DE29502406U1 - Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich - Google Patents
Schrank für einen insbesondere medizinischen ArbeitsbereichInfo
- Publication number
- DE29502406U1 DE29502406U1 DE29502406U DE29502406U DE29502406U1 DE 29502406 U1 DE29502406 U1 DE 29502406U1 DE 29502406 U DE29502406 U DE 29502406U DE 29502406 U DE29502406 U DE 29502406U DE 29502406 U1 DE29502406 U1 DE 29502406U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cabinet according
- front wall
- cabinet
- joint
- keyboard
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 6
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 210000000245 forearm Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M sodium dimethylarsinate Chemical class [Na+].C[As](C)([O-])=O IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B50/00—Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
- A61B50/10—Furniture specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments
- A61B50/15—Mayo stands; Tables
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B21/00—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
- A47B21/03—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves
- A47B21/0314—Platforms for supporting office equipment
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
- A47B88/48—Drawers which can be rotated while or after sliding out
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B50/00—Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
- A61B50/10—Furniture specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C19/00—Dental auxiliary appliances
- A61C19/02—Protective casings, e.g. boxes for instruments; Bags
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B21/00—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
- A47B21/03—Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves
- A47B21/0314—Platforms for supporting office equipment
- A47B2021/0321—Keyboard supports
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B2210/00—General construction of drawers, guides and guide devices
- A47B2210/15—Keyboard drawers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B50/00—Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
- A61B50/10—Furniture specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments
- A61B50/18—Cupboards; Drawers therefor
- A61B2050/185—Drawers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Public Health (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
- Particle Accelerators (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
14. Februar 1995
Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schrank nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein Schrank dieser Art ist im DE-GM 91 14 206.7 beschrieben. In der Schublade dieses
bekannten Schrankes ist ein Arbeitsplatz angeordnet, der durch ein Herausziehen der
Schublade zugänglich ist. Zum Arbeitsplatz gehören in die Schublade integrierte Bearbeitungswerkzeuge zum Bearbeiten von insbesondere künstlichen Teilen des
menschlichen oder tierischen Körpers, z. B. ein Bohr- oder Schleifhandstück, und eine
Absaugeinrichtung zum Absaugen von mit dem Bearbeitungswerkzeug erzeugten Spänen oder Stäuben. Um eine handhabungsfreundliche Bearbeitung zu gewährleisten,
sind in beiden vorderen Endbereichen der Schublade Armauflagen angeordnet, die jeweils durch einen im oberen Endbereich der Stirnwand angeordneten Teil der
Stirnwand gebildet und nach hinten in eine horizontale Stellung umklappbar an der
Stirnwand gelagert sind. In der umgeklappten Stellung bilden die nach oben weisenden
Breitseiten der Teile Auflageflächen für die Arme einer die Bearbeitung durchführenden
Person. In der hochgeklappten Stellung der Teile der Stirnwand wird letztere durch die
Teile vervollständigt, so daß in der eingeschobenen Stellung der Schublade die vervollständigte Stirnwand den Aufnahmeraum für die Schublade abdeckt.
Im DE-GM 84 15 437.3 ist ein Schrank mit mehreren, übereinander angeordneten
Schubladen beschrieben, der insbesondere für eine zahnärztliche Praxis eingerichtet ist
und anstelle der obersten Schublade einen im zugehörigen freien Aufnahmeraum
angeordneten Träger aufweist, auf dem eine Tastatur angeordnet ist, mit der der Träger
aus dem Schrank herausbewegbar und wieder einschiebbar ist. Bei diesem bekannten
Schrank ist im eingeschobenen Zustand der Tastatur der Aufnahmeraum wegen des Fehlens einer zugehörigen Stirnwand nicht verschlossen und somit die Tastatur sichtbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schrank der eingangs angegebenen
Art so auszugestalten, daß bei Gewährleistung einer geschlossenen Vorderseite im
eingeschobenen Zustand der Schublade ein handhabungsfreundlicher Gebrauch des Arbeitsplatzes möglich ist.
! ■
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Beim erfindungsgemäßen Schrank ist die Stirnwand insgesamt durch ein Gelenk mit
dem Ladeteil verbunden und in der vorgezogenen Stellung der Schublade in dem Gelenk nach vorne oder hinten schwenkbar gelagert. Diese Ausgestaltung ermöglicht
es, die Stirnwand in der vorgezogenen Stellung der Schublade nach vorne oder hinten
zu schwenken, wodurch die Stirnwand eine flach angeordnete Stellung erhält und der
unmittelbar hinter der Stirnwand befindliche Raum des Arbeitsplatzes für die Hände der
am Schrank arbeitenden Person handhabungsfreundlich zugänglich ist. Beim Zuschieben
der Schublade kann die Stirnwand wieder in ihre aufrechte Ausgangsstellung zurückgeschwenkt werden, in der sie den zugehörigen Aufnahmeraum im
eingeschobenen Zustand der Schublade abdeckt und der Schrank eine geschlossene Vorderseite erhält.
Es ist vorteilhaft, das Gelenk zwischen der Stirnwand und dem Ladeteil so anzuordnen,
daß in der heruntergeklappten Stellung der Stirnwand deren Innenfläche gleich hoch
oder tiefer angeordnet ist als die Fläche des Arbeitsplatzes. Hierdurch steht der
Arbeitsplatz im manuellen Zugriff vollständig zur Verfügung, da die Stirnwand keine
Stufenfläche bildet, hinter die die Hände der Person greifen müßten.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die zu einfachen, kostengünstig
herstellbaren und kleinen Bauweisen führen, die außerdem zu einer Vergrößerung des
Arbeitsplatzes durch die Innenfläche der heruntergeklappten Stirnwand führen und
außerdem eine Sicherung der Stirnwand in ihrer heruntergeklappten Stellung gewährleisten.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand
von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt 30
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Schrank in der Vorderansicht;
Fig. 2 den Schrank in perspektivischer Vorderansicht bei herausgezogener Schublade;
Fig. 3 den Teilschnitt &Igr;&Pgr;-&Pgr;&Igr; in Fig. 2 bei veränderter Schublade;
Fig. 4 die Schublade in einer horizontal verschwenkten Stellung.
Die Hauptteile des Schrankes 1 sind ein oder mehrere Schrankgehäuse mit zwei
einander gegenüberliegenden Seitenwänden 2, einer nicht sichtbaren Rückwand, einer
Deckwand 3 und gegebenenfalls einer Bodenplatte oder einem Sockel 4 und einer Schublade 5, die aus einem sie aufnehmenden Aufhahmeraum 6 im Schrank 1
herausziehbar gelagert ist und aus einem horizontalen, insbesondere plattenförmigen
Ladeteil 7 und einer Stirnwand 8 besteht, und einem Arbeitsplatz 9, der auf dem Ladeteil 7 angeordnet ist und somit im herausgezogenen Zustand der Schublade 5
zugänglich ist.
Die Stirnwand 8, vorzugsweise rechteckiger Form, deckt in der eingeschobenen
Stellung der Schublade 5 die zugehörige Öffnung 11 des Aufnahmeraums 6 ab, so daß
die Vorderseite des Schranks 1 geschlossen ist. Die Schublade 5 befindet sich in einer
solchen Höhe über dem vorhandenen Boden, daß eine auf einem insbesondere mit Rädern versehenen Stuhl sitzende Person am Arbeitsplatz 9 arbeiten kann, d. h. in der
ausgezogenen Stellung befindet sich das Ladeteil 7 mit der Stirnwand 8 über den Oberschenkeln der sitzenden Person. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist die
Schublade 5 unmittelbar unterhalb der Deckwand 3 angeordnet. Unterhalb oder gegebenenfalls auch oberhalb der Schublade 5 können ein oder mehrere Schrankfächer
mit Schwenk- oder Klapptüren und/oder ein oder mehrere weitere Schubladen 12
angeordnet sein.
Bei dem Ladeteil 7 kann es sich je nach Tiefe des Schrankes 1 um ein einteiliges Bauteil
oder um ein mehrteiliges und teleskopierbares Bauteil handeln. Die zugehörigen Schiebelager sind an sich bekannt und aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist am auf dem Ladeteil 7 angeordneten Arbeitsplatz
9 eine Tastatur 13 angeordnet, die durch ein elektrisches Kabel 14 mit einer Datenverarbeitungsanlage, insbesondere einem PC verbunden ist und im vorliegenden
Falle auch mit einem Bildschirm 15, der auf der Deckwand 3 angeordnet ist, die auch
als Arbeitsplatte dienen kann.
Die Tastatur 13 kann unmittelbar oder mittels eines Trägers 15 auf dem Ladeteil 7
angeordnet sein, der bei der vorliegenden Ausgestaltung mit aufrechten Umfangsstegen
16a, 16b, 16c, 16d schalenförmig ausgebildet ist. Die Tastatur 13 kann lose in diese
Schalenform eingesetzt sein, wobei aufgrund der Umfangsstege ein Abrutschen der Tastatur 13 vom Träger 15 verhindert ist. Die Umfangsstege 16a bis 16d sind gleich
hoch oder niedriger bemessen als die Tastatur 13, so daß sie die Bedienung nicht stören.
Vorzugsweise verringert sich die Höhe der seitlichen Umfangsstege 16b, 16d schräg
ablaufend nach vorne, wobei der vordere Urnfangssteg 16a der niedrigste ist. Im hinteren Umfangssteg 16c ist an geeigneter Stelle oder mittig ein nach oben
auslaufender Schlitz 17 solcher Breite vorhanden, daß darin das Kabel 14 einsetzbar und
gegebenenfalls klemmbar ist.
Wie insbesondere Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Tastatur 13 oder hier der Träger 15 um
eine aufrecht, insbesondere vertikal verlaufende Schwenkachse 18 frei schwenkbar auf
dem Ladeteil 7 gelagert. Hierzu kann ein runder Lagerzapfen 19 und ein ihn aufnehmendes rundes Loch 21 entsprechender Abmessung dienen, wobei der
Lagerzapfen 19 am Ladeteil 7 angeordnet und nach oben ragen kann oder am
Basiskörper der Tastatur 13 oder am Träger 15 nach unten ragend angeordnet sein kann, und wobei das Loch 21 im jeweils anderen Bauteil angeordnet ist. Dabei sind die
Anordnung dieses Schwenkgelenks 22 und die Abmessungen des Trägers 15 so bemessen, daß in der ausgezogenen Position der Schublade 5 die Tastatur 13 bzw. der
Träger 15 sich wenigstens teilweise so weit vor dem Schrankgehäuse befindet, daß beim
Schwenken die hinteren Ecken der Tastatur 13 oder des Trägers 15 nicht gegen die
Seitenwände 2 stoßen, siehe insbesondere Fig. 3, die den erforderlichen Schwenkbogen
23 in der Draufsicht zeigt. Dabei ist es vorteilhaft, das Ladeteil 7 vorderseitig an einer
oder beiden Seitenhälften mit einer schrägen oder gerundeten Flanke 7a auszubilden,
die einen Schwenkfreiraum und einen Anschlag 20 für die Stirnwand 8 bildet.
Die Stirnwand 8 ist um eine horizontale, sich parallel zu ihr erstreckende Schwenkachse
24 in einem Gelenk 25 nach vorne herunterklappbar und wieder hochklappbar mit dem
Träger 15 verbunden. Dabei ist die Stirnwand 8 in einer solchen Position mit dem
Träger 15 verbunden, daß sie in der eingeschobenen Stellung der Schublade 5 die Öffnung 11 verschließt. Bei der vorliegenden Ausgestaltung befindet sich die
Gelenkachse 24 in einem Abstand a von etwa 1/4 bis 1/2, insbesondere 1/3, der Höhe h
der Stirnwand 8 von deren Unterseite (in der aufrechten Anordnung der Stirnwand 8).
Außerdem befindet sich die Schwenkachse 24 an der vorderen Unterkante des Trägers
15. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß kein besonderer Anschlag 26 zur Begrenzung der Abklappbewegung der Stirnwand 8 in deren etwa horizontalen Stellung
erforderlich ist, denn der untere Bereich der Stirnwand 8 bildet selbst den Anschlag 26,
in dem die Innenseite 27 der Stirnwand 8 gegen die Unterseite 28 des Trägers 15 stößt.
Ferner ist die Aufklappbewegung der Stirnwand 8 dadurch in einer vertikalen Stellung
begrenzt, in dem die Innenseite 27 der Stirnwand 8 gegen die Vorderseite 29 des
Trägers 15 bzw. seines vorderen Umfangssteges 16a stößt.
An der Stirnwand 8 ist an deren Außenseite ein Griffelement angeordnet, an dem die
Schublade 5 manuell ergriffen werden kann, um sie herauszuziehen und auch einzuschieben. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist das Griffelement durch einen
horizontalen Griffbügel 31 gebildet, der in horizontaler Anordnung U-förmig von der
Stirnwand 8 absteht und mit seinen Enden daran befestigt ist, z. B. mittels von innen
eingeschraubten Schrauben 32. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der
Griffbügel 31 sich - in der aufrechten Stellung der Stirnwand 8 - in einem Abstand b
oberhalb der Schwenkachse 24 befindet. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß beim
Ausziehen der Schublade 5 ein das Herunterklappen der Stirnwand 8 bewirkendes Drehmoment und beim Einschieben der Schublade 5 ein das Hochklappen der
Stirnwand 8 bewirkendes Drehmoment auf die Stirnwand 8 ausgeübt wird.
Einer zusätzlichen Arretierung der Stirnwand 8 gegen ein unbeabsichtigtes Hochklappen
bedarf es nicht, da sie aufgrund ihres Eigengewichtes in ihrer heruntergeklappten
Stellung verbleibt. In der aufrechten Stellung der Stirnwand 8 bedarf es im herausgezogenen Zustand der Schublade 5 keiner ein unbeabsichtigtes Herunterklappen
verhindernden Feststellung. In der eingeschobenen Stellung der Schublade 5 ist die
Stirnwand 8 durch Anlage an der Vorderseite des Schrankgehäuses gegen ein unbeabsichtigtes Herunterklappen arretiert.
Aufgrund der vorbeschriebenen Ausgestaltung ist es nicht nur möglich, die
Zugänglichkeit zum Arbeitsplatz 9 bzw. zur Tastatur 13 durch ein Herunterklappen der
Stirnwand 8 zu verbessern, sondern die heruntergeklappte Stirnwand 8 führt auch zu
einer flächenmäßigen Vergrößerung des Arbeitsplatzes 9 oder sie kann auch eine Auflagefläche 33 bilden, auf der die Hände oder die Unterarme der daran arbeitenden
Person aufgelegt und abgestützt werden können. Vorzugsweise weist die Innenfläche
27, 33 der heruntergeklappten Stirnwand einen nach unten gerichteten Abstand c von
der Arbeitsfläche 13a des Arbeitsplatzes 9 auf, so daß auf der Innenfläche 27 liegende
Hilfsteile die Handhabung nicht stören.
Im übrigen ist es vorteilhaft, an der Innenseite 27 der Stirnwand 8 zumindest oberseitig
und seitlich einen kleinen Umfangssteg 34 von wenigen Millimetern Höhe anzuordnen,
der sich auch am unteren Rand der Stirnwand 8 erstrecken kann. Der Umfangssteg 34
verhindert ein Herunterrutschen oder Herunterrollen von auf die heruntergeklappte
Stirnwand 8 aufgelegten Arbeitsgegenständen, z. B. einen Schreibstift.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist der Schrank 1 ein weiteres Element El eines
breiter als die Breite c des Elementes El ausgeführten Arbeits-, Büro- oder
Praxisschranks, wobei dieser sich über die Breite B von mehreren Elementen El, E2,
E3 erstrecken kann. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist der Schrank 1 neben dem
vorbeschriebenen Element El mit dem ausziehbaren Arbeitsplatz 9 ein Freiraum 35
unter der seitlich verlängerten Deckwand oder einer darauf angeordneten Platte 3a
angeordnet, so daß in diesem Bereich ein Tischelement E2 geschaffen ist, in dessen
Bereich die Person sitzend oder auch stehend sonstige Arbeiten auf der verlängerten
Platte 3a ausführen kann. Diese Ausgestaltung eignet sich insbesondere in Kombination
mit einer horizontalen Schwenkbarkeit der Tastatur 13 bzw. ihres Trägers 15, da diese
Kombination eine Bedienung der Tastatur 13 von diesem zusätzlichen, seitlich neben
dem Arbeitsplatz 9 gelegenen Arbeitsplatz 36 in einer entsprechend verschwenkten
Stellung der Tastatur 13 gemäß Fig. 4 ermöglicht.
Rechts neben diesem zusätzlichen Arbeitsplatz 36 kann ein weiteres Element E3,
inbesondere ein Schrankelement mit Schubladen oder Türen, vorgesehen sein. Es können auch mehrere solcher Schrankelemente jeweils zu beiden Seiten des
Arbeitsplatzes 9 angeordnet sein.
Claims (26)
1. Schrank (1) für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich, vorzugsweise für
eine Praxis, ein Büro oder ein Labor, mit einer Schublade (5), die in ihrer aus einem
Aufnahmeraum (6) des Schranks (1) herausgezogenen Stellung einen Arbeitsplatz (9)
bildet und ein Ladeteil (7) und eine am vorderen Ende des Ladeteils (7) angeordnete
Stirnwand (8) aufweist, die in der eingeschobenen Stellung der Schublade (5) die
Öffnung (11) des Aufnahmeraums (6) abdeckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnwand (8) durch ein Gelenk (25) mit dem Ladeteil (7) verbunden ist und in
einer vorgezogenen Stellung der Schublade (5) in dem Gelenk (25) mit ihrem oberen
Bereich nach vorne oder hinten schwenkbar ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (8) in eine
etwa horizontale Stellung schwenkbar ist.
3. Schrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Arbeitsplatz (9)
eine Tastatur (13) für ein Datenverarbeitungsgerät oder einen PC angeordnet ist.
4. Schrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Datenverarbeitungsgerät
oder der PC einen Monitor (15) aufweist, der auf dem Schrank (1) angeordnet ist.
5. Schrank nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (13) auf
einem Tragteil (15) angeordnet ist, das am Ladeteil (7) gehalten ist, insbesondere darauf
aufliegt.
6. Schrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (15)
schalenförmig ausgebildet ist.
7. Schrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (15)
Umfangsstege (16a bis 16d) aufweist, die wenigstens im vorderen Bereich der Tastatur
(13) etwa gleich hoch oder niedriger bemessen sind als die Tastatur (13).
8. Schrank nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren
Umfangssteg (16c) ein nach oben auslaufender Schlitz (17) für das elektrische Verbindungskabel (14) der Tastatur (13) angeordnet ist.
9. Schrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tastatur (13) oder das Tragteil (15) um eine aufrechte, insbesondere vertikale
Schwenkachse (18) in einem Gelenk (22) schwenkbar mit dem Ladeteil (J) verbunden
ist.
10. Schrank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (22) durch
einen vom Ladeteil (7) hochragenden oder von der Tastatur (13) oder dem Tragteil (15)
nach unten ragenden Gelenkzapfen (19) und ein ihn aufnehmendes Loch (21) im jeweils
anderen Teil (7, 13, 15) gebildet ist.
11. Schrank nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein
Anschlag (20) zur Begrenzung der Schwenkbewegung in einer oder in beide Schwenkrichtungen vorgesehen ist.
12. Schrank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (20) am
Ladeteil (7) angeordnet ist.
13. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ladeteil (J) vorderseitig ein- oder beidseitig vom Gelenk (22) eine Ausnehmung oder
zurückweichende Flächen, insbesondere Schrägflächen (7a) aufweist.
14. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
nach vorne gerichtete Schwenkbewegung der Stirnwand (8) durch deren Arbeitsstellung
begrenzt ist.
15. Schrank nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (8) durch
das Gelenk (25) am Tragteil (15) gelagert ist.
16. Schrank nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die nach vorne
oder hinten gerichtete Schwenkbewegung der Stirnwand (8) durch einen vorzugsweise
die Arbeitsstellung definierenden Anschlag (26) begrenzt ist, der insbesondere am
Ladeteil (7) oder am Tragteil (15) angeordnet ist.
17. Schrank nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (26) an der
Unterseite (27) des Ladeteils (J) oder des Tragteils (15) angeordnet oder durch die
Unterseite gebildet ist.
18. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß - in
der aufrechten Stellung der Stirnwand (8) - die Achse (24) des Gelenks (25) in einem
Abstand (a) von der Unterseite der Stirnwand (8) angeordnet ist.
19. Schrank nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (8) etwa 1/4
bis 1/2, insbesondere etwa 1/3 der Höhe (h) der Stirnwand (8) beträgt.
20. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außen
an der Stirnwand (8) ein insbesondere durch einen Bügel (31) gebildetes Griffelement
angeordnet ist, das - in der aufrechten Stellung der Stirnwand (8) - einen nach oben
gerichteten Abstand (b) vom Gelenk (25) aufweist.
21. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
oder in der Nähe des oberen und seitlichen Randes an der Innenfläche (27) der Stirnwand (8) ein kleiner Wulst oder Steg (34) angeordnet ist.
22. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenfläche (33) der Stirnwand (8) in der verschwenkten Stellung gleich hoch oder
etwas tiefer (c) angeordnet ist als die Arbeitsfläche (13a) des Arbeitsplatzes (9).
23. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gelenk (25) durch ein langgestrecktes Gelenkband gebildet ist.
24. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ladeteil (J) mehrteilig und teleskopierbar ist.
25. Schrank nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er ein
Schrankelement (El) von mehreren Elementen (El, E2, E3) ist, die von einer gemeinsamen oder zusätzlichen Deckwand (3a) überdeckt sind.
26. Schrank nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das auf einer Seite oder
auf beiden Seiten des Schrankelementes (El) daneben angeordnete Element (E2) ein
Tischelement ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29502406U DE29502406U1 (de) | 1995-02-14 | 1995-02-14 | Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29502406U DE29502406U1 (de) | 1995-02-14 | 1995-02-14 | Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29502406U1 true DE29502406U1 (de) | 1996-06-13 |
Family
ID=8003885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29502406U Expired - Lifetime DE29502406U1 (de) | 1995-02-14 | 1995-02-14 | Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29502406U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1654957A1 (de) * | 2004-11-08 | 2006-05-10 | Sasse Elektronik GmbH | Tastaturschublade |
| CN103156416A (zh) * | 2011-12-09 | 2013-06-19 | 苏州工业园区高登威科技有限公司 | 键盘抽屉 |
| CN106994050A (zh) * | 2016-12-23 | 2017-08-01 | 广州爵诺医疗器械有限公司 | 一种新型医疗盒装置 |
| CN106994047A (zh) * | 2016-12-23 | 2017-08-01 | 广州爵诺医疗器械有限公司 | 一种医疗盒结构 |
| CN110108075A (zh) * | 2019-05-13 | 2019-08-09 | 永州市恒利丰科技有限公司 | 一种智能辅助管理医疗冰箱 |
-
1995
- 1995-02-14 DE DE29502406U patent/DE29502406U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1654957A1 (de) * | 2004-11-08 | 2006-05-10 | Sasse Elektronik GmbH | Tastaturschublade |
| DE102004054152B4 (de) * | 2004-11-08 | 2010-07-22 | Sasse Elektronik Gmbh | Tastaturschublade |
| CN103156416A (zh) * | 2011-12-09 | 2013-06-19 | 苏州工业园区高登威科技有限公司 | 键盘抽屉 |
| CN106994050A (zh) * | 2016-12-23 | 2017-08-01 | 广州爵诺医疗器械有限公司 | 一种新型医疗盒装置 |
| CN106994047A (zh) * | 2016-12-23 | 2017-08-01 | 广州爵诺医疗器械有限公司 | 一种医疗盒结构 |
| CN106994047B (zh) * | 2016-12-23 | 2019-03-05 | 马诗歌瑞生物科技江苏有限公司 | 一种医疗盒结构 |
| CN106994050B (zh) * | 2016-12-23 | 2019-06-21 | 何淑琼 | 一种医疗盒装置 |
| CN110108075A (zh) * | 2019-05-13 | 2019-08-09 | 永州市恒利丰科技有限公司 | 一种智能辅助管理医疗冰箱 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0107162B1 (de) | Arbeitstisch | |
| EP0365487A2 (de) | Arbeitstisch | |
| DE3612868A1 (de) | Bueromoebeltisch | |
| DE202008004809U1 (de) | Höhenverstellbarer Geräteständer | |
| DE29502406U1 (de) | Schrank für einen insbesondere medizinischen Arbeitsbereich | |
| EP0274569B1 (de) | Schreibtisch mit einer zusätzlichen Pultplatte | |
| DE10109137A1 (de) | Tisch, insbesondere Arbeitstisch | |
| EP4340678B1 (de) | Bildschirmarbeitsplatzmöbel | |
| AT503736A1 (de) | Tischverkabelungsklappe | |
| DE102008027386B4 (de) | Tisch, insbesondere Schultisch, sowie Computertisch | |
| DE4330926C2 (de) | Schaltschrank mit einem Schrankfach | |
| DE10051478C2 (de) | Büroarbeitsplatz | |
| EP2215927B1 (de) | Tischmöbel | |
| DE19545652A1 (de) | Mobile Arbeitseinrichtung mit externem Anschluß an eine Computereinheit | |
| DE69715943T2 (de) | Art von Bedienungsstation für Handelsräume | |
| DE10120106B4 (de) | Arbeitstisch | |
| DE29911622U1 (de) | Transportabler, flacher Computer | |
| DE19837725C1 (de) | Abfallsammler zum Einbau in ein Schrankmöbel | |
| EP4151127A1 (de) | Schreibtischmöbel | |
| DE20216239U1 (de) | Tischmöbel mit höhenverstellbarem Gestell | |
| DE202015005933U1 (de) | Nachrüstbare Schublade für Tische | |
| EP4006693A1 (de) | Vorrichtung zum verbinden von elektronischen geräten | |
| DE10331071A1 (de) | Computerarbeitsplatz in einem Fahrzeug, insbesondere in einer Großraumlimousine | |
| DE9206702U1 (de) | Tisch für einen Arbeitsplatz | |
| EP1747733A1 (de) | Möbelstück, insbesondere Arbeitstisch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960725 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980414 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010402 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20030401 |
|
| R071 | Expiry of right |