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DE2950748A1 - Vorrichtung zur gaserzeugung aus feinkoernigem brennstoff - Google Patents

Vorrichtung zur gaserzeugung aus feinkoernigem brennstoff

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DE2950748A1
DE2950748A1 DE19792950748 DE2950748A DE2950748A1 DE 2950748 A1 DE2950748 A1 DE 2950748A1 DE 19792950748 DE19792950748 DE 19792950748 DE 2950748 A DE2950748 A DE 2950748A DE 2950748 A1 DE2950748 A1 DE 2950748A1
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DE
Germany
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reactor
gas
deduster
dust extractor
flow
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Application number
DE19792950748
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DE2950748C2 (de
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Hans-Jürgen 4720 Beckum Janich
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Pks-Engineering & Co Kg 4720 Beckum De GmbH
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Individual
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    • C10J3/46Gasification of granular or pulverulent flues in suspension
    • C10J3/54Gasification of granular or pulverulent fuels by the Winkler technique, i.e. by fluidisation
    • C10J3/56Apparatus; Plants
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    • C10J2200/158Screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Industrial Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Gaserzeugung aus feinkörnigem
  • Brennstoff Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gaserzeugung aus feinkörnigem Brennstoff, enthaltend einen Reaktor mit Einlässen für den zu vergasenden Brennstoff und ein Vergasungsmittel sowie mit einem im oberen Bereich des Reaktors vorgesehenen, zentralen Auslaß für das Gas, ferner enthaltend einen an den Auslaß des Reaktors anqeschlossenen Entstauber zur Abscheidung von unvergasten Brennstoffteilen aus dem Gas, sowie enthaltend Einrichtungen zur Rückführung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor.
  • Zur Gaserzeugung sind bereits Vorrichtungen verschiedene-r Art bekannt, deren behälter- oder schachtförmige Reaktoren beispielsweise nach dem tlirbelschicht- oder Flugstaubwolkenverfahren arbeiten können.
  • Eine Gaserzeugungsvorrichtung, die nach dem Flugstaubwolkenverfahren arbeitet, ist in "VGB Kraftwerkstechnik" 59, Heft 7, Juli 1979, Seiten 564 bis 568, beschrieben. Diese Vorrichtung enthielt einen etwa vertikal angeordneten schachtförmigen Reaktor, in den die i3rennstoffe und Vergasungsmittel von der Umfangswand her zugeführt werden.
  • An das obere Ende des Reaktors schließt sich hierbei eine Kühlkammer für das nach oben abzuführende Nutzgos an.
  • Da bei Vorrichtungen dieser Art das im Reaktor er- zeugte Nutzgas in der Regel noch einem Abhitzekessel zugeführt wird, ist es erforderlich, dieses Nutzgas vor seinem Einführen in den Abhitzekessel noch einer Entstaubung zu unterziehen, um mitgeftihrte unvergaste Brennstoffteilchen abzuscheiden, die ansonsten zu Verstopfungen und übermäßigem Verschleiß im Abhitzekessel führen würden. Die abgeschiedenen und unvergasten Brennstoffteilchen sollen dann wieder zum Reaktor zurückgeführt werden, damit sie dort weiter bzw. fertig vergast werden können.
  • Für die Entstaubung des erzeugten Nutzgases zwischen Reaktor und Abhitzekessel verwendet man üblicherweise einen Heißgaszyklon. Ein solcher Heißgaszyklon ist nicht nur in seiner Konstruktion recht aufwendig, sondern benötigt auch einen verhältnismäßig großen Raum zu seiner Aufstellung. Ein weiterer beträchtlicher Aufwand ergibt sich für die Fördereinrichtungen zum Rückführen der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor. Hierzu bedient man sich aus baulichen Gründen gern der Hilfe von pneumatischen Fördereinrichtungen. Diese pneumatischen Fördereinrichtungen erfordern jedoch eine Abkühlung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen, wodurch sich neben der Fördereinrichtung (einschließlich der Austragsschleusen) noch ein zusätzlicher Mehraufwand für das Abkühlen der Brennstoffteilchen ergibt; hinzuzurechnen sind außerdem noch der Raumbedarf für Fördereinrichtungen und Kühleinrichtungen sowie die Betriebskosten für diese Förder- und Kühleinrichtungen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubil-*) wegen Druck und Temperatur sehr aufwendigen den, daß bei konstruktiv einfachem Aufbau der Raumbedarf und die Betriebskosten im Vergleich zu den erwähnten bekannten Ausführungen auf ein Minimum herabgedrückt sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Entstauber als an sich bekannter Drehströmungsentstauber ausgebildet ist, der um eine vertikale Achse eine von dem zu entstaubenden Gas gebildete, aufsteigende Rotationsströmung und eine im gleichen Drehsinn, jedoch mit abwärts gerichteter Komponente umlaufende Sekndärgasströmung aufweist, die durch Kühlgas gebildet wird.
  • Durch die Ausbildung des Entstaubers als Drehströmungsentstauber wird einerseits ein besonders hoher Abscheidegrad von im Nutzgas noch enthaltenen Feststoff- bzw, Brennstoffteilchen erreicht, und darüber hinaus erreicht man andererseits durch das Einführen von Kühlgas für die umlaufende Sekundärgasströmung eine sehr weitgehende Kühlung des aus dem Reaktor kommenden Nutzgases, so daß eine Kühlkammer, wie sie bei bekannten Ausführungen am oberen Ende des Reaktors noch zusätzlich vorgesehen ist, vollständig entfallen kann. Als Kühlgas wird vorzugsweise inertes, gekühltes Gas verwendet. Durch die Verwendung des Drehströmungsentstaubers anstelle des bisher üblichen Zyklonentstaubers (Heißgaszyklon) ergibt sich somit neben einem wesentlich verbesserten Entstaubunlsgrad des Nutzgases auch noch eine beträchtliche Raumeliisparung für das Installieren der Vorrichtunq.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann der zentrale Nutzgasauslaß mit dem Drehströmungsentstau- ber durch ein Verbindungsrohr verbunden sein, das von unten her koaxial in diesen Drehströmungsentstauber hineinragt, wobei zwischen dem Mündungsende dieses Verbindungsrohres und der Innenwand des Entstaubergehäusemantels ein Ringraum vorhanden ist, der mit einem Ablaufrohr für abgeschiedene Feststoffteilchen in Verbindung steht. Durch eine entsprechende Ausbildung des Entstaubers und eine gewisse Oberschußzuführung von Kühlluft (für die Sekundärgasströmung) kann das Austragen der Feststoffteilchen so gestaltet werden, daß eine besondere Austragsschleuse hierfür entfallen kann.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Entstauber in axialer Verlängerung des Reaktors unmittelbar über diesem angeordnet ist, wobei die Innenräume von Entstauber und Reaktor einerseits über den Reaktorauslaß und andererseits über wenigstens eine am Außenumfang dieses Auslasses angeordnete, zur Rückführung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor dienende Öffnung miteinander in Verbindung stehen, und daß das Kühlgas mit solchem Überschuß dem Entstauber zugeführt wird, daß ein Teil des Kühlgases durch die Verbindungsöffnun in den Reaktor eintritt.
  • Durch diese Ausbildung ergibt sich vor allem baulich eine weitere Verbesserung der Vorrichtung. Durch die Anordnung des Drehströmungsentstaubers als unmittelbare axiale Verlängernung des Reaktors wird eine weitere beträchtliche Raumeinsparung für die Anordnung von Reaktor und Entstauber erzielt. Gleichzeitig ergibt sich noch ein bedeutender Vorteil dadurch, daß gesonderte Fördereinrichtungen, insbesondere pneumatische Fördereinrichtungen, vollkommen entfallen können, da das untere Entstauberende (Austritt der abgeschiedenen Feststoffteilchen) über die erwähnte Öffnung direkt mit dem Reaktor in Verbindung steht. Außerdem entfällt der sonst erforderliche Kühler für die abgeschiedenen Feststoffteilchen.
  • Während üblicherweise am Feststoffaustragsende eines beispielsweise als Heißgaszyklon ausgebildeten Entstaubers eine Austragsschleuse für die Feststoffteilchen vorhanden sein muß, kann eine solche Einrichtung bei dieser bevorzugten Ausführungsform entfallen. Da nämlich das für die Erzeugung der Sekundärgasströmung im Entstauber eintretende Kühlgas mit einem entsprechenden Überschußanteil zugeführt wird, wird einerseits sichergestellt, daß ein kontinuierlicher Feststoffaustrag, also eine kontinuierliche Rückführung abgeschiedener Brennstoffteilchen in den Reaktor sichergestellt wird, und andererseits können durch das Kühlgas der Sekundärgasströmung plastische Schlacketeilchen im oberen Bereich des Reaktors vor ihrem Eintritt in den Entstauber verfestigt werden, wodurch die Staubabscheidung in diesem Entstauber erleichtert bzw. verbessert wird und Anbackungen vermieden werden.
  • Durch die Zuführung von Kühlgas (für den Sekundärgasstrom) in den Entstauber ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Durch diese Kühlgaszuführung in den Entstauber wird gleichzeitig eine Abkühlung des 7ußenrnantels des Entstaubers erzielt mit der Folge einer geLingen thermischen Belastung dieses Entstaubermantels. Hierdurch kann somit neben der bei bekannten Ausführungen üblichen, zustzlic'nKühlkammer über dem Reaktor auch der Kühlmantel entfallen.
  • Bei dieser Ausbildung und Wirkungsweise stellt sich außerdem die aus der Strömungstechnik bekannte "Magnuskraft" ein, durch die sich eine Art Quertrieb von der Wand weg in Richtung auf den Strömungskern (aursteigende Rotationsströmung) des Entstaubers ergibt, so daß im Innenraum des Entstaubers die von der umlaufenden Sekundärgasströmung (Mantelströmung) mitgerissenen Brennstoffteilchen nicht an die Innenwand des Entstaubermantels gelangen und somit dort auch keinerlei Abrieb verursachen können. Aus diesem Grunde kann bei diesem Drehströmungsentstauber auf die sonst bei Heißaszyklonen übliche Auskleidung aus hochwertigen, hitzebeständigen Verschleißmaterialien verzichtet werden. Dieser Vorteil ist auch im Hinblick auf die Sicherheit der Vorrichtung von Bedeutung, da der Verschleiß bei unter Hochdruck arbeitenden Einrichtungen stets problematisch ist.
  • Die am Außenumfang des Reaktorauslasses vorhandene Verbindungsöffnung zwischen Entstauber und Reaktor wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durch einen koaxial den Reaktorauslaß umgebenden Ringspalt gebildet, wodurch eine besonders störungsfreie Verbindung zwischen Entstauber und Reaktor - zwecks Rückführung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor - gewährleistet ist.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann aber auch eine Gruppe von koaxial und ringförmig um den Reaktorauslaß herum angeordneten Offnungen als Rückführungsverbindung zwischen Entstauber und Reaktor vorgesehen sein.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen sowie aus der folgend-n Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele. In der ganz schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Reaktor als Flugstaubwolken-Reaktortyp ausgebildet ist und der darüber angeordnete Drehströmungsentstauber in seiner Gehäuse mantelwand Kühlgas-Einlaßdüsen aufweist; Fig. 2 eine Vertikalschnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem der Reaktor als Wirbelschicht-Reaktortyp ausgebildet ist, während der darüber ageorUnete Drehströmungsentstauber an seinem oberen Ende einen Ringspalteinlaß für Kühlgas aufweist; Fig. 3 eine Vertikalschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung mit einem Flugstaubwolken-Reaktortyp.
  • Fig. 4 eine weitgehend schematisch gehaltene Gesamtdarstellung der Vorrichtung mit einem vierten Ausführungsbeispiel für die Zuordnung des Entstaubers (gesonderter Entstauber) zum Reaktor.
  • Die in Fig. 1 veranschaulicSe Gaserzeugungsvorrichtung 1 enthält in ihrem unteren Abschnitt einen vertikal angeordneten schachtförmigen Reaktor 2 und in ihrem oberen Abschnitt einen Drehströmungsentstauber 3, der in axialer Verlängerung des Reaktros 2 unmittelbar auf diesem Reaktor angeordnet ist.
  • Bei dem Reaktor 2 handelt es sich um einen solchen Reaktortyp, in den der zu vergasende Brennstoff über Eintrittsrohre bzw. -düsen 5 mit Hilfe eines Trägergases in Form von sogenannten Flugstaubwolken in den unteren Teil des Vergasungsraumes 6 eingeführt wird, der den Innenraum des Reaktors 2 bildet. Das untere Ende des Reaktors 2 bildet in üblicher Weise ein Schlackensumpf 7 mit einem zentralen unteren Schlackenausiaß 8.
  • Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Vorrichtung 1 besitzt das Gehäuse des Reaktors 2 einen den Vergasungsraum 6 umgebenden, zylindrischen Doppelmantel (Druclcmantel) 9, der von einem Kühlmittel, insbesondere Kühlwasser durchströmt wird. Das Gehäuse 10 des Drehströmungsentstaubers 3 bildet - wie sich aus Fig. 1 deutlich ersehen läßt - im wesentlichen die zylindrische obere Verlängerung des Reaktors 10 bzw.
  • von dessen zylindrischem Doppelmantel 9, wobei die zylindrische Gehäusewand 10a zwar ebenfalls als kühlmitteldurchflossener Doppelmantel ausgebildet sein könnte, was jedoch nicht unbedingt erforderlich ist und von dem jeweiligen Einsatzfall abhängt. Das im wesentlichen zylindrische Entstaubergehäuse 10 weist in seiner oberen Deckwand 1Ob einen axialen Nutzgasaustrittsstutzen 11 auf.
  • In der Gehäusewand 10a sind Kühlgaszuführeinrichtungen vorgesehen, die im Falle der Fig. 1 durch Kühlgas-Einlaßdüsen 12 gebildet sind. Die Kühlgas-Einlaßdüsen 12 sind gleichmäßig über Umfang und Höhe der Gehäusewand 10a verteilt und in dieser Gehäusewand 10a so angeordnet, daß sie tangential in den Innenraum des Drehströmungsentstaubers 3 sowie schräg nach unten gerichtet sind. Die zylindrische Gehäusewand 10a ist von einem Ringraum 13 umgeben und weist einen Kühlqaszuführstutzen 14 auf, der mit irgendeiner Kühlgasquelle in Verbindung steht.
  • Der Reaktor 2 besitzt in seinem oberen Bereich einen ze.>ralen Auslaß für das Gas. Dieser Reaktorauslaß wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 durch ein koaxial in den über dem Reaktor 2 angeordneten Dreh- strömungsentstauber 3 hineinragendes, zylindrisches Gasauslaßrohr 15 gebildet. An das untere Ende dieses Gasauslaßrohres 15 schließt sich ein konisch nach unten erweiterter, glockenartiger Sammelhaubenteil 16 an, an dessen unterem Rand ein sich nach unten in den Reaktorinnenraum (Vergasungsraum 6) erstreckender, zylindrischerverlängerungskragen 16a angeschlossen ist. Dieses aus den Teilen 15, 16, 16a bestehende Verbindungselement zwischen Entstauber 3 und Reaktor 2 ist dabei so ausgebildet und angeordnet, daß zwi schen dem GasauslaCrohr 15 und dem Sammelhaubenteil 16, 16a einerseits uid den Innenwänden von Reaktor 2 bzw. Entstauber 3 andererseits ein Eintrittsringspalt vom Entstauber 3 zum Reaktor 2 vorhanden ist. Neben dieser Verbindung ist zwischen dem Reaktor 2 und dem Entstauber 3 noch eine zweite Verbindung vorhanden, nämlich durch das den Reaktorauslaß bildende Gasauslaßrohr 15. In diesem Gasauslaßrohr 15 können vorteilhafterweise noch Dralleibauten 18 vorgesehen sein. Es ist ferner aus strömungstechnischen Gründen zweckmäßig, wenn mit kurzem Abstand vor der Mündung 15a des Gasauslaßrohres 15 ein rotationssymmetrischer Verdränqiin(jskörper 19 koaxial im Drehströmungsentstauber 3 angeordnet ist.
  • Wie sich aus Fig. 1 erkennen läßt, besitzen Reaktor 2, Drehströmungsentstauber 3, Gasauslaßrohr 15, Sammelhaubenteil 16 und Nutzgasaustrittsstutzen 11 eine gemeinsame vertikale Achse 20, so daß sie auch zueinander koaxial ausgerichtet sind.
  • Zur Ausbildung des aus den Teilen 15, 16, 16a bestehenden Verbindungselements läßt sich noch sagen, daß hier zumindest der Ssmmelhaubenteil 16, 16a, im Beclarfsfulte aber auch noch das Gasauslaßrohr mit einer Doppelwand ausgebildet sein kann, die von einem Kühlmittel (z.B. Wasser) durchströmt wird, damit dieses Verbindungselement qegebt-nenfalls zuverlässig gekühlt werden kann.
  • Die Wirkunsweise dieser Vorrichtung 1 ist folgendermaßen: Im Vergasungsraum 6 des Reaktors 2 wird der über die Eintrittsdüsen 5 mit Hilfe eines Trägergases eingeführte Brennstoff in üblicher Weise in Flugstaubwolken vergast. Das erzeugte Nutzgas (Pfeile 21) steigt nach oben und gelangt durch den Sammelhaubenteil 16, 16a sowie durch das Gasauslaßrohr 15 in den Drehströmungsentstauber 3. Durch die im Gasauslaßrohr 15 vorgesehenen Dralleinbauten 18 sowie zusätzlich durch den Verdrängungskörper 19 wird eine aufsteigende Rotationsströmung 22 in Form einer Kernströmung begünstigt. Gleichzeitig wird über den Sühlgaszuführstutzen 14, den Ringraum 13 und die Kühlgaseinlaßdüsen 12 inertes Kühlgas (Pfeile 23) in der Weise in den Drehströmungsentstauber eiryeführt, daß sich eine im gleichen Drehsinne wie die Rotationsströmung 22, jedoch mit abwärts gerichteter Komponente drehende Sekundärgasströmung 24 nach Art einer Potentialströmung ergibt. Diese Sekundrgasströmung 24 wird aufgrund der richtung und Anordnung der Einlaßdüsen 12 erziclt.
  • In dem aus dem Reaktor 2 in den Entstauber 3 eintretenden Nutzgasstrom (Pfeile 2') ist im allgemeinen noch ein unerwünschter Anteil unvergaster Brennstoffteilchen enthalten, die also mit in den Drehströmungsentstauber 3 eingebracht werden. Diese unvergasten Brennstoffteilchen werden zunächst durch die gleichgerichtete Strömungskraft weiter nach oben getragen, dann aber aufgrund der Wirkung der Zentrifugalkraft in die die Rotationsströmung 22 überlagernde Sekundärgasströmung ausgetragen. Da die potentialströmungsartige Sekundärgasströmung 24 nach unten gegen den Ringspalt 17 (im Bereich des Reaktorauslasses) gerichtet ist, werden die aus der Rotationsströmung 22 des Nutzgases ausgeschiedenen Brennstoffteilchen mit nach unten geführt, und da ferner das Kühlgas (Pfeile 23) mit einem solchen Überschuß zugeführt wird, daß ein Teil dieses Kühlgases durch den Ringspalt 17 in den Reaktor 2 bzw. in dessen Vergasungsraum 6 eintritt, werden auch die abgeschiedenen unvergasten Brennstoffteilchen kontinuierlich und zuverlässig in den Vergasungsraum 6 des Reaktors 2 zurückgeführt, ohne daß dies von der im Vergasungsraum 6 aufsteigenden Nutzgasströmung beeinträchtigt werden kann. Durch die Höhe des Verlängerungskragens 16a des Sarttiielhaubenteiles 16 läßt sich noch beeinflussen, wie tief die Brennstoffteilchen in den Vergasungsraum 6 zurückgeführt werden können. Unterhalb des Sammelhaubenteiles 16 läßt sich in Fig. 1 gut erkennen, daß dort der durch den Ringspalt 17 nach unten durchgetrctene Anteil 24a des Sekundärgases uufgrund ces aufwärts strömenden Nutzgases (Pfeile 21) in seiner Strömungsrichtung umgekehrt und mit dem Nutzgas durch das Gasauslaßrohr 15 in den Entstauber 3 zurückgeführt wird. Dadurch, daß ein Teil des Sekundärgases bzw. Kühlgases mit in den oberen Teil des Reaktors 2 bzw. in dessen Vergasungsraum 6 gelangt, werden die hier eventuell noch plastischen unvergasten Feststoffteilchen im Nutzgas verfestigt.
  • Durch das Einführen von Kühlgas (Pfeile 23) für die Sekundärgasströmung (24) ergibt sich auch eine ausgezeichnete Kühlung der zylindrischen Gehäusewand 10a des Entstaubers 3. Das so mit einem äußerst hohen Entstaubungsgrad von Feststoffteilchen befreite und dabei auch stark abgekühlte Nutzgas wird dann über den Nutzgas-Austrittsstutzen 11 abgeführt und kann ohne weitere Zwlschenentstaubung einem Abhitzekessel zugeleitet werden.
  • In einer Modifizierung der in Fig. 1 dargestellten Gaserzeugungsvorrichtung 1 kann - wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet - von oben her noch ein Brennstoffeinlaßrohr 25 koaxial in den Entstauber 3 so weit eingeführt werden, daß es im Bereich zwischen der Gasauslaßrohrmündung 15a und dem Verdrängungskörper 19 ausmündet, wobei es dann auch diesen Verdrängungskörper 19 koaxial durchsetzt. Mit Hilfe dieses Brennstotfeinlaßrohres25 kann der gesamte Brennstoffbedarf des Reaktors oder nur ein Teil davon zunächst in den Entstauber 3 eingebracht werden. Hier gelangt der Brennstoff dann zunächst in die aufsteigende Rotationsströmun 22, wird von dort - genau wie die unvergasten Brennstoffteilchen - in die überlagernde, abwärts gerichtete Sekundärgasströrung 24 ausgetragen und gelangt dann zusammen mit den zurückzuführenden unvergasten Brennstoffteilchen über den Ringspait 17 in den Vergasungsraum 6 des Reaktors 2.
  • Auf diese Weise können die einzuführenden Brennstoffe wärmewirtschaftlich äußerst vorteilhaft vorgewärmt in den Vergasungsraum 6 eingebracht werden. Über die Eintrittsdüsen 5 brauchten ;ann lediglich noch Vergasungsmittel bzw. der übrige Anteil des Brennstoffes eingebracht zu werden.
  • In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei dem die Gaserzeugungsvorrichtung 31 ebenfalls in ihrem unteren Abschnitt einen vertikal angeordneten, schachtförmigen Reaktor 32 und in ihrem oberen Abschnitt einen Drehströmungsentstauber 33 enthält, der - genau wie im ersten Ausführungsbeispiel - in axialer Verlängerung (vertikale Achse 34) unmittelbar über diesem Reaktor 32 angeordnet ist. Der Reaktor 32 und der Drehströmungsentstauber 33 besitzen in diesem Ausführungsbeispiel einen gemeinsamen zylindrischen Gehäusemantel 35, der von Kühlwasser durchströmt sein kann. Reaktor 32 und Entstauber 33 können somit im wesentlichen in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sein.
  • Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist der Reaktor 32 dieses Ausführungsbeispieles jedoch in der als Wirbelschicht-Rcaktortyp bekanntEn Ausführung ausgebildet. Der Reaktor 32 enthält dabei in seiner unteren Hälfte ein Wirbelbett 36, in das der Brenn-37 stoff mit Hilfe einer Rohrschnecke/oder dergleichen eingebracht wird. Am unteren Ende des Reaktors 32 befindet sich ein Ascheaustragsrohr 38, und außerdem ist noch eine übliche Zuführung 39 für Vergasungsmittel - einerseits in das Wirbelbett 36 und andererseits in den Bereich iiber dem Wirbelbett - vorhanden.
  • Im Übergangsbereich vom Reaktor 32 in den Drehströmungsentstauber 33 sind in gleicher Weise wie beim AusfUhrungst7eispiel gemäß Fig. 1 ein Gasauslaßrohr 15' mit Dralleinbauten 18' sowie ein sich an den unteren Rand des Gasauslaßrohres 15' anschließender Sammelhaubenteil 16', 16a' vorhanden, so daß hier (Fig. 2) der gleiche Reaktorauslaß gebildet ist, wie beim Beispiel der Fig. 1. Auf diese Weise ist auch hier ein Ringspalt 17' für die Rückführung von abgeschiedenen Brennstoffteilchen aus dem Entstauber 33 in den Reaktor 32 vorhanden. Über der Mündung 15a' des Gasauslaßrohres15' befindet sich auch hier wiederum - mit geringem Abstand und bei koaxialer Anordnung - ein Verdrängungskörper 19'; außerdem ist in der oberen Deckwand 10b' des Entstaubergehuuseteiles wiederum ein Nutzgasaustrittsstutzen 11' koaxial zu dem unten einmündenden Gasauslaßrohr 15' angeordnet. Soweit ist der Drehströmungsentstauber 33 also in der gleichen Weise ausgebildet wie der Entstauber 3 gemäß Fig. 1.
  • Der wesentliche Unterschied des Entstaubers 33 gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 1 besteht in der Ausführung für die Einrichtungen zur Kühlgaszufuhr in den Entstauber 33. Für die Kühlgaszuführung besitzt der Entstauber 33 einen weiteren Ringspalt 40 an seinem oberen Ende, der durch die Innenwand des Gehäusemantels 35 (oberes Ende) und einen von der Deckwand 1Ob', also von oben her in das Innere des Entstaubers 33 hineinragenden, et a zylindrischen Wandteil 41 gebildet wird. Der Ringspalt 40 bzw. der darüber befindliche Ringraum 42 steht einerseits über einen ..tlhlgaszuführstutzen 43 mit einer Kühlgasquelle und andererseits mit dem Innenraum des Entstaubers 33 in Verbindung. Im Ringspalt 40 sind ferner noch Dralleinbauten 44 vorgesehen. Durch die Ausbildung des Ringspaltes 40 und die darin angeordneten Dralleinbauten 44 wird mit Hilfe des über den Zuführstutzen 43 eingeführten Kühlgascs wiederum -genau wie beim Beispiel der Fig. 1 - eine mit abwärts gerichteter Komponente umlaufende Sekundärgasströmung 24' erzeugt, die gleichsinnig dreht wie die vom aufsteigenden Nutzgas (aus dem Reaktor 32) gebildete, nach oben strömende Rotationsströmung 22', wobei die aufsteigende Rotationsströmung 22' wiederum von der nach Art einer Potentialströmung abwärts gerichteten Sekundärgasströmung 24' überlagert wird.
  • Der Abscheidevorgang von unvergasten Brennstoffteilchen aus dem aufsteigenden Nutzgas sowie das Zurückführen der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Innenraum des Reaktors 32 erfolgt ansonsten in genau der gleichen Weise wie es anhand des ersten Ausführungsbelspieles (Fig. 1) beschrieben worden ist.
  • Der Drehströmungsentstauber braucht jedoch nicht unbedingt als zylindrische obere Fortsetzung eines Reaktors ausgebildet zu sein, wie es bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen (Fig. 1 und 2) der Fall ist.
  • Fig. 3 veranschaulicht daher eine weitere Ausfühfungsform der Gaserzeugungsvorrichtung 51, deren unterer Teil wiederum als Reaktor 52 ausgebildet ist, während ihr oberer Abschnitt durch einen Drehströmungsentstauber 33 gebildet ifit, der in axialer Verlängerung (vertikale Achse 53) des Reaktors 52 unmittelbar auf diesem angeordnet ist.
  • Bei dem hier vorgesehenen Drehströmungsentstauber 53 handelt es sich baulich um die gleiche Ausführung wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2, d.h.
  • daß in diesem Ausführungsbeispiel alle gleichartig ausgebildeten Teile mit denselben Bezugszeichen wie im Beispiel der Fig. 2 bezeichnet sind, so daß sich eine erneute Beschreibung dieses Drehströmungsentstaubers weitgehend erübrigt. Es sei lediglich darauf hingewiesen, daß im Falle der Fig. 3 der Drehströmungsentstauber 33 vorzugsweise ein eigenes Gehäuse mit zylindrischem Mantel 54 aufweist, das in irgendeiner geeigneten Weise mit dem oberen Ende des Reaktors 52 verbunden sein kann.
  • Auch der im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 vorgesehene Reaktor 52 ist als Flugstaubwolken-Reaktortyp ausgebildet, der im Vergleich zu den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen jedoch ein verhältnismäßig flaches Gehäuse 55 aufweist, das gegenüber dem Gehäusemanteldurchmesser des Drehströmungsentstaubers 33 einen wesentlich größeren Durchmesser besitzt. Diesem Reaktor 52 werden von der Umfangswand 55a her fein zermahlene Brennstoffe zusammen und mit Vergasungsmittel (#gegebenenfalls Trägergas) über mehrere Zuführrohre 56 eingeblasen, wie es an sich bekannt ist. Am unteren Ende des Reaktors 52 befindet sich - koaxial zur vertikalen Achse 53 -ein Schlackensumpf 57 (gegebenenfalls mit Wasserbad für Schlackengranulierung), an den sich nach unten ein verschließbarer Abzugsstutzenanschließt.
  • Auch in diesem Ausführungsbeispiel gelangen die im Reaktor 52 erzeugten Nutzgase (Pfeile 21) nach oben in den Drehströmungsentstauber 33, indem sie den Sammelhaubenteil 16', 16a' und das Gasauslaßrohr 15' nach oben durchsetzen. Im Drehströmungsentstauber 33 werden dann aus dem aufsteigenden Nutzgas (aufsteigende Rotationsströmung 22') die darin noch enthaltenen Brennstcffteilchen nach außen in die die Rotationsströmung 22' überlagernde, abwärts rotierende Mantelströmunq (Sekundärgasströmung 24') ausgetragen und durch den Ringspalt 17' in den Reaktor 52 zurückgeführt, wie es insbesondere anhand der Fig. 1 bereits ausführlich erläutert worden ist.
  • In Fig. 4 ist eine weitgehend schematisch gehaltene Gesamtanordnung einer aserzeugungsvorrichtung 61 veranschaulicht. Diese Vorrichtung 61 enthält einen beispielsweise als im wesentlichen zylindrischen, schachtförmigen Flugstaubwolken-Reaktortyp ausgebildeten Reaktor 62, über dem ein gesonderter Entstauber angeordnet ist, der wiederum als Drehströmungsentstauber 63 ausgebildet ist. Der Entstauber 63 steht über sein Ablaufrohr 64 für abgeschiedene Feststoffteilchen mit einem üblichen Feststoffteilchenkühler (Flugkokskühler) 65 in Verbindung, dessen unteres Ende über eine druckdichte Austragsschleuse 66 zu einem üblichen pneumatischen Druckgefäßförderer führt, der im dargestellten Beispiel zwei abwechselnd fördernde und zu füllende Druckbehälter 67 enthält.
  • Von diesen Druckbehältern 67 können dann die im Entstauber 63 abgeschiedenen und im Kühler 65 abgekühlten Feststoffteilchen über eine pneumatische Förderleistung 68 in Richtung des Pfeiles 69 der Zuförderleitung 70 für frischen Brennstoff zugeführt werden, wobei dieser frische Brennstoff (Pfeil 71) dann zu- sammen mit den abgeschiedenen Feststoffteilchen aus dem Entstauber 63 einem in der Zeichnung nur angedeuteten - vorzugsweise pneumatischen - Förder- und Dosiersystem 72 zugeleitet wird. Durch dieses Förder-und Dosiersystem 72 wird der Brennstoff dann in der gleichen Weise in den Reaktor 62 eingeführt, wie es beispielsweise anhand der Fig. 1 bereits beschrieben worden ist. Auch dieser Reaktor 62 enthält einen Schlackensumpf 73 und einen Schlackenauslaß 74. Zur baulichen Ausführung dieses Reaktors 62 sei noch gesagt, daß das Reaktorgehäuse in üblicher Weise einen von einem Kühlmittel (z,B. Wasser) durchflossenen Doppelmantel 75 besitzt. Das obere Ende des Reaktorgehäuses ist weitgehend durch eine Deckwand 76 verschlossen, die eine obere zentrale Auslaßöffnung 77 für Nutzgas enthält. An diese Auslaßöffnung 77 der Deckwand 76 schließt sich ein Verbindungsrohr 78 an, das zum Drehströmungsentstauber 63 führt. Dieses Verbindungsrohr 78 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel nur ein verhältnismäßig kurzes gerades Rohr und ragt von unten her koaxial in den Drehströmungsentstauber 63 hinein. Hierbei ist zwischen dem Mündungsende 78a des Verbindungsrohres 78 und der Innenwand des Entstaubergehäusemantels 79 ein Ringraum 80 vorhanden, der mit dem Ablaufrohr 64 in Verbindung steht.
  • Es sei an dieser Stelle noch bemerkt, daß der Entstauber 63 im Bedarfsfalle (beispielsweise aus zwingenden Platzgründen) versetzt gegenüber dem Reaktor angeordnet sein könnte. Die Fig. 4 zeigt dagegen eine bevorzugte Zuordnung eines gesondert ausgebildeten Drehströmungsentstaubers 63 zum Reaktor 62, indem der Entstauber 63 koaxial (vertikale Achse 81) über dem Reaktor 62 angeordnet ist, so daß nur ein verhältnismäßig kurzes gerades Verbindungsrohr 78 erforderlich ist.
  • Was die bauliche und funktionelle Ausbildung des Drehströmungsentstaubers 63 anbelangt, so kann dieser Drehströmungsentstauber generell sowohl in der Entstauberausführung gemäß Fig. 1 als auch in der Entstauberausführung gemäß Fig. 2 ausgebildet sein.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) ist eine ähnliche Ausbildung wie beim Entstauber 3 gemäß Fig. 1 vorgesehen. Es sei daher lediglich noch einmal auf einige wesentliche Entstauberteile hingewiesen: Im wesentlichen zylindrischer Gehäusemantel 79, zumindest die obere Gehäusehälfte umgebender Kühlgas-Ringraum 82 mit Kühlgaszuführstutzen 83, Kühlgaseinlaßdüsen 84 in der Wand des Gehäusemantels 79 sowie rotationssyrrunetrischer Verdrängungskörper 85, der mit Abstand vor dem Mündunsnde 78a des Verbindungsrohres 78 angeordnet ist. Dieses in den Entstauber 63 hineinragende Mündungsende 78a bildet in diesem Falle ein Gasauslaßrohr, in dem wiederum -wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen -geeignete Dralleinbauten 86 vorgesehen sind.
  • Es versteht sich von sclbst, daß d is schrieberl-r Drehströmungsentstauber-Ausführungsformen auch bei jedeni der eriäuterten Reaktoren Verwendung finden können. Generell läßt sich zu den verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten sagen, daß ein solcher Drehströmungsentstauber über jedem Vergasungsreaktor sinnvoll vorgesehen werden kann, bei dem mit dem oben abzuführenden Nutzgas ein unerwünschter Anteil von noch unvergasterl Brennstoffteilen mitgerissen wird.
  • Außer den beschriebenen Vorrichtungsteilen können am Drehströmungsentstauber jedoch noch weitere sinnvolle Modifikationen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, durch eine Drosselung oder teilweise Abschaltung der Kühlgas-Einlaßdüsen 12 (Fig1+4) oder durch eine Veränderung des oberen Ringspaltes 40 (Figuren 2 und 3), beispielsweise mit Hilfe verstellbarer Leitbleche als Dralleinbauten, die Einrittsgeschwindigkeit und gegebenenfalls - menge des zuzuführenden Kühlgases (als Sekundärgasströmung) zu drosseln oder in anderer Weise zu beeinflussen.
  • Es seien schließlich noch einige Betriebsdaten für die erfindungsgemäße Gaserzeugungsvorrichtung, insbesondere für den dabei vorgesehenen Drehströmungsentstauber genannt: - Die in den Drehströmungsentstauber für die Sekundärgasströmung einzuführende Kühlgasmenge kann etwa zwischen dem 0,25- bis 3-fachen der Nutzgasmenge liegen; - die Druckdifferenz zwischen dem Reaktorauslaß (Auslaßrohr 15; 15') und dem Kühlgaseintritt (Eintrittsdüsen 12 bzw. Eintrittsringspalt 40) karv zwischen 10 und 80 mbar, vorzugsweise bei etwa 30 mbar liegen; - die Eintrittsgeschwindigkeit des Kühlgases beträgt dabei etwa 10 bis 100 mjsec, vorzugsweise etwa 30 m/sec.
  • Was die Temperatur des in den Drehströmungsentstauber für die Sekundärgasströmung einzuführenden Kühlgases anbelangt, so kann diese Temperatur so festgelegt werden, daß mit der in den Drehströmungsentst(uber eingeführten Kühlgasmenge die gewünschte Abkühlung des Nutzgases erzielt wird.
  • Leerseite

Claims (23)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Gaserzeugung aus feinkörnigem Brennstoff, enthaltend einen Reaktor mit Einlässen für den zu vergasenden Brennstoff und ein Vergasungsmittel sowie mit einem im oberen Bereich des Reaktors vorgesehenen, zentralen Auslaß für das Gas, ferner enthaltend einen an den Auslaß des Reaktors angeschlossenen Entstauber zur Abscheidung von unvergasten Brennstoffteilchen aus dem Gas, sowie enthaltend Einrichtungen zur Rückführung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Entstauber als an sich bekannter Drehströmungsentstauber (3; 33; 63) ausgebildet ist, der um eine vertikale Achse (20; 34; 53; 81) eine von dem zu entstaubenden Gas gebildete, aufsteigende Rotationsströmung (22; 22') und eine im gleichen Drehsinn, jedoch mit abwärts gerichteter Komponente umlaufende Sekundärgasströmung (24; 24') aufweist, die durch Kühlgas gebildet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entstauber (3; 33) in axialer Verlängerung des Reaktors (2; 32; 52) unmittelbar über diesem angeordnet ist, wobei die Innenräume won Entstauber und Reaktor einerseits über den Reaktorauslaß (15; 15') und andererseits über wenigstens eine am Außenumfang dieses Auslasses angeo.dnete, zur Rückführung der abgeschiedenen Brennstoffteilchen in den Reaktor dienende Offnung (17; 17') miteinander in Verbindung stehen, und daß das Kühlgas mit solchem Überschuß dem Entstauber zugeführt wird, daß ein Teil des Kühlgases durch die Verbindungsöffnung (17; 17') in den Reaktor eintritt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnung zwischen Entstauber (3; 33) und Reaktor (2; 32; 52) durch einen koaxial den Reaktorauslaß (15; 15') umgebenden Ringspalt (17; 17') gebildet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe von koaxial und ringförmig um den Reaktorauslaß herum angeordneten Öffnungen als Rückführungsverbindung zwischen Entstauben und Reaktor vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktorauslaß durch ein koaxial in den über dem Reaktor (2; 32: 52) angeordneten Drehströmungsentstauber (3; 33) hineinragendes, zylindrisches Gasauslaßrohr (15; 15') gebildet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dan am unteren Ende des Gasauslaßrohres (15; 15') sich ein konisch nach unten erweiterter Sammelhaubenteil (16; 16') anschließt, wobei zwischen dem Gasauslaßrohr und dem Sammelhaubenteil einerseits und den Innenwänden von Reaktor (2; 32) und Entstauber (3; 33) andererseits der Vebindunqsringspalt (17; 17') zwischen Entstauber und Reaktor vorhanden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gasauslaßrohr (15; 15') Dralleinbauten (18; 18') vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelhaubenteil (16; 16') an seinem unteren Rand einen sich nach unten in den Reaktorinnenraum (6) erstreckenden, zylindrischen Verlängerungskragen (16a; 16a') aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Sammelhaubenteil (16; 16a; 16', 16a') einen kühlmitteldurchströmten Doppelmantel besitzt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Nutzgas-Reaktorauslaß (77) mit dem Drehströmungsentstauber (63) durch ein Verbindungsrohr (78) verbunden ist, das von unten her koaxial in diesen Drehströmungsentstauber hineinragt, wobei zwischen dem Mündungsende (78a) dieses Verbindungsrohres (78) und der Innenwand des Entstauberehäusemantels (79) ein Ringraum (80) vorhanden ist, der mit einem Ablaufrohr (64) für abgeschiedene Feststoffteilchen in Verbindung steht.
  11. 11. Verrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Entstauber (63) hineinragen->'e Mündungsende (78a) des Verbindungsrohres (78) ein Oasauslaßrohr bildet und in diesem GasauslaB-(86) rohr Dralleinbauten vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach din Ansprüchen 5 bis 7 sowie 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit kurzem Abstand vor der Nündung (15a; 15a') des Gasauslaßrohres (15; 15') ein rotationssymmetrischer Verdrängungskörper (19; 19') koaxial im Drehströmungsentstauber (3; 33) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen der Gasauslaßrohrmündung (15a; 15a') und dem Verdrängungskörper (18; 18') ein Brennstoffzuführungsrohr (25) ausmündet.
  14. 14. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehströmungsentstauber (3; 33; 63) ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse besitzt, in essen oberer Deckwand (10b; 10b') ein Nutzgasaustrittsstutzen (11; 11') koaxial zu dem am unteren Gehäuseende einmündenden Gasauslaßrohr (15; 15':78a) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an der zyln<irischen Gehäusewand (10a; 35; 79) des Entstaubers (3; 33; 63) Kühlgaszuführeinrichtungen (12; 40, 44; 84) zur Erzeugung der abwärts gerichteten, potentialströmunqsartigen Sekundärgasströmung vorgesehen sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Gehäusewand (10a; 79) des Drehströmungsentstaubers (3; 63) von einem Ringraum (13; 82) umgeben ist und in dieser Gehäusewand tangential in den Innenraum des Entstaubers sowie schräg nach unten gerichtete Kühlgaseinlaßdüsen (12; 84) angeordnet sind, die über den Ringraum mit einer Kühlgasquelle in Verbindung stehen.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Entstaubergehäuses ein etwa zylindrischer Wandteil (41) unter Bildung eines weiteren Ringspaltes (40) angeordnet ist, der einerseits mit einer Kühlgasquelle in Verbindung steht und andererseits über Dralleinbauten (44) derart in den Innenraum des Entstaubcrs einmündet, daß die abwärts gerichtete Sekundärgasströmung erzeugt wird.
  18. 18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9 und 2 bis 17, wobei der Reaktor schachtförmig ausgebildet und vertikal angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Drehströmungsenttaubers (3; 33) im wesentlichen die zylindrische obere Verlängerung des ebenfalls etwa zylIndrischen Reaktorgehäuses (9; 35) bildet, wobei zumindest der zylindrische Mantel des Reaktorgehäuses als Doppelmantel ausgeführt ud von einem Kühlmittel durchströmt ist.
  19. 19. Vorrichtung nch wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der DrchstL;;mungsentstauber (63) als gesonderter Bauteil dem Reaktor (62) zugeordnet ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Entstauber (63) oberhalb des Reaktors (62) angeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Erzeugung der Sekundärgasströmung in den Entstauber einführbare Kühlgasmenge etwa dem 0,25 bis 3-fachen Wert der Nutzgasmenge entspricht.
  22. 22. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Flugstaubwolken-Reaktortyp (2; 52; 62).
  23. 23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet durch einen Wirbelschicht-Reaktortyp (32).
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