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DE29510648U1 - Zusammenlegbare Raumzelle - Google Patents

Zusammenlegbare Raumzelle

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DE29510648U1
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Germany
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room cell
frame part
wall
floor
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Expired - Lifetime
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DE29510648U
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SCHUERMANN RANDOLF
Original Assignee
SCHUERMANN RANDOLF
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Publication date
Application filed by SCHUERMANN RANDOLF filed Critical SCHUERMANN RANDOLF
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/344Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts
    • E04B1/3442Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts folding out from a core cell
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/1205Small buildings erected in the open air
    • E04H1/1222Sales kiosks

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  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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Description

Zusammenlegbare Raumzelle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Raumzelle der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Auf Märkten, Jahrmärkten, etc. werden häufig sogenannte "fliegende Bauten" als Verkaufspavillons verwendet. Es handelt sich dabei um kleine Raumzellen, die jeweils nur für kurze Zeit an einem Aufbauort aufgestellt werden und anschließend an einen anderen Ort transportiert und dort wieder aufgestellt oder gelagert werden.
Es sind Raumzellen bekannt, die unzerlegt transportiert und gelagert werden. Sie benötigen daher viel Transport- und Lagerplatz. Aus diesem Grund werden häufig zusammenlegbare Raumzellen verwendet, deren Boden-, Wand- und Dachelemente voneinander trennbar sind, so daß sie platzsparend transportiert und gelagert werden können. Erst am Aufstellungsort werden die Boden-, Wand- und Dachelemente wieder zu einer Raumzelle zusammengebaut. Die Montage sowie die Demontage dieser Raumzellen ist umständlich und zeitaufwendig, da eine Viel-
Telefon: (O2 21) 1310 41 Telex : 888 2307 dopa d Telefax: (02 21) 134297 (O2 21) 134831 Telegramm; Dompatent Köln
J JSfeL Opr|erjhe?(T»jr. & CIe., Köln (BLZ 37O3O2OO) Kto. Nr. 1O ,· «putsche SaSkA=, Köln (BLZ 370 7OO 6O) Kto. Nr. 1165O18 Postbank köln*(BLZ 370100 50) Kto. Nr. 654-5OO
zahl von Wand-, Boden- und Dachelementen zusammengebaut bzw. zur Demontage wieder voneinander getrennt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zusammenlegbare Raumzelle zu schaffen, die einfach handhabbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Raumzelle bildet ein steifes Rahmenteil mit zwei aufragenden Seitenschenkeln und einer Bodenplatte ein festes Gerüst, an dem Wand- und Bodenelemente sowie ggf. Dachelemente der Raumzelle gelenkig und/oder abnehmbar befestigt sind. Dabei bilden die Bodenplatte und die Seitenschenkel des Rahmenteils gleichzeitig auch Wand- bzw. Bodenelemente der Raumzelle. Das Zusammenlegen und der Aufbau der Raumzelle ist auf das Verschwenken und das Einsetzen bzw. Lösen weniger Wand- und Bodenelemente beschränkt. Er kann daher in kurzer Zeit und auch von ungeschulten Personen vorgenommen werden.
Die Wand- und Bodenelemente sowie ggf. Dachelemente bilden im zusammengelegten Zustand der Raumzelle Wände des von dem Rahmenteil definierten Volumens oder werden in diesem Volumen untergebracht. Das von dem Rahmenteil definierte Volumen bildet das Stau-Volumen der zusammengelegten Raumzelle. Die Raumzelle ist im zusammengelegten Zustand ein einziger kompakter Block, der einfach handhabbar und transportierbar ist. Seine Abmessungen sind gering, so daß nur ein kleiner Transport- und Lagerraum erforderlich ist.
Das Rahmenteil hat je nach Montagezustand der Raumzelle drei Funktionen. Während der Lagerung und des Transportes hat es die Funktion eines Rahmens, der das Stauvolumen definiert und teilweise umgibt, während des Aufbaus dient es als Bezugsrahmen für die übrigen Wand-, Boden- und ggf. Datenelemente und im aufgebauten Zustand der Raumzelle bildet es selbst Wand- und Bodenelemente der Raumzelle.
Das Rahmenteil kann U-förmig ausgebildet sein, wobei die Seitenschenkel einander parallel gegenüberstehende Wandelemente bilden, die rechtwinklig mit dem Bodenelement verbunden sind. Das Rahmenteil definiert ein zu zwei gegenüberliegenden Seiten und nach oben hin offenes annähernd rechteckiges Volumen und bildet im aufgebauten Zustand einen mittleren Bereich der Raumzelle, an den sich jeweils ein seitlicher Bereich der Raumzelle anschließt. Die an dem Rahmenteil befestigten Wand-, Boden- und Dachelemente sind daher relativ klein und leicht, was das Zusammenlegen und den Aufbau der Raumzelle erleichtert.
Das von dem Rahmenteil eingenommene Volumen kann wesentlich kleiner als der Raum der aufgebauten Raumzelle sein, vorzugsweise kleiner als die Hälfte oder ein Drittel des Raumes. Im zusammengelegten Zustand der Raumzelle wird somit eine erhebliche Platzersparnis beim Transport und bei der Lagerung erzielt.
Alle an dem Rahmenteil befestigten Boden-, Wand- und Dachelemente können an dem Rahmenteil oder miteinander gelenkig verbunden sein. Jedes Boden-, Wand und Dachelement bleibt auch im zusammengelegten Zustand der Raumzelle mit dem Rahmenteil verbunden. Die Anordnung
der einzelnen Boden-, Wand- und Dachelemente zueinander und zur Raumzelle ist immer festgelegt, wodurch das Aufbauen und Zusammenlegen der Raumzelle vereinfacht und beschleunigt wird und auch durch eine ungeübte Person problemlos vorgenommen werden kann.
Die Wand-, Boden- und Dachelemente können durch Scharniere miteinander verbunden sein, die trennbar ausgestaltet sind. Dadurch ist ein einfacher Austausch von beschädigten Wand-, Boden- und Dachelementen gewährt und der Zusammenbau mehrerer Raumzellen zu einer größeren Einheit ermöglicht.
Als Dachelement der Raumzelle kann eine Planenanordnung dienen, wodurch die eine erhebliche Gewichtsreduzierung der Raumzelle und ein kompakteres Zusammenlegen der Raumzelle ermöglicht wird.
Ein oder mehrere Wandelemente der Raumzelle können jeweils mit einer herausnehmbaren Einsatzplatte versehen sein. Die Einsatzplatte kann zur Bearbeitung, beispielsweise zur Beschriftung, entnommen werden und am Aufstellort wieder in das betreffende Wandelement eingesetzt werden.
Die Grundfläche der Raumzelle kann verschiedene Formen haben, zum Beispiel ungefähr rechteckig oder kreissegmentförmig. Grundsätzlich sind bei der Gestaltung der Form und der Größe der Grundfläche keine Beschränkungen gegeben.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Raumzelle mit annähernd rechteckigem Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt der Ebene II-II der Raumzelle der Fig.l,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Raumzelle der Fig. 1 mit einem eingeklappten Vorder- und Seitenwandelement,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Raumzelle nach Fig. 1 mit eingeklappten Wandelementen und einem hochklappenden Bodenelement,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Raumzelle der Fig. 1 in vollständig zusammengelegtem Zustand,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Raumzelle einer zweiten Ausführungsform, und
Fig. 7 einen Schnitt der Ebene VII-VII der Raumzelle der Fig. 6.
In Figur 1 ist eine als Verkaufspavillon 10 ausgestaltete Raumzelle gezeigt, deren Grundfläche annähernd rechteckig ist, wie in Fig. 2 erkennbar ist. Ein Rahmenteil 12 des Verkaufspavillons 10 wird gebildet von einem rechteckigen Bodenelement 11, an dessen Querseiten ein Vorderwandelement 16 und ein Rückwandelement 13 senkrecht aufragen und die starr mit dem Bodenelement 11 verbunden sind. Das von dem U-förmigen Rahmen-
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teil 12 definierte Volumen ist nach oben hin und zu den Längsseiten des Bodenelements 11 hin offen. Zu beiden Seiten des Vorderwandelements 16 des Rahmenteils 12 ist jeweils ein seitliches Vorderwandelement 14a,14b vorgesehen, das mit jeweils zwei Scharnieren 30 an den Seitenrändern des Vorderwandelements 16 des Rahmenteils 12 schwenkbar befestigt ist. An dem Rückwandelement 13 des Rahmenteils 12 ist ebenfalls mit Scharnieren 30 jeweils ein seitliches Rückwandelement 15a,15b befestigt.
Die seitlichen Wände des Verkaufspavillons 10 werden gebildet von Seitenwandelementen 17a,17b, die mit Scharnieren 30 jeweils an den angrenzenden seitlichen Vorderwandelementen 14a,14b schwenkbar befestigt und mit den seitlichen Rückwandelementen 15a,15b mit lösbaren Verbindungselementen 31 verbunden sind.
Seitlich an dem Bodenelement 11 des Rahmenteils 12 ist jeweils ein seitliches Bodenelement 18a,18b mit Scharnieren 30 schwenkbar befestigt. Der Boden des Verkaufspavillons 10 wird gebildet von dem Bodenelement 11 des Rahmenteils 12 und den seitlichen Bodenelementen 18a,18b. Die Vorderseite der seitlichen Bodenelemente 18a,18b verläuft nicht parallel zur Vorderseite des Bodenelementes 11 des Rahmenteils 12, sondern ist leicht zur Rückseite hin geneigt, so daß die Tiefe der seitlichen Bodenelemente 18a, 18b jeweils zur Seite hin abnimmt und an den Seiten des Verkaufspavillons 10 geringer ist als zur Mitte des VerkaufsStandes 10 hin.
Die Seitenwände des Verkaufspavillons werden aus insgesamt acht Wandelementen 13, 14a,14b, 15a,15b, 16, 17a,17b gebildet, wobei das Vorderwandelement 16 und das Rückwandelement 13 des Rahmenteils 12 fest und
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starr miteinander verbunden sind. Die schwenkbaren Wandelemente 14a,b, 15a,b, 17a,b sind mit lösbaren Verbindungselementen 31 mit den seitlichen Bodenelementen 18a, 18b verbunden.
Alle Wandelemente 13-17b bestehen aus rechteckigen Holzplatten, deren Randbereiche durch Holzleisten verstärkt sind. Die Wandelemente 13-17b können auch aus anderen Materialien bestehen, beispielsweise aus Kunststoff oder Metall.
An den oberen Rändern der seitlichen Vorder- und Rückwandelemente 14a-15b sind Wandsegmente 22a-23b mit Scharnieren 30 befestigt, so daß die Wandsegmente 22a-23b zur Außenseite des Verkaufsstandes 10 hin abklappbar sind. An das Vorderwandelement 16 und das Rückwandelement 13 des Rahmenelements 12 schließt sich jeweils ein rechteckiges oberes Wandsegment 20,21 nach oben hin an. Die an den seitlichen Vorder- und Rückwandelementen 14a,14b,15a,15b angebrachten Wandsegmente 22a,22b,23a, 23b haben die Form rechtwinkliger Dreiecke, die von den mittleren Wandsegmenten 2 0,21 zur Seite hin abfallende Dachschrägen bilden.
Als Scharniere 30 dienen schnell lösbare sogenannte "Kulissenscharniere", die durch Herausziehen des Achsstiftes einfach gelöst werden können, um beispielsweise einen schnellen Austausch eines beschädigten Wand- oder Bodenelements vornehmen zu können.
Die beiden Wandsegmente 20,21 des Rahmenteils 12 sind mit zwei Querbalken 24a,24b starr miteinander verbunden, wobei deren längsseitige Enden in den oberen Eckbereichen der Wandsegmente 20,21 befestigt sind. Die
Querbalken 24a,24b bilden ein starres, umgekehrt U-förmiges Dachrahmenteil 64 und schließen das U-förmige Rahmenteil 12 zu einem geschlossenen Rahmen und verbessern dadurch die Gesamtstabilität des aufgestellten Verkaufspavillons 10- Sie dienen auch der Befestigung einer einteiligen Dachplane 26, die den nach oben hin offenen Raum abdeckt, und an ihren Rändern mit Klettbändern 25 an den oberen Rändern der Seitenwandelemente 17a,17b und der seitlichen Wandsegmente 22a-23b befestigt ist. Das im wesentlichen aus der Dachplane 2 6 bestehende Dach hat wenig Gewicht und ist einfach zusammenlegbar. Die Dachplane 2 6 besteht aus einer Kunststoffolie .
Die Vorderwandelemente 14a,14b,16 weisen in der oberen Hälfte jeweils rechteckige Fensteröffnungen auf, die sich jeweils bis zum seitlichen und oberen Rand der Vorderwandelemente 14a,14b,16 erstrecken. Auf der Unterkante der Fensteröffnungen ist jeweils eine Tresenplatte 32 in die Fensteröffnungen eingelassen, wobei die Tresenplatten 32 zur Innen- und Außenseite des Verkauf spavillons 10 hin überstehen. In dem Rückwandelement 13 des Rahmenteils 12 ist in einer Türöffnung eine Tür 28 vorgesehen. Die Türöffnung mit einer Tür kann aber auch in den Seitenwandelementen 173,17b vorgesehen sein.
In den Figuren 3 bis 5 ist das Zusammenlegen der Raumzelle in mehreren Schritten dargestellt. Zunächst wird die Dachplane 2 6 nach Lösen der Klettbänder 25 von den seitlichen Wandelementen 17a,17b und oberen seitlichen Wandsegmenten 21a-22b abgenommen. Anschließend werden die Verbindungselemente 31 zwischen den Wandsegmenten 20,21 und den Vorder- und Rückwandelementen 16,13 ge-
löst und das Dachrahmenteil 64 wird abgesenkt und auf die Oberkante des Vorderwandelementes 16 aufgelegt und in dieser Position, leicht nach vorne überstehend, wieder mit Verbindungselementen an dem Vorder- und Rückwandelement 16,13 befestigt. Nun werden alle übrigen Verbindungselemente 31 des Verkaufspavillons 10 gelöst, so daß die Bodenelemente 11,18a,18b, Wandelemente 13,14a,14b,15a, 15b,16,17a,17b und seitlichen Wandsegmente 22a-23b nur noch durch die Scharniere 30 schwenkbar miteinander verbunden sind. Anschließend werden die seitlichen Wandsegmente 22a-23b zur Außenseite des Verkauf spavil Ions 10 hin um 180° nach unten geklappt. Schließlich wird das Seitenwandelement 17a um 90° in Richtung des seitlichen Vorderwandelements 14a geschwenkt, so daß es dieses von innen bedeckt. Daraufhin wird das seitliche Vorderwandelement 14a zusammen mit dem Seitenwandelement 17b um 90° nach innen geschwenkt.
Anschließend wird, wie in Figur 4 gezeigt, das seitliche Rückwandelement 15a zum Rahmenteil 12 hin um 90° nach vorne geklappt. Nun kann das seitliche Bodenelement 18a um 90° nach oben geklappt werden, so daß es den vom U-förmigen Rahmenteil 12 gebildeten Raum zur Seite hin abschließt. Das seitliche Bodenelement 18a hält die übrigen Wandelemente in ihrer eingeklappten Lage und wird an dem Rahmenteil 12 befestigt, damit es nicht nach unten zurückklappt.
Das in den Figuren 3 und 4 gezeigte Zusammenklappen für die eine Seite des Rahmenteils 12 wird nun entsprechend auf der anderen Seite des Rahmenteils 12 vorgenommen. Schließlich sind, wie in Figur 5 gezeigt, alle schwenkbaren Wand- und Bodenelemente 13-18b an das Rahmenteil 12 geschwenkt, so daß der Verkaufspavillon 10 zu einem
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kompakten Block zusammengelegt ist. Der zusammengelegte Verkaufspavillon 10 hat an seiner Vorderseite eine Breite von annähernd 1,2 m, was ungefähr der Breite des Bodenelements 11 von 1,0 m zuzüglich der Dicke der umgeklappten Wand- und Bodenelemente 13-18b entspricht, und hat eine Länge von 2 m. Die Höhe des zusammengelegten Verkaufspavillons 10 beträgt ungefähr 2,1 m.
An der Unterseite des Bodenelements 11 des Rahmenteils 12 sind in Querrichtung parallel zum Vorder- und Rückwandelement 16,13 Lagerbalken 29 befestigt, die zum Einen die Stabilität des Bodenelements 11 erhöhen und zum anderen das Unterfahren des Bodenelements 11 und Anheben des zusmmengelegten Verkaufspavillons 10 mit der Gabel eines Gabelstaplers ermöglichen. Entsprechende Lagerbalken 29a sind auch jeweils unter den seitlichen Bodenelementen 18a,18b befestigt.
Die Breite der seitlichen Bodenelemente 18a,18b beträgt 1,5 m, so daß die Gesamtbreite des Verkaufspavillons 4 m beträgt. Die Tiefe der seitlichen Bodenelemente 18a,18b an ihren Außenseiten beträgt ebenfalls 1,5 m, so daß die Tiefe des Verkaufspavillons 10 von 2 m am Vorderwandelement 16 des Rahmenteils 12 abfällt auf 1,5 m an den Außenseiten. Die Vorderwandelemente 16,14a,14b sind nicht parallel, sondern bilden einen kleinen Erker, wie in der in Figur 2 gezeigten Ansicht erkennbar ist.
In Figur 6 ist eine zweite Ausführungsform eines zusammenlegbaren Verkaufspavillons 50 gezeigt. Für gleiche Teile werden dieselben Bezugszeichen wie in den Figuren 1 bis 5 verwendet. Der Grundriß dieses Verkaufspavillons 50 unterscheidet sich von dem in Figur 2 gezeigten
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im wesentlichen dadurch, daß die an das rechteckige Bodenelement 51 des Rahmenteils 55 angrenzenden seitlichen Bodenelemente 58a,58b gleichschenklige Dreiecke bilden, wobei der Basiswinkel 30° beträgt.
Das Dach des Verkaufspavillons 50 ist nach hinten hin abfallend, weshalb nur an der Vorderseite obere Wandsegmente 20,22a,22b vorgesehen sind. Ein Dachrahmenteil 70 besteht aus zwei Querbalken 61a,61b, deren hintere Enden mit Scharnieren an dem Rückwandelement 13 befestigt sind und aus dem an dem Querbalken 61a, 61b befestigten oberen Wandsegment 20. Zum Zusammenlegen werden die Verbindungselemente zwischen dem oberen mittleren Wandsegment 2 0 und den benachbarten Wandsegmenten 22a, 22b und dem Vorderwandelement 16 gelöst und das Dachrahmenteil· 7 0 nach unten auf das Vorderwandelement des Rahmenteils 55 geklappt.
Grundsätzlich erfolgt das Zusammenklappen der Wand- und Bodenelemente in gleicher Weise wie in der ersten Ausführungsform und in den Figuren 2 bis 5 gezeigt. Nachdem die Tresenplatten 32 entfernt wurden und die oberen Wandsegmente 20,22a,22b,59a,59b jeweils um 180° nach unten geklappt sind, wird das seitliche Vorderwandelement 54a um annähernd 80° nach hinten an das Rahmenteil 55 geklappt. Anschließend wird das Seitenwandelement 57a nach vorne an das Rahmenteil· 55 gekappt. Nachdem die Wändeiemente 14b,57b der anderen Seite ebenfalls an das Rahmenteil· 55 gekappt wurden, erhält man wieder einen rechteckigen Block mit einer Breite von 1,2 m, einer Höhe von 2,1 m und einer Tiefe von 3 m. Die Länge der Seitenwandelemente 57a, 57b beträgt ebenfa^s 3 in, so daß sie im eingekiappten Zustand die gesamte Seitenfiäche des Rahmenteils 55 bedecken.
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Schließlich werden die seitlichen Bodenelemente 58a,58b hochgeklappt und befestigt.
Die Seitenwände 57a,57b weisen nebeneinander drei Öffnungen auf, die sich über die gesamte Seitenwandhöhe erstrecken. &Sgr;&eegr; den Öffnungen sind Einsatzplatten 60 befestigt, die beispielsweise zum Aufbringen von Werbung entnommen und an einem anderen Ort bearbeitet werden und anschließend wieder eingesetzt werden können.
In einer nicht dargestellten Ausgestaltung können die seitlichen Vorderwandelemente 54a,54b zum Zusammenlegen der Raumzelle auch von dem Wandelement 16 des Rahmenteils 55 gelöst werden und in das von dem Rahmenteil 55 umgebene Volumen eingestellt werden.

Claims (15)

- 13 - ANSPRÜCHE
1. Zusammenlegbare Raumzelle, bestehend aus Boden- und Wandelementen, die einen Raum begrenzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein steifes Rahmenteil (12;55) mit Seitenschenkeln und einem Bodenteil vorgesehen ist, dessen Seitenschenkel Wandelemente (13,16) bilden und dessen Bodenteil als Bodenelement (11,51) dient,
daß mit dem Rahmenteil (12;55) weitere Wand- und Bodenelemente sowie ggf. Dachelemente (14a-15b, 17a-18b,64;57a-58b,70) gelenkig und/oder abnehmbar verbunden sind, die den Raum umschließen, und
daß alle mit dem Rahmenteil (12;55) verbundenen Wand-, Boden- und Dachelemente (14a-15b,17a-18b,64;57a,58b,70) Wände des von dem Rahmenteil (12;55) definierten Volumens bilden, oder innerhalb des Volumens unterbringbar sind.
2. Raumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenteil (12;55) U-förmig ausgebildet ist und die zwei Seitenschenkel einander parallel gegenüberstehende Wandelemente (13,16) bilden, die rechtwinklig mit dem Bodenelement (11;51) verbunden sind, und daß das Bodenteil und die Seitenschenkel ein nach zwei Seiten und nach oben hin offenes annähernd rechteckiges Volumen umschließen.
3. Raumzelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle mit dem Rahmenteil verbundenen Wand- und Bodenelemente (14a-15b,17a-18b;57a-58b) Seitenwände des von dem Rahmenteil (12;59) definierten Volumens sind.
4. Raumzelle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den beiden offenen Seiten des Rahmenteils (12;55) je ein seitlicher Bereich der Raumzelle anschließt.
5. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzexchnet, daß das von dem Rahmenteil (12;55) umschlossene Volumen wesentlich kleiner als der Raum der Raumzelle ist, vorzugsweise kleiner als die Hälfte des Raumes.
6. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle nicht vom Rahmenteil (12;55) gebildeten weiteren Wand-, Boden- und Dachelemente {14a-15b,17a-18b;57a-58b) an dem Rahmenteil (12;55) oder miteinander gelenkig verbunden sind.
7. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand-, Boden- und Dachelemente (13-18;57a-58b) jeweils an ihren Randbereichen gelenkig miteinander und/oder mit dem Rahmenteil verbunden sind.
8. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand-, Boden- und Dachelemente (13-18;57a-58b) durch Scharniere (30) miteinander verbunden sind.
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9. Raumzelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniere (30) trennbar ausgestaltet sind.
10. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachelemente im wesentlichen von einer Planenanordnung (26) gebildet sind.
11. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle in Draufsicht annähernd rechteckig ist.
12. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle in Draufsicht annähernd kreissegmentförmig ist.
13. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle ein Verkauf spavillon (10;50) ist und mindestens eine Türöffnung und mindestens eine Fensteröffnung aufweist.
14. Raumzelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seitenschenkel des Rahmenteils (12;55) die Türöffnung und der andere Seitenschenkel die Fensteröffnung aufweist.
15. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Wandelement (57a,57b) mit einer herausnehmbaren Einsatzplatte (60) in einem Rahmen versehen ist.
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