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DE2950594A1 - Einrichtung zur befestigung eines drehknopfes auf einer welle - Google Patents

Einrichtung zur befestigung eines drehknopfes auf einer welle

Info

Publication number
DE2950594A1
DE2950594A1 DE19792950594 DE2950594A DE2950594A1 DE 2950594 A1 DE2950594 A1 DE 2950594A1 DE 19792950594 DE19792950594 DE 19792950594 DE 2950594 A DE2950594 A DE 2950594A DE 2950594 A1 DE2950594 A1 DE 2950594A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rotary knob
fastening
knob
flattening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792950594
Other languages
English (en)
Inventor
Ing.(grad.) Rainer 8740 Bad Neustadt Krischker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preh GmbH
Original Assignee
Preh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Preh GmbH filed Critical Preh GmbH
Priority to DE19792950594 priority Critical patent/DE2950594A1/de
Publication of DE2950594A1 publication Critical patent/DE2950594A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G1/00Controlling members, e.g. knobs or handles; Assemblies or arrangements thereof; Indicating position of controlling members
    • G05G1/08Controlling members for hand actuation by rotary movement, e.g. hand wheels
    • G05G1/10Details, e.g. of discs, knobs, wheels or handles
    • G05G1/12Means for securing the members on rotatable spindles or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Befestigung ei-
  • nes Drehknopfes auf einer Welle Die Erfindung geht von einer Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 aus.
  • In der Elektrotechnik besteht sehr oft die Aufgabe, einen Drehknopf auf einer Welle eines Einstellelementes, wie z.B.
  • Potentiometers, Schalters usw., befestigen zu müssen. Zur Vermeidung einer Relativbewegung zwischen Drehknopf und Welle ist diese häufig am Ende abgeflacht. Man zieht auch Hilfsmittel, wie z.B. Madenschrauben oder Federn jeglicher Art zur Halterung heran. Diese zusätzlichen Teile sind aus Kostengründen jedoch unerwünscht.
  • Es ist bereits eine Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle bekannt, bei der keine zusätzlichen Hilfsmittel verwendet werden müssen. Der Drehknopf ist im Reibungssitz auf der Welle befestigt. Hierzu besitzt der Drehknopf einen inneren Hohlraum, in dem sich an den Drehknopf angeformte Federorgane in der Form von zwei Wänden befinden. Eine der Wände ist gerade, so daß sie nach der Montage an der Abflachung der Welle anliegt. Ferner ist noch eine bogenförmige Wand vorhanden. Beide Wände sind über Stege mit der Innenwand des Drehknopfes verbunden, wobei die gerade Wand gegen ein radiales Nachgeben relativ starr ist, während die bogenförmige Wand die Welle elastisch umschließt, so daß schlienlich eine starke Flächenpressung und demzufolge Haftreibung gegeben ist. Durch die Wahl des Kunststoffes und der Toleranzen kann die Abzugs- bzw. Aufsteckkraft beeinflußt werden.
  • Bei dieser Art von Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle kann ein verhältnismäßig großes Drehmoment übertragen werden. Nun sind jedoch viele Bauelemente im Drehwinkel durch einen Anschlag begrenzt. Bestünde eine starre Verbindung zwischen Drehknopf und Welle, so wäre die Möglichkeit gegeben, durch gewaltsames Drehen über den zulässigen Drehwinkel bzw. Anschlag hinaus das Bauelement zu beschädigen. Man hat deshalb bald versucht, diese Schwierigkeiten dadurch zu vermeiden, daß man zwischen Drehknopf und Welle eine Art Rutschkupplung eingebaut hat. Es ist bereits ein einstellbarer Drehwiderstand bekannt, bei dem zwischen Bedienungsknopf und Welle eine im wesentlichen G-förmige Feder angeordnet ist. Die Welle ist hierzu an ihrem freien Ende mit einem Schlitz und in Umfangsrichtung mit einer Eindrehung versehen. In den Schlitz greift als Kupplungselement diese G-förmige Feder mit ihrem Querbalken ein, so daß die Feder selbst in die Eindrehung zu liegen kommt. Erreicht der Federträger mit seiner Schleifkontaktfeder eine Endstellung bzw. einen Anschlag, so wirkt die Feder als Rutschkupplung, wobei der Bedienungsknopf gedreht werden kann, ohne daß die Welle sich mitdreht. Der Anschlag im Bauelement selbst kann dann für ein schwächeres Anschlagdrehmoment ausgelegt sein, da die Rutschkupplung bereits bei einem kleineren Drehmoment wirksam werden kann. Der Bedienungsknopf ist praktisch nur an der Feder gelagert, so daß seine Stellung nicht genau festgelegt ist. Dies ist für ein auf der Außenseite eines Gerätes befindliches Teil eines Bauelementes nachteilig, vor allem wenn mehrere Bauelemente nebeneinander angeordnet sind und jeder Bedienungsknopf eine andere Stellung aufweist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der Drehknopf in der Art einer Rutschkupplung auf der Welle befestigt ist, wobei jedoch gleichzeitig ein sicherer Sitz bzw. genaue Positionierung gewährleistet wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend für ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
  • Von den Figuren zeigt Figur 1 einen Schnitt durch einen Drehknopf, Figur 2 eine Rückansicht des Drehknopfes, Figur 3 einen Schnitt durch den Drehknopf mit einer Welle, Figur 4 eine perspektivische Ansicht dieser Welle.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle dargestellt, wobei das Bauelement selbst, mit dem die Welle verbunden ist, nicht dargestellt ist, da es für die Erfindung keine Bedeutung hat. Ein solches Bauelement könnte z.B. ein Potentiometer wie ein Autoradio-Potentiometer sein. Die Erfindung ist Jedoch nicht hierauf beschränkt. Sie kann überall dort eingesetzt werden, wo es erforderlich ist, einen Drehknopf auf einer Welle zu befestigen unter der Bedingung, daß ab einem bestimmten Drehmoment der Drehknopf sich auf der Welle dreht und daß trotz dieser Rutschkupplung der Drehknopf auf der Welle einen definierten Sitz besitzt. Dadurch wird das über die Welle angetriebene Bauelement vor Beschädigung oder gar Zerstörung geschützt. Da meist eine bestimmte Anschlagfestigkeit bei Potentiometern gefordert ist, kann diese nur durch konstruktiven Aufwand erreicht werden. Man kann so z.B. Anschläge aus Metall, separate nicht in den Federträger integrierte Anschläge, verstärkte Mitnehmsnasen auf der Welle und dergleichen vorsehen. In den meisten Fällen führt dies jedoch zu einer größeren Baugröße des Potentiometers als elektrisch notwendig wäre. Da im Autoradio ohnehin wenig Platz vorhanden ist, ist dies nachteilig. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird hier Abhilfe geschaffen, ohne dan zusätzliche Teile benötigt werden oder die Baugröße vergrößert werden muß.
  • Der in den Figuren mit 1 bezeichnete Drehknopf besteht aus einem Mantel 17 z.B. aus Gummi, in dessem im Innern gebildeten Hohlraum 5 ein Knopfeinsatz 16 aus Kunststoff gehaltert ist. Es wäre auch eine Ausführung denkbar, bei der Drehknopf und Knopfeinsatz einstückig ausgebildet sind.
  • Neben einem Halteteil des Knopfeinsatzes sind senkrecht hierzu Federorgane in Form einer Hülse angeformt. Durch zwei Längsschlitze 6 ist die Hülse in zwei Federorgane 3 und 4 aufgeteilt, wobei das eine Federorgan 3, wie aus Figur 2 hervorgeht, zumindest teilweise innenseitig eine gerade Wand 18 und das andere Federorgan 4 eine bogenförmige Wand 19 aufweist. Durch die Tiefe der Längsschlitze und durch geeignete Auswahl eines Kunststoffes, aus dem der Knopfeinsatz 16 hergestellt ist, kann die Federwirkung der beiden Federorgane beeinflußt werden.
  • Mit diesen Federorganen umfaßt der Drehknopf nun das Ende einer Welle 2. Diese Welle weist, wie aus Figur 4 ersichtlich ist, endseitig eine Abflachung 7 auf. Die Fläche dieser Abflachung wird durch zwei parallel zur Stirnseite der Welle verlaufende Kanten 9 und zwei Längskanten 10 begrenzt, die auf einer Teillänge gerade und dann abgeknickt unter einem bestimmten Winkel verlaufen. Außerdem besitzt die Welle eine von der Stirnseite nach hinten verlaufende Anschrägung 8. Diese Anschrägung soll das Einführen der Welle in den Drehknopf erleichtern, da die Welle mit dieser Anschrägung an der geraden Wand 18 des Federorganes 3 bis zum Einrasten entlang gleiten kann.
  • Die Rasteinrichtung besteht aus einer auf der Innenseite der Federorgane 3 und 4 umlaufenden, erhaben angeformten Wulst 14, die nur durch die Längsschlitze 6 unterbrochen ist. Diese Wulst 14 wirkt mit einer ebenfalls umfangsseitig verlaufenden Ringnut 15 der zelle 2 rastend zusammen. Diese Ringnut 15 ist am Umfang nur durch die Abflachung 7 unterbrochen. Durch diese Rasteinrichtung ist der Drehknopf gegen ein axiales Verschieben gesichert.
  • Um nun eine Rutschkupplung zu verwirklichen, liegen die beiden Längskanten der Abflachung nur teilweise in Achsrichtung der Welle 2. Auf dem größeren Teil der restlichen Längen bilden sie einen Winkel größer Null und zwar so, dan die beiden Längskanten zum stirnseitigen Ende der Welle hin aufeinanderzu laufen. Hierdurch wird eine Verkleinerung der Fläche der Abflachung erzielt. Man erreicht dies am besten 8o, indem man der Welle in diesem Bereich die Form eines Kegelstumpfes 13 gibt, wie aus der Figur 3 und 4 zu entnehmen ist. Man könnte auch die Form eines Zylinders wählen, dessen Durchmesser kleiner ist als der der Welle. Durch die Ausbildung als Kegelstumpf wird der Sitz des Drehknopfes auf der Welle beeinträchtigt. Dem kann man entgegenwirken, indem man zusätzlich ein zweites Drehlager schafft. Das erste Drehlager wird zumindest teilweise durch die Lagerung in der Rasteinrichtung gebildet. Dieses zweite Drehlager besteht nun aus einem an der Stirnseite der Welle sich in axialer Richtung erstreckenden Führungszapfen 11. Dieser Führungszapfen ragt in eine Aussparung 12 des Knopfeinsatzes und bildet so das zweite Drehlager. Man hat hiermit auf einfache Weise eine Rutschkupplung geachaffen, bei der der Drehknopf außerdem auf der Welle einen festen Sitz aufweist.
  • Wird nun der Drehknopf gewaltsam gegenüber der Welle gedreht, so werden die Federorgane, bedingt durch den Wellendurchmesser, gespreizt. Bei weiterem Drehen des Drehknopfes rastet dieser schließlich wieder in dsr Sollstellung ein. Das Drehmoment, bei dem ein Überdrehen des Drehknopfes eintritt, ist bei gegebenem Knopfeinsatz, hier insbesondere Abmessungen und Werkstoff, nur abhängig von der Länge des Kegelstumpfes und von dessem Durchmesserverhältnis (großer Durchmesser zu kleinem Durchmesser). Eine kleine Länge bzw. ein großes Durchmesserverhältnis ergibt eine große Spreizung der Federorgane und damit ein großes Drehmoment. Mit einer großen Länge bzw. einem kleinen Durchmesserverhältnis ist ein kleines Drehmoment zu erzielen. Das Drehmoment wird nun so gewählt, daß es kleiner ist als die Anschlagfestigkeit des Potentiometers oder eines anderen entsprechenden Bauelementes.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Patentanspriiche 0.,Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle mit 1.1 einem Drehknopf 1.1.1 mit Federorganen, 1.1.2.1 die innerhalb eines im Inneren des Drehknopfes vorhandenen Hohlraumes angeordnet und durch Längsschlitze voneinander getrennt sind, 1.1.2.2 die das Ende der Welle umfassen, wobei 1.1.2. eines der Federorgane zumindest teilweise innenseitig eine gerade Wand und ein anderes der Federorgane innenseitig eine bogenförmige Wand aufweist, 1.2 einer Welle, 1.2.1 die im Drehknopf in der Art eines Drehlagers gehaltert ist und 1.2.2 die endseitig eine Abflachung besitzt, 1.2.2.1 deren ebene Fläche durch eine stirnseitige Anschrägung verkleinert ist und 1.2.2.2 deren ebene Fläche durch zwei parallel zu der Stirnseite verlaufende Kanten und durch zwei Längskanten begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet 1.3 daß die Langskanten (1()) mit der Achsrichtung der Welle zumin<lest auf einer Teil länge einen Winkel gr<i(ler Null hilfen und 1.4 daß die Welle (2) stirnseitig einen Fiihrungszapfen (11) aufweist, i.4.i der mit einer Aussparung (12) im Drehknopf (1) als eine Art zweites Drehlager zusammenwirkt.
  2. 2. Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 2.1 daß zur Erzeugung dieser Längskanten (10) auf einem Teil der Länge der Abflachung (7) die Welle (2) die Form eines Kegelstumpfes (13) aufweist, der sich zum Wellenende hin verjiingt.
  3. 3. Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, 3.1 daß die beiden Längskanten (10) aufeinander zulaufen im Sinne einer Verkleinerung der Fläche der Abflachung (7).
  4. 4. Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, 4.1 daß die Festlegung des Winkels und der Länge der Abflachung (7) so bestimmt sind, daß eine Rutschkupplung gebildet wird, die es gestattet, bei Überschreitung eines durch diese Festlegung bestimmten Drehmomentes die Befestigung des Drehknopfes (1) auf der Welle (2) zu lösen.
  5. 5. Einrichtung zur Befestigung eines Drehknopfes auf einer Welle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, 5.1 daß die der axialen lagesicherung dienende Rasteinrichtung aus einer auf der Innenseite der Federorgane ( 3, 4) um1aufenderXerhabenenWulst (14) besteht, die mit einem umfangseitig verlaufenden und nur durch die Abflachung (7) unterbrochenen Ringnut (t5) der Welle (2 ) rastend zusammenwirkt.
DE19792950594 1979-12-15 1979-12-15 Einrichtung zur befestigung eines drehknopfes auf einer welle Withdrawn DE2950594A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2607605A1 (fr) * 1986-12-02 1988-06-03 Renault Dispositif de prehension d'un levier de vitesses
US4876914A (en) * 1988-05-26 1989-10-31 Toyoda Iron Works Co., Ltd. Parking-brake operating device
EP1185136A3 (de) * 2000-08-29 2006-11-22 Sennheiser electronic GmbH &amp; Co. KG Schaltungsgehäuse für einen kopfhörer
US20220397170A1 (en) * 2021-06-15 2022-12-15 Zf Active Safety Gmbh Brake caliper with a cover

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