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DE29508616U1 - Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile - Google Patents

Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile

Info

Publication number
DE29508616U1
DE29508616U1 DE29508616U DE29508616U DE29508616U1 DE 29508616 U1 DE29508616 U1 DE 29508616U1 DE 29508616 U DE29508616 U DE 29508616U DE 29508616 U DE29508616 U DE 29508616U DE 29508616 U1 DE29508616 U1 DE 29508616U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lining
shaft
base
shaft base
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29508616U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imr Moritz & Roehlich De GmbH
Original Assignee
MORITZ HANS JOACHIM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MORITZ HANS JOACHIM filed Critical MORITZ HANS JOACHIM
Priority to DE29508616U priority Critical patent/DE29508616U1/de
Publication of DE29508616U1 publication Critical patent/DE29508616U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
    • E03F5/024Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories made of plastic material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

M 153a
Moritz, Hans-Joachim, Gewerbegebiet, 57520 Langenbach Röhlich, Frieder, Gewerbegebiet, 57520 Langenbach
!Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile, bestehend aus einer Schachtsohle mit einem umlaufenden Rand und einem Gerinne und mindestens einer Anschlußmuffe für Rohrleitungen.
Schächte, insbesondere Kontrollschächte für Abwasserleitungen, werden aus mehreren Teilen aus Beton zusammengesetzt und bestehen aus einem Schachtunterteil, auf das dann meist mehrere Schachtringe, ein Schachthals und ein Auflagering zur Aufnahme eines Schachtdeckels aufgesetzt werden. Das Schachtunterteil weist eine Schachtsohle auf, in der ein Gerinne eingearbeitet ist, an das über entsprechende Öffnungen in der Schachtwandung entsprechende Rohrleitungen angeschlossen werden können. Um ein solches Schachtunterteil vollkommen dicht auszubilden und gegen im Abwasser enthaltene Chemikalien weitgehend beständig zu machen, ist es bekannt, dasselbe an seiner Innenseite zu verklinkern. Dies ist aufwendig und zeitraubend. Darüber hinaus ist es aufwendig, die Rohrleitungen dichtend an das Gerinne des Schachtunterteiles anzuschließen.
Um diesen Aufwand zu reduzieren, ist es bekannt, das Schachtunterteil mit einer Auskleidung aus Kunststoff zu versehen, die aus einer sogenannten Berme mit einem ver-
• ·
hältnismäßig niedrigen, umlaufenden Rand und einem Gerinne besteht, an welches sich in Abhängigkeit von der Ausgestaltung des Gerinnes, mindestens eine Anschlußmuffe, ebenfalls aus Kunststoff, anschließt. Derartige Auskleidungen werden, jedoch ohne Anschlußmuffen, mit unterschiedlichen Gerinneformen auf Vorrat gefertigt, wobei dann nach Bedarf in diese Auskleidungen entsprechend dem jeweiligen Durchmesser der anzuschließenden Rohrleitungen Löcher eingeschnitten und die entsprechenden, ebenfalls vorgefertigten Anschlußmuffen angeklebt werden. Aufgrund des unterschiedlichen Klebewerkstoffes ist die Verbindung der Anschlußmuffen mit dem übrigen Teil der Auskleidung verhältnismäßig schlecht, so daß die Gefahr besteht, daß die Auskleidung undicht wird. Die vorbekannte Auskleidung bringt auch aufgrund des verhältnismäßig niedrigen Randes, der mit Abstand unterhalb der Oberkante des Schachtunterteiles endet, die Gefahr mit sich, daß hier der Werkstoff des Schachtunterteiles durch das Abwasser bzw. darin enthaltene Chemikalien angegriffen und damit undicht wird. Dies bedeutet, daß hier Abwasser austreten und Grundwasser eintreten kann. Derartige Auskleidungen werden beim Gießen des Schachtunterteiles mit eingegossen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile zu schaffen, bei der ein fester Sitz der Anschlußmuffen am übrigen Teil der Auskleidung gewährleistet ist und bei der Undichtigkeiten im umlaufenden Wandungsbereich und im Übergangsbereich vom Schachtunterteil zum ersten Schachtring ausgeschlossen sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Auskleidung der eingangs beschriebenen Gattung vor-
% Z
geschlagen, daß diesselbe unter Einbeziehung von vorgefertigten Anschlußitiuffen durch einen Kaltspritzvorgang hergestellt ist und einen sich bis zur Oberkante des Schachtunterteiles erstreckenden Rand mit einem die Wandung desselben übergreifenden und nach unten abgestuften Flansch zum Anschluß des ersten Schachtringes aufweist.
Durch diese Ausgestaltung wird eine feste und dauerhafte Verbindung der Anschlußmuffen mit dem übrigen Teil der Auskleidung sichergestellt. Der bis zur Oberkante des Schachtunterteiles hochgezogene Rand schli ßt aus, daß im Abwasser enthaltene Chemikalien das Schachtunterteil undicht machen können und Abwasser durch die Wandung des Schachtunterteiles austreten bzw. Grundwasser eintreten kann. Der abgestufte Flansch, der sich über die gesamte Breite der umlaufenden Wandung des Schachtunterteiles erstreckt, dichtet mittels eines Dichtringes den Spalt zum ersten Schachtring ab, so daß auch hier kein Abwasser austreten und kein Grundwasser eindringen kann.
Weitere Merkmale einer Auskleidung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 4 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In dieser Zeichnung ist ein Schachtunterteil 1 mit einer Auskleidung 2 gemäß der Erfindung und einem aufgesetzten, nur angedeuteten Schachtring 3 gezeigt. Dabei wird das aus Beton bestehende Schachtunterteil 1 um die fertige Auskleidung 2 gegossen.
♦··
Die Auskleidung 2 ist aus Polyurethan in einem sogenannten Kaltspritzverfahren gefertigt und besteht aus einer Schachtsohle 4, die aus einer sogenannten Berme 4 und einem ausgeformten Gerinne 5 gebildet ist. Die Berme 4 weist eine kreisförmige Grundfläche auf, während das Gerinne 5 zur Verbesserung der Darstellung als gerades Gerinne 5 gezeichnet ist. Dieses Gerinne 5 geht an seinen beiden Enden in jeweils eine Anschlußmuffe 6, 7 über, die ebenfalls aus Polyurethan hergestellt sind und die, in Abhängigkeit von den anzuschließenden Rohrleitungen, entweder gleich oder ungleich ausgebildet sind. Die Form dieser Anschlußmuffen ist ebenfalls auf die anzuschließenden Rohrleitungen abgestimmt.
Oberhalb der Berme 4, schließt sich ein umlaufender Rand an, der sich bis zur Oberkante des Schachtunterteiles 1 erstreckt. Hier geht der Rand 8 in einen die Wandung des Schachtunterteiles 1 übergreifenden und nach unten abgestuften Flansch 10 über, des-sen Querschnittsform genau dem Querschnitt der Wandung des Schachtringes 3 entspricht. Dadurch wird schon eine gewisse Abdichtung zwischen dem Schachtunterteil 1 und dem Schachtring 3 erreicht. Vorteilhaft ist hier jedoch noch eine zusätzliche Dichtung vorgesehen sein.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Auskleidung 2 erfolgt in der Weise, daß zunächst die jeweils benötigten Anschlußmuffen 6, 7 auf mindestens einer getrennten Form durch einen Kaltspritzvorgang hergestellt werden. Sodann werden die beiden vorgefertigten Anschlußmuffen 6, 7 in eine Negativform gelegt, die aus einer beispielsweise tellerartigen Grundplatte besteht. Auf dieser Grundplatte
ist mindestens eine Gerinneform lösbar und damit auswechselbar befestigt, die sich an die beiden vorgefertigten
Anschlußmuffen 6, 7 anschließt. Sodann wird auf dieser
Negativform durch einen KaltspritzVorgang der übrige Teil der Auskleidung 2, also die aus Berme 4, Gerinne 5, bestehende Schachtsohle 4, der Rand 8 und der Flansch 10 hergestellt. Bei dieser Herstellung bzw. bei diesem Kaltspritzvorgang verbinden sich die beiden Anschlußmuffen 6, 7 fest mit dem übrigen Teil der Auskleidung 2. Undichte Stellen können dabei nicht mehr auftreten. Die fertige Auskleidung 2 wird nun in eine Gießform für die Herstellung des eigentlichen Schachtunterteiles 1 eingelegt und anschließend wird das Schachtunterteil 1 durch Einfüllen von Beton um die
Auskleidung herum gegossen.
Zur Verbesserung der Verbindung der Auskleidung 2 mit dem Schachtunterteil 1 sind an der Unterseite der Schachtsohle 4 besondere Haftelemente angearbeitet, die in vorteilhafter Weise schraubenfedernartig ausgebildet sein können.

Claims (4)

M 153a Moritz, Hans-Joachim, Gewerbegebiet, 57520 Langenbach Röhlich, Frieder, Gewerbegebiet, 57520 Langenbach Schutzansprüche
1. Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile, bestehend aus einer Schachtsohle mit einem umlaufenden Rand und einem Gerinne und mindestens einer Anschlußmuffe für Rohrleitungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auskleidung (2) unter Einbeziehung von vorgefertigten Anschlußmuffen (6,7) durch einen Kaltspritzvorgang (9) hergestellt ist und einen sich bis zur Oberkante (9) des Schachtunterteiles (1) erstreckenden Rand (8) mit einem die Wandung desselben übergreifenden und nach unten abgestuften Flansch (10) zum Anschluß des ersten Schachtringes (3) aufweist.
2. Auskleidung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auskleidung (2) aus Polyurethan gebildet ist.
3. Auskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterseite der Schachtsohle (4) Haftelemente angeordnet sind.
4. Auskleidung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haftelemente schraubenfedernartxg ausgebildet sind.
DE29508616U 1995-05-24 1995-05-24 Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile Expired - Lifetime DE29508616U1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29508616U DE29508616U1 (de) 1995-05-24 1995-05-24 Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29508616U1 true DE29508616U1 (de) 1995-08-10

Family

ID=8008504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29508616U Expired - Lifetime DE29508616U1 (de) 1995-05-24 1995-05-24 Auskleidung aus Kunststoff für Schachtunterteile

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DE (1) DE29508616U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19548834A1 (de) * 1995-12-27 1997-07-03 Emil Leonhardt Kg Verfahren zur Herstellung von Schächten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19548834A1 (de) * 1995-12-27 1997-07-03 Emil Leonhardt Kg Verfahren zur Herstellung von Schächten

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19950921

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19981127

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: I.M.R. MORITZ & ROEHLICH GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: HANS-JOACHIM MORITZ,FRIEDER ROEHLICH, , DE

Effective date: 20010405

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

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R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20030610

R071 Expiry of right