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DE29502781U1 - Reinigungssegment - Google Patents

Reinigungssegment

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DE29502781U1
DE29502781U1 DE29502781U DE29502781U DE29502781U1 DE 29502781 U1 DE29502781 U1 DE 29502781U1 DE 29502781 U DE29502781 U DE 29502781U DE 29502781 U DE29502781 U DE 29502781U DE 29502781 U1 DE29502781 U1 DE 29502781U1
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DE
Germany
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cleaning
cleaning segment
segment
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segment according
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DE29502781U
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English (en)
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KOF ABGASTECHNIK GmbH
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KOF ABGASTECHNIK GmbH
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Publication date
Application filed by KOF ABGASTECHNIK GmbH filed Critical KOF ABGASTECHNIK GmbH
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Priority to AT0122895A priority patent/AT406080B/de
Priority to CH02126/95A priority patent/CH690694A5/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H8/00Fluid heaters characterised by means for extracting latent heat from flue gases by means of condensation
    • F24H8/006Means for removing condensate from the heater
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/08Doors or covers specially adapted for smoke-boxes, flues, or chimneys
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/30Specific materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/60Service arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/13004Water draining devices associated with flues
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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  • Optical Head (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungssegment für Rohrleitungen nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Für die Reinigung von Rohrleitungen, insbesondere von Schornsteinen müssen, wenn die Länge der Leitungen eine bestimmte Länge übersteigt, verschließbare Reinigungsöffnungen in bestimmten Abständen in den Rohrleitungen vorgesehen werden, um das Einführen von Reinigungseinrichtungen in die Rohrleitung zu ermöglichen. Vielfach werden in senkrecht verlaufenden Rohrleitungen, wie Schornsteinen, Abgasleitungen oder dergleichen Gase mit einem geringen Flüssigkeitsanteil geführt. Insbesondere bei Schornsteinen und Abgasleitungen kann bei Unterschreiten des Taupunkts Kondensat aus dem Gasstrom in flüssiger Form ausfallen. Das Kondensat entsteht wegen der geringeren Temperatur der Rohrwand zunächst dort und fließt dann der Schwerkraft folgend entlang.der Rohrwand herab. Im Zuge der Optimierung von thermischen Prozessen wird, um die erzeugte Wärme weitestgehend auszunutzen, bzw. den Wirkungsgrad des thermischen Prozesses zu steigern, die Abgastemperatur häufig in der Nähe des Taupunkts der Abgase gewählt. Folglich müssen Abgasleitungen bzw. Schornsteine auf eine erhöhte Kondensatmenge ausgelegt werden, so daß auch den Verschlüssen von Reinigungsöffnungen eine Flüssigkeits-Abdichtungsfunktion zukommt.
Insbesondere bei Abgasleitungen oder Schornsteinen, nachfolgend durchgehend als Schornsteine bezeichnet, dürfen, wegen der auftretenden Temperaturen und der chemischen Aggressivität der Abgase, keine elastomeren Dichtmittel verwendet werden, so daß die Flüssigkeitsabdichtung von Verschlüssen von Reinigungsöffnungen besondere Maßnahmen erfordert. Im Vorgriff
auf die Figurenbeschreibung werden nun herkömmliche Reinigungssegmente anhand der Fig. 3 und Fig. 4 erläutert.
Beim Bau eines Schornsteins ist es von Vorteil, wenn der Abgasstrang, d.h. das eigentliche Schornstein-innenrohr, in zusammengestecktem Zustand senkrecht in den dafür vorgesehenen Schacht herabgelassen werden kann. Diese Vorgehensweise ist besonders bei der Umrüstung bzw. Renovierung eines Schornsteins von Vorteil, da in diesem Falle lediglich ein neues Innenrohr in einen bestehenden Kamin herabgelassen werden muß. Um dieser Anforderung gerecht zu werden wurde vom Anmelder bereits ein in Fig. 3 gezeigtes Reinigungssegment 1 vorgeschlagen, das einen Abschnitt der Rohrleitung bildet und eine mittels eines Deckels 3 verschließbare Reinigungsöffnung 11, wobei der Deckel 3 an der Innenseite des Reinigungssegments 1 anliegt. In dem Reinigungssegment 1 ist ein Abtropfstutzen 2 angeordnet, dessen Unterkante in axialer Richtung über den oberen Rand des Deckels 3 nach unten vorsteht und dafür,sorgt, daß in der Rohrleitung herablaufendes Kondensat erst unterhalb der Oberkante des Deckels 3 mit diesem in Berührung kommt, so daß ein Kondensataustritt aus der Reinigungsöffnung 11 sicher vermieden ist.
Wie aus Fig. 3 weiter hervorgeht, ist der Deckel 3 über einen Bolzen 31, ein Spannelement 4 und eine Mutter 5 von innen gegen die Rohrwandung verspannt. Dieses Reinigungssegment hat jedoch den Nachteil, daß die Bedienung des Deckels i.d.R. Werkzeug und ein genaues Arbeiten nach dem Reinigen erfordert, damit der Deckel dicht schließt.
30
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines in einem Schornstein eingebauten weiteren herkömmlichen Reinigungssegments 1. Das dargestellte Reinigungssegment 1 ist am unteren Ende eines Schornsteins eingebaut; ebensolche Reinigungssegmente werden auch in Zwischenabschnitten, d.h. in einem oberen Stockwerk oder kurz vor dem Auslaß des Schornsteins eingebaut. Das gezeigte Reinigungssegment 1 hat einen Stutzen 14, der sich von dem Rohrabschnitt des Reinigungssegments 1 radial nach außen erstreckt und einen Querschnitt hat, der dem
der Reinigungsöffnung entspricht. Am radial äußeren Ende des
Stutzens 14 ist eine Klappe oder Tür 13 angebracht, um den Stutzen 14 gegenüber der Umgebung abzuschließen. Die Tür 13 ist mit einem geeigneten Verriegelungsmechanismus 15 versehen, um die Tür 13 in geschlossener Stellung zu arretieren. Häufig ist der Stutzen 14 in aufwärtiger Richtung geneigt angeordnet, so daß in dem Reinigungssegment 1 herablaufendes Kondensat nicht bis zur Tür vordringen kann. Ist bei einem geraden Stutzen der Stutzen 14 ausreichend lang bemessen, so trocknet das Kondensat i.d.R. bevor es die Tür 13 erreicht.
Wie aus der Fig. 4 deutlich wird, hat dieses weitere herkömmliche Reinigungssegment zwar den Vorteil, daß die Tür leicht zu betätigen und unverlierbar mit dem Reinigungssegment verbunden ist, es hat jedoch den Nachteil, daß das Reinigungssegment eine beachtliche radiale Ausdehnung hat, so daß bei der Anlage eines Schornsteins der entsprechende Raum für das Reinigungssegment vorgesehen werden muß. Bedingt durch seine großen radialen Abmessungen verhindert ein herkömmliches Reinigungssegment auch ein Herablassen eines vorgefertigten Innenrohrs in den Schacht, oder erfordert zumindest im Bereich des Reinigungssegments erhebliche Maurerarbeiten, um das . Reinigungssegment in den Abgasstrang einzubauen.·
Angesichts obiger Nachteile ist es Aufgabe der Erfindung, ein kompaktes Reinigungssegment dahingehend weiterzuentwickeln, daß bei einer zuverlässigen Abdichtung der Reinigungsöffnung gegen austretendes Kondensat die Bedienbarkeit des Reinigungssegments verbessert ist.
Die Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Das Reinigungssegment hat eine Reinigungsöffnung, die mit einem an der Innenwandung des Reinigungssegments anliegenden Deckel verschließbar ist, und einen koaxial in dem Reinigungssegment angeordneten Abtropfstutzen, dessen Tropfkante die obere Kante des Deckels in axialer Richtung radial innen überlappt, wobei der Deckel erfindungsgemäß eine Führungseinrichtung aufweist,
die den Deckel gegenüber dem Reinigungssegment verschiebbar führt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Deckels an einer Führungseinrichtung kann der Deckel gemäß der Erfindung zur Freigabe der Reinigungsöffnung ohne den Gebrauch von Werkzeug verschoben werden, so daß die Bedienung des Deckels erheblich vereinfacht ist. Durch die Führungseinrichtung wird überdies dafür gesorgt, daß der abdichtende Bereich des Deckels stets an die Innenwandung des Reinigungssegments gedrückt wird, so daß eine zuverlässige Abdichtung der Reinigungsöffnung gewährleistet ist.
Vorzugsweise ist der Deckel in Umfangsrichtung des Reinigungssegments verschiebbar, so daß eine einfache Führungseinrichtung verwendet werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften.Ausgestaltung der Erfindung ist die Führungseinrichtung von an dem Deckel angeordneten Führungsringen gebildet, die an der Innenwandung des Reinigungssegments anliegen und den Deckel in Umfangsrichtung verschiebbar führen.
Vorzugsweise sind zwei Führungsringe vorgesehen, wobei ein Führungsring oberhalb und ein Führungsring unterhalb der Reinigungsöffnung in dem Reinigungssegment aufgenommen sind.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Deckel mit einem ggf. auch thermisch isolierten Handgriff oder einer Grifflasche versehen, die neben einer verbesserten Bedienbarkeit des Deckels gleichzeitig eine Begrenzung oder einen Anschlag für die Verschiebebewegung des Deckels bildet.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Deckel mit einer Rasteinrichtung versehen, die den Deckel in der geschlossenen Stellung verriegelt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Reinigungssegments entspricht die Außenkontur des Reinigungssegments der Außenkontur der Rohrleitung, so daß der gesamte Abgasstrang durch die Schornsteinöffnung in den Schacht herabgelassen werden kann, ohne daß Maurerarbeiten anfallen, wobei der zuvor genannte Handgriff auch nachträglich anbringbar gestaltet sein kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Abtropfstutzen an seiner Innenseite mit einer Aufnahme für ein in Verlängerung des Reinigungssegments einzusteckendes Rohrsegment versehen. Entsprechend kann am unteren Ende des Reinigungssegments ein Eingriffsabschnitt vorgesehen sein, der beim Einstecken des Reinigungssegments in ein sich daran anschließendes Rohrsegment zur Führung, zum Einrasten und zum Abdichten der Verbindung dient, wobei der Eingriffsabschnitt vorzugsweise auf der Innenseite des Reinigungssegments eine umlaufende Kante bildet an der sich ein Führungsring axial abstützt.
Das erfindungsgemäße Reinigungssegment kann aus den üblichen Materialien, die zur Herstellung von Schornsteinen dienen gefertigt werden, wobei Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium besonders zu bevorzugen sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen regeln die verbleibenden Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung?
35
Fig. 2 eine schematische Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung; und
Fig. 3 eine geschnittene Ansicht eines herkömmlichen Reinigungssegments; und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines in einem Schornstein eingebauten weiteren herkömmlichen Reinigungssegments.
Gemäß Fig. 1 hat das Reinigungssegment 1 im wesentlichen die Form eines Rohrabschnitts, der in einem Abschnitt seiner Außenfläche mit einer Reinigungsöffnung 11 versehen ist. Das Reinigungssegment 1 ist in axialer Richtung von dem zu führenden Gasstrom durchströmbar. Die Reinigungsöffnung Il kann rund, oval, rechteckig oder quadratisch ausgeführt sein. Vorzugsweise ist jedoch eine rechteckige oder quadratische Grundform zu wählen, so daß die Reinigungsöffnung 11 eine gerade obere Kante hat, die sich im wesentlichen über die gesamte Breite der Reinigungsöffnung 11 erstreckt und waagerecht verläuft. Ferner hat das Reinigungssegment 1 in der Nähe seiner Unterkante Ib eine Verengung 12 ausgebildet, auf die ein an das untere Ende des Reinigungssegments 1 anzuschließendes Rohrsegment (nicht dargestellt) aufschiebbar ist.
Am·oberen Ende la des Reinigungssegments 1 ist ein Abtropfstutzen 2 eingesetzt, der sich in das Innere des Reinigungssegments 1 erstreckt und zu diesem koaxial angeordnet ist. Der Abtropfstutzen 2 ist mit der Oberkante des Reinigungssegments 1 verschweißt; es können natürlich auch andere Fügetechniken, wie Löten, Kleben, Bördeln oder dergleichen eingesetzt werden. Der Abtropfstutzen 2 hat an seinem unteren Ende eine Tropfkante 21 ausgebildet, von der längs des AbtropfStutzens 2 ablaufendes Kondensat herabtropft. Ferner ist in dem Abtropfstutzen 2 eine Aufnahme 22 ausgebildet, um ein in axialer Verlängerung des Reinigungssegments 1 anzubringendes Rohrsegment (nicht dargestellt) aufzunehmen.
Ferner zeigt Fig. 1 einen Deckel 3, der die Reinigungsöffnung 11 auf der Innenseite des Reinigungssegments 1 abdeckt, wo bei ein Randabschnitt des Deckels 3 an dem Reinigungssegment 1 anliegt.
Der Deckel 3 ist an Führungsringen 32 und 33 gehalten, die längs des Umfangs des Reinigungssegments 1 verlaufen und an der Innenwandung des Reinigungssegments 1 anliegen. Die Führungsringe 32, 33 sind gegenüber der Wandung verschiebbar so daß der an den Führungsringen 32, 33 angebrachte Deckel 3 in Umfangsrichtung des Reinigungssegments 1 verschiebbar ist, um die Reinigungsöffnung 11 freizugeben. Gleichzeitg wird der Deckel 3 gegen die Innenwand vorgespannt, um eine ausreichende Abdichtung des Deckels 3 im geschlossenen Zustand zu erreichen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, überlappt die Tropfkante 21 des Abtropfstutzens 2 in axial abwärtiger Richtung die obere Kante des Deckels 3 radial innen, so daß längs des AbtropfStutzens 2 ablaufendes Kondensat, das in dem zu führenden Gas und an den Wandungen der Rohrleitung anfällt, nicht zwischen den Deckel 3 und die Innenwandung des Reinigungssegments 1 eindringen kann und folglich auch nicht aus dem Reinigungssegment 1 austritt.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung überlappt die Tropfkante 21 die Oberkante 11a der Reinigungsöffnung 11 und die Oberkante des Deckels 3, um ein Heraustropfen von Kondensat K aus der Reinigungsöffnung bei geöffnetem Deckel 3 sicher zu verhindern; bei dieser Maßnahme wird der Öffnungsguerschnitt der Reinigungsöffnung 11 geringfügig verengt. Um zu verhindern, daß im geschlossenen Zustand des Deckels 3 Kondensat K zwischen dem Deckel 3 und der Wandung des Reinigungssegments 1 hindurchsickert, ist es ausreichend, wenn die Tropfkante 21 die obere Kante des Deckels 3 überlappt.
Gemäß Fig. 1 bildet die am unteren Ende des Reinigungssegments ausgebildete Verengung 12 eine Kante 12a an der Innenseite des Reinigungssegments 1 aus. Der untere Führungsring 3 3 stützt den Deckel 3 an der Kante 12a in axialer Richtung ab, und gewähleistet so die axial korrekte Lage des Deckels 3.
In Abwandlung des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels kann die Verengung 12 entfallen und durch eine Sicke ersetzt werden, an der ein anschließendes Rohrstück dichtend angebracht werden kann. In diesem Fall kann eine weitere sich in Richtung auf das
Innere des Reinigungssegitients erstreckende umlaufende Sicke vorgesehen werden, an der der untere Führungsring axial abgestützt ist. Selbstverständlich kann auch der obere Führungsring über eine entsprechende Einrichtung zur axialen Abstütztung ausgebildet sein.
Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, daß natürlich auch eine axiale Verschiebung des Deckels ermöglicht werden kann, wobei dann die zuvor geschilderten axialen Abstützungen entweder entfallen oder als Abstützung des Deckels in geschlossener Stellung verwendet werden können. Im Falle einer axialen Verschiebung des Deckels sind ggf. Einrichtungen vorzusehen, die den Deckel in der geöffneten bzw. geschlossenen Stellung arretieren.
Fig. 2 zeigt eine schematische Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des Reinigungssegments, wobei die einzelnen Elemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind.
Besonders deutlich ist in der Fig. 2 der gewölbte Deckel 3 zu erkennen, dessen Wölbung der Krümmung der Innenwandung des Reinigungssegments 1 entspricht, so daß der Deckel 3 gleichmäßig an der Wandung anliegen kann. Ferner zeigt Fig. 3 den Abtropfstutzen 2 als separates Element, das von oben koaxial in das Reinigungssegment 1 eingeführt wird bis der obere Rand des Abtropfstutzens 2 auf dem oberen Rand des Reinigungssegments 1 aufliegt, so daß die beiden Elemente mit herkömmlicher Technik, d.h. Schweißen, Löten, Bördeln etc. miteinander verbunden werden können. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß ein sich in Verlängerung nach oben anschließendes Rohrsegment (nicht dargestellt) in den Abtropfstutzen eingeschoben wird, so daß die Verbindungsstelle zwischen Abtropfstutzen 2 und Reinigungssegment 1 nicht mit Kondensat beaufschlagt wird und folglich damit einhergehende Korrosionsprobleme vermieden werden.
Aus Fig. 2 ist ferner gut zu erkennen, wie der Deckel 3 mit den beiden Führungsringen 3 2 und 3 3 verbunden ist, wobei diese
Einheit von oben in das Reinigungssegment 1 einführbar ist, bevor der Abtropfstutzen 2 in das obere Ende la eingesetzt wird. Die Sicke 12 kann analog den Ausführungen zu Fig. 1 das Widerlager für den unteren Führungsring 33 bilden. Die Grifflasche 34 kann nach dem Einbau des Deckels 3 an diesem angebracht werden; es ist bei einer ausreichenden Elastizität des Reinigungssegments und der Führungsringe jedoch auch möglich, den Deckel unter elastischer Verformung des Reinigungssegments und der Führungsringe mit einer vormontierten Grifflasche 34 einzubauen.
Die Grifflasche 34 kann mit einer Rasteinrichtung (nicht dargestellt) wirkverbunden sein, die den Deckel in der geschlossenen Stellung arretiert. Ebenso kann, wenn dies erforderlich ist, anstelle der Grifflasche ein Eingriffsabschnitt für ein besonderes Bedienwerkzeug vorgesehen werden, um einen Zugang zur Reinigungsöffnung durch Unbefugte zu verhindern.
Die Fig. 3 und 4 wurden bereits eingangs beschrieben, so daß hier auf eine Wiederholung verzichtet werden kann.
Der Vollständigkeit halber sei hier angemerkt, daß das erfindungsgemäße Reinigungssegment auch in doppelwandig ausgeführten Schornsteinen verwendet werden kann, indem zwei Deckel verwendet werden, die jeweils an der Innenwandung des jeweiligen Rohrabschnitts des Reinigungssegments anliegen und verschiebbar geführt sind, wobei jeder der beiden koaxial angeordneten Rohrabschnitte mit einem Abtropfstutzen versehen ist, deren jeweilige Tropfkante mindestens die obere Kante des jeweiligen Deckels in axialer Richtung radial innerhalb überlappt.

Claims (17)

Schutzansprüche
1. Reinigungssegment (1) für eine im wesentlichen senkrecht
verlaufende Rohrleitung zur Führung von im wesentlichen gasförmigen Fluiden mit flüssigen Anteilen, insbesondere für
Rohrleitungen in Schornsteinen, das einen Abschnitt der Rohrleitung bildet und eine mittels eines an der Innenseite des
Reinigungssegments (1) anliegenden Deckels (3) verschließbare Reinigungsöffnung (11) hat, wobei die obere Kante des Deckels (3) eine Tropfkante (21) eines koaxial in dem Reinigungssegment (1) aufgenommenen AbtropfStutzens (2) in axialer
Richtung überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
(3) eine Führungseinrichtung (32, 33) aufweist, die den
Deckel (3) gegenüber dem Reinigungssegment (1) verschiebbar
führt.
15 2. Reinigungssegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) in Umfangsrichtung des Reinigungssegments
(1) verschiebbar geführt ist.
3. Reinigungssegment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 20 daß die Führungseinrichtung am Deckel (3) angeordnete
Führungsringe (32, 33) aufweist, die am Innenumfang des
Reinigungssegments"(1) anliegen.
4. Reinigungssegment nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) unterhalb der Reinigungsöffnung
Telefon: 0 89-54 46 90
/RIV DRQ R^! 9K 11 fG4V 0 89 ^ ?q 09 <S0
Telex: 5-24 845
· DftssdMr Bank (München) Kto. 3939 844 (BLZ 700 800 00)
· ßeutscSe Bank (München) Kto. 2861060 (BLZ 700 70010) "· f«=<Slrft"t («"«»"> Kto. 670- 43- BO4(BLZ 700 100 80)
üai-lchi-Kangyo Bank (München) Kto. 51 042 (BLZ 700 207 00) Sanwa Bank (Düsseldorf) Kto. 500 047 (BLZ 301 307 00)
eine umlaufende, in Richtung auf die Innenseite des Reinigungssegments vorstehende Kante aufweist, an der ein unterer Führungsring (33) in axialer Richtung abgestützt ist.
5. Reinigungssegment nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) mit. einer Grifflasche (34) versehen ist, die durch die Reinigungsöffnung (11) zur Außenseite des Reinigungssegments (1) vorsteht.
6. Reinigungssegment nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichent, daß die Grifflasche 34 mit einer Rasteinrichtung wirkverbunden ist, die den Deckel in der geschlossenen und/oder geöffneten Stellung verriegelt.
7. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtropfstutzen (2) auf der Innenseite eine Aufnahme (22) für ein in axialer Verlängerung des Reinigungssegments (1) einführbares Rohrsegment aufweist.
8. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) an seinem dem Abtropfstutzen (2) gegenüberliegenden Ende (Ib) einen Eingriffsabschnitt (12) zum Eingriff mit einem in axialer Verlängerung des Reinigungssegments (1) aufsteckbaren Rohrsegment aufweist.
9. Reinigungssegment nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriffsabschnitt (12) eine in Richtung auf die Innenseite des Reinigungssegments (1) vorstehende Sicke (12a) aufweist, die mit dem unteren Führungsring (33) des Deckels (3) in Eingriff ist.
10. Reinigungssegment nach einen der vorhergehenden ~ Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur des Reinigungssegments (1) im wesentlichen der Außenkontur der Rohrleitung entspricht.
11. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (11) im wesentlichen rechteckig ist.
12. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (11) im wesentlichen quadratisch ist.
13. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (11) im wesentlichen oval ist.
14. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (11) im wesentlichen rund ist:
15. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment
(1) aus Stahlblech ist.
16. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) aus Edelstahl ist.
17. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) aus Aluminium ist.
DE29502781U 1994-07-19 1995-02-20 Reinigungssegment Expired - Lifetime DE29502781U1 (de)

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DE29502781U DE29502781U1 (de) 1995-02-20 1995-02-20 Reinigungssegment
DE19526209A DE19526209C2 (de) 1994-07-19 1995-07-18 Reinigungssegment für Rohrleitungen
AT0122895A AT406080B (de) 1994-07-19 1995-07-18 Reinigungssegment für rohrleitungen
CH02126/95A CH690694A5 (de) 1994-07-19 1995-07-19 Reinigungssegment für Rohrleitungen.

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DE (1) DE29502781U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19801703A1 (de) * 1998-01-17 1999-07-22 Bruno Lampka Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung im Mantel eines Schornsteinrohres

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