DE29507027U1 - Mobile Serviceeinrichtung - Google Patents
Mobile ServiceeinrichtungInfo
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- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
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Description
G 16 820 - les 02.05.1995
BUW Stapler-Service GmbH Jungholzhauser Str. 41, 74542 Steinkirchen
Die Erfindung betrifft eine als Fahrzeugausstattung ausgebildete,
im Industrie- und/oder Handwerkerbereich zu verwendende mobile Serviceeinrichtung, beispielsweise zum
Einsatz im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten an wechselnden Einsatzorten.
Um an wechselnden Einsatzorten Reparaturen, Installationen
oder sonstige Arbeiten vornehmen zu können, werden die benötigten Gerätschaften und Bauteile meist mit Hilfe von
motorisierten Fahrzeugen herangeschafft. Diese Fahrzeuge
sind häufig mit einer mobilen Serviceeinrichtung ausgestattet,
die im Innenraum fest installierte Schrank- und/ oder Regaleinrichtungen aufweist, welche mit Werkzeugen,
Ersatzteilen od.dgl. bestückt sind. Des weiteren können derartige mobile Serviceeinrichtungen Werkbänke bzw.
Arbeitstische oder sonstige Einrichtungen umfassen, die
transportabel ausgeführt sind und lose mitgeführt werden. Vor Ort werden die benötigten Einrichtungen und Teile ausgeladen
und meist von Hand zum eigentlichen Arbeitsplatz getragen. Diese Handhabung ist sehr zeitaufwendig und auch
• ·
beschwerlich, zumal nicht selten größere Entfernungen
zwischen der Parkmöglichkeit für das Fahrzeug und dem tatsächlichen
Arbeitsplatz vorliegen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine mobile Serviceeinrichtung zu schaffen, deren Handhabung einfacher
und unbeschwerlicher vonstatten geht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Serviceeinrichtung
eine Führungsschieneneinrichtung aufweist, die in horizontaler Ausrichtung derart in einem Fahrzeug festzulegen
oder festgelegt ist, daß ihre Vorderseite einer zweckmäßigerweise mit einer Klappe oder Tür versehenen
Fahrzeugöffnung zugewandt ist, daß die Serviceeinrichtung
einen Servicewagen aufweist, der über ein z.B. eine Schrank- und/oder Regal einrichtung und/oder eine Arbeitsplatte
aufweisendes Oberteil sowie ein das Oberteil tragendes, außerhalb des Fahrzeuges ein von diesem unabhängiges
Verfahren ermöglichendes Fahrgestell ' verfügt, wobei an dem Oberteil Führungsmittel vorgesehen sind, die
derart mit der Führungsschieneneinrichtung zusammenarbeiten
können, daß der Servicewagen zwischen einer in
das Fahrzeug eingeschobenen und dabei auf der Führungsschieneneinrichtung
abgestellten Parkstellung und einer aus dem Fahrzeug herausgezogenen, von der Führungsschieneneinrichtung
entfernten Bereitschaftsstellung
• *
geführt verschiebbar ist, und daß das Fahrgestell als
bezüglich des Oberteils um wenigstens eine horizontale Schwenkachse in Höhenrichtung klappbares Klappfahrgestell
ausgebildet ist, das während des Überganges zwischen der Parkstellung und der Bereitschaftsstellung zwischen einer
in der Bereitschaftsstellung eingenommenen, ausgehend vom
Oberteil nach unten ragenden, lösbar verriegelten Betriebsstellung
und einer in der Parkstellung eingenommenen, von unten her an das Oberteil herangeschwenkten Ruhestellung
umklappbar ist.
Somit umfaßt die mobile Serviceeinrichtung einen Servicewagen
und eine diesem zugeordnete fahrzeugfeste Führungsschieneneinrichtung,
in der der Servicewagen während des Transportes bzw. während des Nichtgebrauches verbleibt.
Der Servicewagen kann mit seinem Oberteil alle erdenklichen Gerätschaften und Bauteile bereitstellen, wobei die
Ausgestaltung des Oberteils dem jeweiligen spezifischen Einsatzzweck entsprechend gewählt werden kann. So kann das
Oberteil eine einfache Arbeitsplatte umfassen, die beispielsweise
noch mit einem Schraubstock ausgestattet ist, so daß praktisch eine auf Rollen fahrbare Werkbank vorliegt.
Des weiteren können Regale und/oder Schranke, auch mit Schubladen, vorhanden sein, in denen Werkzeuge oder
Ersatzteile, beispielsweise Kleinteile wie Schrauben,
Fittings od.dgl., aufbewahrt und zur Verfugung gestellt
t' ■ * *
werden.
Die Bauhöhe des Servicewagens ist in der Parkstellung verhältnismäßig
gering, da sein Fahrgestell eingeklappt ist und nur wenig Platz in Höhenrichtung beansprucht. Auch
handelsübliche Kombi-Pkws können auf diese Weise auf ihrer
rückwärtigen Ladefläche problemlos mit der Serviceeinrichtung
ausgestattet werden. Beim Herausziehen des Servicewagens aus der Parkstellung wird das Klappfahrgestell
nach unten geklappt, was zweckmäßigerweise, wie auch das
lösbare Verriegeln, selbsttätig erfolgt. In der Bereitschaf tsstell ung bilden das Fahrgestell und das Oberteil
eine starre Einheit, so daß sich der Servicewagen unabhängig von der Führungseinrichtung außerhalb des Fahrzeuges
problemlos zum gewünschten Arbeitsplatz ziehen oder schieben läßt. Die Höhe des Fahrgestells wird zweckmäßigerweise
so gewählt, daß es dem Höhenabstand zwischen der fahrzeugsei tig montierten Führungsschieneneinrichtung
und dem Erdboden angepaßt ist, so daß beim Aus- und Einfahren
keine oder nur geringe Höhenunterschiede zu überwinden
sind. Dies entlastet die handhabende Person.
Beim erneuten Einschieben in das Fahrzeug läuft der
Servicewagen wie auch beim Herausziehen mit seinen
Führungsmittel&eegr; auf der FUhrungsschieneneinrichtung, wobei
das Klappfahrgestell in die Ruhestellung zurückgeklappt wird
Der Servicewagen erleichtert nicht nur den Transport der benötigten Gerätschaften und Bauteile zwischen dem eigentlichen
Transportfahrzeug und dem tatsächlichen Arbeitsplatz,
sondern verringert auch die für eine Reparatur, Installation oder sonstige Arbeit benötigte Gesamtarbeitszeit.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen aufgeführt.
Bevorzugt sind die Schwenkachsen des Klappfahrgestells
rechtwinkelig zur Verschieberichtung des Servicewagens
ausgerichtet. Dies erleichtert vor allem den selbsttätigen
Klappvorgang beim übergang zwischen der Betriebsstellung
und der Ruhestel1ung des Klappfahrgestells.
Um insbesondere in Verschieberichtung kompakte Abmessungen
des in Parkstellung befindlichen Servicewagens zu erhalten, ist es von Vorteil, wenn die Schwenklagerstellen
wenigstens teilweise an einer Längsführungseinrichtung
verschieb!ich gelagert sind, so daß sich die einzelnen
Bestandteile des Klappfahrgestells in der Ruhestellung auf
engstem Raum unterbringen lassen.
Von Vorteil ist es ferner, wenn das Oberteil über einen zweckmäßigerweise rechteckigen oder quadratischen Trag-
rahmen verfügt, an dem das Klappfahrgestell angeordnet ist
und der mit den benötigten Aufbauten beliebiger Art ausgestattet ist. Der von dem Tragrahmen umgrenzte Zwischenraum
kann vorzugsweise zur Aufnahme des in die Ruhestellung eingeklappten Klappfahrgestells dienen, so daß eine optimale
Raumausnutzung vorliegt.
Das zur Verfügung stehende Transportfahrzeug läßt sich
relativ einfach mit der Führungsschieneneinrichtung nachrüsten.
Dies insbesondere dann, wenn die Führungsschieneneinrichtung
vormontiert auf einer Grundplatte befestigt ist, die dann nur noch ihrerseits im Auto zu fixieren ist.
Es wäre auch möglich, die Führungsschieneneinrichtung
bereits ab Werk standardmäßig in Kraftfahrzeuge einzubauen.
Indem mehrere Servicewagen unterschiedlichen Typs bereitgestellt
werden, läßt sich die Führungsschieneneinrichtung
nach Bedarf mit dem jeweils gewünschten Servicewagen ausstatten, so daß Servicearbeiten sehr flexibel durchgeführt
werden können.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Bauform der erfindungsgemäßen
mobilen Serviceeinrichtung in schematischer Darstellung,
wobei das zugeordnete Transport-Kraftfahrzeug nur ausschnittsweise gezeigt ist und
wobei der Servicewagen in seiner aus dem Fahrzeug
entnommenen Bereitschaftsstellung abgebildet
ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Serviceeinrichtung aus
Fig. 1 bei in Parkstellung befindlichem Servicewagen
,
Fig. 3
bis 6.. stark schematisiert den Bewegungsablauf beim
Entnehmen des Servicewagens aus dem Fahrzeug, wobei Fig. 3 die Parkstellung, Fig. 6 die Bereitschaftsstellung
und Fig. 4 und 5 verschiedene Zwischenstellungen zeigen, und
Fig. 7
und 8 den in Fig. 1 markierten Bereich VII im Bereich einer Verriegelungseinrichtung zur Verdeutlichung
deren Wirkprinzipes .
In Fig. 1 ist der Heckbereich eines Kraftfahrzeuges 1 angedeutet,
bei dem es sich um einen Pkw in sogenannter Kombiausführung handelt. Der Laderaum 2 ist über eine
strichpunktiert angedeutete Fahrzeugöffnung 3 zugänglich,
die während der Fahrt durch eine Heckklappe oder sonstige Tür verschlossen ist. Die Fahrzeugöffnung 3 könnte auch
anderweitig orientiert sein, beispielsweise seitlich am
Fahrzeug.
Im Laderaum 2 des Kraftfahrzeuges 1 ist eine Führungsschieneneinrichtung
4 eingebaut. Sie ist auf dem Boden des Laderaumes 2 festgelegt.
Zu der beispielsgemäßen Führungsschieneneinrichtung 4 gehören
zwei parallel und mit Abstand zueinander angeordnete lineare Führungsschienen 5, 51, die horizontal ausgerichtet
sind, wobei jeweils eine der Führungsschienen 5, 5' einem Seitenwandbereich des Laderaumes 2 zugeordnet
ist. Die Ausrichtung ist so getroffen, daß die Führungsschienen 5, 5' mit jeweils einer Stirnseite, der Vorderseite
6, der Fahrzeugöffnung 3 zugewandt sind. Sie enden mit geringem Abstand innerhalb der Fahrzeugöffnung 3.
Die Führungsschieneneinrichtung 4 ist insbesondere lösbar
am Fahrzeug 1 befestigt. Eine unmittelbare Befestigung wäre möglich. Um dem Anwender aufwendige Ausrichtarbeiten
zu ersparen, empfiehlt sich jedoch die abgebildete Bauvariante,
bei der die Führungsschienen 5, 51 in der erforderlichen
Ausrichtung auf einer Grundplatte 7 vormontiert sind. Die Grundplatte 7 ihrerseits kann mittels
Schrauben oder sonstiger Verbindungseinrichtung 9 am Fahrzeugboden
lösbar und somit auch austauschbar fixiert werden.
Die Führungsschieneneinrichtung 4 ist Bestandteil einer
mobil ausgelegten Serviceeinrichtung 8, die als weiteren
wesentlichen Bestandteil über einen Servicewagen 12 verfügt. An dem Servicewagen 12 sind Führungsmittel 13 in
einer Weise angeordnet, daß sie bei Bedarf mit den Führungsschienen 5, 51 zusammenarbeiten können. Mit Hilfe
der Führungsmittel 13 ist es möglich, den Servicewagen 12
auf den Führungsschienen 5, 51 in den Laderaum 2 einzuschieben
und bei Bedarf zu entnehmen bzw. herauszuziehen.
Die Fig. 1 zeigt den Servicewagen 12 in von der Führungsschieneneinrichtung
4 entfernter Stellung außerhalb des Fahrzeuges 1, die nachfolgend als Bereitschaftsstellung 14
bezeichnet werden soll. Die Fig. 2 zeigt den Servicewagen 12 eingeschoben auf den Führungsschienen 5, 5' sitzend.
Diese Stellung sei als Parkstellung 15 bezeichnet.
Der Servicewagen 12 besitzt ein allgemein mit 16 bezeichnetes Oberteil, das beim Ausführungsbeispiel als tragendes
Bestandteil über einen rechteckigen Tragrahmen 17 verfügt. Dieser dient als Träger für in den Figuren lediglich
strichpunktiert angedeutete Aufbauten 18 der für den
jeweiligen Einsatzzweck benötigten Art. Bei diesen Aufbauten kann es sich beispielsweise um eine einfache Tischbzw.
Arbeitsplatte handeln, die aus dem Servicewagen 12 eine fahrbare Werkbank macht. Zusätzlich oder alternativ
könnten beispielsweise auch Regal- und/oder Schrankeinrichtungen,
nach Bedarf mit Schubladen ausgestattet, vorhanden sein, so daß Aufbewahrungsmöglichkeiten für Werkzeuge,
Ersatzteile oder sonstige Bauteile gegeben sind.
Das Oberteil 16 sitzt über seinen Tragrahmen 17 auf einem Fahrgestell, das als Klappfahrgestell 22 ausgebildet ist.
Ragt das Klappfahrgestell 22, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
ausgehend vom Oberteil 16 nach unten, nimmt es eine Betriebsstellung
ein, in der es zusammen mit dem Tragrahmen 17 eine starre Einheit bildet. Es ist nun möglich, den
Servicewagen 12 auf dem Boden 21 außerhalb des Kraftfahrzeuges 1 zu verschieben, um ihn an die gewünschte Einsatzstelle
zu verbringen. Dabei kann ein Handgriff 23 hilfreich sein, der beispielsweise an der Vorderseite des
Tragrahmens 17 angebracht ist.
Das Klappfahrgestell 22 ist in der gezeigten Betriebsstellung
lösbar bezüglich des Tragrahmens 17 verriegelt. Wird die Verriegelung gelöst, läßt sich das Klappfahrgestell
22 um vorliegend zwei horizontale Schwenkachsen 24, 24' in Höhenrichtung umklappen, bis es eine aus Fig.
und 3 hervorgehende Ruhestellung einnimmt, in der es von unten her an das Oberteil 16 herangeschwenkt ist. Der
Servicewagen 12 kann auf diese Weise mit nur geringem Platzbedarf untergebracht werden.
Beim Ein- und Ausfahren des Servicewagens 12 wird dieser
parallel zur Längsrichtung der Führungsschienen 5, 5'
verschoben, die Verschieberichtung ist durch Doppelpfeil
25 angedeutet.
Die Führungsmittel 13 sitzen beim Ausführungsbeispiel an
dem Tragrahmen 17 und sind als am Tragrahmen 17 drehgelagerte Führungsrollen ausgebildet, deren Drehachsen
horizontal und zugleich rechtwinkelig zu der erwähnten
Verschieberichtung 25 verlaufen. Sie sitzen außen an den beiden seitlichen Rahmenstreben 26. Pro Seite sind mehrere
in Verschieberichtung 25 beabstandete Führungsrollen vorgesehen,
beispielsweise vier Stück. Anstelle der Führungsrollen
könnten auch Gleitschuhe vorgesehen sein, jedoch erleichtern die Führungsrollen insbesondere bei hohem
Gewicht des Servicewagens 12 den Ein- und Ausfahrvorgang.
Die beiden Führungsschienen 5, 5' umfassen beispielsgemäß
jeweils einen Laufabschnitt 27, der beispielsweise aus
einem Vierkantrohr besteht. Die nach oben weisende Fläche bildet eine Lauffläche 28, auf der die FUhrungsrollen 13
entlanglaufen können. Die Laufflächen 28 werden außen
seitlich von hochragenden Führungsleisten 32 begrenzt, um
den Führungsmitteln 13 die Laufrichtung vorzugeben und
eine Seitenführung zu bewirken.
An der Rückseite der Führungsschieneneinrichtung 4 befindet
sich ein quer zur Schienen-Längsrichtung verlaufender
Einschubanschlag 33. Er ist hier in Gestalt einer plattenförmigen Querleiste ausgeführt, die stirnsei
tig an die beiden Führungsschienen 5, 5' angesetzt ist
und den zwischen diesen befindlichen Zwischenraum überbrückt. Der Einschubanschlag 33 liegt im Einschubweg der
rückseitigen, quer verlaufenden Rahmenstrebe 34 des Tragrahmens 17. Er stoppt damit den Servicewagen 12 nach Erreichen
einer gewissen Einschubposition, die die Parkstellung
repräsentiert.
In der Parkstellung bilden der Servicewagen 12 und die Führungsschieneneinrichtung 4 eine Einheit, die sich
gemeinsam mit dem Kraftfahrzeug 1 transportieren läßt.
Um zu verhindern, daß der Servicewagen 12 während seines
Transports im Kraftfahrzeug 1 aus der Führungsschieneneinrichtung
herausspringt, sind an dem Einschubanschlag
insbesondere stiftartige Sicherungsvorsprünge 35 vorgesehen,
die horizontal in Richtung zum Servicewagen 12
ragen. Ihnen liegen an der rückseitigen Rahmenstrebe 34
des Tragrahmes 17 vorgesehene komplementäre Sicherungsausnehmungen
36 gegenüber. In der Parkstellung greifen die Sicherungsvorsprünge 35 und Sicherungsausnehmungen 36 im
Rahmen einer Steckverbindung paarweise ineinander und
hindern den Servicewagen 12 an einer Vertikai bewegung. Die
Zuordnung der erwähnten Sicherungsmittel könnte auch umgekehrt
sein. Der Steckeingriff erfolgt beim Einfahren des Servicewagens 12 automatisch ohne zusätzliche Handgriffe.
Es ist des weiteren eine Sicherungseinrichtung 37 vorgesehen,
die die Parkstellung des Servicewagens 12 in horizontaler
Richtung lösbar festlegt. Sie umfaßt beispielsgemäß ein an wenigstens einer Führungsschiene 5' vorgesehenes
quer bewegliches Verriegelungselement 38, dem eine
Verriegelungsausnehmung 42 seitlich vorne am Tragrahmen
zugeordnet ist. In der in Fig. 2 angedeuteten Sicherungsstellung greift das Verriegelungselement 38 seitlich in
die Verriegelungsausnehmung 42 ein. Es wird kraft einer
nicht dargestellten Feder gehalten. Zum Entriegeln wird
das Verriegelungselement 38 herausgezogen und anschließend
verschwenkt, bis es die aus Fig. 1 ersichtliche Entsicherungsstellung
einnimmt.
Das Klappfahrgestell 22 des bevorzugten Ausführungsbeispiels
umfaßt zwei unabhängig voneinander klappbare Stand-
beine 43, 44. Jedes Standbein 43, 44 ist an der Unterseite mit wenigstens zwei in Querrichtung beabstandeten drehgelagerten
Fahrrollen 45 versehen. Mit diesen steht der Servicewagen 12 in der Bereitschaftsstellung fahrbar auf
dem Boden 21 auf.
Beide Standbeine 43, 44 sind U-förmig profiliert und mit
den freien Enden ihrer U-Schenkel 46,46' am Tragrahmen 17
drehbar gelagert. Die derart vorliegende Schwenklagerung
des rückwärtigen Standbeines 43 erfolgt an der rückseitigen Rahmenstrebe 34. Diese besitzt im Nachbarbereich
der seitlichen Rahmenstreben 26 jeweils eine in den vom Tragrahmen 17 umgrenzten Rahmenraum 47 vorstehende Lagerlasche
48, an der ein jeweiliger U-Schenkel 46 gelagert ist. Die beiden auf diese Weise vorliegenden Schwenklagerstellen
52 definieren gemeinsam die eine der schon erwähnten horizontalen Schwenkachsen 24, die sich rechtwinkelig
zur Verschieberichtung 25 des Servicewagens 12
erstreckt.
Eine entsprechende Ausrichtung hat auch die dem vorderen Standbein 44 zugeordnete weitere horizontale Schwenkachse
24'. Die sie definierenden Schwenklagerstellen 53 befinden
sich im vorderen Bereich der beiden seitlichen Rahmenstreben 26, wo die freien Enden der U-Schenkel 461angelenkt
sind. Die Fahrrollen 45 sind an den ein jeweiliges
15
U-Schenkelpaar verbindenden U-Querstreben gehalten.
U-Schenkelpaar verbindenden U-Querstreben gehalten.
Die geringe Bauhöhe des Servicewagens 12 in der Parkstellung
resultiert beim Ausführungsbeispiel daraus, daß
die Standbeine 43, 44 wenigstens zum größten Teil in dem schon erwähnten Rahmenraum 47 aufgenommen sind. Aus diesem
Grund befinden sich zunächst alle Schwenklagerstellen 52,
53 innerhalb dieses Rahmenraums 47.
Der Abstand der beiden vorderen U-Schenkel voneinander ist größer als der Abstand zwischen den rückseitigen U-Schenkeln
46. Dies macht es insgesamt möglich, daß das rückwärtige Standbein 43 in den U-Zwischenraum 54 des
vorderen Standbeines 44 einschwenken kann. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegen die beiden Standbeine 43, 44 in der
Ruhestellung zumindest im wesentlichen in einer gemeinsamen Horizontalebene. Beide Standbeine 43, 44 befinden
sich innerhalb des Rahmenraumes 47. Der jeweilige, die Fahrrollen 45 tragende untere Abschnitt 55, 56 ist der
jeweils zugeordneten Schwenkachse 24, 24' zur Vorderseite hin vorgelagert. Dabei taucht das rückseitige Standbein
mit seinem unteren Abschnitt 55 wenigstens teilweise in den U-Zwischenraum 54 des vorderen Standbeines 44 ein. Auf
Grund dieser verschachtelten Anordnung ergibt sich eine in
Verschieberichtung 25 kompakte Anordnung, die die Unterbringung der Standbeine 43, 44 in dem Rahmenraum 47 auch
bei verhältnismäßig kurz bauendem Tragrahmen 17 ermöglicht.
Um in die geschilderte Ruhestellung zu gelangen, werden die beiden Standbeine 43, 44 ausgehend von der Betriebsstellung
derart um ihre Schwenkachsen 24, 24' verschwenkt, daß sie mit ihren unteren Abschnitten 55, 56 gemäß Pfeilen
68 nach vorne, das heißt von der Führungsschieneneinrichtung 4 weg, und gleichzeitig nach oben schwenken.
Beide Standbeine 43, 44 haben also die gleiche Schwenkrichtung, um zwischen ihren einzelnen Stellungen überzuwechsel&eegr;.
Damit der Servicewagen 12 in der Bereitschaftsstellung
einen sicheren Stand aufweist, benötigen die horizontalen Schwenkachsen 24, 24' einen ausreichend großen Abstand.
Die Schwenkachse 24' des vorderen Standbeines 44 befindet
sich daher in der Betriebsstellung in unmittelbarer Nachbarschaft
zu der vorderen Rahmenstrebe 34'. Allerdings behindert diese Rahmenstrebe 34' den geschilderten
Schwenkvorgang. Aus diesem Grund ist das vordere Standbein 43 im Bereich seiner Schwenklagerstellen 53 bezüglich des
Tragrahmens 17 in Verschieberichtung 25 1 ängsverschiebl ich
gelagert. Durch eine derartige Längsverschiebung in Richtung zur rückseitigen Rahmenstrebe 34 läßt sich der
Abstand zwischen den beiden Schwenkachsen 24, 24'
beträchtlich reduzieren. Es ist vorgesehen, daß die vordere Schwenkachse 24' in der Ruhestellung gemäß Fig. 2
wenigstens um einen derartigen Betrag nach rückwärts verlagert ist, daß das gesamte zugeordnete Standbein 44 einschließlich
seines unteren Abschnittes 56 in den Rahmenraum 47 einschwenken kann.
Die Verschiebelagerung wird unter Mitwirkung einer Längsführungseinrichtung
realisiert, die beispielsgemäß zwei
Führungsschienen 57 umfaßt, die an den Innenseiten der
seitlichen Rahmenstreben 26 angeordnet sind. Beim Übergang zwischen der Betriebsstellung und der Ruhestellung führt
somit das vordere Standbein 43 eine überlagerte Schwenk-
und Verschiebebewegung aus.
Um das in der Längsführungseinrichtung 57 zurückgeschobene
vordere Standbein 44 in hochgeklappter Stellung zu halten,
kann an dem Tragrahmen 17 eine geeignete Haltevorrichtung
59 vorhanden sein. Beispielsgemäß ist sie von einem U-Profilteil
gebildet. Sie untergreift die hochgeklappten U-Schenkel
46' und kann zugleich eine das Längsverschieben unterstützende Führung bilden, derart, daß beim
Zurückschieben das Standbein 44 gemäß Pfeil 68 hochschwenkt.
Verfügt der vorhandene Servicewagen 12 über eine aus-
reichend große Länge, kann auf die Verschiebelagerung
wenigstens eines Standbeines verzichtet werden und bei allen Standbeinen eine stationäre Drehlagerung zur Anwendung
kommen.
Um die schon erwähnte lösbare Verriegelung der Standbeine 43, 44 in der Betriebsstellung zu erhalten, ist jedem
Standbein 43, 44 eine allgemein mit 58 bezeichnete Verriegelungseinrichtung
zugeordnet. Optimale Stabilität ergibt sich, wenn jedem U-Schenkel 46, 46' eine derartige
Verriegelungseinrichtung 58 zugeordnet ist, so daß vorliegend
insgesamt vier derartige Verriegelungseinrichtungen
58 vorhanden sind. Der Übersichtlichkeit halber ist in
Fig. 1 allerdings nur eine dieser Verriegelungseinrichtungen
angedeutet, der Aufbau der übrigen ist entsprechend. Näheres zum Aufbau verdeutlichen die Fig. 7 und 8.
Fig. 7 zeigt das rückwärtige Standbein 43 in verriegelter Betriebsstellung. Im Bereich unterhalb seiner Schwenklagerstelle
52 befindet sich ein nach außen ragender, strichpunktiert angedeuteter Verriegelungsvorsprung 62. Er
steht in Eingriff mit einer komplementären Verriegelungsnut
63, die am nach oben weisenden Längsrand eines verschwenkbaren
Verriegelungsarmes 64 vorgesehen ist. Dieser Verriegelungarm 64 ist mit horizontalem Abstand vor der
Schwenklagerstelle 52 und vorzugsweise in etwa auf
gleicher Höhe an der Innenseite der zugeordneten seitlichen Rahmenstrebe 26 schwenkgelagert. Die Schwenkachse
der entsprechenden Lagerstelle 65 verläuft parallel zu den Schwenkachsen 24, 24'.
Der Verriegelungsarm 64 passiert den Verriegelungsvorsprung
62 unterhalb und wird mittels einer Federeinrichtung
66 nach oben in Kontakt mit dem Verriegelungsvorsprung
62 gezogen. Dadurch ergibt sich ein stabiler Verriegelungseingriff
zwischen dem Verriegelungsvorsprung 62
und der Verriegelungsnut 63. Zweckmäßigerweise greift die
Federeinrichtung 66 hinter dem .Standbei&eegr; 43 einerseits an
dem Verriegelungsarm 64 und andererseits an der zugeordneten,
hier rückseitigen Rahmenstrebe 34 an.
Um die Verriegelung zu lösen, genügt es, den Verriegelungsarm 64 entgegen der Federkraft gemäß Pfeil 67 nach
unten zu drücken, bis der Verriegelungsvorsprung 62 außer
Eingriff mit der Verriegelungsnut 63 steht und somit das
Standbein 43 gemäß Pfeil 68 nach vorne oben in die Ruhestellung geschwenkt werden kann.
Das Verriegeln der Standbeine 43, 44 geschieht beim Herausnehmen
des Servicewagens 12 vorzugsweise automatisch. Zu diesem Zweck sind die Standbeine 43, 44 in der Ruhestellung
hinsichtlich ihrer Schwenkbewegung nicht ver-
riegelt. Sie liegen hier auf der Grundplatte 7 auf. Beim
Herausziehen des Servicewagens 12 rollen die Fahrrollen zunächst auf der Grundplatte 7 ab. Sobald sie jedoch deren
Unterlage verlieren, werden sie auf Grund der Gewichtskraft nach unten gezogen. Mit zunehmendem Maße des Herausziehens
schwenken die Standbeine 43, 44 dabei nach unten, bis der anhand der Fig. 7 und 8 erläuterte Verriegelungseingriff
vorliegt.
Da das vordere Standbein 44 zusätzlich in einer Längsführungseinrichtung
57 läuft, muß der Abschwenkprozeß erforderlichenfalls durch ein Unterstützen der nach vorne
gerichteten Verschiebebewegung (Pfeil .69) gefördert werden.
Das Entriegeln der Standbeine 43, 44 erfolgt vorzugsweise selbsttätig beim Einschieben des Servicewagens 12. Hierzu
sind an der Führungsschieneneinrichtung 4 für die auf
einer jeweiligen Seite angeordneten Verriegelungseinrichtungen
58 starre Betätigungsmittel 71 vorgesehen. Es kann wie abgebildet von einem an der Innenseite der
Führungsschienen 5, 51 angeordneten Leistenkörper gebildet
sein. Mit seiner nach unten weisenden Fläche gibt es eine nichtlineare Betätigungsfläche 72 vor, die einen in Einschubrichtung
schräg abfallenden Flächenabschnitt 73 aufweist.
Am freien Ende des rückwärts gewandten Verriege-
lungsarmes 64 ist ein beispielsweise stiftförmig ausgebildeter,
quer verlaufender Folgenocken 74 vorgesehen. Dieser gelangt beim Einschieben des Servicewagens 12 unter
die Betätigungsfläche 72, wobei er von dem geneigten
Flächenabschnitt 73 unter Dehnung der Federeinrichtung
nach unten geschwenkt wird, bis der Verriegelüngseingriff
aufgehoben ist. Damit ist das betreffende Standbein zur Schwenkbewegung frei.
Auch das Hochklappen in die Ruhestellung geschieht zumindest bei dem rückwärtigen Standbein 43 ohne direktes
Angreifen an diesem. An den beiden Führungsschienen 5,
sind in der Zeichnung lediglich schematisch angedeutete Leitmittel 75 vorgesehen, die horizontal nach innen in den
Verlagerungsweg der nach unten hängenden Standbeine 43,
ragen. Beim Einschieben des Traggestells 16 stoßen die Standbeine an die Leitmittel 75 (Fig. 8) und werden von
diesen hochgedrückt.
In entsprechender Weise bewirken die Leitmittel 75 beim Herausziehen des Tragrahmens 17 ein allmähliches Absenken
der Standbeine.
Die Leitmittel 75 sind nicht notwendigerweise an der
Führungsschieneneinrichtung 4 vorzusehen. Sie können
beispielsweise von beliebigen Flächen gebildet sein, die
sich zwischen den Führungsschienen 5, 5' an die Grundplatte
7 anschließen. Unter Umständen kann sogar ein zweckmäßigerweise mit einem Schutzbelag versehener Fahrzeug-Stoßfänger
als Leitmittel 75*fungieren (nicht dargestellt) oder eine sonstige Fahrzeugfläche, z.B. der
Laderaumboden.
Ist der Servicewagen 12 aus dem Fahrzeug 1 herausgezogen, erfährt dieses auf Grund der Gewichtsentlastung regelmäßig
ein leichtes Anheben des Laderaumes 2. Um dies zu kompensieren, ferner um zu vermeiden, daß sich Bodenunebenheiten
auf den Verladevorgang negativ auswirken, verfügt die beispielsgemäße Führungsschieneneinrichtung 4
über besonders geformte Verlängerungsschienen 76, die an
der Vorderseite 6 der Führungsschienen 5, 5' ansetzbar
sind. In Fig. 1 ist eine der Verlängerungsschienen 76 im
abgenommenen Zustand dargestellt.
Die Verlängerungsschienen 76 ragen im angesetzten Zustand
durch die Fahrzeugöffnung 3 hindurch über das Fahrzeug 1
hinaus, wobei sie zu ihrem freien Ende hin einen vorzugsweise schräg abfallenden Verlauf besitzen. Die beispielsgemäßen
Verlängerungsschienen 76 haben einen den Führungsschienen
5, 5' zugewandten geradlinigen Abschnitt 77 und einen daran anschließenden, schräg nach außen unten
gerichteten geneigten Abschnitt 78. Beim Heranfahren des außerhalb des Fahrzeugs 1 befindlichen Servicewagens 12
treffen die zuvorderst angeordneten Führungsmittel 13 auf
die geneigte Lauffläche der Verlängerungsschienen 76 auf
und werden beim weiteren Schieben auf den geradlinigen Abschnitt 77 und die anschließenden Führungsschienen 5,
geführt.
Sowohl die erwähnten Betätigungsmittel 71 als auch die
Leitmittel 75 sind zweckmäßigerweise an den Verlängerungsschienen
76 angeordnet.
Die Verlängerungsschienen 76 können mit einem Fortsatz
problemlos in die Vierkant-Führungsschienen 5, 51 eingesteckt
werden. Bei Nichtgebrauch werden sie im Kraftfahrzeug
1 mitgeführt.
Beim Ein- und Ausfahren des Servicewagens 12 werden die Standbeine 43,44 zweckmäßigerweise von den erwähnten
Leitmitteln 75 und/oder anderen fahrzeugseitigen Leitmitteln
75' in Höhenrichtung geführt. Solche anderen Leitmittel 75' können von beliebigen fahrzeugfesten
Flächen gebildet sein, beispielsweise - wie vorliegend vom
Boden des Laderaumes 2 zwischen und/oder im Anschluß an die Führungsschienen 5,5' sowie von den sich außerhalb
der Fahrzeug öffnung 3 daran anschließenden Fahrzeugflächen.
Zur Führung laufen die Standbeine 43,44 mit ihren Fahrrollen auf diesen Leitmitteln 75' ab.
Claims (19)
1. Als Fahrzeugausstattung ausgebildete, im Industrie-
und/oder Handwerkerbereich zu verwendende mobile Serviceeinrichtung,
beispielsweise zum Einsatz im Zusammenhang
mit Reparaturarbeiten an wechselnden Einsatzorten, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Führungsschieneneinrichtung
(4) aufweist, die in horizontaler Ausrichtung derart in einem Fahrzeug festzulegen oder festgelegt ist,
daß ihre Vorderseite (6) einer
zweckmäßigerweise mit einer Klappe oder Tür versehenen
Fahrzeugöffnung (3) zugewandt ist, daß sie einen Servicewagen (12) aufweist, der über ein z.B. eine
Schrank- und/oder Regal einrichtung und/oder eine Arbeitsplatte
aufweisendes Oberteil (16) sowie ein das Oberteil (16) tragendes, außerhalb des Fahrzeuges (1) ein von
diesem unabhängiges Verfahren ermöglichendes Fahrgestell
verfügt, wobei an dem Oberteil (16) Führungsmittel (13) vorgesehen sind, die derart mit der Führungsschieneneinrichtung
(4) zusammenarbeiten können, daß der Service-
wagen (12) zwischen einer in das Fahrzeug (1) eingeschobenen und dabei auf der Führungsschieneneinrichtung
(4) abgestellten Parkstellung (15) und einer aus dem Fahrzeug (1) herausgezogenen, von der Führungsschieneneinrichtung
(4) entfernten Bereitschaftsstellung (14)
geführt verschiebbar ist, und daß das Fahrgestell als bezüglich des Oberteils (16) um wenigstens eine horizontale
Schwenkachse (24, 24') in Höhenrichtung klappbares Klappfahrgestell (22) ausgebildet ist, das während des
Überganges zwischen der Parkstellung (15) und der Bereitschaftsstellung (14) zwischen einer in der Bereitschaftsstellung
eingenommenen, ausgehend vom Oberteil (16)
nach unten ragenden, lösbar verriegelten Betriebsstellung
und einer in der Parkstellung (15) eingenommenen, von unten her an das Oberteil (16) herangeschwenkten Ruhestellung
umklappbar ist.
2. Serviceeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachsen (24, 241) des Klappfahrgestells (22) rechtwinkelig zur Verschieberichtung (25)
des Servicewagens (12) ausgerichtet sind.
3. Serviceeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappfahrgestell (22) wenigstens
zwei in Verschieberichtung (25) des Servicewagens (12)
beabstandete und unabhängig voneinander klappbare, mit
Fahrrollen (45) versehene Standbeine (43, 44) aufweist.
4. Serviceeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Standbein (43, 44) mindestens eine am Servicewagen (12) vorgesehene Verriegelungseinrichtung (58)
zugeordnet ist, die die Standbeine (43, 44) in der Betriebsstellung
verriegelt.
5 Serviceeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Führungsschieneneinrichtung (4) Betätigungsmittel (71) vorgesehen sind, die im Verschiebeweg
der Verriegelungseinrichtung (58) angeordnet sind und
beim Einschieben des Servicewagens (12) auf die Verriegelungseinrichtungen
(58) einwirken, so daß eine selbsttätige
Entriegelung stattfindet und das betreffende Standbein (43, 44) in die Ruhestellung klappbar ist.
6. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Standbeine,
vorzugsweise das in Parkstellung (15) der Vorderseite der Führungsschieneneinrichtung (4) zugeordnete
vordere Standbein (44), mit seinen Schwenklagerstellen
(53) an einer am Oberteil (16) vorgesehenen, parallel zu
der Verschieberichtung (25) verlaufenden LängsfUhrungseinrichtung
(57) 1ängsverschieblich gelagert ist, derart,
daß diese Schwenklagerstellen (53) in der Ruhestellung
eine näher an den Schwenklagerstellen (52) des
benachbarten Standbeines (43) liegende Position einnehmen
können als in der Betriebsstellung.
7. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkrichtung (68)
des Klappfahrgestells (22) bzw. jedes Standbeines (43, 44)
beim Verschwenken in die Ruhestellung von der Führungsschieneneinrichtung
(4) weg, d. h. zur Vorderseite des Servicewagens hin, gerichtet ist.
8. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsschieneneinrichtung
(4) und/oder am damit ausgestatteten Fahrzeug (1) Leitmittel (75,75r) vorgesehen sind, die im Verschiebeweg
des in Bereitschaftsstellung befindlichen Klappfahrgestells
(22) angeordnet sind und beim Einschieben des
Servicewagens (12) derart auf das Klappfahrgestell (22)
einwirken, daß dieses zumindest teilweise selbsttätig in die Ruhestellung hochgeschwenkt wird.
9. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschieneneinrichtung
(4) zwei parallel und im Abstand zueinander angeordnete Führungsschienen (5, 51) aufweist, auf denen die
Führungsmittel (13) des Servicewagens (12) laufen.
10. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
m ·
dadurch gekennzeichnet5 daß sich im Bereich der Rückseite
der Führungsschieneneinrichtung (4) ein quer zur Schienen-Längsrichtung
verlaufender, insbesondere in Gestalt einer Querleiste ausgeführter Einschubanschlag (33) für den
Servicewagen (12) befindet,
11. Serviceeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Einschubanschlag (33) oder an der Rückseite des Oberteils (16) des Servicewagens (12) zum
jeweils anderen Teil ragende Sicherungsvorsprünge (35) vorgesehen sind, die in der Parkstellung in komplementäre
Sicherungsausnehmungen (36) des gegenüberliegenden anderen
Teils eingreifen.
12. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsschieneneinrichtung
(4) eine Sicherungseinrichtung (37) zur lösbaren
unverschieblichen Arretierung des in Parkstellung
(15) befindlichen Servicewagens (12) vorgesehen ist.
13. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (13) am
Servicewagen (12) als Führungsrollen ausgebildet sind.
14. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen-
einrichtung (4) über an ihrer Vorderseite ansetzbare Verlängerungsschienen
(76) verfügt, die im angesetzten Zustand über das zugeordnete Fahrzeug (1) hinausragen und
einen zu ihrem freien Ende hin insbesondere schräg abfallenden Verlauf besitzen.
15. Serviceeinrichtung nach Anspruch 14 in Verbindung
mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel
(71) an wenigstens einer Verlängerungsschiene (76) vorgesehen sind.
16. Serviceeinrichtung nach Anspruch 14 oder 15 in
Verbindung mit Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitmittel (75) zumindest teilweise an wenigstens einer
Verlängerungsschiene (76) vorgesehen sind.
17. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (16) einen
Tragrahmen (17) aufweist, an dem das Klappfahrgestell
(22) sitzt und der mit Aufbauten (18) versehen ist, beispielsweise mit einer Arbeitsplatte und/oder mit einer
Regal- und/oder Schrankeinrichtung.
18. Serviceeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappfahrgestell (22) in der Ruhestellung
zumindest teilweise in dem von dem Tragrahmen
(17) umgrenzten Rahmenraum (47) aufgenommen ist.
19. Serviceeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschieneneinrichtung
(4) auf einer bodenseitig im Fahrzeug zu befes ti·
genden Grundplatte (7) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507027U DE29507027U1 (de) | 1995-05-03 | 1995-05-03 | Mobile Serviceeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507027U DE29507027U1 (de) | 1995-05-03 | 1995-05-03 | Mobile Serviceeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29507027U1 true DE29507027U1 (de) | 1995-06-29 |
Family
ID=8007322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29507027U Expired - Lifetime DE29507027U1 (de) | 1995-05-03 | 1995-05-03 | Mobile Serviceeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29507027U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001089877A1 (de) * | 2000-05-22 | 2001-11-29 | Dieter Urbach | Verfahren und system zum beladen von fahrzeugen |
| DE19802959C2 (de) * | 1998-01-27 | 2002-09-12 | Tech Lueftungsanlagen Dieter N | Mobile Werkstatteinrichtung |
| EP1354759A1 (de) * | 2002-04-19 | 2003-10-22 | Hoerbiger Hydraulik GmbH | Ausziehbarer Ladeboden |
| EP1955894A2 (de) | 2007-02-12 | 2008-08-13 | Hubert Faller | Transportvorrichtung |
| DE102021201076A1 (de) | 2021-02-05 | 2022-08-11 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Ladevorrichtung und Fahrzeug mit einer Ladevorrichtung |
-
1995
- 1995-05-03 DE DE29507027U patent/DE29507027U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19802959C2 (de) * | 1998-01-27 | 2002-09-12 | Tech Lueftungsanlagen Dieter N | Mobile Werkstatteinrichtung |
| WO2001089877A1 (de) * | 2000-05-22 | 2001-11-29 | Dieter Urbach | Verfahren und system zum beladen von fahrzeugen |
| EP1354759A1 (de) * | 2002-04-19 | 2003-10-22 | Hoerbiger Hydraulik GmbH | Ausziehbarer Ladeboden |
| EP1955894A2 (de) | 2007-02-12 | 2008-08-13 | Hubert Faller | Transportvorrichtung |
| DE102008006603A1 (de) | 2007-02-12 | 2008-08-14 | Hubert Faller | Transportvorrichtung |
| DE102021201076A1 (de) | 2021-02-05 | 2022-08-11 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Ladevorrichtung und Fahrzeug mit einer Ladevorrichtung |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950810 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980806 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010723 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20031202 |