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DE29509704U1 - Saiteninstrument - Google Patents

Saiteninstrument

Info

Publication number
DE29509704U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
holder
reed
instrument
guitar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29509704U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WIESNER LARSEN SILAS
Original Assignee
WIESNER LARSEN SILAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WIESNER LARSEN SILAS filed Critical WIESNER LARSEN SILAS
Priority to DE29509704U priority Critical patent/DE29509704U1/de
Publication of DE29509704U1 publication Critical patent/DE29509704U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G7/00Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings
    • G10G7/02Tuning forks or like devices
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein gitarrenähnliches Saiteninstrument mit einer am Instrumentenkopf vorgesehenen, von Hand betätigbare Stimmwirbel umfassenden Stimmeinrichtung-
Derartige Instrumente sind allgemein bekannt. Sie sind darüberhinaus beispielsweise in der deutschen Patentschrift 4019371 beschrieben.
Zum Stimmen derartiger Saiteninstrumente wird ein Stimmgerät (Stimmgabel, Stimmflöte, elektronisches Stimmgerät) zur Abgabe eines Stimmtons (Referenzton) betätigt. Sodann wird eine Saite des Instruments durch Veränderung der Saitenspannung mittels der Stimmeinrichtung auf den Stimmton gestimmt. Anschließend werden die verbleibenden Saiten "instrumentenintern" auf die zuerst gestimmte Saite gestimmt.
In der Praxis ist das in herkömmlicher Weise erfolgende Stimmen aufwendig. Insbesondere erweist es sich mitunter als schwierig, zugleich das Stimmgerät zu betätigen und/oder zu halten, die zu stimmende Saite des Instruments anzuschlagen und den zugeordneten Stimmwirbel zu betätigen.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, das Stimmen eines gattungsgemäßen gitarrenähnlichen Saiteninstruments zu erleichtern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Stimmtoneinrichtung gelöst, welche einen mit dem Instrument verbundenen Halter und eine in diesem eingespannte Stimmtonzunge aufweist. Indem bei dem erfindungsgemäßen Saiteninstrument die Stimmtoneinrichtung fest mit dem Instrument verbunden ist, braucht sie nicht gehalten zu werden. Nach dem Anzupfen der Stimmtonzunge hat der Musiker vielmehr beide Hände frei, um die zu stimmende Saite anzuschlagen und den zugeordneten Stimmwirbel zu betätigen. Durch die Verbindung des Stimmtonzungenhalters mit dem Instrument wird darüberhinaus der Stimmton auf das Instrument übertragen, das als Resonanzkörper für den Stimmton dient. Hierdurch ist der Stimmton über einen langen Zeitraum deutlich hörbar. Als weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Saiteninstruments erweist sich, daß die Stimmtoneinrichtung unverlierbar ist. Und die an dem Instrument befestigte Stimmtoneinrichtung ermöglicht zudem, während des Spiels, quasi als musikalischer Gag, die Stimmtonzunge anzuzupfen. Gegenüber elektronischen Stimmgeräten besteht darüberhinaus der weitere Vorteil, daß das Stimmen des Instruments nicht an leeren Batterien scheitern kann.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Saiteninstruments ist der Halter für die Stimmtonzunge an der Unterseite der Kopfplatte angeordnet. Dies ermöglicht eine besonders bequeme Betätigung der Stimmtoneinrichtung durch
Anzupfen der Stimmtonzunge mit der die Stimmeinrichtung betätigenden Hand. Dies bedeutet, daß nach dem Anzupfen der Stimmtonzunge nur eine minimale Zeit bis zum Betätigen der Stimmeinrichtung vergeht. Die Zeit, während der der Stimmton hörbar ist, wird somit optimal zum Stimmen des Instruments genutzt. Zudem ist die Stimmtoneinrichtung an der angegebenen Position an der Unterseite der Kopfplatte geschützt angeordnet, und sie behindert dort weder das Stimmen noch das Spielen des Instruments. Im Gegenteil, sie kann, wenn sie an dieser Position angeordnet ist, in dem oben beschriebenen Sinne auch während des Spiels der Gitarre mit der Griffhand leicht betätigt werden.
Die Stimmtonzunge ist im allgemeinen einseitig endseitig in den mit dem Instrument verbundenen Halter eingespannt. Jedoch ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt. Vielmehr kann die Stimmtonzunge auch in der Weise mehr oder weniger mittig in den Halter eingespannt sein, daß ihre beiden freien Enden zur Erzeugung unterschiedlicher Stimmtöne angezupft werden können.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stimmtonzunge in dem Halter auswechselbar eingespannt ist. Dies ermöglicht es, die Stimmtonhöhe zu verändern, indem eine Stimmtonzunge mit einer anderen Länge in den Halter eingespannt wird.
Eine weitere bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halter ein Sperrglied vorgesehen ist, welches das freie Ende der Stimmtonzunge während der Nicht-Benutzung der Stimmtoneinrichtung festlegt und/oder abdeckt. Ein derartiges Sperrglied verhindert nicht nur, daß die Stimmtonzunge irgendwo hängenbleiben kann und dabei beschädigt wird. Mit ihr läßt sich auch verhindern, daß die Stimmtonzunge während des Spielens des Instruments durch Resonanzeffekte in Schwingungen gerät und dadurch unbeabsichtigt den Stimmton abgibt.
Desweiteren kann dem Ende der Stimmtonzunge ein Schutzelement gegenüberstehen, welches ein Hängenbleiben der Stimmtonzunge verhindert. Ein derartiges Schutzelement kann sowohl direkt auf dem Instrument befestigt sein als auch an dem Halter für die Stimmtonzunge .
Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Ansicht der Unterseite des Kopfes einer erfindungsgemäßen Gitarre und
Fig. 2 eine Seitenansicht eines weiteren Gitarrenkopfes.
Auf der Unterseite der Kopfplatte 1 der Gitarre ist jeweils der Stimmzungenhalter 2 angeschraubt. Er
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besteht aus einem Klotz 3, einem Endauflager 4 und einem Bock 5.
Die aus Metall bestehende Stimmtonzunge 7 ist mittels eines Winkels 8 an dem Halter 2 festgelegt. Der Winkel 8 weist hierzu einen Durchbruch auf, durch welchen die Stimmtonzunge 7 hindurchtritt. Er ist mittels zweier Schrauben 9 an dem Klotz 3 des Halters befestigt. Die Höhe des Endauflagers 4 und Bockes 5 einerseits und des Winkels 8 andererseits ist dabei so bemessen, daß eine feste und dauerhafte Einspannung der Stimmtonzunge 7 auf dem Halter 2 gewährleistet ist.
In den Bock 5 ist eine Auflageschiene 6 eingelassen. Diese besitzt in ihrem nach außen weisenden, der Stimmtonzunge 7 zugewandten Bereich eine Profilierung, welche eine klar definierte Linienberührung zwischen der Auflageschiene und der Stimmtonzunge sicherstellt.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zum Schutz der Stimmtonzunge gegen Beschädigung dem freien Ende 10 der Stimmtonzunge 7 gegenüber ein Schutzelement 16 angeordnet. Dieses ist an der Unterseite der Kopfplatte 1 der Gitarre befestigt, wobei ebensogut eine Befestigung an dem Klotz 3 des Halters vorgesehen sein könnte. Alternativ hierzu kann an dem Klotz 3 des Halters oder direkt an der Kopfplatte 1 ein Sperrglied vorgesehen sein, welches bei Nicht-Benutzung der Stimmtoneinrichtung das freie Ende 10
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-S-
der Stimmtonzunge 7 festlegt und abdeckt und so noch besser vor Beschädigungen schützt.
Im übrigen sind die in der Zeichnung dargestellten Gitarrenköpfe in bekannter Weise ausgebildet. Erkennbar sind die Stimmwirbel 11 mit den zugeordneten Getrieben 12, die Wickelwellen 13, die Durchbrüche 14 für den Durchtritt der Saiten (Fig. 1) sowie die Saiten 15 (Fig. 2).

Claims (7)

Schutzansprüche
1. Gitarrenähnliches Saiteninstrument mit einer am Instrumentenkopf vorgesehenen, von Hand betätigbare Stimmwirbel (11) umfassenden Stimmeinrichtung, gekennzeichnet durch eine Stimmtoneinrichtung, welche einen mit dem Instrument verbundenen Halter (2) und eine in diesen eingespannte Stimmtonzunge (7) aufweist.
2. Gitarrenähnliches Saiteninstrument nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (2) für die Stimmtonzunge (7) an der Unterseite der Kopfplatte (1) angeordnet ist.
3. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stimmtonzunge (7) in dem Halter (2) auswechselbar eingespannt ist.
4. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Halter (2) ein Sperrglied vorgesehen ist, welches das freie Ende (10) der Stimmtonzunge (7) während der Nicht-Benutzung der Stimmtoneinrichtung festlegt bzw. abdeckt.
-2-
5. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem freien Ende (10) der Stimmtonzunge (7) gegenüber ein Schutzelement (16) vorgesehen ist.
6. Stimmtoneinrichtung für ein gitarrenähnliches Saiteninstrument, umfassend einen mit dem Instrument verbindbaren Halter (2) und eine in diesen eingespannte Stimmtonzunge (7).
7. Stimmtoneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Halter (2) ein dem freien Ende (10) der Stimmtonzunge gegenüberstehendes Schutzelement (16) oder ein das freie Ende der Stimmtonzunge wahlweise abdeckendes Sperrglied vorgesehen ist-
DE29509704U 1995-06-14 1995-06-14 Saiteninstrument Expired - Lifetime DE29509704U1 (de)

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DE29509704U DE29509704U1 (de) 1995-06-14 1995-06-14 Saiteninstrument

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DE29509704U DE29509704U1 (de) 1995-06-14 1995-06-14 Saiteninstrument

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29509704U1 true DE29509704U1 (de) 1995-08-24

Family

ID=8009307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29509704U Expired - Lifetime DE29509704U1 (de) 1995-06-14 1995-06-14 Saiteninstrument

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