DE29505451U1 - Anbaugehäuse für eine Lampenfassung in Leuchtengehäusen - Google Patents
Anbaugehäuse für eine Lampenfassung in LeuchtengehäusenInfo
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Description
25
30
Die Erfindung bezieht sich auf ein Anbaugehäuse für eine Leuchtenkörperwand für eine bzw. mit einer in ihm montierten
bzw. montierbaren Lampenfassung, wobei das aus Isolierstoff bestehende Anbaugehäuse etwa topfförmig ausgebildet
ist mit einem Boden, Seitenwänden und einer ins Leuchteninnere weisenden Öffnung, derem Rand Rastmittel zur Verankerung
des mit seinem Boden bezüglich der Leuchtenkörperwand nach außen weisend angebrachten Topfes an einem Ausschnitt
der Leuchtenkörperwand zugeordnet sind und die Lampenfassung bodennah im Innern des Topfes anzubringen ist.
Bei insbesondere Leuchtstofflampen-Deckeneinbauleuchten
für Rasterdecken besteht eine Besonderheit darin, daß die wannenförmigen Leuchtenkörper in Relation zu den zu
verwendenden Leuchtstofflampen aufgrund der Leuchtenraster—
maße eine zu geringe Länge aufweisen. Es ist deshalb üblich, an einem Stirnende der Leuchte die Lampenfassungen in
einem Anbaugehäuse anzuordnen, das auch "Montagekasten"
Postgiroamt
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{BLZ 3rt0 100 43! W 04-43 I
. vftiiiJuM V,plf sbi{ilAiamli$ltj#
O»M)icrzftJnk AG
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101 R'll 024
R2.1
USt-IdNr. VAT-No. DR I 2
Brökelmann, Jaeger & Busse GmtfH'S C4>. : .' : ::..
oder "Rucksack" genannt wird und den Lampeneinbauraum über die Leuchtenkörperwand hinaus vergrößert. Das als Kunststoff
spritzgießteil gefertigte Anbaugehäuse ist ein topfförmiger Kasten und wird von der Innenseite des Leuchtenkörpers
mit seinem Boden voraus durch einen Ausschnitt in der Leuchtenkörperwand gesteckt, bis sein Flanschrand an
der offenen Topfseite mit dem Ausschnitt der Leuchtenkörperwand verrastet. Der Boden des Anbaugehäuses weist Halterungen,
z.B. in Form von Durchbrüchen auf zum Eingriff von Befestigungs-Rastzapfen der Lampenfassung.
Diese besondere Anordnung und Ausgestaltung bringt einige Schwierigkeiten bei der Bestückung eines Leuchtenkörpers
mit den Fassungen und im Zuge der Leiteranschlüsse mit sich. Bei manueller Verdrahtung geht man in der Regel
so vor, daß man zunächst die Leiterenden in die Anschlußklemmen der betreffenden Fassung einsteckt, dann die Fassung
in das Anbaugehäuse einrastet und dieses mit Fassung und angeschlossenen Leitern versehene Anbaugehäuse in der
Leuchtenkörperwand verankert. Das ist umständlich.
Noch größere Probleme treten dann auf, wenn eine Leuchte automatisch verdrahtet werden soll, z.B. nach dem
Prinzip der noch nicht veröffentlichten Patentanmeldung
P 44 38 254.7, vorzugsweise mit Hilfe eines robotergesteuerten Leitungsverlegewerkzeugs. Denn ohne besonderen Aufwand
ist der Roboter nicht in der Lage, die Arbeitsschritte der soeben geschilderten manuellen Verdrahtung oder einer
ähnlichen nachzuvollziehen. Hier müssen andere Wege beschritten werden.
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Brökelmann, Jaeger & Busse GrtitSH.S CvV,
Der Erfindung liegt demzufolge im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, ein Anbaugehäuse für eine Leuchtenkörperwand
für eine bzw. mit einer in ihm montierten bzw. montierbaren Lampenfassung in Vorschlag zu bringen, dessen
neue Anordnung und Gestaltung die automatische Verdrahtung von solchen Anbaugehäusen zugeordneten Lampenfassungen problemlos
ermöglicht.
Eine erste grundlegende Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das Anbaugehäuse Mittel zu seiner vorübergehenden
Verankerung am Ausschnitt der Leuchtenkörperwand in einer schon lagegerecht orientierten Vormontagestellung aufweist,
in der es sich zumindest überwiegend noch im Innen— raum des Leuchtenkörpers befindet, und daß es in Flucht zu
den seitlich an der in dem Anbaugehäuse befestigten Lampenfassung vorgesehenen Leitereinstecköffnungen in gegenüberliegenden
Seitenwänden jeweils eine Öffnung zum Durchstecken eines Leiters aufweist.
Eine selbständige Alternativlösung zur Lösung der gestellten Aufgabe besteht im wesentlichen darin, d^ß das Anbaugehäuse
Mittel zur vorübergehenden Verankerung seines vom sonstigen Gehäusekörper getrennt handhabbaren Bodens
nahe seinem Öffnungsquerschnitt aufweist und mit Führungen versehen ist, längs denen der Boden vom Öffnungsquerschnitt
in seine bestimmungsgemäße Endposition im Anbaugehäuse verschiebbar ist.
In diesem Fall kann der Gehäusekörper des Anbaugehäuses sofort in seiner endgültigen Zuordnung am Leuchtenwandausschnitt
befestigt werden. Die Lampenfassung steht zur Verdrahtung im Innenraum des Leuchtenkörpers dadurch
Brökelmann, Jaeger & Busse Gmbji *| Co. ·
zur Verfügung, daß der sie tragende Bodenteil im Bereich des Öffnungsquerschnitts des Anbaugehäuses derart angeordnet
ist, daß die Lampenfassung von den erforderlichen Seiten her frei zugänglich ist, also beispielsweise von vorn
5 oder den Seiten für den Leiteranschluß sowie von oben für den Prüfkopf. Um sodann die Lampenfassung an ihre Bestimmungsposition
außerhalb der Leuchtenkorperstirnwand zu bringen, wird sie samt dem Boden längs der Führungen innerhalb
des Gehäusegrundkörpers längsverschoben.
Der Boden kann trotz des Gedankens, ihn nach Ausführen der Leiteranschlüsse bezüglich des restlichen Anbaugehäuses
zu verlagern, gleichwohl als gemeinsam mit dem sonstigen Gehäusekörper des Anbaugehäuses gefertigtes Bauteil ausgebildet
sein, indem er in einer bezüglich des restlichen Anbaugehäusekörpers Öffnungsquerschnittsnahen Vormontagestellung
mit diesem über als Sollbruchzonen ausgebildete Werkstoff brücken verbunden ist.
Als Folge dieser Ausgestaltungen des Anbaugehäuses im Rahmen der Erfindung ist sowohl die manuelle als vor allem
auch die maschinelle Verdrahtung der später verborgen angeordneten Lampenfassungen wesentlich vereinfacht. Bei beiden
Varianten ist die vormontierte Lampenfassung so bereitgehalten, daß sie vom Innenraum des Leuchtenkörpers her zugänglich
ist, also vom üblichen Bewegungsraum des Leiter— verlegewerkzeugs aus. Die anzuschließenden Leiter können
nahe der Leuchtenkorperstirnwand in die Lampenfassung eingesteckt
und darin kontaktiert werden. Danach ist - und auch das kann mit Hilfe des Leiterverlegewerkzeugs automatisch
durchgeführt werden - die bis dahin lediglich erst in einer Vormontagestellung befindliche Lampenfassung mittels
Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH ·$ Cq":"" :"::"'
einer linearen Bewegung aus der im Leuchtenkorperraum gelegenen
Anordnung in ihre bestimmungsgemäße Position in Richtung außerhalb desselben zu verschieben.
Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben und auch aus der
nachfolgenden Beschreibung der Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen:
10
10
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines mit den erforderlichen Bauelementen und Leiterzügen bestückten
Leuchtenkörpers einer Leuchte für Leuchtstofflampen, die mit zwei Anbaugehäusen an der Leuchtenkörperstirnwand
ausgerüstet ist,
Fig. 2 eine schaubildliche, teilweise aufgeschnittene Darstellung eines mit einer Lampenfassung bestückten
und in einer Leuchtenkörperwand in Vormontagestellung
einsteckenden Anbaugehäuses entsprechend einer
ersten grundsätzlichen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 das Anbaugehäuse nach Fig. 2 in seiner Endposition mit an die Lampenfassung angeschlossenen Leitern,
Fig. 4—7 die einzelnen Arbeitsschritte bei automatischer Verdrahtung,
Fig. 8 eine Ansicht auf eine zweite Ausführungsform, bei der das Anbaugehäuse an einer Leuchtenkörperstirnwand
bereits endgültig verankert ist, sein mit ei—
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Brökelmann, Jaeger & Busse GmIsH *S Col. I .' I I
ner Lampenfassung bestückter Boden aber noch eine Vormontagestellung einnimmt,
Fig. 9 die Ausführungsform nach Fig. 8, wobei der Boden
nun an das bestimmungsgemäße Ende des Anbaugehäuses
versetzt ist,
Fig. 10 und 11 Längsschnittdarstellungen zu den Figuren 8
und 9, und
10
10
Fig. 12 eine Ansicht auf den rückwärtigen bzw. leuchtenau-
ßenseitigen Teil der in Fig. 8 gezeigten Anordnung.
Fig. 1 zeigt eine insgesamt mit 10 bezeichnete Deckenraster-Einbauleuchte
10 für zwei nicht dargestellte, stirnseitig gesockelte Leuchtstofflampen in Röhrenform. Zur
mechanischen Halterung und zum elektrischen Anschluß der Lampen dienen je zwei paarig angeordnete Lampenfassungen
11, von denen zwei an einer Leuchtenkörperstirnwand 12 und die beiden anderen in mit 13 bezeichneten Anbaugehäusen angeordnet
sind.
Weitere Bauelemente einer Leuchtstoffleuchte sind, wie
in Fig. 1 zeigt: Eine elektrische Anschlußklemme 14, zwei Vorschaltgeräte 15, eine Kondensatorfassung 16, sowie zwei
Starter 17 mit den zugehörigen Starterfassungen 18. Für eine eventuell erforderliche Kompensation ist ein Kondensator
19 an die Kondensatorfassung 16 anschließbar. Diese
Bauelemente sind mittels der notwendigen Vielzahl von Leiterabschnitten 21 elektrisch miteinander verbunden, und
Leitungshalter 20 dienen der übersichtlichen wie vor allem sicheren Festlegung der Leitungen 21 .
Brökelmann, Jaeger S Busse GmbjH *£ Cd. &Idigr;
Während jede Lampe mit ihrem Sockel an einem Ende der Leuchte 10 bis knapp zur Leuchtenkörperstirnwand 12 heranreicht,
ragt sie mit ihrem gegenüberliegenden Ende über die entsprechende Stirnwand 22 hinaus und taucht in einen durch
jeweils ein Anbaugehäuse 13 künstlich verlängerten Einbauraum ein. Jedes Anbaugehäuse, im Fachjargon auch "Rucksack"
genannt, wird vom Innenraum des wannenförmigen Leuchtenkör-Jfc
pers 10 her durch einen Ausschnitt 23 in der Leuchtenkörperstirnwand 22 geschoben und verrastet am Rand des Ausschnitts
23 mit Hilfe von flanschrandnah angeformten, widerhakenartigen
Rastzungen 24.
Fig. 2 zeigt eine erste konkrete Ausgestaltung eines nach der vorliegenden Erfindung ausgestalteten und angeordneten
Anbaugehäuses, das dort mit Blickrichtung aus dem Innenraum des Leuchtenkörpers 10 zu sehen ist. Das Anbaugehäuse
13 ist im wesentlichen topfartig ausgebildet mit einem Boden 25, vier Seitenwänden 26, 27, 28 und 29 sowie
mit einem Flansch 30 an seiner offenen Seite. Dem den Öffnungsquerschnitt
42 definierenden Flansch 30 sind die ge- *w nannten Rastmittel 24 angeformt. Insgesamt stellt das Anbaugehäuse
ein einstückiges Spritzgießteil aus Kunststoff dar. Nahe seinem Boden 25 ist im Innenraum des Anbaugehäuses
13 eine Leuchtstofflampenfassung 31 angebracht. Dies geschieht in einem Vormontageschritt, bevor die Baueinheit
Anbaugehäuse/Lampenfassung 13/31 im Wandausschnitt 23 der Leuchtenkörperstirnwand 22 verankert wird.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
bestehen im Hinblick auf die Erfindung einige Besonderheiten. Eine wesentliche ist die, daß bodennah am Gehäusekör-
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per Federzungen 41 angeformt sind, mit deren Hilfe sich das Anbaugehäuse 13 in der dargestellten Vormontagestellung im
Leuchtenwandausschnitt 23 verankern läßt. Diese Einbaustellung ist schon lagegerecht orientiert, doch befindet sich
praktisch das gesamte Anbaugehäuse 13 noch innerhalb des
Leuchtenraumes, wo - und das ist wichtig - die Lampenfassung für eine insbes. automatische Verdrahtung bereitgehalten
ist.
Wie weiterhin aus Fig. 2 zu sehen ist, weist die Seitenwand 27 (wie auch die ihr gegenüberliegende Seitenwand
28) einen Wanddurchbruch als Durchstecköffnung 34 für einen elektrischen Leiter 21 auf. Die Durchstecköffnung 34 befindet
sich in Flucht zu einer Leitereinstecköffnung 33, die
jeweils an der betreffenden schmalen Außenseite der am Boden 25 befestigten Lampenfassung 31 angeordnet ist.
Zur knickfreien Führung des Leiters 21 und seines führenden abisolierten Endes ist der Abstand zwischen der Anbaugehäusewand
22 und der Lampenfassung 31 von einem Führungskanal 32 überbrückt. An den Außenseiten der Seitenwände
27 und 28 des Anbaugehäuses 13 sind weitere, jeweils aus zwei parallelbeabstandeten Rippen 46a bestehende
Führungen 46 angeformt, die sich jeweils von der Durchstecköffnung 34 bis zur Öffnungsebene 42 (Topföffnung)
des Anbaugehäuses 13 erstrecken und den Flansch 30 als Randausklinkung einschneiden. Die Rippen 46a haben
zweckmäßig einen derartigen Abstand voneinander, daß die Isolierumhüllung eines üblicherweise verwendeten Leiters 21
leicht klemmend in der Führungsrinne gehalten werden kann.
Brökelmann, Jaeger & Busse Gmi>TI *$ Cd. J .· J
• ·
Eine zweite Besonderheit des dargestellten Ausführungsbeispiels besteht darin, daß die obere oder Deck-Wand
29 des Anbaugehäuses 13 einen Wanddurchbruch 45 aufweist, der oberhalb der Fassung 31 angeordnet ist und dazu dient,
daß nach erfolgter Verdrahtung der Lampenfassung 31 der Prüfkopf eines elektrischen Funktionstestgeräts in an sich
bekannter Weise an die Fassung 31 ansetzbar ist.
Nach Abschluß der zu der Konstellation entsprechend Fig. 2 führenden, von einem robotergesteuerten Leiterverlegewerkzeug
problemlos innerhalb des Leuchtenraumes ausführbaren Arbeiten wird das fertige Anbaugehäuse 13 aus seiner
Vormontagestellung in die endgültige Position, wie sie in Fig. 1 und vor allem in Fig. 3 dargestellt ist, verschoben.
Auch das kann ein Roboterwerkzeug bewerkstelligen. Dabei rasten die Federzungen 41 automatisch aus, während in der
Endmontageposition die flanschrandnahen Rastzungen 24 die feste Verankerung des Anbaugehäuses 13 am Leuchtenwandausschnitt
22 übernehmen.
Die einzelnen wesentlichen Arbeitsschritte sind nochmals in den Fig. 4 bis 7 übersichtlich zusammengestellt,
und zwar zeigen Fig. 4 die Festlegung des Anbaugehäuses 13 an der Leuchtenkörperwand 22 in der Montageposition, Fig. 5
die Stellung des Leiterverlegewerkzeugs 38 für automatische Verdrahtung unmittelbar vor dem Anschluß eines Leiters 21
mit bereitgestelltem abisoliertem Leiterende 21a, Fig 6 die fertig verdrahtete Einheit und Fig. 7 schließlich den Endmontagezustand
der Baugruppe am Leuchtenblech. Fig. 4 bis 6 zeigen außerdem die Ausbildung eines Seitenwandfensters 34a
im hinteren Teil der Seitenwand 27 {ein entsprechendes Fenster ist in der nicht sichtbaren gegenüberliegenden Seiten-
Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH &*C6J.
wand ausgebildet), das groß genug ist, um den Arbeitskopf 40 des Leiterverlegewerkzeugs 38 nahe genug an die Leitereinstecköffnungen
der Lampenfassung 31 heranbringen zu können, so daß die gespendete Leitung 21 mit ihrem abisolierten
Ende 21a unmittelbar, d.h. frei, in die Anschlußklemmen der Lampenfassung 31 eingesteckt werden kann.
Das Lösungsprinzip, die Verdrahtung bei im Leuchtengehäuse eingerücktem Zustand des Anbaugehäuses vorzunehmen
und das Anbaugehäuse in entsprechender Position an der Leuchtenkörperwand zu fixieren, hat noch einen entscheidenden
weiteren Vorteil, wenn man diese Anordnung im Anschluß an die Verdrahtung so beläßt bis zur Verwendung der Leuchte
durch den Kunden, der das Anbaugehäuse dann gewissermaßen 'mit einem Griff in die bestimmungsgemäße Postion außerhalb
der Leuchtenkörperwand verschiebt. Solange sich nämlich das Anbaugehäuse noch nicht in seiner endgültigen Lage
außerhalb des Leuchtenkörpers befindet, benötigt die Leuchte insgesamt ein geringeres Verpackungsvolumen, und es
stehen, während sie noch mehrfach vor ihrem Einbau gehand— habt wird, auch keine nach außen vorragenden Bauteile im
Wege.
Im Unterschied zu der bisher beschriebenen Ausführung ist bei der zweiten konkreten Gestaltung des Erfindungsgegenstandes
entsprechend Fig. 8 bis 12 der Boden 25 des Anbaugehäuses 13 nicht unverrückbar fester Bestandteil des
letzteren, sondern als besonderes Teil ausgebildet.
In der Vormontagestellung nach den Fig. 8 und 10 befindet sich der Boden 25 als Träger für eine Lampenfassung
31 im Bereich des Öffnungsquerschnitts 42 des Anbaugehäu-
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ses, verschließt also gewissermaßen die Topföffnung des An—
baugehäuses 13. Beim konkret gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Boden 25 mittels Rastorganen bzw. Federzungen 41 in
das öffnungsseitige Ende, etwa in der Ebene des Flansches 30, im Anbaugehäuse-Grundkörper eingerastet. Deshalb kann
letzterer, wie aus den Zeichnungen ersichtlich, von vornherein in endgültiger Plazierung an der Leuchtenkörperwand
22 angebracht werden. Dennoch ist die Lampenfassung 31 auf der zum Innern des Leuchtengehäuses weisenden Seite der Gehäusestirnwand
22 von allen Seiten, mit Ausnahme ihres Bodens ihrer an der Bodenplatte 25 anliegenden Rückseite,
frei zugänglich. Es versteht sich, daß sich an die derart freistehend bereitgehaltene Lampenfassung 31 problemlos
mittels eines Leiterverlegewerkzeugs die Anschlußdrähte anschließen lassen, wobei es gleichgültig ist, ob die Lampenfassung
31 Leitereinstecköffnungen 33 auf ihrer Frontseite oder, wie in der Zeichnung gezeigt, an ihren beiden Schmalseiten
aufweist.
Nach vollzogenem Anschluß der Leiter 21, wird der Boden
25 mit der an ihm befestigten Lampenfasung 31 in Richtung des Pfeils 47 in Fig. 8 nach hinten geschoben, so daß
er aus der Öffnungsebene 42 an das hintere Ende des Anbaugehäuses 13 in dessen eigentlichen Bodenquerschnitt gelangt.
Selbstverständlich muß der Weg, den dabei auch die Leiter zurücklegen, zuvor durch Fördern einer entsprechenden
Drahtüberlänge berücksichtigt werden.
Um eine sichere Verlagerung der Bodenplatte 25 zu erreichen, sind an den Innenseiten der Anbaugehäusewände 26
und 29 Führungen 43 in Form von Nuten ausgebildet, mit denen entsprechende Federn 43a bzw. die Federzungen 41 des
Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH &*Cc>.
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Bodens formschlüssig zusammenwirken. Die Verankerung des Bodens 25 in seiner bestimmungsgemäßen Endlage im Bodenquerschnitt
des Anbaugehäuses 13 erfolgt mit denselben Federrastzungen 41 , mit denen zuvor die Montageposition im
Öffnungsquerschnitt gesichert war. Ein 'Durchschieben' des
Bodens 25 verhindern an der Rückseite des Anbaugehäuses 13 angeformte Anschläge 48.
Der Boden 25 kann, wie zuvor beschrieben, ein vom rohrförmigen Grundkörper des Anbaugehäuses 13 getrenntes
und getrennt zu fertigendes plattenartiges Teil sein. Man kann ihn jedoch auch in derselben Spritzgießform in einem
einzigen Arbeitsgang miterzeugen, und zwar in werkstoffeinheitlich-stoffschlüssiger
Zuordnung, indem man beispielsweise die Federzungen über als Sollbruchstellen dienende
dünne Werkstoffbrücken im Bereich des Flansches 30 an den Anbaugehäuse-Grundkörper anformt. Die Sollbruchstelle reißt
dann auf, wenn man beginnt, den Boden 25 innerhalb des Anbaugehäuse-Grundkörpers
nach hinten zu verschieben.
Eine gemeinsame Besonderheit beider grundlegender Verkörperungen der Erfindung ist in der Bereitstellung der
Lampenfassung 31 innen im Leuchtengehäuse vor der Ebene der Leuchtenkörperstirnwand 22 zu sehen, um die Leiter, Vorzugsweise
maschinell im Zuge der automatischen Verdrahtung der gesamten Leuchte, an die Fassung 31 anschließen zu können.
Sodann wird die Lampenfassung 31, entweder für sich allein entsprechend der in den Fig. 8 bis 12 oder mitsamt
dem Anbaugehäuse 13 nach der in den Figuren 2 bis 7 gezeigten Ausführung in die bestimmungsgemäße Position außerhalb
des eigentlichen Leuchtenkörperhohlraums versetzt.
Claims (10)
- Brökelmann, Jaeger S Busse GmbH &xgr;? £&sfgr;>. ; ;- 13 -Ansprüche1 . Anbaugehäuse für eine Leuchtenkörperwand für eine bzw. mit einer in ihm montierten bzw. montierbaren Lampenfassung, wobei das aus Isolierstoff bestehende Anbaugehäuse etwa topfförmig ausgebildet ist mit einem Boden, Seitenwänden und einer ins Leuchteninnere weisenden Öffnung, derem Rand Rastmittel zur Verankerung des mit seinem Boden bezüglich der Leuchtenkörperwand nach außen weisend angebrachten Topfes an einem Ausschnitt der Leuchtenkörperwand zugeordnet sind und die Lampenfassung bodennah im Innern des Topfes anzubringen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Anbaugehäuse (13) Mittel zu seiner vorübergehenden Verankerung am Ausschnitt der Leuchtenkörperwand (22) in einer schon lagegerecht orientierten Vormontagestellung aufweist, in der es sich zumindest überwiegend noch im Innenraum des Leuchtenkörpers (10) befindet, und daß es in Flucht zu den seitlich an der in dem Anbaugehäuse befestigten Lampenfassung (31) vorgesehenen Leitereinstecköffnungen (33) in gegenüberliegenden Seitenwänden (27, 28) jeweils eine Öffnung (34) zum Durchstecken eines Leiters (21) aufweist.
- 2. Anbaugehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich anbaugehauseaußenseitig jeder Öffnung (34) eine - insbesondere von zwei zueinander parallelen Längsrippen (46a) ausgebildete - rinnenartige, bis zur Topföffnung reichende Führung (46) für die Leiter (21) anschließt.
- 3. Anbaugehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstecköffnungen (34) als Seiten—Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH "IS?: CcJ. .".'"I ."._ 14 _wandfenster (34a) und so groß ausgebildet sind, daß der Arbeitskopf (40) eines automatischen Leiterverlegewerkzeugs (38) mindestens teilweise durch die Seitenwandebene greifen kann.
5 - 4. Anbaugehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur vorübergehenden Fixierung des Anbaugehäuses (13) am Ausschnitt (23) der Leuchtenkörperwand (22) aus bodennah am Anbaugehäuse (13) angeformten Federzungen (41) zur lösbaren Rastverbindung mit dem Leuchtenwandausschnitt (23) bestehen.
- 5. Anbaugehäuse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Anbaugehäuse (13) Mittel zur vorübergehenden Verankerung seines vom sonstigen Gehäusekörper getrennt handhabbaren Bodens (25) nahe seinem Öffnungsquerschnitt (42) aufweist und mit Führungen (43) versehen ist, längs denen der Boden (25) vom Öffnungsquerschnitt (42) in seine bestimmungsgemäße Endposition im Anbaugehäuse (13) verschiebbar ist.
- 6. Anbaugehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (25) im Bereich des Öffnungsquerschnitts (42) mittels Rastelementen (41) am Anbaugehäuse (13) verankerbar ist.
- 7. Anbaugehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (25) mittels derselben Rastmittel (41) in seiner bestimmungsgemäßen Endposition im Anbaugehäuse (13) festlegbar ist.Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH VCCS. : :
- 8. Anbaugehäuse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als vom sonstigen Körper des Anbaugehäuses (13) getrennt gefertigtes Bauteil ausgebildet ist.
- 9. Anbaugehäuse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (25) als gemeinsam mit dem sonstigen Gehäusekörper des Anbaugehäuses (13) gefertigtes Bauteil ausgebildet ist und in einer öffnungsquerschnittsnahen Vormontagestellung mit diesem über als Sollbruchzonen ausgebildete Werkstoffbrücken verbunden ist.
- 10. Anbaugehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckwand (44) einen Durchbruch (45) zum Ansetzen eines Testkopfes für die elektrische Funtionsprüfung der verdrahteten Lampenfassung (31) aufweist, wobei der Durchbruch (45) nahe dem bodenseitigen Ende des Anbaugehäuses (13) in dessen Vormontagestellung aus einem Bereich innerhalb des Leuchtenkorpergehauses zugänglich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29505451U DE29505451U1 (de) | 1995-03-31 | 1995-03-31 | Anbaugehäuse für eine Lampenfassung in Leuchtengehäusen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29505451U DE29505451U1 (de) | 1995-03-31 | 1995-03-31 | Anbaugehäuse für eine Lampenfassung in Leuchtengehäusen |
Publications (1)
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0787944A1 (de) | 1996-01-31 | 1997-08-06 | Vossloh Schwabe GmbH | Platzsparende Fassung |
| DE19615373A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Vossloh Schwabe Gmbh | Fassung, insbesondere für stabförmige Leuchtstoffröhren |
| DE19615372A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Vossloh Schwabe Gmbh | Montagekasten mit einer Lampenfassung für Zweistift-Leuchtstofflampen oder dergleichen |
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| EP1052453A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-15 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Leuchte mit verminderter Höhe zwecks Verpackung |
-
1995
- 1995-03-31 DE DE29505451U patent/DE29505451U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE19603375A1 (de) * | 1996-01-31 | 1997-08-07 | Vossloh Schwabe Gmbh | Platzsparende Fassung |
| DE19615373A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Vossloh Schwabe Gmbh | Fassung, insbesondere für stabförmige Leuchtstoffröhren |
| DE19615372A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Vossloh Schwabe Gmbh | Montagekasten mit einer Lampenfassung für Zweistift-Leuchtstofflampen oder dergleichen |
| DE19615373C2 (de) * | 1996-04-19 | 1998-07-02 | Vossloh Schwabe Gmbh | Fassung, insbesondere für stabförmige Leuchtstoffröhren |
| DE19615372C2 (de) * | 1996-04-19 | 1998-07-16 | Vossloh Schwabe Gmbh | Montagekasten mit einer Lampenfassung für Zweistift-Leuchtstofflampen oder dergleichen |
| EP0802587A3 (de) * | 1996-04-19 | 2000-01-19 | Vossloh Schwabe GmbH | Montagekasten mit einer Lampen-fassung für Zweistift-Leucht-stofflampen oder dergleichen |
| EP0911581A2 (de) | 1997-10-16 | 1999-04-28 | Vossloh Schwabe GmbH | Leuchtstofflampenfassung mit verbesserter Stiftabstützung |
| EP1052453A1 (de) * | 1999-05-11 | 2000-11-15 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Leuchte mit verminderter Höhe zwecks Verpackung |
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