DE29503297U1 - Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung - Google Patents
Werkzeug zur Haarformung und/oder HaartrocknungInfo
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Description
Gesthuysen & von Rohr - 1 -
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung für
ein luftdurchströmtes Gerät des persönlichen Bedarfs, insbesondere einen Haartrockner
oder eine Warmluft-Lockenbürste, mit einem Grundkörper, einer mit dem Grundkörper
verbundenen Trägerplatte und einer Mehrzahl von fingerartig ausgebildeten, jeweils wenigstens eine Luftaustrittsöffnung aufweisenden Haarerfassungselementen,
wobei die Haarerfassungselemente auf der Trägerplatte angeordnet sind und von dieser
abstehen.
Ein derartiges Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung ist bereits aus
der Praxis bekannt. Das bekannte Werkzeug weist einen sich konisch erweiternden Grundkörper mit einem maximalen Durchmesser von etwa 10 cm auf. Auf diesen
Grundkörper aufgesetzt und fest mit diesem verbunden ist die ebenfalls kreisrunde
Trägerplatte, auf der eine Vielzahl von Haarerfassungselementen angeordnet sind. Die
Haarerfassungselemente sind dabei auf drei Kreisbahnen angeordnet, wobei die Kreise ineinanderliegen und somit einen kleinen inneren, einen etwas größeren mittleren
und einen großen äußeren Kreis bilden. Der Abstand des äußeren Kreises zum Rand der Trägerplatte beträgt dabei ca. 1 cm. Zur Benutzung des Werkzeuges wird
dieses beispielsweise auf einen Haartrockner aufgesetzt. Das Werkzeug selbst ist
dazu ausgebildet und vorgesehen, daß die Mehrzahl der vorderen Spitzen der Haarerfassungselemente
während der Benutzung des an der Kopfhaut des Benutzers anliegt. Für eine andere Handhabung ist dieses Werkzeug an sich nicht geeignet.
Die Erfindung geht einen neuen Weg und erweitert den Anwendungsbereich des
zuvor genannten Werkzeugs. Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß die Trägerplatte
eine langgestreckte Form aufweist, auf der wenigstens eine Reihe von kammzinkenartig
angeordneten Haarerfassungselementen vorgesehen ist. Hierbei meint der Ausdruck "langgestreckt", daß die Trägerplatte eine Form mit einer Länge hat, die
größer ist als die Höhe der Trägerplatte. Weiterhin meint der Ausdruck "kammzinkenartig",
daß die Haarerfassungselemente wie Kammzinken bei einem Kamm hintereinander
angeordnet sind. Durch die Erfindung wird also ein Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung zur Verfügung gestellt, bei dem das Werkzeug quasi
als Kamm ausgebildet ist. Aufgrund dieser Form läßt sich das Haar des Benutzers während der Benutzung des Werkzeugs ohne weiteres auch durchkämmen, wobei
die äußeren Enden der Haarerfassungselemente nicht unbedingt an der Kopfhaut des
Gesthuysen & von Rohr*
♦ »
Benutzers aufliegen müssen, die Haarerfassungselemente bei der Benutzung also
nicht - wie beim Stand der Technik - radial zum Kopf angeordnet sind, sondern etwa
tangential. Dennoch kann das Werkzeug auch wie das bekannte Werkzeug gebraucht werden, um einen Massageeffekt der Kopfhaut des Benutzers zu erzielen.
Grundsätzlich sind verschiedene Ausbildungen und Formen der Trägerplatte möglich,
beispielsweise parallelogramm- oder bogenabschnittsförmig, wobei bei der letztgenannten
Ausführungsform der Radius des Bogenabschnitts etwa der Kopfform eines "typischen" Benutzers angepaßt sein sollte. Vorzugsweise hat die Trägerplatte aber
die Form eines Trapezes, wodurch sich auch ein optisch-ästhetischer Effekt ergibt,
was bei einem Gerät des persönlichen Bedarfs sehr wichtig ist.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung sind zwei Reihen
von Haarerfassungselementen vorgesehen, wobei entsprechend der trapezartigen Form der Trägerplatte in der unteren Reihe ein Haarerfassungselement mehr als in
der oberen Reihe vorgesehen ist. Erfindungsgemäß ist festgestellt worden, daß sich
ein guter Haartrocknungseffekt und ein hervorragendes Haarformungsergebnis erzielen
lassen, wenn zwei Reihen von Haarerfassungselementen vorgesehen sind. Besonders gut wird der zuvor erwähnte Effekt bzw. das zuvor angesprochene Ergebnis,
wenn die Haarerfassungselemente in den beiden Reihen versetzt zueinander angeordnet
sind, wobei die Reihen an sich parallel verlaufen.
Damit das gesamte Haar des Benutzers gut gekämmt, geformt und getrocknet werden
kann, ist weiterhin vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Haarerfassungselemente
etwa stufenlos in die Oberseite und/oder Unterseite des Grundkörpers oder der Trägerplatte
übergehen. Die Haarerfassungselemente können damit über ihre gesamte Länge tangential und zum Teil flächig an der Kopfhaut des Benutzers anliegen. Die
erfaßten Haare und die Kopfhaut werden dabei umgehend getrocknet.
Bei einer eigenständigen erfinderischen Ausgestaltung, die die Handhabung des
Werkzeuges ebenfalls erheblich vereinfacht, sind die Längsachsen zumindest der Mehrzahl der Haarerfassungselemente in einem Winkel ungleich 180°, vorzugsweise
etwa zwischen 170 und 120° zur Längsachse des Grundkörpers angeordnet. Durch diese Anordnung ergibt sich auch eine Schrägstellung des Werkzeugs gegenüber
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Gesthuy sen & von Rohr*** *** ** '* ** *" -3-
dem Haartrockner bzw. der Warmluft-Lockenbürste. Durch diese Schrägstellung
kann gerade der obere Bereich des Kopfes besser mit dem Werkzeug bzw. dem Gerät bearbeitet werden. Von ganz besonderem Vorteil ist es natürlich, wenn die zuvor genannte
Erfindungsidee bei einem Werkzeug der zuvor genannten Art verwirklicht wird.
Aus handhabungstechnischen Gründen sollten die Längsachsen der Mehrzahl der
Haarerfassungselemente in einem Winkel zwischen 170 und 120° zur Unterseite des
Grundkörpers angeordnet sein.
Damit die Haarerfassungselemente gut in das Haar eingreifen können, haben sie einen
im wesentlichen kreisrunden Querschnitt und laufen zu ihrem vorderen Ende hin spitz zu. Somit ergibt sich bei benachbarten Haarerfassungselementen ein nach vorn
hin vergrößerter Einführungsschlitz, der zur Trägerplatte hin schmaler wird. Das Haar
wird dadurch quasi gezwungen, sich an die Haarerfassungselemente anzulegen, was den Haartrocknungs- und Haarformungseffekt begünstigt. Dem zuvor genannten
Zweck dient dabei insbesondere, daß die Haarerfassungselemente im Bereich ihres vorderen Endes über den Umfang verteilt; mehrere erste, vorzugsweise drei erste
Luftaustrittsöffnungen aufweisen.
Weiterhin ist jedes Haarerfassungselement im Anschluß an die ersten Luftaustrittsöffnungen
vorzugsweise mit zwei über den Umfang verteilten zweiten Luftaustrittsöffnungen versehen. Durch die zuvor genannte Anordnung von drei über den Umfang
verteilte ersten Luftaustrittsöffnungen und zwei ebenfalls gleichmäßig über den Umfang
verteilten zweiten Luftaustrittsöffnungen ergibt sich automatisch eine Versetzung
der Luftaustrittsöffnungen, so daß quasi über den gesamten Umfang eines Luftaustrittselements
Luft während des Betriebs des Gerätes ausströmt. Dabei sind die Luftaustrittsöffnungen schlitzartig ausgebildet und etwa in Längsrichtung der
Haarerfassungselemente ausgerichtet.
Der Trocknungseffekt beim Betrieb des Gerätes mit einem erfindungsgemäßen Werkzeug
kann dadurch in besonders vorteilhafter Weise weiter verbessert werden, indem auf der Trägerplatte weitere Luftdurchtrittsöffnungen vorgesehen sind. Diese sind
dabei vorzugsweise zwischen den Haarerfassungselementen angeordnet.
Gesthuysen & von Rohr'*' *" " ** " *" -4-
Aus Reinigungsgründen und zum Verstauen des Gerätes ist es besonders vorteilhaft,
wenn das Werkzeug als separat handhabbares Bauteil ausgebildet ist. In diesem Falle
weist dann der Grandkörper endseitig einen Kopplungsbereich zur Kopplung mit dem Gerät auf. Die Kopplung zwischen Gerät und Werkzeug kann grundsätzlich in
jeglicher Art und Weise geschehen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Schutzansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Werkzeug,
Fig. 2 eine Ansicht des Werkzeugs aus Fig. 1 in Pfeilrichtung II aus Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht des Werkzeugs aus Fig. 1 in Pfeilrichtung III aus Fig. 1.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Werkzeug 1 zur Haarformung und/oder Haartrocknung für
ein nicht näher dargestelltes luftdurchströmtes Gerät des persönlichen Bedarfs dargestellt.
Bei dem Gerät kann es sich beispielsweise um einen Haartrockner, beispielsweise in Pistolenform, oder eine stabförmige Warmluft-Lockenbürste handeln. Das
Werkzeug 1 weist einen Grundkörper 2, eine Trägerplatte 3 und eine Mehrzahl von Haarerfassungselementen 4 auf. Die Trägerplatte 3, die mit dem Grundkörper 2 fest
verbunden ist, bildet quasi die vordere Stirnwandung des Grundkörpers 2. Auf der
Trägerplatte 3 sind die Haarerfassungselemente 4 angeordnet, die von der Trägerplatte
3 abstehen. Die Haarerfassungselemente 4 selbst sind fingerartig ausgebildet und weisen eine Reihe von Luftaustrittsöffnungen auf, auf die im folgenden noch
näher eingegangen wird. Die Haarerfassungselemente weisen etwa eine Länge von 5
Gesthuysen& von Rohr"' *" "' '* " *" -5-
bis 6 cm bei einem Durchmesser in ihrem unteren Bereich, d. h. am Übergang zur Trägerplatte
3, von ca. 0,5 bis 1 cm auf.
Wesentlich ist nun, daß die Trägerplatte 3 eine langgestreckte Form aufweist, auf der
wenigstens eine Reihe von kammzinkenartig angeordneten Haarerfassungselementen 4 vorgesehen ist. Die langgestreckte Form der Trägerplatte 3, bei der die Länge erheblich
größer ist als die Höhe, ist gut aus Fig. 2 ersichtlich. Die in den Figuren dargestellte
Trägerplatte 3 ist trapezförmig ausgebildet. Grundsätzlich kann die Trägerplatte
aber auch eine andere Form haben, beispielsweise parallelogrammförmig, insbesondere
rechteckig ausgebildet sein. Eine weitere mögliche, aber nicht dargestellte Ausführungsform besteht darin, daß die Trägerplatte bogenabschnittsförmig ausgebildet
ist. Der Radius des Bogenabschnitts entspricht dann etwa dem Radius des Kopfes eines Benutzers.
Vorliegend sind zwei Reihen 5, 6 von Haarerfassungselementen 4 vorgesehen.
Grundsätzlich sollte es dabei so sein, daß die Anzahl der Reihen geringer ist als die
Anzahl der Haarerfassungselemente in der untersten Reihe. Vorliegend sind in der unteren
Reihe 5 mehr Haarerfassungselemente 4, nämlich fünf Haarerfassungselemente 4„ vorgesehen, als in der oberen Reihe 6, in der bei der dargestellten Ausführungsform
vier Haarerfassungselemente 4 vorgesehen sind. Die beiden Reihen 5, 6 der Haarerfassungselemente 4 verlaufen parallel zueinander, wobei der Abstand der
Haarerfassungselemente 4 jeder Reihe 5, 6 jeweils gleich ist. Außerdem sind die Haarerfassungselemente 4 der oberen Reihe 6 versetzt zu den Haarerfassungselementen
4 der unteren Reihe 5 angeordnet. Der Abstand benachbarter Haarerfassungselemente
4 einer Reihe 5, 6 entspricht dabei etwa dem Durchmesser eines Haarerfassungselements
4 im unteren Bereich.
Insbesondere aus Fig. 3 geht gut hervor, daß die Haarerfassungselemente 4 in ihrem
unteren Bereich etwa stufenlos in die Oberseite 7 und/oder die Unterseite 8 des Grundkörpers 2 bzw. der Trägerplatte 3 übergehen. Weiterhin geht aus Fig. 3 gut
hervor, daß die Längsachsen Li der Haarerfassungselemente 4 in einem Winkel &agr; zur
Längsachse L2 des Grundkörpers angeordnet sind. Der Winkel &agr; ist ungleich 180°
und kann grundsätzlich zwischen 170° und 120° variieren. Vorzugsweise liegt er etwa bei 165°. Außerdem ist vorliegend auch die Längsachse L2 des Grundkörpers 2
Gesthuysen & von Rohr"« #" " '* -6-
in einem Winkel &bgr; zur Längsachse L3 des nicht näher dargestellten Geräts angeordnet.
Auch der Winkel &bgr; ist kleiner 180° und beträgt vorliegend etwa 175°. Sowohl die Längsachse Li der Haarerfassungselemente 4, als auch die Längsachse L2 des
Grundkörpers 2 sind nach unten hin gegenüber der Längsachse L3 des Gerätes geneigt.
Der Grundkörper 2 selbst weist im Anschluß an einen Kopplungsbereich 9 eine im
wesentlichen dreieckige Oberseite 7 und eine dreieckige Unterseite 8 auf, wobei die
Unterseite 8 entsprechend der Trapezform der Trägerplatte 3 größer ist als die Oberseite
7. Insbesondere aus Fig. 3 geht hervor, daß die Oberseite 7 und die Unterseite 8
in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind. Dies ergibt sich daraus, daß der
im wesentlichen kreisrunde Kopplungsbereich 9 zum Anschluß an das Gerät einen größeren Durchmesser aufweist als die Höhe der Trägerplatte 3 ist.
Die Haarerfassungselemente 4 laufen zu ihrem vorderen Ende 10 hin spitz zu. Im Bereich
ihres vorderen Endes 10 weisen die Haarerfassungselemente 4 jeweils über ihren Umfang gleichmäßig verteilt drei erste Luftaustrittsöffnungen 11 auf. Dabei ist die
Anordnung der ersten Luftaustrittsöffnungen 11 in der unteren Reihe 5 gegenüber
der der oberen Reihe 6 um 60° versetzt. Im Anschluß an die ersten Luftaustrittsöffnungen
11 zur Trägerplatte 3 hin weisen die Haarerfassungselemente 4 jeweils eine
zweite, über 180° voneinander beabstandete Luftaustrittsöffnung 12 auf. Die zweiten
Luftaustrittsöffnungen 12 sind in den Haarerfassungselementen 4 der unteren Reihe 5 und der oberen Reihe 6 jeweils an gleicher Stelle angeordnet und ermöglichen
einen senkrechten Austritt der Luft nach oben und nach unten. Jedenfalls ergibt sich aufgrund der Anzahl und Anordnung der ersten Luftaustrittsöffnungen 11
und der zweiten Luftaustrittsöffnungen 12 bei jedem Haarerfassungselement 4 eine
automatische Versetzung, so daß über den Querschnitt betrachtet, quasi an jeder Stelle des Haarerfassungselementes 4 Luft austreten kann. Die Luftaustrittsöffnungen
11, 12 sind jeweils schlitzartig ausgebildet und in Richtung der Längsachse Li ausgerichtet.
Aus Fig. 2 ist weiterhin erkennbar, daß auf der Trägerplatte 3 weitere Luftaustrittsöffnungen
vorgesehen sind. Hierdurch ergibt sich ein Austritt von Warmluft beim Betrieb des Gerätes nicht nur über die ersten und zweiten Luftaustrittsöffnungen, son-
Gesthuysen & von Rohr"* ·" '··"··' _7_
dern auch etwa schräg dazu. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform sind
keine weiteren Luftaustrittsöffnungen in der Trägerplatte vorgesehen. Bei gleicher
Leistung des nicht dargestellten Gerätes tritt dann entsprechend mehr Luft über die
ersten und zweiten Luftaustrittsöffnungen 11, 12 aus.
Bei dem dargestellten Werkzeug 1 handelt es sich um ein separat handhabbares Bauteil.
Dieses weist endseitig zur Kopplung mit dem Gerät den Kopplungsbereich 9 auf. Die Kopplung mit dem Gerät kann über eine Vielzahl von Arten erfolgen. Zu denken
wäre hier an eine Bajonettverschlußverbindung oder aber eine Rastverbindung. Auch eine reibschlüssige oder eine formschlüssige Verbindung kommt grundsätzlich
in Frage. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist das Werkzeug einteilig mit
dem Gerät ausgebildet. Der Kopplungsbereich als solcher ist dann nicht vorhanden,
sondern das Werkzeug geht direkt in das Gehäuse des Gerätes über.
Das dargestellte Werkzeug 1 besteht vollständig aus Kunststoff. Dabei kann der
Grundkörper 2 einschließlich des Kopplungsbereichs 9 aus einem oder aus zwei Bauteilen
bestehen, während die Trägerplatte 3 zusammen mit den Haarerfassungselementen 4 aus einem weiteren Bauteil besteht. Die einzelnen Bauteile werden dann
beispielsweise verklebt oder verschweißt.
Claims (16)
1. Werkzeug (1) zur Haarformung und/oder Haartrocknung für ein luftdurchströmtes
Gerät des persönlichen Bedarfs, insbesondere einen Haartrockner oder eine Warmluft-Lockenbürste,
mit einem Grundkörper (2), einer mit dem Grundkörper (2) verbundenen Trägerplatte (3) und einer Mehrzahl von fingerartig ausgebildeten, jeweils
wenigstens eine Luftaustrittsöffnung (11, 12) aufweisenden Haarerfassungselementen
(4), wobei die Haarerfassungselemente (4) auf der Trägerplatte (3) angeordnet sind
und von dieser abstehen, dadurch gekennzeichnet daß die Trägerplatte (3) eine
langgestreckte Form aufweist, auf der wenigstens eine Reihe von kammzinkenartig angeordneten Haarerfassungselementen (4) vorgesehen ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (3) trapezförmig,
parallelogramm- oder bogenabschnittförmig, vorzugsweise mit einem, der Kopfform des Benutzers entsprechendem Radius ausgebildet ist.
3. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Reihen geringer ist als die Anzahl der Haarerfassungselemente (4)
in der untersten Reihe.
4. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Reihen (5, 6) von Haarerfassungselementen (4) vorgesehen sind, daß, vorzugsweise,
in der unteren Reihe (5) ein Haarerfassungselement (4) mehr als in der oberen Reihe (6) vorgesehen ist und daß, vorzugsweise, in der unteren Reihe (5) fünf,
in der oberen Reihe (6) vier Haarerfassungselemente (4) angeordnet sind.
5. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haarerfassungselemente (4) in benachbarten Reihen versetzt zueinander angeordnet
sind und daß, vorzugsweise, die Reihen etwa parallel zueinander verlaufen.
6. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haarerfassungselemente (4) etwa stufenlos in die Oberseite (7) und/oder die
Unterseite (8) des Grundkörpers (2) oder der Trägerplatte (3) übergehen.
Gesthuysen& von Rohr"· *" ** '·· ·· ·" -9-
7. Werkzeug (1) zur Haarformung und/oder Haartrocknung für ein luftdurchströmtes
Gerät des persönlichen Bedarfs, insbesondere einen Haartrockner oder eine Warmluft-Lockenbürste,
mit einem Grundkörper (2), einer mit dem Grundkörper (2) verbundenen Trägerplatte (3) und einer Mehrzahl von fingerartig ausgebildeten, jeweils
wenigstens eine Luftaustrittsöffnung (11, 12) aufweisenden Haarerfassungselementen
(4), wobei die Haarerfassungselemente (4) auf der Trägerplatte (3) angeordnet sind
und von dieser abstehen, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen (Li) zumindest der Mehrzahl der
Haarerfassungselemente (4) in einem Winkel (&agr;) ungleich 180°, vorzugsweise etwa
zwischen 170° und 120°, zur Längsachse (L2) des Grundkörpers (2) angeordnet sind
und/oder daß die Längsachse (L2) des Grundkörpers (2) in einem Winkel (ß) ungleich
180°, vorzugsweise zwischen 175° und 120° zur Längsachse (L3) des Geräts angeordnet
ist.
8. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsachsen (Li) zumindest der Mehrzahl der Haarerfassungselemente (4) in
einem Winkel (&agr;) kleiner 180° zur Unterseite (8) des Grandkörpers (2) angeordnet
sind.
9. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (2) im Anschluß an einen Kopplungsbereich (9) eine im wesentlichen
dreieckige Oberseite (7) und/oder Unterseite (8) aufweist und daß, vorzugsweise,
die Oberseite (7) und die Unterseite (8) in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind.
10. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haarerfassungselemente (4) einen im wesentlichen kreisrunden Querschnitt
haben, und daß die Haarerfassungselemente (4) zum vorderen Ende (10) hin spitz zulaufen.
11. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haarerfassungselemente (4) im Bereich ihres vorderen Endes (10) über den
Umfang verteilt jeweils mehrere erste, vorzugsweise drei erste Luftaustrittsöffnungen
(11) aufweisen.
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12. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haarerfassungselemente (4) im Anschluß an die ersten Luftaustrittsöffnungen
(11) wenigstens eine zweite, vorzugsweise zwei über den Umfang verteilte zweite
Luftaustrittsöffnungen (12) aufweisen.
13. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten Luftaustrittsöffnungen (11, 12) schlitzartig ausgebildet
sind und daß, vorzugsweise, die Luftaustrittsöffnungen (11, 12) etwa in Richtung der
Längsachse (Li) der Haarerfassungselemente (4) ausgerichtet sind.
14. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Trägerplatte (3) weitere Luftaustrittsöffnungen (13) vorgesehen sind und
daß, vorzugsweise, zwischen den Haarerfassungselementen (4) jeweils eine weitere
Luftdurchtrittsöffnung (13) vorgesehen ist.
15. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand benachbarter Haarerfassungselemente (4) einer Reihe (5) etwa dem
Durchmesser eines Haarerfassungselementes (4) im unteren Bereich entspricht.
16. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkzeug (1) als separat handhabbares Bauteil ausgebildet ist und daß der
Grundkörper (2) endseitig den Kopplungsbereich (9) zur Kopplung mit dem Gerät aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503297U DE29503297U1 (de) | 1995-02-28 | 1995-02-28 | Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503297U DE29503297U1 (de) | 1995-02-28 | 1995-02-28 | Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29503297U1 true DE29503297U1 (de) | 1995-04-20 |
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ID=8004571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29503297U Expired - Lifetime DE29503297U1 (de) | 1995-02-28 | 1995-02-28 | Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29503297U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0813827A1 (de) * | 1996-06-20 | 1997-12-29 | WIK Elektro-Hausgeräte-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. Produktions-Kommanditgesellschaft | Werkzeug zur Haarformung und/oder Haartrocknung |
| CN112790499A (zh) * | 2019-11-13 | 2021-05-14 | 康奈尔有限公司 | 适于吹风机的多喷嘴附件 |
-
1995
- 1995-02-28 DE DE29503297U patent/DE29503297U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950601 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980604 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010424 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20030414 |
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| R071 | Expiry of right |