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DE29505717U1 - Halter für Deostift - Google Patents

Halter für Deostift

Info

Publication number
DE29505717U1
DE29505717U1 DE29505717U DE29505717U DE29505717U1 DE 29505717 U1 DE29505717 U1 DE 29505717U1 DE 29505717 U DE29505717 U DE 29505717U DE 29505717 U DE29505717 U DE 29505717U DE 29505717 U1 DE29505717 U1 DE 29505717U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deodorant stick
adhesive
cylindrical nozzle
deodorant
base part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29505717U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTFRIED SCHMALFUSS GmbH
Original Assignee
GOTTFRIED SCHMALFUSS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOTTFRIED SCHMALFUSS GmbH filed Critical GOTTFRIED SCHMALFUSS GmbH
Priority to DE29505717U priority Critical patent/DE29505717U1/de
Publication of DE29505717U1 publication Critical patent/DE29505717U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D27/00Shaving accessories

Landscapes

  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Köln, den 31. März 1995
Aktenzeichen:
Anmelder: Gottfried Schmalfuss GmbH
Mein Zeichen: Sch 41/46
Halter für Deostift
Die Erfindung betrifft einen Halter für einen Deostift und insbesondere eine Vorrichtung zur geschlossenen Aufnahme eines Deostiftes bei Nichtgebrauch und Freigabe bei seiner Anwendung in Form eines zylinderförmigen Gefäßes mit einem Bodenteil, mit einem von diesem ausgehenden zylinderförmigen Stutzen mit einer aufsteck- oder aufschraubbaren Kappe und mit einer im Bodenteil vorgesehenen Einrichtung zum Befestigen des Deostiftes in der Vorrichtung.
Deostifte bestehen aus einer desodorierenden Substanz, zum Beispiel Ammoniumalaun. Zu desodorierende Hautstellen, wie zum Beispiel die Achselhöhlen, Hände oder Füße, werden mit dem Deostift bestrichen. Bei einigen Arten von Deostiften werden diese hi€irzu vorher angefeuchtet. Manche Alaun-Doppelsalze haben auch eine adstringierende Wirkung. Aus solchen Salzen bestehende Stifte werden auch Alaun- oder Rasierstein genannt. Mit ihnen bestreicht oder betupft man die Gesichtshaut nach einer Naßrasur. Solche Rasiersteine sind den eingangs genannten Deostiften gleich. Auch sie können in der erfindungsgemäßen Vorrichtung untergebracht und mit ihr angewendet werden.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Gattung ist auf der Oberseite des Bodenteils ein Dorn vorgesehen. Der Deostift wird auf ihn aufgeschoben. Die den Deostift bildende desodorierende Substanz ist elastisch. Damit
kann der Dorn ohne Aufbrechen oder Splittern des Deostiftes in diesen hineingeschoben werden. Ein Deostift hält Monate oder sogar Jahre. Während dieser langen Zeit dringt Feuchtigkeit zwischen der desodorierenden Substanz und dem Dorn ein. Damit wird die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Dorn und dem Deostift immer lockerer, bis der Deostift schließlich überhaupt nicht mehr gehalten wird. Bei den bekannten Vorrichtungen erstreckt sich der zylinderförmige Stutzen über mehr als die Hälfte der Höhe des Deostiftes. Nur die Hälfte oder weniger als die Hälfte der Höhe oder Länge des Deostiftes liegt bei Abnehmen der Kappe frei. Falls diese freiliegende Länge des Deostiftes tatsächlich einmal vollständig verbraucht sein sollte, kann der Benutzer den durch den zylinderförmigen Stutzen abgedeckten Teil des Deostiftes nicht erreichen. Dies stellt eine Verschwendung dar.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß der Deostift nicht nur während eines Teiles seiner möglichen Lebensdauer, sondern während seiner gesamten möglichen Lebensdauer fest in der Vorrichtung gehalten wird. Weiter soll nach langem Gebrauch auch der untere Bereich des Deostiftes frei zugänglich sein.
Die Lösung für diese Aufgabe ergibt sich bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung nach der Erfindung mit einer Ausbildung, die durch eine Umfangsnut in dem in den zylinderförmigen Stutzen eingeschobenen unteren Bereich des Deostiftes und durch einen in den Spalt zwischen Deostift und zylinderförmigem Stutzen eingegebenen und in die Umfangsnut eingeflossenen Kleber gekennzeichnet ist. Der Deostift wird mit etwas Spiel in den zylinderförmigen Stutzen eingeschoben. In den dabei verbleibenden Freiraum wird der Kleber eingegeben und fließt dabei in die Umfangsnut. Kleber, die den Kunststoff des zylinderförmigen Stutzens mit der chemischen Substanz des Deostiftes fest und dauerhaft verbinden, sind in zahlreichen Arten im Handel. Sie sind unter Bezeichnungen wie Industriekleber, Alleskleber usw. bekannt. Der
Kleber kann auch vor dem Einschieben des Deostiftes in den zylinderförmigen Stutzen auf dessen Boden und/oder Innenwand aufgegeben werden. Der Deostift und der zylinderförmige Stutzen berühren sich auf einer großen Fläche. Eine sichere Befestigung ergibt sich daher auch dann, wenn diese Berührungsfläche nicht an jeder Stelle mit Kleber bedeckt ist. Durch das Eindringen des Klebers in die Umfangsnut ergibt sich sogar eine formschlüssige Verbindung. Diese Verbindung ist fest, dauerhaft, feuchtigkeits- und auch wasserbeständig.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist der Deostift an seinem unteren Ende abgefast, und der Kleber ist in den dadurch freigewordenen Raum eingelaufen. Dieser freie Raum ermöglicht, daß sich der Kleber besser und gleichmäßig zwischen dem Boden und der Innenwand des zylinderförmigen Stutzens verteilt.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Deostift an seinem oberen Ende halbkugelförmig ausgebildet ist und die Kappe einen zylinderförmigen Mantel und einen halbkugelförmig ausgebildeten Deckel aufweist. Bei den bekannten Vorrichtungen hat die Kappe einen ebenen, horizontal und damit parallel zum Boden verlaufenden Deckel. Dies gibt der Vorrichtung ein klobiges Aussehen. Die halbkugelförmige Ausbildung des Deckels läßt die Vorrichtung dagegen gefälliger aussehen.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der zylinderförmige Stutzen einen kleineren und der zylinderförmige Mantel einen größeren Teil der Höhe des Deostiftes überdeckt. Diese Ausführung dient der Lösung der eingangs genannten Teilaufgabe, den Deostift auf dem größten Teil seiner Länge freizulegen und zum Gebrauch zugänglich zu machen. Zu beachten ist weiter, daß der Durchmesser des Deostiftes unter dem des zylinderförmigen Stutzens liegt.
Zum Erreichen einer besonders festen und dauerhaften Klebeverbindung ist in einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
■· *
vorgesehen, daß der Deostift in einem geringen Abstand über der Oberseite des Bodenteils gehalten und der Kleber in den Spalt zwischen der Unterseite des Deostiftes und der Oberseite des Bodenteils eingeflossen ist. Damit wird sichergestellt, daß der Kleber nicht nur den Umfang des Deostiftes mit der Innenwand des zylinderförmigen Stutzens verbindet, sondern auch die Unterseite des Deostiftes mit der Oberseite des Bodenteils.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Vorrichtung und
Fig. 2 vergrößert eine Darstellung des in Fig. 1 eingekreisten Gebietes 2.
Die Figuren zeigen die Vorrichtung 12 mit dem Deostift 14. Dieser enthält einen unteren Bereich 16, die Umfangsnut 18 und eine Unterseite 20. Das untere Ende des Deostiftes 14 ist allgemein mit 22 und sein oberes Ende ist allgemein mit 24 bezeichnet. Das untere Ende 22 ist abgefast. Eine Kappe 26 umschließt den Deostift 14 unter Belassung eines Ringspaltes. Die Kappe 26 besteht aus dem zylinderförmigen Mantel 28 und dem halbkugelförmigen Deckel 30. Zu der Vorrichtung 12 gehört noch das Bodenteil 32. Dieses weist eine Oberseite 34 und einen zylinderförmigen Stutzen 36 auf. Die Kappe 26 ist auf den zylinderförmigen Stutzen 36 aufgeschraubt. Hierzu dient das Gewinde 40.
Der Außendurchmesser des Deostiftes 14 liegt etwas unter dem Innendurchmesser des zylinderförmigen Stutzens 36. Zwischen dem Deostift 14 und dem zylinderförmigen Stutzen 36 verbleibt damit ein schmaler Ringspalt. Dieser ist mit dem Kleber 38 ausgefüllt. Der Kleber 38 füllt auch die Umfangsnut 18. Beim Zusammenbau der Vorrichtung 12 wird der untere Bereich 16 des Deostiftes 14 in Kleber getaucht. Ebenso kann
man die Innenwand des zylinderförmigen Stutzens 36 und die Oberseite 34 des Bodenteils 32 mit Kleber 38 bestreichen. Nach diesem Auftragen des Klebers 38 auf die eine oder andere Weise wird der Deostift 14 in den zylinderförmigen Stutzen 36 eingeschoben. Dabei verteilt sich der Kleber 38 mehr oder weniger gleichmäßig auf der gesamten Berührungsfläche zwischen dem unteren Bereich 16 des Deostiftes 14 und dem zylinderförmigen Stutzen 36. Ebenso dringt er mehr oder weniger in die Umfangsnut 18 ein. Die Klebekraft heutiger Kleber ist so groß, daß der Deostift 14 nach dem Aushärten des Klebers 38 auch dann fest und dauerhaft mit dem zylinderförmigen Stutzen 36 verbunden wird, wenn der Kleber nicht auf der gesamten Berührungsfläche vorhanden sein sollte. Nach diesem Einsetzen und Festkleben des Deostiftes 14 wird die Kappe 26 aufgeschraubt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dann vollständig zusammengebaut.
Zur Anwendung des Deostiftes 14 wird die Kappe 26 vom Bodenteil 32 abgeschraubt. Der Deostift 14 wird dadurch auf fast seiner gesamten Höhe oder Länge frei. Der Anwender kann ihn unter visueller Beobachtung zum Beispiel in seinen Achselhöhlen anwenden. Wie ausgeführt, sichert der Kleber 38 eine dauerhafte und feste Verbindung zwischen dem Deostift 14 und dem Bodenteil 32.

Claims (6)

Köln, den 31. März 1995 Aktenzeichen: Anmelder: Gottfried Schmalfuss GmbH Mein Zeichen: Sch Al/46 SCHÜTZANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur geschlossenen Aufnahme eines Deostiftes bei Nichtgebrauch und Freigabe bei seiner Anwendung in Form eines zylinderförmigen Gefäßes mit einem Bodenteil, mit einem von diesem ausgehenden zylinderförmigen Stutzen mit einer aufsteck- oder aufschraubbaren Kappe und mit einer im Bodenteil vorgesehenen Einrichtung zum Befestigen des Deostiftes in der Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine Umfangsnut (18) in dem in den zylinderförmigen Stutzen (36) eingeschobenen unteren Bereich (16) des Deostiftes (14) und durch einen in den Spalt zwischen Deostift (14) und zylinderförmigem Stutzen (36) eingegebenen und in die Umfangsnut (18) eingeflossenen Kleber (38).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deostift (14) an seinem unteren Ende (22) abgefast und der Kleber (38) in den dadurch freigewordenen Raum eingelaufen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deostift (14) an seinem oberen Ende (24) halbkugelförmig ausgebildet ist und die Kappe (26) einen zylinderförmigen Mantel (28) und einen halbkugelförmig ausgebildeten Deckel (30) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zylinderförmige Stutzen (36) einen kleineren und der zylinderförmige Mantel (28) einen größeren Teil der Höhe des Deostiftes (14) überdeckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Deostiftes (14) und der Innendurchmesser des zylinderförmigen Stutzens (36) so aufeinander abgestimmt sind, daß ein zum Einfließen des Klebers (38) ausreichender Ringspalt verbleibt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deostift (14) in einem geringen Abstand über der Oberseite (34) des Bodenteils (32) gehalten und der Kleber (38) in den Spalt zwischen der Unterseite (20) des Deostiftes (14) und der Oberseite (34) des Bodenteils (32) eingeflossen ist.
DE29505717U 1995-04-03 1995-04-03 Halter für Deostift Expired - Lifetime DE29505717U1 (de)

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DE29505717U DE29505717U1 (de) 1995-04-03 1995-04-03 Halter für Deostift

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DE29505717U1 true DE29505717U1 (de) 1995-06-08

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