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DE29501362U1 - Vorrichtung zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere von Möbelteilen - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere von Möbelteilen

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DE29501362U1
DE29501362U1 DE29501362U DE29501362U DE29501362U1 DE 29501362 U1 DE29501362 U1 DE 29501362U1 DE 29501362 U DE29501362 U DE 29501362U DE 29501362 U DE29501362 U DE 29501362U DE 29501362 U1 DE29501362 U1 DE 29501362U1
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DE
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anchoring part
expansion slide
anchoring
wall
expansion
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DE29501362U
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English (en)
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Haefele SE and Co KG
Original Assignee
Haefele SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Haefele SE and Co KG filed Critical Haefele SE and Co KG
Priority to DE29501362U priority Critical patent/DE29501362U1/de
Publication of DE29501362U1 publication Critical patent/DE29501362U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

TELEFON: 071 1/784731 TEiVIjKi &iacgr;7&iacgr;&idiagr; /V 8£> 83,38··.
KÖHLER SCHMID + PARTNER
PATENTANWÄLTE
KÖHLER SCHMID + P. RUPPMANNSTR. 27 ti-70565 STUTTGART
20 846 Si/nu
Häfele GmbH <S Co. Freudenstädter Str. 74 72202 Nagold
Vorrichtung zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere von Möbelteilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere von Möbelte i len, mit einem in eine Aufnahme an einem Bauelement eingreifenden Verankerungsteil sowie einem sich an einem anderen Bauelement abstützenden Zugelement mit einem Zugbolzen od. dgl., wobei das Verankerungsteil über einen an dem Zugbolzen vorgesehenen und mittels letzterem axial verschiebbaren Spreizschieber in radialer Richtung spreizbar ist.
Es sind gattungsgemäße Vorrichtungen gebräuchl ich, die sich aus einem Spreizbolzen und einem diesen radial umschl ießenden dübelartigen Verankerungsteil zusammensetzen. Der Bolzenschaft des bekannten Spreizbolzens erweitert sich zu seinem dem Inneren der zugeordneten Aufnahme zugewandten axialen Ende hin konisch und
fst an seinem gegenüber! legenden axialen Ende einstückig mit einem radial überstehenden Bolzenkopf versehen. Gemeinsam mit dem dübelartigen Verankerungste i1 wird der Spreizbolzen in eine Aufnahme an einem der miteinander zu verbindenden Bauelemente eingeführt. Der aus der Aufnahme herausragende Bolzenkopf bietet eine Angriffsfläche für ein Spannglied, welches sich an dem anderen der miteinander zu verbindenden Bauelemente abstützt. Das Spannglied besitzt eine im wesentlichen keilförmige Hubfläche, mit der es an der dem dübelartigen Verankerungstei 1 zugewandten Unterseite des Bolzenkopfs in Querrichtung der Bolzenlängsachse entlanggeführt wird. Der Spreizbolzen verschiebt sich dabei in axialer Richtung relativ zu dem dübelartigen Verankerungstei1 und spreizt dieses mittels seines konischen Endes. Infolge der damit verbundenen radialen Aufweitung des VerankerungsteiIs wird dieses gemeinsam mit dem Spreizbolzen in der zugeordneten Aufnahme kraft- und/oder formschlüssig fixiert.
Zur Festlegung der vorbekannten Vorrichtung in der zugeordneten Aufnahme des betreffenden Bauelements bedarf es demnach eines an einem weiteren Bauelement festgelegten separaten Beschlagteils in Form eines Spannglieds.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, den Einsatzbereich gattungsgemäßer Vorrichtungen auf AnwendungsfälIe auszudehnen, in denen ein weiteres Beschlagteil in Form eines separaten Spanngliedes für den Zugbolzen nicht zur Verfügung steht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an Vorrichtungen der eingangs genannten Art der Zugbolzen als Gewindebolzen od. dgl. ausgebildet und der Spreizschieber durch Drehen des Zugbolzens gegenüber dem Verankerungstei 1 axial verschiebbar ist, wobei der Spreizschieber relativ zu dem Verankerungstei1 an diesem in Drehrichtung des Zugbolzens drehfest gehalten oder gegen Reibung verdrehbar ist. Die genannten technischen Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung erlauben es, diese allein unter Zuhilfenahme einfacher Werkzeuge zum Drehen des Zugbolzens an dem jeweiligen Bauelement festzulegen. In Abhängigkeit von der Ausbildung des Zugbolzens, insbesondere von der Ausbildung des Zugbolzenkopfs läßt sich der Spreizschieber mittels eines Schraubendrehers, eines Maulschlüssels oder eines Innensechskantschlüssels in axialer Richtung relativ zu dem Verankerungstei1 bewegen. Bei entsprechender Steigung des Bolzengewindes und einer daraus resultierenden entsprechenden übersetzung zwischen der Drehbewegung des Zugbolzens und der axialen Bewegung des Spreizschiebers läßt sich die Spreizung des in die zugeordnete Aufnahme eingreifenden Verankerungsteils und somit die zwischen dem Verankerungstei1 und dem betreffenden Bauelement wirksame Haltekraft feinfühl ig einstellen. Darüber hinaus wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Verbindungsvorrichtung die Möglichkeit eröffnet, als Verankerungstei 1 eine einfach zu fertigende Hülse zu verwenden, die erst am Montageort mit den übrigen Bauteilen der Vorrichtung zusammengefügt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Verankerungsteil als Verankerungsmuffe ausgebildet ist, deren dem Spreizschieber zugewandte Innenwandung über wenigstens einen Teil ihrer axialen Erstreckung zu dem Innern der zugeordneten Aufnahme hin konisch erweitert ist und daß als Spreizschieber ein entsprechender Konus vorgesehen ist, welcher sich an seiner Außenwandung an dem konisch erweiteren Bereich der Innenwandung des Verankerungsteils abstützt. Durch das Zusammenwirken von Verankerungsmuffe und Konus ist gewährleistet, daß die Vorrichtung bei angezogenem Zugbolzen über den gesamten radialen Umfang der Verankerungsmuffe mit der Wand der Aufnahme des betreffenden Bauelements in kraft- und/oder formschlüssiger Verbindung steht. Insbesondere bei Verwendung von Verankerungsmuffen, die an ihrer Außenwand mit radial vorstehenden Rippen versehen sind, ergibt sich so ein sicherer Halt der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Aufnahme.
Grundsatz! ich kann der Spreizschieber aus vollem Material gefertigt sein. In diesem Fall sind Zugbolzen mit selbstschneidenden Gewinden zu verwenden. Die Handhabung der Vorrichtung wird allerdings dadurch erleichtert, daß, wie in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, der Spreizschieber mit einem Innengewinde zum Eingriff des Gewindebolzens versehen ist. Das Innengewinde verringert zum einen den für das Drehen des Gewindebolzens erforderlichen Kraftaufwand und erleichtert überdies das Ansetzen des Gewindebolzens an dem Spreizschieber, indem es den Ansatzpunkt vorgibt.
Erfindungsgemäß ist außerdem an der dem Spreizschieber zugewandten Innenwandung des Verankerungstei Is wenigstens eine in axialer Richtung verlaufende Führungsnut und an der zugewandten Außenwandung des Spreizschiebers wenigstens ein der Führungsnut zugeordneter radialer Führungsvorsprung vorgesehen. Die Führungsnut bzw. die Führungsnuten sowie die zugeordneten Führungsvorsprünge verhindern eine unerwünschte Relativbewegung zwischen Verankerungstei 1 und Spreizschieber in Drehrichtung des Zugbolzens und bewirken gleichzeitig eine definierte Verschiebung des Spreizschiebers in axialer Richtung. Selbstverständl ich können die Führungsvorsprünge auch an dem Verankerungstei1 und die zugeordneten Führungsnuten an dem Spreizschieber vorgesehen sein.
Im Sinne einer Erleichterung der Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, daß der Spreizschieber von der dem Innern der betreffenden Aufnahme zugeordneten Seite her in das Verankerungsteil verrastend einsteckbar ist. Auf diese Art und Weise lassen sich Spreizschieber und Verankerungstei 1 vorläufig miteinander verbinden, so daß bei den Montagearbeiten beide Bauteile in Baueinheit in die zugeordnete Aufnahme an dem betreffenden Bauelement eingesetzt werden können.
Da die Aufnahmen an den betreffenden Bauelementen in ihren Abmessungen in aller Regel auf die Maße des VerankerungsteiIs abgestimmt sind, ist es zweckmäßig, daß der in das Verankerungstei1 eingesteckte Spreizschieber wenigstens innerhalb der radialen Außenkontur des ungespreizten Verankerungsteils liegt. Unter dieser Voraussetzung läßt sich nämlich die aus dem Verankerungstei 1 so-
wie dem Spreizschieber bestehende Baueinheit mit geringem Kraftaufwand in die vorbereitete Aufnahme eindrücken.
Damit eine Behinderung der zum Spreizen des VerankerungsteiIs erforderlichen axialen Verschiebebewegung des an dem Verankerungsteil vorläufig festgelegten Spreizschiebers vermieden werden kann, ist in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Rastverbindung von Spreizschieber und Verankerungsteil ledigl ich in axialer Richtung zu dem Inneren der dem Verankerungstei 1 zugeordneten Aufnahme hin wirksam ist. In Gegenrichtung läßt sich der Spreizschieber mittels des Zugbolzens bewegen, ohne daß dabei zunächst eine Rastverbindung mit dem Verankerungsteil unter Kraftaufwand gelöst werden müßte.
Die Rastverbindung von Verankerungstei 1 und Spreizschieber läßt sich einfacherweise dadurch realisieren, daß das Verankerungstei1 und/oder der Spreizschieber in radialer Richtung verformbar ist bzw. sind und an der dem Spreizsch ieber zugewandten Innenwandung des Verankerungstei Is wenigstens eine Rastkante vorgesehen ist, welche eine Gegenrastkante an dem in das Verankerungstei 1 eingesteckten Spreizschieber hintergreift. Die elastische Verformbarkeit kann beispielsweise durch entsprechende Wahl des Werkstoffs für Verankerungstei 1 und Spreizschieber erreicht werden.
Im Falle erfindungsgemäßer Vorrichtungen, deren Verankerungstei1 und Spreizschieber mit einer vorstehend beschriebenen axialen Führung versehen sind, ist die Gegenrastkante an dem Spreizschie-
&mdash; 7 -
ber zweckmäßigerweise an dessen Führungsvorsprung bzw. Führungsvorsprüngen vorgesehen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit im Innern konisch erweiterter Verankerungsmuffe und konischem Spreizschieber zeichnet sich dadurch aus, daß die konische Erweiterung an der Innenwandung der Verankerungsmuffe in deren dem Innern der zugeordneten Aufnahme zugewandten Endbereich vorgesehen ist und die konische Erweiterung zu dem gegenüber! iegenden axialen Ende der Verankerungsmuffe hin in einen zylindrischen Abschnitt übergeht und daß an dem als Konus ausgebildeten Spreizschieber der wenigstens eine radiale Führungsvorsprung im Bereich des kleineren Durchmessers und die wenigstens eine axiale Führungsnut in dem zylindrischen Abschnitt der Innenwandung der Verankerungsmuffe vorgesehen ist. Aufgrund der beschriebenen Ausgestaltung kann der Spreizschieber derart in die Verankerungsmuffe eingesteckt werden, daß er innerhalb der radialen Außenkontur des ungespreizten Verankerungsteils liegt und axial al lenfalIs geringfügig übersteht. Gleichzeitig wird ein unerwünschtes Verdrehen des Spreizschiebers relativ zu dem Verankerungsteil vermieden und eine definierte Führung der axialen Verschiebebewegung gewährleistet.
Durch einen geringen fertigungstechnischen und/oder finanziellen Herstellungsaufwand zeichnet sich eine Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus, an der das Verankerungsteil und der Spreizschieber als Kunststoff-Spritzgußteile ausgebildet sind. Bei entsprechender Gestaltung der Spritzgußform lassen sich so-
wohl das Verankerungstei 1 als auch der Spreizschieber in einem einzigen Arbeitsgang mit sämtl ichen vorstehend beschriebenen Funktionseinrichtungen, beispielsweise mit Führungsnuten und Führungsvorsprüngen, fertigen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Darstellungen zu einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. la eine perspektivische Darstellung einer Verankerungsmuffe,
Fig. Ib eine Seitenansicht der Verankerungsmuffe gemäß Fig. la,
Fig. Ic eine stirnseitige Ansicht der Verankerungsmuffe gemäß den Fign. la und Ib,
Fig. Id einen Schnitt entlang Linie I-I in Fig. Ic,
Fig. 2a eine perspektivische Darstellung eines konischen Spreizschiebers,
Fig. 2b eine Seitenansicht des Spreizschiebers gemäß Fig. 2a,
Fig. 2c eine stirnseitige Ansicht des Spreizschiebers gemäß den Fign. 2a und 2b,
Fig. 3a eine perspektivische Darstellung einer Verankerungsmuffe gemäß den Fign. la bis Id in Baueinheit mit einem Spreizschieber gemäß den Fign, 2a bis Zc1
Fig. 3b einen Längsschnitt durch die Baueinheit gemäß Fig. 3a und
Fig. 3c eine stirnseitige Ansicht der Baueinheit gemäß den Fign. 3a und 3b.
Ein in den Fign. la bis Id dargestelltes Verankerungstei 1 in Form einer Verankerungsmuffe 1 ist als Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt. An seiner Außenwandung sind in axialer Richtung hintereinander! iegend radiale Rippen 2 angeformt. Längsschi itze 3 erstrekken sich über einen Teil der axialen Länge der Verankerungsmuffe 1. Ein inneres Ende 4 der Verankerungsmuffe 1 ist in deren Einbaulage dem Innern einer Aufnahme an einem nicht dargestellten Bauelement zugeordnet.
Die Innenwandung der Verankerungsmuffe 1 ist mit einer konischen Erweiterung 5 versehen, die zu dem inneren Ende 4 hin divergiert. Zu dem gegenüber!legenden axialen Ende hin geht die konische Erweiterung 5 über in einen zylindrischen Abschnitt 6. In dem Obergangsbereich von der konischen Erweiterung 5 zu dem zylindrischen Abschnitt 6 nimmt die Innenwandung der Verankerungsmuffe 1 einen stufenartigen Verlauf und bildet auf diese Art und Weise eine in radialer Richtung umlaufende Rastkante 7. Ausgehend von der Rast-
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kante 7 erstrecken sich über die gesamte Länge des zylindrischen Abschnitts 6 der Innenwandung über den Umfang verteilt angeordnete axiale Führungsnuten 8.
Ein in den Fign. Za bis 2c dargeste'l Her Konus 9 dient als Spreizschieber und ist ebenso wie die Verankerungsmuffe 1 als Kunststoff-Spritzgußteil gefertigt. Der Konuswinkel des Konus 9 entspricht dem Konuswinkel der konischen Erweiterung 5 an der Innenwandung der Verankerungsmuffe 1. Im Innern wird der Konus 9 von einer durchgehenden axialen öffnung 10 mit zylindrischem Querschnitt durchsetzt. In die Wandung der axialen öffnung 10 ist ein Innengewinde 11 eingeformt. In dem Bereich des kleineren Durchmessers weist der Konus 9 über den Umfang verteilt angeordnete und radial vorkragende Führungsvorsprünge 12 auf. An ihrer Unterseite bilden die Führungsvorsprünge 12 Gegenrastkanten 13, die der Rastkante 7 an der Innenwandung der Verankerungsmuffe 1 zugeordnet sind. An ihrer Oberseite sind die Führungsvorsprünge 12 mit Abfasungen 14 versehen.
Zur Montage wird zunächst der Konus 9 mit dem Bereich kleineren Durchmessers zuvorderst von dem inneren Ende 4 der Verankerungsmuffe 1 her in diese eingeführt. Dabei laufen die Führungsvorsprünge 12 des Konus 9 an ihren Abfasungen 14 im Bereich der konischen Erweiterung 5 auf die Innenwandung der Verankerungsmuffe 1 auf. Bei fortgesetzter Einschubbewegung spreizt sich die Verankerungsmuffe 1 geringfügig, so daß die Führungsvorsprünge 12 an dem Konus 9 die Rastkante 7 an der Verankerungsmuffe 1 passieren können. Unmittelbar anschließend federt die Verankerungsmuffe 1
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aufgrund Ihrer Elastizität radial in ihre Ausgangslage zurück, und die Gegenrastkanten 13 der Führungsvorsprünge 12 hintergreifen die Rastkante 7 im Bereich des Übergangs der konischen Erweiterung 5 in den zyl indrischen Abschnitt 6 der Innenwandung der Verankerungsmuffe 1. Dabei kommen die Führungsvorsprünge 12 im Innern der axialen Führungsnuten 8 des zylindrischen Abschnitts 6 der Verankerungsmuffe 1 zu liegen.
Der Konus 9 und die Verankerungsmuffe 1 nehmen nunmehr die in den Fign. 3a bis 3c dargestellte Lage ein. Wie insbesondere aus Fig. 3b hervorgeht, wird der Konus 9 in Richtung auf das innere Ende 4 der Verankerungsmuffe 1 infolge des sich an der Rastkante 7 und den Gegenrastkanten 13 einstellenden Formschlusses gehalten. In axialer Gegenrichtung wird eine Verschiebung des Konus 9 relativ zu der Verankerungsmuffe 1 durch die an den konischen Berührungsflächen der beiden Bauteile wirksame Abstützung verhindert.
Nunmehr wird die aus der Verankerungsmuffe 1 und dem Konus 9 bestehende Baueinheit in die hierfür vorgesehene Aufnahme an dem nicht dargestellten Bauelement eingedrückt. Diese Aufnahme ist in ihrem Durchmesser auf den Durchmesser der Verankerungsmuffe 1 abgestimmt. Da der Konus 9 in seiner in den Fign. 3a bis 3c dargestellten Lage innerhalb der radialen Außenkontur der Verankerungsmuffe 1 liegt, kann die gesamte Baueinheit mit geringem Kraftaufwand in die Aufnahme eingeführt werden.
Wird nun ein in den Zeichnungen nicht dargestellter Gewindebolzen durch den zylindrischen Abschnitt 6 der Verankerungsmuffe 1 an dem Innengewinde 11 in den Konus 9 eingedreht und ist dieser Gewindebolzen gegenüber der Verankerungsmuffe 1 drehbar aber axial unverschiebbar abgestützt, so bewirkt ein Drehen des Gewindebolzens in Anzugsrichtung eine in Fig. 3b nach oben gerichtete axiale Verschiebung des Konus 9 relativ zu der Verankerungsmuffe 1. Der Konus 9 wird dementsprechend von dem inneren Ende 4 her in die Verankerungsmuffe 1 eingezogen und spreizt diese dabei in radialer Richtung. Erleichtert wird das Spreizen der Verankerungsmuffe 1 durch die Längsschlitze 3, Infolge der mit dem Spreizen verbundenen Querschnittserweiterung beaufschlagt die Verankerungsmuffe 1 an ihrer Außenwandung die dieser gegenüberliegende Wandung der Aufnahme an dem betreffenden Bauelement. Dadurch wird die Verankerungsmuffe 1 und über den daran gehaltenen Konus 9 auch der nicht dargestellte Gewindebolzen im Innern der Aufnahme gegen axiales Herausziehen gesichert.

Claims (10)

&bull; · 20 846 Si/nu A &eegr; s &rgr; r ä ehe
1. Vorrichtung zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere von Möbeltei len, mit einem in eine Aufnahme an einem Bauelement eingreifenden Verankerungsteil (1) sowie einem sich an einem anderen Bauelement abstützenden Zugelement mit einem Zugbolzen od. dgl., wobei das Verankerungsteil (1) über einen an dem Zugbolzen vorgesehenen und mittels letzterem axial verschiebbaren Spreizschieber (9) in radialer Richtung spreizbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugbolzen als Gewindebolzen od. dgl. ausgebildet und der Spreizschieber (S) durch Drehen des Zugbolzens gegenüber dem Verankerungsteil (1) axial verschiebbar ist, wobei der Spreizschieber (9) relativ zu dem Verankerungsteil 11) an diesem in Drehrichtung des Zugbolzens drehfest gehalten oder gegen Reibung verdrehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsteil (1) als Verankerungsmuffe (1) ausgebildet ist, deren dem Spreizschieber (9) zugewandte Innenwandung über wenigstens einen Teil ihrer axialen Erstreckung zu dem Innern der zugeordneten Aufnahme hin konisch erweitert ist und daß als Spreizschieber (9) ein entsprechender Konus (9) vorgesehen ist, welcher
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sich an seiner Außenwandung an dem konisch erweiterten Bereich (5) der Innenwandung des Verankerungstei Ts (1) abstützt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizschieber (9) mit einem Innengewinde (11) zum Eingriff des Gewindebolzens versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Spreizschieber (9) zugewandten Innenwandung des VerankerungsteiIs (1) wenigstens eine in axialer Richtung verlaufende Führungsnut (8) und an der zugewandten Außenwandung des Spreizschiebers (9) wenigstens ein der Führungsnut (8) zugeordneter radialer Führungsvorsprung (12) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizschieber (9) von der dem Innern der betreffenden Aufnahme zugeordneten Seite her in das Verankerungsteil (1) verrastend einsteckbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Verankerungstei 1 (1) eingesteckte Spreizschieber (9) wenigstens innerhalb der radialen Außenkontur des ungespreizten Verankerungstei Is (1) liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung von Spreizschieber (9) und Verankerungsteil (1) TedigT ich in axialer Richtung zu dem Innern der dem Verankerungsteil (1) zugeordneten Aufnahme hin wirksam ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsteil (1) und/oder der Spreizschieber (9) in radialer Richtung elastisch verformbar ist/sind und an der dem Spreizschieber (9) zugewandten Innenwandung des Verankerungstei Is (1) wenigstens eine Rastkante (7) vorgesehen ist, welche eine Gegenrastkante (13) an dem in das Verankerungsteil (1) eingesteckten Spreizschieber (9) hintergreift.
9. Vorrichtung wenigstens nach den Ansprüchen 4 und 8, dadurch
^ gekennzeichnet, daß die Gegenrastkante (13) an dem Spreizschieber
(9) an dessen Führungsvorsprung bzw. Führungsvorsprüngen (12) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung wenigstens nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die konische Erweiterung (5) an der Innenwandung der Verankerungsmuffe (1) in deren dem Innern der zugeordneten Aufnahme zugewandten Endbereich vorgesehen ist und die konische Erweiterung (5) zu dem gegenüberliegenden axialen Ende der Verankerungsmuffe (1) hin in einen zylindrischen Abschnitt (6) übergeht und daß an dem als Konus (9) ausgebildeten Spreizschieber (9) der wenigstens eine radiale Führungsvorsprung (12) im Bereich des kleineren Durchmessers und die wenigstens eine axiale Führungsnut (8) in dem zyl indrischen,Abschnitt (6) der Innenwandung der Verankerungsmuffe (1) vorgesehen ist.
- 16 -
11, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsteil (1) und der Spreizschieber (9) als Kunststoff-Spritzgußteile ausgebildet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29616126U1 (de) * 1996-09-17 1997-01-09 G & G Beschläge GmbH, 72202 Nagold Spreizdübel, insbesondere zur Verbindung von Platten wie z.B. Spanplatten
FR2770265A1 (fr) * 1997-10-27 1999-04-30 Louis Rolland Rivet embouti sans deformation
DE102017211420A1 (de) * 2017-07-05 2019-01-10 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Fahrzeugbauteil und Verfahren zur Herstellung desselben
DE202018102245U1 (de) * 2018-04-23 2019-07-25 Grass Gmbh Dübelelement zum Verbinden von zwei Bauteilen

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