DE29510217U1 - Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten.
Filter werden insbesondere dazu verwendet, verschmutztes Salz- oder Süßwasser vor seiner weiteren
Verwendung mechanisch zu reinigen. Dabei werden von einem in einem Gehäuse angeordneten Filterelement grobe
Teilchen zurückgehalten, während die zu reinigende Flüssigkeit das Gehäuse durchströmt. Die sich während
der Reinigung der Flüssigkeit ansammelnden Feststoffe werden von Zeit zu Zeit aus dem Filter entfernt.
Bei aus der Praxis bekannten Filtern erfolgt die Entfernung der Feststoffe aus dem Filter und die Reinigung
des Filters dadurch, daß der Filterbetrieb unterbrochen und das Gehäuse geöffnet wird. Das Filterelement kann
dann aus dem Gehäuse herausgenommen und gereinigt
Telefon: (0221)131041 Telex: 888 2307 dopa d
Telefax: (O221) 134297 (02 21)134881 Telegramm: Dompatent Köln
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* Sau. Oppeiiheirm jr. & Cie„ Köln (BLZ 37O 302 0O) Kto. Nr. 1O
iJeutscheteankAG, Köln (BLZ37O7OO6O) Kto. Nr. 1165 O18
* föt''n' 1OO5O) KtO. Nr. 6S4-5OO
werden. Dieses Verfahren ist jedoch sehr aufwendig und erschwert die Verwendung solcher Filter.
Um das Öffnen und Reinigen des Filters zu erleichtern, weisen aus der Praxis bekannte Filter ein im wesentlichen
zylindrisches Gehäuse auf, dessen Achse quer zur Durchströmungsrichtung des Gehäuses angeordnet ist. Ein
an einem stirnseitigen Ende des Gehäuses angeordneter Deckel kann dadurch abgenommen werden, ohne daß es erforderlich
ist, das Gehäuse insgesamt aus der Anlage auszubauen. Aufgrund der Einbaulage des Gehäuses quer
zur Durchströmungsrichtung ist auch ein bei diesem Filter vorgesehenes zylindrisches Filterelement quer zur
Durchströmungsrichtung angeordnet. Das Filterelement weist eine im wesentliche zylinderförmige Lochblechwandung
auf, die an einem Eintrittsstutzen des Gehäuses eine Öffnung aufweist, um verschmutzte Flüssigkeit in
das Innere einer durch die Filterelementwandung begrenzten Eintrittskammer einströmen zu lassen. Bei
seinem Durchtritt durch die Filterelementwandung in radialer Richtung von innen nach außen wird die Flüssigkeit
mechanisch gereinigt. Die Anordnung des Gehäuses quer zur Durchströmungsrichtung erfordert jedoch
bei der Herstellung des Filters einen hohen Fertigungsaufwand, da an dem Gehäuse quer zu dessen Längserstreckung
verlaufende Eintritts- und Austrittsstutzen anzubringen sind. Außerdem ist die Fertigung des Filterelements
aufwendig, da dieses vielfältige ' Verstärkungs- und Positionierrahmen erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach handhabbaren Filter zur Verfügung zu stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den Merkmalen des Anspruchs 1.
Gemäß der Erfindung ist in dem Gehäuse eine Rückspülkammer
ausgebildet, wobei das Filterelement in dem Gehäuse drehbar angeordnet ist, so daß unterschiedliche
Bereiche des Filterelements in eine an die Rückspülkammer angrenzende Position drehbar sind. Durch die Rückspülkammer
und die Drehbarkeit des Filterelements wird eine Reinigung des Filters ohne Unterbrechung des Filterbetriebs
ermöglicht. Auch ist eine Öffnung des Gehäuses nicht erforderlich. Dadurch wird der Betrieb
einer einen solchen Filter enthaltenen Anlage wesentlich erleichtert.
Wenn das Filterelement eine rotationssymmetrische und insbesondere eine kegelförmige Wandung aufweist, hat
der Filter eine große Filterfläche, so daß eine hohe Filterleistung erzielt wird.. Vorzugsweise ist die Wandung
lochblechartig ausgebildet, so daß Verhakungen von Schmutzteilen mit der Wandung verhindert werden.
Schmutzablagerung an unerwünschten Stellen werden auch durch eine das Filterelement umschließende zylinderförmige
Innenwand des Gehäuses vermieden.
Durch eine Auslegung des Gehäuses für axiale Durchströmung wird der Herstellungsaufwand des Filters reduziert.
Anstelle von komplizierten Anschlüssen für eine Durchströmung quer zur Gehäuselängsachse können einfache
Flansche verwendet werden. Außerdem erfordert ein solcher Filter keinerlei Deckel.
Wenn sich die Rückspülkammer sektorartig von etwa der Achse der rotationssymmetrischen Wandung bis zu deren
Umfangsrand erstreckt, kann das gesamte Filterelement
nach und nach durch Drehen desselben gereinigt werden. Eine zur Abtrennung der Rückspülkammer gegenüber der
Eintrittskammer vorgesehene Sektorwand ist dabei vorzugsweise als Strömungsteiler ausgebildet, so daß der
Strömungswiderstand des Filters reduziert ist und der Filter eine hohe Kapazität aufweist. Eine die Rückspülkammer
bereichsweise abdeckende schalenförmige Abdeckwand, die dem Verlauf eines zu dem Filterelement konzentrischen
Zylinders folgt, dient dazu, den Querschnitt der Rückspülkammer geringzuhalten, um der Flüssigkeit
nur einen geringen Widerstand entgegenzusetzen.
Vorzugsweise sind an dem Filterelement mehrere Flügel angeordnet, die mit dem Filterelement gemeinsam drehbar
sind und von denen jeweils zwei sich in radialer Richtung erstreckende Seitenwände der Rückspülkammer bilden.
Die Flügel dienen dazu, bei der Drehung des Filterelements Schmutzbestandteile, die sich an der Innenwand
des Gehäuses angelagert haben, abzustreifen und ggf. einem Schmutzkanal zuzuführen. Gleichzeitig dienen
die Flügel dazu, während des normalen Filterbetriebs die Rückspülkammer von der Eintrittskammer zu trennen,
so daß die zu reinigende Flüssigkeit nur durch das Filterelement hindurchströmen kann.
Ein an den Schmutzkanal angrenzender Bypasskanal, der einen Bypassfilter aufweist, dient dazu, einen Teil der
beim Verdrehen des Filterelements schwallartig anfallenden Flüssigkeit gefiltert der Austrittskammer zuzuführen.
Wenn die Rückspülkammer über eine Abflußleitung entleerbar ist, in der ein Absperrelement angeordnet
ist, kann verhindert werden, daß beim Verdrehen des
Filterelements eine unnötig große Flüssxgkextsmenge aus dem System über die Abflußleitung abfließt. Ein das
Absperrelement betätigender Antrieb ist dabei vorzugsweise so ausgestaltet, daß eine Öffnung der Abflußleitung
nur dann möglich ist, wenn sich zwei Flügel in einer die Rückspülkammer begrenzenden Position befinden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der Zeichnung im Zusammenhang mit der Beschreibung. Nachfolgend wird die Erfindung anhand
einer besonders bevorzugten Ausführungsform näher erläutert .
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Filter im Längsschnitt,
Fig. 2 den Filter in Figur 1 in einem Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 den Filter in Figur 1 in einem Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1, und
Fig. 4 den Filter in Figur 1 in einer Ansicht gemäß dem Pfeil IV in Figur 1.
Figur 1 zeigt einen Filter 10, dessen axial durchströmtes Gehäuse 12 einen im wesentlichen zylinderförmigen
Gehäusemantel 14 und zwei an den stirnseitigen Enden des Gehäusemantels 14 angeordnete Flansche 16,18
-G-
aufweist. An die Flansche 16,18 sind Anschlußflansche
20,22 angeschweißt bzw. angeschraubt.
In dem Gehäuse 12 ist ein Filterelement 24 angeordnet, das eine von einem Rahmen 26 abgestützte Filterwandung
28 aufweist. Die Filterwandung 28 besteht aus Lochblech
und hat einen kegelförmigen Verlauf, wobei die Kegelspitze zur Eintrittsseite 30 des Filters 10 weist. An
dem Rahmen 26 sind außer der Filterwandung 28 vier Flügel 32 ausgebildet, die als flache, streifenförmige
Stege ausgebildet sind und sich in radial zur Filterwandung verlaufenden Ebenen erstrecken. Zur Lagerung
des Filterelements 24 ist einerseits eine in einem Rahmenkreuz 34 des Rahmens 26 angeordnete Welle 3 6 vorgesehen,
die in einem von dem austrittsseitigen Anschlußflansch gehaltenen Lager 38 geführt ist. Andererseits
ist an der Eintrittsseite 30 des Filters 10 ein im Querschnitt L-förmiger Kreisring 40 vorgesehen, der
von den Flügeln 32 gehalten wird und der seinerseits als Käfig zur Aufnahme von Wälzkörpern 42 eines Wälzlagers
44 dient.
Die Filterwandung 28 grenzt in dem Gehäuse 12 eine Eintrittskammer
46 von einer Austrittskammer 48 ab. Auf der Seite der Eintrittskammer 46 der Filterwandung 28
ist eine Rückspülkammer 50 angeordnet, die einen oberen Rückspülkammerteil 52 und einen unteren Rückspülkammerteil
54 aufweist.
Die Rückspülkammer 50 weist zur Abgrenzung gegenüber der Eintrittskammer 46 eine schalenförmige Abdeckwand
56 auf, die dem Verlauf eines zu dem Filterelement 24 konzentrischen Zylinders folgt und an dem Gehäuse 12
festgelegt ist. Die Abdeckwand 56 kann an den ein-
trittsseitigen Gehäuseflansch 16 angeschweißt sein oder
mit diesem über Einstellelemente verbunden sein. Diese Einstellelemente können entweder manuell betätigbare
Stellschrauben oder fluidbetätigte Zylinder sein.
Als weitere feststehende Abtrennwand gegenüber der Eintrittskammer
46 ist eine mit der Abdeckwand 56 fest verbundene Sektorwand 58 vorgesehen, die ein V-förmig
abgewinkeltes Blech ist. Die Sektorwand 58 ist als Strömungsteiler ausgebildet, wobei ihre Anströmkante 60
sich in radialer Richtung des Filters 10 erstreckt und zwei Sektorwandhälften 62 sich von dieser Kante 60 her
divergierend zu dem Filterelement 24 hin erstrecken (Figur 2).
Während der obere Rückspülkammerteil 52 von der Sektorwand 58 gegenüber der Eintrittskammer 46 abgetrennt
wird, wird der untere Rückspüllkammerteil 54, wie aus Figur 3 ersichtlich, von der Abdeckwand 56 und zwei
Flügeln 32 begrenzt. Da das Filterelement 24 drehbar gelagert ist, kann die seitliche Abtrennung des unteren
Rückspülkammerteils 54 mit unterschiedlichen Flügeln 32 erfolgen.
Angrenzend an den unteren Rückspülkammerteil 54 ist ein Schmutzkanal 64 angeordnet, der über Schlitze 66 mit
dem unteren Rückspülkammerteil 54 verbunden ist. Die Schlitze 66 verlaufen schräg zur Umfangsrichtung des
Gehäusemantels 14. Der Schmutzkanal 64 mündet in einen Bypasskanal 68, der über einen Bypassfilter 70 mit der
Austrittskammer 48 verbunden ist. Der Schmutzkanal 64 und der Bypasskanal 68 sind in der gezeigten Ausführungsform
aus winklig gebogenen Blechen aufgebaut. Sie können jedoch jeweils auch eine teilzylinderförmige
Wandung aufweisen und als Ganzes aus einem Rohr herausgeschnitten sein.
Der Schmutzkanal 64 ist mit einer Äbflußleitung 72 verbunden,
die ein Abführen von Schmutz aus der Rückspülkammer 50 und dem Schmutzkanal 64 ermöglicht. In der
Abflußleitung 72 kann ein Absperrelement vorgesehen sein, um ein Abfließen von Flüssigkeit aus dem Filter
10 zu verhindern.
Um ein Drehen des Filterelements 24 zu erlauben, ist ein Stellmotor 74 vorgesehen, der über ein erstes
Schneckengetriebe 76, eine Stellantriebswelle 78 und über ein zweites Schneckengetriebe 80 die Welle 36 des
Filterelements 24 antreibt.
Um den Filter 10 vor Korrosion zu schützen, sind die Innenwände des Gehäuses 12 und der Kammern mit einer
Gummierung versehen. Die Filterwandung 28, die Abdeckwand 56 und die Sektorwand 58 bestehen zu diesem Zweck
aus Edelstahl und sind gegebenenfalls auch beschichtet. Die Wälzkörper 42 sind korrosionsbeständige Hartgummikugeln.
Die Abdichtung der Eintrittskammer 46 gegenüber der Austrittskammer 48 wird dadurch gewährleistet, daß der
die Filterwandung 28 tragende Rahmen 26 erst nach dem Anheften der Filterwandung 28 an den Rahmen 26 umfangsmäßig
abgedreht wird. Dadurch läßt sich zwischen dem Filterelement 24 und dem Gehäusemantel 14 ein Spalt von
etwa 3 mm einhalten. Der Spalt hat damit einen Querschnitt, der etwa dem Querschnitt der Löcher der Filterwandung
28 entspricht. Eine engere Abdichtung ist nicht erforderlich, da sich die Breite des Spalts
-S-
selbständig durch Schmutzanlagerung während des Betriebs
des Filters 10 verringert.
Im Betrieb wird der Filter 10 axial von einer verschmutzten Flüssigkeit durchströmt. Dabei lagert sich
Schmutz sowohl an der Filterwandung 28 als auch der Wand des Gehäusemantels 14 an. Wenn sich an der Filterwandung
28 eine gewisse Schmutzmenge angelagert hat, erhöht sich der Druck in der Eintrittskammer. Diese
Druckerhöhung kann mittels eines Drucksensors bestimmt werden und dient als Signal, das Filterelement 24 mittels
des Stellmotors 74 zu drehen. Durch diese Drehbewegung wird ein der Schmutzfracht ausgesetzter Sektor
der kegelförmigen Filterwandung 28 in eine der Rückspülkammer 50 gegenüberliegende Position gedreht. Wenn
in dieser Position ein Absperrelement in der Abflußleitung 72 geöffnet wird, sinkt der Druck in der Rückspülkammer
50 auf einen Wert, der unterhalb des Drucks in der Austrittskammer 48 liegt. Dadurch strömt saubere
Flüssigkeit durch die Filterwandung 28 und spült so an der Filterwandung 28 angelagerten Schmutz heraus. Durch
das Drehen des Filterelements 24 wird gleichzeitig Schmutz von der Innenwand des Gehäusemantels 14 abgeschabt
und in den Schmutzkanal 64 geschoben. Aus diesem Schmutzkanal 64 wird der abgeschabte Schmutz durch die
aus der Rückströmkammer 50 herausfließende schmutzbefrachtete Flüssigkeit herausgetragen. Über die Abflußleitung
72 wird die schmutzbefrachtete Flüssigkeit einem Absetzbehälter zugeführt. In diesem wird aufgrund
der Schwerkraftwirkung Schmutz von Flüssigkeit getrennt, wobei die Flüssigkeit über eine Rückführleitung
82, die in den Bypasskanal 68 mündet, in das System zurückgeführt werden kann. Während des Bestriebs des
Filters 10 strömt gereinigte Flüssigkeit in einen Ab-
- 10 -
laufstutzen, dessen Zuströmöffnung im wesentlichen senkrecht zu dessen Abströmöffnung verläuft. Die Position
des Ablaufstutzens ist verstellbar, so daß die zur Filterachse radiale Ablaufrichtung einstellbar ist.
Claims (17)
1. Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten mit einem von der Flüssigkeit durchströmten Gehäuse (12) und
einem darin gehaltenen Filterelement (24), das in dem Gehäuse (12) eine Eintrittskammer (46) von
einer Austrittskammer (48) abgrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12) eine Rückspülkammer (50)
ausgebildet ist, und
daß das Filterelement (24) in dem Gehäuse (12) drehbar angeordnet ist, so daß unterschiedliche
Bereiche des Filterelements (24) in eine an die Rückspülkammer (50) angrenzende Position drehbar
sind.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (24) eine rotationssymmetrische,
insbesondere kegelförmige Filterwandung
(28) aufweist.
3. Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterwandung (28) lochblechartig ausgebildet
ist.
4. Filter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (12) eine im wesentlichen das Filterelement (24) umschließende zylinderförmige
Innenwand aufweist.
5. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) axial durchströmt ist.
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«· ·
6. Filter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rückspülkammer (56)
sektorartig von etwa der Achse der rotationssymmetrischen Filterwandung (28) bis zu deren Umfangsrand
erstreckt.
7. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspülkammer (50) zur
Abtrennung gegenüber der Eintrittskammer (46) eine als Strömungsteiler ausgebildete Sektorwand (58)
aufweist.
8. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspülkammer (50) eine
schalenförmige Abdeckwand (56) aufweist, die dem Verlauf eines zu dem Filterelement (24) konzentrischen
Zylinders folgt.
9. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückspülkammer (50) sich radial erstreckende Seitenwände aufweist.
10. Filter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Filterelement (24) mehrere Flügel (32)
angeordnet und mit diesem gemeinsam drehbar sind, wobei von den Flügeln (32) jeweils zwei die
Seitenwände der Rückspülkammer (50) bilden.
11. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rückspülkammer (50)
angrenzend ein Schmutzkanal (64) angeordnet ist.
12. Filter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Schmutzkanal (64) verbundener By-
passkanal (68) vorgesehen ist, der einen Bypassfilter
(70) aufweist und in die Austrittskammer (48) mündet.
13. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückspülkammer (50) über eine Abflußleitung (72) entleerbar ist, in der ein
Absperrelement angeordnet ist.
14. Filter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrelement einen Antrieb aufweist, der
eine Öffnung der Abflußleitung (72) nur dann erlaubt, wenn sich zwei Flügel (32) in einer die
Rückspülkammer (50) begrenzenden Position befinden.
15. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse ein gegenüber dem Gehäuse in verschiedene Verdrehstellungen anordenbarer
Ablaufstutzen vorgesehen ist, dessen Eintrittsachse im wesentlichen senkrecht zu seiner
Austrittsachse verläuft.
16. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (24) zur
Lagerung eine zentrale Welle (36) aufweist.
17. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (24) an
seinem Umfang mindestens einen Käfig (40) zur Aufnahme von Wälzkörpern (42) einer Wälzlagerung aufweist
.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29510217U DE29510217U1 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29510217U DE29510217U1 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29510217U1 true DE29510217U1 (de) | 1995-09-07 |
Family
ID=8009673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29510217U Expired - Lifetime DE29510217U1 (de) | 1995-06-23 | 1995-06-23 | Filter zur Reinigung von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29510217U1 (de) |
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