DE29508629U1 - Lastfahrzeugaufbau - Google Patents
LastfahrzeugaufbauInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/54—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using cranes for self-loading or self-unloading
- B60P1/5438—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using cranes for self-loading or self-unloading with a moveable base
- B60P1/5442—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using cranes for self-loading or self-unloading with a moveable base attached to the roof of the vehicle
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Description
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Karl-Heinz Schnaiter, 72213 Altensteig Erwin Müllner, 72213 Altensteig
488/03 Gbm - 16. Mai 1995
K/ni
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lastfahrzeugaufbau
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. 20
Bei großen Kraftlastfahrzeugen ist es bekannt, zum
Versetzen von Paletten oder dergleichen ein in Längsrichtung verlaufende Tragschiene vorzusehen, an der
eine Hebeeinrichtung verfahrbar angeordnet ist. 25
Bei dem Transport von sperrigen, insbesonderen länglichen Materialien, beispielsweise Teppichbodenrollen, PVC-Rollen
oder Rohren stellt es immer ein Problem dar, bei der Anlieferung, die üblicherweise mit kleineren Fahrzeugen
erfolgt, diese auf- oder abzuladen. Insbesondere Teppichbodenrollen sind sehr schwer und müssen zum Abladen
an der Stirnseite von der Ladefläche gezogen werden. Die üblicherweise bekannte auf- und abfahrbare Ladeklappe kann
hierbei durch ihre geringe Fläche nur bedingt hilfreich sein. Insbesondere in der Teppichbodenbranche führt dies
sogar dazu, daß die Unternehmen nur schwer Fahrer bekommen, die die Teppichbodenrollen zum Verlegen zu den Kunden
aufgrund des Gewichts der abzuladenden Teppichrollen finden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit vorzuschlagen, die bei dem
vorstehend erläuterten Problem Abhilfe schafft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Lastfahrzeugaufbau mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Bei dem erfindungsgeraäß ausgestalteten Lastfahrzeugaufbau
ist die Tragschiene in Fahrzeuglängsrichtung bewegbar an dem Tragegestell angebracht und über die Ladefläche hinaus
aus dem Lastfahrzeug ausfahrbar. Dies kann beispielsweise mittels an dem Tragegestell angebrachten Rollen, zwischen
denen die Tragschiene geführt wird, oder durch an der Tragschiene angebrachte Rollen, die in einer an dem
Tragegestell befestigten Laufschiene geführt werden, realisiert werden. Damit kann das Abladen der länglichen
Gegenstände einfach bewerkstelligt werden. Die Tragschiene ist dabei so weit aus dem Lastfahrzeug ausfahrbar, daß der
abzuladende Gegenstand frei hinter der Ladefläche schwebt. Durch die an der Tragschiene verfahrbare Hebeeinrichtung
mittels der der Gegenstand angehoben und zusätzlich relativ zu der ausgefahreren Tragschiene verfahren wird, gelangt
der Gegenstand weit genug hinter die Ladefläche, so daß gegebenenfalls auch eine zusätzliche Drehbewegung möglich
ist, um einen länglichen Gegenstand (z. B. Teppichrolle) auf einen Transportwagen zu verladen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Tragschiene
maximal die Hälfte der Länge der Tragschiene ausfahrbar. Damit gelangen gerade die länglichen Gegenstände
ausreichend weit aus dem Lastfahrzeug hinaus, um dann noch hinter der Ladefläche hängend gedreht werden zu können.
Die Ausfahrbarkeit der Tragschiene kann, wie vorstehend
erläutert, auf verschiedene Arten bewerkstelligt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Tragschiene relativ zu zu einer an dem Tragegestell befestigten
Laufschiene bewegbar. Dazu weist die Tragschiene Rollen auf, die in der Laufschiene geführt werden und somit das
Ausfahren ermöglichen. Zweckmäßigerweise weist die Laufschiene Anschläge und Arretierungen für die Tragschiene
auf, um einerseits ein zu weites Ausfahren der Tragschiene zu vermeiden und andererseits ein ungewolltes Verfahren der
Tragschiene in den beiden Endstellungen (ausgefahren und eingefahren) zu vermeiden. Vorteilhafterweise weist die
ausfahrbare Tragschiene im Querschnitt ein Doppel-T-Profil
(IPE-Träger) auf. Dies sorgt für die ausreichende Tragkraft und ermöglicht durch das obere T die Führung der
Tragschiene und das Ausfahren und durch das untere T die Bewegung der Hebeeinrichtung in Längsrichtung der
Tragschiene.
Die einzelnen Bewegungen der Laufschiene sowie der Hebeeinrichtung entlang der Laufschiene können entweder von
Hand oder elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch bewerkstelligt werden. Das Anheben und Absenken durch die
Hebeeinrichtung erfolgt üblicherweise elektrisch.
Mittels vorstehend beschriebenen Aufbaus können somit auf einfache Weise besonders sperrige eingangs erwähnte
Materialien ab- und aufgeladen werden. Selbstverständlich ist der Fahrzeugaufbau auch zum Be- und Entladen von
Paletten oder Kisten und entsprechendem Positionieren auf der Ladefläche gut geeignet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den begleitenden
Zeichnungen näher erläutert. Es stellen dar: 35
Figur 1 eine Stirnansicht des Kraftfahrzeugaufbaus mit
einer Laufschiene und einer relativ dazu beweglichen Tragschiene und
Figur 2 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels gemäß
Figur 1 mit ausgefahrener Tragschiene.
in Figur 1 ist schematisch der Tragrahmen 1 mit den Reifen
2 eines Lastfahrzeugs, wie beispielsweise Transporter oder
Anhänger dargestellt. Auf der Ladefläche 3 befindet sich ein Tragegestell 4 mit mehreren senkrechten Tragholmen 5
und diese verbindenden waagrechten Tragholmen 6. An den waagrechten Tragholmen 6 ist in der Mitte eine in
Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Lauffschiene 7 befestigt.
Die Laufschiene 7 ist hohl und weist auf ihrer Unterseite abgewinkelte Laufflächen 8 auf, auf denen die Rollen 9
einer Aufhängung 10 rollen können. Die Aufhängung 10 ist an der Oberseite eines Doppel-T-Trägers befestigt. Auf den
unteren waagrechten Flächen 12 des Doppel-T-Trägers 11 laufen die Rollen einer Hebeeinrichtung 13 (Laufkatze). An
dem oberen T des Doppel-T-Trägers 11 ist seitlich eine weitere Laufschiene 14 angebracht mittels der das
elektrische Kabel 15 für die Hebeeinrichtung 13 in Schienenlängsrichtung ausfahrbar aufgehängt ist. Auf der
gegenüberliegenden Seite des Doppel-T-Trägers 11 befindet sich ein Anschlag 16, der die Ausfahrbewegung des Doppel-T-Trägers
bremst.
In Figur 2 ist in schematischer Darstellung die Seitenansicht eines Anhängers mit dem erfindungsgemäßen
Aufbau mit weggelassenen vorderen senkrechten Tragholmen dargestellt, wobei der Doppel-T-Träger 11 in seiner
ausgefahrenen Stellung gezeigt ist. Der Doppel-T-Träger 11
ist dabei soweit aus dem Fahrzeug herausgefahren, daß eine
an der Hebeeinrichtung 13 anhängende Teppichrolle oder dergleichen (nicht dargestellt) die der Länge der
Ladefläche 3 entspricht, hinter dem Fahrzeug gedreht werden kann. In dieser Figur sind außerdem noch die Arretierungen
17 ersichtlich, die eine unerwünschte Bewegung des Doppel-T-Trägers aus seinen Endpositionen im ausgefahrenen und
eingefahrenen Zustand verhindern.
Bei den bei dem Aufbau verwendeten Bauteile handelt es sich um handelsübliche, dem Fachmann geläufige Teile. Ein
derartiger Aufbau ist für längliche Gegenstände entsprechend der Ladelänge eines Lastfahrzeugs und einem
Lastengewicht von 30 bis 2000 kg geeignet.
Claims (5)
1. Lastfahrzeugaufbau für eine Ladefläche eines
Lastfahrzeugs mit einem Tragegestell und einer in Fahrzeuglängsrichtung angeordneten Tragschiene und einer an
der Tragschiene angebrachten fahrbaren Hebeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (7, 11) in
Fahrzeuglängsrichtung bewegbar an dem Tragegestell (4) angebracht und über die Ladefläche (3) hinaus aus dem
Lastfahrzeug ausfahrbar ist.
2. Lastfahrzeugaufbau nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragschiene (11) über die Hälfte der Länge der Tragschiene ausfahrbar ist.
3. Lastfahrzeugaufbau nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene an einer an dem Tragegestell (4) befestigte Laufschiene (7)
geführt und relativ zu der Laufschiene (7) bewegbar ist.
4. Lastfahrzeugaufbau nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laufschiene (7) Anschläge (16) und
Arretierungen (17) für die Tragschiene (11) aufweist.
5. Lastfahrzeugaufbau nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ausfahrbare
Tragschiene (11) im Querschnitt ein Doppel-T-Profil
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29508629U DE29508629U1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Lastfahrzeugaufbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29508629U DE29508629U1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Lastfahrzeugaufbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29508629U1 true DE29508629U1 (de) | 1995-08-17 |
Family
ID=8008513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29508629U Expired - Lifetime DE29508629U1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Lastfahrzeugaufbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29508629U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2840862A1 (fr) * | 2002-06-13 | 2003-12-19 | Mario Martinez | Elevateur de charges afin de les ranger dans un vehicule |
| DE10254881A1 (de) * | 2002-11-23 | 2004-06-03 | Aguti Produktentwicklung & Design Gmbh | Wohnfahrzeug |
| DE102008064314A1 (de) | 2008-12-20 | 2010-07-01 | Johannes Albrecht | Vorrichtung zur Ladehilfe für einen Kleintransporter |
| DE102009041606A1 (de) | 2009-09-17 | 2011-03-31 | Erich Bader | Hebevorrichtung für einen Lastfahrzeugaufbau |
| US20140314532A1 (en) * | 2013-04-22 | 2014-10-23 | Larry Alexander | Van slideout and lift |
-
1995
- 1995-05-16 DE DE29508629U patent/DE29508629U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2840862A1 (fr) * | 2002-06-13 | 2003-12-19 | Mario Martinez | Elevateur de charges afin de les ranger dans un vehicule |
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| DE102008064314A1 (de) | 2008-12-20 | 2010-07-01 | Johannes Albrecht | Vorrichtung zur Ladehilfe für einen Kleintransporter |
| DE102009041606A1 (de) | 2009-09-17 | 2011-03-31 | Erich Bader | Hebevorrichtung für einen Lastfahrzeugaufbau |
| DE102009041606B4 (de) * | 2009-09-17 | 2012-03-29 | Erich Bader | Hebevorrichtung für einen Lastfahrzeugaufbau |
| US20140314532A1 (en) * | 2013-04-22 | 2014-10-23 | Larry Alexander | Van slideout and lift |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950928 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19990302 |