[go: up one dir, main page]

DE29507637U1 - Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung - Google Patents

Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung

Info

Publication number
DE29507637U1
DE29507637U1 DE29507637U DE29507637U DE29507637U1 DE 29507637 U1 DE29507637 U1 DE 29507637U1 DE 29507637 U DE29507637 U DE 29507637U DE 29507637 U DE29507637 U DE 29507637U DE 29507637 U1 DE29507637 U1 DE 29507637U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
retaining element
magazine
aesculap
retaining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29507637U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aesculap AG
Original Assignee
Aesculap AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aesculap AG filed Critical Aesculap AG
Priority to DE29507637U priority Critical patent/DE29507637U1/de
Publication of DE29507637U1 publication Critical patent/DE29507637U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/0401Suture anchors, buttons or pledgets, i.e. means for attaching sutures to bone, cartilage or soft tissue; Instruments for applying or removing suture anchors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/02Surgical instruments, devices or methods for holding wounds open, e.g. retractors; Tractors
    • A61B17/0281Abdominal wall lifters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/02Surgical instruments, devices or methods for holding wounds open, e.g. retractors; Tractors
    • A61B17/0218Surgical instruments, devices or methods for holding wounds open, e.g. retractors; Tractors for minimally invasive surgery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/0469Suturing instruments for use in minimally invasive surgery, e.g. endoscopic surgery
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/0401Suture anchors, buttons or pledgets, i.e. means for attaching sutures to bone, cartilage or soft tissue; Instruments for applying or removing suture anchors
    • A61B2017/0403Dowels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/0401Suture anchors, buttons or pledgets, i.e. means for attaching sutures to bone, cartilage or soft tissue; Instruments for applying or removing suture anchors
    • A61B2017/0409Instruments for applying suture anchors

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Rheumatology (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

A 52 279 u Anmelderin: AESCULAP AG
u-214 Am Aesculap-Platz
9. Mai 1995 78501 Tuttlingen
Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine chirurgische Spann- oder Hebevorrichtung für eine einen Körperhohlraum einschließende Körperwand sowie eine Vorrichtung zum Positionieren einer solchen Vorrichtung.
Bei endoskop!sehen Operationen werden chirurgische Instrumente durch Trokarhülsen in Körperhöhlen eingeführt, die zum Zwecke von chirurgischen Operationen aufgeweitet werden müssen. Herkömmlicherweise erfolgt eine solche Aufweitung durch Insufflation, das heißt es wird CO2 unter etwas erhöhtem Druck in die Körperhöhle eingeführt, so daß dadurch der Körperhohlraum ausgeweitet wird, beispielsweise wird die Bauchdecke eines Patienten angehoben.
Diese Operationsmethode macht es notwendig, die Körperhöhle im wesentlichen gasdicht abzuschließen, und dies führt zu einem erhöhten instrumenteilen Aufwand. Wesentlich gravierender ist jedoch, daß durch den erhöhten Druck in der Körperhöhle Komplikationen auftreten können. Dieser erhöhte Druck wirkt nämlich auch auf das Zwerchfell und behindert dadurch die Atmung und den Kreislauf des Patienten. Bei längeren Eingriffen ist außerdem beobachtet worden, daß die
AESCULAP AG · j ""J · 1 |Ä"
9. Mai 1995 u'^34 " "
CO9-Konzentration im Blut des Patienten über bestimmte Grenzwerte ansteigt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine chirurgische Spann- oder Hebevorrichtung vorzuschlagen, mit der eine Ausweitung einer Körperhöhle möglich ist, ohne daß dazu eine Insufflation notwendig wird.
Diese Aufgabe wird bei einer chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie ein in den Körperhohlraum einführbares Rückhalteelement und eine Nadel zum Durchstechen der Körperwand umfaßt und daß das Rückhalteelement eine Aufnahme für die Nadel aufweist, in welche die Nadel einschiebbar ist und aus der sie durch eine beim Einschieben erfolgende Verriegelung nicht mehr herausziehbar ist.
Eine derartige chirurgische Spann- oder Hebevorrichtung kann in einfacher Weise dadurch angelegt werden, daß das Rückhalteelement in den Körper eingeführt wird, beispielsweise durch eine Trokarhülse, und daß von außen her durch die Körperwand, also beispielsweise die Bauchdecke, eine Nadel derart eingeschoben wird, daß sie in das Rückhalteelement eindringt und in diesem festgehalten wird. Bei einem Zug an der Nadel wird das Rückhalteelement an die Innenseite der Körperwand angelegt und hebt diese an, wenn die Nadel weiter vom Körper entfernt wird. Auf diese Weise kann die Nadel an einer außerhalb des Körpers angeordneten Vorrichtung, beispielsweise einem Stativ, in der gewünschten Position festgelegt werden, so daß dadurch die Körperwand angehoben und der Körperhohlraum ausgeweitet werden. Selbstverständlich können mehrere derartige chirurgische
AESCULAP AG 9. Mai 1995
Spann- oder Hebevorrichtungen aus einem Rückhalteelement und einer Nadel an derselben Körperwand angesetzt werden, so daß punktweise die Körperwand angehoben werden kann.
Günstig ist es, wenn mit der Nadel ein Zugelement verbunden ist, insbesondere ein Faden. An diesem kann die Nadel in die gewünschte Position gezogen werden, so daß allein durch den Zug am Zugelement die Körperwand in die gewünschte Position angehoben werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Zugelement in unmittelbarer Nachbarschaft der Nadel von einer Hülse umgeben ist. Dabei ist es günstig, wenn der Außendurchmesser der Hülse dem der Nadel entspricht.
In Einzelfällen kann die Hülse mit der Nadel einstückig ausgebildet sein, es ist aber vorteilhaft, wenn die Hülse ein von der Nadel getrenntes Bauteil ist. Es können dann sehr kurze Nadeln verwendet werden, die durch die Hülse beim Einschieben in den Körperhohlraum verlängert werden. Nach dem Einschieben kann die Hülse abgenommen werden, so daß dann die sehr kurze Nadel im Rückhalteelement aufgenommen wird, so daß bei der Anlage des Rückhalteelementes an der Innenseite der Körperwand keine Verletzung durch die hervorstehende Nadel erfolgen kann. Trotzdem sind die Nadel und die Hülse gemeinsam lang genug, die Körperwand zu durchdringen, so daß das Zugelement beim Einschieben der Nadel mit der Körperwand nicht unmittelbar in Berührung kommt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Nadel zur Verriegelung in der Aufnahme des Rückhalte-
AESCULAP AG 9. Mai 1995
^ 32279:11
-A-
elementes eine quer zu ihrer Längsrichtung rückspringende Anlagefläche aufweist, diese kann vorzugsweise durch die hintere Abschlußfläche der Nadel gebildet werden. An dieser Anlagefläche können elastische Rastelemente des Rückhalteelementes zur Anlage kommen, die beim Einschieben der Nadel freigegeben werden und sich radial nach innen bewegen, so daß ein Wiederaustritt der Nadel aus der Aufnahme verhindert wird.
Insbesondere kann bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, daß das Rückhalteelement federnde Zungen trägt, die mit ihren freien Enden an der in die Aufnahme eintretenden Nadel anliegen und durch die Nadel elastisch in eine Rastposition verschoben werden. Während freie Zungen eine bevorzugte Ausführung für derartige Rastelemente bilden, versteht es sich, daß auch anders geartete elastische Rasten verwendet werden können, um die Nadel nach dem Einschieben unlösbar in der Aufnahme festzulegen.
Verwendet man federnde Zungen, so ist es vorteilhaft, wenn diese in der Rastposition mit ihren freien Kanten in Einschubrichtung am Umfang der Nadel anliegen und kerbend in deren Umfang einschneiden. Bei derartigen Zungen kann eine Nadel an den freien Kanten vorbeigeschoben werden, wenn die Zungen in Einschubrichtung weisen, in der Gegenrichtung ist dies jedoch nicht möglich, da sich die freien Kanten in den Umfang der Nadel einschieben und die Nadel an einer weiteren Verschiebung in der Gegenrichtung hindern.
Bei einer anderen Ausführungsform wird vorgesehen, daß die federnden Zungen in der Rastposition einen Rastvorsprung des Rückhalteelementes hintergreifen und dadurch in der
AESCULAP AG ·..· ..· ·..·...· A .5'2^ u
9. Mai 1995 u-234
Rastposition festgelegt sind. Gleichzeitig halten die federnden Zungen beispielsweise durch an der Anlagefläche der Nadel anliegende Vorsprünge, die Nadel in ihrer eingeschobenen Position fest.
Es ist vorteilhaft, wenn das Rückhalteelement knopfförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise befindet sich dann die Aufnahme für die Nadel im Mittelpunkt des knopfförmigen Rückhalteelementes .
Es sind aber auch Rückhaltelemente möglich, die mehrere Aufnahmen für Nadeln aufweisen, derartige Rückhalteelemente können beispielsweise stegförmig ausgebildet sein, die Aufnahmen für die Nadeln sind dann in Längsrichtung des Steges nebeneinander angeordnet. Bei derartigen Rückhalteelementen ist es möglich, die Körperwand zwischen den Einstichstellen der Nadel brückenförmig zu unterstützen und dadurch gegebenenfalls die Flächenpressung im Bereich der Rückhalteelemente zu minimieren.
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn das Rückhalteelement mindestens einen Haltevorsprung für ein Greifwerkzeug trägt. Ein solches Greifwerkzeug kann beispielsweise durch eine Trokarhülse in die Körperhöhle eingeführt werden und ergreift das Rückhalteelement, um dieses aus der Körperhöhle zu entfernen, wenn es dort nicht mehr benötigt wird. Dabei wird auch das an der Nadel gehaltene Zugelement, insbesondere der Faden, in das Innere der Körperhöhle eingezogen und danach durch das Greifwerkzeug aus der Körperhöhle entfernt .
Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn das Rückhalteele-
AESCULAP AG '..· ..* *..*...· A.3337*9 u
9. Mai 1995 u-234
ment bei eingeschobener Nadel eine diese oder das anschließende Zugelement umgebende, quer zu diesen verlaufende, im wesentlichen ebene Stützfläche bildet. Dadurch ergibt sich eine besonders schonende Anlage an der Innenseite der Körperwand, die zudem so großflächig wie möglich ist.
Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Positionieren der vorstehend beschriebenen chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung anzugeben.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie einen Arm zur lösbaren Aufnahme mindestens eines Rückhalteelementes und eine beweglich mit diesem verbundene Halterung für die lösbare Aufnahme der Nadel aufweist und daß der Arm und die Halterung derart gegeneinander bewegbar sind, daß eine Nadel dabei in eine Aufnahme des Rückhalteelementes einführbar ist.
Es wird also ein Instrument vorgesehen, das ein Rückhalteelement und eine Nadel beweglich zueinander so positioniert, daß beim Schließen des Instrumentes die Nadel in das Rückhalteelement eingeführt wird. Zum Anlegen wird der Teil des Instrumentes, der das Rückhalteelement trägt, durch eine Öffnung in den Körperhohlraum eingeführt, der Teil, der die Nadel hält, bleibt außerhalb des Körpers. Beim Schliessen des Instrumentes wird die Nadel durch die Körperwand hindurchgestoßen und durch die Führung des Instrumentes genau in die Aufnahme des Rückhalteelementes eingeschoben. Der Benutzer muß keinerlei Positionierung der Nadel vornehmen, diese erfolgt durch das Instrument zwangsläufig.
AESCULAP AG *·„· *." * ';/·.,.'· '*.&£
9. Mai 1995 u-234
Nach dem Einführen der Nadel in das Rückhalteelement werden sowohl das Rückhalteelement als auch die Nadel von der Positioniervorrichtung gelöst und können dann in der beschriebenen Weise zum Anheben der Körperwand verwendet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Arm ein Magazin trägt, in dem mehrere Rückhalteelemente lösbar gehalten sind, und daß das Magazin und die Nadel derart relativ zueinander an der Vorrichtung verschiebbar sind, daß die Nadel gegenüber verschiedenen Rückhalteelementen des Magazins ausrichtbar ist. Dadurch wird es möglich, mit demselben Instrument mit einer Ladung des Magazins mehrere derartige Spann- oder Hebevorrichtungen zu setzen, ohne daß die Positioniervorrichtung insgesamt aus dem Körper entfernt werden muß.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Rückhalteelement im Magazin durch Haltemittel gehalten ist, die durch das Einschieben der Nadel in das Rückhalteelement gelöst werden. Dadurch wird das Rückhalteelement automatisch freigegeben, sobald die Nadel in die Rastposition im Rückhalteelement eingeschoben ist, das Instrument kann dann gleich für das Anlegen des nächsten Rückhalteelementes verwendet werden. Bis zum vollständigen Einschieben der Nadel jedoch bleibt das Rückhalteelement sicher im Magazin gehalten und kann nicht verlorengehen.
Es wäre andererseits auch möglich, an der Positioniervorrichtung selbst eine Lösevorrichtung vorzusehen, die das Rückhalteelement freigibt, sobald sie von der Außenseite des Körpers her betätigt wird.
AESCULAP AG I I "I * I '. I *A*5&27£ u
9. Mai 1995 u-234
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß das Magazin am Arm schrittweise verschiebbar gelagert ist. Nach dem Anlegen eines Rückhalteelementes wird das Magazin um einen Schritt weitergeschoben, so daß das nächste Rückhalteelement in die Einstechbahn der nächsten Nadel geschoben wird.
Insbesondere ist vorzusehen, daß der Arm, das oder die Rückhalteelemente und gegebenenfalls das Magazin einen Aussendurchmesser aufweisen, der kleiner ist als der Innendurchmesser einer in die Körperwand einschiebbaren Trokarhülse. Insbesondere wird dieser Außendurchmesser in der Regel kleiner als 10 mm sein, so daß mit einer Trokarhülse mit einem Innendurchmesser von 10 mm der Arm der Positioniervorrichtung und das gefüllte Magazin eingeschoben werden können. Umgekehrt kann durch diese Trokarhülse nach Beendigung der Operation das Rückhalteelement mit einem geeigneten Greifwerkzeug wieder herausgezogen werden.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1 : eine schematische Ansicht einer Körperhöhle mit einer Körperwand, die durch vier erfindungsgemäße Spann- und Hebevorrichtungen angehoben wird;
Figur 2 : eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zum Positionieren einer chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung mit einem in den Körperhohlraum eingeschobenen
AESCULAP AG 9. Mai 1995
u-234 9 -
Magazin für Rückhalteelemente und mit einer in die Vorrichtung eingesetzten Nadel zum Durchstechen einer Körperwand;
Figur 3 : eine Ansicht ähnlich Figur 2 nach dem
Einführen einer Nadel in ein Rückhalteelement und dem Herauslösen des Rückhalteelementes aus dem Magazin der Positioniervorrichtung ;
Figur 4 : eine Ansicht ähnlich Figur 2 nach der Abnahme einer Hülse vom Zugelement der Nadel und dem Herausziehen des Zugelementes aus der Positioniervorrichtung;
Figur 5 : eine Längsschnittansicht eines bevorzugten Ausführungsbexspieles eines Rückhalteelementes kurz vor dem Einschieben einer Nadel einer chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung und
Figur 6 : eine Ansicht ähnlich Figur 5 mit in das Rückhalteelement eingeschobener Nadel nach dem Herauslösen aus dem Magazin und nach der Anlage an der Innenseite einer Körperwand.
Die wesentlichen Teile der chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung sind ein knopfförmiges Rückhalteelement 1, eine in dieses einschiebbare Nadel 2 und ein an der Nadel gehaltenes Zugelement 3. Das Rückhalteelement 1 hat die Form eines Knopfes und wird in einer weiter unten näher beschrie-
AESCULAP AG ·..· ..· "..·...· &Aacgr;
9. Mai 1995 u-234
- 10 -
benen Art in das Innere einer Körperhöhle 4 eines Patienten eingeführt. Die Nadel 2 wird durch eine Körperwand 5 der Körperhöhle 4, beispielsweise durch eine Bauchdecke, hindurchgestoßen und derart in das Rückhalteelement 1 eingeschoben, daß die Nadel 2 im Rückhalteelement 1 dauerhaft festgelegt wird.
Mit dem an der Nadel befestigten Zugelement 3, das vorzugsweise als Faden ausgebildet ist, läßt sich jetzt das Rückhalteelement 1 im Inneren der Körperhöhle 4 nach außen ziehen, wobei es sich an die Innenseite der Körperwand .5 anlegt und diese schließlich anhebt und aufwölbt. In der gewünschten angehobenen Position werden Nadel 2 und Rückhalteelement 1 festgelegt, beispielsweise dadurch, daß die fadenförmigen Zugelemente 3 an einem Stativ 6 befestigt werden (Figur 1). Es ist dadurch möglich, bei einem auf einem Operationstisch 7 liegenden Patienten 8 beispielsweise die Bauchdecke punktweise anzuheben und dadurch die Körperhöhle 4 in der gewünschten Weise aufzuweiten.
In den Figuren 5 und 6 sind bevorzugte Ausführungsbeispiele knopfförmiger Rückhalteelemente 1 dargestellt, in die eine Nadel 2 eingeschoben werden kann.
Diese Rückhalteelemente 1 umfassen einen knopfförmigen Grundkörper 9 mit einer nach unten abstehenden, sich nach unten hin verdickenden Verlängerung 10, die aus einzelnen, elastisch radial nach außen biegbaren Abschnitten 11 bestehen und die eine zentrale Öffnung 12 zur Aufnahme einer Nadel 2 umgeben. Der Grundkörper 9 hat somit eine kelchartige Form mit einem durch die Verlängerung 10 gebildeten Fuß und einer flachen, an der Oberseite des Fußes angeordneten
AESCULAP AG ·..· ..· *..·...* A.£»2^7"9 u
9. Mai 1995 u-234
- 11 -
Schale, in die ein Ringkörper 13 eingesetzt ist, der längs seines Umfanges eine Vielzahl von schräg nach oben weisenden Armen 14 trägt. Der Ringkörper 13 ist aus einem elastischen Kunststoffmaterial hergestellt und wird in der Schale des Grundkörpers 9 durch eine elastische Verrastung gehalten, dazu weist der Grundkörper 9 an seinem oberen Rand einen Rastvorsprung 15 und der Ringkörper 13 an seinem Außenrand eine komplementäre Rastausnehmung 16 auf.
In geringem Abstand vom freien Ende der Arme 14 des Ringkörpers 13 trägt jeder Arm 14 etwa senkrecht nach unten abstehend einen Steg 17, der wie alle Stege 17 aller Arme in einer die zentrale Öffnung 12 umgebenden und am Boden der Schale des Grundkörpers 9 angeordneten Nabe 18 endet. Der Ringkörper 13, die Arme 14, die Stege 17 und die Nabe 18 sind einstückig ausgebildet.
Die Nabe 18 weist eine zentrale, sich nach unten konisch verengende Aufnahmeöffnung 19 für die Nadel 2 auf, die so eng ist, daß die Nadel 2 nicht durch diese Öffnung hindurchtreten kann, sondern die Nabe 18 beim Einschieben in die Aufnahmeöffnung 19 mit zur Unterseite des Grundkörpers 9 verschiebt.
Bei einer solchen Verschiebung der Nabe 18 tritt diese in die zentrale Öffnung 12 des Grundkörpers 9 ein und biegt dabei die Abschnitte 11 der Verlängerung 10 radial auseinander. Dies wird dadurch erleichtert, daß die Nabe 18 an ihrem unteren Rand 20 abgeschrägt ist und mit diesem abgeschrägten Teil an einer entsprechenden Abschrägung 21 der Abschnitte 11 anliegt.
AESCULAP AG I Z "I ' I I I *A'S227S u
9. Mai 1995 u-23T
- 12 -
Das Einschieben der Nabe 18 erfolgt so weit, bis an der Oberseite der Nabe 18 radial nach außen abstehende Rastnasen 22 in eine ringförmige Rastnut 23 an der Innenseite der Abschnitte 11 der Verlängerung 10 einrasten und damit verhindern, daß die Nabe 18 in umgekehrter Richtung wieder aus der zentralen Öffnung 12 nach oben ausgeschoben werden kann.
In dieser tiefen Rastposition der Nabe 18 werden auch die Arme 14 des Ringkörpers 13 durch die die Arme 14 mit der Nabe 18 verbindenden Stege 17 in die Schale des Grundkörpers 9 eingeschwenkt, bis sie im wesentlichen die Schale horizontal verschließen (Figur 6). Dabei legen sich die freien Enden der Arme 14, die geringfügig über den Ansatz der Stege 17 hervorstehen, an eine rückwärtige Anschlagfläche 24 der Nadel 2 an und fixieren diese dadurch in axialer Richtung in der eingeschobenen Position. In dieser eingeschobenen Position befindet sich die Nadel 2 in einem Aufnahmeraum, der von der Nabe 18, den diese umgebenden Stegen 17 und den freien Enden der Arme 14 begrenzt wird, in dieser Rastposition wird die Nadel 2 dauerhaft im Inneren des Rückhalteelementes 1 festgehalten, da die Nabe 18 durch die Rastnasen 22 in der Rastnut 23 fixiert ist.
In dieser eingeschobenen Position decken die Arme 14 des Ringkörpers 13 das Rückhalteelement 1 auf der Oberseite horizontal ab, die Nadel 2 befindet sich im Inneren des Rückhalteelementes 1 und steht nicht nach oben vor, und die Arme 14 bilden somit eine im wesentlichen horizontale Anlageflache 25, welche das fadenförmige Zugelement 3 umgibt, das mit der im Rückhalteelement 1 gefangenen Nadel 2 verbunden ist.
AESCULAP AG I I "I ' I '. I *A*^22129 u
9. Mai 1995 u-*23T
- 13 -
Die nach unten vorstehende, sich verdickende Verlängerung 10 des Grundkörpers 9 bildet einen Vorsprung, an dem ein in den Körper eingeführtes Greifinstrument angreifen kann, beispielsweise eine Rohrschaftzange, deren Greifarme zwischen der verdickten Verlängerung 10 und der Schale des Grundkörpers eingreifen kann. Dadurch läßt sich das Rückhalteelement 1 sicher ergreifen und bei Bedarf wieder aus der Körperhöhle entfernen.
Grundsätzlich könnte das Rückhalteelement auch mit einem solchen Greifwerkzeug durch eine Trokarhülse oder durch einen kleinen Einschnitt in die Körperhöhle eingeführt werden, und der Operateur könnte dann von Hand die Nadel 2 durch die Körperwand 5 hindurchstoßen und die Nadel in das Rückhalteelement 1 einschieben. Ein in dieser Weise angelegtes Rückhalteelement 1 könnte in der oben beschriebenen Weise Verwendung finden, jedoch ist natürlich eine solche manuelle Einführung der Nadel in das Rückhalteelement 1 unter Umständen kompliziert, da der Operateur von außen her mit der Nadel die Einführöffnung im Rückhalteelement 1 treffen muß.
Wesentlich erleichtert wird das Anlegen durch eine Positioniervorrichtung, wie sie in den Figuren 2 bis 4 dargestellt ist. Eine solche Vorrichtung weist einen Arm 26 auf, dessen freies Ende ein Magazin 27 für eine Anzahl von Rückhalteelementen 1 trägt. Der Außendurchmesser des Armes 26 und des Magazines 27 ist so klein gewählt, daß der Arm mit dem Magazin und den Rückhalteelementen durch eine Öffnung der Körperwand in die Körperhöhle eingeschoben werden kann, vorzugsweise erfolgt diese Einführung durch eine Trokarhülse 28, die in die Körperwand 5 eingesetzt ist.
AESCULAP AG &Idigr; I *"· * &iacgr; &iacgr; I *&Agr;·5227& u 9. Mai 1995 " " 11
Der Arm 26 ist mit einem Rahmen 29 der Positioniervorrichtung verbunden und kann gegenüber diesem Rahmen 29 schrittweise vorgeschoben werden, wobei die Position des Magazines 27 relativ zum Rahmen 29 durch einen Raststift 30 am Rahmen 29 genau definiert wird.
Am Rahmen 29 ist eine Halterung 31 verschiebbar gelagert, in die die Nadel 2 mit einem fadenförmigen Zugelement 3 lösbar eingesetzt werden kann. Die Halterung 31 kann am Rahmen 29 mittels eines schwenkbar gelagerten Betätigungshebels 32 in senkrechter Richtung verschoben werden, wobei der Verschiebeweg genau ausgerichtet ist mit einem Rückhalteelement 1 im Magazin 27 des Armes 26.
Zum Einsetzen der Nadel 2 und des Zugelementes 3 in die Halterung 31 wird über das fadenförmige Zugelement 3 eine rohrförmige Hülse 33 gezogen, deren Außendurchmesser dem der Nadel 2 entspricht und der praktisch als Verlängerung der Nadel 2 wirkt. Diese Hülse 33 umgibt das fadenförmige Zugelement 3 in der Halterung 31 und ermöglicht es, die Nadel 2 und die Hülse 33 exakt zu positionieren.
Bewegt man die Halterung 31 durch den Betätigungshebel 32 nach unten, so wird die in der Halterung 31 gehaltene Nadel 2 durch die Körperwand 5 gestoßen und exakt in das Rückhalteelement 1 eingeführt, bis die Nadel 2 die oben beschriebene Rastposition erreicht hat.
Gleichzeitig wird durch das Einschieben der Nadel eine Verriegelung des Rückhalteelementes 1 im Magazin 27 gelöst, so daß das Rückhalteelement 1 freigegeben wird. Diese Verrie-
AESCULAP AG ',1"I9IIl &Aacgr;'^22^9 u
9. Mai 1995 u-234
- 15 -
gelung des Rückhalteelementes 1 im Magazin 27 umfaßt einen scheibenförmigen Vorsprung 34, der in einigem Abstand vom Arm 26 an einer Haltestange 35 angeordnet ist und der in eine komplementäre Ausnehmung 36 an der Innenseite der Abschnitte 11 der Verlängerung 10 eingreift.
Beim Auseinanderbiegen der Abschnitte 11 gibt jedoch die Ausnehmung 36 den scheibenförmigen Vorsprung 34 frei, so daß das Rückhalteelement 1 von dieser Verriegelung abgenommen werden kann und vom Magazin frei ist. Es ist somit sichergestellt, daß das Rückhalteelement 1 erst freigegeben wird, wenn die Nadel 2 in der Rastposition im Rückhalteelement 1 eingeschoben ist, anderenfalls verbleibt das Rückhalteelement 1 im Magazin 27.
Nach dem Einschieben der Nadel 2 in ein Rückhalteelement 1 und der Freigabe desselben vom Magazin 27 wird die Hülse 33 in der in Figur 4 dargestellten Weise nach oben abgezogen und aus der Positioniervorrichtung entnommen, das fadenförmige Zugelement 3 wird ebenfalls aus der Halterung 31 herausgezogen und kann nunmehr in der oben beschriebenen Weise beispielsweise an einem Stativ 6 befestigt werden.
Zum Einsetzen des nächsten Rückhalteelementes 1 wird erneut eine Nadel 2 mit Zugelement 3 und Hülse 33 in die Halterung 31 eingesetzt, das Magazin 27 wird um einen Schritt vorgeschoben, und dann erfolgt erneut ein Schließen der Positioniervorrichtung, wobei dann die Nadel 2 in das nächste Rückhalteelement 1 des Magazins 27 eingeschoben wird.
Auf diese Weise kann das Magazin 27 schrittweise abgearbeitet werden, bis alle darin enthaltenen Rückhalteelemente 1
AESCULAP AG
9. Mai 1995 u-234
- 16 -
in der gewünschten Weise mit einer Nadel und einem Zugelement verbunden sind.
Die Positioniervorrichtung wird anschließend aus der Trokarhülse 28 herausgezogen, durch diese Trokarhülse 28 können dann im Verlaufe der Operation übliche Instrumente in die ausgeweitete Körperhöhle eingeführt werden.
Nach Beendigung der Operation werden die Rückhalteelemente 1 in der beschriebenen Weise durch ein Greifwerkzeug erfaßt und durch die Trokarhülse 28 aus der Körperhöhle entfernt, wobei das fadenförmige Zugelement 3 in die Körperhöhle hinein und dann durch die Trokarhülse 28 wieder aus ihr herausgezogen wird. Selbstverständlich ist es dabei möglich, das fadenförmige Zugelement 3 vor der Entfernung zu kürzen.

Claims (1)

  1. A 52 279 U Anmelderin: AESCULAP AG
    U-214 Am Aesculap-Platz
    9. Mai 1995 78501 Tuttlingen
    SCHUTZANSPRUCHE
    1. Chirurgische Spann- oder Hebevorrichtung für eine einen Körperhohlraum einschließende Körperwand, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein in den Körperhohlraum (4) einführbares Rückhalteelement (1) und eine Nadel (2) zum Durchstechen der Körperwand (5) umfaßt und daß das Rückhalteelement (1) eine Aufnahme (19) für die Nadel (2) aufweist, in welche die Nadel (2) einschiebbar ist und aus der sie durch eine beim Einschieben erfolgende Verriegelung (14; 24) nicht mehr herausziehbar ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nadel (2) ein Zugelement (3) verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (3) ein Faden ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (3) in unmittelbarer Nachbarschaft der Nadel (2) von einer Hülse (33) umgeben ist.
    ag &iacgr; :*·:*: &idigr; : &aacgr;
    9. Mai 1995 u
    - 18 -
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Hülse (33) dem der Nadel (2) entspricht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (33) ein von der Nadel (2) getrenntes Bauteil ist.
    7. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel (2) zur Verriegelung in der Aufnahme (19) des Rückhalteelementes (1) eine quer zu ihrer Längsrichtung rückspringende Anlagefläche (24) aufweist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (24) durch die hintere Abschlußfläche der Nadel (2) gebildet wird.
    9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement (1) federnde Zungen (14) trägt, die mit ihren freien Enden an der in die Aufnahme (19) eintretenden Nadel (2) anliegen und durch die Nadel (2) elastisch in eine Rastposition verschoben werden.
    AESCULAP AG I X "t * I ? : fA*S227S u
    9. Mai 1995 "
    - 19 -
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zungen (14) in der Rastposition mit ihren freien Kanten in Einschubrichtung am Umfang der Nadel (2) anliegen und kerbend in deren Umfang einschneiden.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zungen (14) in der Rastposition einen Rastvorsprung (23) des Rückhalteelementes (1) hintergreifen und dadurch in der Rastposition festgelegt sind.
    12. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement (1) knopfförmig ausgebildet ist.
    13. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement (1) mindestens einen Haltevorsprung (10) für ein Greifwerkzeug trägt.
    14. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement (1) bei eingeschobener Nadel (2) eine diese oder das anschließende Zugelement (3) umgebende, quer zu diesen verlaufende, im wesentlichen ebene Stützfläche (25) bildet.
    • ·
    AESCULAP AG &Idigr; i
    9. Mai 1995 **
    - 20 -
    15. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rückhalteelement (1) mehrere Aufnahmen (19) für Nadeln (2) angeordnet sind.
    16. Vorrichtung zum Positionieren der chirurgischen Spann- oder Hebevorrichtung der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Arm (26) zur lösbaren Aufnahme mindestens eines Rückhalteelementes
    (1) und eine beweglich mit diesem verbundene Halterung (31) für die lösbare Aufnahme der Nadel (2) aufweist und daß der Arm (26) und die Halterung (31) derart gegeneinander bewegbar sind, daß eine Nadel
    (2) dabei in eine Aufnahme (19) des Rückhalteelementes (1) einführbar ist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (26) ein Magazin (27) trägt, in dem mehrere Rückhalteelemente (1) lösbar gehalten sind, und daß das Magazin (27) und die Nadel (2) derart relativ zueinander an der Vorrichtung verschiebbar sind, daß die Nadel (2) gegenüber verschiedenen Rückhalteelementen (1) des Magazins (27) ausrichtbar ist.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückhalteelement (1) im Magazin (27) durch Haltemittel (34, 36) gehalten ist, die durch das Einschieben der Nadel (2) in das Rückhalteelement (1) gelöst werden.
    AESCULAP AG ·„! !I! *·..*,„· *A*^2«??^ u
    9. Mai 1995 u-234
    - 21 -
    19. Vorrichtung nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (27) am Arm (26)
    schrittweise verschiebbar gelagert ist.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (26), das oder die Rückhalteelemente (1) und gegebenenfalls das Magazin (27) einen Außendurchmesser aufweisen, der kleiner
    ist als der Innendurchmesser einer in die Körperwand (5) einschiebbaren Trokarhülse (28).
DE29507637U 1995-05-09 1995-05-09 Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung Expired - Lifetime DE29507637U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29507637U DE29507637U1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29507637U DE29507637U1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29507637U1 true DE29507637U1 (de) 1995-07-13

Family

ID=8007768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29507637U Expired - Lifetime DE29507637U1 (de) 1995-05-09 1995-05-09 Chirurgische Spann- und Hebevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29507637U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000030549A1 (de) * 1998-11-20 2000-06-02 Synthes Ag Chur Retraktionsplatte für weichteile

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000030549A1 (de) * 1998-11-20 2000-06-02 Synthes Ag Chur Retraktionsplatte für weichteile
US6733443B2 (en) 1998-11-20 2004-05-11 Synthes (Usa) Retraction plate for soft-tissue parts

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69208991T2 (de) Chirurgisches Klammernähgerät
DE4230102C2 (de) Clip zur Anwendung in der Chirurgie und Clipapplikator
DE3880676T2 (de) Einspritzvorrichtung zum einpflanzen mehrerer arzneimittelkuegelchen.
EP0649323B1 (de) Portkatheter
DE69834957T2 (de) Vorrichtung zum Implantieren von subkutanen Implantaten
DE69626152T2 (de) Chirurgisches Nähinstrument
DE69318208T2 (de) Nähfadenanker und Einsetzwerkzeug
DE4306277C2 (de) Operationsmarkierungswerkzeug
DE2816961C2 (de) Vorrichtung zum Anlegen einer Klammer an einen Eileiter
DE69823996T2 (de) Applikator zum einbringen einer chirurgischen nadel
DE2558570A1 (de) An einem endoskop angebrachtes medizinisches instrument
DE3249117T1 (de) Chirurgische befestigungseinrichtung und instrument zum einsetzen derselben
CH664278A5 (de) Wundklammerkassette zur verwendung mit einem separaten wundklammersetzinstrument.
DE1566096B2 (de) Zangenartige klemm- und naehvorrichtung fuer die chirurgie
EP1598010A2 (de) System zur Blutentnahme
EP2316350A1 (de) Resektionsvorrichtung
DE4303051A1 (de)
DE10222857A1 (de) Klammervorrichtung für ein Endoskop
DE19707382A1 (de) Clipeinrichtung
DE3926320C2 (de) Anzeigevorrichtung zur Verwendung mit einem Endoskop
DE19935895A1 (de) Nadelhalter zum Führen einer Nadel mit einem Faden
EP3513753A1 (de) Injektor zum transkutanen einführen eines sensors in einen patienten
DE2430970C3 (de) Chirurgische Klammer zur Verbindung von Enden durchtrennter schlauchförmiger Körperorgane, von denen ein Ende umgestülpt und das andere Ende über das umgestülpte gezogen ist und Vorrichtung zur Anwendung dieser Klammer
DE2927143A1 (de) Chirurgisches instrument, insbesondere zum annaehen von herzschrittmachern
DE69608863T2 (de) Lochvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19950824

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: AESCULAP AG & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: AESCULAP AG, 78532 TUTTLINGEN, DE

Effective date: 19970808

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 19990302