DE29505516U1 - Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern - Google Patents
Vorrichtung zur Generierung von RaumbildernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern.
Das Raumbildverfahren, die sogenannte Stereoskopie, ist
unter den Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Fotos oder Filmen ein allseits bekannter Stand der Technik.
Hierbei wird mehr oder weniger erfolgreich versucht, eine Wiedergabe von Aufnahmen wie beim natürlichen Sehen zu
erreichen. Jedem Auge soll nur das ihm zugeordnete Halbbild vermittelt werden, wodurch im Gehirn ein
räumlicher Eindruck durch Verschmelzen der Halbbilder entsteht. Die beiden Bilder werden in Spezialkameras
aufgenommen, die aus zwei zusammengebauten Einzelkameras mit synchron laufenden Verschlüssen bestehen, oder in
normalen Kameras durch Vorsatzgeräte mit Spiegeln oder Prismen, durch die beide gesondert ankommenden Lichtbündel
eingefangen und zu einem Objektiv geleitet werden und auf dem Film zwei nebeneinanderliegende Halbbilder von halbem
Bildformat ergeben. Im allgemeinen sind beide optischen Achsen im Augenabstand voneinander entfernt eingestellt.
Die Stereobildpaare können mit dem Stereoskop betrachtet werden, einem optischen Gerät, das im einfachsten Fall aus
zwei Lupen besteht, durch die mit jedem Auge das zugeordnete Halbbild gesehen wird. Kleinere Bilder können
nebeneinandergelegt, größere müssen über Spiegel oder Prismen betrachtet werden. Für die Wiedergabe von
Stereobildpaaren muß also dafür gesorgt werden, daß jedem Auge nur das ihm zugeordnete Halbbild vermittelt wird,
während das andere unsichtbar gemacht werden muß. Die größte Bedeutung haben die Verfahren erlangt, die mit
einer Brille arbeiten. Das älteste dieser Gruppe ist das Koppelfarbenverfahren mit spektraler Aufteilung des
Lichtes, wobei die beiden Halbbilder durch komplementär gefärbte Bilder projiziert werden und der Betrachter eine
komplementär gefärbte Brille erhält. Jedes Auge nimmt nur das ihm zugeordnete Bild dadurch wahr, daß das andere Bild
durch die Auslöschung der komplementären Farben jeweils dunkel erscheint und nicht gesehen werden kann (aditives
Verfahren).
Beim Anaglyphenverfahren werden die zwei zusammengehörenden Halbbilder mit zwei verschiedenen
Farben (Komplementärfarben: linkes Halbbild ist meist
grün, rechtes rot) übereinanderander gedruckt (Anaglyphendruck) oder projiziert und nunmehr mit einer
Brille betrachtet, die in den genau gleichen Farben wie die Halbbilder -aber vertauscht- gefärbt ist, wodurch
jeweils das dem Auge nicht zugehörige Halbbild zum Verschwinden gebracht wird. Mit diesem Verfahren können
nur Schwarz-Weiß-Blder wiedergegeben werden. Farbbilder
können mit dem Polarisationsverfahren betrachtet werden.
Man benützt polarisiertes Licht, bei dem die Schwingungsrichtungen für die beiden Halbbilder senkrecht
auseinanderstehen. Der Brille vorgeschaltete entsprechende Polarisationsfilter ermöglichen die erwünschte
Bildtrennung. Um den Polarisationszustand des Lichtes
nicht zu verändern, muß eine Metallwand (Bildwand) verwendet werden. Beim Stereo(kine)fiIm unterscheidet man
das Zweibandverfahren mit zwei Kinobildwerfern (mechanisch
oder elektrisch gekuppelt), mit denen die Halbbilder gleichzeitig projiziert werden, und das Einbandverfahren,
bei dem die zugeordneten Halbbilder innerhalb eines normalen Bildfeldes untergebracht sind. Beim
Vektographenverfahren liegen die Halbbilder übereinander
in Schichten, die jede für sich in einer um 90 Grad
versetzten Richtung für das durchfallende Licht
polarisierend wirken; dies ergibt eine sehr helle Projektion und ist auch für Aufsicht und Durchsicht
geeignet- Beim Schwingblendenverfahren werden abwechselnd in einem Brillengestell befindliche Blenden in
zugeordnetem Rhythmus geöffnet und wieder geschlossen (Trennung der Halbbilder durch zeitliches
Aufeinanderfolgen).
Um die Verwendung von Brillen überflüssig zu machen, wurden freisichtige Verfahren entwickelt. Die beiden
Halbbilder werden z.B. streifenweise ineinandergeschachtelt. Durch Vorschalten eines Rasters
kann man erreichen, daß jedem Auge nur das ihm zugeordnete Halbbild sichtbar wird, während ein Raster das "falsche"
Bild verdeckt. Durch Ineinanderschachteln mehrerer stereographischer Aufnahmen, die von
nebeneinanderliegenden Standpunkten aufgenommen worden sind, und Vorschalten eines Strichrasters entstehen die
Rasterbilder (Parallaxpanoramagramme). Bewegt sich ein Betrachter seitlich, so erscheinen von dem Bild neue
Ansichten, die bei der Aufnahme ebenfalls von einem seitlich liegenden Standpunkt aus aufgenommen wurden.
Innerhalb eines kleinen Winkelbereiches kann man also um das Bild "herumgehen" und es von mehreren Seiten
betrachten. Ferner wurde erprobt, Linienraster durch Linsenraster zu ersetzen oder diese durch Ultraschall zu
erzeugen. Versuche, die Bilder durch Raster zu trennen, haben sich in der Filmtechnik nicht behaupten können, auch
nicht solche, die die Bildtrennung in die Bildwand verlegten, da sie zu aufwendig sind. Auch bei
Filmaufnahmen mit der "bewegten" Kamera wird infolge der
Bewegung jeweils das Folgebild durch das im Auge noch haftende vorhergehende und von einem benachbarten Ort
aufgenommene Bild zu einem Stereobild ergänzt. So erzielt man bei gleichbleibendem Sinn der Bildfolge einen
einwandfreien Stereoeffekt.
Die Stereoskopie ist also ein Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Stereobildpaaren. Mit dem Stereoskop wird
das jedem Auge zugeordnete Halbbild dargeboten, so daß ein echter räumlicher Eindruck entsteht. Pseudoskopisch heißt
ein stereoskopisches Bild, wenn dem rechten Auge das linke Halbbild und dem linken Auge das rechte Halbbild
dargeboten wird. In Wirklichkeit vornliegende Bildpunkte erscheinen hintenliegend und umgekehrt. Die
Raumwahrnehmung beim Sehen hat also zur Grundlage das zweiäugige Sehen (binokular). Während aus sehr großer
Entfernung parallel einfallende Strahlen auf beiden Netzhäuten identische, d.h. einander völlig entsprechende
Netzhautstellen treffen, fallen die Bilder von nahen Gegenständen (konvergente Strahlen) auf seitlich etwas
verschobene (quer-disparate) Netzhautstellen, da die beiden Netzhäute um den Augenabstand seitlich voneinander
entfernt sind. Der Verschmelzungsakt wird als Tiefenwahrnehmung bewußt. Je größer die Differenzen der
Netzhautstellen, desto näher erscheint der Gegenstand. Die Gesamtheit der auf korrespondierenden Netzhautstellen sich
abbildenden Punkte heißt Horopter. Die Bilder aller anderen Punkte liegen auf sehrichtungsungleichen, nicht
identischen (disparaten) Netzhautstellen. Ist die Disparation beträchtlich, so erscheint der betreffende
Punkt in Doppelbildern. Ausgehend von dieser anatomischen Erkenntnis arbeiten die bekannten Bildbetrachter für
stereoskopische Bilder.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 82 12 240.7 ist ein
Bildbetrachter für stereoskopische Bilder, insbesondere
zur Betrachtung von zwei, mittels zweier Kameras stereoskopisch fotographierter Bilder, mit einer zwei in
Augenabstand angeordneten Fenster aufweisenden bri1lenförmige Maske und eine mit Abstand von der Maske
angeordneten Bildhalterung bekannt, bei der die Bildhalterung an einer Seite einer Grundplatte angeordnet
ist, an deren gegenüberliegenden Seite über ein, vorzugsweise mindestens begrenzte Schwenkbewegungen
ermöglichendes Verbindungsglied die Maske befestigt ist.
Mit diesem Bildbetrachter wird gemäß dem bekannten Verfahren versucht, ein Raumbild zu erzeugen. Da jedoch
ein Auge immer versucht, den fixierten Punkt des anderen Auges anzupeilen, wird es eine nicht unerhebliche Zeit
dauern, bis der Räumlichkeitseindruck beim Betrachter entsteht. Oftmals gelingt es dem Betrachter trotz größter
Konzentration nicht zu diesem Eindruck zu gelangen.
Vorrichtungen, d.h. Bildbetrachter für stereoskopische Aufnahmen sind ferner aus dem deutschen Gebrauchsmuster
G 87 00 423.2 oder dem G 89 03 893.2 bekannt.
Schließlich ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 91 540.2 ein faltbarer Diapositivbetrachter für
stereoskopische Bilder bekannt, welcher auf der Basis der gleichen, zuvor beschriebenen Verfahren arbeitet.
Aus der EP 0 047 800 A2 ist ein Verfahren zur Raumbildbetrachtung mit einem speziell angefertigten
Prisma bekannt. Dieses hat die Eigenschaft, Blickwinkel zu reflektieren oder durch das Prisma hindurch zu lassen. Die
betrachtende Person muß in einer fest definierten
• *
Blickrichtung auf das Prisma schauen. Dadurch wird
erreicht, daß z.B. das rechte Auge auf eine spiegelnde Oberfläche gerichtet ist und dadurch ein 3-D-Teilbild
wahrnimmt. Das linke Auge ist winkelig etwas verschoben auf das Prisma gerichtet und kann dadurch durch das Prisma
hindurch schauen und nimmt so das zweite 3-D-Teilbild wahr. Dadurch entsteht dem Betrachter ein Gesamt-3-D-Eindruck.
Dieses Verfahren ist ungeeignet, um z.B. auf einer Zeitungsseite abgedruckte Bilder dazustellen, da das
benannte Prismenverfahren eine winkelige Anordnung der 3-D-Teilbilder
voraussetzt. Aufgrund des Systems des reflektierenden Prismas wird der Grundproduktionspreis
eines 3-D-Betrachters erheblich kostenintensiv.
All den bekannten Verfahren und Vorrichtungen lastet der Nachteil an, daß die Betrachtung von Raumbildern nicht
jeder Person möglich ist, da die Augen eines. Menschen sich immer auf einen gemeinsamen Punkt fixieren. Es gibt nur
wenige Menschen, die ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können. Oftmals gelingt es der betrachtenden
Person nicht die nötige Konzentration aufzubringen, so daß
bevor der Raumbildeindruck entstehen kann, der Versuch abgebrochen wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Erkenntnis
über die Fixierung eines gemeinsamen Punktes der Augen ausnutzt, um nahezu allen beidäugig sehenden Menschen das
räumliche Sehen beim Betrachten von Raumbildern zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung
nach dem Kennzeichen des vorgeschlagenen Hauptanspruchs gelöst.
Besonders bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Um nun die Tatsache, daß die Augen eines Menschen sich immer auf einen gemeinsamen Punkt fixieren erfindungsgemäß
ausnutzen, wird zur Generierung von Raumbildern unter der Verwendung von den bekannten Stereobildpaaren, welche mit
einer Stereokamera aus versetzten Standpunkten aufgenommen werden oder auch ein solcher Versatz durch geeignete
Mittel simuliert wird, wie dies bei Computeranimationen möglich ist und diese Bilder dann zum Zwecke der
Wiedergabe in einen definierten Abstand zueinander positioniert werden, zumindest ein Bild dieses
Stereobildpaares spiegelbildlich wiedergegeben, wobei auf
einer vorgebbaren Trennlinie beider Bilder ein, eine Spiegelfläche aufweisender Betrachter so zu dem Bildpaar
ausgerichtet wird, daß eine räumliche Trennung beider Bilder und der betrachtenden Augen bewirkt wird, und sich
das spiegelbildlich dargestellte Bild auf die
Spiegelfläche des Betrachters seitenrichtig projiziert, derart, daß beide Augen das jeweils ihnen zugeordnete Bild
gleichzeitig erfassen, wobei ein Auge das seitenrichtige und das andere Auge das seitenrichtig projizierte
Spiegelbild erfaßt und der Räumlichkeitseindruck entsteht.
Erfindungsgemäß besteht auch die Möglichkeit, ein Betrachter mit einer beidseitigen Spiegelfläche zu
versehen, so daß eine Invertierung der abgebildeten Objekte entsteht. Eine solche Invertierung erfolgt auch
dann, wenn die Spiegelfläche des Betrachters so ausgerichtet wird, daß das seitenrichtige Bild auf die
Spiegelfläche projiziert wird. Bei den daraus entstehenden Falschbildern entsteht der Raumeindruck, bei dem die
Objektpositionen invertiert sind; d.h. Objekte, die weit von der Person entfernt sind, stehen im Vordergrund,
während Objekte, die sich nahe an der Person befinden, im Hintergrund abgebildet werden. Durch diese
Betrachtungsweise entsteht ein 3-D-HohlbiId.
Bevorzugterweise wird der horizontale Aufnahmeabstand
zwischen Kamera und Objekt bei Wahl zweier unterschiedlicher Blickwinkel zur Erzeugung des
stereoskopischen Bildes zwischen 5,5 und 7,5 cm gewählt. Die Aufnahmevorrichtung zur Erzeugung des stereoskopischen
Bildes besitzt eine vertikale Konstanz.
Bevorzugterweise beträgt die Bildüberlappung ca. 3 Grad,
wobei die Aufnahmevorrichtung beispielsweise jeweils um ca. 1,5 Grad zueinander gedreht wird. Beide Bilder werden
horizontal in einer Ebene unter vertikaler Konstanz angeordnet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung geht aus von einem Objektträger, auf dem das Stereobildpaar angeordnet ist
und mit Mitteln zur Betrachtung der Bilder, wobei erfindungsgemäß auf dem Objektträger mindestens ein Bild
eines Bildpaares spiegelbildlich dargestellt ist und daß
das Mittel zur Betrachtung der Bilder mindestens aus einem
auf der festlegbaren Trennlinie der Bilder ausrichtbaren Betrachter mit einer Trennscheibe besteht, welcher auf
mindestens einer Seite eine Spiegelfläche aufweist, auf die mindestens ein auf dem Objektträger befindliches Bild
projizierbar ist und mittels der das Sichtfeld der betrachtenden Augen trennbar ist.
Somit kann die Vorrichtung aus Einzelelementen oder auch aus einem Kompaktgerät bestehen, das zugleich
Distanzhalter, Objektträger und Betrachter ist.
Der Objektträger kann aus Papier, Folie, Pappe, Kunststoff, Holz, Metall, Glas oder anderen geeigneten
Materialien geschaffen sein.
Auch besteht die Möglichkeit den Objektträger in Form eines Bildschirmes einzusetzen. Auf dem Bildschirm können
dann die durch herkömmliche Mittel aufgenommenen Stereobildpaare gezeigt werden, während der Betrachter als
eine Art Maske auf dem Bildschirm aufgesetzt wird. Mit dieser Ausführungsvariante der Erfindung können teuere
3-D-Simulationensprogramme ersetzt werden. Bei der Arbeit mit einem Computer besteht
selbstverständlich auch die Möglichkeit die Aufnahmetechnik der Stereobildpaare durch geeignete Mittel
zu ersetzen. Der Versatz der Aufnahmetechnik kann durch ein Rechnerprogramm ersetzt werden.
Der sehr wichtige Grundgedanke der vorliegenden Erfindung, das Sichtfeld der betrachtenden Person zu trennen, kann in
einer einfachsten Ausführunsform dadurch verwirklicht
werden, daß die Trennscheibe die Betrachtungsvorrichtung darstellt. Natürlich kann die Trennscheibe auch Teil einer
solchen Betrachtungsvorrichtung sein. Bevorzugterweise ist die Spiegelfläche der Trennscheibe aus einem nicht
verzerrenden Oberflächenspiegel geschaffen.
Analog zum Objektträger besteht die Möglichkeit dem Betrachter aus den verschiedensten geeigneten Materialien
zu schaffen. Es bieten sich hierbei Papier, Folie, Pappe, Kunststoff, Holz, Metall oder Glas an.
Als besonders geeignet konnten erfindungsgemäß folgende
Abmessungen des Betrachters festgelegt werden. Sehr vorteilhaft ist es, wenn die Betrachterhöhe = mindestens
zweimal die Bildbreite plus den Bildabstand beträgt, während die Betrachterbreite = mindestens die Bildhöhe
beträgt. Der Bildabstand sollte mindestens so groß wie die Betrachtertiefe sein. Der Betrachter steht vertikal,
senkrecht und mittig zwischen beiden Bildern, wobei er rechtwinkelig zu den Bildern ausgerichtet ist.
In einer einfachsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung besteht der Betrachter lediglich aus der Trennscheibe, die zum Zwecke der korrekten Ausrichtung
eine Auflagequerstrebe aufweisen kann. Die zur Nase oder zu den Augen der betrachtenden Person gerichtete
Trennscheibe des Betrachter oder der Betrachter selbst, besitzt eine entsprechende Abschrägung, um das Heranführen
der Nase nicht zu behindern. Anstelle dieser Abschrägung kann auch eine Rundung eingearbeitet sein.
Bevorzugterweise besitzt der Objektträger eine flächige Gestalt. Er kann aber zur Erzielung verschiedener Effekte
auch gewölbt sein oder eine Winkelstellung aufweisen.
ßevorzugterweise beträgt bei Wahl einer Winkelstellung für
den Objektträger dessen Innenwinkel, der sich über die Trennlinie beider Bilder erstreckt, weniger als 180 Grad.
Hier kann je nach verwendeter Spiegelart oder auch Abbildung eine Idealwinkelstellung gewählt werden, die
nach einer weiteren besonders bevorzugten Ausführunsform der vorliegenden Erfindung variabel verstellbar und
fixierbar ist.
Anhand den beigefügten Zeichnungen, die besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, wird
diese nun näher beschrieben.
Dabei zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung der vorliegenden Erfindung, wobei anhand einer Illustration eines
Betrachters eine erste Anwendungsvariante beschrieben wird.
Figur 2 eine Alternative zur ersten Anwendungsweise;
Figur 3 eine weitere Variante der erfindungsgemäß möglichen Anwendung.
Figur 4 eine mögliche Formgebung des Objektträgers, hier winkelförmig.
Figur 5 eine schematische Darstellung der Aufnahmevorrichtung und dem Aufnahmeobjekt;
Figur 6 zwei Varianten möglicher Stereobildpaare; Figur 7 die Stereobildpaare in einer Winkelstellung;
Figur 8 eine schematische Darstellung des Betrachters, bestehend aus einer Trennscheibe mit links
angeordneter Spiegelfläche;
Figur 9 eine Version gegenüber Figur 8, bei der der Spiegel rechts angeordnet ist;
Figur 10 eine Betrachtervariation in Form einer Trennscheibe mit beidseitigem Spiegel;
Figur 11 den Objektträger mit der Angabe einer Auswahl von erfindungsgemäßen Abmessungen;
Figuren 12
bis 14 drei verschiedene Betrachtervariationen und
Figuren 15
bis 18 verschiedene Versionen der Betrachteranordnung in der Draufsicht.
Figur 1 zeigt den auf dem Objektträger 1 ausgerichtete Betrachter 8 in Form einer Trennscheibe 3. Mit dem
Bezugszeichen 6 und 7 sind die Augen der betrachtenden Person gekennzeichnet. Es ist deutlich zu erkennen, daß in
Figur 1 das linke Auge 6 gegenüber dem rechten Auge 7 eine Winkelstellung einnimmt. Diese Winkelstellung, welche
daraus resultiert, daß das eine Auge das gleiche Bild wie das andere Auge fixieren will, wird dazu ausgenutzt, um
die Erfindung anzuwenden. Die Trennscheibe 3 besitzt in diesem Ausführungsbeispiel auf einer Seite eine
Spiegelfläche 5. Die auf dem Objektträger 1 befindlichen Bilder 2 sind in dieser Darstellung schematisch nach oben
geklappt und mit dem Symbolzeichen "B" versehen. Hieraus läßt sich erkennen, daß das rechte Bild 2b seitenrichtig
abgebildet ist, während das linke Bild 2a spiegelbildlich
zum Bild 2b auf dem Objektträger 1 angeordnet ist. Neben dieser ersten erfindungsgemäßen Maßnahme besitzen die
Bilder zueinander einen, in der Stereoskopie üblichen Versatz. Dieser Versatz ergibt sich aus der
Aufnahmetechnik, wie eingangs beschrieben. Auf der Spiegelfläche 5 projiziert sich das spiegelbildlich
dargestellte Bild 2a nun in seitenrichtiger Darstellung, wobei das linke Auge 6 das seitenrichtig dargestellte
Spiegelbild über die Spiegelfläche 5 erfaßt, während das rechte Auge 7 direkt das seitenrichtige Bild 2b aufnimmt.
Im Gehirn erfolgt nun eine Verschmelzung zu einem Bild, wobei der Raumeindruck entsteht.
Es ist hierbei noch anzumerken, daß der Betrachter 8 bzw. die Trennscheibe 3 exakt auf der Trennlinie 4 beider
Bilder 2a und 2b ausgerichtet wird.
Die Figur 2 zeigt die umgekehrte Situation, bei der das rechte Bild 2b als Spiegelbild vorliegt. Der Betrachter 8
bzw. die Trennscheibe 3 wird dann so ausgerichtet, daß die Spiegelfläche 5 auf das rechte Bild zeigt.
Die Figur 3 zeigt eine Variante der vorliegenden Erfindung, wobei das linke Auge auf die Spiegelfläche 5
gerichtet ist, auf welcher sich das zuvor seitenrichtige Bild nun spiegel verkehrt projiziert. Bei dieser Variante
entsteht ein sogenanntes 3-D-Hohlbild. Beispielsweise ist
der 3-D-Betrachter mit zwei Oberflächenspiegeln ausgestattet. Es kann aber auch der Oberflächenspiegel dem
seitenrichtig abgebildeten Bild zugewandt werden. Somit ergibt sich ein Bildeffekt, der dadurch entsteht, daß sich
die Person auf das spiegelverkehrte Bild konzentriert und sodurch der 3-D-Eindruck entsteht, bei dem jedoch die
Objektpositionen invertiert sind, d.h. Objekte, die weit von der Person entfernt sind, stehen im Vordergrund,
während Objekte, die sich nah an der Person befinden, im Hintergrund abgebildet werden.
Die Figur 4 zeigt eine Variante der vorliegenden Erfindung, bei der der Objektträger 1 eine Winkelstellung
aufweist. Der Winkel "Alpha" zwischen beiden Schenkeln 10a und 10b wird entsprechend dem verwendeten Betrachter und
den dargetellten Objekten gewählt und ist jedenfalls kleiner als 180 Grad.
Aus Figur 5 geht nochmals die Aufnahmevorrichtung in ihrer
Position gegenüber dem Aufnahmeobjekt 12 hervor. Die Aufnahmevorrichtung 11 kann aus zwei Einzelaufnahmegeräten
bestehen, die gegenüber dem Aufnahmeobjekt 12 in einem definierten Abstand positioniert werden. Um das
stereoskopische Bild zu erzeugen, muß das Aufnahmeobjekt 12 aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen
werden. Erfindungsgemäß wird ein Aufnahmeabstand zwischen
horizontal 5,5 und 7,5 cm gewählt. Vertikal dürfen die Aufnahmevorrichtungen nicht verschoben werden. Die
Bildüberlappung muß ca. 3 Grad betragen, d.h. die Aufnahmevorrichtungen müssen jeweils um 1,5 Grad
zueinander gedreht sein.
Die Figur 6 zeigt zwei Objektträger 1, wobei bei dem
Objektträger 1a die Version vorliegt, bei dem das Bild links gespiegelt ist, während bei dem Objektträger 1b das
rechte Bild 2b gespiegelt ist.
Die Figur 7 zeigt wiederum zwei Versionen, wobei der linke Objektträger 1a eine Winkelstellung aufweist und das linke
Bild 2a gespiegelt ist, während der abgewinkelte Objektträger 1b ein auf der rechten Seite gespiegeltes
Bild 2b besitzt.
Die Figuren 8 bis 10 zeigen drei Varianten des Betrachters 8 in Frontansicht, wobei der Betrachter 8 lediglich aus
der Trennscheibe 3 besteht.
Gemäß der Figur 8 ist die Spiegefläche 5 auf der linken Seite der Trennscheibe 3 bzw. des Betrachters 8
angeordnet, während in Figur 9 diese Spiegelfläche 5 auf der rechten Seite angeordnet ist.
Die Figur 10 zeigt die Trennscheibe 3 mit einer auf beiden Seiten angeordneten Spiegelfläche 5.
Anhand der Figur 11 soll auf die Dimension des Objektträgers 1 und der Bildpaare 2 eingegangen werden.
Die Gesamtbildbreite, d.h. der Abstand zwischen beiden äußeren Bildrändern ist mit dem Kennzeichen G vermerkt,
während die Bildhöhe das Zeichen BH trägt. Der Bildabstand zwischen beiden Bildern 2a und 2b ist variabel.
Figur 12 zeigt eine erste Variante des Betrachters 8 bzw.
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• *
der Trennscheibe 3. Die Betrachterhöhe H soll größer sein als die Gesamtbildbreite G. In Figur 13 besitzt der
Betrachter eine Abschrägung 13 während gemäß Figur 14 eine Rundung 14 vorgesehen ist. Die Breite des Betrachters 8
bzw. der Trennscheibe 3 ist mit dem Zeichen BB gekennzeichnet, wobei die diese mindestens so groß wie die
Bildhöhe BH sein soll.
Die Figuren 15 bis 18 zeigen verschiedene Betrachteranordnungen in der Draufsicht. Gemäß Figur 15
wird der Betrachter 8 bzw. die Trennscheibe 3 auf die Trennlinie 3 gesetzt, derart, daß die Spiegelfläche 5 nach
links ausgerichtet wird, um das dort spiegelbildlich aufgebrachte Bild 2a in Projektion aufzunehmen.
Die Figur 16 zeigt die umgekehrte Situation, wobei auf dem Objektträger 1 das rechte Bild 2b als Spiegelbild
aufgebracht ist. Hier ist dann der Betachter -8 bzw. die Trennscheibe 3 so ausgerichtet, daß deren Spiegelfläche
nach rechts weist.
Figur 17 zeigt eine Version der vorliegenden Erfindung, bei der die Spiegelfläche 5 beidseitig auf der
Trennscheibe 3 angeordnet ist, wobei gemäß Figur 18 die Positionen der Bilder 2a und 2b gegenüber der Figur M
vertauscht sind.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, mit der die Generierung von Raumbildern auf
einfachste und schnellste Art und Weise erfolgt, da durch die Ausnutzung der Winkelstellung der Augen diesen sofort
das jeweils richtige Bild zugeordnet wird und die Raumbildverschmelzung erfolgen kann.
| 1 | Objektträger |
| 2 | Bildpaar |
| 2a | linkes Bild |
| 2b | rechtes Bild |
| 3 | Trennscheibe |
| 4 | Trennlinie |
| 5 | Spiegelfläche |
| 6 | Auge |
| 7 | Auge |
| 8 | Betrachter |
| 9 | Auflagequerstrebe |
| 10a | Schenkel von 1 |
| 10b | Schenkel von 1 |
| 11 | Aufnahmevorrichtung |
| 12 | Aufnahmeobjekt |
| 13 | Abschrägung |
| 14 | Rundung |
Claims (30)
1. Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern unter Verwendung von Stereobildpaaren, welche mit einer
Stereokamera aus versetzten Standpunkten aufgenommen werden oder durchgeeignete Mittel ein solcher
Versatz simuliert wird und zum Zwecke der Wiedergabe in einem definierten Abstand zueinander positioniert
werden, mit einem Objektträger auf dem das Stereobildpaar angeordnet ist und mit Mitteln zur
Betrachtung der Bilder,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Objektträger (1) mindestens ein Bild (2a oder 2b) eines Bildpaares (2) spiegelbildlich
dargestellt ist und daß das Mittel zur Betrachtung der Bilder (2a/2b) mindestens aus einem auf einer
festlegbaren Trennlinie (4) der Bilder (2a/2b) ausrichtbaren Betrachter (8) mit einer Trennscheibe
(3) besteht, welche auf mindestens einer Seite eine Spiegelfläche (5) aufweist, auf die mindestens ein
auf dem Objektträger (1) befindliches Bild (2a/2b) projizierbar ist und mittels der das Sichtfeld der
betrachtenden Augen (6,7) trennbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Objektträger (1) aus Papier besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Objektträger (1) aus einer Folie besteht.
:♦:♦
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) aus Pappe besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) aus Kunststoff besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) aus Holz besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) aus Metall besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) aus Glas besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) als Bildschirm ausgebildet
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennscheibe (3) die Betrachtungsvorrichtung
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennscheibe (3) Teil einer
Betrachtungsvorrichtung ist.
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12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelfläche (5) der Trennscheibe (3) aus
einem nicht verzerrenden Oberflächenspiegel geschaffen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Papier besteht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Folie besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Pappe besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Kunststoff besteht.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Holz besteht.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Metall besteht.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus Glas besteht.
• ·
20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des Betrachters (8) wie folgt
sind:
a) Betrachterhöhe(H) = mindestens zweimal die Bildbreite plus den Bildabstand;
b) Betrachterbreite (BB) = mindestens Bildhöhe (BH).
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildabstand mindestens so groß ist, wie die
Betrachtertiefe.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) vertikal, senkrecht und
mittig zwischen beiden Bildern (2a/2b) positionierbar ist, wobei der Betrachter (8)
rechtwinkelig zu den Bildern (2a/2b) steht.
23. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) aus der Trennscheibe (3)
besteht, die zum Zwecke der korrekten Ausrichtung eine Auflagequerstrebe (9) aufweist.
24. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Betrachter (8) bzw. die Trennscheibe (3)
eine zu den Augen (6,7) der betrachtenden Person
gerichtete Abschrägung (13) aufweist.
25. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betrachter (8) bzw. die Trennscheibe (3)
eine zu den Augen (6,7) der betrachtenden Person gerichtete Rundung (14) aufweist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß der Objektträger (1) flächig ausgebildet ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) gewölbt ausgebildet ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) eine Winkelstellung
aufweist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Trennlinie (4) ragende Innenwinkel
"Alpha" des Objektträgers (1) zwischen beiden Bildern (2a/2b) eines Bildpaares (2) weniger als
180 Grad beträgt.
30. Vorrichtung nach Anspruch 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung des Objektträgers (1)
variabel verstell- und fixierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505516U DE29505516U1 (de) | 1995-04-05 | 1995-04-05 | Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505516U DE29505516U1 (de) | 1995-04-05 | 1995-04-05 | Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29505516U1 true DE29505516U1 (de) | 1995-06-14 |
Family
ID=8006208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29505516U Expired - Lifetime DE29505516U1 (de) | 1995-04-05 | 1995-04-05 | Vorrichtung zur Generierung von Raumbildern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29505516U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997042539A1 (en) * | 1996-05-08 | 1997-11-13 | Image Quest Limited | A display system |
-
1995
- 1995-04-05 DE DE29505516U patent/DE29505516U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997042539A1 (en) * | 1996-05-08 | 1997-11-13 | Image Quest Limited | A display system |
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