DE29504394U1 - Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern von Outdoor-Lampen, insbesondere Straßenlampen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern von Outdoor-Lampen, insbesondere StraßenlampenInfo
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Description
Straßenlampen.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff Schutzanspruch 1
oder 7.
Das Reinigen von Gläsern von Straßenlampen oder Straßenbeleuchtungen ist bekannt
und wird so vorgenommen, daß das jeweilige Glas an Ort und Stelle manuell mit Hilfe
eines Lappens oder dergl. abgewischt und nach diesem Reinigen wieder an der
betreffenden Lampe befestigt wird.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung aufzuzeigen, die ein besonders rationellen
und intensives Reinigen derartiger Lampengläser ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung entsprechend dem kennzeichnenden Teil
der Schutzansprüche 1 und 7 ausgebildet.
Bei der Neuerung erfolgt das Reinigen der Lampengläser unter Verwendung einer
Vorrichtung, die auf einem Fahrzeug montiert ist, welches von Lampe zu Lampe weiterbewegt wird oder zentral stationiert oder geparkt ist, wobei die Lampengläser dann
im Austausch abgeholt werden.
An jeder Lampe wird das vorhandene verschmutzte Lampenglas durch ein bereits
gereinigtes Glas ausgetauscht. Hierdurch ist eine besonders schnelle und rationelle
Arbeitsweise möglich.
Eine Vorrichtung zum Reinigen von wannenförmigen Lampengläsern ist so ausgebildet,
daß deren Reinigung im Durchlaufverfahren erfolgt. Eine Vorrichtung zum Reinigen von
zyiinderförmigen oder konischen Lampengläsern ist so ausgebildet, daß diese Gläser für
das Reinigen jeweils auf einen umlaufend antreibbare Bürste aufgesetzt werden, mit
dieser ersten Bürste an der Innenseite gereinigt werden und mit einer zweiten ebenfalls
umlaufend angetriebenen Bürste das Reinigen der Außenseite des Glases erfolgt, wobei
das Glas selbst um seine Achse gedreht wird.
Outdoor-Lampen im Sinne der Neuerung sind Lampen, die außerhalb von Gebäuden
verwendet sind, insbesondere auch zur Straßenbeleuchtung.
Mit der Neuerung erfolgt eine maschinelle Reinigung der Lampengläser, wobei als
Antrieb pneumatische, hydraulische, mechanische und elektrische Mittel verwendet
werden. Die jeweilige Vorrichtung ist bevorzugt mobil ausgebildet, beispielsweise auf
einen Fahrzeug angeordnet.
Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Neuerung wird in Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 in vereinfachter Darstellung und in Draufsicht bzw. im Schnitt entsprechend
der Linie I -1 der Figur 1 eine wannenartige Abdeckung oder ein wannenartiges Glas für Straßenlampen;
Fig. 3 in schematischer Darstellung eine Maschine zum Reinigen von
wannenförmigen Gläsern gemäß Figuren 1 und 2;
Fig. 4 und 5 in vereinfachter Darstellung und in Draufsicht sowie im Schnitt
entsprechend der Linie Il - Il der Figur 4 ein zylinderförmiges Lampen-Glas;
Fig. 6 in vereinfachter Darstellung und in Draufsicht eine mehrere Waschstationen
aufweisende Vorrichtung zum Waschen von zylinderförmigen oder konischen Lampen-Gläsern gemäß Figuren 4 und 5;
Fig. 7 in vereinfachter Darstellung und im Vertikalschnitt eine Station der
Waschvorrichtung gemäß Figur 6.
In den Figuren ist 1 eine hauben- oder wannenartige Abdeckung bzw. ein hauben- oder
wannenartiges Glas einer Straßenbeleuchtung. Zum Waschen solcher Gläser 1 dient die
in der Figur 3 wiedergegebene Vorrichtung 2. Letztere besteht im wesentlichen aus einem
Vorrichtungs- und Maschinengestell 2', an dessen Oberseite eine Förderstrecke gebildet
ist, die bei der dargestellten Ausführungsform aus zwei jeweils endlos umlaufend
angetriebenen Förderbändern 3 besteht, die jeweils eine geschlossene Schlaufe bilden,
welche mit ihrer Ebene in vertikaler Richtung und in Längsrichtung der Vorrichtung 2
angeordnet ist, wobei die beiden Förderbänder mit ihren Ebenen parallel zueinander und
voneinander beabstandet angeordnet sind.
Die Förderbänder 3, die über Rollen 4 umlaufen, sind synchron derart angetrieben, daß
sich die obere Länge jedes Förderbandes 3 in Richtung des Pfeiles A, d.h. bei der für die
Figur 3 gewählten Darstellung von links nach rechts bewegt. An den Förderbändern 3
sind Mitnehmer 4 angebracht. Zum Waschen werden die Lampengläser 1 mit ihrer Längserstreckung quer zur Förderrichtung A und mit ihrer offenen Seite nach unten
weisend auf die beiden Förderbänder 3 aufgelegt und dann mit diesen bzw. mit den
Mitnehmern 4 durch mehrere Behandlungszonen bewegt, die bei der dargestellten Ausführungsform in zwei haubenartigen Gehäuseteilen 5 und 6 untergebracht sind. Der
aus dem in der Figur 3 linken Gehäuseteil nach links vorstehende Teii der Förderstrecke
bzw. der Förderbänder 3 bildet die Aufgabe für die zu waschenden Gläser 1, d.h. diese
werden dort nacheinander von Hand auf den Förderer aufgelegt. Das in der Figur 3
rechte, über das dortige rechte Gehäuse 6 vorstehende Ende der Förderstrecke bzw. der
Förderbänder 3 bildet die Ausgabe der gewaschenen Gläser 1, d.h. diese werden dort
manuell abgenommen.
Die Gehäuse 5 und 6 besitzen an ihren quer zur Förderrichtung A liegenden Stirnseiten
jeweils Öffnungen 7, die durch Schutzvorrichtungen, beispielsweise durch Lappen oder
eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Streifen aus einem elastischen Material
abgeschlossen sind.
Im Gehäuse 5 sind in Förderrichtung aufeinander folgend zunächst zwei Spritz-Stationen
vorgesehen, die jeweils von zwei Spritzrohren mit einer Vielzahl von Wasseraustrittsdüsen gebildet sind, und zwar von einem oberen Spritzrohr 9, weiches
oberhalb der Förderstrecke angeordnet ist und ein unteres Spritzrohr 10, weiches
unterhalb der Förderstrecke angeordnet ist. Die Spritzrohre erstrecken sich in horizontaler
Richtung senkrecht zur Förderrichtung A und dienen zur Behandlung der Gläser 10 mit
Wasser, bevorzugt mit warmem Wasser. Auf die zweite Spritzstation folgend ist eine
Station vorgesehen, die für eine Längsreinigung der Lampengläser 1 mitteis Bürsten dient.
An dieser Station sind eine obere walzenartige Bürste 11 und eine untere walzenartige
Bürste 12 vorgesehen, die mit ihren Achsen jeweils in horizontaler Richtung und parallel
zur Förderrichtung A orientiert sind und durch einen nicht dargestellten Antrieb rotierend
antreibbar sowie auch quer zur Förderrichtung sowie in vertikaler Richtung aufeinanderzu
und voneinanderweg bewegbar sind. An der die Bürsten 11 und 12 aufweisenden Station
sind weiterhin pneumatisch betätigbare Niederhalter bzw. Fixierungselemente 13 zum
Fixieren des jeweiligen Glases 1 vorgesehen. Weiterhin befinden sich an dieser Station
obere und untere Spritzrohre 14 bzw. 15 für Wasch- bzw. Spritzwasser. Durch ein an
dieser Station weiterhin vorgesehenen Schalter 16' wird der Antrieb für die Förderbänder
3 immer dann gestoppt, wenn ein Glas 1 diese Station erreicht hat. Anschließend werden
die Fixierelemente 13 aktiviert, und zwar zum Fixieren des jeweiligen Glases 1 auf den
Förderer. Anschließend werden die Bürsten 11 und 12 aufeinanderzubewegt und der
Antrieb für diese Bürsten wird eingeschaltet, so daß jede Bürste 11 und 12 einerseits um
ihre Bürstenachse rotiert und sich die Bürsten außerdem quer zur Transportrichtung A in
horizontaler Richtung in- und herbewegen, so daß das jeweilige Glas 1 über seine
gesamte Länge außen (von oben) und innen (von unten) gereinigt wird. Gleichzeitig sind
die Spritzrohre 14 und 15 für einen Austritt von Spritz- oder Waschwasser eingeschaltet.
Nach einer bestimmten Zeit, die durch einen Timer festgelegt ist und beispielsweise von
dem Benutzer eingestellt werden kann, werden die Bürsten 11 und 12 abgestellt und
auseinanderbewegt, worauf dann das jeweilige Glas 1 durch Deaktivieren der
Niederhalter 13 freigegeben und der Antrieb für die Förderbänder 3 eingeschaltet wird,
bis das nächstfolgende Glas 1 die von den Bürsten 11 und 12 gebildete Reinigungsstation
erreicht wird.
Auf dieser Station in Transportrichtung folgend ist eine weitere Station für eine
Querreinigung mittels Bürsten vorgesehen. Diese Station besitzt ebenfalls zwei walzenartige Bürsten 16 und 17, von denen die Bürste 16 oberhalb und die Bürste
unterhalb der Transportebene vorgesehen sind. Beide Bürsten sind mit ihren Achsen
senkrecht zur Förderrichtung A in horizontaler Richtung orientiert und durch einen nicht
dargestellten Antrieb gegenläufig um diese Achsen antreibbar. Weiterhin sind die Bürsten
16 und 17 ebenfalls in horizontaler Richtung aufeinander zu und voneinander
wegbewegbar. An der von den Bürsten 16 und 17 gebildeten Station sind den
Niederhaltern 13 entsprechende Niederhalter 18 vorgesehen, die ebenfalls pneumatisch
betätigt werden und das jeweilige Glas 1 an dieser Station fixieren, die zusätzlich zu den
Bürsten auch Spritzrohre 19 und 20 aufweisen. Immer dann, wenn ein Glas 1 diese
Station erreicht hat, wird nach dem Abschalten des Antriebs der Förderbänder 3 die
Niederhalter 18 betätigt, womit das Glas 1 wieder fixiert ist. Anschließend werden die
Bürsten 16 und 1 7 sowie die Spritzrohre 19 und 20 eingeschaltet.
Nach dem Behandeln mit den Bürsten 16 und 17 gelangen die Gläser 1 aus dem Gehäuse
5 in das Gehäuse 6, in welchem zunächst an einer Arbeitsstation, die ein oberes
Spritzrohr 9 und ein unteres Spritzrohr 10 aufweist, eine Behandlung bzw. ein Abspülen
des jeweiligen Glases 1 mit reinem Wasser erfolgt. In zwei in Transportrichtung A
aufeinanderfolgenden Stationen erfolgt dann eine Behandlung bzw. ein Abblasen jedes
gereinigten Glases 1 mit Druckluft. Hierfür sind an diesen Stationen oberhalb der
Transportebene Verteilerrohre 21 vorgesehen, die mit ihren Achsen in horizontaler
Richtung quer zur Transportrichtung A liegen und eine Vielzahl von nach unten gerichteten Luftaustrittsdüsen aufweisen sowie unterhalb der Transportebene
Verteilerrohre 22 vorgesehen, die hinsichtlich ihrer Orientierung und Anordnung den
Verteilerrohren 21 entsprechen, allerdings mit nach oben gerichteten
Luftaustrittsöffnungen, so daß jedes gewaschene Glas an der Oberseite {durch die Düsen
der Verteilerrohre 21) und an der Unterseite (durch die Düsen der Verteilerrohre 22)
abgeblasen und damit getrocknet wird.
Unterhalb der Transportebene TE ist im Inneren des Vorrichtungsgestells 2' zunächst eine
Wanne oder ein erster Schmutzwasserbereich 5' gebildet, und zwar unter dem Gehäuse
5. In diesem Bereich 23 wird das bei der Vorreinigung und bei der Reinigung mit den
Bürsten 11,12 und 16, 17 anfallende Schmutzwasser gesammelt, gefiltert und dann nach
dem Erwärmen erneut für die Vorreinigung verwendet.
Unter dem Gehäuse 6 ist eine Wanne oder ein Bereiche' gebildet, in welchem das bei
dem Spülen mit dem kalten Wasser und beim Abblasen anfallende Wasser gesammelt wird. Auch dieses Wasser wird gefiltert und dann erneut für das Klarspülen verwendet.
Am Ein- und Auslauf der Vorrichtung 2 sind vorzugsweise Magazine vorgesehen, die zur
Zwischen lagerung der verschmutzten Lampengläser 1 bzw. Aufnahme der gereinigten
Lampengläser 1 dienen.
Die Figuren 4 und 5 zeigen ein zyiinderförmiges Lampenglas 1a. Für die Reinigung dieses
Glases dient die in den Figuren 6 und 7 dargestellte Vorrichtung 2a.
Diese Vorrichtung besteht aus mehreren an der Oberseite offenen und bei der
dargestellten Ausführungsform im wesentlichen quaderform igen Behältern 23, und zwar
bei der dargestellten Ausführungsform aus insgesamt 4 Behältern 23, die jeweils an der
Oberseite offen, ansonsten aber am Umfang und am Boden verschlossen sind und innerhalb eines langgestreckten, wannenartigen Gehäuseteils 24 unter Verwendung von
Zwischenwänden 25 gebildet sind. In jedem Behälter 23 sind zwei Bürsten 26 und 27
angeordnet, und zwar mit ihren Achsen in vertikaler Richtung orientiert und die Bürste
mit ihrer Achse achsgleich mit der Mittelachse des jeweiligen Behälters 23. Durch einen
Antrieb, der unterhalb jedes Behälters 23 vorgesehen ist, sind die Bürsten 26 und 27
jeweils gegenläufig um ihre Achsen antreibbar. Bei der dargestellten Ausführungsform
sind die zylinderförmig ausgebildeten und sich über die gesamte Höhe oder nahezu die
gesamte Höhe des jeweiligen Behälters 23 erstreckenden Bürsten unter Berücksichtigung
ihres Durchmessers, der bei beiden Bürsten 26 und 27 gleich ist, so angeordnet, daß bei
nicht in die Vorrichtung 2a eingesetztem Lampenglas 1a, d.h. bei dem größten
Durchmesser der Bürsten 26 und 27 der Achsabstand dieser Bürsten gleich oder etwas
kleiner ist als die halbe Summe der Bürstendurchmesser.
In jedem Behälter sind weiterhin zwei parallel zur Achse der Bürsten angeordnete
Spritzrohre 29 und 30 vorgsehen, von denen das Spritzrohr 29 mit einer Vielzahl von
Düsenöffnungen auf die mittlere Bürste 26 und das Spritzrohr 30 mit einer Vielzahl von
Düsen auf den Übergang zwischen den Bürsten 26 und 27 gerichtet ist. An zwei diagonal
gegenüberliegenden Eckbereichen jedes Behälters 23 sind zwei Abstützelemente oder
Zangen 31 und 32 vorgesehen, die jeweils auf einen gedachten Kreisbogen um die Achse
der mittleren Bürste 26 um einen Winke!betrag, d.h. bei der dargestellten
Ausführungsform um einen Winkelbetrag von etwa kleiner als 90° versetzt Laufrollen 33
(am Abstützelement 31) bzw. 34 (am Abstützelement 32) aufweist, die um Achsen parallel zu den Achsen der Bürsten 26 und 27 drehbar sind, wobei bei der dargestellten
Ausführungsform am Abstützelement 32 insgesamt vier Laufrollen 34 vorgesehen sind,
und zwar paarweise derart, daß in vertikaler Richtung jeweils zwei Laufrollen 34
achsgieich miteinander und voneinander beabstandet vorgesehen sind. Die Laufrollen 33
befinden sich auf dem Niveau zwischen den Laufrollen 34 jedes Laufrollenpaares. Durch
einen geeigneten Antrieb, beispielsweise durch einen pneumatischen Antrieb sind die
Laufrollen 33 gleichsinnig rotierend angetrieben. Ansonsten ist das Abstützelement 31
starr am jeweiligen Behälter 23 vorgesehen. Die Laufrollen 34 sind frei drehbar. Das
Abstützelement 32 ist radial zur Achse der zylinder- oder walzenförmigen Bürste 26 hin-
und herverschiebbar (Doppelpfeil B der Figur 6), und zwar aus einer Ausgangsstellung, in
der die Laufrollen 34 einen größeren Abstand von der Achse der Bürste 26 aufweisen in
einen aktivierten Zustand, in der die Laufrollen der Achse der Bürste 26 näherliegen. Zum
Betätigen des Abstützelementes 32 dient ein Pneumatik-Zylinder 35.
Durch einzelne Deckel oder durch einen für alle Behälter 23 gemeinsamen Deckel 36,
der an der Unterseite Düsen 37 aufweist und an einer Längsseite des Gehäuses 24 klappbar vorgesehen ist, kann jeder Behälter 23 verschlossen werden. Durch einen nicht
dargestellten Schalter ist gewährleistet, daß die Vorrichtung 2a erst bei geschlossenem
Deckel 36 einschaltet, d.h. insbesondere erste bei geschlossenem Deckel 36 der Antrieb
28 für die walzen- oder zylinderfömnigen Bürsten 26 und 27, die Spritzrohre 29 und 30,
der Antrieb für die Laufrollen 33 und der Zylinder 35 aktiviert werden.
Das Reinigen der Gläser 1a mit der Vorrichtung 2a erfolgt in der Weise, das bei
geöffneten Deckel 36 in jeden Behälter 23 von oben her ein Glas 1a eingesetzt wird, und
zwar derart, daß dieses Glas auf der mittleren Bürste 26 sitzt.
Nach dem Einsetzen der Gläser 1a wird der Deckel 36 geschlossen. Es erfolgt dann das
Einschalten der Vorrichtung. Nach einem vorgegebenen Programm wird zunächst der Zylinder 35 jedes Halters 32 aktiviert, so daß jedes Glas 1a an seinem Umfang zwischen
den Laufrollen 33 und 34 eingespannt ist. Als nächstes werden der Antrieb 28 und der
Antrieb für die Laufrollen 33 sowie auch die Spritzrohre 29 und 30 sowie die an der
Unterseite des Deckels 36 vorgesehenen Düsen für den Austritt von Wasser eingeschaltet.
Durch die angetriebenen Laufräder 33 wird jedes Glas 1a um seine vertikale Achse
bewegt, und zwar gegenläufig zur Drehbewegung der Bürsten 26 und 27, so daß jedes
Glas zuverlässig an seiner Innenseite durch die Bürste 26 und an seiner Außenfläche
durch die Bürste 27 unter Verwendung des aus dem Spritzrohr 29 und 30 sowie aus den
Düsen 37 austretenden Wasser gereinigt wird.
Der Waschvorgang ist so gesteuert, daß nach Ablauf einer oder mehrerer
Vorwaschphasen schließlich ein Klarspülen erfolgt.
Nach dem Reinigen und Öffnen des Deckels 36 können die gesäuberten Gläser 1a
entnommen werden. Eine Besonderheit der Neuerung besteht darin, daß die Vorrichtung
2 bzw. 2a bevorzugt auf einem Straßenfahrzeug montiert ist, so daß das Reinigen der
Lampengläser 1 bzw. 1a direkt vor Ort erfolgt, und zwar dadurch daß dieses Fahrzeug
von Straßenlampe zu Straßenlampe weiterbewegt wird und an jeder Straßenlampe das zu
reinigende Lampenglas 1 bzw. 1a abgenommen und durch ein bereits gereinigtes Glas
ersetzt wird, während das abgenommene, verschmutzte Glas im Reinigungsvorgang zugeführt und erst nach dem Reinigen auf eine weitere Straßenlampe nach dem dortigen
Abnehmen des verschmutzten Glases aufgesetzt wird. Das Fahrzeug kann auch zentral
geparkt werden, wobei die Lampengläser dann im Austausch abgeholt werden.
Die Antriebe für die Förderbänder 3, die Bürsten 11, 12, 16, 17 sind beispielsweise
elektrische, pneumatische oder hydraulische Antriebe. Der Spannbereich an den Laufrollen 33 wird durch die Ausfahrlänge der pneumatischen Zylinder 35 bestimmt. Der
Spannbereich der Laufrollen 34 wird durch die bautechnische Schaftlänge manuell bestimmt.
Um Lampengläser 1 mit unterschiedlichen Abmessungen einwandfrei waschen zu
können, ist die Vorrichtung 2 für die Lampengläser 1 mit der größten Länge ausgelegt. Für
kleinere Lampengläser 1 sind Hilfsrahmen 38 vorgesehen, die dann eine den größten
Lampengläsern 1 entsprechende Abmessung aufweisen und in die kleiner Lampengläser 1
eingelegt und beispielsweise durch einfache Verriegelungs- oder Rastelemente fixiert
werden können. Das Waschen erfolgt bevorzugt umweltverträglich mit entsprechenden
Waschmitteln und möglichst geringer Dosierung.
Die Neuerung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, daß zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch
der die Neuerung tragende Gedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
| 1, 1a | Lampenglas |
| 2,2a | Reinigungsvorrichtung |
| 2' | Vorrichtungsgestell |
| 3 | Förderband |
| 4 | Mitnehmer |
| 5, 6 | Gehäuse |
| 5', 6' | Bereich |
| 7 | Öffnung |
| 8 | Lampen |
| 9, 10 | Spritzrohr |
| 11, 12 | Bürste |
| 13 | Niederhalter |
| 14, 15 | Spritzrohr |
| 16, 17 | Bürste |
| 18 | Niederhalter |
| 19, 20 | Spritzrohr |
| 21, 22 | Druckluftverteilerrohr |
| 23 | Behälter |
| 24 | Gehäuse |
| 25 | Zwischenwand |
| 26,27 | Bürste |
| 28 | Antrieb |
| 29, 30 | Spritzrohr |
| 31,32 | Abstützelement |
| 33,34 | Laufrolle |
| 35 | Zylinder |
| 36 | Decke |
| 37 | Düse |
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern, insbesondere von schalenförmigen
Lampengläsern (1), gekennzeichnet durch ein Transportelement (3), auf welches die
Lampengläser (1), vorzugsweise mit ihrer Längserstreckung senkrecht zur
Transportrichtung (A) des Transportelementes orientiert und mit ihrer offenen Seite
nach unten weisend auflegbar sind, sowie mit mehreren entlang der Bewegungsbahn des Transportelementes (3) gebildeten Zone zum Vorspülen, Waschen, Klarspülen
und/oder Abblasen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der wenigstens einen
Zone zum Vorspülen oberhalb und unterhalb der Bewegungsbahn des Förderelementes (3) Düsen und/oder Spritzrohre (9, 10) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zone zum
Waschen zwei Bürstenpaare mit jeweils einer oberen Bürste (11, 16) und mit einer
unteren Bürste (12, 17) aufweist, daß die Bürsten jeweils durch einen Antrieb um ihre
Achsen rotierend angetrieben sind, und zwar die Bürsten jedes Bürstenpaares vorzugsweise gegenläufig, und daß die Achsen der Bürsten eines Bürstenpaares in
horizontaler Richtung und in Transportrichtung (A) und die Bürsten des anderen
Bürstenpaares in horizontaler Richtung und quer zur Transportrichtung (A) orientiert
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bürstenpaaren
Niederhalter oder Fixierelemente (13, 18) zum Fixieren des jeweiligen Lampenglases
(1) auf dem Transportelement (3) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, gekennzeichnet durch einen getakteten
Antrieb für das Transportelement (3)
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen
zum Klarspülen und Abblasen in einem von den vorausgehenden Zonen zum Vorspülen und Waschen getrennten Gehäuse oder Gehäuseteil (6) untergebracht sind.
7. Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern, insbesondere zylinderförmigen oder
konischen Lampengläsern (1a), gekennzeichnet durch wenigstens einen an einer Seite,
vorzugsweise an der Oberseite offenen Behälter (23), durch wenigstens zwei rotierend
angetriebene und mit ihren Achsen parallel und im Abstand voneinander angeordnete
Bürsten (26, 27), die mit ihren Achsen quer bzw. senkrecht zur Ebene der offenen Seite
des Behälters (23) orientiert sind, sowie mit mehreren um die erste Bürste (26) bzw.
deren Achse verteilt angeordneten Abstützrollen (33, 34), die um Achsen parallel zu
den Achsen der Bürsten (26, 27) drehbar sind und von denen wenigstens eine Rolle
(33) durch einen Antrieb, beispielsweise durch einen pneumatischen Antrieb umlaufend angetrieben ist, und daß wenigstens ein Teil der Rollen (34) in bezug auf
die Achse der ersten Bürste (26) zustellbar ist (Doppelpfeil B), und zwar derart, daß
nach dem Aufsetzen eines Lampenglases (1a) auf die erste Bürste (26) dieses nach dem
Zustellen der Rollen (34) zwischen den Rollen (33, 34) fixiert ist und durch die
angetriebene Rolle (33) um ihre Achse drehbar ist, sowie durch im Behälter angeordnete Wasseraustrittsdüsen (37) und/oder Spritzrohre (29, 30).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen
Gehäuse (24) mehrere Behälter (23) nebeneinander gebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (23)
durch einen vorzugsweise klappbaren Deckel (26) verschließbar ist.
10.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bürsten (11, 12; 16, 17; 26, 27) zyländerförmige Bürsten sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29504394U DE29504394U1 (de) | 1995-03-08 | 1995-03-15 | Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern von Outdoor-Lampen, insbesondere Straßenlampen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503936 | 1995-03-08 | ||
| DE29504394U DE29504394U1 (de) | 1995-03-08 | 1995-03-15 | Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern von Outdoor-Lampen, insbesondere Straßenlampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29504394U1 true DE29504394U1 (de) | 1995-07-06 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE29504394U Expired - Lifetime DE29504394U1 (de) | 1995-03-08 | 1995-03-15 | Vorrichtung zum Reinigen von Lampengläsern von Outdoor-Lampen, insbesondere Straßenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29504394U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110813809A (zh) * | 2019-11-19 | 2020-02-21 | 长安大学 | 一种路灯清洗装置 |
-
1995
- 1995-03-15 DE DE29504394U patent/DE29504394U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110813809A (zh) * | 2019-11-19 | 2020-02-21 | 长安大学 | 一种路灯清洗装置 |
| CN110813809B (zh) * | 2019-11-19 | 2023-09-22 | 长安大学 | 一种路灯清洗装置 |
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