DE29511432U1 - Vorrichtung zur Herstellung von Klebenähten, Gummierungen u.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Klebenähten, Gummierungen u.dgl.Info
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Description
und dergleichen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Klebenähten, Gummierungen und dergleichen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Derartige Klebenähte sind z. B. bei der Herstellung von Tüten oder Briefumschlägen erforderlich.
Aus der DE 38 23 179 Cl, die durch ihre Zitierung in die
Offenbarung der vorliegenden Erfindung mit aufgenommen wird, ist es bekannt, Klebenähte derart herzustellen, daß Düsen
nebeneinander in einem Rohr angeordnet sind, das auf einer rotierenden Welle befestigt ist. Die Düsen sind fluidisch
mit einem Druckbehälter zur Aufnahme von Klebstoff verbunden. Mit einer Steuereinheit mit Ventilen wird der Klebstoff
derart taktweise verdüst, daß während jeder Umdrehung der Welle Klebstoff auf die Bahn an der Stelle aufgebracht wird,
an der die Klebenaht vorgenommen werden soll.
Bei dieser Vorrichtung kann schon bei kurzem Maschinenstillstand der Klebstoff in den Düsen eintrocknen, so daß eine
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einwandwandfreie Klebenaht nicht mehr hergestellt werden kann. Die Bohrungen können zwar mit einer Düsennadel von
Verstopfungen befreit werden, jedoch ist dies aufgrund der Vielzahl der nebeneinander angeordneten Düsen sehr mühsam
und zeitraubend.
Außerdem können mit dieser Vorrichtung nur Klebenähte quer zur Bewegungsrichtung der Bahn, wie sie z. B. bei der Herstellung
von in Seitenansicht rechteckigen Tüten für die Verklebung der Tüte im Bodenbereich erforderlich sind, hergestellt
werden.
Eine Klebenaht, die davon abweichend einen Winkel im Bezug auf die Bewegungsquerrichtung der Bahn aufweist, kann nicht
hergestellt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Klebenähten zur Verfügung zu stellen, bei
der die Verstopfung der Düsen weitgehend ausbleibt und/oder bei der die Düsen einfacher von Verstopfungen befreit werden
können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die alternative Ausführungsform der Erfindung
nach Anspruch 2 wird es fernerhin möglich Klebenähte herzustellen, wie sie bei der Herstellung von Briefumschlägen
erforderlich sind.
Weiterbildungen erfolgen gemäß den Merkmalen der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung werden die in einer Reihe angeordneten Düsen gemäß der DE 38 23 179 Cl durch eine vorzugsweise
einzige Schlitzdüse aus zwei bezüglich des Düsenschlitzes einander gegenüberliegenden, den Düsenschlitz bildenden
Bauteilen ersetzt.
Bei dieser Schlitzdüse ist es von Vorteil, daß Verstopfungen,
die sonst schon nach kurzem Maschinenstillstand in den Loch-Düsen auftraten, weitgehend ausbleiben. Im Fall einer
Wiederinbetriebnahme nach längerem Stillstand der Maschine können die Schlitzdüsen mit einer entsprechend kalibrierten
Lehre sehr schnell definiert gereinigt werden.
Wie bei der aus der DE 38 23 179 Cl bekannten Vorrichtung läßt sich die austretende Klebstoffmenge durch Veränderung
des Drucks innerhalb des Vorratsbehälters beeinflussen. Durch die taktweise Regelung kann zusätzlich die richtige
Klebstoffdosierung entsprechend den klebetechnischen Erfordernissen
und der Maschinengeschwindigkeit eingestellt werden.
Die Ausbildung der Klebenaht ist dann optimal, wenn an der Schlitzdüse eine Klebstoffmenge ausgetreten ist, deren Oberfläche
sich durch die Zentrifugalkraft derart leicht nach außen wölbt, daß eine "berührungslose" Übergabe an die zu
beleimende Bahn erfolgt. Es können keine "Quetschränder" entstehen und während der gesamten Herstellung von Klebenähten
ist ein gleichmäßiger Klebstoffauftrag gewährleistet.
Bei der er findungs gemäßen Vorrichtung handelt es sich um ein geschlossenes System, bei dem kein Klebstoff mehr austrocknen
kann. Die Schlitzdüsen werden zu Produktionsende mit einem Klebestreifen abgedeckt, der zu Produktionsbeginn
wieder entfernt wird. Die Vorrichtung ist sofort betriebsbereit. Es muß kein Klebstoff zu Beginn/Ende der Produktionsaufnähme
verworfen werden.
Das Klebstoffauftragselement nebst parallel dazu sich entstreckenden
Verteilraum läßt sich sehr präzise herstellen, da es aus einem / oder mehreren Teilen zusammengesetzt ist.
Bei diesen Ausführungsformen kann der Verteilraum des Klebstoff
auftragselements in einem Teil, z. B. eingefräst wer-
den, während das zweite Teil als gerade Platte nicht weiter
bearbeitet werden muß. Nach Zusammensetzen der Teile wird durch entsprechende Abstandshalterung eine Schlitzdüse mit
hoher Präzision hergestellt. Die Abstandshalterung kann vorteilhaft mit einer speziell zugeschnittenen Folie, die
zwischen die beiden Teile eingelegt wird, vorgenommen werden. Durch veränderte Abmessung des Folienzuschnitts kann
die Länge des Düsenschlitzes und durch unterschiedliche Dicke die Schlitzstärke einfach verändert werden. Im Bedarfsfall
können alle Teile eine Ausnehmung aufweisen, die einen Teil des Verteilraumvolumens bildet.
Das Klebstoffauftragselement wird mit einem oder mehreren
Haltearmen auf einer rotierenden Welle derart befestigt, daß das Klebstoffauftragselement mit der Drehung der Welle in
einem festen Abstand zu dieser rotiert.
Die Welle kann entweder insgesamt oder nur an einer Stirnseite hohlgebohrt werden. Auf jeden Fall muß die Bohrung
soweit geführt werden, daß die Bohrung über Schlauchverbindungen oder die Haltearme, bzw. einem Haltearm mit dem Verteilraum
(Rohr) des Klebstoffauftragselementes verbunden ist.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können
mit dem erfindungsgemäßen Klebstoffauftragselement auch
Klebenähte in einem Winkel zwischen 0 und 90° in Bezug auf die Bewegungsrichtung der Bahn hergestellt werden. Dazu wird
das Klebstoffauftragselement an dem Haltearm entsprechend
dem gewünschten Winkel befestigt. Damit das Klebauftragselement auf der zu beleimenden Bahn "abrollen" kann, hat in
diesem Fall die Schlitzdüse einen gebogenen Verlauf. Auch sie kann - wie weiter oben beschrieben - durch mehrere Teile
gebildet werden. In jedem Fall ist es möglich, mehrere Klebstoffauftragselemente
auf der rotierenden Welle derart zu befestigen, daß gleichzeitig z. B. zwei Klebenähte mit oder
ohne einem Winkel zueinander hergestellt werden können, wie
es bei Briefumschlägen erforderlich ist.
Für das Einkleben von Fenstern in Briefumschläge müssen Klebenähte hergestellt werden, die in Form eines Rechtecks
angeordnet sind. Die Klebenähte können erfindungsgemäß dadurch hergestellt werden, daß die Schlitzdüsen des Klebstof
fauftragselementes in Form eines Rechtecks mit zwei gebogenen Schlitzen angeordnet werden.
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Für Anwendungsfälle, bei denen eine "gebogene" Klebenaht
erforderlich ist, kann das Klebstoffauftragselement mit
einer entsprechend gebogenen Schlitzdüse versehen werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die zugehörige Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 Eine erfindungsgemäße Klebevorrichtung für
die Herstellung von Klebenähten quer zur Be
wegungsrichtung von Papierbahnen zur Herstellung der Bodennähte an Tüten für Lebensmittel
in perspektivischer Prinzipdarstellung;
Figur 2 die Anordnung eines Klebstoffauftragselementes
auf der rotierenden Welle in Seitenan
sicht;
Figur 3 A/B eine schematische Darstellung eines Klebstof fauftragselementes in zwei Ansichten;
Figur 4 die Anordnung von zwei Klebstoffauftragselementen
auf einer rotierenden Welle in Seiten
ansicht;
Figur 5 eine perspektivische Darstellung eines Klebstof fauftragselementes für eine Klebenaht in
Bewegungsrichtung der Bahn und
rim ·*« ♦ * &bgr;»*
Figur 6 eine perspektivische Darstellung eines Klebstoffauftragselementes
für die Herstellung von Klebenähten für ein Fenster.
In Figur 1 ist eine Papierbahn 1 ersichtlich, die von rechts nach links in Richtung des Pfeiles A innerhalb einer nicht
näher dargestellten, da an sich bekannten Vorrichtung zur Herstellung von Lebensmitteltüten bewegt wird. In dem dargestellten
Ausschnitt der Papierbahn 1 ist diese bereits als Schlauch IA ausgebildet und mit einer Längsklebenaht IB
versehen. Diese Details sind in der Prinzipdarstellung der Übersichtlichkeit halber fortgelassen und lediglich in Figur
1 als Detailausschnitt wiedergegeben. Unmittelbar bevor die Papierbahn 1 in die allgemein mit 2 bezeichnete Klebe- und
Falzstation gelangt, wird sie mit einem Doppelmesser rechtwinklig zu ihrer Bewegungsrichtung A derart durchgeschnitten,
daß die Schnittlinien 3 und 4 in Bewegungsrichtung A der Bahn 1 hintereinander liegen. Durch diesen Doppelschnitt,
durch den der Papierbahnbereich "stromab" der Doppelschnittstelle zu einer Tüte fertiggestellt wird, in dem
diese Tüte ihr Öffnungsende erhält, werden die beiden von einander getrennten Papierbahnstücke ein kleines Stück in
Bewegungsrichtung A auseinandergeschoben, so daß in der Zeichnung rechts des Doppelschnittes, also "stromauf" des
Doppelschnittes eine falzbare Klebelasche 5 freigelegt wird. Diese Vorgehensweise ist allgemein bekannt. Deshalb sind die
entsprechenden Einzelheiten in Figur 1 unten der Übersichtlichkeit halber fortgelassen. In Figur 1 unten ist die Papierbahn
1 bereits mit dem Doppelschnitt, wie er in Figur 1 oben dargestellt ist, versehen. Die Doppelschnittstelle
befindet sich genau im Bereich der Klebe- und Falzstation 2.
Für den Auftrag eines Klebstoffstreifens 6 auf die Papierbahn
1 nahe der Doppelschnittstelle 3, 4 wird erfindungsgemäß ein Klebstoffauftragselement 8 verwendet, das innen in
Form eines Rohres 9 hohl ist und in Längsrichtung mit einer
Schlitzdüse 8A versehen. Das Rohr 9 bildet einen Verteilraum 7 für den Klebstoff 10. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 1 gelangt der Klebstoff 10 von einem Vorratsbehälter 11 aus in eine Rohrleitung 12 in der eine Druck- und Förderpumpe
13 für Klebstoff, sowie ein Magnetventil 14 eingebaut sind. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Pumpe 13 stromab des Vorratsbehälters 11 und das Ventil 14 stromab der Pumpe 13 dargestellt. Diese Bauelemente können
auch in jeder anderen geeigneten Zuordnung zueinander vorgesehen sein. Solche Behälter / Pumpen / Ventilanordnungen
sind allgemein bekannt und bedürfen deshalb keiner besonderen Erläuterung. Entscheidend ist lediglich, daß diese Anordnung
in der Lage ist, den Klebstoff 10 mit geeignetem Druck und geeigneter Temperatur der Schlitzdüse 8A zuzuführen.
Die den Klebstoff führende Rohrleitung 12 ist stromab des Ventils 14 mit einer rotierenden Welle 15 verbunden. Die
Welle 15 weist einen an ihrem Stirnende 15A frei endenden Hohlraum 16 auf, der über eine an sich bekannte Drehdurchführung
17 mit dem Inneren der Rohrleitung 12 fluidisch verbunden ist. Der Hohlraum 16 der Welle 15 ist an zumindestens
einer, vorzugsweise mehreren Austrittstellen 16A mit der äußeren Wellenoberfläche und den dort angeschlossenen
Rohrleitungen 18 fluidisch verbunden.
Bei den Rohrleitungen 18 handelt es sich um starre Rohre,
die an ihrem von der Welle 15 fortweisenden Ende das Klebstof f auftragselement 8 tragen und den Verteilraum 7 mit
Klebstoff 10 versorgen. Die Rohre 18 üben eine Doppelfunktion aus. Sie enden derart an dem Klebstoffauftragselement
8, daß eine möglichst gleichmäßige Leimverteilung über die Schlitzdüse 8A möglich ist. Auf der anderen Seite dienen die
Rohre 18 als Haltearme. Das Klebstoffauftragselement 8 rotiert
gemeinsam und achsparallel mit der Welle 15 in Richtung des Pfeiles B. Gemäß Figur 1 hat das Klebstoffauftragselement
8 bereits die Position mit dem geringsten Abstand zur Papierbahn 1 überschritten und auf der Papierbahn 1
einen Klebstoffstreifen 6 abgegeben, während das lediglich
schematisch dargestellte, da an sich bekannte Falzmesser 21 sich in der Position befindet, in der der Falzvorgang erfolgt.
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Der Leimaustritt aus der Schlitzdüse 8A des Klebstoffauftragselementes
8 ist sehr kurzzeitig und muß genau abgestimmt werden. Hierzu ist die Welle 15 mit zwei Schaltnocken
22, 23 versehen, denen je ein Start- und ein Stoppschalter 24 und 25 zugeordnet sind. Bei jedem Umlauf der Welle 15
betätigt zunächst der Schaltnocken 22 ein kugelgelagertes Rad 24B am freien Ende eines Schaltarmes 24A des Startschalters
24. Dieser gibt den Schaltimpuls über eine Leitung 24C an ein Steuerpult 26 und dort an ein einstellbares Zeitverzögerungsglied
27 weiter. Dadurch ist es möglich, das Ventil 14 um eine vorgebbare Zeit später zu öffnen als dem Auslösezeitpunkt
des Startschalters 24. In der Figur 1 ist der Schaltnocken 22 für den Startschalter 24 so angeordnet, daß
er den Startschalter auslöst, wenn das Klebstoffauftragselement 8 sich noch eine halbe Umdrehung vor dem nächsten
Annährungspunkt zur Papierbahn 1 befindet. Der Schaltnocken 2 3 ist so angeordnet, daß er den Stoppschalter 25 über das
Rad 25B und Schaltarm 25A betätigt, sobald das Klebstoffauftragselement
8 mit der Schlitzdüse 8A seinen nächsten Annäherungspunkt an die Papierbahn 1 verlassen hat. Dann wird
über die Leitung 24C das Ventil 14 geschlossen.
Durch die Schlitzdüse 8A in Verbindung mit der beschriebenen Steuereinheit erfolgt ein nahezu "berührungsloser" Klebstoffauftrag
auf das Papier. Es können keine Quetschränder entstehen. Dadurch ist während der gesamten Produktionsphase
ein gleichmäßiger Klebstoffauftrag gewährleistet.
In der Figur 2 ist ein Klebstoffauftragselement 8 dargestellt,
daß in eine Vorrichtung entsprechend der Figur 1 eingebaut werden kann.
Eine Welle 30 weist an einer Stirnseite 3OA eine Bohrung 31 auf, die über eine Schraubverbindung 32 und einen Schlauch
33 mit dem Klebstoffauftragselement 8 verbunden ist. Das
Klebstoffauftragselement 8 weist eine Schlitzdüse 8A auf.
Das Klebstoffauftragselement 8 ist über eine Halterung 36
mit der Welle 30 fest verbunden. Die Halterung 36 kann nach Lösen einer Schraube 37 beliebig auf der Welle 30 verschoben,
verdreht und/oder mit der Schraube 37 wieder befestigt werden.
In den Figuren 3A/B ist ein Klebstoffauftragselement 8, das
aus drei Teilen 38, 39 und 40 besteht, dargestellt. Die Figur 3A zeigt das Klebstoffauftragselement 8, in Draufsicht,
Frontansicht und Seitenansicht. In der Figur 3B sind die beiden Teile 38 und 39 sowie eine Folie 40 dargestellt.
Aus der Figur geht hervor, daß zwischen die zumindest innenseitig planflächigen Teile 38 und 39 eine speziell zugeschnittene
Folie 40 gelegt wird, die die Teile 38 und 39 in einem gewünschten Abstand derart auseinanderhält, daß die
Schlitzdüse 8A gebildet wird. In dem Teil 38 ist eine Bohrung 41 angebracht, über die Klebstoff in einen nutförmigen
Verteilraum 42, der in dem Teil 38 eingefräst ist, über Verbindungskanäle 42A eingeführt werden kann. Mittels Bohrungen
43 ist das Teil 38 mit dem Teil 39 und ggf. mit einer nicht dargestellten Halterung verbindbar. In dem Teil 39
sind eine dem Verteilraum 42 und den Verbindungskanälen 42A des Teiles 40 entsprechende Einfräsung vorgesehen. In der
Folie 40 sind entsprechende Aussparungen für den Verteilraum 42, und die Verbindungskanäle 42A den Düsenschlitz 8A vorhanden.
Die Aussparungen für die Verbindungskanäle 42A weisen Stege 44 auf.
In der Figur 4 ist eine Ausfuhrungsform dargestellt, bei der
bei einer Umdrehung einer Welle 47 zwei Klebenähte hergestellt werden. Auf der Welle 47 sind zwei Klebstoffauftragselemente
8 in einem Winkel von 180° zueinander angebracht.
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Die Welle 47 weist eine Bohrung 48 für die Klebstoffzufuhr
auf. Diese Bohrung ist über Schraubverbindungen 49, 50 und Schläuche 51, 52 mit Magnetventilen 53, 54 mit den Klebstof
fauf tragselementen 8 verbunden. Die Klebstoffauftragselemente
8 weisen Schlitzdüsen 8A auf. Sie sind über Halterungen 55 und 56 mit der Welle 47 fest verbunden.
Aus der Figur 5 ist eine hohle Welle 60 ersichtlich, auf der
ein Klebstoffauftragselement 8 rechtwinklig, d. h. in Bewegungsrichtung
der Bahn, angeordnet ist. Der Düsenschlitz 8A des Klebstoffauftragselementes 8 ist auf der Leimaustrittseite
kreisförmig und koaxial zu der Welle 60 gebogen geformt. Die Welle 60 weist eine Längsbohrung 62 und Querbohrungen
63 auf, durch die der Klebstoff über eine Halterung 64 dem Klebstoffauftragselement 8 zugeführt werden kann. In
dem Klebstoffauftragselement 8 ist der durch eine Schraube
verschlossene Verteilraum 66 angedeutet. Die Halterung 64 weist eine Justierplatte 65 auf, mit deren Hilfe das Klebstof
fauf tragselement 8 justiert werden kann. Es ist ebenfalls möglich, das Klebstoffauftragselement 8 mit Hilfe der
Justierplatte 65 in jedem gewünschtem Winkel zwischen 0 und 90° in Bezug auf die Bewegungsrichtung der Bahn zu befestigen
(Doppelpfeil C) . Dazu muß die Leimaustrittsseite der Düsenschlitz 8A entsprechend gebogen sein, z. B. durch einen
spanabhebenden Bearbeitungsschnitt auf einer Drehbank. Die gestrichelte Linie D zeigt die Düsenschlitzbiegung für einen
Zwischenwinkel. Zu diesem Zweck schließt sich an den länglichen Verteilraum 66 eine in Klebstoffaustrittsrichtung E
länglich erstreckter Düsenspalt (Flachdüse 8E) von im wesentlichen konstanter lichter Breite und Dicke an dessen
Spaltlänge durch zurückschneiden variierbar ist.
Außerdem kann die Halterung 64 auf der Welle 60 beliebig verschoben (Doppelpfeil A)und mit Hilfe einer Schraube 67
fixiert werden. Über die beispielhaft dargestellten Bohrungen 63 ist somit prinzipiell an jeder Stelle der Welle die
Anbringung des Klebstoffauftragselementes 8 in einem beliebigen
Winkel möglich. Es können auf der Welle 60 auch mehrere Klebstoffauftragselemente angebracht werden.
In der Figur 6 ist ein Klebstoffauftragselement 8 mit Düsenschlitzen 8A, 8B, 8C und 8D dargestellt. Die Düsenschlitze
8A bis 8D des Klebstoffauftragselementes 8 bilden ein Rechteck entsprechend der Größe eines Briefumschlagfensters
. Das Klebstoffauftragselement 8 ist mit einer Halterung
74 auf einer Welle 70 befestigt. Die Welle 70 weist eine Längsbohrung 72 und Querbohrungen 73 auf, durch die der
Klebstoff über die Halterung 74 dem Klebstoffauftragselement
8 zugeführt werden kann. Das Klebstoffauftragselement 71
kann mit einer Justierplatte 75 justiert werden. In dem Klebstoffauftragselement 8 ist der mit Schrauben verschlossene
Verteilraum 7 6 angedeutet. Die Halterung 74 kann auf der Welle 70 beliebig angeordnet und mit Hilfe der Schrauben
77 befestigt werden. Selbstverständlich müssen die Bohrungen 73 für die Klebstoffzuführung entsprechend vorgesehen sein.
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| 1 | Bahn | 24C | Leitung |
| IA | Schlauch | 25 | Stoppschalter |
| IB | Längsklebenaht | 25A | Schaltarm |
| 2 | Klebe- und Falzsta | 25B | Rad |
| tion | 25C | Leitung | |
| 3 | Schneidkante | 26 | Steuerpult |
| 4 | Schneidkante | 27 | Zeitverzögerungsglied |
| 5 | Klebelasche | 30 | Welle |
| 6 | Klebstoffstreifen | 3OA | Stirnseite |
| 7 | Verteilraum | 31 | Bohrung |
| 8 | Klebstoffauftragsele- | 32 | S c hraubverbindung |
| ment | 33 | Schlauch | |
| 8A | Düsenschlitz | 36 | Halterung |
| 8B | Düsenschlitz | 37 | Schraube |
| 8C | Düsenschlitz | 38 | Teil |
| 8D | Düsenschlitz | 39 | Teil |
| 8E | Flachdüse | 40 | Folie |
| 9 | Rohr | 41 | Bohrung |
| 10 | Klebstoff | 42 | Verteilraum |
| 11 | Vorratsbehälter | 42A | Verbindungskanäle |
| 12 | Rohrleitung | 43 | Bohrungen |
| 13 | Druck- und Förderpumpe | 44 | Stege |
| 14 | Magnetventil | 47 | Welle |
| 15 | Welle | 48 | Bohrung |
| 15A | Stirnende | 49 | Schraubverbindung |
| 16 | Hohlraum | 50 | S c hraubverb indung |
| 16A | Austrittsteile | 51 | Schlauch |
| 17 | Drehdurchführung | 52 | Schlauch |
| 18 | Rohrleitung | 53 | Magnetventil |
| 21 | Falzmesser | 54 | Magnetventil |
| 22 | Schaltnocken | 55 | Halterung |
| 23 | Schaltnocken | 56 | Halterung |
| 24 | Startschalter | 60 | Welle |
| 24A | Schaltarm | 62 | Längsbohrung |
| 24B | Rad | 63 | Querbohrungen |
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| 64 | Halterung |
| 65 | Justierplatte |
| 66 | Verteilraum |
| 67 | Schraube |
| 70 | Welle |
| 72 | Längsbohrung |
| 73 | Querbohrungen |
| 74 | Halterung |
| 75 | Justierplatte |
| 76 | Verteilraum |
| 77 | Schrauben |
| A | Pfeil |
| B | Doppelpfeil |
| C | Doppelpfeil |
| D | Düsenschlitzbiegung |
| E | Pfeil |
Claims (10)
- Schutzansprüche:10 15Vorrichtung zum Herstellen von Klebenähten, Gummierungen oder dergleichen an einer Bahn (1) aus Papier oder dergleichen, mit einem mit Düsen und einem Verteilraum, bei der das Klebstoff auf tragselement (8) mit einer mechanisch rotierenden Welle und fluidisch mit einem Druckbehälter zur Aufnahme von Klebstoff verbunden ist, und der eine Steuereinheit zum taktweisen Abgehen des Klebstoffs zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,daß die Düsen aus mindestens einer Schlitzdüse (Düsenschlitz 8A) bestehen und das Klebstoffauftragselement (8) aus zumindest zwei Teilen zusammengesetzt ist, die die Schlitzdüse (8A) bilden und vorzugsweise bezüglich des Düsenschlitzes (8A) aufeinander gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebstoffauftragselement (8) aus zwei Teilen (38, 39) besteht zwischen denen eine den Düsenschlitz (8A) erzeugende Folie (40) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung zum Herstellen von Klebenähten, Gummierungen oder dergleichen an einer Bahn (1) aus Papier oderdergleichen, mit einem Klebs to ff auf tragselement (8) mit Düsen und einem Verteilraum, bei der das Klebstoffauftragselement (8) mechanisch mit einer rotierenden Welle und fluidisch mit einem Druckbehälter zur Aufnahme von Klebstoff verbunden ist, und der eine Steuereinheit zum taktweisen Abgeben des Klebstoffs zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,daß die Düsen aus mindestens einer Schlitzdüse (8A 8D) bestehen,daß zumindestens einer der Düsenschlitze in einem Winkel zwischen 0° und 90° in Bezug auf die Bahnbewegungsrichtung ausgerichtet oder einstellbar ist und dieser Düsenschlitz an seiner Leimaustrittsseite in Blickrichtung entlang der rotierenden Welle koaxial bezüglich der Achse der rotierenden Welle gekrümmt geformt oder gebogen ist. - 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebstoffauftragselement (8) aus zwei Teilen (38, 39) besteht zwischen denen eine den Düsenschlitz (8A) erzeugende Folie (40) angeordnet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebstoffauftragselement (8) aus zumindestens zwei Teilen zusammengesetzt ist, die miteinander die Schlitzdüse bilden und, vorzugsweise, bezüglich des Düsenschlitzes (8A) aufeinander gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der rotierenden Welle mehrere Klebstoffauftragselemente (8) mit Schlitzdüsen derart angeordnet sind, daß bei einer Umdrehung der Welle mehrere, insbesondere gleiche Klebenähte, Gummierungsstreifen oder dergleichen hergestellt werden.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Klebstoffauftragselement (8) ein Magnetventil (53, 54) zugeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenschlitze (8A - 8D) des Klebstoffauftragselement (8) derart angeordnet sind, daß sich auf der Bahn (1) ein/eine etwa fensterförmige/r Gummierungsstreifen, Klebenaht oder dergleichen vorzugsweise in Form eines Vieleckes, ergibt.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Klebstoffauftragselement (8) entlang der rotierenden Welle verschiedene Arbeitspositionen, insbesondere durch Verschieben entlang der rotierenden Welle, einnehmen kann und in den Arbeitspositionen eine fluidische Verbindung zwischen dem Inneren der rotierenden Welle und dem mindestens einen Düsenschlitz (8A) herstellbar ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzdüse einen umlaufend eingefaßten, in Klebstoffaustrittsrichtung länglich erstreckten Düsenspalt von im wesentlichen konstanter lichter Breite und Dicke derart aufweist, daß durch teilweises Entfernen der umlaufenden Einfassung eine vorgebbare gekrümmte Form des das Austrittsende des Düsenspaltes bildenden Düsenschlitzes (8A) herstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29511432U DE29511432U1 (de) | 1995-07-14 | 1995-07-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Klebenähten, Gummierungen u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29511432U DE29511432U1 (de) | 1995-07-14 | 1995-07-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Klebenähten, Gummierungen u.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29511432U1 true DE29511432U1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=8010554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29511432U Expired - Lifetime DE29511432U1 (de) | 1995-07-14 | 1995-07-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Klebenähten, Gummierungen u.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29511432U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119140370A (zh) * | 2024-11-18 | 2024-12-17 | 季华实验室 | 一种高均匀性涂胶模头及其流量调控方法 |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2559175A (en) * | 1948-12-03 | 1951-07-03 | American Tobacco Co | Spot glue applicator for carton making machines |
| DE1804570U (de) * | 1959-10-26 | 1960-01-21 | Gartemann & Hollmann Export U | Vorrichtung zum auftragen von klebstoffpunkten oder -strichen. |
| DE1115120B (de) * | 1957-02-21 | 1961-10-12 | Willy Hesselmann | Vorrichtung zum Antragen von fluessigen Stoffen, vornehmlich Klebstoff |
| CH476527A (de) * | 1967-08-16 | 1969-08-15 | Henkel & Cie Gmbh | Vorrichtung zum taktweisen Auftragen von Klebstoff auf bewegte Flächen |
| DE2365079A1 (de) * | 1973-12-28 | 1975-07-03 | Hoechst Ag | Verfahren und vorrichtung zum impraegnieren oder beschichten von textilmaterialien |
| DE3144655A1 (de) * | 1980-11-13 | 1982-07-22 | Fuji Photo Film Co Ltd | Beschichtungsvorrichtung |
| DE3823179C1 (de) * | 1988-07-08 | 1989-10-05 | Georg 5620 Velbert De Krebs |
-
1995
- 1995-07-14 DE DE29511432U patent/DE29511432U1/de not_active Expired - Lifetime
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