DE29505968U1 - Stahlverbundträger - Google Patents
StahlverbundträgerInfo
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/29—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
- E04C3/293—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being steel and concrete
-
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
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Description
- 2 Beschreibung:
Stahlverbundträger üblicher Bauart bestehen aus einem doppel-T-förmigen
Stahlprofil und einer Stahlbetonplatte, wobei der Oberflansch des Stahlprofils entweder innerhalb oder unmittelbar unter der Plattenunterseite
angeordnet ist. Neuere Stahlverbundträger ( 82 03 302.1) weisen ein
T-förmiges Stahlprofil «auf, wobei der Steg oberhalb des Flansches angeordnet
ist und in die Stahlbetonplatte hineinragt. Bei dieser Verbundträgervariante übernimmt die Stahlbetonplatte vollständig die Funktion des stählernen
Oberflansches, sodaß dieser entbehrlich wird. Da für diese Träger spezielle
Maßnahmen zur Stabilitätssicherung beim Transport und Einbau erforderlich werden, hat sich diese Verbundträgervariante noch nicht allgemein durchgesetzt.
Stahlverbundträger üblicher Bauart weisen als Verbundmittel, die der Überleitung der Schubkräfte aus der Stahlbetonplatte in den Stahlträger
dienen, Kopfbolzendübel oder Blockdübel auf. Beide Dübelarten werden beim
doppel-T-förmigen Stahlträger am Oberflansch, beim T-förmigen Stahlträger beiderseits des oberen Stegrandes aufgeschweißt. Blockdübel werden wegen der
aufwendigen Schweißarbeiten kaum noch verwendet. Das Aufschweißen der Kopfbolzendübel
erfordert investitionsaufwendige, elektrische Apparate.
Um wirtschaftlichere Verbundmittel einzuführen, sind Stahlbetondübel|entwickelt
und erprobt worden. Diese Dübel bilden sich innerhalb der Stahlbetonplatte als Betonkerne im Bereich von Aussparungen des Stahlträgers,
wobei in die Aussparungen (3, 8, 14) zunächst Schubbewehrung (5, 10, 16) eingelegt,
und danach der Zwischenraum zwischen der Aussparungswand und der Bewehrung mit Beton verfüllt wird. Die lichte Weite zwischen der Aussparungswand
und der Bewhrung muß hierbei größer als das Größtkorn des Betons sein. So entstehen im Aussparungsbereich zweischnittige, dübelartige Verbindungen
aus Stahlbeton, die den Verbund zwischen der Stahlbetonplatte und dem Stahlträger
bewirken.
Die Aussparungen werden entweder als kreisrunde Durchbrüche (Perfobondleiste)
oder als zum Stegrand offene birnenförmige Einschnitte (3, 8, 14) ausgebildet. Das Einfädeln'der Bwehrung ist bei den Durchbrüchen zeitaufwendig;
bei Einschnitten hingegen läßt sich die Schubbewehrung (5, 10, 16) schnell und problemlos einlegen. Diese Art der Verdübelung mittels Aussparungen
im Stahlträger findet vorzüglich Anwendung bei Stahlverbundträgern mit T-förmigen Stahlprofilen.
Die Tragfähigkeit der Stahlbetondübel ist abhängig sowohl von der Materialgüte
des Betons und der Bewehrung, als auch von der Größe der Aussparung.
Größere Stahlbetondübel sind in der Lage, entsprechend größere Schubkräfte zu übertragen, Biese Kräfte werden auf dem Weg in den stählernen Steg zunächst von
dem kleinsten Stahlquerschnitt im Bereich zwischen den Aussparungen aufgenommen.
Größere Schubkräfte bedingen größere Abstände der Aussparungen oder dickere
Stegbleche. Somit sind der Wirtschaftlichkeit der Stahlbetondübel insbesondere beim T-förmigen Stahlprofil Grenzen gesetzt.
Die im Schutzanspruch 1 genannte Erfindung hat zum Ziel, die auf die
TRägerlänge bezogene Tragfähigkeit der bekannten Stahlbetondübel zu verdoppeln,
indem eine zweireihige Anordnung angestrebt wird. Hierzu ist ein Rückgriff auf das doppel-T-förmige Stahlprofil (1) erforderlich. Gemäß Schutzanspruch 1 werden
die für die Stahlbetondübel erforderlichen Aussparungen (3) im Oberflansch (2) beidseitig des Trägerstegs angeordnet, wobei sich die Anzahl der Stahlbetondübel
gegenüber der möglichen Anordnung beim T-förmigen Stahlprofil bei gleichem Abstand
der Aussparungen verdoppelt, Dem Einwand, daß ein T-förmiger Stahlträger
dem Doppel-T-Träger hinsichtlich des Materialbedarfs überlegen ist, wird mit dem
Hinweis auf die wesentlich gesteigerte Gesamttragfähigkeit der Verbundmittel,
bezogen -aauf die Träger länge beim Doppel-T-Profil, begegnet. Die vergrößerte
Schubtragfähigkeit hat zur' Folge, daß der Gegenstand der Erfindung in Belastungsbereiche
eindringt, die dem T-förmigen Stahlträger mit seinen Aussparungen für STahlbetondübel verwehrt ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2
angegeben.
Bei dieser Variante wird der Oberflansch anfjitegansatz der Länge nach geknickt
ausgebildet, wobei die Schenkel (7), die wie nach Anspruch 1 Aussparungen (8) aufweisen, innerhalb der Stahlbetonplatte (9) schräg aufwärts verlaufen. Da ein
Abkanten des Oberflansches bei einem gewalzten Doppel-T-Profil technisch problematisch
ist, empfiehlt es sich,- einen Stahlblechträger zu verwenden, bei dem das
Oberflanschblech nach dem Brennen der Aussparungen abgekantet und gegebenenfalls
warm nachbehandelt wird· Möglich ist auch die Verwendung eines gewalzten Winkelstabes
(7) als Oberflansch.
Durch die Schrägführung der beiden Schenkel (7) des Oberflansches
wird erreicht, daß die in die Aussparungen (8) einzuführende Bewehrung (10) horizontal verlegt werden kann. Vorteilhaft ist auch, daß jeweils ein Bewehrungsstab
(10) gleichzeitig zwei gegenüber angeordnete Aussparungen (8) durchdringt. In der Regel wird die untere Bewehrungslage der Stahlbeton-Deckenplatte
gleichzeitig als Schubbewehrung für die Stahlbetondübel herangezogen werden können, womit zusätzliche Materialeinsparungen bei der Bewehrung der erfindungsgemäßen
Stahlverbundträger möglich sind.
Eine weitere Variante der Erfindung wird im Schutzanspruch 3 zum Ausdruck gebracht.
Hierbei wird als Oberflansch eines Stahlblechträgers ein liegendes U-Profil
(12) verwendet, dessen Flansche (13) wie nach Anspruch 1 Aussparungen (14) aufweisenkind innerhalb der Stahlbetonplatte (15) aufwärts gerichtet sind. Als
U-Profil kann sowohl ein doppelt abgekantetes Stahlblech, als auch ein gewalztes
U-Profil verwendet werden. Das Profil wird in Stegmitte mit dem oberen Stegrand eines T-förmigen Stahlträgers (11) verschweißt. Der so kombinierte
Stahlträger kann in Verbindung mit der Stahlbetonplatte (15) so eingesetzt
werden, daß die Unterkante des U-Profils (12) bündig mit der Unterkante der
STahlbetonplatte (15) liegt. Die Anordnung der Schubbewehrung entspricht der
Bewehrungsführung nach Schutzanspruch 2. Von Vorteil gegenüber der Variante
nach Anspruch 2 erweist sich die technisch günstigere VerSchweißbarkeit des
U-förmigen Oberflansches mit dem Steg des T-förmigen Stahlträgers (11).
Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
In den Zeichnungen zeigen:
Figur la die isometrische Darstellung eines doppel-T-förmigen Stahlträgers (l) mit ebenem, rechtwinklig zum Trägerverlaufenden
Oberflansch (2), der mit beidseitig des Stegs angeordneten birnenförmigen Aussparungen (3)
versehen ist.
Figur Ib den Querschnitt des doppel-T-förmigen Stahlträgers (1)
mit Darstellung der den Oberflansch einschließenden Stahlbetonplatte (4) und der in den Aussparungen (3)
eingelegten Schubbewehrung (5),
Figur 2a die isometrische Darstellung eines T-förmigen Stahlblechträgers
(6) mit längs der Oberkante des Trägerstegs aufgeschweißtem Winkelstabes-, dessen aufwärts gerichtete
Schenkel (7) mit birnenförmigen Aussparungen versehen sind,
Figur 2b den Querschnitt des mit einem Winkelprofil (7) kombinierten
T-förmigen Stahlträgers (6) mit Darstellung der das Winkelprofil (7) einschließenden Stahlbetonplatte (9)
und der in die Aussparungen (8) eingelegten Schubbewehrung (10),
Figur 3a die isometrische Darstellung eines T-förmigen Stahlträgers
(11) mit längs der Oberkante des Trägerstegs aufgeschweißtem, liegenden U-Profils (12), dessen aufwärts
gerichtete Flansche (13) «mit birnenförmigen Aussparungen (14) versehen sind,
Figur 3b den Querschnitt des mit einem liegenden U-Profil (12)
kombinierten T-förmigen Stahlträgers (11) mit Darstellung der das U-Profil bedeckenden und füllenden Stahlbetonplatte
(15) und der in die Aussparungen (14) eingelegten Schubbewehrung (16).
Claims (3)
1. Stahlverbundträger rait einem die Form eines Doppel-T-Trägers aufweisendem
Stahlprofil (1), wobei der Oberflansch (2) im Bereich der Stahlbetonplatte angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberflansch eben und rechtwinklig zum Trägersteg ausgebildet ist, und
daß im Oberflansch beidseitig des Stegs Aussparungen (3) zur Aufnahme der Schubbewehrung
(5) vorgesehen sind, wobei die lichte Weite zwischen der Aussparungswancjund
der eingelegten Bewehrung größer als der Durchmesser des Größtkoms
des Betons ist und somit im Aussparungsbereich zweischnittige, dübelartige Verbindungen aus Stahlbeton den Verbund zwischen der Stahlbetonplatte (4)
und dem Stahlprofil (1) bewirken,
2. Stahlverbundträger nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberflansch am Stegansatz der Länge nach geknickt ist und die Schenkel
(7), die wie nach Anspruch 1 Aussparungen (8) aufweisen, innerhalb der Stahlbetonplatte
(9) schräg aufwärts weisen.
3. Stahlverbundträger nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberflansch (12) ein liegendes U-Profil darstellt, dessen Flansche (13),
die wie nach Anspruch 1 Aussparungen (14) aufweisen, innerhalb der Stahlbetonplatte
(15) aufwärts gerichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505968U DE29505968U1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Stahlverbundträger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29505968U DE29505968U1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Stahlverbundträger |
Publications (1)
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| DE29505968U1 true DE29505968U1 (de) | 1995-08-10 |
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ID=8006546
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29505968U Expired - Lifetime DE29505968U1 (de) | 1995-03-25 | 1995-03-25 | Stahlverbundträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29505968U1 (de) |
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-
1995
- 1995-03-25 DE DE29505968U patent/DE29505968U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 19981201 |