme des Schließbügels, beispielsweise eines Vorhängeschlosses 102, bestimmt ist, das in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist.
Wie aus Fig. ersichtlich ist, liegt die Falle 48 in der Schließposition zwar nicht den Nieten 66 an, die durch sie abgedeckt sind. Jedoch ist sie mit ihrer behälterseitigen Fläche 104 dem Behälterkörper näher als die Außenseite des oberen Abschlußprofils 34. Beim Schließen des Behälters wird daher zunächst die Falle 54, beginnend mit ihrer Greif- und Führungsschräge 58 an dem Abschlußprofil 34 entlanggleiten und
• *
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dann in dem Raum 106 zwischen dem Abschlußprofil 34 und dem
Verschlußelement 44, 46 zurückfedern. Beim weiteren Schließen gleitet die Greif- und Führungsschräge 58 an der Schräg- oder Führungsfläche fläche 64 und bringt damit die Falle 48 in die Position 84. Erst sobald das untere Ende 108 des Schlitzes 60 das untere Ende der Schrägfläche 64 erreicht hat, das in bekannter Weise abgerundet ist, schnappt die Falle 48 in die
Schließposition, wie sie in Fig. 3 durchgezogen dargestellt
ist.
Dieses zweistufige Einschnappen hat auch den Vorteil, daß der freie Fall des Deckels beim versehentlichen Zuklappen deutlich gebremst wird, so daß der hierdurch ausgelöste Verschleiß sowie die hierdurch bedingten Erschütterungen vermindert werden.

Claims (14)

Ansprüche
1. Behälter mit einem Deckel, der schwenkbeweglich an mindestens einem Scharnier gelagert ist, mindestens ein Verschlußelement, insbesondere eine Falle, für das Verschließen und ein Randprofil aufweist, das sich entlang des Deckelrands erstreckt, dadurch gekennzeichnet , daß das Randprofil (16) eine Längsausnehmung (52) für die Aufnahme einer Achse, insbesondere einer Gelenkstange (50), aufweist, die mindestens das Verschlußelement durchtritt und durch Abbiegen des Randprofils (16) bei der Montage des Deckels (12) unverlierbar gehalten ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (16) an den Ecken (20, 22) des Deckels (12) abgebogen ist und daß die Achse, insbesondere die Gelenkstange (50), zwischen abgebogenen Ecken (20, 22) des Deckels (12) verläuft, insbesondere über eine solche Länge, daß sie mit dem Bereich der Scharniere (70) und/oder Verschlußelemente (44, 46) in allen möglichen Positionen über die Länge des Randprofils (16)
zwischen den Ecken mit einer Sicherheitsmarge stets überlappt.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (16) eine Haltelasche (72) aufweist, die von dem Deckel (12) übergriffen ist und insbesondere mittels PunktSchweißverbindungen an diesem befestigt ist.
4. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoßstelle des Randprofils (16) zwischen zwei Scharnieren (70) für die Lagerung des Deckels (12) ausgebildet ist und von der Gelenkstange (50), die in der Längsausnehmung (52) eines Endes des Randprofils (16) vorgesehen ist, um ein kurzes Stück, insbesondere wenige Zentimeter, überlappt ist.
5. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (70) und die Verschlußelemente (44, 46) mit Befestigungselementen, insbesondere Nieten
(66) , an dem Behälterkörper (14) befestigt sind und mindestens ein Teil der Befestigungselemente an jedem Scharnier (70) und/oder an jedem Verschlußelement (44, 46) von dem Deckelrand
(18) oder dem an ihm angebrachten Randprofil (16) bei geschlossenem Behälter (10) überlappt ist.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (70) als Strangpreßprofil mit einer Längsausnehmung ausgebildet ist, die der Längsausnehmung (52) des Randprofils (16) entspricht und daß insbesondere an dem rückwärtigen/unteren Ende des Scharniers eine Anschlagfläche (76) vorgesehen ist, die bei geöffnetem Deckel (12) mit einer Anschlagfläche (74) des Randprofils (16) im Bereich des Scharniers (70) zusammenwirkt und einen Anschlag für den Deckel (12) bildet.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (44, 46) als Strang-
preßprofil ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise eine an dem Behälterkörper angebrachte Haltezunge (62) mit einem Verschlußauge (100) in geschlossenem Zustand des Behälters (10) übergreift.
8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (48) federbelastet zum Behälterkörper (14) hin an der Achse, insbesondere der Gelenkstange (50) des Randprofils (16) gelagert ist und die Schwenkbeweglichkeit der Falle (48) durch an dem Randprofil (16) ausgebildete Anschläge (92, 54) begrenzt ist, und daß die Falle (48) an ihrem unteren Ende insbesondere eine Greif- und Führungsschräge (58) aufweist, an welcher sie beim Schließen des Dekkels (12) gegen die Federwirkung an einem oberen Abschlußprofil (34) des Behälterkörpers (14) und/oder der Haltezunge (62) des Behalterkorpers (14) führbar ist.
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezunge (62) für den Verschluß des Behälters (10) eine schräg nach oben weisende Führungsfläche
(64) aufweist, an welcher die Falle (48) beim Schließen des Deckels (12) nach außen drückbar ist.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließvorgang des Deckels (12) die Falle (48) zunächst an einem oberen Abschlußprofil (34) des Behälterkörpers (14) in Anlage gerät, nach Entlanggleiten an diesem wieder einwärts federt und vor Einschnappen in eine Verschlußposition an einer schrägen Führungsfläche (64) einer Haltezunge (62) nach auswärts führbar ist.
11. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (16) mit einem Vorsprungmaß
(42) gegenüber dem Behälterkörper (14) ausgebildet ist, das mehr als 1 cm, bevorzugt mehr als 2 cm und/oder mehr als 10 % der Behälterhöhe und/oder mehr als 5 % der Behälterbreite bzw.
-länge, beträgt, und daß das Vorsprungmaß des Randprofils (16) mindestens gleich groß wie das Vorsprungmaß von an dem Behälterkörper (14) angebrachten Verschlußelementen (44, 46) ist.
12. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Randprofil (16) des Deckels (12) eine glatte Außenfläche (80) aufweist und im Bereich der Längsausnehmung (52) leicht einwärts gekröpft ist.
13. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstange (50) sich im wesentlichen durch das gesamte Randprofil (16) erstreckt und als Verstärkungseinlage wirkt.
14. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gelenkstange (50) und Längsausnehmung (52) des Randprofils (16) und zwischen Gelenkstange (50) und Scharnier (70) bzw. Verschlußelement (44, 46) eine spielfreie Passung vorgesehen ist.
DE29512561U 1995-08-03 1995-08-03 Behälter Expired - Lifetime DE29512561U1 (de)

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DE (1) DE29512561U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2746185A1 (de) * 2012-12-20 2014-06-25 ZARGES GmbH Verschluss-Scharnier
DE102024116682A1 (de) * 2024-06-13 2025-12-18 Zarges Gmbh Scharnier, Kiste und Herstellungsverfahren
DE102024116688A1 (de) * 2024-06-13 2025-12-18 Zarges Gmbh Scharnier, Kiste und Herstellungsverfahren

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