DE29506043U1 - Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel - Google Patents
Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem AuftragsmittelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein solches flüssiges Auftragsmittel ist insbesondere Lack.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind etwa aus der
DE 39 33 405 C2 bekannt und haben den Zweck, die Beschichtung eines Werkstücks auf eine solche Art und Weise durchzuführen,
daß kein Auftragsmittel in die Umgebungsluft gelangt und daß alles überschüssige Auftragsmittel zur erneuten Verwendung
wieder zurückgewonnen wird.
Zu diesem Zweck ist eine geschlossene Unterdruckkammer vorgesehen,
in der eine in der Regel als Förderband ausgebildete Werkstückaufnahme vorgesehen ist, auf die ein Werkstück
aufgebracht wird. Ferner ist bei der bekannten Vorrichtung eine Sprühdüsenanordnung innerhalb der Unterdruckkammer angeordnet
.
Luft hat nur über Förderschlitze Zugang, die zum Durchlaß
von Förderband und Werkstücken in der Vorder- und Rückwand der Unterdruckkammer ausgebildet sind.
An die Unterdruckkammer ist unter Zwischenschaltung einer
Abscheideeinrichtung eine Absaugeinrichtung angeschlossen, die von einem starken Sauggebläse gebildet wird. Dieses
sorgt für einen kräftigen, stark verwirbelten Luftstrom von außen in die Unterdruckkammer, mindestens teilweise um das
Werkstück herum und durch die Abscheideeinrichtung hindurch.
Wird nun das in der Unterdruckkammer befindliche Werkstück mittels der Sprühdüseneinrichtung etwa mit Lack angesprüht,
dann soll dieser Lack durch die starken Wirbel der Strömung
über die Oberfläche des Werkstücks verteilt werden; soweit er in der Strömung verbleibt, wenn sie abgesaugt wird, dann
wird er abgeschieden.
Nachteilig ist bei diesem Verfahren die große Menge an Lack, die wiedergewonnen werden muß, zusammen mit allen Nachteilen
(Energiebedarf, Lärm usw.), die das starke Sauggebläse mit sich bringt. Außerdem erschwert das geschlossene Unterdruckgehäuse
die Beobachtung und Justierung der Sprühdüseneinrichtung. Schließlich führen die kräftigen Luftwirbel dazu,
daß in der Luft mitgeführter Lack manchmal an gänzlich unerwarteten und ungeeigneten Stellen ausgetragen wird, was zu
einer mitunter recht ungleichen Beschichtung des Werkstücks führen kann.
Um dem letztgenannten Nachteil abzuhelfen, wurde im deutschen
Gebrauchsmuster G 93 16 759.8 eine besonders aufwendige Sprühdüseneinrichtung vorgeschlagen, aber die Grundnachteile,
die ihren Grund im außerordentlich starken Sauggebläse haben, konnten dadurch nicht gemindert werden.
Ein gänzlich anderer Weg, die Beschichtung eines Werkstücks auf eine solche Art und Weise durchzuführen, daß kein Auftragsmittel
in die Umgebungsluft gelangt und daß alles überschüssige
Auftragsmittel zur erneuten Verwendung wieder zurückgewonnen wird, liegt in der Verwendung einer hohen,
elektrostatischen Spannung zwischen der Sprühdüseneinrichtung einerseits und dem Werkstück andererseits. Der aufgeladene
Lack-Sprühnebel wird vom geerdeten Werkstück angezogen und im Idealfall nur auf dieses aufgetragen; in diesem Idealfall
gibt es kein überschüssiges Auftragsmittel, wenn man
von abtropfendem Auftragsmittel absieht, das mit einfachen Mitteln aufgefangen werden kann.
Allerdings läßt sich der Idealfall selten praktizieren; eine starke Anziehung der Lackpartikel erfordert sehr hohe Spannungen,
so daß die Gefahr eines Funkenüberschlages steigt, der zu einer Beschädigung der bereits lackierten Oberfläche
und damit zu Ausschuß führt; außerdem wird der Lack bevorzugt an kantigen Vorsprüngen abgelagert, während nach außen
offene Höhlungen im Werkstück nur ungenügend beschichtet werden. Die Anlegung einer niedrigeren Spannung führt zu einer
besseren und zuverlässigeren Beschichtung des Werkstückes,
verhindert aber, daß aller oder im wesentlichen aller versprühter Lack auf das Werkstück gelangt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den genannten Stand der Technik zu verbessern und die eingangs genannte
Vorrichtung dahingehend weiterzubilden, daß bei einem verbesserten
Auftrag des Auftragsmittels auf das Werkstück gleichzeitig die Entfernung von Auftragsmittel aus der Luft
verbessert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach Anspruch 1 dadurch
gelöst, daß die beiden bisher bekannten, alternativen Prinzipien, nämlich die Luftabsaugung und der elektrostatische
Auftrag, kurz gesagt, kombiniert werden.
Diese Maßnahme war durchaus nicht naheliegend, denn man hätte eigentlich nur erwarten können, daß die starken Strömungen
der abgesaugten Luft die elektrostatische Farbauftragung gründlich stören.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt es jedoch zu, die Strömungsgeschwindigkeit der Luft soweit zu senken, daß die
elektrostatische Auftragung im wesentlichen ungestört erfolgt; nur über vorspringende Werkstückkanten hinweg wird
sich bei deren Umströmung eine Strömungsgeschwindigkeit ein-
stellen, die den übermäßigen Farbauftrag an diesen Stellen
verhindert, und in Werkstückhöhlungen stellt sich noch eine gewisse Verwirbelung ein, die dafür sorgt, daß Auftragsmittel,
das durch die abgesaugte'Luft mitgerissen wird, auch
dorthinein gelangt und dort ausgetragen wird.
Die erfindungsgemäße Kombination ermöglicht demnach ein
Merkmal,das seinerseits erst diese Kombination ermöglicht.
Wirbel aber, die Strömungsbereiche aufweisen, die vom Werkstück mit hoher Geschwindigkeit wegführen, sind infolge der
erfindungsgemäßen Auslegung der Absaugeinrichtung vermieden.
Gleichzeitig kann die Absaugeinrichtung viel schwächer ausgelegt
werden als es bisher der Fall war, was die einer starken Absaugeinrichtung inhärenten Nachteile ausräumt.
Gewissermaßen als Nebenprodukt der Erfindung ergibt es sich,
daß die Durchführungen für die Werkzeugaufnahme, etwa ein
Förderband, und für die Werkstücke offenbleiben kann, da nicht mehr, wie bisher, ein möglichst niedriger Druck innerhalb
der Unterdruckkammer angestrebt zu werden braucht. Die bisher bei Unterdruckkammern üblichen, aufwendigen und verschleißanfälligen
Abdichtungen entfallen bei der Erfindung.
Insbesondere ist es gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung möglich, die obere Deckwand der Unterdruckkammer
völlig wegzulassen, was nicht nur der laminaren Umströmung des Werkstückes zuträglich ist, sondern auch die
Beobachtung des Beschichtungsvorganges und dabei die besonders einfache und zweckmäßige Justierung der Sprühdüsenanordnung
ermölgicht, deren Bauhöhe und/oder Höhenlage über dem Werkstück gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
nicht mehr, wie bisher, von den Abmessungen der Unterdruckkammer festgelegt ist.
Aus diesem Grund ist der oder jeder Sprühdüse der Sprühdüsenanordnung
bevorzugt auch eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der Höhen- und Seitenlage zugeordnet, was es ermöglicht,
für jedes Werkstück eine besonders zweckmäßige Düsenanordnung zu wählen.
Bevorzugt sind Hand-Sprühpistolen vorgesehen, die an der
oder jeder Einstelleinrichtung befestigt werden können, aber auch von Hand geführt werden können, was bei besonders problematisch
geformten Werkstücken vorteilhaft ist. Dabei ist die statische Spannung einstellbar, so daß etwa bei Führung
einer Sprühpistole von Hand die Gefahr des Funkenüberschlages
verringert ist, oder ganz allgemein der Auftrag optimiert werden kann. Es ist auch eine Einstelleinrichtung in
form eines steuerbaren Roboterarmes sinnvoll.
Bevorzugt ist auch die Saugleistung der Absaugeinrichtung einstellbar, um den Farbauftrag noch weiter optimieren zu
können.
Saugleistung, Höhe der statischen Spannung sowie Positionen und Ausrichtungen der Sprühdüsen, aber auch die Durchlaufgeschwindigkeit
des Werkstückes durch die Unterdruckkammer können nach ihrer Optimierung auf einem Datenträger festgehalten
werden, der im Betrieb dann der Steuerung oder Regelung der genannten Parameter dient, so daß es im Betrieb
letztlich genügt, nur die Art des Werkstückes und gegebenenfalls
des Auftragsmittels in eine Anlagensteuerung einzugeben,
um dadurch den optimierten Betrieb zu erhalten. Diese Eingabe kann selbsttätig erfolgen, etwa durch Abtastung des
ankommenden Werkstückes, so daß unterschiedliche Werkstücke in beliebiger Folge jeweils optimal beschichtet werden können
.
• · · 1
Die Abscheidekammer, die an die Unterdruckkammer angeschlossen ist, liegt bei der gattungsbildenden Vorrichtung seitlich
neben der Unterdruckkammer, erstreckt sich weit nach oben und weist an der Oberseite den Anschluß für die Absaugeinrichtung
auf. Die Absaugeinrichtung sitzt dabei auf der Abscheidekammer, wohl um lange Leitungen und die damit verbundenen
Strömungsverluste zu verhindern, die wegen der allgemein hohen Strömungsgeschwindigkeiten sonst auftreten wurden
.
Außerdem muß die bekannte Abscheidekammer recht hoch sein, um zu erreichen, daß möglichst viel vom Auftragmittel, das
mit der raschen Luftströmung mit nach oben gerissen wird, vor Erreichen des oberen Endes der Abscheidekammer ausfällt.
Die allgemeine Anordnung der bekannten Abscheidekammer hat auch noch den Zweck, die Berührung von abtropfendem Auftragsmittel
und Luftstrom möglichst zu verhindern, um zu vermeiden, daß bereits abgeschiedenes Auftragsmittel wieder
mitgeri ssen wi rd.
Bei der Erfindung ist es infolge der geringen Luftgeschwindigkeit dagegen möglich, die Abscheidekammer unter der Unterdruckkammer
anzuordnen, was alleine wegen des geringen Raumbedarfes bereits vorteilhaft ist. Außerdem wird der
Luftstrom bevorzugt um die freien Endkanten von Prallblechen herumgeleitet, wo wegen der Richtungsänderung der Luftströmung
das mitgeführte Auftragsmittel ausgetragen wird.
Der Anschluß der Absaugeinrichtung ist in einer der Seitenwände der Abscheidekammer angeordnet; die eigentliche Absaugeinrichtung
kann dieser gegenüber räumlich abgesetzt werden, da wegen des viel geringeren Luftdurchsatzes, verglichen
mit dem Stand der Technik, auch die auftretenden
·· ♦
Verluste viel geringer sind.
Der Gegenstand der Erfindung wir anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch näher erörtert,
in deren einziger Figur der Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung gezeigt ist.
Die in der Zeichnung gezeigte Vorrichtung ist aufgebaut aus einem Unterteil mit einer Abscheidekammer 8 und einem
Oberteil mit einer Unterdruckkammer 10 und einer Höhen- und Seiteneinstelleinrichtung 11, an der zwei Spritzpistolen 1
getragen sind.
Das Oberteil weist einen tragenden Rahmen auf, der in seinem unteren Abschnitt eine Unterdruckkammer 10 umgrenzt, die die
Form einer oben offenen Schachtel aufweist, bei der an den einander gegnüberllegenden Seiten jeweils eine offene Durchführung
12 ausgespart ist, die beide von einer Werkstückaufnahme, etwa einem Förderband, dessen Förderrichtung senkrecht
zur Bildebene verläuft, durchsetzt sind.
Die Kontur der Durchführungen 12 ist so ausgebildet, daß sie
von den Werkstücken 2 unbehindert passiert werden können.
In der Zeichnung ist ein Werkstück 2 in der Bearbeitungsposition gezeigt.
Oberhalb des Werkstückes 2 und außerhalb der Unterdruckkammer 10 ist am Rahmen eine Höhen- und Seiten-Einstelleinrichtung
11 angebracht, an deren Unterseite zwei elektrostatische Spritzpistolen 1 bekannter Bauart angebracht sind, die
auf das Werkstück 2 gerichtet sind.
Die Spritzpistolen 1 können während des laufenden Betriebes
• ·
• ·
einfach justiert werden, wobei auch an den Spritzpistolen 1
angebrachte Bedienungselemente, wie etwa die Bedienungselemente zur Sprühbildeinstellung oder zur Spannungswahl, ständig
zugänglich bleiben. Gleichzeitig kann der Sprühvorgang von oben her über den oberen Rand der Seitenwände der Unterdruckkammer
10 hinweg beobachtet werden.
Der Boden der Unterdruckkammer 10 sitzt auf einer Dichtung 3, die ihrerseits auf der Deckplatte einer Abscheidekammer
sitzt.
Im Boden der Untrerdruckkammer 10, der Dichtung 3 und der
genannten Deckplatte ist mindestens eine übereinstimmende, durchgehende öffnung so ausgebildet, daß eine Strömung von
oben durch die Unterdruckkammer 10 nach unten in die Abscheidekammer 8 durch diese Öffnung(en) möglichst wenig behindert
wird.
Die Abscheidekammer 8 selbst ist als ein in einem Rahmen gehaltener,
geschlossener Kasten ausgebildet, dessen Grundriß mit dem der Unterdruckkammer 10 im wesentlichen übereinstimmt,
dessen Boden aber zur einen Seitenwand hin nach unten abfällt.
Unter der oder den genannten Öffnung(en) sind ein oberes
Prallblech 6 und ein unteres Prallblech 4 angeordnet, die von jeweils einer der beiden gegenüberliegenden Seitenwände
der Abscheidekammer 8 in unterschiedlichen Höhen ausgehen,
nach unten geneigt sind und sich mit ihren freien Enden ein wenig überdecken, wobei über diesen freien Enden ein verhältnismäßig
breiter, weitgehend vertikaler Durchlaß gebildet ist.
In der Höhe, in der die untere Seitenkante des geneigten
Bodens gegen die eine Seitenwand (in der Zeichnung die linke Seitenwand) angrenzt, ist diese von einem Lackauslaß 5
durchsetzt, der somit in die tiefste Stelle des Innenraumes der Abscheidekammer 8 einmündet.
Die gegenüberliegende Seitenwand ist knapp über der Höhe, in
der die obere Seitenkante des Bodens mit dieser zusammentrifft, von einem Absauganschluß 7 durchsetzt, an den eine
(nicht gezeigte) Absaugeinrichtung angeschlossen ist.
Im Verlauf des Sprühvorganges sorgt die statische Spannung zwischen den Spritzpistolen 1 und dem Werkstück 2 dafür, daß
die aus den Spritzpistolen austretenden Lacktröpfchen vom
Werkstück 2 angezogen werden. Die von den Lacktröpfchen zurückgelegten
Bahnen sind punktiert gezeigt. Dabei ist ersichtlich, daß die äußersten Bahnen das Werkstück verfehlen,
weil sie von einem Luftstrom (verdeutlicht durch ausgezogene Linien) abgelenkt und mitgenommen werden.
Der Luftstrom geht aus vom Raum über der offenen Oberseite
der Unterdruckkammer 10, umströmt im wesentlichen laminar, also ohne Verwirbelung, das Werkstück und tritt zusammen mit
den nicht auf dem Werkstück aufgetragenen Lacktröpfchen
durch die beschriebene(n) öffnung(en) in der Dichtung 3 hindurch
in die Abscheidekammer 8, umrundet dort die freien Endkanten der beiden Prallbleche 4, 6 und strömt in den sich
einengenden, vom oberen Prallblech 6 und vom Boden begrenzten Abschnitt der Abscheidekammer 8 in den Absauganschluß
hinein.
Die punktiert dargestellten Lacktröpfchen werden dort, wo
die Strömung die Endkanten der Prallbleche 4, 6 umrundet, ausgetragen, treffen auf das untere Prallblech 4 und laufen
längs diesem nach unten. Dort tropft der angesammelte Lack
• ·
• ·
auf den Boden ab und läuft diesen entlang bis zum Lackabfluß 5, in dessen Bereich er sich sammelt. Dieser Bereich und der
Bereich, in dem der Lack vom unteren Prallblech 4 abtropft, werden dabei nicht von der Luft durchströmt, so daß diese
nicht Lacktröpfchen, die schon abgeschieden sind, wieder mitreißen kann.
Alle in den Ansprüchen, der Beschreibung und/oder der Zeichnung dargestellten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Der Schutzumfang der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren
Komb ination.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr stellt dieses
nur eine vorteilhafte Ausgestaltungsform des Erfindungsgedankens
dar.
Bezugszeichenliste
1 elektrostatische Spritzpistolen
2 Werkstück
3 Dichtung zwischen Unterdruckkammer 10 und Ab·
scheidekammer 8
4 PralIbleche
5 Ablauf für zurückgewonnenen Lack
6 Prallblech
7 Absauganschluß
8 Abscheidelkammer
9 Werkstückaufnahme
Unterdruckkammer Höhen- und Seiteneinstellung Durchführung
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel, mit
mindestens einer Sprühdüsenanordnung, die über einen Druckerzeuger mit einem Auftragsmittel vorrat in Verbindung
steht,
einer Werkstückaufnahme,
einer Unterdruckkammer, in der die Werkstückaufnahme angeordnet
ist,
einer Absaugeinrichtung, die an die Unterdruckkammer angeschlossen
ist, und bevorzugt
einer Abscheideeinrichtung mit einer Abscheidekammer, die zwischen der Unterdruckkammer und der Absaugeeinrichtung
angeschlossen ist und dazu eingerichtet ist, dem aus der Unterdruckkammer abgesaugten Luftstrom überschüssiges
Auftragsmittel zu entziehen, dieses bevorzugt zu reinigen und es bevorzugt an den Auftragsmittel vorrat weiterzuleiten
,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
das Werkstück (2) geerdet ist,
die Sprühdüsenanordnung als elektrostatische Sprühdüsenanordnung (1) ausgebildet ist , und
die Absaugeinrichtung so ausgebildet ist, daß das Werkstück (2) von einer mindestens teilweise laminaren Strömung
umspült wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterdruckkammer (10) an ihrer Oberseite offen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der elektrostatischen Sprühdüsenanordnung
(1) oberhalb der offenen Oberseite der Unterdruckkammer
(10) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrostatische Sprühdüsenanordnung
mindestens eine Sprühdüse (1) aufweist, die an einer Einstelleinrichtung (11) zur Einstellung der Höhenlage
und/oder Seitenlage der Sprühdüse (1) angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens und bevorzugt zwei Sprühdüsen (1) vorgesehen
sind.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oder mindestens eine der
Sprühdüsen an einer elektrostatischen Hand-Sprühpistole angebracht
(1) ist, die bevorzugt an der Einstelleinrichtung
(11) anbringbar i st.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrostatische Sprühdüsenanordnung
(1) an eine Spannungsquelle mit regulierbarer Spannung angeschlossen ist.
8. Vorichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleistung der Absaugeinrichtung
einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdruckkammer (10) auf
die Abscheidekammer (8) aufgesetzt ist und in ihrem Boden mindestends eine öffnung aufweist, die mit einer öffnung in
der Oberseite der Abscheidekammer (8) zusammenfällt oder auf
diese ausgerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidekammer (8)
an ihrer Unterseite einen zu ihrer einen Seitenwand hin abfallenden Boden aufweist,
zwischen Oberseite und Boden mindestens ein nach unten geneigtes Prallblech (4) aufweist, welches oder welche
unterhalb der Öffnung(en) angeordnet ist bzw. sind, in ihrer an die tiefste Stelle des Bodens angrenzenden
Seitenwand einen Auftragsmittel ablauf (5) aufweist, und in ihrer dieser Seitenwand gegenüberliegenden Seitenwand
einen Absauganschluß (7) aufweist, der an die Absaugeinrichtung
angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29506043U DE29506043U1 (de) | 1995-04-07 | 1995-04-07 | Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29506043U DE29506043U1 (de) | 1995-04-07 | 1995-04-07 | Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel |
Publications (1)
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| DE29506043U1 true DE29506043U1 (de) | 1995-06-22 |
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| DE29506043U Expired - Lifetime DE29506043U1 (de) | 1995-04-07 | 1995-04-07 | Vorrichtung zum Beschichten von Werkstücken mit flüssigem Auftragsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29506043U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10327431A1 (de) * | 2003-06-18 | 2005-01-05 | Abb Patent Gmbh | Ultraschall-Stehwellen-Zerstäuberanordnung |
| DE102005013709A1 (de) * | 2005-03-24 | 2006-09-28 | Dürr Systems GmbH | Vorrichtung zum Abtrennen von Naßlack-Overspray |
| DE102022101857B3 (de) | 2022-01-27 | 2023-05-11 | Josef Schiele | Verfahren zum Herstellen von Fußbodendielen und Verfahren zum Versiegeln von Verbindungsbereichen eines Fußbodenbelags |
-
1995
- 1995-04-07 DE DE29506043U patent/DE29506043U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10327431A1 (de) * | 2003-06-18 | 2005-01-05 | Abb Patent Gmbh | Ultraschall-Stehwellen-Zerstäuberanordnung |
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| DE102005013709B4 (de) | 2005-03-24 | 2023-02-16 | Dürr Systems Ag | Vorrichtung zum Abtrennen von Nasslack-Overspray und Anlage zum Lackieren von Gegenständen |
| DE102022101857B3 (de) | 2022-01-27 | 2023-05-11 | Josef Schiele | Verfahren zum Herstellen von Fußbodendielen und Verfahren zum Versiegeln von Verbindungsbereichen eines Fußbodenbelags |
| WO2023144321A1 (de) | 2022-01-27 | 2023-08-03 | Josef Schiele | VERFAHREN ZUM HERSTELLEN VON FUßBODENDIELEN UND VERFAHREN ZUM VERSIEGELN VON VERBINDUNGSBEREICHEN EINES FUßBODENBELAGS |
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Legal Events
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