DE29505993U1 - Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke und Werkstücke mit Bohrung - Google Patents
Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke und Werkstücke mit BohrungInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
Liebherr- Verzahntechnik
Anwaltsakte: K 41 310/7 JH/du.
Liebherr- Verzahntechnik
Anwaltsakte: K 41 310/7 JH/du.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige
Werkstücke und Werkstücke mit Bohrung bei der das Werkstück zwischen zwei auf einer gemeinsamen Achse liegenden Maschinenteilen
angeordnet ist, wie z. B. beim Fräsen einer Verzahnung.
Üblicherweise werden Werkstücke beim Wälzfräsen oder Wälzstoßen von Verzahnungen zwischen zwei geeigneten, auf einer gemeinsamen
Achse liegenden Maschinenelementen, der Aufspannvorrichtung und dem Gegenhalter, angeordnet. Dadurch wird das Werkstück einerseits
zentriert und andererseits kann es in der Aufspannvorrichtung fest eingespannt werden, so daß eine Relativdrehung des Werkstücks zur Aufspannvorrichtung,
die meist das angetriebene Maschinenteil darstellt, verhindert wird.
Es gibt zahlreiche Varianten von Aufspannvorrichtungen. Eine häufige,
insbesondere im Zusammenhang mit wellenförmigen Werkstücken anzutreffende Ausführung sieht vor, daß die Aufspannvorrichtung eine
Spannhülse aufweist, in die das wellenförmige Werkstück eingesetzt wird, und die mit einer Druckspannzange angezogen wird. Als Gegenhalter
dient entweder eine Spitze oder aber, als steifere Variante, eine zylindrische Führung.
Das Anziehen der Spannhülse, um den verspannten Zustand zu
erzeugen, wird üblicherweise in einem separaten Schritt durchgeführt, nachdem das Werkstück zwischen Aufspannvorrichtung und Gegenhalter
angeordnet wurde. D. h. neben dem Einsetzen des Werkstücks ist ein zusätzlicher Handgriff erforderlich, um die Spannhülse &zgr;. &Bgr;. mit einer
Druckspannzange anzuziehen. Im Falle vollautomatischer Maschinen ist entsprechend ein zusätzlicher Mechanismus zum Anziehen der Spannhülse
vorgesehen, der z. B. computertechnisch gesteuert wird. Der dazu
-2-
erforderliche Aufwand an Antrieben und Maschinenteilen ist enorm und
kostenintensiv.
Ein weiterer wesentlicher Nachteil dieser üblichen Aufspannvorrichtungen
ist darin zu sehen, daß jeder zusätzliche Handgriff bwz. jede zusätzliche Spannoperation eine Erhöhung der Werkstückwechselzeiten
bedeutet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Aufspannvorrichtung
zu schaffen, bei der ein separater Schritt zum Anziehen des in der Aufspannvorrichtung aufgenommenen Werkstücks entfällt und die
dennoch in Aufbau und Funktionsweise sehr einfach ist .
Die Aufgabe wird gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der Kern der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Aufspannvorrichtung
nicht gesondert, sondern bereits beim Einsetzen und Zentrieren des Werkstücks durch das zu spannende Werkstück selbst aktiviert wird.
Das Werkstück wird erfindungsgemäß durch den auf das Werkstück ausgeübten, rein axialen Druck des Gegenhalters mit einer in der Aufspannvorrichtung
angeordneten Spannhülse verspannt, also ohne zusätzliches Anziehen der Spannhülse mittels einer separaten Vorrichtung.
Technisch wird diese Lösung realisiert, indem das Werkstück gegen ein
Spannelement der Aufspannvorrichtung gedrückt, und dieses axial so verschoben wird, daß eine mit dem Spannelement verbundene Spannhülse
gegen eine dem Spannhülsenkonus entsprechend gestaltete Gegenfläche verschoben wird, wodurch über die Spannhülse eine Verspannung
zwischen der Gegenfiäche und dem Werkstück erzeugt wird.
Die Spannkraft wird nach diesem Prinzip also allein durch die auf das
Werkstück axial ausgeübte Kraft des Gegenhalters erzeugt.
Damit das Werkstück, nachdem es fertig bearbeitet ist, aus der Aufspannvorrichtung
wieder gelöst werden kann, ist das mit der Spannhülse
verbundene, axial verschiebbare Spannelement federbelastet. Das bedeutet,
daß dieses Spannelement beim Einspannvorgang zunächst durch den axialen Druck des Werkstücks gegen diese Feder axial ausgelenkt wird,
so daß das Spannelement nach Entlastung durch die Federkraft selbsttätig in seine Ausgangsposition zurückbewegt wird. Dabei wird die mit
dem Spannelement verbundene Spannhülse aus ihrer Spannposition herausgeschoben, und das Werkstück kann wieder aus der Aufspannvorrichtung
entnommen werden.
Es versteht sich von selbst, daß das verschieb liehe Spannelement mit der
Druckfeder in einem entsprechenden Gehäuse angeordnet ist, welches deren axiale Bewegung zuläßt.
Die absolute axiale Lage eines eingespannten Werkstücks hängt allerdings
von den Fertigungstoleranzen der miteinander verspannten Teile (Werkstückdurchmesser, Spannhülse, Gegendruckfläche) ab. Je größer z.
B. das Untermaß des Werkstücks ist, desto weiter muß es gegen das axial verschiebliche Spannelement der Spannvorrichtung verschoben
werden, bis die konischen Flächen der Spannhülse und der Gegendruckfläche gegeneinander zu liegen kommen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht daher vor, daß die gesamte Aufspannvorrichtung gegen eine Federkraft axial verschieb lieh ist, bis
ein definierter Teil des Werkstücks, z. B. das Wellenende, gegen einen ortsfesten Anschlag stößt. Auf diese Weise ist eine definierte axiale Lage
des Werkstücks unabhängig von.Fertigungstoleranzen sichergestellt.
Im folgenden sind anhand der Figuren 1 bis 3 je eine Ausführungsform
für wellenförmige Werkstücke und eine Ausführung für Werkstücke mit Bohrung dargestellt. Darin zeigen
Figur 1 einen Schnitt einer Aufspannvorrichtung für wellenförmige
Werkstücke;
Figur 2 einen Schnitt einer Aufspannvorrichtung für Werkstücke mit
Bohrung; und
■ a · ·
-4-
Figur 3 einen Querschnitt der Aufspannvorrichtung aus Figur 2 entlang
der Linie A-A.
In Fig. 1 ist eine Aufspannvorrichtung für zylinderförmige Werkstücke
dargestellt und zeigt die Aufspannvorrichtung mit einem darin eingespannten Wellenabsatz 100. Der Wellenabsatz 100 ist eingespannt in
einer Spannhülse 40, deren sich zum Wellenende hin konisch verjüngende Außenfläche 41 sich gegen eine entsprechend ausgebildete'
Gegendruckfläche 13 des Gehäuses 10 abstützt. Im Inneren 12 des Gehäuses 10 angeordnet ist ein in axialer Richtung bewegliches Spannelement
50, das eine Anschlagfläche 51 aufweist, gegen das das Ende 101 des Wellenabsatzes 100 anschlägt, wenn es durch die Spannhülse 40
hindurch ins Gehäuseinnere 12 eingeführt wird. Das Spannelement 50 ist außerdem so mit der Spannhülse 40 verbunden, daß die Spannhülse 40
zusammen mit dem Spannelement 50 in axialer Richtung verschoben wird, wenn der Wellenabsatz 100 eingeführt wird. Dadurch wird die
Spannhülse 40 gegen die Gegendruckfläche 13 des Gehäuses 10 und gegen den Wellenabsatz 100 verspannt. Die Verbindung zwischen dem
Spannelement 50 und der Spannhülse 40 ist hier formschlüssig gestaltet.
Die axiale Lage des eingespannten Werkstücks wird durch die Toleranz
des Werkstückdurchmessers bestimmt, da ein geringerer Durchmesser eine weitere Verschiebung der Spannhülse 40 in Richtung zum Gehäuseinneren
12 gestattet.
Das Spannelement 50 wird im Gehäuseinneren 12 durch eine erste Feder
7 axial gestützt. Dies stellt sicher, daß sich ein ausgelenktes Spannelement 50 automatisch axial in Richtung zur Gehäuseöffnung zurück verschiebt,
sobald das Werkstück entlastet wird. Die Verbindung zwischen dem Spannelement 50 und der Spannhülse 40 ist so gestaltet, daß die
Entlastungsbewegung des Spannelements 50 durch Formschluß auf die Spannhülse 40 übertragen wird, so daß das Werkstück wieder aus der
Spannhülse 40 herausgenommen werden kann.
Die Ausführungsform nach Figur 1 sieht desweiteren einen Zentrierdorn
80 vor, der in einer Axialbohrung 52 des Spannelements 50 angeordnet
und durch eine zweite Feder 8 axial gestützt ist. Ein in die Aufspannvorrichtung
eingeführtes wellenförmiges Werkstück stößt dementsprechend zunächst gegen den Zentrierdorn 80, drückt den Zentrierdorn 80
entgegen der Kraft der zweiten Feder 8 in die Axialbohrung 52 hinein, bis das Ende 101 des Werkstücks auf die Anschlagfläche 51 des Spannelements
50 trifft. Auf diese Art wird das Werkstück vorzentriert, bevor es, wie oben ausgeführt, durch Verschieben des Spannelements 50 in der
Spannhülse 40 endgültig zentriert und eingespannt wird.
Die Federkonstante C2 der zweiten Feder 8 ist relativ klein gegenüber
der Federkonstanten C1 der ersten Feder 7, da die zweite Feder 8
lediglich zur Vorzentrierung dient und die erste Feder 7 große Kräfte erzeugen muß, um ein eingespanntes Werkstück wieder zu lösen. Die
zweite Feder 8 kann sich entweder gegen eine Innenwand des Gehäuses 10 abstützen, wenn die Bohrung 52 des Spannelements 50 als Durchgangsbohrung
ausgeführt ist, oder sie kann sich innerhalb der Bohrung 52 gegen das Spannelement 50 selbst abstützen, wie in Figur 1 dargestellt.
Im Falle, daß sich die zweite Feder 8 gegen das Spannelement 50 abstützt,
muß dafür gesorgt sein, daß die erste Feder 7 nicht auslenkt bevor das Werkstückende 101 gegen die Anschlagfläche 51 stößt. Deshalb
steht die erste Feder 7 unter einer Vorspannung, die so groß ist, daß die erste Feder 7 erst auslenkt, wenn das Wellenende 101 mit
Sicherheit gegen die Anschlagfläche 51 angestoßen ist.
In Figur 1 ist desweiteren ein Gehäusedeckel 16 vorgesehen, der eine
Schutzfunktion für die in der Spannvorrichtung angeordneten Bauteile besitzt, z. B. gegen Eindringen der bei der Bearbeitung erzeugten Späne.
Ein Fräser 200 ist angedeutet, mit dem eine Verzahnung an dem Wellenabsatz hergestellt werden kann.
Figur 2 zeigt eine Spannvorrichtung für hohlzylinderförmige Werkstücke,
auf der ein Wellenabsatz 100 in eingespannter Position zur Bearbeitung mit einem Fräser 200 angeordnet ist.
-6-
In dieser Ausführungsform ist ein Spannelement 50 in der Bohrung eines
Gehäuses 10 axial verschieblich angeordnet, wobei die Verschiebung des Spannelements 50 gegen eine erste Feder 7 erfolgt. Die dazu erforderliche
Kraft wird von dem Gegenhalter über das einzuspannende Werkstück 100 in die Aufspannvorrichtung eingeleitet. Dazu sind Ansätze 53
mit Anschlagfiächen 51 an dem Spannelement 50 vorgesehen, die seitliche
von dem Spannelement 50 abstehen und durch Öffnungen 15 des Gehäuses 10 hindurch reichen, so daß ein gegen die Anschlagfläche 51
geschobenes Werkstück eine axiale Verschiebung des Spannelements 50 in der Gehäusebohrung 14 zur Folge hat. An dem aus der Gehäusebohrung
14 herausragenden Ende 54 des Spannelements 50 ist eine Spannhülse 40 so angeordnet, daß ihre zylinderförmige Außenfläche die
Innenfläche des Werkstücks zentriert.
Ein solchermaßen gegen die Ansätze 53 vorgeschobenes und durch die
Spannhülse 40 zentriertes Werkstück wird dann durch weitere axiale Druckausübung auf das Werkstück selbsttätig gegen die Spannhülse 40
verspannt, indem die sich zum Gehäuse 10 ausgerichtete konische Innenfläche 41 der Spannhülse 40 gegen eine entsprechende konische
Gegendruckfläche 13 des zur Spannhülse ortsfesten Gehäuses 10 verschiebt und dadurch aufweitet.
Am äußeren Gehäuse 90 sind Späneschutzelemente 92 vorgesehen, die
unter den Ansätzen 53 angeordnet sind und ein Eindringen von Spänen in die Öffnungen 15 des Gehäuses 10 verhindert.
Die bisher beschriebenen Bauelemente der zweiten Ausführungsform für
Werkstücke mit Bohrungen entsprechen in ihrer Funktion den Elementen der vorherbeschriebenen ersten Ausführungsform für wellenförmige
Werkstücke, wobei jedoch die äußere Gestaltung an die besonderen Erfordernisse der Bohrungsaufspannung angepaßt sind. Der in der ersten
Ausführungsform vorgesehene Zentrierdorn 80 mit der zweiten Feder 8 ist hier jedoch entfallen, da eine Zentrierung allein durch die Spannhülse
40 erfolgt.
Die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform weist als zusätzliches
Merkmal auf, daß die gesamte Aufspannvorrichtung gegen eine weitere Feder 9 axial verschieblich ist, wobei sich die weitere Feder 9 gegen ein
äußeres Gehäuse 90 abstützt und das Gehäuse 10 in dem äußeren Gehäuse
90 axial verschieblich angeordnet ist. Das Gehäuse 10 ragt lediglich mit dem konischen Teil, der die Gegendruckfläche 13 für die
Spannhülse 40 bildet, aus dem äußeren Gehäuse 90 heraus. Dies ermöglicht es, daß zum Gehäuse 10 zentrierte und eingespannte Werkstück
zusammen mit dem Gehäuse 10 entgegen der Kraft der weiteren Feder 9 soweit zu verschieben, bis das Ende 101 des Werkstücks 100 gegen eine
Anschlagfläche 91 des äußeren Gehäuse 90 anstößt. Diese Gestaltung hat im Gegensatz zu der ersten beschriebenen Ausführungsform den Vorteil,
daß die axiale Lage des Werkstücks 100 durch die Anschlagfläche 91 exakt definiert ist, unabhängig von irgendwelchen Fertigungstoleranzen,
die sich auf die eingespannte Lage auswirken könnten.
Sinnvollerweise ist die Federkonstante cw der weiteren Feder 9 größer
als die Federkonstante C1 der ersten Feder 7 und steht unter einer solchen
Vorspannung, daß sie erst auslenkt, wenn eine zum eigentlichen Spannen des Werkstücks vorbestimmte Kraft überschritten ist.
Ein solcher die axiale Lage des Werkstücks exakt definierender Endanschlag
91 kann entsprechend auch in der ersten Ausführungsform für wellenförmige Werkstücke ausgebildet sein. Das Charakteristische an
dieser spezifischen Gestaltung besteht darin, daß die eigentliche Aufspannvorrichtung
mit einem darin eingespannten Werkstück in seiner Gesamtheit soweit axial verschoben wird, bis das Werkstückende oder
eine sonstige Bezugsfläche des Werkstücks gegen den Anschlag 91 stößt. Um dieses Prinzip auf die erste Ausführungsform zu übertragen, muß
das Gehäuse 10 entsprechend mit dem zentrierten und eingespannten Werkstück 100 (sinnvoller Weise gegen einen Federdruck) axial verschoben
werden können. Dazu können ein oder mehrere ortsfeste Anschläge durch das Spannelement 50 hindurch ragen, gegen die das Ende
101 des Werkstücks 100 anstößt, wenn die gesamte Spannvorrichtung nur weit genug axial vorgeschoben wird. Dies würde dann auch im Falle
der Spannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke eine axial defi-
nierte Lage des Werkstücks garantieren. Eine Figur zu dieser speziellen
Ausführungsform ist nicht angegeben, da der Fachmann dieses Prinzip problemlos anhand des im Zusammenhang mit der zweiten Ausführungsform
erläuterten Prinzips auf die erste Ausführungsform übertragen kann.
Claims (9)
1. Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werk-
stücke, enthaltend
ein Gehäuse (10) mit einer Gehäuseöffnung, die eine zum Gehäuseinneren
(12) konisch zulaufende Innenfläche (13) aufweist,
eine in der Gehäuseöffnung angeordnete Spannhülse (40) mit kegelförmiger Außenkontur (41) und zylinderförmiger Innenkontur zur Aufnahme eines wellenförmigen Werkstücks, wobei die kegelför
eine in der Gehäuseöffnung angeordnete Spannhülse (40) mit kegelförmiger Außenkontur (41) und zylinderförmiger Innenkontur zur Aufnahme eines wellenförmigen Werkstücks, wobei die kegelför
mige Außenkontur (41) der Spannhülse (40) der konischen zulaufenden
Innenfläche (11) des Gehäuses (10) gegenüberliegend angeordnet ist, gekennzeichnet durch
ein axial bewegliches Spannelement (50), das im Gehäuseinneren
(12) angeordnet und dessen erstes axiales Ende mit der Spannhülse
(40) formschlüssig verbunden ist und dessen zweites axiales Ende
sich gegen eine erste Feder (7) abstützt, wobei das Spannelement
(50) desweiteren eine Anschlagfläche (51) besitzt, gegen die das ins
Gehäuseinnere (12) hineinragende Ende des Werkstücks anstoßen kann,
so daß ein axiales Verschieben des Werkstücks gegen die Anschlagfläche
(51) ein Verschieben des Spannelements (50) und damit eine Verspannung
der mit dem Spannelement (50) verbundenen Spannhülse (40) zwischen der konischen zulaufenden Innenfläche (11) der Gehäuseöffnung
und dem wellenförmigen Werkstück bewirkt.
2. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Spannelement (50) ein Zentrierdorn (80) angeordnet ist, der axial gegen eine zweite Feder (8) beweglich ist, so
daß das in die Aufspannvorrichtung eingeführte Ende des wellenförmigen Werkstücks zur Spannhülse (40) vorzentriert ist, bevor es gegen
die Anschlagfläche (51) anstoßen kann.
3. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 2, da-
durch gekennzeichnet, daß sich die erste Feder (7) gegen das Gehäuse
(10) und die zweite Feder (8) gegen das Spannelement (50) abstützen.
4. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federkonstante C1 der ersten Feder (7)
größer ist als die Federkonstante C2 der zweiten Feder (8).
5. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) in einem äußeren Gehäuse (90) axial verschiebbar angeordnet ist und sich über eine weitere Feder
(9) im Gehäuse (90) abstützt, wobei das äußere Gehäuse (90) eine Anschlagfläche
(91) aufweist, gegen die das wellenförmige Werkstück anstoßen kann, wenn es im zentrierten und verspannten Zustand
zusammen dem Gehäuse (10) gegen die Kraft der weiteren Feder (9) weiter vorgeschoben wird.
6. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß sich die erste Feder (7) gegen das Gehäuse
(10) und die weitere Feder (9) gegemn das äußere Gehäuse (90) abstützt,
wobei die Federkonstante C1 der ersten Feder (7) kleiner ist als die
Federkonstante cw der weiteren Feder (9).
7. Selbsttätige Aufspannvorrichtung für Werkstückteile mit Bohrung,
enthaltend
ein Gehäuse (10) mit einem ersten axialen Ende, das eine kegelstumpfförmig
gestaltete Außenfläche (13) und eine dazu konzentrische axiale Gehäusebohrung (14) besitzt,
ein in der Gehäusebohrung (14) axial verschiebbar angeordnetes Spannelement (50) mit einem aus der Gehäusebohrung (14) herausragenden,
ersten axialen Ende (54), einem gegen eine erste Feder (7) abgestützten, zweiten axialen Ende und seitlich abstehenden
Ansätzen (53) mit Anschlagflächen (51), die durch entsprechend angeordnete Öffnungen (15) aus dem Gehäuse (10) herausragen, und
eine zum Spannen von Werkstücken mit Bohrung geeignete Spannhülse (40), die an dem ersten Ende des Spannelements (50) befestigt
ist, wobei die Spannhülse (40) eine konische Innenfläche (41) auf-
- li -
weist, die der kegeistumpfförmigen Außenfläche (13) des Gehäuses
(10) gegenüberliegend angeordnet ist,
so daß ein über die Spannhülse (40) gegen die Anschlagflächen (51) des
Spannelements (50) geschobene Werkstück mit Bohrung zunächst ein Verschieben der Spannhülse (40) gegen die kegelstumpfförmige
Außenfläche (13) des Gehäuses (10) und damit eine Zentrierung des Werkstücks zur Achse der Gehäusebohrung (14) bewirkt, und weiterer
axialer Druck auf das Werkstück eine Verspannung der Spannhülse (40) zwischen dem Werkstück und der kegeistumpfförmigen Außenfläche (13)
des Gehäuses (10) bewirkt.
8. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) in einem äußeren Gehäuse
(90) axial verschiebbar angeordnet ist und sich über eine weitere Feder
(9) im Gehäuse (90) abstützt, wobei das äußere Gehäuse (90) eine Anschlagfläche
(91) aufweist, gegen die das Werkstück anstoßen kann, wenn es im zentrierten und verspannten Zustand zusammen dem Gehäuse
(10) gegen die Kraft der weiteren Feder (9) weiter vorgeschoben wird.
9. Die selbsttätige Aufspannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die erste Feder (7) im Gehäuse (10)
und die weitere Feder (9) im äußeren Gehäuse (90) abstützt, wobei die Federkonstante el der ersten Feder (7) kleiner ist als die Federkonstante
c3 der weiteren Feder (9).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505993U DE29505993U1 (de) | 1995-04-06 | 1995-04-06 | Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke und Werkstücke mit Bohrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505993U DE29505993U1 (de) | 1995-04-06 | 1995-04-06 | Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke und Werkstücke mit Bohrung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29505993U1 true DE29505993U1 (de) | 1995-05-24 |
Family
ID=8006560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29505993U Expired - Lifetime DE29505993U1 (de) | 1995-04-06 | 1995-04-06 | Selbsttätige Aufspannvorrichtung für wellenförmige Werkstücke und Werkstücke mit Bohrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29505993U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1033196A1 (de) * | 1999-02-25 | 2000-09-06 | LIEBHERR-VERZAHNTECHNIK GmbH | Werkstück-Spannvorrichtung |
| CN103639538A (zh) * | 2013-11-29 | 2014-03-19 | 无锡威孚中意齿轮有限责任公司 | 端面驱动滚齿轮夹具 |
| CN106180914A (zh) * | 2016-08-31 | 2016-12-07 | 宁波菲仕运动控制技术有限公司 | 一种内花键轴插齿夹具 |
| CN108115218A (zh) * | 2017-11-24 | 2018-06-05 | 江阴市永兴机械制造有限公司 | 一种齿轮铣齿机床 |
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1995
- 1995-04-06 DE DE29505993U patent/DE29505993U1/de not_active Expired - Lifetime
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