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DE29504690U1 - Tönungsshampoo - Google Patents

Tönungsshampoo

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DE29504690U1
DE29504690U1 DE29504690U DE29504690U DE29504690U1 DE 29504690 U1 DE29504690 U1 DE 29504690U1 DE 29504690 U DE29504690 U DE 29504690U DE 29504690 U DE29504690 U DE 29504690U DE 29504690 U1 DE29504690 U1 DE 29504690U1
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DE
Germany
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tinting
tinting shampoo
shampoo according
acid
anionic surfactant
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DE29504690U
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Kao Corp
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Kao Corp GmbH
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Publication date
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Description

K-2/95\J
Tönungsshampoo
Die vorliegende Erfindung betrifft ein flüssiges Tönungsshampoo auf wäßriger Basis, das bei der Anwendung mit Wasser ein gutes Schaumvermögen aufweist, bei der Anwendung auf dem Haar dieses weich und geschmeidig macht und ihm eine lang anhaltende, glänzende Farbe verleiht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Shampoo auf wäßriger Grundlage hergestellt wird, das mindestens einen direktziehenden Haarfarbstoff und mindestens ein anionaktives Tensid enthält und dadurch gekennzeichnet ist, daß das anionaktive Tensid zu mindestens 25 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des anionischen Tensids, aus einer Alkylamidoethercarbonsäure der Formel I
R-C-N- (CH2-CH2-O)n - CH2 - COOH (I),
Il !
O H
worin R eine Alkylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen und &eegr; eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeutet, und (oder) aus wasserlöslichen Salzen derselben besteht.
Vorzugsweise ist R eine Alkylgruppe mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen und &eegr; eine Zahl von 2,5 bis 5, insbesondere 3 bis 4.
Vorzugsweise besteht das anionische Tensid zu etwa 30 bis 50 Gew.-% aus der Alkylamidoethercarbonsäure nach Formel I. Geeignete wasserlösliche Salze derselben sind insbesondere das Ammoniumsalz und die Alkalisalze wie das Natrium- oder Kaliumsalz; auch Aminsalze sind geeignet.
Sogenannte Tönungsshampoos sind seit langem bekannt und im Handel. Sie enthalten in der Regel anionische Tenside, insbesondere Alkylsulfate und Alkylethersulfate, und mindestens einen direktziehenden, d.h. semipermanenten, Haarfarbstoff in wäßriger Basis.
Während diese Shampoos ein gutes Schaumvermögen aufweisen, läßt doch die Intensität der mit ihnen erreichten Haarfärbung zuweilen zu wünschen übrig; auch die Hautmildheit solcher Shampoos ist nicht optimal.
Man hat diesen Nachteil durch die zumindest teilweise Verwendung anderer anionischer Tenside, z. B. von Sulfosuccinaten oder Polyethercarbonsäuren und deren wasserlöslichen Salzen, zu überwinden versucht, jedoch sind dabei ebenfalls keine optimalen Färbeergebnisse zu erzielen.
Durch die Verwendung von Alkylamidoethercarbonsäuren der oben beschriebenen Art wird nunmehr ein Shampoo erhalten, das sowohl hinsichtlich Schaumvermögen als auch Hautverträglichkeit und Farbwirkung ein optimales Ergebnis liefert.
Hierbei kann ein Teil des eingesetzten Tensids aus konventionellen oberflächenaktiven Substanzen bestehen.
Geeignete anionaktive Tenside sind insbesondere solche vom Sulfat-, SuIfonat-, Carboxylat- bzw. Alkylphosphat-Typ, die in solchen Produkten üblicherweise zum Einsatz gelangen, beispielsweise die bekannten C10-C]_s-Älkylsulfate und insbesondere die entsprechenden Ethersulfate, beispielsweise C^-C14-Alkylethersulfat, Laurylethersulfat, insbesondere mit 1 bis 4 Ethylenoxidgruppen im Molekül, weiterhin Monoglyceridsulfate, Fettsäureamidsulfate, die durch Ethoxylierung und anschließende Sulfatierung von Fettsäurealkanolamiden erhalten werden, und deren Alkalisalze sowie Salze langkettiger Mono- und Dialkylphosphate, die milde, hautverträgliche Detergentien darstellen.
Im Rahmen der Erfindung weiterhin geeignete anionische Tenside sind a-Olefinsulfonate bzw. deren Salze und insbesondere auch Alkalisalze von Sulfobernsteinsäurehalbestern, beispielsweise das Dinatriumsalz des Monooctylsulfosuccinats und Alkalisalze langkettiger Monoalkylethoxysulfosuccinate, z. B. Dinatriumlaurylethersulfosuccinat, die im Rahmen der Erfindung besonders bevorzugt sind.
Es ist auch zweckmäßig, Mischungen aus mehreren anionischen Tensiden einzusetzen, beispielsweise ein Gemisch aus einem ct-Olefinsulfonat und einem Sulfosuccinat, vorzugsweise im Verhältnis von 1 : 3 bis 3:1.
Im Gemisch mit anderen anionischen Tensiden ebenfalls einsetzbar sind Eiweiß-Fettsäure-Kondensationsprodukte an sich bekannter Struktur, insbesondere in Mengen zwischen etwa 0,5 und 5, vorzugsweise 1 bis 3 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung des flüssigen Tönungsshampoos.
Geeignete Carboxylate sind insbesondere auch Polyalkylethercarbonsäuren und deren Salze der Formel R-(C2H4O)n-o-CH2 COOX, worin R eine Cg-C2o~-klkylgruppe/ vorzugsweise eine C12-C14-Alkylgruppe, &eegr; eine Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 4 bis 17, und X H oder vorzugsweise ein Kation der Gruppe Natrium, Kalium, Magnesium und Ammonium, das gegebenenfalls alkyl- oder hydroxyalkylsubstituiert sein kann, bedeuten, deren Anteil, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung, bei etwa 0,1 bis etwa 5, insbesondere 0,5 bis 3 Gew.-%, liegen kann.
Derartige Produkte sind seit längerem bekannt und im Handel, beispielsweise unter dem Handelsnamen "AKYPO-SOFT®11.
Eine Übersicht über die in flüssigen Tönungsshampoos zum Einsatz gelangenden anionaktiven Tenside findet sich im übrigen in der Monographie von K.Schrader, Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika, 2. Aufl. (1989, Hüthig Buchverlag), S. 683 bis 691.
Die bevorzugte Gesamtmenge an anionischen Tensiden in den erfindungsgemäßen flüssigen Tönungsshampoos liegt zwischen 0,5 und 25 Gew.-%, insbesondere bei 2,5 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt bei etwa 5 bis etwa 10 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung des Mittels.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält das flüssige Tönungsshampoo etwa 1 bis etwa 15 Gew.-%, vorzugsweise etwa 2,5 bis etwa 10 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung, mindestens eines nichtionischen Tensids.
Ein bevorzugtes nichtionisches Tensid gehört dabei zu der Klasse der Alkylpolyglucoside der allgemeinen Formel
R-O- (CH2CH2O)n-Gx ,
worin R eine Alkylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, G einen Zuckerrest mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen, &eegr; eine Zahl von 0 bis 10 und &khgr; eine Zahl zwischen 1,2 und 2,5 bedeuten.
Diese Alkylpolyglucoside sind in letzter Zeit insbesondere als ausgezeichnet hautverträgliche schaumverbessernde Mittel in flüssigen Wasch- und Körperreinigungsmitteln bekanntgeworden.
Weitere nichtionische Tensidbestandteile sind langkettige Fettsäuremono- und -dialkanolamide, beispielsweise Cocosfettsäuremonoethanolamid und Myristinfettsäuremonoethanolamid,
die auch als Schaumverstärker eingesetzt werden können, sowie die verschiedenen Sorbitanester, wie Polyethylenglycolsorbitanstearinsäureester, Fettsaurepolyglycolester oder auch Mischkondensate aus Ethylenoxid und Propylenoxid, wie sie beispielsweise unter der Handelsbezeichnung "Pluronics" im Verkehr sind.
Auch Cg-Cis-Fettalkoholethoxylate, beispielsweise solche mit 10 bis 20 Ethylenoxidgruppen pro Molekül und ethoxylierte Cg-Ciß-Fettsäuremonoalkanolamide mit 1 bis 20 Ethylenoxidgruppen pro Molekül sind geeignet.
Gemische aus anionaktiven Tensiden und Alkylpolyglucosiden, den bevorzugten nichtionischen Tensiden im Rahmen der Erfindung, sowie deren Verwendung in flüssigen Tönungsshampoos sind an sich bereits bekannt, beispielsweise aus der EP-A 70 074.
Die dort beschriebenen Alkylpolyglucoside sind prinzipiell auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung geeignet; ebenso die aus der EP-A 358 216 bekannten Gemische aus Sulfosuccinaten und Alkylpolyglucosiden.
Auch oberflächenaktive Aminoxide, beispielsweise in einer Menge von etwa 0,25 bis etwa 5, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 3,5 Gew.-%, berechnet auf die Gesamtzusammensetzung des Mittels, können mitverwendet werden.
Solche Aminoxide gehören seit langem zum Stand der Technik, beispielsweise C^-C^s-Alkyldimethylaminoxide wie Lauryldimethylaminoxid, C^-Cis-Alkylamidopropyl- oder -ethylaminoxide, C12~c18~-a-lkyldi~(llydroxyetiiy1)~ oder -(hydroxypropyl)aminoxide, oder auch Aminoxide mit Ethylenoxid- und/oder Propylenoxidgruppen in der Alkylkette.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch amphotere Tenside in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 5, vorzugsweise von etwa 0,5 bis etwa 3 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, enthalten. Als solche sind insbesondere die verschiedenen bekannten Betaine wie Fettsäureamidoalkylbetaine und Sulfobetaine, beispielsweise Laurylhydroxysulfobetain, zu nennen; auch langkettige Alkylaminosäuren haben sich als geeignet erwiesen.
Im einzelnen können Betaine der Struktur
CH3 CH2-CH2-OH
R-&Ngr;&THgr; -(CH2)H-COO0 und R-C-N-CH2-CH2-N©-CH2COOe
1 HIl
CH3 OH H
wobei R eine Cs-C^e-Alkylgruppe und &eegr; 1 bis 3 bedeuten,
Sulfobetaine der Struktur
CH3
R - &Ngr;&THgr; - (CH2Jn ~ S03Ö '
CH3
wobei R eine Cs-Cig-Alkylgruppe und &eegr; 1 bis 3 bedeuten,
Amidoalkylbetaine der Struktur
CH3
Il ! I
0 H CH3
wobei R eine Cß-C^s-Alkylgruppe und &eegr; 1 bis 3 bedeuten, und langkettige Alkylaminocarbonsäuren verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen flüssigen Tönungsshampoos können selbstverständlich alle üblichen, in solchen Mitteln zum Einsatz gelangenden Stoffe enthalten.
Als solche seien beispielhaft Komplexbildner, Farbstoffe, Konservierungsmittel, pH-Regler, Viskositätsregler wie anorganische Salze, soweit sie nicht ohnehin in den Tensid-Ausgangsmischungen enthalten sind, Duftstoffe, Perlglanzmittel, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, pflanzliche und tierische Öle wie Jojobaöl, etc. genannt.
Eine Auflistung solcher Zusatzstoffe findet sich ebenfalls bei Schrader, I.e., auf S. 695 bis 722.
Besonders geeignete Zusatzstoffe für Shampoos sind haarkonditionierende Mittel. Als solche werden insbesondere kationische Polymere, vorzugsweise in einer Menge zwischen 0,1 bis 2, insbesondere 0,25 bis 1,25 Gew.-%, der Gesamtzusammensetzung eingesetzt.
Aus der EP-A 337 354 ist die Verwendung von kationischen Polymeren mit Alkylpolyglucosid-Tensiden bereits bekannt; die dort auf S. 3 bis S. 7 aufgezählten kationischen Polymeren eignen sich auch als konditionierende Zusätze in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen.
Weitere konditionierende Zusätze sind die bekannten Eiweiß-Hydrolysate, beispielsweise in einer Menge von 0,25 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 2,5 Gew.-%, der Gesamtzusammensetzung.
Weiterhin geeignet sind auch wasserlösliches Collagen bzw. wasserlösliche Collagen-Derivate.
Die direktziehenden Haarfarbstoffe sind an sich bekannt. Ihre Art und Menge richtet sich nach der erwünschten Färbung; generell gelangen zwischen 0,01 und 2,5, insbesondere etwa 0,05 bis 1 Gew.-%, zum Einsatz, wobei kationische Farbstoffe bevorzugt sind.
Geeignete Farbstoffe sind beispielsweise Basic Brown 17, C.I.(Colour Index)-No. 12,251; Basic Brown 16, C.I.-No. 12,250;
Basic Red 1, C.I.-No. 45,160;
Basic Red 76, C.I.-No. 12,245;
Basic Yellow 2, C.I.-No. 41,000;
Basic Yellow 57, C.I.-No. 12,719;
Basic Blue 7, C.I.-No. 42,595;
Basic Blue 8, C.I.-No. 42,563;
Basic Blue 99, C.I.-No. 56,059;
Basic Violet 1, C.I.-No. 42,535;
Basic Violet 3, C.I.-No. 42,555;
Basic Violet 10, C.I.-No. 45,170;
Basic Green 4, C.I.-No. 42,000;
Acid Yellow 1, C.I.-No. 10,316;
Acid Yellow 9, C.I.-No. 13,015;
Disperse Yellow 3, C.I.-No. 11,855;
Disperse Yellow 1, C.I.-No. 10,345; und Solvent Black 5, C.I.-No. 50415,
wobei diese Aufzählung keineswegs erschöpfend ist.
Eine Aufzählung direkt&zgr;xehender Haarfarben findet sich ebenfalls bei Schrader, I.e., S. 800 - 805.
Selbstverständlxch können auch direktziehende Naturfarbstoffe, wie beispielsweise Henna, Kamille, Krappwurzel, Sandelholz oder Walnuß, mitverwendet werden. Auch die (Mit-)Verwendung optischer Aufheller zur Erzielung heller Farbtöne, beispielsweise Fluorescent Brightener 140, ist möglich.
Die folgenden Beispiele dienen der Illustration der Erfindung.
Die Herstellung der erfxndungsgemäßen Produkte erfolgt durch Zusammenrühren der einzelnen Komponenten in Wasser, wobei auch Vormischungen verschiedener Bestandteile verwendet werden können.
Beispiel 1
Cocosamidopolyethercarbonsäure
(6 EO-Einheiten), Natriumsalz 10,00 (Gew.-%)
Decylpolyglucosid (P.D.: » 1,5) 5,00
Cocoamidopropylbetain 3,00
Laurylhydroxysultain 1,50
PEG-10-sorbitantristearat 1,00
PEG-60-hydriertes Ricinusöl 1,00
EDTA 0,50
Basic Brown 17 0,08
Basic Red 76 0,01
Basic Yellow 57 0,01
Parfüm, Konservierungsmittel q.s. Wasser @ 100,00
Bei Anwendung dieses Shampoos mit gutem Schaumvermögen wurde eine ausdrucksvolle, dauerhafte, glänzende Braunfärbung erzielt.
Es trat keinerlei Hautirritation auf.
Beispiel 2
Cocosamidopolyethercarbonsäure 7,00 (Gew.-%)
(3-4 EO-Einheiten), Natriumsalz
Natrxumlaurylethersulfat 7,00
Polysorbate 20 1,00
Dimethyllaurylaminoxid 2,00
Perlglanzmittel 2,00
(Euperlan® PK 900)
PEG-4-Rapsolmonoethanolamid 3,00
Dimethicone Copolyol 1,00
Kationisches Cellulosederivat 0,50
(Polymer® JR 400)
Basic Brown 17 0,001
Basic Yellow 57 0,01
C.I. Fluorescent Brightener 140 0,08
Parfüm, Konservierungsmittel q.s.
Wasser § 100,00
Bei Anwendung dieses gut schäumenden Shampoos wurde ein hellblonder, glänzender Farbton erzielt.
Haut- oder Schleimhautreizungen traten nicht auf.
Beispiel 3
Cocosaraidopolyethercarbonsäure
(3-4 EO-Einheiten), Natriumsalz 6'00 (Gew.-%)
Dinatriumlaurylethersulfo- 4,00 succinat
Dimethyllaurylaminoxid 3,00
Laurylpolyglucosid
(P.D.: » 1,5) 2'00
PEG-lS-glyceryloleat/cocoat 2,00
Lauiylhydroxysultain 1,00
PEG-15-glycerylisostearat 1,00
Lösungsvermittler (Trideceth-8) 1,00
Sucroselaurat 0,50
Polyquaternium-7 0,50
Basic Red 76 0,08
Basid Yellow 57 0,01
Basic Blue 99 0,01
Hennaextrakt 0,10
Parfüm, Konservierungsmittel q.s. Wasser @ 100,00
Dieses stark schäumende Shampoo ergab einen glänzenden roten Farbton.
Haut- oder Schleimhautreizungen traten nicht auf.
• ·
Beispiel 4
Laury1amidopoIyethercarbonsäure
(3-4 EO-Einheiten), Natriumsalz 5'00 (Gew.-%)
Lauroylsarcosinat, Natriumsalz 4,00
Decylpolyglucosid (P.D.: «1,5) 3,00
Cocoamidopropylbetain 3,00
PEG-120-methylglucosedioleat 2,50
Polyglycerylcaprinat 1,00
Basic Blue 99 0,03
Parfüm, Konservierungsmittel q.s. Wasser @ 100,00
Auf grauem Haar angewandt, wurde eine Revitalisierung des Glanzes mit überdeckung des Gelbstichs erzielt.
Irgendwelche Haut- oder Schleimhautxrritationen traten nicht auf.
Der überraschende Effekt der erfindungsgemäßen Verwendung von Alkylamidoethercarbonsäuren in Tönungsshampoos gegenüber bekannten Tensiden geht auch aus den folgenden Vergleichsversuchen hervor:
Es wurden 6 verschiedene Farbstoff-Lösungen in Wasser hergestellt, die jeweils 0,1 % Basic Red 76 und 2 % eines anionischen Tensids entsprechend der folgenden Tabelle enthielten:
Lösung
Nr.
Tensid
1 Dinatriumlaurylethersulfosuccinat EO) , Natriumsalz
2 Polyethercarbonsäure (4,5 (1 EO), Natriumsalz
3 Alkylamidoethercarbonsäure (2 EO), Natriumsalz
4 Alkylamidoethercarbonsäure (3 EO), Natriumsalz
5 Alkylamidoethercarbonsäure (4 EO), Natriumsalz
6 Alkylamidoethercarbonsäure
Nach 20-minütiger Einwirkung bei 40 1C auf Haarsträhnen und nachfolgendem Spülen wurden mittels der bekannten Minolta CR 200 die &Dgr;&Egr;-Werte für den jeweils erzielten Farbglanz gemessen. Die Ergebnisse zeigen klar die Überlegenheit der erfindungsgemäß verwendeten Alkylamidoethercarboxylate.
ÄE-Werte
Lösung Nr.
&Dgr;&Egr;
1 22,6
2 48,5
3 56,1
4 58,1
5 58,4
6 58,2

Claims (8)

&Agr;-2/95{/ ■ Ansprüche
1. Tönungsshampoo, enthaltend mindestens einen direktziehenden Haarfarbstoff und mindestens ein anionaktives Tensid auf
wäßriger Basis, dadurch gekennzeichnet, daß das anionaktive Tensid zu mindestens 25 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des anionischen Tensids, aus einer Alkylamidoethercarbonsäure
der Formel I
R-C-N- (CH2-CH2-O)n - CH2 - COOH (I),
Il 1
0 H
worin R eine Alkylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen und &eegr; eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeutet, und/oder aus wasser löslichen Salzen derselben besteht.
2. Tönungsshampoo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R eine Alkylgruppe mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeutet.
3. Tönungsshampoo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß &eegr; eine Zahl zwischen 2,5 und 5 bedeutet.
4. Tönungsshampoo nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß &eegr; 3 bis 4 bedeutet.
5. Tönungsshampoo nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das anionische Tensid zu min destens 50 Gew.-% aus einer Alkylamidoethercarbonsäure der Formel I besteht.
6. Tönungsshampoo nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5r dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich mindestens ein weiteres anionisches, amphoteres und/oder nichtionisches
Tensid enthält.
7. Tönungsshampoo nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es als weiteres anionisches Tensid ein Sulfosuccinat
und/oder ein Alkylethersulfat enthält.
8. Tönungsshampoo nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß es als nichtionisches Tensid ein C3-C13-Alkylglucosid
mit einem Kondensationsgrad von 1,2 bis 2,5 enthält.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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