DE29504481U1 - Wandanschlußbogen - Google Patents
WandanschlußbogenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/06—Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
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- E03C1/04—Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
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Description
Brauseschläuche werden üblicherweise entweder an einer Mischarmatur direkt oder aber mit Hilfe sogenannter Wandanschlußbogen
angeschlossen. Die Verwendung von Wandanschlußbogen ist insbesondere dort üblich, wo eine Handbrause mit
einem gewissen Abstand von der Mischarmatur angebracht werden soll, insbesondere in Duschkabinen. Wandanschlußbogen sind
üblicherweise so aufgebaut, daß der Anschluß des Brauseschlauches parallel zur Wand erfolgt und von dieser einen
möglichst geringen Abstand aufweist. Die bekannten Wandanschlußbogen
haben keine Möglichkeit, den Brauseschlauch abzusperren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußmöglichkeit
für einen Brauseschlauch zu schaffen, die bei kompaktem Aufbau die Möglichkeit des individuellen Einsteilens
der Wasserströmung durch den Brauseschlauch zuläßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Wandanschlußbogen
mit den im Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Durch das Vorsehen eines Absperrventils in dem Wandanschlußbogen kann der Benutzer die Menge des aus der Brause austretenden
Wassers individuell und an der geeigneten Stelle durchführen. Gerade dann, wenn mehrere Brausemöglichkeiten,
beispielsweise eine Handbrause, eine Kopfbrause und eine Seitenbrause
vorhanden sind, kann der Benutzer die Handbrause unabhängig von den anderen Brausemöglichkeiten einstellen.
Insbesondere können die Merkmale des Anspruchs 2 vorgesehen sein. Es kann dann bei sehr kompaktem Aufbau ein übliches
Ventiloberteil verwendet werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 wird erreicht, daß der Wandanschlußbogen glattflächig aufgebaut ist, so daß er auch
optisch einem üblichen Wandanschlußbogen ähnlich ist und die Gefahr, daß sich eine duschende Person an vorstehenden Teilen
anstößt, kleingehalten wird.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß der Griff des Absperrventils
Zylinderform aufweist also dem Sockel geometrisch ähnlich ist. Dabei kann je nach gewünschtem optischen Eindruck
der Durchmesser des Griffs größer, gleich groß oder kleiner als der Durchmesser des Sockels des Armaturengrundkörpers
sein. Es wird hier eine optisch ansprechende, keine vorspringenden Teile aufweisende Form erreicht.
Der Sockel des Armaturengrundkörpers kann insbesondere einstückig mit diesem sein, beispielsweise als Metallgußteil.
Es kann vorgesehen sein, daß der Armaturengrundkörper eine Abdeckrosette aufweist, die an diesem mit Hilfe eines gummi-
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elastischen Scheibenelements festlegbar ist, das sich an einer Schulter des Armaturengrundkörpers abstützt und mit
einem Außenrand mit der Rosette kraft- und/oder formschlüssig verbindbar ist. Diese gummielastische Scheibe dient zum Ausgleich
von unterschiedlichen Wandabständen, damit der Wandanschlußbogen immer so weit eingeschraubt werden kann, daß der
Brauseanschluß an der vom Installateur gewünschten Stelle vorhanden ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß die Abdeckrosette den Sockel des Armaturengrundkörpers bildet.
In nochmaliger Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß der Wandanschlußbogen eine Sicherheitseinrichtung aufweist, also
entweder einen Rückflußverhinderer oder einen Rohrbelüfter oder beides.
Damit auch beispielsweise bei mehreren Brausemöglichkeiten in einer Duschkabine ein Wassersparen durchgeführt werden kann,
kann erfindungsgemäß das Absperrventil eine Einrichtung zur Begrenzung seiner Öffnungstellung aufweisen, die durch eine
besondere Betätigung manuell überwindbar ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge ergeben sich aus den Schutzansprüchen, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum
Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie
anhand der Zeichnung.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt einen Schnitt durch einen
Wandanschlußbogen nach der Erfindung.
Der in der Figur dargestellte Wandanschlußbogen enthält einen Armaturengrundkörper 1, der im wesentlichen kreiszylindrisch
ausgebildet ist. An seinem einen, in der Figur rechten Ende ist an dem Armaturengrundkörper 1 ein zylindrischer Wand-
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schenkel 2 ausgebildet, der an seiner Außenseite mit einem Außengewinde 3 versehen ist. Mit diesem Wandschenkel 2 wird
der Wandanschlußbogen in einen Leitungsstutzen in einer Wand eingeschraubt. Am Übergang zwischen dem Wandschenkel 2 und
dem übrigen Teil des Armaturengrundkorpers 1 ist eine Schulter 4 gebildet, an der sich ein Scheibenelement 5 aus gummielastischem
Material abstützt.
Der Armaturengrundkörper enthält quer zum Wandschenkel 2 einen kurzen Schenkel 6, der mit einem Innengewinde zum Einschrauben
eines Brauseanschlußnippels 7 versehen ist. Der Brauseschenkel 6 und der Anschlußnippel 7 bilden zusammen
einen Brauseanschluß 8.
In dem Armaturengrundkörper 1 ist in Verlängerung des Wandschenkels
2 ein zylindrischer Aufnahmeraum 9 ausgebildet, der in seinem Boden 10 eine Durchgangsöffnung 11 enthält. Der Boden
10 des Aufnahmerahmens 9 bildet zusammen mit der Durchgangsöffnung
11 einen Ventilsitz für ein Ventiloberteil 12, das mit seinem Gewindeabschnitt 13 in das äußere Ende des
Aufnahmeraums 9 eingeschraubt ist. Das Ventiloberteil 12 enthält einen Ventilverschlußkörper 14, der durch Drehen einer
Drehspindel 15 axial verschoben werden kann, bis er auf dem Boden 10 des Aufnahmeraums 9 aufliegt. Zum Verdrehen der
Drehspindel 5 ist auf deren äußeres Betätigungsende ein teilweise geschnitten dargestellter Drehgriff 16 aufgeschoben und
dort befestigt. Der Drehgriff 16 weist etwa die Form eines Kreiszylinders mit einer bogenförmig abgerundeten Stirnfläche
17 auf. Der Drehgriff 16 enthält einen Anschlag, der ein vollständiges Öffnen des Absperrventils verhindert. Dieser
Anschlag kann durch Drücken einer Taste 18 überwunden werden.
Der Brauseanschluß 8 steht über eine Durchgangsöffnung 19 mit
dem Aufnahmeraum 9 des Ventils in Verbindung.
Über den Armaturengrundkorper 1 ist von dessen in der Figur
linken Seite her eine Abdeckrosette 20 aufgestülpt, die eine Öffnung aufweist, die dem Armaturengrundkorper 1 entspricht.
Auf der der Wand zugewandten Seite des Anschlußbogens greift die Abdeckrosette 2 0 mit einem Innenwulst 21 hinter den Außenrand
des Scheibenelements 5 aus gummielastischem Material.
Dadurch wird die Abdeckrosette 20 an dem Armaturengrundkorper 1 festgelegt.
Die Abdeckrosette 20 enthält auf ihrer der Wand abgewandten Vorderseite eine umlaufende Rippe 22. Der Drehgriff 16 erstreckt
sich im Bereich seines der Rosette 20 zugewandten Endes etwas über die Rippe 22 hinaus, mit geringem radialen
Abstand. Dadurch wird ein möglicher Spalt zwischen dem Drehgriff 16 und der Vorderseite der Abdeckrosette 20 nach innen
abgeschlossen.
Der Durchmesser des zylindrischen Drehgriffs 16 ist etwas kleiner als der Durchmesser der Abdeckrosette 20, so daß hier
eine optisch ansprechende glattflächige Form gebildet wird.
In das Innere des Wandschenkels 2 ist ein Rückflußverhinderer
23 eingesetzt, der nur schematisch dargestellt ist.
Der Anschlußnippel 7 für den Anschluß des Brauseschlauches enthält einen ebenfalls nur schematisch dargestellten Rohrbelüfter
24. Dieser stellt bei Unterdruck über eine sich dann öffnende Öffnung 25 eine Verbindung mit Atmosphäre her.
Claims (11)
1.1 einem Armaturengrundkörper (1), der
1.1.1 einen zum Anschluß an eine installierte Wasserleitung bestimmten Wandschenkel (2) und
1.1.2 einen quer zu diesem verlaufenden Brauseanschluß (8) aufweist, sowie mit
1.2 einem Absperrventil, das
1.2.1 ein in geradliniger Verlängerung des Wandschenkels (2) an der Vorderseite des Armaturengrundkörpers
(1) angeordnetes Betätigungselement
aufweist.
aufweist.
2. Wandanschlußbogen nach Anspruch 1, bei dem der Armaturengrundkörper
(1) in Verlängerung des Wandschenkels (2) einen Aufnahmeraum (9) aufweist, der einen Ventilsitz
bildet und in den ein Ventiloberteil (12) von der Vorderseite des Armaturengrundkörpers (1) her einsetzbar
ist.
bildet und in den ein Ventiloberteil (12) von der Vorderseite des Armaturengrundkörpers (1) her einsetzbar
ist.
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3. Wandanschlußbogen nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der
Armaturengrundkörper (1) einen zylindrischen Sockel aufweist, an dessen vorderer Stirnseite das als Drehgriff
(16) ausgebildete Betätigungselement des Absperrventils angeordnet ist.
4. Wandanschlußbogen nach Anspruch 3, bei dem der Drehgriff (16) des Absperrventils die Form eines Zylinders aufweist,
dessen Durchmesser ggf. kleiner als der des Sockels des Armaturengrundkorpers (1) ist.
5. Wandanschlußbogen nach Anspruch 3 oder 4, bei dem der Sockel des Armaturengrundkorpers (1) einstückig mit
diesem ist.
6. Wandanschlußbogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Abdeckrosette (20), die an den Armaturengrundkörper
(1) mit Hilfe eines gummielastischen Scheibenelements (5) festlegbar ist, das sich an einer Schulter
(4) des Armaturengrundkorpers (1) abstützt und mit seinem Außenrand mit einer Rosette (20) kraft- und/oder
formschlüssig verbindbar ist.
7. Wandanschlußbogen nach Anspruch 6, bei dem die Abdeckrosette (2 0) den Sockel des Armaturengrundkorpers (1)
bildet.
8. Wandanschlußbogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem in den Armaturengrundkörper (1) eingesetzten Rückflußverhinderer (23).
9. Wandanschlußbogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem in den Armaturengrundkörper (1) und/oder
den Brauseschlauchanschluß (8) eingesetzten Rohrbelüfter (24).
10. Wandanschlußbogen nach einem der Ansprüche 3 bis 9, bei dem der Brauseschlauchanschluß (8) innerhalb des Sockels
angeordnet ist.
11. Wandanschlußbogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Absperrventil eine manuell überwindbare
Einrichtung zur Begrenzung seiner Öffnungstellung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29504481U DE29504481U1 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Wandanschlußbogen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29504481U DE29504481U1 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Wandanschlußbogen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29504481U1 true DE29504481U1 (de) | 1996-07-11 |
Family
ID=8005425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29504481U Expired - Lifetime DE29504481U1 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Wandanschlußbogen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29504481U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2437302A (en) * | 2006-04-18 | 2007-10-24 | Triton Plc | Elbow connector with hidden fixings |
| GB2464422A (en) * | 2006-04-18 | 2010-04-21 | Triton Plc | Elbow connector with hidden fixings for a shower valve |
| EP4119734A1 (de) * | 2021-07-13 | 2023-01-18 | Hansgrohe SE | Sanitärarmatur-wandanschlusseinrichtung und wandmontierbare sanitärarmatur |
-
1995
- 1995-03-16 DE DE29504481U patent/DE29504481U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2437302A (en) * | 2006-04-18 | 2007-10-24 | Triton Plc | Elbow connector with hidden fixings |
| GB2464422A (en) * | 2006-04-18 | 2010-04-21 | Triton Plc | Elbow connector with hidden fixings for a shower valve |
| GB2437302B (en) * | 2006-04-18 | 2010-05-26 | Triton Plc | A connector for a fluid flow control device |
| GB2464422B (en) * | 2006-04-18 | 2010-08-04 | Triton Plc | A connector for a fluid flow control device |
| EP4119734A1 (de) * | 2021-07-13 | 2023-01-18 | Hansgrohe SE | Sanitärarmatur-wandanschlusseinrichtung und wandmontierbare sanitärarmatur |
| DE102021207445A1 (de) | 2021-07-13 | 2023-01-19 | Hansgrohe Se | Sanitärarmatur-Wandanschlusseinrichtung und wandmontierbare Sanitärarmatur |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960822 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980714 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010709 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20030515 |
|
| R071 | Expiry of right |