DE29502781U1 - Reinigungssegment - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungssegment für Rohrleitungen nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Für die Reinigung von Rohrleitungen, insbesondere von Schornsteinen
müssen, wenn die Länge der Leitungen eine bestimmte Länge übersteigt, verschließbare Reinigungsöffnungen in
bestimmten Abständen in den Rohrleitungen vorgesehen werden, um das Einführen von Reinigungseinrichtungen in die Rohrleitung zu
ermöglichen. Vielfach werden in senkrecht verlaufenden Rohrleitungen, wie Schornsteinen, Abgasleitungen oder
dergleichen Gase mit einem geringen Flüssigkeitsanteil geführt. Insbesondere bei Schornsteinen und Abgasleitungen kann bei
Unterschreiten des Taupunkts Kondensat aus dem Gasstrom in flüssiger Form ausfallen. Das Kondensat entsteht wegen der
geringeren Temperatur der Rohrwand zunächst dort und fließt dann der Schwerkraft folgend entlang.der Rohrwand herab. Im Zuge der
Optimierung von thermischen Prozessen wird, um die erzeugte Wärme weitestgehend auszunutzen, bzw. den Wirkungsgrad des
thermischen Prozesses zu steigern, die Abgastemperatur häufig in der Nähe des Taupunkts der Abgase gewählt. Folglich müssen
Abgasleitungen bzw. Schornsteine auf eine erhöhte Kondensatmenge
ausgelegt werden, so daß auch den Verschlüssen von Reinigungsöffnungen eine Flüssigkeits-Abdichtungsfunktion
zukommt.
Insbesondere bei Abgasleitungen oder Schornsteinen, nachfolgend durchgehend als Schornsteine bezeichnet, dürfen, wegen der
auftretenden Temperaturen und der chemischen Aggressivität der Abgase, keine elastomeren Dichtmittel verwendet werden, so daß
die Flüssigkeitsabdichtung von Verschlüssen von Reinigungsöffnungen besondere Maßnahmen erfordert. Im Vorgriff
auf die Figurenbeschreibung werden nun herkömmliche Reinigungssegmente anhand der Fig. 3 und Fig. 4 erläutert.
Beim Bau eines Schornsteins ist es von Vorteil, wenn der Abgasstrang, d.h. das eigentliche Schornstein-innenrohr, in
zusammengestecktem Zustand senkrecht in den dafür vorgesehenen Schacht herabgelassen werden kann. Diese Vorgehensweise ist
besonders bei der Umrüstung bzw. Renovierung eines Schornsteins von Vorteil, da in diesem Falle lediglich ein neues Innenrohr in
einen bestehenden Kamin herabgelassen werden muß. Um dieser Anforderung gerecht zu werden wurde vom Anmelder bereits ein in
Fig. 3 gezeigtes Reinigungssegment 1 vorgeschlagen, das einen Abschnitt der Rohrleitung bildet und eine mittels eines Deckels
3 verschließbare Reinigungsöffnung 11, wobei der Deckel 3 an der Innenseite des Reinigungssegments 1 anliegt. In dem
Reinigungssegment 1 ist ein Abtropfstutzen 2 angeordnet, dessen
Unterkante in axialer Richtung über den oberen Rand des Deckels 3 nach unten vorsteht und dafür,sorgt, daß in der Rohrleitung
herablaufendes Kondensat erst unterhalb der Oberkante des Deckels 3 mit diesem in Berührung kommt, so daß ein
Kondensataustritt aus der Reinigungsöffnung 11 sicher vermieden ist.
Wie aus Fig. 3 weiter hervorgeht, ist der Deckel 3 über einen Bolzen 31, ein Spannelement 4 und eine Mutter 5 von innen gegen
die Rohrwandung verspannt. Dieses Reinigungssegment hat jedoch den Nachteil, daß die Bedienung des Deckels i.d.R. Werkzeug und
ein genaues Arbeiten nach dem Reinigen erfordert, damit der Deckel dicht schließt.
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Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines in einem Schornstein eingebauten weiteren herkömmlichen
Reinigungssegments 1. Das dargestellte Reinigungssegment 1 ist am unteren Ende eines Schornsteins eingebaut; ebensolche
Reinigungssegmente werden auch in Zwischenabschnitten, d.h. in einem oberen Stockwerk oder kurz vor dem Auslaß des Schornsteins
eingebaut. Das gezeigte Reinigungssegment 1 hat einen Stutzen 14, der sich von dem Rohrabschnitt des Reinigungssegments 1
radial nach außen erstreckt und einen Querschnitt hat, der dem
der Reinigungsöffnung entspricht. Am radial äußeren Ende des
Stutzens 14 ist eine Klappe oder Tür 13 angebracht, um den Stutzen 14 gegenüber der Umgebung abzuschließen. Die Tür 13 ist
mit einem geeigneten Verriegelungsmechanismus 15 versehen, um die Tür 13 in geschlossener Stellung zu arretieren. Häufig ist
der Stutzen 14 in aufwärtiger Richtung geneigt angeordnet, so
daß in dem Reinigungssegment 1 herablaufendes Kondensat nicht bis zur Tür vordringen kann. Ist bei einem geraden Stutzen der
Stutzen 14 ausreichend lang bemessen, so trocknet das Kondensat i.d.R. bevor es die Tür 13 erreicht.
Wie aus der Fig. 4 deutlich wird, hat dieses weitere herkömmliche Reinigungssegment zwar den Vorteil, daß die Tür
leicht zu betätigen und unverlierbar mit dem Reinigungssegment verbunden ist, es hat jedoch den Nachteil, daß das
Reinigungssegment eine beachtliche radiale Ausdehnung hat, so daß bei der Anlage eines Schornsteins der entsprechende Raum für
das Reinigungssegment vorgesehen werden muß. Bedingt durch seine großen radialen Abmessungen verhindert ein herkömmliches
Reinigungssegment auch ein Herablassen eines vorgefertigten Innenrohrs in den Schacht, oder erfordert zumindest im Bereich
des Reinigungssegments erhebliche Maurerarbeiten, um das . Reinigungssegment in den Abgasstrang einzubauen.·
Angesichts obiger Nachteile ist es Aufgabe der Erfindung, ein kompaktes Reinigungssegment dahingehend weiterzuentwickeln, daß
bei einer zuverlässigen Abdichtung der Reinigungsöffnung gegen austretendes Kondensat die Bedienbarkeit des Reinigungssegments
verbessert ist.
Die Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Das Reinigungssegment hat eine Reinigungsöffnung, die mit einem an der Innenwandung des Reinigungssegments anliegenden Deckel
verschließbar ist, und einen koaxial in dem Reinigungssegment angeordneten Abtropfstutzen, dessen Tropfkante die obere Kante
des Deckels in axialer Richtung radial innen überlappt, wobei der Deckel erfindungsgemäß eine Führungseinrichtung aufweist,
die den Deckel gegenüber dem Reinigungssegment verschiebbar führt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Deckels an einer Führungseinrichtung kann der Deckel gemäß der Erfindung zur
Freigabe der Reinigungsöffnung ohne den Gebrauch von Werkzeug verschoben werden, so daß die Bedienung des Deckels erheblich
vereinfacht ist. Durch die Führungseinrichtung wird überdies dafür gesorgt, daß der abdichtende Bereich des Deckels stets an
die Innenwandung des Reinigungssegments gedrückt wird, so daß eine zuverlässige Abdichtung der Reinigungsöffnung gewährleistet
ist.
Vorzugsweise ist der Deckel in Umfangsrichtung des Reinigungssegments verschiebbar, so daß eine einfache
Führungseinrichtung verwendet werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften.Ausgestaltung der Erfindung ist
die Führungseinrichtung von an dem Deckel angeordneten Führungsringen gebildet, die an der Innenwandung des
Reinigungssegments anliegen und den Deckel in Umfangsrichtung verschiebbar führen.
Vorzugsweise sind zwei Führungsringe vorgesehen, wobei ein Führungsring oberhalb und ein Führungsring unterhalb der
Reinigungsöffnung in dem Reinigungssegment aufgenommen sind.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Deckel mit einem ggf. auch thermisch isolierten
Handgriff oder einer Grifflasche versehen, die neben einer verbesserten Bedienbarkeit des Deckels gleichzeitig eine
Begrenzung oder einen Anschlag für die Verschiebebewegung des Deckels bildet.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
der Deckel mit einer Rasteinrichtung versehen, die den Deckel in der geschlossenen Stellung verriegelt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Reinigungssegments entspricht die Außenkontur
des Reinigungssegments der Außenkontur der Rohrleitung, so daß der gesamte Abgasstrang durch die Schornsteinöffnung in den
Schacht herabgelassen werden kann, ohne daß Maurerarbeiten anfallen, wobei der zuvor genannte Handgriff auch nachträglich
anbringbar gestaltet sein kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Abtropfstutzen an seiner Innenseite mit einer Aufnahme für ein
in Verlängerung des Reinigungssegments einzusteckendes Rohrsegment versehen. Entsprechend kann am unteren Ende des
Reinigungssegments ein Eingriffsabschnitt vorgesehen sein, der beim Einstecken des Reinigungssegments in ein sich daran
anschließendes Rohrsegment zur Führung, zum Einrasten und zum Abdichten der Verbindung dient, wobei der Eingriffsabschnitt
vorzugsweise auf der Innenseite des Reinigungssegments eine umlaufende Kante bildet an der sich ein Führungsring axial
abstützt.
Das erfindungsgemäße Reinigungssegment kann aus den üblichen
Materialien, die zur Herstellung von Schornsteinen dienen gefertigt werden, wobei Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium
besonders zu bevorzugen sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen regeln die verbleibenden Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung?
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Fig. 2 eine schematische Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung; und
Fig. 3 eine geschnittene Ansicht eines herkömmlichen Reinigungssegments; und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines in einem Schornstein eingebauten weiteren herkömmlichen
Reinigungssegments.
Gemäß Fig. 1 hat das Reinigungssegment 1 im wesentlichen die Form eines Rohrabschnitts, der in einem Abschnitt seiner
Außenfläche mit einer Reinigungsöffnung 11 versehen ist. Das Reinigungssegment 1 ist in axialer Richtung von dem zu führenden
Gasstrom durchströmbar. Die Reinigungsöffnung Il kann rund, oval, rechteckig oder quadratisch ausgeführt sein. Vorzugsweise
ist jedoch eine rechteckige oder quadratische Grundform zu wählen, so daß die Reinigungsöffnung 11 eine gerade obere Kante
hat, die sich im wesentlichen über die gesamte Breite der Reinigungsöffnung 11 erstreckt und waagerecht verläuft. Ferner
hat das Reinigungssegment 1 in der Nähe seiner Unterkante Ib eine Verengung 12 ausgebildet, auf die ein an das untere Ende
des Reinigungssegments 1 anzuschließendes Rohrsegment (nicht dargestellt) aufschiebbar ist.
Am·oberen Ende la des Reinigungssegments 1 ist ein Abtropfstutzen
2 eingesetzt, der sich in das Innere des Reinigungssegments 1 erstreckt und zu diesem koaxial angeordnet ist. Der
Abtropfstutzen 2 ist mit der Oberkante des Reinigungssegments 1 verschweißt; es können natürlich auch andere Fügetechniken, wie
Löten, Kleben, Bördeln oder dergleichen eingesetzt werden. Der Abtropfstutzen 2 hat an seinem unteren Ende eine Tropfkante 21
ausgebildet, von der längs des AbtropfStutzens 2 ablaufendes Kondensat herabtropft. Ferner ist in dem Abtropfstutzen 2 eine
Aufnahme 22 ausgebildet, um ein in axialer Verlängerung des Reinigungssegments 1 anzubringendes Rohrsegment (nicht
dargestellt) aufzunehmen.
Ferner zeigt Fig. 1 einen Deckel 3, der die Reinigungsöffnung 11
auf der Innenseite des Reinigungssegments 1 abdeckt, wo bei ein Randabschnitt des Deckels 3 an dem Reinigungssegment 1 anliegt.
Der Deckel 3 ist an Führungsringen 32 und 33 gehalten, die längs des Umfangs des Reinigungssegments 1 verlaufen und an der
Innenwandung des Reinigungssegments 1 anliegen. Die Führungsringe 32, 33 sind gegenüber der Wandung verschiebbar so
daß der an den Führungsringen 32, 33 angebrachte Deckel 3 in Umfangsrichtung des Reinigungssegments 1 verschiebbar ist, um
die Reinigungsöffnung 11 freizugeben. Gleichzeitg wird der Deckel 3 gegen die Innenwand vorgespannt, um eine ausreichende
Abdichtung des Deckels 3 im geschlossenen Zustand zu erreichen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, überlappt die Tropfkante 21 des
Abtropfstutzens 2 in axial abwärtiger Richtung die obere Kante des Deckels 3 radial innen, so daß längs des AbtropfStutzens 2
ablaufendes Kondensat, das in dem zu führenden Gas und an den Wandungen der Rohrleitung anfällt, nicht zwischen den Deckel 3
und die Innenwandung des Reinigungssegments 1 eindringen kann und folglich auch nicht aus dem Reinigungssegment 1 austritt.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung überlappt die Tropfkante 21 die Oberkante 11a der Reinigungsöffnung
11 und die Oberkante des Deckels 3, um ein Heraustropfen
von Kondensat K aus der Reinigungsöffnung bei geöffnetem Deckel
3 sicher zu verhindern; bei dieser Maßnahme wird der Öffnungsguerschnitt der Reinigungsöffnung 11 geringfügig
verengt. Um zu verhindern, daß im geschlossenen Zustand des Deckels 3 Kondensat K zwischen dem Deckel 3 und der Wandung des
Reinigungssegments 1 hindurchsickert, ist es ausreichend, wenn die Tropfkante 21 die obere Kante des Deckels 3 überlappt.
Gemäß Fig. 1 bildet die am unteren Ende des Reinigungssegments ausgebildete Verengung 12 eine Kante 12a an der Innenseite des
Reinigungssegments 1 aus. Der untere Führungsring 3 3 stützt den Deckel 3 an der Kante 12a in axialer Richtung ab, und
gewähleistet so die axial korrekte Lage des Deckels 3.
In Abwandlung des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels kann die Verengung 12 entfallen und durch eine Sicke ersetzt werden,
an der ein anschließendes Rohrstück dichtend angebracht werden
kann. In diesem Fall kann eine weitere sich in Richtung auf das
Innere des Reinigungssegitients erstreckende umlaufende Sicke
vorgesehen werden, an der der untere Führungsring axial abgestützt ist. Selbstverständlich kann auch der obere
Führungsring über eine entsprechende Einrichtung zur axialen Abstütztung ausgebildet sein.
Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, daß natürlich auch eine axiale Verschiebung des Deckels ermöglicht werden
kann, wobei dann die zuvor geschilderten axialen Abstützungen entweder entfallen oder als Abstützung des Deckels in
geschlossener Stellung verwendet werden können. Im Falle einer axialen Verschiebung des Deckels sind ggf. Einrichtungen
vorzusehen, die den Deckel in der geöffneten bzw. geschlossenen Stellung arretieren.
Fig. 2 zeigt eine schematische Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des Reinigungssegments, wobei die
einzelnen Elemente mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind.
Besonders deutlich ist in der Fig. 2 der gewölbte Deckel 3 zu erkennen, dessen Wölbung der Krümmung der Innenwandung des
Reinigungssegments 1 entspricht, so daß der Deckel 3 gleichmäßig an der Wandung anliegen kann. Ferner zeigt Fig. 3 den
Abtropfstutzen 2 als separates Element, das von oben koaxial in
das Reinigungssegment 1 eingeführt wird bis der obere Rand des Abtropfstutzens 2 auf dem oberen Rand des Reinigungssegments 1
aufliegt, so daß die beiden Elemente mit herkömmlicher Technik, d.h. Schweißen, Löten, Bördeln etc. miteinander verbunden werden
können. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß ein sich in Verlängerung nach oben anschließendes Rohrsegment
(nicht dargestellt) in den Abtropfstutzen eingeschoben wird, so
daß die Verbindungsstelle zwischen Abtropfstutzen 2 und Reinigungssegment 1 nicht mit Kondensat beaufschlagt wird und
folglich damit einhergehende Korrosionsprobleme vermieden werden.
Aus Fig. 2 ist ferner gut zu erkennen, wie der Deckel 3 mit den beiden Führungsringen 3 2 und 3 3 verbunden ist, wobei diese
Einheit von oben in das Reinigungssegment 1 einführbar ist, bevor der Abtropfstutzen 2 in das obere Ende la eingesetzt wird.
Die Sicke 12 kann analog den Ausführungen zu Fig. 1 das Widerlager für den unteren Führungsring 33 bilden. Die
Grifflasche 34 kann nach dem Einbau des Deckels 3 an diesem angebracht werden; es ist bei einer ausreichenden Elastizität
des Reinigungssegments und der Führungsringe jedoch auch möglich, den Deckel unter elastischer Verformung des
Reinigungssegments und der Führungsringe mit einer vormontierten Grifflasche 34 einzubauen.
Die Grifflasche 34 kann mit einer Rasteinrichtung (nicht dargestellt)
wirkverbunden sein, die den Deckel in der geschlossenen Stellung arretiert. Ebenso kann, wenn dies erforderlich
ist, anstelle der Grifflasche ein Eingriffsabschnitt für ein besonderes Bedienwerkzeug vorgesehen werden, um einen Zugang zur
Reinigungsöffnung durch Unbefugte zu verhindern.
Die Fig. 3 und 4 wurden bereits eingangs beschrieben, so daß hier auf eine Wiederholung verzichtet werden kann.
Der Vollständigkeit halber sei hier angemerkt, daß das erfindungsgemäße
Reinigungssegment auch in doppelwandig ausgeführten Schornsteinen verwendet werden kann, indem zwei Deckel verwendet
werden, die jeweils an der Innenwandung des jeweiligen Rohrabschnitts des Reinigungssegments anliegen und verschiebbar geführt
sind, wobei jeder der beiden koaxial angeordneten Rohrabschnitte mit einem Abtropfstutzen versehen ist, deren jeweilige
Tropfkante mindestens die obere Kante des jeweiligen Deckels in axialer Richtung radial innerhalb überlappt.
Claims (17)
1. Reinigungssegment (1) für eine im wesentlichen senkrecht
verlaufende Rohrleitung zur Führung von im wesentlichen gasförmigen Fluiden mit flüssigen Anteilen, insbesondere für
Rohrleitungen in Schornsteinen, das einen Abschnitt der Rohrleitung bildet und eine mittels eines an der Innenseite des
Reinigungssegments (1) anliegenden Deckels (3) verschließbare Reinigungsöffnung (11) hat, wobei die obere Kante des Deckels (3) eine Tropfkante (21) eines koaxial in dem Reinigungssegment (1) aufgenommenen AbtropfStutzens (2) in axialer
Richtung überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
(3) eine Führungseinrichtung (32, 33) aufweist, die den
Deckel (3) gegenüber dem Reinigungssegment (1) verschiebbar
führt.
verlaufende Rohrleitung zur Führung von im wesentlichen gasförmigen Fluiden mit flüssigen Anteilen, insbesondere für
Rohrleitungen in Schornsteinen, das einen Abschnitt der Rohrleitung bildet und eine mittels eines an der Innenseite des
Reinigungssegments (1) anliegenden Deckels (3) verschließbare Reinigungsöffnung (11) hat, wobei die obere Kante des Deckels (3) eine Tropfkante (21) eines koaxial in dem Reinigungssegment (1) aufgenommenen AbtropfStutzens (2) in axialer
Richtung überlappt, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
(3) eine Führungseinrichtung (32, 33) aufweist, die den
Deckel (3) gegenüber dem Reinigungssegment (1) verschiebbar
führt.
15 2. Reinigungssegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) in Umfangsrichtung des Reinigungssegments
(1) verschiebbar geführt ist.
(1) verschiebbar geführt ist.
3. Reinigungssegment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 20 daß die Führungseinrichtung am Deckel (3) angeordnete
Führungsringe (32, 33) aufweist, die am Innenumfang des
Reinigungssegments"(1) anliegen.
Reinigungssegments"(1) anliegen.
4. Reinigungssegment nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) unterhalb der Reinigungsöffnung
Telefon: 0 89-54 46 90
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Telex: 5-24 845
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· ßeutscSe Bank (München) Kto. 2861060 (BLZ 700 70010)
"· f«=<Slrft"t («"«»">
Kto. 670- 43- BO4(BLZ 700 100 80)
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Sanwa Bank (Düsseldorf) Kto. 500 047 (BLZ 301 307 00)
eine umlaufende, in Richtung auf die Innenseite des Reinigungssegments vorstehende Kante aufweist, an der ein
unterer Führungsring (33) in axialer Richtung abgestützt ist.
5. Reinigungssegment nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) mit. einer Grifflasche (34)
versehen ist, die durch die Reinigungsöffnung (11) zur Außenseite des Reinigungssegments (1) vorsteht.
6. Reinigungssegment nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichent,
daß die Grifflasche 34 mit einer Rasteinrichtung wirkverbunden ist, die den Deckel in der geschlossenen
und/oder geöffneten Stellung verriegelt.
7. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abtropfstutzen (2) auf der Innenseite eine Aufnahme (22) für ein in axialer Verlängerung
des Reinigungssegments (1) einführbares Rohrsegment aufweist.
8. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment (1) an
seinem dem Abtropfstutzen (2) gegenüberliegenden Ende (Ib)
einen Eingriffsabschnitt (12) zum Eingriff mit einem in axialer Verlängerung des Reinigungssegments (1) aufsteckbaren
Rohrsegment aufweist.
9. Reinigungssegment nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriffsabschnitt (12) eine in Richtung auf die
Innenseite des Reinigungssegments (1) vorstehende Sicke (12a) aufweist, die mit dem unteren Führungsring (33) des Deckels
(3) in Eingriff ist.
10. Reinigungssegment nach einen der vorhergehenden ~ Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur des
Reinigungssegments (1) im wesentlichen der Außenkontur der Rohrleitung entspricht.
11. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung
(11) im wesentlichen rechteckig ist.
12. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung
(11) im wesentlichen quadratisch ist.
13. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung
(11) im wesentlichen oval ist.
14. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (11) im wesentlichen rund ist:
15. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment
(1) aus Stahlblech ist.
16. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment
(1) aus Edelstahl ist.
17. Reinigungssegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungssegment
(1) aus Aluminium ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29502781U DE29502781U1 (de) | 1995-02-20 | 1995-02-20 | Reinigungssegment |
| DE19526209A DE19526209C2 (de) | 1994-07-19 | 1995-07-18 | Reinigungssegment für Rohrleitungen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29502781U DE29502781U1 (de) | 1995-02-20 | 1995-02-20 | Reinigungssegment |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29502781U1 true DE29502781U1 (de) | 1995-04-20 |
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ID=8004173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29502781U Expired - Lifetime DE29502781U1 (de) | 1994-07-19 | 1995-02-20 | Reinigungssegment |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29502781U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19801703A1 (de) * | 1998-01-17 | 1999-07-22 | Bruno Lampka | Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung im Mantel eines Schornsteinrohres |
-
1995
- 1995-02-20 DE DE29502781U patent/DE29502781U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19801703A1 (de) * | 1998-01-17 | 1999-07-22 | Bruno Lampka | Vorrichtung zum Verschließen einer Öffnung im Mantel eines Schornsteinrohres |
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