DE29501148U1 - Einrichtung zur Stofftrennung mittels Fliehkraft - Google Patents
Einrichtung zur Stofftrennung mittels FliehkraftInfo
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Description
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Zum Trennen und Abscheiden fester und/oder flüssiger Partikeln aus
gasförmigen oder flüssigen Medien mittels Fliehkraft werden Fliehkraftabscheider mit mindestens einer Wirbelkammer verwendet. Das
hierbei ablaufende Strömungstrennverfahren mit Wirbeln ist sehr leistungsfähig und erzielt hohe mit Gewebe- und Elektrofiltern vergleichbare
Trennleistungen. Hinzu kommen aus dem einfachen Aufbau entsprechender Anlagen resultierende Vorteile, die sich durch die Zusammenstellung von
Multiwirbelkammersystemen aus Serienbauelementen ergeben. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet derartiger Wirbelkammern ist die Abscheidung von feinstem
Staub aus gasförmigen Medien.
Eine entsprechende Wirbelkammer ist der DE 25 38 664 C2 zu entnehmen. Diese
zeigt eine Einrichtung zum Abtrennen des spezifisch leichteren Anteils aus einem Strom eines mit suspendierten Stoffen beladenen Mediums, in der der
Strom in einem gekrümmten Kanal umgelenkt und teilweise in eine Wirbelkammer eingeführt wird, die den Hauptstrom tangiert und die im inneren
Krümmungsbereich des Kanals in unmittelbarem Kontakt mit diesem steht, wodurch in der Wirbelkammer ein Fliehkraftfeld erzeugt wird, aus dem der
spezifisch leichtere Anteil durch zwei in die Wirbelkammer koaxial und spiegelbildlich zu deren Mittelebene in den Zentralbereich der Wirbelkammer
hineinragende Tauchrohre zusammen mit dem Reingas abgesaugt wird, wobei in die Tauchrohre je ein weiteres Absaugrohr konzentrisch derart eingesetzt
ist, daß zwischen den Rohren ein Ringraum entsteht.
• #
Diese Wirbeikammer mit koaxial spiegelbildlich angeordneten, kurz paarigen
Tauchrohren, wirkt als Reingaserzeuger, wobei das von Staub befreite Reingas durch die Tauchrohre aus dem Inneren der Wirbeikammer entnommen wird. Der zu
entstaubende Rohgasvolumenstrom wird dabei mit flachrechteckigem Strömungsquerschnitt antreibend über eine freie Strömungsgrenze gekrümmt an
dem Wirbel in kreiszylindrischem Wirbelgehäuse vorbeigeführt und teilweise zur Umwandlung in Reingas in die Wirbelkammer hineingesaugt. Der andere Teil
strömt in einem weiterführenden Restrohgaskanal weiter und gelangt zu einer nachgeschalteten Folgewirbelkammer und wird hier mit dem in der ersten Stufe
abgetrennten Staubanteil aufkonzentriert. Eine größere Folge in Reihe geschalteter Wirbelkammern erzeugt so stufenweise Reingas, wohingegen der am
Ende der Wirbelkammerreihe verbleibende kleinere hochkonzentrierte Restrohgasvolumenstrom einem kleinen Abscheider bekannter Bauart als
Direktabscheider zugeführt wird. Hierbei ergibt sich die Querschnittsform des antreibenden Volumenstroms durch die Form des Strömungseinlaufs, im
folgenden Einlauf genannt. Dieser Einlauf ist im Falle der vorgenannten Wirbelkammer von flachrechteckigem Querschnitt und erstreckt sich über die
gesamte Länge des Wirbelkammergehäuses.
Außer der Wirbelströmung und der durch die Tauchrohre verursachten
Senkenströmung bildet sich eine sogenannte Sekundärströmung in wandnahen Bereichen, die von der axialen Mitte der Wirbelkammer-Wandung ausgehend, zu
den Wirbelkammer-Böden, dann zu den Tauchrohr-Wurzeln und schließlich hin zu den Tauchrohr-Mündungen gerichtet ist.
Dabei entspricht die Krümmung des Rohgaskanals etwa der des Wirbelzylindermantels. Die Kontaktzone zwischen Rohgas- und Wirbelströmung
erstreckt sich über einen Teilbereich des Wirbelzylinderumfanges und dessen Höhe mit abgewickelt rechteckiger Gestalt.
So wird der tangential ankommende Strömungsimpuls aus dem gekrümmten
Rohgaskanalbereich durch die wandnahe Sekundärströmung axialsymmetrisch mit integraler Antriebswirkung in den Wirbel übergeleitet. Der doppelte
Dt )himpulstransport beginnt seinen Meridianweg axial auseinanderstrebend an
df r Rohgaskanalaußenwand und führt über die Wirbelkammerböden bis zu den
* 9 &phgr;
Wurzeln der Tauchrohre. Von hier aus besorgt er den Antrieb einer axial
zusammenstrebenden Quasischraubenströmung eng um die Tauchrohre bis zu deren
Absaugemündungen hin, in der sich die höchsten Zentripetalbeschleunigungen entwickeln.
Dies ist die Abtrennzone für feinste Partikeln aus der Mehrphasenströmung.
Bei jedem Umlauf der Schraubenströmung werden die spezifisch schwereren Partikeln der Aerodispersion radial weiter nach außen verschoben. In der
Feinabtrennzone erfolgt so die Umwandlung von Rohgas in Reingas, das dann durch die Tauchrohre abgesaugt wird. Die abgetrennten Partikeln werden durch
das Wirbelströmungsfeld hindurch radial immer weiter nach außen verschoben und gelangen so schließlich in den Restrohgasstrom, indem sie diesen
aufkonzentrieren. Gröbere Partikeln verbleiben gleich im Rohgasvolumenstrom und strömen an der Wirbelkammer vorbei, denn der gekrümmte Rohgaskanal wirkt
als Grobabtrennzone, wobei die an einer Partikel angreifenden
Zentrifugalkräfte Partikelbahnen erzeugen, die der Sekunärströmung in die Wirbelkammer hinein nicht folgen.
Der Trennvorgang der Wirbelkammer erfolgt in der Feinabtrennzone zweifach
über die Länge der Tauchrohre in einer vielfach umlaufenden Schraubenströmung. Die symmetrische Aufteilung der staubtransportierenden
und zugleich Drehimpuls radial nach innen transportierenden Sekundärströmung in zwei Teilströme mindert deren Staubbeladung und dadurch die
konzentrationsbedingten Drehimpulsverluste. Hierdurch und durch die
symmetrische Formung der Strömung überhaupt werden in der Wirbelkammer höhere Drehgeschwindigkeiten und damit größere Trennwirksamkeiten erreicht.
Das hier angewandte Prinzip, daß eine Schraubenströmung mit vielfachen Strömungsumläufen zur Erzeugung eines strömungsphysikalischen
Partikelabtrennkräftemechanismus für hohe Trennieistungen genutzt wird, wird
sicherlich auch Bestandteil künftiger Generationen von Wirbelabscheidern sein. Während die kontinuierliche Phase der Mehrphasenströmung den
schraubenförmigen Stromlinien zu den Reingasabsaugemündungen der Tauchrohre hin folgt, wird eine Partikel der dispersen Phase bei jedem Umlauf durch die
Einwirkung der vollen Zentrifugalkraft aus der Zentripetalbeschleunigung der
I I til · *·*·
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Schraubenströmung weiter radial nach außen verschoben und schließlich aus
der Schraubenströmungszone herausbefördert. So wird die Schraubenströmungszone gereinigt und der Absaugevolumenstrom in Reingas
verwandelt.
Das Trennprinzip der Wirbelkammer mit der Schraubenströmungszone bewirkt,
daß der Trennvorgang bereits abgeschlosen ist, wenn die Strömung des zu reinigenden Mediums in die Wirbelsenkenströmung übergeht. Demgegenüber wird
die bei Zyklonen beobachtete Trennungsverhinderung feiner und feinster Partikeln gerade dadurch verursacht, daß diese Partikeln nicht von der
Senkenströmung ferngehalten werden können und daher zwangsläufig in den Reingasstrom geraten. Dies wird dadurch verursacht, daß die an den Partikeln
angreifenden in die Senke gerichteten Schleppkräfte gegenüber den Zentrifugalkräften überwiegen.
Die auch in der Wirbelkammer stattfindende Wirbelsenkenströmung wird nicht
zur Wirbelabscheidung herangezogen sondern übernimmt andere Funktionen, und
zwar bewirkt sie zum einen den Antrieb des Wirbels gegen die drailaufzehrende innere Strömungsreibung und die Wandreibung durch ständige
frische Drehimpulszufuhr aus dem peripher den Wirbel kontaktierenden Rohgasstrom, und zum anderen die Führung der abzutrennenden feinsten
Partikeln in trennwirksame Zonen des Strömungsfeldes unmittelbar um die Tauchrohre herum. Dieser Partikel- und zugleich Drehimpulstransport erfolgt
zwar auch beim Zyklon mit gewisser Unterstützung durch die Sekundärströmung, bei der Wirbelkammer jedoch ausschließlich durch diese. Durch die spezielle
Gehäuseformgebung der Wirbelkammer und günstige Nutzung von Strömungssymmetrie wird hier jedoch eine trennwirksame
Quasischraubenströmung in der Feinabtrennzone im Wirbeiinneren über die Sekundärströmung erzeugt. Diese Schraubenströmung bewirkt, daß die
Partikelschleppkraft aus der dem Wirbel überlagerten Senkenströmung gegenüber der beim Zyklon um 90° in axiale Richtung gedreht wird, so daß
Zentrifugalkraft und Schleppkraft senkrecht aufeinander stehen. So wird bei der Wirbelkammer die volle Zentrifugalkraft zur radialen
Partikelverschiebung und Abtrennung genutzt. Hierbei wirkt sich zusätzlich der Vorteil der symmetrischen Aufteilung der Feinabtrennzone in zwei
axialspiegelbildliche Hälften aus: Die Ringschichtdicke der durch die
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Schraubenströmung ausgefüllten Zone wird dadurch ebenfalls halbiert. Damit
halbiert sich der für die Reingaserzeugung erforderliche maximale Verschiebungsweg für Partikeln. Die Partikeln können schneller aus der
Feinabtrennzone hinausgeschoben werden, bis Reingas entsteht. Das verbessert die Trennleistung der Wirbelkammer.
Dadurch, daß die Tauchrohre paarweise in der Wirbelkammer angeordnet sind,
wird die überwiegend durch die Drehströmung verursachte Druckverlustbelastung halbiert. Hierdurch erweist sich das
Wirbelkammerprinzip gegenüber bekannten Fliehkrafttrennverfahren, beispielsweise gegenüber dem Zyklon, von vornherein auch durch einen
niedrigeren Energieverbrauch überlegen.
Im Gegensatz zu den vorbeschriebenen Wirbelkammerabscheidern, die immer
einen Restrohgasstrom aufweisen, und hier Wirbelabscheider erster Art
genannt werden, sind auch Lösungen von Abscheidern bekannt geworden, die basierend auf der vorbeschriebenen Wirbelkammer, den gesamten eintretenden
Rohgasvolumenstrom in Reingas verwandeln. Diese direkt abscheidenden Einrichtungen werden hier Wirbelkammerabscheider zweiter Art genannt.
Hierbei entfällt der Restrohgaskanal, der durch einen Staubaustrag ersetzt ist. Ein derartiger Direktabscheider ist beispielsweise durch die
DE 28 32 097 C2 bekannt. Diese Wirbelkammer weist wieder einen Rohgaseintritt und ein Tauchrohrpaar auf. Der Restrohgaskanal ist jedoch
nicht vorhanden. Statt dessen ist die kreiszylindrische Wandkontur des Wirbelkammergehäuses bis zum Rohgaseintritt geführt. Symmetrisch zur
Mittelebene der Wirbelkammer sind ringspaltförmige Staubaustragsöffnungen
angeordnet, die sich in den rotationssymmetrischen Strömungsecken der Wirbelkammer befinden. Damit erfolgt die Austragung, der abgetrennten
Partikeln an Orten, an denen zusätzlich zu den Zentripetalbeschleunigungen des Wirbeifeldes überlagerte Zentripetalbeschleunigngen aus der wandnahen
zweifach gekrümmten Sekundärströmung auftreten, was den Staubaustrag begünstigt. Dafür sind an den rotationssymmetrischen Strömungsecken der
Wirbelkammer zwischen den kreisförmigen axialen Begrenzungen des Zylindermantels und den beiden Wirbelkammerböden Ringspalte belassen, so daß
det Staub axial- und rotationssymmetrisch durch zwei möglichst großflächige
Querschnitte ausgetragen werden kann. Andererseits ergeben sich an zu großen
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Ringspaltqerschnitten Drehimpulsverluste, die zu Minderungen der Drehgeschwindigkeiten an den Tauchrohren und damit zu niedrigeren
Trennleistungen führen. Drehimpulsverluste werden durch die Austragsöffnungen an den sich dort ergebenden freien Strömungsgrenzen
verursacht, weil hier durch Induktionswirkung Strömungsenergie vom Wirbel, in diesem Falle von seiner wandnahen Sekundärströmung, an das ursprünglich
ruhende Gasvolumen des Außenraumes abgegeben wird. Dadurch wird in der von den Austragsspaiten über die Wirbelkammerböden weiterlaufenden
Sekundärströmung ein geringerer Drehimpuls weiter radial nach innen zu den Tauchrohren transportiert.
Über die beiden Austragsspalte wird der abgetrennte Staub in zwei Außenräume
ausgetragen und ist damit abgeschieden. Für die Begünstigung des Staubaustrages wird die Wirbeikammer vorzugsweise mit horizontaler Achse
angeordnet. Dann liegen die beiden Außenräume horizontal neben den Wirbelkammerböden. Senkrecht unter den Außenräumen und geöffnet zu diesen
ist der Staubsammelbunker angeordnet. Die Außenräume bilden die Staubtransporträume zwischen Austragsspaiten und Bunker. Der Staubtransport
erfolgt durch Schwerkraftsedimentation.
Der theoretische Potentialwirbel basiert auf der Annahme reibungsfreier
Strömung mit Konstanz des Drehimpulses. Hierbei genügt die Verteilung der Drehgeschwindigkeit vrot über dem Radius r der Beziehung vrot * r = konst .
Nach diesem Verteiiungsgesetz des Drallsatzes ergeben sich auf kleineren
Radien bis zum Tauchrohr zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten, die in der realen Praxis nicht erreichbar sind. Reale Drehgeschwindigkeitsverteilungen
vrot(r) 'n Zyklonen wie auch in der Wirbelkammer lassen sich durch die
Beziehung vrot * rm = konst approximieren. Der Exponent m berücksichtigt
dabei die Drehgeschwindigkeitsminderungen durch Strömungsverluste.
Diese Drehimpulsverluste als sogenannte m-Verluste in trenntechnisch
genutzten Wirbeln entstehen durch innere Reibung der Kontinuumströmung und durch deren Gehäusewandreibung, aber auch durch komplexes Zusammenwirken
zv ischen den strömenden kontinuierlichen und dispersen Phasen. Mit
w chsender Staubkonzentration nimmt der Wert m stärker ab und damit auch die Drehgeschwindigkeit. Dies heißt nicht unbedingt, daß hierdurch der
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Abscheidegrad eines Fliehkraftabscheiders beeinträchtigt wird, denn mit
wachsender Staubkonzentration fliegen die Partikeln dichter nebeneinander. Dadurch nimmt ihr Umströmungswiderstand ab, und die Partikeln werden im
Kollektiv schneller verschoben und der Trennvorgang wird begünstigt. Die Partikeln können neben unterschiedlicher Größe verschiedene Gestalt haben,
sie können rotieren, verschiedene Wichten haben, sich untereinander anstoßen und Wandstöße verursachen, wodurch die Sekundärströmung gebremst wird. Ein
solches Zusammenwirken läßt sich derzeit theoretisch noch nicht erfassen. Derartige Einflüsse auf den m-Wert können nur empirisch ermittelt werden.
Der m-Wert ist aber auch ein aerodynamisches Gütemaß für die Gehäuseart, mit der ein technischer Wirbel erzeugt und seine Sekundärströmung geführt wird.
Der Exponent m ist immer kleiner als 1. Je mehr m ohne Staubkonzentrationseinfluß gegen 1 strebt, umso höher ist die aerodynamische
und damit auch die trenntechnische Güte des Strömungsabscheiders. Wirbelkammern mit symmetrischer Führung der Sekundärströmung weisen an sich
schon hohe m-Werte auf.
Technische Wirbel mit radial nach innen zunehmender Drehgeschwindigkeit
entsprechend der Verteilung vroi· * rm = konst kommen nur zustande, wenn der
tangential an der Peripherie eingeleitete Strömungsimpuls als Drehimpuls radial nach innen transportiert wird. Das bedeutet, daß die jeweilige
Gasmasse, welcher der Impuls anhaftet, radial nach innen geführt werden muß, und zwar bis zu dem Radius r, an dem die höchste Drehgschwindigkeit vrot des
Trennwirbels beabsichtigt ist. Dies ist nur möglich über eine Absaugung im Wirbelinneren, bei der Wirbelkammer durch die Tauchrohrmündungen im
Zentralbereich. Würden die Absaugemündungen axial weiter nach außen zu den Wirbelkammerböden hin verlegt, so würde hierdurch die Schraubenströmungszone
verkürzt und damit die Trennleistung verringert. Bei der Wirbelkammer tritt die höchste Drehgeschwindigkeit wie beabsichtigt nahe der äußeren und
inneren Tauchrohrwandung auf, streng genommen nahe der inneren Tauchrohrwandung, denn bis hierhin erfolgt der radiale Drehimpulstransport.
Durch ihren geringen radialen Abstand voneinander und die radial nach innen weiter wachsenden m-Verluste sind die äußere und innere Drehgeschwindigkeit
an der Tauchrohrwandung jedoch etwa gleich. Der Hauptanteil des &Tgr;; uchrohrvolumenstroms bewegt sich von den Tauchrohrmündungen her infolge
der starken Zentrifugalwirkung in einer dünnen Ringschicht durch die Tauchrohre.
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Günstig integrierte rotationssymmetrische Absaugung auf der Wirbeldrehachse
erfordert die Überlagerung des Wirbels mit einer Senkenströmung. Nur so
kommen die trenntechnisch erwünschten beschleunigten Drehgeschwindigkeiten zustande. Wird die Absaugung bei einer Wirbelkammer erster Art, also bei
einer Restrohgaswirbelkammer abgeschaltet, so bildet sich eine Drehgeshwindigkeitsverteilung vrot; * r^ = konst aus. Der Exponent m ist
gleich m = -1. Die Strömung rotiert dann wie ein Festkörper mit zum Drehzentrum linear bis auf \/&idiagr;&ogr;&khgr; = 0 abnehmender Drehgeschwindigkeit und ist
trenntechnisch nicht nutzbar.
Drehströmungsgehäuse für die wirksame Trennung von Mehrphasenströmungen
müssen bestimmte größere Abmessungen des Wirbelvolumens relativ zur Größe des Strömungseintritts aufweisen. In diesen Gehäusen wird der zentral
abgesaugte Volumenstrom ausschließlich durch die an den Gehäusewänden entlang fließende Sekundärströmung geliefert. Jede reale reibungsbehaftete
gehäusegeführte gekrümmte Strömung erzeugt eine Sekundärströmung, die durch die Wandreibung bestimmt wird. Die Sekundärströmung bestimmt das
Trennströmungsgeschehen der Wirbelkammer. Ohne die Sekundärströmung, also ohne Strömungsreibung, würde die Wirbelkammer nicht funktionieren. Die
paarige Schraubenströmung an den Tauchrohren ist als Trennzone ein Teilbereich des Sekundärströmungsfeldes. Aber die Sekundärströmung
transportiert auch den für hohe Trennleistungen erforderlichen Drehimpuls in das Wirbelinnere. Dieser Drehimpuls wird also wandnahe transportiert und ist
so erhöhten Reibungswirkungen ausgesetzt, außerdem dem stärkeren Konzentrationseinfluß des in der relativ dünnen Sekundärströmungsschicht
mittransportierten Staubes. Einer günstigen Führung der Sekundärströmung kommt daher eine große Bedeutung zu.
Bis zum Bekanntwerden von Wirbelkammern mit paarigen Tauchrohren und
gezielter Integration der Sekundärströmung wurde das Gebiet der Stofftrennung durch Fliehkraft von den Zyklonen beherrscht, die ihre
technischen Leistungsgrenzen trotz aller sonstigen Vorzüge erreicht haben. In der Fachliteratur zur Zyklonentwicklung finden sich sogar Hinweise zur
Bekämpfung der den Zyklontrennprozeß behindernden Sekundärströmung.
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Durch die Integration der Sekundärströmung in den Wirbeltrennprozeß ergibt
sich eine Verbesserung der Abtrennleistung entsprechender Wirbelkammerabscheider. Ein Vergleich der Abtrennleistungen von
Wirbelkammerabscheidern erster und zweiter Art zeigt, daß letztere noch nicht an das Leistungsniveau der Restrohgaswirbelkammern heranreichen. Hohe
Trennleistungen stellen sich bei der Restrohgaswirbelkammer dann ein, wenn das Absaugeverhältnis nicht zu groß gewählt wird. Das Absaugeverhältnis ist
der Quotient von Reingasvolumenstrom durch Rohgasvolumenstrom einer Wirbelkammer. Dieser bestimmt die Steigung der Schraubenstromlinie der
Quasischraubenströmung am Tauchrohr und damit die Partikelverweilzeit in der Feinabtrennzone. Kleinere Steigungen führen also zu höheren Trennleistungen.
Die Übertragung dieser strömungsbegründeten Zusammenhänge auf die Direktabscheidewirbelkammer führt hier zu einer bestimmtn Geometrieforderung
am Rohgaseintrittsspalt für hohe Trennleistungen. Das Verhältnis von Eintrittspaltweite be zu Wirbelkammerdurchmesser d darf keine zu großen
Werte annehmen.
Referenzanlagen mit Wirbelkammern zweiter Art zur Heißgasentstaubung
kohlegefeuerter Heizkessel in Großgärtnereibetrieben erzielten Entstaubungsleistungen, die die in den Gesetzesforderungen der Technischen
Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TALuft) geforderten Reingasstaubkonzentrationen weit unterschritten. Die Heißgasentstaubung ist
besonders problematisch, weil durch die höheren Viskositäten der Trägergase {kontinuierliche Phase) die Verschiebung der Partikeln verzögert wird. Die
Wirbelkammern erreichten die Entwicklungsziele und bewährten sich außedem bei rauhen intermittierenden Betriebsweisen dieser Entstaubungsanlagen durch
robustes Betriebsverhalten. Häufige Taupunktunterschreitungen im Heizbetrieb beeinträchtigten die Funktion der Wirbelkammern nicht. .
Bei der Entwicklung dieser Anlagen stellte sich ein Problem durch Desagglomeration von Flugaschepartikeln ein: Der Verbrennungsprozeß erzeugt
Flugaschepartikeln geringer Festigkeitsstrukturen. Mit den Typen der Feuerungskonstruktionen und der Art der verfeuerten Brennstoffe ändern sich
diese Festigkeitsstrukturen in komplexer Weise. Aufgrund ihrer mürben Struktur werden Flugaschepartikeln durch Strömungskräfte weiter zerkleinert
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und dadurch der Abtrennvorgang erschwert. Trotz dieses Desagglomerationseffektes erreichten die Wirbelkammern hinreichende
Trennleistungen.
Der Desagglomerationseffekt mit seiner den Trennvorgang in Wirbelkammern
beeinflussenden Wirkung läßt sich folgendermaßen beschreiben: Bei Staubarten ohne Desagglomerationsneigung erzeugt eine Wirbelkammer ein Trennkennfeld,
bei dem die Reingaskonzentration crejn über der Eintrittsgeschwindigkeit ve
etwa hyperbolisch abnimmt und mit wachsendem ve und gegen Null (0) strebt.
So sind extrem hohe Trennleistungen erzielbar. Bei Stäuben mit Desagglomerationseigenschaften erfolgt die Abnahme von crejn mit schwächer
hyperbolischem Charakter und erreicht ein Minimum, danach steigt crejn bei
weiterer Zunahme von ve wieder schwach an. Für derartige Stäube werden
Wirbelkammern optimal für einen Betriebspunkt in der Nähe des crejn
-Minimums ausgelegt.
Typisches Anzeichen eines Desagglomerationseffektes in einem Wirbelkammerkennfeld crejn (ve) ist das Konzentrationsminimum crejn. Die
strömungsphysikalischen Ursachen des Desagglomerationseffektes erklären sich am Rohgaseintritt der Wirbelkammer zweiter Art: Um vergleichbar hohe
Trennleistungen mit denen des Wirbelkammerabscheiders erster Art, also der Restrohgaswirbelkammer zu erzielen, darf die Volumenstrombelastung der
Tauchrohre keine zu großen Werte annehmen. Das bedeutet kleine relative Eintrittsspaltweiten be/d. Über der Eintrittsspaltweite be bildet sich dann
eine sehr scharf ausgeprägte radiale Verteilung der Eintrittsgeschwindigkeit ve (r) aus mit hohen Geschwindigkeitsgradienten dve/dr. Dies führt zu hohen
Scherbeanspruchungen und dadurch zur Zerkleinerung von mürben Flugaschepartikeln, die mit hoher mittlerer Geschwindigkeit ve in die
Wirbelkammer eintreten. Die nachteilige Folge dieser Zerkleinerung ist eine Reduzierung des hohen Trennleistungspotentials der Wirbelkammern für Stäube,
die aus deart mürben Partikeln bestehen.
Eine Lösung, um die Scherbeanspruchung klein und den Desagglomerationseffekt
in Grenzen zu halten, könnte darin bestehen, daß die Eintrittsgeschwindigkeit ve im näheren Bereich des crejn-Minimums
eingestellt wird. Dies hätte aber zur Folge, daß derartige Wirbelkammern nur
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für reduzierte Strömungsgeschwindigkeiten verwendbar wären, was die
vorteilhafte Baugrößenreduktion mit wachsender Volumenstrombelastung der Wirbelkammern begrenzen würde. Der Desagglomerationseffekt in
Wirbelkammern zweiter Art verändert sich mit der Staubart. Die Kennfeldkurven crejn (ve) verlaufen unterschiedlich mit verschiedenen und
unterschiedlich stark ausgeprägten ■ Minima crejn. Weiterhin wird der
Desagglomerationseffekt durch den Wirbelkammerdurchmesser d als charakteristisches Maß für die Baugröße beeinflußt. Mit wachsendem d nimmt
die Einlauf-Deagglomeration ab, aber auch die Trennleistung, weil sich in größeren Wirbelkammern nicht so hohe Zentripetalbeschleunigungen erzielen
lassen.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, dieses vorgenannte
unbefriedigende Verhalten, insbesondere direktabscheidender Wirbelkammern, zu vermeiden und eine gattungsgemäße Wirbelkammer so auszubilden, daß der
leistungshemmende Einfluß widriger Staubeigenschaften wie des Desagglomerationseffektes durch besondere Strömungsbeeinflussung trotz
Anwendung üblicher Strömungsgeschwindigkeiten begrenzt wird, so daß die Leistung der Wirbelkammer in neue Bereiche ausgedehnt wird und die
Wirbelkammer ferner so zu vereinfachen, daß sich Vorteile bei deren Herstellung sowie bei deren Integration zu Multiwirbelkammeranlagen ergeben.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die wesentlichen Merkmale der Erfindung bestehen in einem strömungstechnisch
verbesserten Wirbeikammereinlauf, der mit verbesserten Wirbelräumen und
Austragsspalten zusammenwirkt, wobei diese Merkmale zum Zwecke der
Behandlung besonders problematischer Stäube mit der an sich bekannten
Maßnahme der Flüssigkeitseinspritzung kombinierbar sind. Zunächst werden die zu der Erfindung führenden Schritte und Erkenntnisse erläutert.
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Im Einlauf nimmt der Trennströmungsprozeß der Wirbelkammer seinen Anfang.
Hier wird der Rohgasvolumenstromanteil einer Einzelwirbelkammer des in der
Rege! gewählten Multiwirbelkammersystems in die Wirbelkammer eingeleitet.
Die Strömungseinleitung der Mehrphasenströmung bestimmt deren Eintrittsimpuls, der tangential an der Wirbelperiphere eingeleitet wird.
Dieser Eintrittsdrehimpuls wird in die symmetrische Sekundärströmung überführt und mit dieser an den Gehäusewänden entlang bis in die
Schraubenströmungszonen um die paarigen Tauchrohre weitergeleitet. Die dort
erreichte höchste Drehgshwindigkeit des Wirbelströmungsfeldes bestimmt die Trennleistung der Wirbelkammer, ebenso jedoch die Meridiangeschwindigkeit
der Schraubenströmung als kennzeichnende Größe des Volumenstroms, mit dem die Wirbelkammer bei konstanter Eintrittsgeschwindigkeit beaufschlagt wird.
Zu große Volumenstrombeaufschlagungen V einer Einzelwirbelkammer im Verhältnis zur mittleren Eintrittsgeschwindigkeit ve vergrößern die Steigung
der Quasischraubenströmung derart, daß sie zu wenig Umläufe bis zu den Tauchrohrmündungen ausführt und dadurch weniger Partikeln aus der
Feinabtrennzone herausgeschoben werden. Die Trennleistung nimmt dann ab. Dreh- und Meridiangeschwindigkeit der Schraubenströmungszone müssen günstig
zusammenwirken, um eine möglichst hohe Trennleistung zu erzielen. Dafür muß der spezifische Volumenstrom V/ve optimal gewählt werden.
Die mit abnehmendem Radius durch radialen Drehimpulstransport zum Wirbelinnern hin erfolgende Drehgeschwindigkeitssteigerung erfolgt bei
realen reibungsbehafteten Strömungen etwa nach der Beziehung vrot * rm =
konst mit m < 1. Die reale Drehgeschwindigkkeitssteigerung führt zu
Drehgeschwindigkeiten &ngr;&Ggr;&ogr;&idiagr;/&idiagr; am Tauchrohr, die mit weiter abnehmendem m-Wert
sinken. Der m-Wert berücksichtigt sämtliche Verluste, die infolge der Reibungsbehaftung der realen Strömung durch den Drehimpulstransport auf
seinem Weg radial nach innen verursacht werden. Transportverluste von Drehimpuls entstehen bei Strömungsumwandlungen und durch die
gehäuseabhängige Führung der wandnahen Schichtströmung, die mit dem weiterzuleitenden Drehimpuls behaftet ist.
Dor Wirbelkammereinlauf bestimmt den tangentialen Eintrittsimpuls le des
Ri hgasvolumenstroms. Bei bisherigen Wirbelkammerabscheidern zweiter Art,
also bei den direktabscheidenden, besteht der Strömungseintritt aus einem
- IS-
flachrechteckigen Spalt mit der axialen Wirbelkammerlänge h als langer
Seite, wobei die betreffende Spaltbreite be sehr schmal ist. Diese schmalen
Eintrittspaltbreiten ergeben sich aus der Forderung kleinerer spezifischer Volumenströme V/ve für höhere Trennleistungen dieser direktabscheidenden
Wirbelkammern. Die eintretende stärker mit Staub beladene Mehrphasenstromung
muß daher sehr schmale Spaltbreiten b.e passieren. Stromlinien mit sich stark
ändernden Strömungsgeschwindigkeiten liegen dabei sehr nahe nebeneinander, denn an den radial inneren und äußeren festen Spaltbegrenzungen ist die
Strömungsgeschwindigkeit Null (O). In radialer Richtung r, normal zu den
Wänden des Strömungseintritts, muß sich die Strömung also mit sehr starken
Geschwindigkeitsgradienten dve/dr auf kurzer Distanz bis zur maximalen
Eintrittsgeschwindigkeit vemax in Spaltmitte aufbauen.
Dieses sehr scharfe Eintrittsgeschwindigkeitsprofil ve(r) führt zu hoher
innerer Reibung und Wandreibung in der Eintrittsströmung bei diesen Wirbelkammern. Nach dem Eintrittspalt tritt die Strömung als einseitig
anliegender flachrechteckiger Wandstrahl in den Wirbelzylinder ein. Durch dessen Wandkrümmung wirken unmittelbar stromabwärts des Spalteintritts mit
radial zusammendrückender Wirkung hohe Zentripealbschleunigungen auf die Strahlströmung. Dadurch bleibt das scharfe radiale Geschwindigkeitsprofil
auch hier noch erhalten. Aber in dieser Wandströmungszone des einseitig freien Strahls stromabwärts vom Eintrittsspalt wird die antreibende
Strahlströmung auf kurzer Umfangsbogenlänge durch die hohe innere Reibung
und Wandreibung in der Strahlströmung schnell abgebremst. So werden dem Eintrittsstrah! bereits kurz hinter dem Eintrittsspalt höhere
Drehimpulsverluste durch Reibung noch an der Wirbelzylinderaußenwand aufgezwungen, bevor diese Antriebsströmung des Wirbels die Wirbelkammerböden
erreicht. Dieses sind Verluste der Impulsweiterleitung . bei konstantem Radius. Der Betrag des tangential eingeleiteten Strömungsimpulses le wird an
der Wirbelzylinderaußewand bereits stärker reduziert auf den Wert des Drehimpulses Im
< le. Dabei ist lm der Drehimpuls der sekundären
Wandschichtströmung am Zylindermantel des Wirbelgehäuses. Diese Impulseinleitungsverluste bedeuten bereits einen Trennleistungsverlust.
- 19-
Die Einleitungsverluste für den Drehimpuls bei konstantem Radius werden
durch Einflüsse der dispersen Phase auf die kontinuierliche Phase noch erhöht: Stellt man sich die Kontinuumströmung durch den schmalen
Eintrittsspalt aus vielen entsprechend den Gasmolekülen extern dünnen Strömungsschichten zusammengesetzt vor, so fliegt eine Partikel aus der
dispers verteilten Partikelschar aufgrund ihrer endlichen Größe in mehreren Kontinuumschichten mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten. Die
Partikel kann aber nur mit einer Geschwindigkeit fliegen und verzögert dabei die Strömung in Nachbarschichten auf niedrigere Geschwindigkeiten. Das
bedeutet Impulsverluste der Antriebsströmung mit der weiteren Folge von Trennleistungseinbußen. Dies gilt, wenn sich die Partikelbahnen und die
Stromlinien des Kontinuums decken. Partikeln können sich aber auch quer zu
den Stromlinien bewegen, verursacht durch Zentrifugalkraftwirkungen bei Partikelbahnkrümmungen, durch Zusammenstöße oder durch Wandstöße von
Partikeln. Stößt eine Partikel gegen die Gehäusewand, so wird ihre
Fluggeschwindigkeit dort verzögert. Prallt die abgebremste Partikel dann infolge des Stoßes in wandfernere Strömungsschichten zurück, so wirkt die
verlangsamte Partikel dort verzögernd auf die Kontinuumsströmung. Verzögerungseinflüsse auf die Strömung entstehen auch durch
Partikelzusammenstöße, Trägheitswirkungen und durch Rotation von Partikeln. Diese impuls- und trennleistungsmindernden Einflüsse der dispersen auf die
kontinuierliche Phase wirken sich bei den schmalen Eintrittsspaltweiten besonders stark aus. Die Partikelwege zur Wand sind sehr kurz, und die
gesamten Partikeln fliegen dort dichtgedrängt.
Diese drehimpulsmindernden Einflüsse in der wandnahen Mehrphasenströmung
lassen sich auch mit dem theoretischen Modell einer scheinbaren Viskosität begründen. Für kleine Volumenkonzentrationen cv von Partikeln ist die
relative Viskositätserhöhung (&mgr;5 - &mgr;)&Igr;&mgr; proportional cv. Die Abschätzung
gilt für die reine Scherströmung, ms ist die scheinbare Viskosität der Aerodispersion und m die Viskosität der reinen kontinuierlichen Phase. Da
die Impulsminderung Delta I proportional der Wandschubspannung &tgr; ist und &tgr;
wiederum proportional &mgr;5, folgt schließlich Delta I proportional {1 + k cv)
&mgr; mit dem Proporionalitätsfaktor k. So wirkt sich also eine wachsende
V )lumenkonzentration von Partikeln näherungsweise steigernd auf den Impulsverlust aus. Es muß einleuchten, daß diese Verhältnisse wesentlich
- 20-
komplexer werden bei gekrümmten Strömungen, wenn die Partiklbahnen nicht mit
den Stromlinien übereinstimmen, bei höheren Staubkonzentrationen mit Partikelkollektiven unterschiedlicher Korngrößen und unterschiedlicher
Korngestalten sowie Partikelstößen untereinander und mit der Wand sowie mit unterschiedlichen Rotationen der Partikeln. Laser-Messungen an Zyklonen
zeigen, daß die maximale Drehströmungsgeschwindigkeit vrot,max durch den
Einfluß wachsender Staubkonzentration in starkem Maße beeinträchtigt wird: Bei Steigerung der Staubkonzentration von 0,5 bis 60 g/rri3 wird vrot/rnax um
über 30% gegenüber dem Geschwindigkeitswert der niedrigen Konzentration verzögert.
Ein weiterer trennleistungsmindernder Effekt der schmalen Eintrittsspalte
bei den besagten Wirbelkammern entsteht, wie bereits erwähnt, durch die hohen Scherbeanspruchungen der Partikeln in der Eintrittsströmung. Durch die
starken Geschwindigkeitsgradienten des scharfen
Eintrittsgeschwindigkeitsprofils wird ein Strahlmühleneffekt hervorgerufen,
der die Kornverteilung des Rohgasstaubes durch Desagglomerationswirkung in
feinere Kornbereiche verschiebt. Durch diese nachteiligen Kornverteilungsumwandlungen innerhalb der Wirbelkammer bei bestimmten
Stäuben mit schwächeren Festigkeitseigenschaften entsteht ein trennleistungsmindernder Effekt, der bei Geschwindigkeitssteigerung von ve
über eine bestimmte mittlere kritische Eintrittsgeschwindigkeit &ngr;&thgr;/&idiagr;&zgr;&Ggr;^
hinaus sogar zu einem Anwachsen der Reingaskonzentration crejn führt. In dem
Geschwindigkeitsbereich ve > V6^Jt überwiegt der Strahlmühleneffekt den
Trenneffekt durch zu starke Verfeinerungswirkung auf die Kornverteilung. Die Wirbelkammern sind dadurch nur im Geschwindigkeitsbereich ve
< ve/krrt
einsetzbar und werden für ve annähernd gleich ve/i<rjt ausgelegt, weil die
Reingaskonzentration dort ihr Minimum erreicht. Doch auch im unterkritischen
Betriebsbereäch der Wirbelkammern existiert der Strahlmühleneffekt bereits,
der sich von sehr niedrigen Eintrittsgeschwindigkeiten mit schwächeren Scherbeanspruchungen bis v^^ steigert. Ohne Strahlmühleneffekt würde die
Wirbelkammer auch bei niedrigeren Eintrittsgeschwindigkeiten bereits höhere Trennleistungen erreichen. Diese Einschränkung des Betriebsbereiches bei
bisherigen Wirbelkammern begrenzt auch nachteilig deren angestrebte
- 21 -
Baugrößenreduktion durch höhere Volumenstrombeaufschlagungen der Einzelwirbelkammern. Dadurch lassen sich die Herstellkosten bis jetzt nicht
weiter senken.
Diese Erkenntnisse führen nun zu neuartigen Einlaufen, die sich durch
wesentlich geringere Verluste auszeichnen und im Zusammenwirken mit neuartigen Wirbelräumen und Austragsspalten eine neue dritte Art von
Wirbelkammern ergeben. Diese Einlaufe beeinflussen die von ihnen geführte Einlaufströmung in der Weise, daß die Strömung nur noch eine sehr geringe
Scherbelastung aufweist und weiterhin eine stärkere Antriebswirkung auf die Trennströmung ausübt. Der Ansatz dafür beginnt folglich mit den angestrebten
radialen und axialen Strahlgeschwindigkeitsprofilen. Es müssen sanfte Geschwindigkeitsprofile mit schwachen Geschwindigkeitsgradienten in den
Einlaufen geschaffen werden. Das führt zum Abweichen vom flachrechteckigen
Eintrittsstrahl. Doch im Hochleistungstrennströmungsfeld muß eine bestimmte obere Grenze für die spezifische Volumenstrombeaufschlagung V / ve mit
(V/ve) max eingehalten werden, damit die Schraubenströmung um die Tauchrohre
nicht ungünstig im Hinblick auf die Trennleistung beeinflußt wird. Das
bedingt einen maximal zulässigen Eintrittsquerschnitt Aemax in Abhängigkeit
von der Wirbelkammergröße. Für Ae kleiner oder höchstens gleich Aemax bringt
die Wirbelkammer hohe Trennleistungen. Diese Entwicklungsbedingungen führen zu dickeren Eintrittsstrahlen mit Eintritsquerschnitten von kreisförmiger
über ovale bis hin zu rechteckiger Gestalt, wobei die Ovale bzw. Rechtecke kleinere Achsenverhäitnisse aufweisen müssen als die des extrem
flachrechteckigen Eintrittsquerschnittes der Wirbelkammern bisheriger Art.
Bei den neuen rechteckigen oder rechteckähnlichen Eintrittsquerschnitten
erstreckt sich die lange Seite oder die längere Seitenbegrenzung nicht mehr über die gesamte Wirbelkammerlänge I wie bei den entwicklungsmäßig
vorangegangenen Wirbelkammern erster und zweiter Art. Beim neuartigen Einlauf mit Kreiquerschnitt ist dessen Durchmesser de kleiner als I, und bei
elliptischem Eintrittsquerschnitt wird die lange Ellipsenachse kleiner als die Wirbelkammerlänge gehalten. Grundsätzlich wird bei Abweichungen vom
kreisförmigen oder regelmäßig vieleckigem Eintrittsquerschnitt die in einer
Ai hsrichtung längere Querschnittserstreckung kleiner als die
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Wirbelkammeriänge h gehalten. Das bringt zunächst einmal Fertigungsvorteile
mit Senkung der Herstelikosten. Die hierauf basierenden neuen Wirbelkammertypen können vereinfacht aus Rohren, also Halbzeugen, gefertigt
werden. Die Wirbelkammermäntel brauchen nicht mehr einzeln rundgewalzt oder geprägt zu werden, was die Hersteükosten erhöht, aber auch zu
Fertigungsungenauigkeiten mit weiter kostenerhöhenden Nachrichtarbeiten führte. Weiterhin entfallen die komplizierteren und dadurch aufwendigeren
Fügearbeiten bei Mänteln und Einlaufteiien bisheriger Wirbelkammern: Bei den
ursprünglichen Einlauftypen, die sich über die gesamte Wirbelkammerlänge h erstrecken, ist der rundgewalzte Wirbelkammermantel kein zusammenhängender
Kreiszylindermantel. Er ist ais Fertigungsteil über einen bestimmten Umfangsbogen offen für nachträglich einzubauende Einlaufteile. Dadurch hat
dieser nicht geschlossene Zylindermantel zuwenig Eigensteifigkeit. Der Zusammenbau mit den Einlaufteilen erfordert zusätzliche Justier- und
Richtarbeiten über Bauvorrichtungen. Die vorteilhaften neuen Wirbelkammermäntel sind geschlossene Kreiszylinder- oder Tonnenmäntel mit
mehr mittigen Öffnungen für einfach einzufügende Einlaufe und weisen dadurch
ausreichende Eigensteifigkeit zur Wahrung der Rundheit auf. Auf weitere Fertigungs- und Einbauvorteile der neuen Wirbelkammertypen wird bei der
Beschreibung der verschiedenen Ausgestaltungen der Einlaufe eingegangen.
Zu diesen wichtigen wirtschaftlichen Vorteilen für die Senkung der
Herstellkosten kommen die Vorteile durch Verbesserungen der Strömung und der Trennleistungen durch die neuen Einlaufe. Allen Einlauftypen gemeinsam sind
dickere Strahlströmungen mit fülligeren, sanfteren
Geschwindigkeitsverteilungen in radialer und axialer Richtung der Eintrittsquerschnitte. Fülligkeit bedeuten größere Bereiche mit konstanter
oder annähernd konstanter Geschwindigkeitsverteilung, die erst in nächstem Wandabstand auf NuI (0) bis zur Wand abgebremst wird. Sanftheit der
Geschwindigkeitsprofile bedeuten die dabei in den Verteilungen überwiegenden schwachen Geschwindigkeitsgradienten.
Die Eintrittsgeschwindigkeitsverteilungen mit ausgeprägt rechteckähnlichen
Profilen direkt am Strömungseäntritt werden durch kurze, dem Ei, trittsquerschnitt vorgelagerte Einlaufdüsen erzielt. Wichtig sind dabei
die kurzen Beschieunigungsstrecken für die Einlaufströmung bis zum engsten
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Düsenquerschnitt, dem Eintrittsquerschnitt. Die größere radiale Strahldicke
führt zu tieferem Eindringen der Eintrittsstrahlen am Wirbelkammermantel entlang in das Wirbelgehäuse und damit zu einer verbesserten Antriebswirkung
auf die Trennströmung. Das tiefere Eindringen der Eintrittsströmung oder deren größere Reichweite erklären sich einmal aus der Strahltheorie, zum
anderen aus der geringeren Bremswirkung der Strömungswände auf das Geschwindigkeitsfeld der Eintrittsströmung. Alle neuen Einlaufe erzeugen im
Wirbelraum einseitig anliegende Wandstrahlen, die sich an der konkaven Wand des Wirbeigehäuses von der axialen Wirbelkammermitte aus doppelsymmetrisch
in Achsrichtung ausbreiten. Dabei passen sie sich der natürlichen Sekundärströmung besser an, so daß die Eintrittsströmung verlustärmer in die
Sekundärstömung überführt werden kann. Bei dieser Überführung hat die Eintrittsströmung radial nach innen bereits kontakt mit der Wirbelströmung,
wodurch deren Antrieb vorteilhaft verbessert wird. Durch diese optimale Integration von Einlaufströmung, Sekundärströmng und Wirbelströmung wird die
Hochleistungstrennströmung weiter verbessert. Das Wirbelgehäuse kann dabei zylindrische bis tonnenförmige Gestalt mit dazwischen liegenden Mischformen
wie zum Beispiel auch doppelkegelartige Gestalt haben.
Die mehr zur axialen Mittelebene als axialer Symmetrieebene der Wirbelkammer
hin flächenmäßig konzentrierten Eintrittsquerschnittsformen bewirken einen mittigen Strahleintritt. Der dadurch dicker eintretende Strahl hat eine
größere Reichweite als der ursprüngliche flachrechteckige Eintrittsstrahl, dessen Reichweite durch die sehr schmale radiale Strahlbreite nicht groß
ist. Nach der Strahltheorie wird als Reichweite des Strahls die Länge des Strahlkerns bezeichnet. Der Strahlkern ist die Zone, in der die maximale
Düsenaustrittsgeschwindigkeit mit in Strömungsrichtung abnehmenden Strömungsquerschnitten über eine gewisse Distanz xo erhalten bleibt. Bei
einem einfachen runden Freistrahl, der in ruhende Umgebungsluft austritt, ist der Strahlkern ein Kegel, und die Strahlausbreitung mit der sogenannten
Mischzone geht ebenfalls in der Form eines Kegels vor sich, der sich allerdings in Strömungsrichtung erweitert. Die Kernlänge X0 dieses
Rundstrahls wächst proportional dem Strahldurchmesser de, das ist hier der
Durchmesser eines kreisförmigen Eintrittsquerschnitts. Bei den alten V rbelkammem mit flachrechteckigen Eintrittsquerschnitten der radial
ausgerichteten Breite be wurden quasiebene Strahlen angewendet. Bei ebenen
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Freistrahlen wächst die Länge des hier keilförmigen Kerns proportional be.
Nun liegen bei Wirbelkammern aber einseitig anliegende Wandstrahlen vor. Deren Reichweiten X0 verdoppeln sich gegenüber Freistrahlen. Dabei bleibt
das dem Strahldurchmesser de oder der Strahlbreite be proportionale
Anwachsen von X0 für Rund- und Flachstrahl erhalten.
Für gleiche Eintrittsquerschnittsflächen bei Wirbelkammern mit runden und
flachen Strahlen nimmt de etwa bis 10 mal größere Werte gegenüber be an. Das
bedeutet dann etwa bis 10 mal größere Strahleindringtiefe des Rundstrahls gegenüber dem Flachstrahl. Dies gilt in Anlehnung an die oben erwähnte
Freistrahltheorie. Diese kommt jedoch überwiegend nur beim Anfahren der Wirbelkammern zum Tragen, wenn sich das Trennströmungsfeid aufbaut. Nach
diesem instationären Anfahrvorgang stellt sich der stationäre Betriebszustand der Trennströmung ein. Dann tritt die Einlaufströmung in das
vollständig aufgebaute Wirbelströmungsfeld ein. Ab dem Eintrittsquerschnitt hat die sich von dort fortsetzende Einiaufströmung zur Wirbelgehäusewand hin
weiterhin die drehimpulsmindemde Bremswirkung durch Wandreibung in zusätzlicher Abhängigkeit von der Partikelkonzentration zu überwinden.
Radial zur Wirbelachse hin trifft die Eintrittsströmung jedoch statt auf anfangs überwiegend ruhendes Gas auf eine Wirbelströmung, deren
Geschwindigkeiten an der freien Grenzfläche zur Eintrittsströmung hin nur unmerklich kleiner sind als die dort wirkenden Geschwindigkeiten. Dies ist
das Kennzeichen einer beabsichtigten Schleppwirkung der Eintrittsstömung auf die Wirbelströmung, deren Antrieb aber weiterhin von der
Schraubenströmungszone um die Tauchrohre aus erfolgt. Dorthin wird der mit der Eintrittsströmung eingeleitete Drehimpuls über die Sekundärströmung
transportiert und kommt vermindert um die Transportverluste als wirbelantreibende Strömungskraft zur Wirkung. Der Antriebsmechanismus der
Wirbelkammerströmung läßt sich als Strömung zwischen zwei konzentrischen rotierenden Zylindern deuten. Diese ist eine bekannte viskose Strömungsform.
Hier liegen nur keine festen unterschiedlich rotierenden Zylinderwände vor. Die Zylinderwände sind ersetzt durch unterschiedlich rotierende
Schichtströmungen der Sekundärströmung am Wirbelkammermantel und um die Tauch rohre.
- 25 -
Bei den neuartigen Wirbelkammern mit bezogen auf deren Länge mittigen
Strömungseintritten liegen also dickere Eintrittsstrahlströmungen vor. Da
sich die Bremswirkung durch Wandreibung aber nur auf eine sehr dünne Strömungsschicht in unmittelbarer Wandnähe auswirken kann und andererseits
bei ausgeprägter stationärer Wirbelströmungsform radial nach innen nur sehr kleine Geschwindigkeitsunterschiede, zwischen Eintrittsströmung und
Grenzwirbelfeld bestehen, bleiben in der Eintrittsströmungszone wesentlich größere Volumenbereiche mit Maximaigeschwindigkeiten erhalten als dies bei
den dünnen flachrechteckigen Eintrittsströmungen der bekannten älteren Wirbelkammerausbildungen der Fall war. Die Eintrittsströmungen mit mittigem
Strahleintritt beeinflussen dadurch bedeutend größere Volumenbereiche des Wirbelfeldes mit höherem Energieinhalt. Die allmähliche
Strahlströmungsumwandlung dick-flach von der mehr runden in die flachrechteckige Querschittsform der Schichtströmung am Wirbelgehäusemantel
vollzieht sich gegenüber den flachrechteckigen Eintrittsstrahlen älterer Bauart über größere Mantelbereiche. Dies erklärt die bessere Antriebswirkung
durch mittige Eintrittsströmungen und die damit erzielbaren höheren Trennleistungen.
Weitere strömungs- und trenntechnische Vorteile der mittigen dickeren
Eintrittsströmungen ergeben sich aus deren besserer Integration in die Sekundärströmung. Die dicken Strahlen folgen trägheitsgemäß auch nach
Verlassen des führenden Eintrittsgehäuses ihrer dort empfangenen überwiegend tangentialen Strömungsrichtung. Dabei treffen sie mit größerer Strahldicke
schräg auf die konkav gekrümmte Wirbelgehäusewand. Das bedeutet Strömungsumienkungen: Tangentiale wandnahe Stromlinien der Eintrittsströmung
treffen eher auf die konkave Wand und erfahren dadurch bei der Komponentenumienkung in Kreisbahnrichtungen konzentrisch zum Umfangskreis
des Wirbeigehäuses schwächere Umlenkungen als wandfernere Eintrittsstromlinien, die später auf die Gehäusewand auftreffen. Mit der
Größe dieser Umlenkwinkel wächst auch die zusätzliche axiale Stromlinienablenkung in Richtungen parallele! zur Wirbelachse. Dadurch
werden die ursprünglich tangentialen wandnahen und wandferneren Eintrittsstromlinien nach ihren zweifach gekrümmten radialen und axialen
Ui ilenkungen wieder näher aneinander geführt. Dieser Umlenkvorgang wirkt also
vorteilaft beschleunigend auf die freie Eintrittsströmung. Ein weiterer
- 26 -
vorteilhafter Beschleunigungseffekt stromabwärts des Eintrittsquerschnittes
wird allein durch die Krümmung der tangentialen Eintrittsströmung in
Radialebenen erzielt. Die Strömung wird durch Zentrifugalwirkung in radialer Richtung gegen die Wirbelgehäusewand gedrückt und so durch freie
Strahlkontraktion beschleunigt. Diese Beschleunigungseffekte bei der Überführung der tangentialen Eintrittsströmung in die
Wirbelmantelsekundärströmung erzeugen vorteilhafte Antriebswirkungen des Wirbels durch die rotierende äußere Schichtströmung.
Durch die radialen und axialen Mehrfachkrümmungen der tangential und mittig
eintretenden Einlaufströmung werden an die natürliche Mantelsekundärströmung günstig angepaßte Stromlinienverläufe erzeugt. Dieser Vorteil wirkt sich
über die Verbesserung des Wirbelantriebs wiederum steigernd auf die Trennleistung aus. Eine derartige günstige Stromlinienanpassung der
Eintrittsströmung an die Sekundärströmung des Wirbelzlindermantels liegt bei
den bisherigen Wirbelkammern mit flachreckteckigem über die gesamte Wirbelkammerlänge einströmendem Eintrittsstrahi nicht vor: Die natürliche
Sekundärströmung am Zylindermantel weist mit zunehmendem axialem Abstand von der Strömungsymmetrieebene der Wirbelkammer aus wachsende axiale
Geschwindigkeitskomponenten auf. In Überlagerung mit ihren Umfangsgeschwindigkeitskomponenten ergeben sich dadurch schräg zur
Wirbelachse verlaufende Stromlinen der Sekundärströmung. Dagegen tritt die
flachrechteckige Eintrittsströmung älteren Typs als Parallelströmung in Umfangsrichtung, also senkrecht zur Wirbelachse ein. Damit überkreuzen sich
Stromlinien der Eintrittsströmung mit denen der Sekundärströmung, insbesondere aus dem Sekundärströmungsbereich, der von stromaufwärts des
Eintritts her kommt und sich nach Passieren des Eintrittsquerschnittes radial nach innen über die Eintrittsströmung legt. Durch die sich in dieser
Strömungskontaktzone schräg kreuzenden Stromlinien werden Antriebsimpulsverluste verursacht und Turbulenz erzeugt, die mit der
Sekundärströmung in die Schraubenströmungszone um die Tauchrohre transportiert wird und dort die Feinabtrennung mindert. Weiterhin werden
durch die Stromlinienkreuzung in der Umgebung des Eintrittsquerschittes hohe Scherbeanspruchungen an den eintretenden Partikeln erzeugt, die die
T ennleistung nachteilig beeinflussen. Die neuen Einlaufströmungen unterbinden diese gesamten Nachteile ungünstiger Einlaufanpassungen an das
Wirbel- und Sekundärströmungsfeld.
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Die hier beschriebenen verbesserten Antriebswirkungen der neuen Wirbelkammereinläufe mit geringeren Eintrittsimpu!sumwand!ungsver!usten und
Drehimpulstransportverlusten führen zu verbesserten m-Werten der Drehströmung vrot * rm = konst . Dadurch können die neuen Wirbelkammern mit
mit höheren spezifischen Volumenströmen V / ve beaufschlagt werden. Dies
wirkt sich vorteilhaft verringernd . auf die Anlagenbaugröße und die Herstellkosten aus.
Die für alle neuen Einlauftypen beschriebenen gemeinsamen strömungs- und
trenntechnischen Vorteile werden ergänzt durch die mit diesen Einlaufströmungen ebenso geschaffenen günstigen Geschwindigkeitsprofile mit
niedrigen Scherbeanspruchungen der Partikeln. Dadurch wird der Betriebsbereich der Wirbelkammern vorteilhaft zu höheren
Eintrittsgeschwindigkeiten hin erweitert. Hiermit lassen sich einmal noch höhere Trennleistungen und zum anderen noch weitergehende Reduzierungen von
Baugröße und Herstellkosten erzielen.
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Die Erfindung ist anhand von Zeichnungen dargestellt und nachfolgend näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine kreiszylindrische Wirbelkammer, mit einem Einlauf von teilaxialer Länge,
Fig. 2 perspektivisch die Strömungsverhältnisse der Wirbelkammer nach
Fig. 1,
Fig. 3 die Wirbelkammer nach Fig. 2 schematisch im Längsschnitt,
Fig. 4 perspektivisch den Einlauf nach Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Wirbelkammer nach Fig. 1,
Fig. 6 einen Einlauf mit abgerundetem Rechteckquerschnitt,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit einem Einlauf nach
Fig. 6,
Fig. 8 schematisch einen Rohreinlauf, Fig. 9 eine andere Ausbildung eines Rohreinlaufs,
Fig. 10 eine weitere Ausbildung eines Rohreinlaufs,
Fig. 11 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit Einlaufen nach den
Fign. 8 bis 10,
Fig. 12 eine Wirbelkammer mit mehreren Rohreinläufen, Fig. 13 einen Rohreinlauf nach Fig. 12 als Einzelteil,
Fig. 14 die Rohreinläufe nach Fig. 12 in paralleler Anordnung,
- 29 -
Fig. 15 die Rohreinläufe nach Fig. 12 in divergenter Anordnung,
Fig. 16 einen Querschnitt durch eine Wirbeikammer mit auf dem Umfang
verteilten Rohreinläufen,
Fig. 17 einen Rohreinlauf mit integriertem Strömungsführungsbett,
Fig. 18 eine Ansicht des Rohreinlaufs nach Fig. 17 mit abgewickeltem
Wirbelkammermantei,
Fig. 19 verschiedene Einlaufquerschnitte nach Fig. 18, Fig. 20 einen Querschnittaufbau nach Fig. 18 mit Überströmung,
Fig. 21 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit einem eine Beschleunigungsstrecke aufweisenden Rohreinlauf,
Fig. 22 einen Rohreinlauf in Form einer Flachdüse, Fig. 23 den Rohreinlauf nach Fig. 22 in Entwurfsdarsteliung,
Fig. 24 den Rohreinlauf nach Fig. 22 in angepaßter Form,
Fig. 25 einen Teil eines Wirbeikammermanteis mit dem Rohreinlauf nach
Fig. 24,
Fig. 26 den Wirbelkammermantei nach Fig. 25 mit einem Ausschnitt,
Fig. 27 perspektivisch einen abgewickelten Wirbeikammermantel mit einem
weiteren Rohreinlauf,
Fig. 28 perspektivisch den Rohreinlauf nach Fig. 27 in gekrümmter Form,
Fig. 29 den Rohreinlauf nach Fig. 28 in eingefügtem Zustand,
-30-
Fig. 30 perspektivisch einen Rohreinlauf mit,geführter Beschleunigung,
Fig. 31 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit dem Rohreinlauf
nach Fig. 30,
Fig. 32 den Rohreinlauf nach Fig. 30 mit Stromlinien,
Fig. 33 einen Rohreinlauf mit gerader Einlaufführung,
Fig. 34 den Rohreinlauf nach Fig. 33 in Entwurfsdarstellung,
Fig. 35 den Rohreinlauf nach Fig. 33 mit einem Wirbelkamimermante!,
Fig. 36 eine Einlaufdüse,
Fig. 37 einen eingezogenen Einlauf,
Fig. 38 den Einlauf nach Fig. 37 in Entwurfsdarstellung mit Stromlinien,
Fig. 39 eine Ausgestaltung des Einiaufs nach Fig. 37,
Fig. 40 einen eingezogenen Einlauf, gebildet aus einem Halbkreisprofil,
Fig. 41 einen eingezogenen Einlauf, gebildet aus einem U-Profil,
Fig. 42 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit Einiäufen nach den
Fign. 40 und 41,
Fig. 43 einen eingezogenen Einlauf mit einer fünfeckigen Zunge,
Fig. 44 den Einlauf nach Fig. 43 mit Stromlinien,
Fig. 45 eine Ausgestaltung des Einiaufs nach Fig. 43,
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Fig. 46 einen weiteren eingezogenen Einlauf.mit einer Zunge,
Fig. 47 eine Ausgestaltung des Einlaufs nach Fig. 46,
Fig. 48 perspektivisch in Entwurfsdarstellung einen Einlauf nach den
Fign. 46 bzw. 47 mit Stromlinien,
Fig. 49 eine Seitenansicht des Einlaufs nach Fig. 48 mit Stromlinien,
Fig. 50 eine weitere Ausgestaltung eines eingezogenen Einlaufs mit einer
Zunge,
Fig. 51 eine Abwicklung des Einlaufs nach Fig. 50, Fig. 52 eine Wirbelkammer mit einem Einlauf nach Figur 50,
Fig. 53 eine Ausgestaltung des Einiaufs nach Fig. 50 mit einer Spaitstütze,
Fig. 53a einen abgewickelten Ausschnitt für einen eingezogenen Einlauf,
Fig. 54 einen eingezogenen Einlauf, basierend auf dem Ausschnitt nach
Fig. 53a in Entwurfsdarsteliung,
Fig. 55 eine Schnittdarstellung des Einlaufs nach Fig. 54,
Fig. 56 einen eingezogenen Einlauf mit einem keilförmigen Einlaufbett
mit gekrümmter Bodenfläche,
Fig. 57 einen Querschnitt durch den Einlauf nach Fig. 56,
Fig. 58 einen Teilquerschnitt einer Wirbelkammer mit einem Einlauf nach
Fig. 56,
Fig. 59 einen Ausschnitt zur Herstellung des Einlaufs nach Fig. 56,
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Fig. 60 einen eingezogenen Einlauf mit einem keilförmigen Einlaufbett
und gerader Bodenfiäche,
Fig. 61 einen Querschnitt durch den Einlauf nach Fig. 60,
Fig. 62 einen Teilquerschnitt einer Wirbelkammer mit einem Einlauf nach
Fig. 60,
Fig. 63 einen Ausschnitt für einen eingezogenen Einlauf mit zwei Zungenhälften,
Fig. 64 einen eingezogenen Einlauf mit zwei Zungenhälften, basierend auf
dem Ausschnitt nach Fig. 63,
Fig. 65 einen Querschnitt durch den Einlauf nach Fig. 64,
Fig. 66 eine Ausgestaltung des Einlaufs nach Fig. 64 mit einer gefalteten Spaltstütze,
Fig. 67 die Spaltstütze nach Fig. 66 als Einzelteil, Fig. 68 einen Querschnitt durch den Einlauf nach Fig. 66,
Fig. 69 einen eingezogenen Einlauf mit einem Einlaufbett zur Erzeugung
seitlicher Stufenwirbel,
Fig. 70 eine Stufe mit einem Wirbel,
Fig. 71 das Einlaufbett des Einlaufs nach Fig. 69,
Fig. 72 eine Ausgestaltung einer Stufe mit einer Abströmkante,
Fig. 73 eine weitere Ausgestaltung einer Stufe mit einer Abströmkante,
Fig. 74 eine Ausgestaltung einer Stufe mit einer Anströmkante,
- 33-
Fig. 75 eine Ausgestaltung des Einlaufs nach Fig. 69 mit einer gewölbten
Bodenfläche,
Fig. 76 einen eingezogenen keilförmig gekrümmten Stufenwirbeieinlauf,
Fig. 77 schematisch den Einlauf nach Fig. 76 mit Stromlinien,
Fig. 78 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit einem Einlauf nach
Fig. 76,
Fig. 79 eine Wirbelkammer mit einem umlaufenden Einlauf in Form eines
Spiralgehäuses,
Fig. 80 einen zentralen Querschnitt durch die Wirbelkammer nach Fig. 79,
Fig. 81 eine Weiterbildung eines Einlaufs mit zwei Teilspiralen, Fig. 82 eine Weiterbildung eines Einlaufs mit vier Teilspiralen,
Fig. 83 eine Weiterbildung eines Einlaufs mit vier Teilspiralen und
einer Außenspirale,
Fig. 84 eine Weiterbildung eines Einlaufs mit vier Teilspiralen und
einem rotationssymmetrischen Außengehäuse,
Fig. 85 eine Weiterbildung eines Einlaufs mit einem rotationssymmetrischen
Außengehause und einer Vielfachanordnung von eingezogenen Einlaufen,
Fig. 86 einen Längsschnitt durch eine Wirbelkammer mit einer Einlaufanordnung nach Fig. 85,
Fig. 87 eine Wirbelkammer mit einem rotationssymmetrischen Außengehause
und einem inneren Zylindermantel,
Fig. 88 einen zentralen Querschnitt durch die Wirbelkammer nach Fig. 87,
-34-
Fig. 89 eine Weiterbildung der Wirbelkammer nach Fig. 87 mit einer
ringförmigen Stützplatte,
Fig. 90 eine Weiterbildung der Wirbelkammer nach Fig. 89 mit zwei
symmetrischen Einzelgehäusen,
Fig. 91 einen Querschnitt durch eine Wirbelkammer mit umlaufendem
Spiralgehäuse von kreisförmigem Querschnitt,
Fig. 92 eine Seitenansicht des Spiralgehäuses nach Fig. 91,
Fig. 93 einen Querschnitt durch ein umlaufendes Ringgehäuse von
U-förmigem Querschnitt,
Fig. 94 einen Querschnitt durch ein weiteres umlaufendes Ringgehäuse von
U-förmigem Querschnitt,
Fig. 95 eine Wirbelkammer mit einem geraden Schälschlitz, Fig. 96 eine Rückansicht der Wirbelkammer nach Fig. 95,
Fig. 97 eine Seitenansicht der Wirbelkammer nach Fig. 95,
Fig. 98 perspektivisch eine Wirbelkammer mit einem V-förmigen Schälschlitz,
Fig. 99 eine Rückansicht der Wirbelkammer nach Fig. 98,
Fig. 100 einen Querschnitt durch eine Wirbeikammer mit einem Schälschlitz
nach Fig. 98,
Fig. 101 einen Eckbereich des Schälschlitzes nach Fig. 98 in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 102 einen Längsschnitt durch eine tonnenförmige Wirbelkammer,
·": :**: :"* :*': ··' ·: : .··.
- 35 -
Fig. 103 eine Seitenansicht der Wirbelkammer nach Fig. 102,
Fig. 104 eine Ausgestaltung der Wirbelkammer nach Fig. 103 mit einem am
Einlauf angeordneten Flansch,
Fig. 105 eine Draufsicht eines Wirbelkammermoduls,
Fig. 106 eine Hauptansächt einer Muitiwirbelkammeranlage,
Fig. 107 eine Seitenansicht der Multiwirbeikammeranlage nach Fig. 106,
Fig. 108 eine tonnenförmige Wirbelkammer mit einem Schälschlitz,
Fig. 109 eine Seitenansicht der Wirbeikammer nach Fig. 108,
Fig. 110 eine Hauptansicht einer Multiwirbeikammeranlage mit
Wirbelkammern nach Fig. 108,
Fig. 111 einen Horizontalschnitt durch die Muitiwirbelkammeraniage nach
Fig. 110,
Fig. 112 eine Draufsicht eines Vierfachmoduls, gebildet aus
tonnenförmigen Wirbelkammern mit Schälschlitzen,
Fig. 113 eine Draufsicht eines Vierfachmoduls, gebildet aus zylindrischen
Wirbelkammern mit Schälschlitzen,
Fig. 114 einen Wirbelkammerblock, gebildet aus Modulen nach Fig. 113,
Fig. 115 den Wirbelkammerblock nach Fig. 114 mit einer zentralen
Rohgasleitung,
Fig. 116 eine Draufsicht eines Vierfachmoduls, gebildet aus zylindrischen
Wirbelkammern mit axialen Austragsspalten,
- 36 -
Fig. 117 eine Wirbelkammer mit einer Einspritzdüse, Fig. 118 eine vergrößerte Darstellung der Einspritzdüse nach Fig. 117 und
Fig. 119 einen Wirbeikammerblock, mit einem System von Einspritzdüsen,
gebildet aus Modulen nach.Fig. 113.
- 37-
In den Bildern Ftg.1 bis 3 ist eine kreiszylindrische Wirbelkammer mit einem
mittigen Einlauf mit rechteckigem Eintrittsquerschnitt in verschiedenen Gesamtansichten dargestellt. Fig. 1 zeigt die kreiszylindrische
Wirbelkammer 1 in perspektivischer Gesamtansicht mit aufgebrochenem kreiszylindrischem Wirbelgehäuse 2. Die konzentrisch zur Wirbelkammerachse
paarig angeordneten Tauchrohre 3 durchdringen die ebenfalls konzentrisch angeordneten Wirbelkammerböden 4 und sind mit ihren Reingsabsaugemündungen
axialsymmetrisch bis weit zur axialen Mitte der Wirbelkammer geführt. Die Wirbelkammerböden weisen kleinere Durchmesser als das Wirbelgehäuse auf und
bilden dadurch ringförmige Austragsspalte 6 mit dem Wirbelgehäuse. Der staubbeladene Rohgasvolumenstrom tritt durch den mittig in Bezug auf die
Längserstreckung der Wirbelkammer angeordneten Einauf 7 mit rechteckigem Eintrittsquerschnitt 8 ein. Ein gleichgroßer Reingasvolumenstrom tritt durch
die beiden äußeren Tauchrohrenden 9 zu gleichen Volumenstromanteilen von
Staub gereinigt aus. Der in der Wirbelkammer durch Zentrifugieren abgetrennte Staub wird durch die beiden Austragsspalte zweiseitig
abgeschieden. Darum wird die Wirbelkammer vorzugsweise liegend mit horizontaler Achse in Wirbelkammeranlagen eingebaut. Seitliche
Staubtransporträume für den Transport des abgeschiedenen Staubes zum Bunker sind hier nicht eingezeichnet.
Der Einlauf 7 weist eine einfache Bauform mit rechteckigen Strömungsquerschnitten auf, die ein Strömungsführungsbett 10 bilden, das zum
Wirbelgehäuse hin offen ist für die Verbesserung des Wirbelantriebs, aber ein außerhalb der kreiszylindrischen Wirbelgehäusebegrenzung liegendes
Bauteil darstellt. Die rechteckigen Strömungsquerschnitte weisen in
Strömungsrichtung abnehmende radiale Höhen und zunehmende axiale Breiten auf. Die Breitenzunahme ist der örtlichen Krümmung der natürlichen
Sekundärstromlinien angepaßt, um die Antriebswirkung der Einlaufströmung zu verbessern.
Die vorteilhafte trennströmungsverbessernde Wirkung des Einiaufes nach Fig.
veranschaulicht Fig. 2. Die Rohgaseintrittsströmung 11 breitet sich geleitet
durch das Strömungsführungsbett 10 axialsymmetrisch zu den Wirbelkammerböden 4 hin aus, wobei das Stromlinienfeld der Eintrittsströmung
dem hier nicht eingezeichneten natürlichen Sekundärströmungsfeld des Wirbels
weitgehend deckungsgleich angepaßt ist, um Drehimpulsverluste möglichst zu
vermeiden. Die Eintrittsströmung bildet so mit der Sekundärströmung am Mantel des Wirbelgehäuses eine weitgehend rotationssymmetrische angetriebene
Mantelringschichtströmung 12 mit Schraubenströmungscharakter, deren Schraubenstromlinien axialsymmetrisch zu den beiden Wirbelkammerböden
hinführen. Dort wird die Mantelringschichtströmung über rotationssymmetrische Strömungsecken 13, hier rechtwinklig, umgelenkt und in
die beiden gleichen angetriebenen Bodenschichtströmungen 14 mit Spiralströmungscharakter überführt. An den rotationssymmetrischen
Strömungsecken 13 erfolgt zusätzlich der Staubaustrag des in der Mantelringschichtströmung 12 mittransportierten abgetrennten Staubes durch
die ringförmigen Austragsspalte 6 mit Unterstützung zusätzlicher Zentrifugalwirkungen durch die Eckenströmung. In den etwa ebenen
Bodenschichtströmungen 14 erfolgt der Weitertransport des Dehimpulses aus der Mantelringschichtströmung 12 auf spiralig radial nach innen führenden
Stromlinien zu den Tauchrohrwurzeln 15 hin. Dort werden die Bodenschichtströmungen 14 in die beiden angetriebenen
Tauchrohrringschichtströmungen 16 mit Schraubenströmungscharakter um die
Tauchrohre überführt. Von den Tauchrohrwurzeln aus führen die Tauchrohrschraubenströmungen axialsymmetrisch zu den
Reingasabsaugemündungen 5 der Tauchrohre 3 nahe der Wirbelkammermitte.
Zwischen der angetriebenen Mantelringschichtströmng 12 und den doppelsymmetrischen angetriebenen Tauchrohrringschichtströmungen 16 bildet
sich das dadurch angetriebene quasiebene Wirbelströmungsfeld 17 aus. Zusätzlich zur vorteilhaften trennstarken Drehgeschwindigkeitsverteilung des
Wirbelströmungsfeles 17 ist eine schwächere Drehgeschwindigkeitsverteilung
mit kleineren Geschwindigkeiten eingezeichnet, um zu veranschaulichen, wie sich ein nachteiliger Einlauf von älteren Wirbelkammertypen schwächend auf
die Trennströmung und damit auf die Trennleistung auswirkt, bei denen sich der flachrechteckige Eintrittsspalt über die gesamte axiale
Wirbelkammerlänge bei sehr geringer Spaltbreite erstreckte. Die Schraubenstromlinienfelder der angetriebenen
Tauchrohrringschichtströmungen 16 bilden gleichzeitig die beiden axialsymmetrischen Feinabtrennzonen 18. Bis hierhin in den
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Wandschichtströmungen mittransportierter überwiegend feinkörniger Staub wird
in den Feinabtrennzonen abgetrennt. So wird hier Reingas erzeugt, das durch
die Reingasabsaugemündungen 5 der Tauchrohre 3 abgesaugt wird.
In Fig. 3 ist in einer Axialschnittdarstellung der gleichen Wirbelkammer mit
dem Einlauf 7 nach Fig. 1,2 der zweifache Partikelabtrennvorgang im Detail veranschaulicht. Die Manteiringschichtströmung 12, hier mit
Meridiangeschwindigkeitskomponenten dargestellt, bildet neben ihrer Aufgabe für den Drehimpulstransport zugleich die Grobabtrennzone. Mit der
Rohgasströmung eingetretene gröbere Partikeln werden durch die Schraubenströmung der Grobabtrennzone zu den Austragsspalten 6 transportiert
und dort ausgetragen, ohne in die Feinabtrennzonen 18 zu gelangen. Eine
Feinabtrennzonenseite ist hier vereinfacht durch eine Schraubenstromlinie dargestellt, während am geüberliegenden Tauchrohr der zu dessen
Reingasabsaugemündung führende Meridianfluß im Zusammenhang mit dem Meridianfluß in der gesamten Wirbeikammer gezeigt ist, um zu zeigen, auf
welchem Weg der Rohgasvolumenstrom in den Wandschichtströmungen durch die Wirbelkammer geführt und dabei in Reingas verwandelt wird. Die
Schraubenströmung der Feinabtrennzone 18 führt zu dem an einer Partikel angreifenden vorteilhaften Partikelabtrennkräftemechanismus aus zwei
aufeinander senkrecht stehenden Kräften Fz ud Fs. Hierdurch wird die oben erläuterte Hochleistungstrennung ermöglicht. Die Partikelzentrifugaikraft Fz
verschiebt die Partikel in radialer Richtung. In axialer Richtung wird die
Partikel durch die in der Feinabtrennzone axial gerichtete Partikelschleppkraft Fs der dem Wirbel überlagerten Senkenströmung
verschoben, und zwar in unmittelbarer Tauchrohrnähe stärker und radial weiter nach außen schwächer, weil die Geschwindigkeit der am Tauchrohr axial
gerichteten Senkenströmung außerhalb der Tauchrohrgrenzschicht mit wachsendem Radius zunächst stark abnimmt und dann schwächer asymptotisch
gegen Null (0) strebt. Weiterhin nimmt die Partikelzentrifugaikraft mit
zunehmendem Radius ab, weil die Zentripetalbeschleunigung &ngr;&Ggr;0{2 /r
proportional r -(2m +1) abnimmt, wenn die Drehgeschwindigkeit vrot des
Wirbelfeldes der Verteilung vrot * rm = konst genügt. So kommt der komplexe
Verschiebungsweg der Partikeln beim Trennvorgang zustande, der hier im Bild für ein mitrotierendes Koordinatnsystem etwa bis zur radialen Mitte des
Wirbelfeldes dargestellt ist. Die in der Feinabtrennzone 18 bis zu feinsten
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Korngrößen abgetrennten Partikeln werden über derartige Verschiebungswege in
die Mantelringschichtströmung 12 zurückverschoben und mit höherer Wahrscheinlichkeit bei diesem zweiten Durchlauf ausgetragen, oder sie müssen
mehrere Durchläufe bis zu ihrem Austrag vollziehen, weäi sie zum Beispiel
durch komplexe Stoßvorgänge bei höheren Staubkonzentrationen in der Wandschichtströmung häufiger an den Austragsspalten vorbeigeführt werden.
Die Fign. 4 und 5 zeigen einen einfachen Einlauf 19 ähnlich Fig. 1 bis 3. In
Fig. 4 ist der Einlauf in abgewickelter und perspektivischer Darstellung gezeigt, um sein einfaches Auslegungsprinzip besser zu veranschaulichen: Wie
der Einlauf 7 in Fig. 1 bis 3 weist dieser Einlauf 19 einen gleichen mittigen rechteckigen Eintritt 8 und ein außen liegendes zum Wirbelgehäuse
hin offenes Strömungsführungsbett 20 mit rechteckigen
Strömungsquerschnitten 21 auf, und seine axialsymmetrischen seitlichen
Begrenzungswände 22 sind wie in Fig. 1 bis 3 entsprechend den benachbarten Stromlinien der natürlichen Sekundärströmung gekrümmt. Das
Strömungsführunsbett 20 ist aber gegenüber Fig. 1 bis 3 dadurch abgewandelt,
daß die axiale Ausbreitung der Einlaufströmung in rechteckigen Strömungsquerschnitten 21 nicht über einen Teilbereich der
Wirbelkammerlänge, sondern über die volle Wirbelkammerlänge bis zu den Wibelkammerböden hin erfolgt. Abwandelnd ist in Fig. 4 weiterhin
dargestellt, daß das außen liegende Strömungsführungsbett 20 nach Erreichen der vollen Wirbelkammerlänge über einen Teilumfangsbereich mit konstanter
Höhe gleich der Wirbelkammerlänge mit in Strömungsrichtung abnehmender radialer Rechtecksbreite weitergeführt werden kann.
Damit wird eine Vielfalt gestalterischer Ausiegungsmerkmale für günstige
Einlaufintegrationen in die spezielle Wirbelkammerströmung geschaffen, um
deren Trennleistungen zu verbessern. Variationsmöglichkeiten ergeben sich zum Beispiel durch Konstanthaltung der Flächen der rechteckigen
Strömungsquerschnitte 21 in Strömungsrichtung bis zum axialen Erreichen der vollen Wirbelkammerlänge. In diesem Umfangsbereich wird die
Eintrittsströmung dann vorteilhaft mit etwa konstanten Umfangsgeschwindigkeitskomponenten geführt. Eine weitere
Variationsmöglichkeit besteht darin, die Flächen der Strömungsquerschnitte 21 in Strömungsrichtung abnehmen zu lassen, um die
-41 -
Einlaufströmung im Strömungsführungsbett 20 in speziellen Fällen günstig
gesteuert zu beschleunigungen, wenn zum Beispiel sehr hohe Staubkonzentrationen vorliegen und durch deren Bremswirkung auf die Wände
eine vorzeitige trennleistungsmindernde Verzögerung der antreibenden
Einlaufströmung verursacht würde. Variationsmögüchkeiten bestehen auch
darin, die radialen Breiten der rechteckigen Strömungsquerschnitte 21 nach der äußeren radialen Begrenzung 23 einer logarithmischen Spirale, einer
Spirale anderer Kurvenfunktion oder einer einfachen Spiralenannäherung durch Kreisbögen zu begrenzen. Dabei ist es vorteihaft, die Spiralkurven oder ihre
Näherungskurven tangential in den Umfangskreis der Wirbelgehäuse einlaufen zu lassen. In Fig. 5 wird eine Radialansicht der Wirbeikammer mit diesem
neuartigen Einlauf 19 gezeigt. Die äußere radiale Begrenzung 23 verdeutlicht den Spiraleinlaufcharakter dieser neuen Typen von Einlaufen 19 nach Fign.
und 5. Die Darstellung des Spiraleinlaufes nach Fig. 5 gilt genauso für den neuen Einlauf 7 nach Fig. 1 bis 3. Spiraleinlaufströmungen wirken sich
vorteilhaft auf die Ausbildung von Rotationssymmetrie der durch sie angetriebenen Wirbel aus. Dadurch werden die Trennleistungen gesteigert.
In Fign. 6 und 7 sind weitere Abwandlungen der Einlaufe 7 und 19 nach Fign.1
bis 3 sowie Fign. 4 und 5 gezeigt. Fig. 6 zeigt in abgewickelter perspektivischer Darstellung einen neuartigen Einlauf 24 mit einem
Eintrittsquerschnitt 25, der durch ein Rechteck mit abgerundeten Ecken gebildet wird. Mit abgerundeten Ecken werden Eckenströmungsverluste
weitgehend vermieden, wie sie beispielsweise bei rechteckigen Strömungsquerschnitten auftreten. Diese Strömungsverluste bedeuten
Drehimpulsverluste und wirken sich letztlich trennleistungsmindernd aus. Ein
weiteres besonderes Merkmal des Eänlaufes 24 besteht darin, daß sein
Eintrittsquerschnitt 25 etwa zur Hälfte radial nach innen in das hier angewendete kreiszylindrische Wirbelgehäuse eingelassen ist, wie dies in
Fig. 7 in der Radialdarstellung besonders veranschaulicht ist. Es können auch andere radiale Einlaßtiefen angewendet werden. Durch das Einlassen des
Eintrittsquerschnittes 25 werden zwei vorteilhafte
Strömungsführungsbetten 26 und 27 gebildet. Das stromabwärtige Strömungsführungsbett 26 ist wiederum spiraigehäuseartig ausgebildet und mit
seiner axialen Höhenausbreitung der Strömungsquerschnitte 28 in Strömungsrichtung der natürlichen Sekundärströmung des anzutreibenden
- 42 -
Wirbels günstig angepaßt wie bei den Strömungseinläufen nach Fig. 1 bis
Die vorteilhafte Beschleunigungssteuerung der Einlaufströmung durch Veränderung der Strömungsquerschnitte des Strömungsführungsbettes 26, in
diesem Falle der Halbquerschnitte, in Strömungsrichtung kommt auch hier zur Anwendung. Für das strömungsgünstige Einstraken des
Strömungsführungsbettes 26 beim tangentialen Übergang der Einlaufspiralkurve in den Umfangskreis des Wirbelgehäuses werden die im Eintrittsquerschnitt
kreisförmigen Eckenausrundungen im stromabwärtigen Verlauf des Eckenstraks
abweichend von der Kreisform immer flacher gebogen, bis sie an der Einlaufhinterkante 29 in eine Gerade übergehen. Das stromaufwärts vor dem
Eintrittsquerschnätt 25 angeordnete Strömungsführungsbett 27 begünstigt die
dortige Einlaufstömung von außen durch verlustarme Sammlung aus dem Außenraum und strömungsgünstige Zusammenführung und Hinführung zum
Eintrittsquerschnitt 25. Das hier als Halbbett dargestellte Strömungsführungsbett 27 ist ein Einlaufbett, das radial nach innen in das
keiszylindrische Wirbelgehäuse 2 eingelassen ist, wie dies Fig. 7 veranschaulicht. Die Verteilung der radialen Einlaßbreiten folgt wiederum
strömungsgünstig einer Spiralkurve oder einfacher einer spiralig eingestellten Näherungskurve als Kreisbogen. Auch dieses innere
Einlaufhalbbett wird der natürlichen Sekundärströmung, speziell der ankommenden Sekundärströmung strömungsgünstig angepaßt. Andererseits wird
auch eine Strömungsbegünstigende Anpassung an den Sammelvorgang im Außenraum erforderlich, um die gesamte Einlaufströmung dieses vorteilhaften teilweise
eingelassenen Einlaufes 24 optimal trennleistungssteigernd auszubilden.
In der Serie neuer Einlaufe mit mittigen Strömungseintritten zählen
Rohreinläufe zu den baulich einfachsten Formen, insbesondere solche Einlaufe, die sich aus Rohren mit Kreisquerschnitten als einfachsten
Halbzeugen fertigen lassen, wobei im Hinblick auf optimale Strömungsverhältnisse auch Einlaufe mit nicht kreisförmigem Rohrquerschitt
in Betracht kommen. Die folgenden Fign. 8 bis 16 zeigen verschiedene Ausgestaltungen von Rohreinläufen als Einzeleinläufe und Mehrfacheinläufe in
Verbindung mit einfachen kreiszylindrischen Wärbeigehäusen. Fig. 8 zeigt in vereinfachter abgewickelter perspektivischer Darstellung zusammenfassend
verschiedene parametrisch variable Gestaltungsmöglichkeiten eines Rohreinlaufs. Der Rohreinlauf 30 weist einen kreisförmigen halb
-43-
eingelassenen Eintrittsquerschnitt 31 auf und daher zwei Strömungsführungsbetten, Das stromaufwärtige innere Strömungsführungsbett
ist hier einfach als abgeschittenes Rohrteil ausgebildet, das bündig zur
Wirbelgehäuseoberfläche abgeschnitten ist. Für das stromabwärtige äußere Strömungsführungsbett 33 gelten alle vorteilhaften gestalterischen
Möglichkeiten für spiralgehäuseartige Ausbildung bis zur optimalen Sekundärströmungsanpassung mit stromabwärtiger axialer Aufweitung des
Strömungsführungsbettes, wie sie bereits für die vorangegangenen Einlaufe
nach Fig. 1 bis 7 beschrieben wurden, mit dem Unterschied, daß das Strömungsführungsbett hier von einem Haibkreisquerschnitt ausgehend durch
den Strak automatisch mit kreisförmig ausgerundeten Strömungsecken in die gerade Einlaufhinterkante 34 als Mantellinie des Wirbelgehäuses übergeht.
Damit die Eckenausrundungen hier im Strak einfache Kreise bleiben, müssen die Strakendpunkte mit den Endpunkten der Einlaufhinterkante 34
zusammenfallen. In dieser vereinfachten abgewickelten Darstellung nach Fig.8
sind die Straklinien Geraden. Bei dem real kreisförmig gekrümmten Zylindermantel des Wirbelgehäuses verwandeln sich die geraden Straklinien in
Kurven.
Fig. 9 zeigt eine Abwandlung eines Rohreinlaufes 35 mit halb eingelassenem
Eintrittsquerschnitt gegenüber dem Rohreinlauf 30 nach Fig.8, wiederum in
vereinfachter abgewickelter Darstellung. Das stromabwärtige Strömungsführungsbett 36 ist hier zur weiteren baulichen Vereinfachung des
Rohreinlaufes ebenfalls als abgeschnittenes Rohrteil ausgebildet. Wegen der räumlichen Zeichnungsvereinfachung von Fig. 9 läuft die dort eingezeichnete
Rohrmantellinie 37 am Einlaufhinterkantenpunkt 38 scheinbar ungünstig unter einem von Null (0) verschiedenen Winkel mit der Tangente an den Kreisumfang
des Wirbelgehäuses zusammen. Das ist bei der realen Darstellung nicht so; In
Fig. 10 ist ein einfacher Einlauf 38 nach Fig. 9 in realer Radialansicht dargestellt. Der Einlauf 38 ist dadurch abgewandelt, daß er statt eines
bündig zur Wirbelgehäuseoberfläche abgeschnittenen stromaufwärtigen Strömungsführungsbettes als Rohrführungsbett ein aus dem kreiszylindrischen
Wirbelgehäuse herausgezogenes Rohrstück aufweist. Die äußere Rohrmantellinie 39 läuft hier tangential im Tangentenberührungspunkt 40 in
den Kreisumfang des Wirbelgehäuses ein, so daß das stromabwärtige Strömungsführungsbett 41 als Rohrführungsbett strömungsgünstig integriert
wird. Das beim Einlauf 38 belassene kurze stromaufwärtige
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Strömungsführungsbett 42 kann auch weggelassen werden. So kommt der baulich
einfachste Rohreinlauf 43 nach Fig. 10 zustande. Dieser besteht aus einem tangential aus dem Wibelgehäuse herausgezogenen geraden Rohrstück 45, das an
der Durchdringung 44 des Wirbelgehäuses bündig zu dessen innerer gekrümmter Oberfläche abgeschnitten ist.
Dieser extrem einfache Einlauf 43 leitet das Rohgas tangential in einem
Rundstrahl in das hier angewendete einfache kreiszylindrische Wirbelgehäuse
ein, wie dies ergänzend in der zeichnerisch vereinfachten räumlichen Darstellung in Fig. 11 veranschaulicht ist. Ohne stromabwärtiges
Strömungsführungsbett erreicht der Einlauf dennoch ein vorteilhaft in das Wirbelfeld mit seiner natürlichen wandnahen Sekundärströmung integriertes
Einlaufströmungsfeld durch günstige freie Sekundärströmungsanpassung: Diese
kommt dadurch zustande, daß der Rundstrahl nach seinem Eintritt in das Wirbelgehäuse durch dessen konvexe Innenwandkrümmung so abgelenkt wird, daß
die hierdurch verursachten Zentrifugalkräfte in der Einlaufströmung radial nach außen gegen die Wirbelgehäusewand gerichtet sind. Demzufolge wird der
Eintrittsstrahl gegen die Wirbelgehäusewand gedrückt und abgeflacht. Da er aber aus Trägheitsgründen dazu tendiert, seine durch die strenge
Gehäuseführung im Eintrittsquerschnitt aufgezwungene
Strömungsgeschwindigkeit bis weiter in das Wirbelgehäuse hinein beizubehalten, kann die Strahlströmung auf die Abflachung aus
Kontinuitätsgründen nur so reagieren, daß sie symmetrisch in axialer Richtung nach den Seiten ausweicht. Dadurch kommt die vorteilhafte mehrfache
Stromlinienkrümmung im Einlaufströmungsfeld zustande, die sich der natürlichen Sekundärtrömung im Wirbelgehäuse weitgehend deckungsgleich
anpassen iäßt.
Der ebenfalls baulich sehr einfache Einlauf 46 in Fig. 10 ist eine
Abwandlung des Einlaufes 43. Anstatt aus einem geraden Rohrstück ist dieser Einlauf 46 aus einem vorgefertigten Rohrkrümmer hergestellt. Damit läßt sich
die von der Durchdringungskurve eingeschlossene Fläche vorteilhaft vergrößern; denn in diesem eintrittsnahen Bereich ist die Strahlströmung
noch kaum durch Wandreibung gebremst, und so ergeben sich größere Kontaktbereiche der noch energiereichen frischen Eintrittsströmung mit dem
anzutreibenden Wirbelfeld. Die im Einlauf bereits eingeleitete
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-45 -
Strömungskrümmung bietet auch noch einen Vorteil, der sich besonders bei
dickeren Einrittstrahlen auswirkt: Bei gekrümmtem Eintrittsstrahl wird die ankommende und mit dem Strahl zusammentreffende Wirbelströmung durch dessen
Verdrängungswirkung örtlich nicht so stark umgelenkt wie bei einem dickeren Eintrittsstrahl. Der gekrümmte Eintrittstrahl erzielt damit einen besseren
Wirbelantrieb.
Am Beispie! der einfachen geraden Rohreiniäufe werden nachfolgend, für alle
möglichen Arten von Einlaufen geltend, vorteilhafte Mehrfachanordnungen von
Einlaufen an einer Einzelwirbelkammer beschrieben. Bei der Grenzschichtbbeeinflussung an Flugzeugtragflächen bringt eine auf viele
Impulsübertragungsstellen verteilte Strömungsbeeinflussung günstigere Antriebswirkungen auf die Strömung als deren Beeinflussung von einer
einzigen Stelle aus. Die strömungstechnische Güte der Strömungsbeeinflussung ist dabei abhängig von den örtlichen Anordnungen und Abstandsverteilungen
der Beeinflussungsstellen und wächst in der Regel mit deren Anzahl und der Flächengröße der Beeinfiussungszone. Allerdings führt die Vielfachverteilung
von Strömungsbeeinflussungsstellen zu erhöhtem Bauaufwand. Ähnliches gilt für die strömungstechnische Güte beim Drehströmungsantrieb einer
Wirbelkammer mit Mehrfachanordnungen von Einlaufen. Die gewählte Einfachheit
der einzelnen Einlaufe schränkt dabei den Bauaufwand wieder ein. Die
Mehrfacheinlaufanordnungen sind in den Fign. 12 bis 16 dargestellt.
In Fig. 12 ist eine einfache Einlaufgruppe 47 in paralleler
Dreifachanordnung von geraden Rohreinläufen dargestellt. Als baulich sehr einfaches Einzelteil dieser Einlaufgruppe ist der Rohreinlauf perspektivisch
in Fig. 13 dargestellt, er ist identisch mit dem in Radialansicht dargestellten Einzeleinlauf 43 nach Fig. 10. Das Einlaufströmungsfeld 48
nach Fig. 12 zeigt die angestrebte freie Sekundärströmungsanpassung mit dem symmetrischen axialen Aufspreizen der Stromlinien in Strömungsrichtung. Mit
derartigen Gruppenanordnungen lassen sich noch höhere m-Werte in der Drehgeschwindigkeitsverteilung vrot * rm = konst gegenüber Einzeleinläufen
erzielen und damit noch höhere Drehströmungsgeschwindigkeiten in der Feinabtrennzone an den Tauchrohren. Fig. 14 zeigt eine Einlaufgruppe 49 mit
parallel gerichteten Austrittsstrahlen. In Fig. 15 ist die gleiche Dreifachanordnung 50 mit axialsymmetrisch aufspreizenden
-46-
Hauptaustrittsrichtungen der Austrittstrahlen dargestellt. Durch unterschiedliche Neigungen der Strahlaustrittsrichtungen der einzelnen
Rohreinläufe einer Einlaufgruppe lassen sich weitere Verbesserungen in der freien Sekundärströmungsanpassung erzielen. Fig. 16 zeigt, daß sowohl
Einzeleinläufe als auch Einlaufgruppen über den Wirbelgehäuseumfang verteilt mit beliebigen Anzahlen von Einzeleinläufen zur Verbesserung des Antriebs
und der Trennleistung angeordnet werden können.
In den Fign. 17 bis 20 ist ein Rohreinlauf 51 mit einem Strömungsführungsbett
52 gezeigt. In Fig. 17 ist der Rohreinlauf 51 mit dem stromabwärtig für
optimale Antriebswirkung strömungsgünstig integrierten Strömungsführungsbett 52 als einzelnes Bauteil perspektivisch dargestellt. Die Integration
des Rohreinlaufes 51 in den Wirbelgehäusemantel ist zum besseren Verständnis
nur durch Einzeichnen des Mantelumfangskreises 53 in der axialen Mittelebene verdeutlicht. Fig. 18 zeigt den Rohreinlauf 51 mit dem Strömungsführungsbett
52 in abgewickelter Darstellung zusammen mit einem Teil des Wirbelgehäusemantels
54, wobei sich die Querschnittsform des Führungsbetts 52 aus geklappten Querschnitten ergibt, deren einer beispielhaft mit 56 bezeichnet
ist. Das Bild gezeigt: Wo es mit der optimalen Strömungsführung durch das Strömungsführungsbett 52 vereinbar ist, werden dessen seitliche
Begrenzungskonturen 55 der sich stromabwärts axialsymmetrisch verbreiternden und radial abflachenden Strömungsquerschnitte in der Abwicklung gerade
geführt. Dies ergibt auslegungs- und fertigungstechnische Vorteile. Ansonsten sind die Begrenzungskonturen einschließlich der zwischen diesen
verlaufenden Einlaufmantellinien zweifach in axialer und in radialer Richtung gekrümmt geführt. In Fig. 17 ist die mittlere Mantellinie 57
eingezeichnet. Sie liegt in der axialen Symmetrieebene und ist daher nur einfach radial gekrümmt. In ihrem Einlaufpunkt 58 in den Mantelumfangskreis
53 muß sie vorzugsweise strömungsgünstig tangential einlaufen. Fig. 19 stellt die vorteilhafte Querschnittsverteilung in Strömungsrichtung
aus der abgewickelten Darstellung nach Fig. 18 dar: Die konstruktive geometrisch
strömungsgünstige Einlaufentwicklung beginnt aus einem Kreisquerschnitt 59 heraus. Über einen Halbkreisquerschnitt 60 ohne Eckenausrundungen
61 geht die Querschnittsverteilung in weiter stromabwärtige Führungsbettquerschnitte 62,63 mit strömungsgünstigen Ausrundungen 64,65
zum angrenzenden Wirbelgehäusemantel über. Die Einlaufhinterkante 66
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-vergleiche auch Fig. 17 -muß sich für das günstige Einstraken des
Einlaufgehäuses mit einer Mantellinie des Wirbelgehäuses decken: Hier ist die Einlaufhinterkante als Gerade dargestellt, weil für das Wirbelgehäuse
ein einfacher Kreiszylinder gewählt wird. Die Querschnittsverteilung zeigt, wie sich die einzelnen Führungsbettquerschnitte in Strömungsrichtung bei
einfachen geometrischen Querschnittsformen axiaxialsymmetrisch verbreitern und in radialer Richtung abflachen. Fig. 20 zeigt einen stromabwärtigen
Führungsbettquerschnitt 64 in Einzeldarstellung: Um seine Konstruktion vorteilhaft zu vereinfachen, sind sämtliche Rundungen 67,68 aus Kreisen
gebildet.
Der aus einem Kreisquerschnitt heraus entwickelte aerodynamische Rohreinlauf 51 mit integriertem Strömungsführungsbett 52 besteht
ausschließlich aus günstig aufeinander abgestimmten Querschnittsformen mit gekrümmten Querschnittskonturen. Das bringt strömungstechnische Vorteile für
verlustarme Querschnittsumwandlungen der Einlaufströmung, die in diesem Falle mit einem Rundquerschnitt beginnt und nach stromabwärts radial
abgeflacht und axialsymmetrisch verbreitert wird. Das Strömungsführungsbett 52 ist so ausgebildet, daß es im Sinne einer
kombinierten geführten und freien Sekundärströmungsanpassung wirkt. Dabei wird die Einlaufströmung im Kern geführt im Strömungsführungsbett 52, um die
hohen Kerngeschwindigkeiten nach stromabwärts möglichst weit aufrecht zu erhalten. An den Seiten der stromabwärtigen Führungsbettquerschnitte 62,63
bewirken die strakenden kreisförmigen Ausrundungen 64,65 ein sanftes axialsymmetrisches verlustarmes Überquellen der Einlaufströmung auf den
Wirbelgehäusemantei. Mit dieser Maßnahme läßt sich die integrale Antriebswirkung des aerodynamischen Einlaufes weiter verbessern durch
Kontaktflächenvergrößerung zum Wirbel.
In den Fign. 21 bis 26 ist ein einfacher Rohreinlauf mit geführter
Beschleunigungssteuerung dargestellt. Für Querschnättsumwandlungen bei
geführten Strömungen in Strömungsrichtung, wie sie hier auch bei den Einlaufen vorliegen, ist es vorteilhaft, die Einlaufströmung im
gehäusegeführten Einlaufteil zu beschleunigen, um die Strömungsverluste durch Querschnittsumwandlung zu minimieren. Fig. 21 zeigt einen
beschleunigten Rohreinlauf 69 in radialer Gesamtansicht mit einem
-48 -
kreiszylindrischen Wirbelgehäuse. Dieser baulich einfache Rohreinlauf wird
vorteilhaft einfach gefertigt aus einem Halbfabrikat 70 nach Fig. 22, bestehend aus einem einseitig gleichmäßig über seine Rohrlänge so
flachgedrückten Kreisrohrstück, daß dabei gerade Mantellinien entstehen. Fig. 23 zeigt die geraden Mantellinien 71 des verformten Rohrstückes. Der
Austrittsquerschnitt 72 wird durch die Blechformung mittels Flachdrücken flächenmäßig kleiner als der kreisförmige Eintrittsquerschnitt 73. Der
Austrittsquerschnitt 72 ist außerdem so flachgedrückt, daß dabei strömungstechnisch vorteilhaft ein Rechteckquerschnitt mit runden Ecken
entsteht, der unterschiedlich weit flachgedrückt werden kann, um beliebige Beschleunigungsverhältnisse für die Einlaufströmung einzustellen. In dem
weiteren einfach gehaltenen Fertigungsablauf wird nach Fig. 24 von dem
Halbfabrikat 70 ein verlorener Abschnitt entsprechend der Durchdringungskurve 74 mit dem hier kreiszylindrichen Wirbelgehäuse so
abgetrennt, daß nach Fig. 21 ein strömungstechnisch vorteiihhaftes tangentiales Einlaufen der äußeren Einlaufmantellinie 75 in den
Kreisumfang 76 des Wirbelgehäuses eingehalten wird. Nach Fig. 25 entsteht dabei ein für den Wirbelantrieb vorteilhaftes inneres Anfangsführungsbett 77
für die Einlaufströmung, die sich im weiteren Verlauf über freie Sekundärströmungsanpassung antriebs- und trennleistungsfördernd ausbreitet,
wie dies bereits für die einfachen Rohreinläufe 43 nach Fig. 10,11
beschrieben wurde. Fig. 26 zeigt ein Mantelteüstück 78 des Wirbelgehäuses
nach Fig. 25 ohne das zugehörige Einlaufteil, um dessen leichte fertigungstechnische Einfügung in das Wirbelgehäuse mit der einfachen
Aussparung 79 zu veranschaulichen.
Der Rohreinlauf nach Fig. 21 bis 26 kann auch aus vorgefertigten Halbfabrikaten hergestellt werden, die andere als Kreisquerschnitte in der
Vorfertigungsstufe aufweisen. In den Fign. 27 bis 29 ist dies für einen
fertigungstechnisch einfachen neuartigen Einlauf dargestellt, der im Halbfabrikat als rohrartig geschlossenes Formteil ausgebildet ist,
beispielsweise mit Rechteckquerschnitten konstanter Höhe und weiter mit in Strömungsrichtung gleichbleibenden kreisförmigen Eckenausrundungen mit
konstantem Radius. Fig. 27 zeigt vereinfacht räumlich abgewickelt die strömungs- und fertigungstechnisch einfache Auslegung des rohrartigen
Halbfabrikates 80, dessen an den Ecken gleichgerundete Querschnitte 81 mit
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radial konstanter Breite eine axiale Höhenverteilung aufweisen, die zu
axialsymmetrischen Seitenwandkrümmungen 82 des Einlaufes 83 führt. Dadurch wird eine vorteilhafte Sekundärströmungsanpassung möglich. Entsprechend der
radialen Breitenverteiiung 84 in Strömungsrichtung wird von dem rohrartigen
Halbfabrikat 80 ein verlorener Abschnitt abgetrennt, so daß eine Endfertigungsstufe 85 des Einlaufes nach Fig. 28 entsteht. In Fig. 29 ist
der mit dem Wirbelgehäusemantel zusammengefügte Einlauf perspektivisch dargestellt.
In Fig. 30 bis 32 ist ein neuartiger aerodynamischer Rohreinlauf mit
geführter Beschleunigungssteuerung dargestellt, der aus einem Kreisquerschnitt heraus über Querschnittsumwandlungen in Rechtecke mit
kreisförmig gerundeten Ecken entwickelt ist. Nach Fig. 30 nehmen die Strömungsquerschnitte dabei bereits vom Kreisquerschnitt außerhalb des
Wirbelgehäuses her ab, so daß die Einlaufströmung bis etwa zur Durchdringungsöffnung 85 geführt beschleunigt wird. In Strömungsrichtung
gesehen ist der Strömungsquerschnitt 86 bereits am Anfang der Durchdringungsöffnung 85 rechteckig mit gerundeten Strömungsecken. Die
geführte Beschleunigung erfolgt dabei vorteilhaft in einem Rohrkrümmer, der sich bei der Strömungskrümmung radial abflacht. Dies ist besonders in der
radialen Gesamtansicht der Wirbelkammer nach Fig. 31 veranschaulicht. Damit ergeben sich vorteilhaft niedrigste Krümmerverluste der Strömung. Das
radiale Abflachen des ursprünglich kreisrunden Strömungsquerschnittes wirkt sich zusätzlich vorteilhaft auf die Sekundärströmungsanpassung aus. Die
dafür wichtige radiale Rundstrahlabflachung und axialsymmetrische Strahlausbreitung unter möglichst großräumiger Konstanthaltung der
Strömungsgeschwindigkeit in Kernströmungsbereichen wird bereits im geschlossenen Krümmerbereich des Einlaufes eingeleitet. Diese
Strömungsvorgänge veranschaulicht die Draufsichtdarstellung nach Fig. Hier ist die optimale Integration der Einlaufströmung 87 (schwarze
Strömungspfeile) in die anzutreibende natürliche Sekundärströmung 88 (weiße Strömungspfeile) durch die günstige kombinierte geführte bis freie
Sekundärströmungsanpassung veranschaulicht durch weitgehend deckungsgleiche Strömungsfeider. Der aerodynamische Einlauf geht nach seiner geschlossenen
beschleunigten Krümmerführungsstrecke 89 für die Strömung stromabwärts in
das nach radial innen offene und sich axäalsymmetrisch aufspreizende
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Strömungsführungsbett 90 über. Dabei sind die Strömungsquerschnitte im
offenen Strömungsführungsbett nur noch'Teilquerschnitte 91 der gesamten
Einlaufströmung, so daß dieses Strömungsführungsbett stromabwärts immer weitergehender die Aufgabe einer Teüführung der Einlaufströmung übernimmt.
Da die Einlaufströmung aber mit der Forderung der Konstanthaltung der Strömungsgeschwindigkeiten ausgelegt wird, kommt bei den
Teilquerschnitten 91 die Strömungskontinuität derart zur Wirkung, daß im offenen Strömungsführungsbett über dessen gesamte vorteilhaft große
Kontaktfläche radial nach innen zum Wirbel weitgehend gleichmäßig verteilt Strömungsmedium einfließt mit frischem konstanten Drehimpuls aus dem
Einlauf. Die Vergleichmäßigung der sekundärströmungsangepaßten Einleitung in die anzutreibende äußere Wirbelringschicht wird nach Fig. 30 vorteilhaft
unterstützt durch die äußere radiale Einlaufgehäusebegrenzung 92 in Form einer Spiralkurve wie einer logarithmischen Spirale oder anderer Spiralen.
Dieser aerodynamische Rohreinlauf nutzt nach Fig. 30,32 noch einen weiteren strömungstechnischen Vorteil: Die Durchdringungsöffnung 85 ist an ihrem
stromaufwärtigen Anfang 93 weiter zusammengezogen, so daß in der Draufsicht nach Fig. 32 bis nach weiter stromabwärts abnehmend Teilbereiche des
Einlaufes noch durch feste Stromungswande verdeckt sind. Dadurch werden die
Strömungsführungseigenschaften des Einlaufes ähnlich denen einer vorteilhaften rohrartig geschlossenen strengeren Strömungsführung
verbessert, obgleich die Strömungsquerschnitte in diesem Bereich bereits teilweise zum Wirbelantrieb offene Kontaktflächen erzeugen. Bei diesem
vorteilhaften aerodynamischen Einlauf wird damit ein sanfter Beginn der Drehimpulseinleitung in den Wirbel erzielt unter gleichzeitig sanft
eingeleiteter axialsymmetrischer Strömungsauffächerung. Der gesamte Einlauf
wird durch die Integralwirkung aller hier beschriebenen speziellen Auslegungsmaßnahmen zu einem weitgehend optimalen aerodynamischen Einlauf
für hohe Antriebsleistungen und Trennleistungen der Wirbelkammer.
Unter weitgehender Wahrung der vorteilhaften Eigenschaften des aerodynamischen Rohreinlaufes nach Fig. 30 bis 32 wird in den Fign.33 bis 36
eine fertigungstechnisch vorteilhaft vereinfachte Ausgestaltung des verwandten Hochleistungseinlaufes gezeigt. Die Vereinfachungen werden
dadurch erzielt, daß statt der geschlossenen beschleunigten Krümmerführungsstrecke 89 nach Fig. 30 bis 32 eine einfachere geschlossene
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beschleunigte gerade Einlaufführungsstrecke 94 nach der Radialansicht in
Fig. 33 gewählt wurde. Diese wird vorzugsweise zu einem Halbfabrikat vorgefertigt aus einem Rohrkegelstumpf, der nach Fig. 34 einseitig
flachgedrückt wird, hier vorteilhaft bis auf den Querschnitt Null (0), so daß dabei gerade Mantellinien entstehen. Dieses vollständige Flachdrücken
vereinfacht den Fertigungsvorgang dadurch, daß die seitlichen Ausrundungen mit dem Ausrundungsradius bis zur Einlaufhinterkante linear auf Null (0)
abnehmen. Von dem Halbfabrikat wird dann in der Fertigungsendstufe entsprechend dem Krümmungsradius des hier angewendeten kreiszylindrischen
Wirbelgehäuses ein verlorener Abschnitt 95 nach Fig. 33 abgetrennt. Die Verwendung eines Kegelstumpfes bringt den Vorteil, daß beim Flachdrücken
eine stärkere axialsymmetrische Querschnittsaufspreizung im Sinne einer günstigen Sekundärströmungsanpassung erzielt wird, als dies bei einem
geraden Rohrstück als Ausgangsformteil möglich ist. Den so fertigungsgünstig entstandenen hinteren Einlaufteil 96 zeigt Fig. 35 in der Draufsicht
zusammen mit einem aufgesetzten düsenartigen Einlaufvorderteil 97. Die separate Darstellung dieser Einlaufdüse zeigt Fig. 36 als nicht
rotationssymmetrisches Formteil 97. Diese Bauform wurde hier demonstrativ gewählt, um zu veranschaulichen, daß eine strömungsgünstige Anpassung
zwischen Einlaufvorder- und -hinterteil wegen der Rotationsasymmetrie des hinteren Einlaufteils auch ein rotationsasymmetrisches vorderes Einlaufteil
erfordert, da dann die Übergangstangenten beider Formteile übereinstimmen müssen. Fertigungsvereinfachungen sind in der angewandten Strömungstechnik
häufig nur unter Inkaufnahme gewisser Strömungsverluste durchzuführen. Die hier ebenfalls mögliche Ausbildung des Einlaufvorderteils 97 als
fertigungstechnisch einfachere rotationssymmetrische Einlaufdüse führt zu teilweise mäßigen Wandkonturknicken für die Strömungsführung in zwei
gegenüberliegenden Seitenbereichen der hier kreisförmigen Fügungsstelle der beiden Bauteile.
Wenn mehrere Wirbeikammern in einem Multiwirbelkammersystem
strömungstechnisch parallel geschaltet werden, ist es aus strömungs- und fertigungstechnischen Gründen vorteilhaft, den Gesamtvolumenstrom der Anlage
über eine Beruhigungskammer auf eine Vielzahl gleichgestalteter Wirbelkammern zu verteilen. Strömungstechnisch sind auf diese Weise sehr
gleichmäßige Volumenstromaufteilungen auf die Einzelwirbelkammern zu
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erreichen, und bautechnisch entsteht ein bedeutender kostensparender Vorteil
durch erhebliche Vereinfachung des Anlagenaufbaus, indem die Verteilungs- und Verzweigungskanäle für die Volumenstromaufteilung
fortfallen. Bei diesen Multiwirbelkammersystemen mit Volumenstromaufteüung
über Beruhigungskammern saugt jede Einzelwirbelkammer ihren Eintrittsvoiumenstrom umso mehr näherungsweise rotationssymmetrisch etwa aus
einem räumlichen Bereich einer Halbkugel an, je mehr sich die Querschnittsflächengestalt der Einsaugöffnung einer Form mit
rotationssymmetrischem Charakter anpaßt. Optimal wird diese Bedingung durch einen Kreisquerschnitt erfüllt. Nach dieser Definition ist auch ein
quadratischer Eintrittsquerschnitt räumlichen Ansaugströmungsfeldern mit
mehr rotatäonssymmetrischem Charakter zuzuordnen und ebenso Rechteckquerschnitte mit kleinerem Seitenverhältnis, nicht aber die
flachrechteckigen Eintrittsquerschnitte der älteren Wirbelkammergenerationen mit Seitenverhältnissen um 40:1 bis 60:1. Diese hohen Seitenverhältnisse
führen zu quasiebenen Ansaugströmungsfeldern stromaufwärts der äußeren Eintrittsöffnung, die sich ungünstig auf die gleichmäßige
Volumenstromaufteüung über Beruhigungskammern auswirken. Dagegen weisen die oben beschriebenen räumlichen Ansaugfelder erhebliche Vorteile für die
Vergleichmäßigung der Volumenstromaufteüung über Beruhigungskammern auf Multiwirbelkammeranordnungen auf.
Für die freie Volumenstromaufteilung auf strömungstechnisch parallel
geschaltete Multiwirbelkammeranordnungen über Beruhigungskammern ohne Verteilungs-und Verzweigungskanäle ist es vorteilhaft, die Strömung in den
Beruhigungskammern aus verlust- und verteilungstechnischen Gründen mit niedrigerer Geschwindigkeit zu führen und sie erst im Bereich der
Ansaugströmungsfelder der gleichen Einzelwirbelkammern zu beschleunigen. Die
gehäusegeführte Beschleunigung muß dabei vorteilhaft auf kurzen Strecken erfolgen, um die weiter vorn beschriebenen antriebs- und trenntechnisch
günstigen fülligen Geschwindigkeitsverteüungen von nahezu Rechteckgestalt im engsten Einlaufquerschnitt zu erzeugen. Die kurzen
Beschleunigungsstrecken der dafür erforderlichen Düsen am Einlaufbeginn wirken sich durch Tubulenzminderung auch vorteilhaft auf die angestrebte
Laminarisierung der Einlaufströmung aus. Aus diesen Gründen können sämtliche neuartigen Einlaufe von Wirbelkammern zusätzlich mit strömungsmäßig
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vorgeschalteten Einlaufdüsen ausgerüstet werden. Die Vorschaltdüsen können
dabei unterschiedlichen Trenn- und Entstaubungsaufgaben entsprechend verschiedene Kontraktionsverhältnisse aufweisen und werden den jeweils
speziellen Gestaltungsmerkmalen des Einlaufes für günstiges räumliches Ansaugen angepaßt in mehr oder weniger rotationssymmetrischen Ausführungen.
Eine Ausführungsform einer solchen Vorschaltdüse ist wie bereits beschrieben in Fig. 35 und 36 dargestellt. Weiterhin können diese Vorschaltdüsen so
ausgebildet werden, daß stromaufwärts an sie Rohre oder Strömungskanäle mit unterschiedlichen Querschnittsformen angeschlossen werden können. Die Düsen
können auch durch spezielle Übergangsstücke den Rohren oder Kanälen angepaßt werden. Letztlich können die Rohr- oder Kanalanschiüsse auch ohne
Vorschaltdüsen an den Einlaufen ausgebildet sein.
Nachfolgend werden sogenannte eingezogene Einlaufe beschrieben. Das
vollständige Einziehen des Einlaufes in das Wirbelgehäuse der Wirbelkammer bringt wesentliche bautechnische Vereinfachungen der Einzelwirbelkammern und
Montagevereinfachungen sowie Wartungserleichterungen bei
Multiwirbelkammeranlagen; denn die Einzelwirbelkammern können so einfach
parallel in Lochwänden mit engen Vielfachlochanordnungen aus Kreislöchern für kleines Anlagenbauvoiumen arretiert werden. Die Parallelanordnung
erfolgt vorzugsweise in zwei Lochwänden mit schnell und einfach lösbaren speziellen Befestigungseinrichtungen. Dabei können die Wirbelkammern an
beliebigen Steilen der Lochplatten einzeln montiert oder demontiert werden. Bei eingezogenen und in das Wirbelgehäuse integrierten Einlaufen ergibt sich
eine größere Variationsbreite unterschiedlicher Gestaltungsmerkmale mit jeweils besonderen strömungstechnischen und fertigungstechnischen Vorteilen,
die häufig zu Kompromißlösungen bei Einlaufkonfigurationen führen.
In den Fign. 37 bis 39 ist ein eingezogener aerodynamischer Einlauf
dargestellt, der eine vorteilhafte Kombination mehrfacher günstiger aerodynamischer Gestaltungsmerkmale aufweist. Fig. 37 zeigt einen
eingezogenen aerodynamischen Einlauf 98 in perspektivischer Gesamtdarstellung, integriert in ein hier gewähltes kreiszylindrisches
Wirbelgehäuse. In Fig. 38 ist dieser Einlauf 98 skelettmäßig mit
ausgezeichneten sich kreuzenden Mantellinien dargestellt, um seine Formgebung und Integration in das Wirbelgehäuse für eine optimale
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antriebs- und trennieistungsbezogene Strömung zu veranschaulichen. Deshalb
sind Mantellinien in Mittelströmungsrichtung als Längsmantellinien 99 und
Manteüinien quer dazu als Quermantellinien 100 dargestellt. Fig. 39 zeigt
eine zur besseren Veranschaulichung vergrößerte leicht abgewandelte Ausgestaltung eines Einlaufs mit gebogener Einlaufhinterkante 101. Der
Ausgangseinlauf nach Fig. 37,38 weist eine gerade Einiaufhinterkante
auf. Die speziellen aerodynamischen Gestaltungsmerkmale werden entlang den in der Beruhigungskammer für die Einzelwirbelkammer beginnenden äußeren
Strömungswegen beschrieben, in Kompatibilität zur gleichzeitig erforderlichen günstigen Innenströmungsführung der Wirbeikammer mit äußeren
und inneren Stromlinienführungen: Die sich in der Mittelebene der Wirbelkammer in deren Innern axialsymmetrisch verzweigende Sekundärströmung
erfordert eine dieser Sekundärströmungsverzweigung günstig angepaßte innere
Bugform 103 nach Fig. 39 zur verlustarmen axialen Strömungsteilung. Dabei wird die ankommende Sekundärströmung auch teilweise radial zum Wirbelinnern
abgedrängt. Aus diesem Grunde darf die Einlaufausdehnung radial nach innen nicht zu weit erfolgen, da sonst die vorteilhafte Rotationssymmetrie der
Wirbeiströmung zu stark gestört wird. Der Einlauf wird daher von innen
abgeflacht unter Beibehaltung eines rechteckähnlichen
Eintrittsquerschnittes 104 mit kleinerem Seitenverhältnis, das wiederum für
einen dickeren Eintrittstrahi für besseren Wirbelantrieb und höhere
Trennleistungen erforderlich ist. Die Eintrittsstrahldicke wird dabei durch die gebogene Einlaufhinterkante 101 vorteilhaft vergrößert, so daß der
Eintrittsstrahl in Umfangsrichtung tief in den Wirbel eindringen und sich zusätzlich axial weit auffächern kann. Mit diesen Merkmalen ist die Form des
Einlaufes von den Forderungen für eine günstige Innenströmung her zu
gestalten. Aber auch für die Gestaltung der Außenform des eingezogenen Einlaufes ergeben sich hiermit günstige Gestaltungsmerkmale: Der
rechteckähnliche Eintrittsquerschnitt 104 weist S-förmige
Seitenbegrenzungen 105 auf, die sich nach stromaufwärts in den Quermanteliinien 100 unter allmählicher Abflachung bis zum
Einlaufvorderkantenpunkt 106 fortsetzen. Auch die Längsmantellinäen 99 sind
leicht S-förmig gekrümmt. Im günstigen Mantellinienstrak mit der stärker
gleichmäßig gebogenen Einlaufvorderkante 107 ergibt sich so ein vorteilhaftes äußeres Einlaufbett 108 für strömungsgünstiges räumliches
Ansaugen der Einlaufströmung. Die S-förmig gekrümmten Mantellinien wirken
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sich auch verlustmindemd auf die Innenströmung der Wirbelkammer aus. Das
räumliche Ansaugen erfolgt verlustarm über die etwa halbkreisförmig gebogene Einlaufvorderkante 107 mit anschließendem sanft gerundetem Übergang in das
äußere Einlauf bett 108. Dabei wirken die kreisförmigen Umfangslinien des Wirbelgehäuses führungsunterstützend mit. Der gesamte Einlauf ist so
konzipiert, daß der Eintrittsvolumenstrom überwiegend aus einer dickeren gekrümmten Schicht unmittelbar über dem Wirbelgehäusemantel entnommen und
zum Eintrittsquerschnitt 104 geführt wird. In dieser mantelparallelen
Schichtführung der Einlaufströmung kann die Einlaufhinterkante 101 nach Fig. 39 und 102 nach Fig. 38 wegen der dort strömungsparaüelen Ausrichtung
der Wandtangenten vorteilhaft einfach als scharfe Strömungsteilungskante ausgebildet werden. Weiterhin vorteilhaft wirkt sich nach diesem
aerodynamischen Einlaufkonzept die bereits im Einlaufbett 108 beginnende geführte günstige Sekundärströmungsanpassung aus, so daß die
Eintrittströmung unmittelbar nach dem Strömungseintritt 104 schon etwa deckungsgleich ist mit der natürlichen Sekundärströmung des Wirbels. Dies
veranschaulicht das Stromlinienbild nach Fig. 38.
In den Fign. 40 bis 42 sind fertigungstechnisch stark vereinfachte Varianten
eingezogener Einlaufe dargestellt. Von der Bewertung der Strömungsgüte her
müssen solche Vereinfachungen strömungstechnische Kompromißlösungen darstellen. Fig. 40 zeigt einen eingezogenen Einlauf, der in einfachster
Weise aus dem Halbfabrikat eines Halbkreisprofils 109 gefertigt ist. Es können auch andere Profilquerschnittformen zur Anwendung kommen, die
kompromißgeeignete Sammeleigenschaften im Ansaugbereich sowie günstigere Strömungsführungseigenschaften im Einlaufbett 110 entfalten können. Ein
weiteres Beispiel hierzu zeigt Fig. 41: Hier ist ein flacheres U-Profil 111
als Halbfabrikat in der Vorfertigungsstufe gewählt. Die eingezogenen Profiieinläufe nach Fig. 40,41 weisen strömungstechnisch günstige
Besonderheiten auf: Beide Einlaufe sind mit hinterschnittenen Führungsbetthinterkanten 112 und 113 versehen. Diese Hinterschneidungen
bringen mehrere strömungstechnische Vorteile: Einmai werden dadurch die
Führungsbettlängen vorteilhaft verkürzt und dadurch die strömungsbremsenden Wandreibungsflächen verkleinert, aber die angestrebte Minimierung der
Mantelfläche des Profilführungsbettes bringt auch den Vorteil der Verkleinerung besonderer profilformbedingter Verlustzonen, in denen
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spezielle Strömungsverluste auftreten können, wie beispielsweise Eckenströmungsverluste durch das U-Profil 111 nach Fig. 41. Das
Profilführungsbett wird vorteilhaft so verkleinert, daß es die strömungstechnischen Anforderungen der günstigen Strömungsammlung und der
anschließenden besonderen Strömungsführung gerade erfüllt. Weiterhin bietet die Hinterschneidungskonstruktion den Vorteil einer stoßfreien Anströmung
der Einlaufhinterkante 114 nach Fig. 40,41. Die Einlaufhinterkante wird bei stoßfreier Anströmung tangential angeströmt, bezogen auf den Umfangskreis
des Wirbelgehäuses. Dann entstehen keine Stoßverluste durch Ablöseblasen der Strömung im Wirbelgehäuseinneren kurz hinter der Einlaufhinterkante. Die
Ablöseblasen würden zusätzlich Turbulenz generieren, die mit der Einlaufströmung in das Wirbelströmungsfeld mit seinen Abtrennzonen eindringt
und die Abscheideleistung durch turbulente Diffusion mindert. Die Einlaufhinterkante kann bei stoßfreier Anströmung vorteilhaft einfach scharf
ausgebildet werden. Die vorteilhafte Hinterschneidungskonstruktion wird am einfachsten anhand der radialen Gesamtansicht von Einlauf mit Wirbelkammer
nach Fig. 42 beschrieben: Die Strömung wird im Einlaufbett 110 etwa parallel
ausgerichtet nach dessen unterer Begrenzung 115. In Fig. 40 ist die untere
Begrenzung identisch mit der unteren Mantellinie 116, während die untere
Begrenzung in Fig. 41 durch die untere Begrenzungsebene 117 gebildet wird.
Nach Fig. 42 wird die Projektionsgerade 118 der Hinterschneidung nun so weit
geneigt, bis die Kreistangente durch ihren Schnittpunkt 119 mit dem
Umfangskreis des Wirbelgehäuses parallel verläuft zur unteren Begrenzung 115
des Einlaufbettes. Dann liegt in guter Näherung weitgehend stoßfreie Anströmung an der Einlauf hinterkante 114 vor.
Nachfolgend werden eingezogene Einlaufe beschrieben, bei denen
Gestaltungsmerkmale für hohe aerodynamische Güte mit Merkmalen einfacher Fertigung kombiniert sind. Aerodynamische und fertigungstechnische Merkmale
lassen sich jedoch nicht in beliebiger Weise und Anzahl miteinander kombinieren. Die Kompatibilität aerodynamischer und fertigungstechnischer
Merkmalskombinationen führt deshalb zu einer Gruppe unterschiedlich gestalteter eingezogener Einlaufe höherer aerodynamischer Güte für
gleichzeitig wirtschaftliche Fertigungsweisen.
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Ein entsprechender Einlauf mit aerodynamischen und fertigungstechnischen
Kombinationsmerkmalen ist in Fig. 43 bis 45 dargestellt. Nach Fig. 43 wird der Hauptteil des Einlaufes aus einer 5-eckigen axialsymmetrischen Zunge 120
gebildet, die einfach und stärker radial nach innen gekrümmt ist als der in gleicher Richtung gekrümmte Wirbelkammermantel. Die Zunge 120 ist
axialsymmetrisch zu ihrer gekrümmten Mittellinie 121 ausgebildet, die im Bild die einfache Zungenkrümmung veranschaulicht und an der
Einlaufvorderkante 122 mit gleicher Tangente wie am Wirbelgehäusemantel
beginnt. Die Einlaufvorderkante 122 verläuft aus Gründen der axialen
Strömungssymmetrie parallel zur Wirbelgehäuseachse und bei hier gewähltem kreiszylindrischem Wirbelgehäuse parallel zu dessen Mantellinien. In Fig. 44
ist der Einlauf ohne den Wirbelgehäusemante! gezeigt und die Einlaufströmung durch Strömungspfeiie einseitig zur Strömungssymmetrieebene ais axialer
Mittelebene des Wirbelgehäuses dargestellt. Die beiden stromaufwärtigen
Seitenbegrenzungen 123 der Zunge sind im Sinne einer symmetrischen Vorauffächerung der Einlaufströmung zur günstigen Sekundarstromungsanpassung
zu den beiden seitlichen axialen Wirbeikammerbegrenzungen durch die
Wirbelkammerböden hin symmetrisch gekrümmt. Die Zunge 120 ist nach Fig. in einer etwa gleich geformten und leicht größeren Aussparung 124 im
Wirbelgehäusemantel angeordnet. Durch das Herunterbiegen der Zunge gegenüber dem Wirbelkammermantel entsteht der V-förmige eingezogene
Eintrittsspait 125 radial nach innen unterhalb der V-förmigen Einlaufhinterkante 126. Bei schwächerer V-Form der Einlaufhinterkante 126
weist der Eintrittsspalt 125 nahezu konstante Spaltweite auf. Bei stärker
ausgeprägter V-Form bilden sich symmetrisch zur axialen Mittelebene des Wirbelghäuses hin die größeren Spaltweiten aus. So läßt sich die
Spaltweitenverteilung des Einlaufes über die V-Form der Einlaufhinterkante 126 vorteilhaft einstellen, aber auch durch
unterschiedliche V-Formen der Einlaufhinterkante 126 relativ zum korrespondierenden V-Formteil 127 der Zunge 120. Mit diesen einfachen
fertigungstechnischen Anpassungen der Einlaufspaltgeometrie lassen sich aerodynamische Vorteile bei der günstigen Sekundarstromungsanpassung der
Einlaufströmung erzielen. Durch das Herunterbiegen der Zunge 120 gegenüber dem Wirbelkammermantei wurden weiterhin keilförmige seitliche Spalte
zwischen den Seitenbegrenzungen 123 und den korrespondierenden Seitenbegrenzungen der Aussparung 124 entstehen. Diese Spalte sind hier
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durch zwei axialsymmetrisch eingesetzte zweifach gekrümmte keilförmige
Rundteiie 128 geschlossen, so daß nach Fig. 44 ein vorteilhaftes verlustarmes Überströmen der Rundteile 128 ermöglicht wird bei der
gleichzeitigen symmetrischen Strömungssammlung und Vorauffächerung stromaufwärts vor dem Eintrittsspalt 125. In Fig. 45 ist eine leicht
abgewandelte Form des eingezogenen . Einlaufs nach Fig. 43 dargestellt: Die Einlaufhinterkante 129 wurde nach dem bereits weiter vorn erläuterten
strömungsgünstigen Hinterschneidungsprinzip weiter nach stromabwärts verlegt. Ihre gerundeten Ecken 130 dienen der vorteilhaften Verringerung von
Eckenverlusten der Spaltströmung. Die durch Hinterschneidung zurückverlegte Einlaufhinterkante ermöglicht deren einfache fertigungstechnische Ausbildung
als scharfe Anströmkante 129 für das strömungsgünstige Abschälen der in radialer Richtung vorteilhaft als Parallelströmung verteilten Spaltströmung.
In den Fign. 46 bis 49 ist ein fertigungstechnisch extrem einfacher
eingezogener Einlauf aus der Einlaufgruppe mit aerodynamischen und fertigungstechnischen Kombinationsmerkmalen dargestellt für hohe
aerodynamische Güte der Einlaufströmung. Dieser Einlauf wird mit dem hier kreiszylindrisch gewählten Wirbelgehäusemantel vorteilhaft integriert aus
einem Stück gefertigt. Aus dem als Rohrstück ausgebildeten Wirbelgehäusemantel wird nach Fig. 46 eine axialsymmetrisch zur Mittelebene
des Wirbelgehäuses etwa sichelförmig ausgebildete Aussparung 131 herausgeschnitten. Dabei bildet sich die Zunge 132 aus, die wie bereits
beschrieben, nach radial innen stärker als der Wirbelgehäusemantel, einfach und strömungsgerecht gekrümmt wird. Dabei entsteht der etwa sichelförmig
gekrümmte Eintrittsspalt 133 für aerodynamisch günstige Sekundärströmungsanpassung der Einlaufströmung. Die axialsymmetrisch zur
Mittelebene nach axial außen leicht abnehmende Verteilung der radialen Spaltweite läßt sich wiederum strömungsgünstig beeinflussen durch die
hinterschnittene Ausbildung der scharfen Einlaufhinterkante 134 mit
strömungsgünstigen Eckenrundungen 135. Zur axialen Mittelebene hin sind die Einlaufhinterkante 134 und die korrespondierende Zungenhinterkante 136 aus
fertigungstechnischen Gründen V-förmig geprägt. Fig. 47 bis 49 zeigen eine Abwandlung des Einlaufes nach Fig. 46, die nach Fig. 47 im wesentlichen
darin besteht daß die Aussparung 137 an den Seiten nach stromaufwärts verlaufende schmale Einschnitte 138 aufweist, die etwa strömungsparalle! zur
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örtlichen Einlaufströmung ausgebildet sind. Durch diese Einschnitte 138 wird
die Zunge vorteilhaft in Strömungsrichtung verlängert, so daß sie sanft und einfach in das Wirbelgehäuse hinein gekrümmt werden kann. Diese vorteilhafte
Zungenkrümmung veranschaulicht Fig. 48 mit der Skelettliniendarstellung des
Einlaufes. An den Einschnitten 138 entstehen durch das Herunterbiegen der
Zunge offene keilförmige Spalte 139. Diese Spalte 139 werden hier aus
Gründen der Fertigungsvereinfachung offen belassen. Fig. 48 zeigt, daß die offenen Spalte 139 aufgrund ihrer strömungsparallelen Ausrichtung
vorteilhaft verlustarm ausgerichtet sind: Die mit einem weißen Strömungspfeil dargestellte Innenströmung 140 im Wirbelraum und die mit
schwarzen Strömungspfeilen dargestellte benachbarte Außenströmung 141 im Einlaufbett 142 verlaufen in ihrer Kontaktumgebung vorteilhaft weitgehend
parallel ausgerichtet zueinander, so daß zwischen ihnen eine freie Strömungsgrenze besteht mit weitgehend gleichen Strömungsgeschwindigkeiten
beidseits der Grenze. Diese nach Fig. 48 perspektivisch dargestellten vorteilhaften Strömungsverhältnisse veranschaulicht Fig. 49 in
Radialschnittdarstellung. Hier ist insbesondere die vorteilhafte Wirkung der Hinterschneidung der Zunge auf die Ausbildungung einer stoßfreien Anströmung
der scharfen Einlaufhinterkante 134 stromlinienmäßig veranschaulicht.
Die Fign. 50 bis 53 zeigen weitere fertigungstechnische Abwandlungen des
eingezogenen sichelförmigen Einlaufes nach Fig. 46 bis 49. Der abgewandelte Einlauf nach Fig. 50 unterscheidet sich von dem Ausgangseinlauf nach Fig.
im wesentlichen durch eine zweifache Krümmung der Zunge 143. Dies veranschaulichen die Skelettliniendarstellungen in beiden Bildern. Die
zweifache Zungenkrümmung wirkt sich vorteilhaft auf die Ausbildung einer weitgehend konstanten Spaltweitenverteilung 144 bis weit in die axial
seitlichen Eckenzonen des Einlaufbettes 145 hinein aus. Weiterhin wird die
Ausbildung einer konstanten Spaltweitenverteilung vorteilhaft unterstützt durch die Hinterschneidung 146 der Zungenhinterkante 147 gegenüber der
Einlaufhinterkante 148. Fig. 51 zeigt die einfache Ausbildung der Einiaufsichel in abgewickelter Darstellung, begrenzt durch die
Zungenhinterkante 147 und die Einlaufhinterkante 148. In Fig. 52 ist die
vorteilhafte Integration des eingezogenen sichelförmigen Einlaufes in die gesamte Wirbelkammer dargestellt. Die Wirbelkammer 149 ist nach außen
ausschließlich kreiszylindrisch begrenzt, weil der Einlauf eingezogen ist.
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Dadurch läßt sich die Wirbelkammer insbesondere bei Multiwirbelkammersystemen mit Vielfachanordnungen von baugleichen
Serienwirbelkammern vorteilhaft einfach in Lochwänden arretieren. Eine
Abwandlung des Einlaufes nach Fig. 50 zeigt Fig. 53: Hier ist in axialer Einlaufmitte des Eintrittsspaltes eine Spaitstütze 150 angeordnet, die
vorteilhaft der genauen Spaltweiteneinstellung dient. Es können auch mehrere Spaltstützen im Eintrittsspalt angeordnet werden.
In den Fign. 53a bis 55 sind weitere ergänzende fertigungstechnische
Abwandlungen des eingezogenen sichelförmigen Einlaufes nach Fig. 46 bis dargestellt. Nach der abgewickelten Darstellung in Fig. 53a bestehen die
besonderen fertigungstechnischen Merkmale dieses Sicheleinlaufes in zwei stromaufwärts von der Zungenhinterkante 151 ausgehenden symmetrisch
angeordneten schmalen Einschnitten 152, die aus Gründen minimaler Strömungsverluste vorteilhaft etwa parallel zur örtlichen wandnahen Strömung
im Einlaufbett angeordnet werden und gerade oder gekrümmt eingeschnitten sein können. Die Einschnitte 152 beginnen an Punkten 153, die um eine
gewisse Distanz in axialer Richtung nach innen zur Wirbeikammermittelebene
hin versetzt sind gegenüber den äußeren Begrenzungspunkten 154 der
abgewickelten Einlaufsichel 155. Die Richtungsorientierung der Einschnitte 152 erfoigt vorteilhaft so, daß sich die symmetrische Anordnung
der Einschnitte 152 in Strömungsrichtung aufspreizt, um den strömungsgünstigen Auffächerungseffekt bereits im Einlaufbett 156
einzuleiten. Die Einschnitte 152 enden in zwei vorderen Begrenzungspunkten 157, deren Verbindungslinie die Einlaufvorderkante
darstellt, von der aus die Zunge mit vorteilhafter einfacher Krümmung in das Wirbelgehäuse hineingebogen wird, um den eingezogenen Einlauf mit dem
Einlaufbett 156 zu bilden. Die perspektivische Darstellung hierzu veranschaulicht Fig. 54 mit zusätzlicher Skelettliniendarstellung. Die
Verbindungslinien der vorderen Begrenzungspunkte 157 mit den äußeren Begrenzungspunkten 154 bilden die seitlichen Begrenzungungen 159 des
Einlaufbettes 156, die gerade oder gekrümmt sein können. Von diesen seitlichen Begrenzungen 159 aus werden die gekrümmten Seitenwände 160 in das
Einlaufbett 156 hineingebogen. Dabei entstehen nach Fig. 55 schmale Spalte 161, die vorteilhaft in Richtung der örtlichen Außen-und
Innenströmungen am Einlauf ausgerichtet sind, so daß an den freien
Strömungsgrenzen an den Spalten 161 nur minimale Strömungsverluste entstehen.
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Die Fign. 56 bis 68 zeigen weitere ergänzende fertigungstechnische
Abwandlungen des eingezogenen sichelförmigen Einlaufes nach Fig. 46 bis In Fig. 56 ist ein eingezogener sichelförmiger Einlauf mit sich in
Strömungsrichtung aufspreizendem keilförmigen Einlaufbett 162 dargestellt, dessen Seitenwände 163 vorteilhaft aus leicht 2-fach gekrümmten
Kegelmantelteilflächen gebildet sind. Dje Bodenfläche 164 ist ebenfalls als 2-fach gekrümmte Kegelmantelteilfläche ausgebildet. Fig. 57 veranschaulicht
diese einfache Einlaufbettkonstruktion im Axialschnitt mit abwechselden umgekehrten Kreisbögen als Querschnittkontur, und Fig. 58 zeigt die
Einfachheit des Einlaufes in radialer Ansicht. In Fig. 59 ist eine
abgewickelte Darstellung des Einlaufes in einer Vorfertigungsstufe gezeigt mit weggelassener Bodenfläche 164, um die vorteilhaft einfache
Herstellbarkeit zu veranschaulichen. Die seitlichen Begrenzungen 165 des keilförmigen Einiaufbettes 162 können in der Abwicklung gerade oder gekrümmt
ausgebildet werden. Die Einlaufhinterkannte 166 ist wiederum vorteilhaft
hinterschnitten ausgebildet.
Die Fign. 60 bis 62 zeigen eine weitere vereinfachende Abwandlung des
Einlaufes nach Fig. 56 bis 59, bei dem das Einlaufbett nach Fig. 61 mit einer im Axialschnitt geraden Bodenfläche 167 ausgestaltet ist. In der
realen perspektivischen Darstellung nach Fig. 60 ist die Bodenfläche vorteilhaft einfach gekrümmt, wie dies auch Fig. 62 in radialer Ansicht
veranschaulicht. Diese Einlaufe nach Fig. 56 und 60 ermöglichen wiederum das
bereits beschriebene vorteilhafte verlustarme Überströmen der keilförmig angeordneten seitlichen Begrenzungen 165. Ebenso wird durch die keilförmige
Ausbildung des Einlaufbettes 162 eine strömungsgünstige Vorauffächerung der Einlaufströmung erzielt.
Die Fign. 63 bis 65 zeigen eine weitere vereinfachende Abwandlung des
Einlaufes nach Fig. 56 bis 59. Das besondere fertigungstechnische Merkmal besteht nach der abgewickelten Darstellung in Fig. 63 aus einem in der
axialen Wirbelkarnmermitteiebene angeordneten schmalen geraden Einschnitt 168, durch den zwei axialsymmetrische und keilförmig verlaufende
seitliche Begrenzungen 169 des Einlaufbettes erzeugt werden, die in der Abwicklung gerade oder gekrümmt verlaufen, um ein vorteilhaftes verlustarmes
Überströmen zu ermöglichen. Zwischen dem Einschnitt 168 und den
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Begrenzungen 169 liegen zwei Zungenhälften 170, deren Zungenhinterkanten
gerade in Richtung der Manteliinien des hier kreiszylindrisch gewählten
Wirbelgehäuses verlaufen. Die beiden geraden Zungenhinterkanten 171 können aber auch V-förmig symmetrisch angeordnet sein im Sinne einer Verstärkung
des Hinterschneidungseffektes zur axialen Wärbelkammermittelebene hin.
Weiterhin können die Zungenhinterkanten symmetrisch gekrümmt ausgebildet werden, um die Einlaufströmung der sich im Wirbelgehäuse fortsetzenden
Auffächerung auf einfachste Weise durch Hinterschneiden günstig anzupassen. Die Zungenhälften 170 werden in das Wirbelgehäuse so hineingebogen, daß an
den seitlichen Einlaufbegrenzungen 169 sanft gekrümmte Strömungsübergänge beginnen. Weiter zur axialen Wirbelkammermitte hin werden die
Zungenhälften 170 vorteilhaft einfach eben belassen, wie dies Fig. 64 in
perspektivischer Darstellung und Fig. 65 im Axialschnitt veranschaulichen: Durch das Hineänbiegen der Zungenhälften 170 in das Wirbelgehäuse entsteht
zwischen den Zungenhälften ein keilförmiger Spalt 172, der bei der Einlaufvariante nach Fig. 63 bis 65 aus Einfachheitsgründen offen belassen
wird, da die hierdurch verursachten Strömungsverluste gering sind. Der Spalt 172 kann aber auch durch einen Blechkeil verschlossen werden.
In Fig. 66 ist eine weitere Einlaufvariante dargestellt, bei der der
keilförmige Spalt 172 nach Fig. 64 durch eine einfach gefaltete Blechstütze 173 verdeckt wird, die gleichzeitig die hinterschnittene
Einlaufhinterkante 174 berührt und so vorteilhaft der Eintrittsquerschnitteinstellung dient. Fig. 68 zeigt einen Axialschnitt mit
dem durch die Blechstütze 173 abgestützten Eintrittsquerschnitt. Fig. 67 zeigt eine perspektivische Einzeldarstellung der einfachen Blechstütze 173.
In den Fign. 69 bis 78 wird eine besondere Gruppe eingezogener
aerodynamischer Einlaufe mit keilförmigen Einlaufbetten beschrieben, bei
denen an den seitlichen Begrenzungen des Einlaufbettes ein symmetrisches Paar gegenläufig rotierender Stufenwirbel erzeugt wird, die die
Einlaufströmung in mehrfacher Hinsicht günstig beeinflussen. Durch diese vorteilhafte Einlaufströmungsbeeinflussung durch Stufenwirbei wird einmal
eine über den Eintrittsquerschnitt weitgehend konstante flächenhafte Eintrittsgeschwindigkeitsverteilung erzielt. Diese füliige
Geschwindigkeitsverteilung begünstigt den Hauptwirbelantrieb im
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Wirbelgehäuse und führt zu großen Volumenstromdurchsätzen durch eingezogene
Einlaufe relativ !deiner Baugröße. Zürn anderen fördert die
Einlaufströmungsbeinflussung durch Stufenwirbel die angestrebte günstige Vorauffächerung der Strömung im Einlaufbett und die anschließende axiale
Auffächerung der Einlaufströmung im Wirbelgehäuse für den günstigen sekundärströmungsintegrierten Hauptwirbelantrieb. Die Stufenwirbel sind im
Einlaufbett so gelagert, daß die stromaufwärts vor dem Einlaufbett ankommende Strömung die Stufenwirbel oben (radial nach außen von der
Wirbelkammerachse gesehen) peripher tangiert und durch die Stufenwirbe! umgelenkt und dabei in das Einlaufbett hineingeführt wird. Dabei wird ein
Teilvolumenstrom der Einlaufströmung von den Stufenwirbeln an deren Unterseite gezogen (radial nach innen von der Wirbelkammerachse gesehen) und
wegen der dort axialsymmetrisch zu den beiden Wirbelkammerböden hin gerichteten Stufenwirbelströmung in der angestrebten günstigen Weise
aufgefächert. Die Teilströmung zwischen den beiden Stufenwirbeln im Einlaufbett spürt von den fest gelagerten Stufenwirbeln her stabile sich
keilförmig in Strömungsrichtung aufweitende freie Strömungsgrenzen und wird dadurch ebenfalls günstig und verlustarm aufgefächert.
In den Fign. 69 bis 71 ist ein neuartiger eingezogener Stufenwirbeleinlauf
einfachster Bauart mit rechteckigen Querschnittsprofilen dargestellt. Fig. 69 zeigt die perspektivische Gesamtdarstellung des eingezogenen
Stufenwirbeleinlaufes mit den symmetrischen Stufenwirbeln und der durch diese beeinflußten Einlaufströmung. Bei den Stufenwirbeleinläufen findet
nach Fig. 70 immer ein vorteilhaftes wirbelbeeinflußtes Überströmen der stufenartig ausgebildeten seitlichen Einlaufbegrenzungen 175 statt. Die
wandnahe Einlaufströmung 176 wird durch den unmittelbar hinter der Stufe liegenden Stufenwirbe! 177 strömungsgünstig an der Stufe hinunter und in das
Einlaufbett hineingeführt. Fig. 71 zeigt das Einiaufbett 178 in separater
Darstellung. Die seitlichen Einlaufbegrenzungen 175 sind hier als sich in Hauptströmungsrichtung keilförmig erweiternde Wände mit einfacher S-förmiger
Krümmung ausgebildet.
Die Fign. 72 bis 74 zeigen Abwandlungen der Stufenausbildung für den
eingezogenen Stufenwirbeleinlauf nach Fig. 69 bis 71. In Fig. 72 ist die
einfache rechtwinklige Stufe 179 durch eine tangential zur oberen Stufenwand
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verlaufende Abströmplatte 180 mit angeschärfter Abströmkante 181 ergänzt.
Hierdurch wird der Stufenwirbel örtlich besser stabilisiert. Das Anschärfen dient der vorteilhaften Vermeidung von Abströmkantenturbulenz. Jede in die
Wirbelkammer eingeleitete Turbulenz würde sich trennleistungsmindernd auswirken. In Fig. 73 ist der nach Fig. 72 eckige Raum unterhalb der
Abströmkante 181 durch ein halbkreisförmiges Stufenwirbelbett 182 ersetzt. Hierdurch werden Eckenströmungsverluste der Stufenwirbelführung vermieden,
bei denen wiederum auch Turbulenz generiert würde. Fig. 74 zeigt schließlich die Ergänzung des Stufenwirbelbettes 182 durch eine strömungsgünstig
geformte Anströmnase 183 mit einer Anströmkante 184, die gerundet bis scharf
ausgebildet werden kann. Die Anströmnase wird vorteilhaft so profiliert, daß sie einmal das teilkreisförmige Stufenwirbelbett 182 erweitert und zum
anderen die durch den Stufenwirbel umgelenkte Einlaufströmung mit sanfter Eckenausrundung 185 in Richtung parallel zur Bodenfläche 186 umlenkt.
Fig. 74 stellt daher die verlustärmste Gestaltung einer Stufenwirbelführung dar.
Während die eingezogenen Stufenwirbeleinläufe mit ihren Varianten nach
Fig. 69 bis 74 sämtlich rechteckige bis rechteckähnliche Hauptströmungsquerschnitte mit einfach gekrümmten Bodenflächen
verwenden, die sich im Axialschnitt als Gerade darstellen, zeigt Fig. 75 ergänzend eine Einlaufvariante zu Fig. 74, deren Bodenfläche 187 im
Axialschnitt radial nach innen zur Wirbelkammerachse hin ausgebaucht ist, so daß diese Bodenfläche 187 insgesamt zweifach gekrümmt ist. Ausgebauchte
Bodenflächen führen zu vorteilhaft größeren Einlaufströmungsquerschnitten
mit dickeren Eintrittsstrahlen.
Die Fign. 76 bis 78 zeigen einen eingezogenen Stufenwirbeleinlauf mit
einfachen rechteckigen Strömungsquerschnitten, bei denen die beiden zur Wirbelkammerachse gerichteten Ecken strömungsgünstig kreisförmig ausgerundet
sind. Weiterhin ist der Einlauf vorteilhaft mit hinterschnittener Einlaufbetthinterkante und ebenfalls hinterschnittener Einlaufhinterkante
ausgestaltet sowie mit flügelartigen Abströmplatten, deren Abströmkanten nur nach einer Seite und in Hauptströmungsrichtung zunehmend stärker gekrümmt
sind. Ebenso erweitert sich das Einlaufbett in Hauptströmungsrichtung keilförmig mit insbesondere progressiv zunehmenden Wandkrümmungen der
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axialen Seitenbegrenzungen des Einlaufbettes. Somit wird insgesamt ein
fertigunstechnisch einfacher kleinvolumiger Einlauf hoher aerodynamischer
Güte erzielt. Fig. 76 zeigt den eingezogenen keilförmig gekrümmten Stufenwirbeleinlauf in perspektivischer Gesamtansicht. Die
Einlaufhinterkante 188 ist vorteilhaft sichelförmig nach hinten stromabwärts
hinterschnitten und geht mit gerundeten seitlichen Begrenzungen 189 über in die in Hauptströmungsrichtung progressiv zunehmend gekrümmten
Abströmkanten 190 an den flügelartigen Abströmplatten 191. Die Einlaufbetthinterkante 192 ist sichelförmig nach vorn stromaufwärts
hinterschnitten. Dadurch wird die Wandfläche des Einlaufbettes vorteilhaft auf ein Minimum verkleinert, so daß ihre günstigen Führungseigenschaften für
die Einlaufströmung gerade noch erhalten bleiben. Fig. 77 zeigt eine perspektivische skeiettmäßige Darstellung des eingezogenen
Stufenwirbeleinlaufes mit dem symmetrischen Stufenwirbeipaar 194, durch dessen Strömungsbeeinflussende Unterstützung die Einlaufströmung 195 in der
beschriebenen Weise vorteilhaft in das Einlaufbett 193 eingeleitet und so aufgefächert wird, daß sich die Einlaufströmung an den Randzonen der
natürlichen Sekundärströmung 196 im Wirbelgehäuse günstig anpaßt. Diese strömungsgünstige Einiaufintegration in das Wirbelgehäuse wird zusätzlich
durch die nach radial innen gerundeten beiden Ecken 197 der rechteckigen Einlaufströmungsquerschnitte 198 unterstützt. Fig. 78 zeigt diesen
eingezogenen Stufenwirbeleinlauf in radialer Ansicht. Es ist dargestellt, wie der Stufenwirbeieinlauf durch vorteilhaft großes Einsaugvermögen große
Einlaufvolumenströme bei relativ kleiner Baugröße bewältigt.
Nachfolgend wird eine Gruppe neuartiger peripher um das Wirbelgehäuse
umlaufender aerodynamischer Einlaufe beschrieben, durch die die Wirbelströmung vorteilhaft gleichmäßig über den gesamten Wirbelgehäuseumfang
axialsymmetrisch mittig bis außermittig mit günstiger integraler Sekundärströmungsanpassung angetrieben wird. Diese Art des kontinuierlich
umlaufenden Wirbelantriebs wirkt sich vorteilhaft auf die Rotationssymmetrie
der angetriebenen Wirbeltrennströmung und deren Trennleistung aus.
In den Fign. 79 bis 84 ist ein neuartiger umlaufender aerodynamischer
Einlauf einfachster Bauart mit Varianten dargestellt. Fig. 79 zeigt den Einlauf in axialer und Fig. 80 in radialer Darstellung. Danach besteht der
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Einlauf aus einem umlaufenden Spiralgehäuse 199 mit Strömungseintritt 200.
Das Spiralgehäuse weist rechteckige Strömungsquerschnitte auf, deren Ecken auch vorteilhaft gerundet sein können. Die rechteckigen
Strömungsquerschnitte 201 sind nach radial innen zum Wirbel im Wirbelgehäuse 202 offen mit freier Strömungsgrenze. Radial zwischen dem
umlaufenden Spiralgehäuse 199 und dem Wirbelgehäuse 202 ist eine rotationssymmetrische Verteüungskammer 203 angeordnet, die günstig
profilierte gekrümmte Seitenwandbegrenzungen 204 aufweist, über die die Einlaufströmung rotations- und axialsymmetrisch etwa deckungsgleich mit der
örtlichen natürlichen Sekundärströmung vorteilhaft integral in diese übergeht. Die freie Strömungsgrenze zwischen Spiralgehäuse 199 mit
Verteüungskammer 203 und Wirbelgehäuse 202 bildet zusätzlich eine vorteilhaft große Antriebsfläche für den Wirbel mit Übertragung von
Drehimpuls. Das umlaufende Spiralgehäuse kann auch umfangsmäßig in vorteilhaft gleiche Teilspiralgehäuse mit jeweils zugehörigen eigenen
Strömungseintritten unterteilt sein. Fig. 81 zeigt eine rotationssymmetrische Verteilungskkammer 203 mit einer Zweifachanordnung
gleicher Teilspiralgehäuse 204 und Fig. 82 eine entsprechende Vierfachanordnung. Fig. 83 zeigt, daß um diese Teilspiralgehäuseanordnungen
zusätzlich ein Außenspiralgehäuse 205 gelegt werden kann, wenn beispielsweise ein einziger äußerer Strömungseintritt gefordert wird. In
Fig. 84 ist dieses Außenspiralgehäuse 205 nach Fig. 83 vorteilhaft durch ein
fertigungstechnisch einfacheres weitgehend rotationssymmetrisches Ringgehäuse 206 mit einem tangentialen Strömungseintritt 207 ersetzt, das
durch seine vorteilhafte Funktion als Beruhigungskammer mit Umlaufströmung die gleichmäßige Einlaufvolumenstromaufteilung auf die Teilspiralgehäuse 204
unterstützt.
Die rotationssymmetrische ringförmige Beruhigungskammer mit einfachem
tangentialen Strömungseintritt kann nach der Radialdarstellung in Fig. 85 auch als Volumenstromaufteilungskammer für rotationssymmetrische
Vielfachanordnungen beliebiger weiter vorn beschriebener Einlaufe vorteilhaft gleicher Bauart benutzt werden. Fig. 86 zeigt eine solche
rotationssymmetrische Vielfachanordnung gleicher Einlaufe in Axialschnittdarstellung. Durch die vielfache Teüvolumenstromauffächerung im
Wirbelgehäuse wird eine vorteilhafte Wirbelantriebswirkung erzielt.
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Die Fign. 87 bis 94 zeigen Abwandlungen von Wirbelkammern mit neuartigen
Einlaufen aus umlaufenden Spiralgehäusen nach Fig. 79 und 80 oder rotationssymmetrischen Ringgehäusen nach Fig. 84 bis 86.
Fig. 87 zeigt einen neuartigen Einlauf mit rotationssymmetrischem Ringgehäuse 208 in Axialschnittdarstellung und Fig. 88 den entsprechenden
Radialschnitt dazu mit dem einfachen tangentialen Strömungseintritt 209 zum Ringgehäuse. Das Ringgehäuse 208 weist strömungsgünstige Eckenausrundungen
auf und ist nach radial innen durch einen axial breiteren Zylindermantel 210 kleineren Durchmessers als beim Wirbelgehäusezylindermante! so abgedeckt,
daß dadurch paarige symmetrische ringförmige Düsen 211 erzeugt werden mit ringförmigen Austrittspalten 212 für axialsymmetrischen Strömungsaustritt in
die Wandschichtströmung der natürlichen Sekundärströmung im Wirbelgehäuse. Der tangentiale Strömungseintritt 209 nach Fig. 88 besorgt die erforderliche
Dralleinleitung in das Ringgehäuse 208, aus dessen beiden symmetrischen ringförmigen Austrittsspalten die Einlaufströmung dann mit
axialsymmetrischen und Umfangsgeschwindigkeitskomponenten, austritt, deckungsgleich günstig angepaßt an die natürliche Sekundärströmung und diese
antreibend. Fig. 89 zeigt ergänzend zu Fig. 87 und 88 die Anordnung einer ringförmigen Stützplatte 213 in der axialen Mittelebene der Wirbelkammer,
durch die der Zylindermantel 210 abgestützt und die Einlaufströmung in zwei symmetrische Hälften aufgeteilt wird. Die dadurch entstehenden
zusammenhängenden symmetrischen Teilgehäuse 214 können ergänzend nach Fig. 90 auch als zwei symmetrische Einzelgehäuse 215 ausgebildet werden, die
axial weiter auseinander liegen. Dadurch werden zwei Antriebsteilen für den Trennwirbel geschaffen, die vorteilhaft an dafür strömungstechnisch
relevanten Orten angeordnet werden können.
In Fig. 91 und 92 ist im Axial- und Radialschnitt ein neuartiger Einlauf mit
umlaufendem Spiralgehäuse 216 mit Kreisquerschnitten 217 dargestellt. Das
Spiralgehäuse 216 ist an seiner radialen Innenseite kreisförmig begrenzt und
geht dort über den gesamten Kreisumfang in.ein axial schmaleres rotationssymmetrisches Ringgehäuse über, das vorteilhaft als
Strömungsausgleichgehäuse 218 wirkt und in das die Einlaufströmung aus dem
Spiralgehäuse 216 rotationssymmetrisch über den gesamten Umfang mit gleichen
radialen und Umfangsgeschwindigkeitskomponenten eintritt. Die Übergänge
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zwischen Spiralgehäuse 216 und Strömungsausgleichgehäuse 218 sind
strömungsgünstig gerundet, ebenso die rotationsymmetrischen Übergänge zwischen Strömungsausgleichgehäuse 218 und dem hier kreiszyiindrischen
Wirbelgehäuse 219. Der tangentiale Strömungseintritt 220 leitet den erforderlichen Drall ein und erzeugt so die
Umfangsgeschwindigkeitskomponenten in der Einlaufströmung im Spiralgehäuse 216, während die spiraligen Wandbegrenzungen des
Spiralgehäuses 216 die Radialgeschwindigkeitskomponenten erzeugen. Diese
Radialgeschwindigkeitskomponenten setzen sich im
Strömungsausgleichgehäuse 218 fort bis in dessen Übergangsbereich in das
Wirbelgehäuse, denn bis dort erstreckt sich die Führungswirkung des Strömungsausgleichgehäuses 218 mit ihrem Kontinuitätseinfiuß auf die
Radialgeschwindigkeitskomponenten. Dieser radiale Kontinuitätseinfluß nimmt bis zum Ende des gerundet profilierten Übergangsbereiches zwischen
Strömungsausgleich- und Wirbelgehäuse bis auf Null (0) ab. Auf diesem Weg wandelt sich die radial orientierte Meridianströmung aus dem
Strömungsausgleichgehäuse 218 immer mehr in eine axial orientierte Meridianströmung um, wobei sich die Umfangsgeschwindigkeitskomponenten wegen
der abnehmenden Radien bis dahin noch vorteilhaft steigern. Da sich das Wirbelgehäuse nach zwei Seiten axialsymmetrisch vom mittigen
Strömungsausgleichgehäuse aus erstreckt, erfolgt die radial-axiale Umwandlung mit Strömungsteilung der Meridianströmung in zwei
axialsymmetrisch gleiche Teilvolumenströme. So erfolgt die vorteilhafte rotations- und axialsymmetrische Strömungsanpassung der Einlaufströmung
deckungsgleich zur örtlichen natürlichen Sekundärströmung und mit vorteilhaft integraler Antriebswirkung auf den Trennwirbel.
Die Fign. 93 und 94 zeigen fertigungstechnisch einfachere Abwandlungen zum
Einlauf nach Fig. 91 und 92, bei denen das umlaufende Spiralgehäuse durch umlaufende rotationssymmetrische Ringgehäuse mit hier nicht dargestellten
einfachen tangentialen Strömungseintritten ersetzt ist. Fig. 93 zeigt ein
U-förmig ausgebildetes Ringgehäuse 221 mit gerundeten radial äußeren Ecken, das mit zwei gleich ausgebildeten hier kreiszylindräschen
Wirbelgehäusehalbteilen 222 so verbunden wird, daß zwischen den Wirbelgehäusehalbteilen für die Einlaufströmung ein rotationssymmetrischer
Eintrittsspalt zum Wirbelgehäuse erzeugt wird. Die erforderlichen
• ·
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strömungstechnisch günstigen Ausrundungen am Eintrittsspalt sind durch
einfache einseitige Blechumformung an den Wirbelgehäusehalbteilen 222 erzeugt. Dadurch wirkt der zweiseitig etwa kreisförmig gerundete
Eintrittspaltbereich zusätzlich vorteilhaft als Strömungsausgleichkammer. Bei einer weiteren Fertigungsvariante nach Fig. 94 sind die beiden
Wirbelgehäusehalbteile 223 einseitig durch Blechumformung so verformt, daß
im Axialschnitt U-förmige Enden mit gerundeten U-Böden an den Enden der
Wirbelgehäusehalbteile entstehen. Auf die kurzen U-Schenkel ist dann das
U-förmig ausgebildete Ringgehäuse aufgesetzt. So entsteht ein vorteilhaftes fertigungstechnisch einfaches Ringgehäuse mit Strömungsausgleichkammer.
Die im vorangehenden beschriebenen Wirbelkammern mit neuartigen Einlaufen
sind sämtlich mit zwei rotations- und axialsymmetrischen axialen Austragsspalten zum Austragen des abgeschiedenen Staubes zwischen dem bisher
kreiszyündrisch gewählten Wirbelkammermantel und den beiden Wirbelkammerböden als axiale Begrenzungswände des Wirbelgehäuses
ausgestaltet. Durch die beiden Austragsspalte wird eine Wirbelkammer in drei Bauteilgruppen unterteilt. Nachfolgend werden in den Fig. 95 bis 101
Wirbelkammern mit neuartigen Austragsspaiten in Form von Schälschlitzen im Wirbelgehäusemantel dargestellt. Diese Anordnungen von Schälschlitzen im
Wirbelgehäusemantel bieten vorteilhafte fertigungstechnische Vereinfachungen bei der Herstellung von Wirbelkammeranlagen. Wirbelkammern mit axialen
Austragsspalten bestehen aus drei Fertigungseinheiten: Das sind der Wirbelgehäusemantel mit dem daran angeordneten Einlauf sowie die beiden
fertigungsgleichen kreisförmigen Wirbelkammerböden mit den darin konzentrisch angeordneten gleichen Tauchrohren. Diese drei
Fertigungseinheiten müssen bei Wirbelkammeranlagen bisher in jeweils separaten Halterungen konzentrisch zueinander gehaltert werden. Demgegenüber
wird die Wirbelkammer mit Schälschlitzen im Wirbelgehäusemantel insgesamt einfach als eine Fertigungseinheit gehaltert. Das bedeutet erhebliche
Vorteile in der Vereinfachung des Wirbelkammeranlagenaufbaues insbesondere bei Multiwirbelkammersystemen sowie Vorteile bei der Anlagenmontage und der
Wartung durch einfache Austauschbarkeit von baugleichen Serienwirbelkammem. Grundsätzlich können alle Wirbelkammern mit Schälschlitzen im
Wirbelgehäusemantel vorteilhaft mit sämtlichen weiter vorn beschriebenen neuartigen Einlaufen ausgestaltet werden. Für die nachfolgend beschriebenen
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Wirbelkammern mit neuartigen Schälschiitzen wird aus Einfachheitsgründen
eine vereinheitlichte Darstellung mit neuartigen einfachen gekrümmten Rohreinläufen mit Aufsatzdüsen für freies gleichverteiltes beschleunigtes
Ansaugen aus Beruhigungskammern in Multiwirbelkammeranlagen gewählt.
Fig. 95 zeigt eine solche Wirbejkammer mit neuartigem geraden
Schälschlitz 224 parallel zur Wirbelkammerachse in axialer aufgebrochener Geamtdarstellung. Mit dem hier kreiszylindrisch gewählten
Wirbelgehäusemantei 225 sind die beiden Wirbelkammerböden 226 und mit
letzteren die Tauchrohre 227 in vorteilhaft integraler Bauweise durch strömungsgünstige Ausrundungen 228 an sämtlichen Strömungsecken für die
Sekundärströmung verbunden. Fig. 96 zeigt diese Wirbelkammer mit geradem Schälschiitz in axialer Rückansicht von außen und Fig. 97 in radialer
Ansicht. Der Schälschlitz 224 ist vorteilhaft einfach nur im zylindrischen Bereich des Wirbelgehäusemantels zwischen den Bodeneckenausrundungen als mit
dem Kreiszylindermantel integriertes Bauteil tangential zum Zylinderumfangskreis nach außen herausgebogen. Dabei entstehen zwei axial
seitliche Schlitze, die hier durch keilförmige Schälschlitzseitenwände 229 abgedeckt sind.
In Fig. 98 ist eine Abwandlung dieser Wirbeikammer mit neuartigem V-förmigen
Schälschlitz 230 in perspektivischer Gesamtdarstellung und in Fig. 99 in
rückseitiger Axialansicht dargestellt. Der V-förmige Schälschlitz kann auch als Kurve ausgebildet werden und bietet neben fertigungstechnischen
Vorteilen eine vorteilhafte trennströmungsgünstige Anpassungsmöglichkeit an
die axialsymmetrische Sekundärströmung am Zylindermantel des Wirbelgehäuses. Nach der Radialansicht in Fig. 100 ist der V-förmige Schälschlitz 230
vorteilhaft einfach ohne axiale Schälschlitzseitenwände dargestellt. Durch die keilförmigen offenen seitlichen Schlitze wird die Schälschlitzlänge
seitlich vorteilhaft vergrößert und dadurch der Staubaustrag verbessert. Die Wirbelkammer kann aber auch mit Schälschlitzseitenwänden ausgestaltet
werden. Bei vorteilhaften Multiwirbelkammeranordnungen in Lochplatten werden
die seitlichen Schlitze vorteilhaft einfach durch die Lochplatten abgedeckt, wobei die seitlichen Schenkel 231 nach Fig. 99 und 100 vorteilhaft einfach
für die axiale und radiale Arretierung der Wirbelkammer in den hier nicht dargestellten Lochplatten genutzt werden. Nach Fig. 100 wird der
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Schälschiitz im stromaufwärtigen Bereich vorteilhaft als mit dem
zylindrischen Wirbeigehäusemante! integral zusammenhängendes Bauteil
tangential aus dem Wirbelgehäusemantel herausgebogen, und zwar so weit, bis die erforderliche Schälschlitzbreite erreicht wird, wie es der Verlauf der
seitlichen Schenkel 231 anzeigt. Ab dieser Stelle wird der V-förmige Bereich 232 des Schälschlitzbleches konzentrisch zur Wirbelkammerachse
gekrümmt, so daß im V-förmigen Bereich ein vorteilhafter Schälschlitz konstanter Schälschlitzbreite entsteht. Fig. 101 zeigt eine vergrößerte
Detaüdarstellung dieser vorteilhaften einfachen Schälschützausbildung nach
Fig. 98 an einem der beiden axialsymmetrischen seitlichen Schälschlitzbereiche. Diese Konstruktion läßt sich wiederum als einfache
axiale und radiale Arretierungshiife bei der Wirbelkammermontage von
Multiwirbelkammeranordnungen in Lochplatten benutzen.
Für die bis hier insgesamt dargestellten Wirbeikammern wurden ausschließlich
kreiszylindrische Wirbelgehäusemäntel gewählt. Sämtliche Wirbelkammern mit unterschiedlichen neuartigen Einlaufen sowie axialen zweiseitigen
Austragsspaiten oder einfachen Schälschlitzen können auch mit strömungstechnisch vorteilhaften neuartigen tonnenförmigen bis
doppelkegeiförmigen Ausbildungen der Wirbelgehäusemäntel ausgestaltet
werden. Die tonnenförmig gekrümmte oder für vereinfachte Fertigung auch doppelkegelförmige Ausbildung des Wirbelgehäusemantels bietet besondere
strömungstechnische Vorteile für den Wirbelantrieb: Bei tonnenförmigen bis doppelkegelförmigen Wirbelgehäusemänteln erfolgt die tangentiale
Drehimpulseinleitung radial weiter außen. Dadurch werden bei gleichbleibender Tauchrohrgeometrie höhere Drehgeschwindigkeiten in der
Feinabtrennzone um die Tauchrohre und somit höhere Trennleistungen erzeugt. Das Wirbelgehäusevolumen bleibt bei tonnen- bis doppelkegelförmigen '
Gehäuseausbildungen vorteilhaft kleiner als bei kreiszylindrischer Wirbelgehäuseausbildung für gleichen Maximaldurchmesser in der Mittelebene.
Bei diesem Vergleich ist daher bei den tonnen- bis doppelkegelförmigen Wirbelgehäusen ein kleineres Wirbelvolumen anzutreiben. Das führt bei diesen
Wirbelkammern zu geringeren Verlusten durch innere Strömungsreibung und wegen der kleineren Gehäuseoberfläche auch zu geringerer Wandreibung, so daß
sich hieraus höhere m-Werte für die Drehgeschwindigkeitsverteilung vrot * rm
= konst ergeben und hierdurch wiederum höhere Trennleistungen. Außerdem
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bewirkt die tonnen- bis doppelkegelförmige Mantelausbüdung größere
Eintrittsstrahireichweiten in Umfangsrichtung und damit eine verbesserte
Tangentialimpulsumwandlung in Drehimpuls für den Wirbel, weil die Strahlauffächerung über einen größeren Umfangsbereich erfolgt. Hieraus
resultieren noch einmal höhere Trennleistungen.
Im Axialschnitt in Fig. 102 ist eine Wirbeikammer mit neuartigem
tonnenförmigen Wirbelgehäusemantel 233 dargestellt, der hier beispielsweise mit einem neuartigen Einlauf als einfacher Rohreinlauf ausgestaltet ist. Der
Rohreiniauf ist durch eine Aufsatzdüse für freies gleichverteiites beschleunigtes Ansaugen aus Beruhigungskammern in Multiwirbeikammeranlagen
ergänzt. Es können auch beliebige andere weiter vorn beschriebene neuartige Einlaufe zur Anwendung kommen. Die Wirbelkammer ist hier mit axialen
zweiseitigen Austragsspalten ausgestaltet. Sie kann aber auch mit Schälschlitzen im Wirbelgehäusemantel oder mit Kombinationen von
Schälschlitzen und axialen Austragsspalten ausgestaltet werden. Fig, 103 zeigt diese Wirbelkammer in radialer äußerer Gesamtansicht.
In Fig. 104 ist eine Abwandlung dieser neuartigen tonnenförmigen
Wirbelkammer mit einfachem Rohreinlauf in radialer Ansicht dargestellt, bei der der Rohreinlauf mit einem Flansch 234 ausgestaltet ist zum seitlichen
Anschluß der Wirbelkammer an einen Verteilungskanal für vielfache gleichartige Wirbelkammeranschlüsse. Der Flansch geht mit strömungsgünstigen
Eckenausrundungen 235 für verlustarme Strömungseinleitung in den Rohreinlauf über. Im Bereich der Anströmecken 236 geht der Flansch mit vorteilhaft
geringeren Ausrundungen in den Rohreinlauf über, weil dieser Bereich als verlustarmer Strömungsteilungsbereich auszubilden ist. Mit derart über den
inneren Flanschumfang variierenden strömungsgünstigen Eckenausrundungen wird eine vorteilhaft turbulenzarme Strömungsverteilung aus dem Verteilungskanal
sichergestellt und somit die Trennleistung der angeschlossenen Wirbelkammern nicht beeinträchtigt.
Für Multiwirbeikammeranlagen ist es aus Gründen rationeller Serienfertigung
und der Anlagenmontage in einfachem Anlagenaufbau vorteilhaft, gleichartige Wirbelkammern in Gruppen mit gleicher Wirbelkammeranzahl zu
gleichausgestalteten Modulen zusammenzufassen. Fig. 105 zeigt in Draufsicht
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ein neuartiges Wirbelkammermodul mit tonnenförmigen Wirbelkammern mit
axialen zweiseitigen Austragsspalten. An einen Verteilungskanal 237 für Rohgas sind zweiseitig symmetrisch strömungsmäßig parallel und statisch
tragend mehrere Wirbelkammern angeschlossen. Der Verteilungskanal 237 trägt die Wirbelgehäuse der Wirbelkammergruppe und ist hier mit rechteckigem
Strömungsquerschnitt vorteilhaft so. ausgebildet, daß er als statische Hauptstütze des Wirbelkammermoduls dient. Daher erstreckt sich der
Verteiiungskanal in Axialrichtung der Wirbelkammern soweit, daß die beiden
gleichen rechteckigen Reingassammelkanäle 238 des Moduls vorteilhaft statisch mit dem tragenden Verteilungskanal verbunden werden können und zwar
so, daß zwischen den beiden Wirbeikammerböden und den Grundplatten 239 der Reingassammelkanäle 238 zwei axialsymmetrische Staubtransporträume
freigelassen werden. Die beiden Grundplatten 239 tragen jeweils alle Tauchrohre mit den damit verbundenen Wirbelkammerböden einer axialen
Wirbelkammerseite. Die Grundplatten werden wiederum vorteilhaft als statische Tragelemente so ausgebildet und gegenüber den langen
Querschnittsseiten der Reingassammelkanäle verlängert, daß sie als flanschartige Verbindungselemente zwischen mehreren Wirbelkammermodulen
genutzt werden können. Die Wirbelkammerbaugruppen Wirbelgehäuse mit Einlauf und in zweifacher Ausführung Tauchrohr mit Wirbelkammerboden werden also
vorteilhaft kraftschlüssig über den statischen Weg Verteilungskanal-Reingassammelkanäle im Wirbelkammermodul verbunden.
Dadurch, daß diese statischen Verbindungselemente kastenförmig sind mit relativ größeren tragenden Querschnitten, wird eine hohe Modulsteifigkeit
erzielt mit vorteilhaft niedrigem Modulbaugewicht.
Fig. 106 zeigt die Seitenansicht eines Wirbelkammermoduls nach Fig. 105 in
Parallelschaltung von 2 Modulen in einer Wirbelkammeranlage. Ein Wirbelkammermodul besteht hier aus einer Gruppe von insgesamt 6
Wirbelkammern, die vorteilhaft raumsparend zweiseitig symmetrisch in 3 Etagen traubenartig an die senkrechten Verteilungskanäle 237 angeschlossen
sind. Die Verteilungskanäle 237 sind in strömungsmäßiger Parallelschaltung an den horizontalen Rohgashauptkanal 241 angeschlossen, der vorteilhaft
oberhalb der Wirbelkammermodule angeordnet ist, um unter diesen ausreichenden freien Raum für den Transport des aus den Wirbelkammern
abgeschiedenen Staubes in die Staubauffangtrichter 242 bereitzustellen. Zur
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Verringerung der Anlagenbauhöhe ist es vorteilhaft, mehrere Staubauffangtrichter 242 nebeneinander anzuordnen. In die Anlagendarstellung
wurden aus Einfachheitsgründen keine Staubsammelbehälter unter den Auffangtrichtem eingezeichnet. Fig. 107 zeigt die Frontansicht dieser
Wirbelkammeranlage mit den oben vorteilhaft platzsparend zweiseitig neben dem Rohgashauptkanal 241 angeordneten beiden Reingashauptkanälen 243, die
wiederum in horizontaler Anordnung die einzelnen senkrechten Reingassammelkanäle 238 jeweils von einer Wirbelkammermodulseite
strömungsmäßig parallel geschaltet miteinander verbinden. Weiterhin sind die beiden Staubtransporträume 240 seitlich der Wirbelkammern dargestellt, die
unten in die Staubauffangtrichter 242 münden.
In Fig. 108 ist eine neuartige tonnenförmige Wirbelkammer mit Schälschlitz
gezeigt, der sich in der seitlichen Projektion als Gerade darstellt, wie dies die Radialansicht nach Fig. 109 andeutet. Dies bringt
fertigungstechnische Vorteile. Die tonnenförmige Wirbelkammer ist hier mit einem Einlauf als einfachem geraden Rohreinlauf mit Aufsatzdüse für freies
gleichverteiltes beschleunigtes Ansaugen aus Beruhigungskammern in Multiwirbeikammeranlagen ausgestaltet. Die Ausgestaltung der Wirbelkammern
mit Schälschlitzen führt zu vorteihaft einfachem und raumsparenden Aufbau
von Multiwirbeikammeranlagen. Fig. 110 zeigt eine solche neuartige
Multiwirbelkammeranlage in seitlicher Hauptansicht und Fig. 111 in
Schnittdarstellung mit Sicht von unten. Bei diesem Wirbelkammertyp mit Schälschlitz gilt hier die Einzelwirbelkammer vorteilhaft als Modul. Weil
Schälschlitze und Einlaufe vorteilhaft einfach im Wirbelgehäusemantel
gegenüberliegend angeordnet sind, liegen die Rohgasverteilungsräume 244 als Beruhigungskammern und die Staubtransporträume 245 in der
Multiwirbelkammeranlage vorteihaft einfach zwischen zwei Lochplatten 246 abwechselnd nebeneinander. Die gasdichte Trennung von
Rohgasverteilungsräumen 244 und Staubtransporträumen 245 erfolgt vorteilhaft einfach durch Serientrennelemente 247 und 248 zwischen den senkrecht
angeordneten Gruppen von Wirbelkammern. Insgesamt führt dies zu einfacherem Anlagenaufbau und kleineren Anlagenbaugrößen. Die Rohgaszufuhr erfolgt hier
vorteilhaft von unten platzsparend zwischen den nicht eingezeichneten Staubsammelbehältern in separaten Rohgaseintritten 249 und 250 zu den
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einzelnen Rohgasverteilungsräumen 244. Das Reingas aus den einzelnen
Wirbelkammern wird in zwei seitlichen axialsymmetrisch zu den Wirbelkammern angeordneten größeren Reingassammelräumen 251 als Beruhigungskammem
gesammelt und durch zwei Reingasaustritte 252 abgeführt.
In Fig. 112 ist ein Wirbelkammermodul mit vierseitig symmetrischer Anordnung
von tonenförmigen Wirbelkammern mit Schälschlitzen in Draufsicht dargestellt. Die Wirbelkammern weisen Einlaufe für freies gieichverteiltes
beschleunigtes Ansaugen aus Beruhigungskammern in Multiwirbelkammeranlagen auf, die hier aus einfachen geraden Rohreinläufen mit Aufsatzdüsen bestehen.
Die Wirbelkammern können auch mit kreiszylindrischen Wirbelgehäusen ausgestaltet werden. Bei dem Wirbelkammermodu! nach Fig. 112 sind alle
Wirbelkammern kreuzartig so angeordnet, daß ihre Einlaufe zum Kreuzungszentrum zeigen und dadurch vorteilhaft in einen einzigen
Rohgasverteilungsraum 253 als Beruhigungskammer münden. Durch die kreuzartige Wirbelkammeranordnung ergeben sich vier Kreuzecken, in denen
vier gleiche Reingassammelkanäle 254 angeordnet sind. Die Schälschlitze befinden sich bei dieser Modulkonstruktion an den Wirbelgehäusemantelseiten
gegenüber den Einlaufen an den äußeren Kreuzenden der Wirbelkammeranordnung und münden dort in vier gleiche Staubtransporträume 255. Insgesamt ergibt
sich so eine extrem raumsparende kompakte einfache Modulkonstruktion, die bei Mehrfachanordnungen in Multiwirbelkammeranlagen zu vorteilhaft kleinen
Anlagenbaugrößen führt, die sich wiederum auf vorteilhaft niedrige Herstellkosten auswirken.
Fig. 113 zeigt eine Abwandlung des Wirbelkammermoduls nach Fig. 112 mit
umgekehrter kreuzartiger Wirbeikammeranordnung. Hier münden alle
Schälschlitze der zu Demonstrationszwecken kreiszylindrisch gewählten Wirbelgehäuse in einen einzigen zentralen Staubtransportraum 256 im
Kreuzungszentrum. Daher sind an den äußeren Kreuzenden vier gleiche Rohgasverteilungsräume 257 als Beruhigungskammern angeordnet.
Fig. 114 zeigt das kreuzartige Wirbelkammermodu! nach Fig. 113 in Seitenansicht als Einzelmodul in einer Multiwirbelkammeranlage. Dieses Modul
besteht hier aus 20 Wirbelkammern in traubenförmiger etagen- und kreuzartiger Wirbelkammeranordnung mit 5 Wirbelkammeretagen. Die
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Rohgaszufuhr zu den vier außen liegenden Rohgasverteilungsräumen 257 als
Beruhigungskammern erfolgt vorteilhaft von unten über einen ringförmigen Rohgasverteilungskanal 258 mit einen Rohgaseintritt 259. Die vier
Reingassammelkanäle 254 münden daher in einen oben angeordneten Reingassammelraum 260 mit einem Reingasaustritt 261. Die gasdichte Trennung
von Rohgasverteilungsräumen 257 und Staubtransportraum 256 erfolgt zwischen den Wirbelkammeretagen durch Serientrennelemente 262 und 263. Der zentrale
Staubtransportraum 256 mündet unten in den Staubauffangtrichter 264. Der an diesen anzuschließende Staubsammelbehälter wurde aus Einfachheitsgründen
nicht mit eingezeichnet.
Fig. 115 zeigt eine Abwandlung der Multiwirbelkammeranlage mit kreuzartigem
Wirbelkammermodul nach Fig. 114. Hier wird konzentrisch innerhalb des Staubtransportraumes 256 eine Rohgasleitung 265 mit Strömungsrichtung von
oben kommend geführt, die an ihrem unteren Ende mit Rohrverzweigungen 266 in den ringförmigen Rohgasverteilungskanal 267 mündet. Diese Rohgasführung
durch den Staubtransportraum im Zentrum der Multiwirbelkammeranlage wirkt sich vorteilhaft platzsparend auf die Anlage mit Rohranschlüssen aus und
bringt insbesondere für Aufgaben der Heißgasentstaubung den Vorteil einer günstigen gleichmäßigeren Vorwärmung der Entstaubungsanlage, die sich
vorteilhaft auf den robusten Anlagenbetrieb für intermittierende Fahrweise mit der Gefahr von Taupunktunterschreitungen auswirkt.
In Fig. 116 ist in Draufsicht dargestellt, daß sich vorteilhafte neuartige
kreuzartige Wirbelkammermodule auch mit Wirbelkammern mit axialen zweiseitigen Austragsspalten gestalten lassen. Die Wirbelkammern sind hier
über Einlaufe als einfache gerade Rohreinläufe mit strömungsgünstigen
Eintrittausrundungen an den zentralen Verteilungskanal 268 für Rohgas im Kreuzungszentrum der Wirbelkammeranordnung angeflanscht, wie dies Fig. 117
für die Radialansicht einer Wirbelkammer im Detail zeigt. Nach Fig. 116 sind
die vier Reingassammelkanäle 269 in den Kreuzecken so angeordnet, daß zwischen den seitlichen Wirbelkammerböden mit den axialen Austragsspalten
Zwischenräume als Staubtransporträume 270 freigelassen werden. Mit dieser kreuzartigen Wirbelkammeranordnung ergibt sich wiederum eine vorteilhaft
einfache raumsparende Modulkonstruktion.
Die Wirbelkammer nach Fig. 117 ist zusätzlich mit einer Einspritzdüse 271 an
einer Einspritzrohrleitung 272 zum Zerstäuben von Flüssigkeit ausgerüstet. Die Zerstäubung von Flüssigkeiten beispielsweise als Wassertropfen erfolgt
vorteilhaft im Einlauf der Wirbelkammer. Damit wird eine vorteilhafte neuartige naßabscheidende Wirbelkammer geschaffen, die gegenüber der
Trockenabscheidung von Staub zu noch höheren Trennleistungen führt. Die Trennleistungssteigerung basiert dabei auf dem physikalischen Effekt, daß
sich Staubpartikeln durch Partikelstöße mit den Flüssigkeitströpfchen vereinigen und dadurch schwerere Partikeln entstehen, die sich mit weniger
Drehströmungsenergie leichter abtrennen lassen. Dieser Effekt der Trennleistungssteigerung läßt sich besonders vorteilhaft für die Abtrennung
und Abscheidung feinster Partikeln anwenden. Die mit den Flüssigkeitströpfchen vor ihrem Eintritt in die Wirbelkammer vereinigten
Staubpartikeln werden in der Wirbelkammer durch die Wirbeltrennströmung vom Wirbelinnern durch den weiter vorn beschriebenen Strömungsvorgang bis an den
Wirbelgehäusemantel verschoben und vereinigen sich dort zu einem dünnen Flüssigkeitsfilm mit den darin suspendierten Staubpartikeln. Dieser
Suspensionsfilm an der Gehäusewand wird durch die natürliche Sekundärströmung des Wirbels zu den beiden axialen Austragsspalten oder bei
Schälschlitzwirbelkammem zum Schälschlitz bewegt und dort ausgetragen und
abgeschieden.
Grundsätzlich lassen sich sämtliche Wirbelkammertypen mit unterschiedlichen
Einlaufen vorteilhaft mit Einspritzeinrichtungen zur Flüssigkeitszerstäubung
ausrüsten. Die Zerstäubung kann bei Einzelwirbelkammern, in Wirbelkammermodulen für Multiwirbelkammeranlagen und in anderen
Multiwirbelkammersystemen außer in den separaten Einlaufen auch vorteilhaft
stromaufwärts von diesen in Verteilungsgehäusen wie Beruhigungskammern und anderen Rohrleitungen und Rohrleitungssystemen erfolgen. Die Einspritzdüsen
können die Zerstäubungsflüssigkeit dabei kegelartig in Gasströmungsrichtung aussprühen oder auch vorteilhaft im Gegenstrom entgegen der örtlichen
Gasströmungsrichtung. Es können dabei weiterhin eine oder auch mehrere strömungsmäßig parallel geschaltete Einspritzdüsen in
Gasströmungsquerschnitten angeordnet werden, die von entsprechenden
Rohrleitungen oder Verteilungsrohrleitungssystemen vorteilhaft zentral gespeist werden.
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Diese Naßwirbelkammern und Naßwirbelkammeranlagen mit Einzelwirbelkammern
oder Multiwirbeikammersystemen können vorteilhaft für verschiedene neuartige
verfahrenstechnische Anwendungen eingesetzt werden:
Einmal ist dies die Hochleistungsstaubabscheidung für spezielle Staubarten
mit feinsten extrem schwer abzuscheidenden Kornspektren.
Zum anderen können naßabscheidende Wirbeikammern zur Geruchsabscheidung und
Schadgasabscheidung eingesetzt werden. Die Schadgase werden dabei von den Flüssigkeitströpfchen gebunden.
In den Naßwirbelkammern können auch spezielle Flüssigkeiten tröpfchenartig
versprüht werden, die zu beabsichtigten chemischen Reaktionen mit Staubpartikeln bestimmter chemischer Konsistenz führen und nach der Reaktion
in der Wirbeikammer abgetrennt und abgeschieden werden oder danach einer
weiteren verfahrenstechnischen Behandlung innerhalb eines verfahrenstechnischen Prozesses unterzogen werden.
Weiterhin können die Naßwirbelkammern vorteilhaft für neuartige technische
Anwendungen in Klima- und Belüftungsanlagen eingesetzt werden: Durch Versprühen von Wasser in Tröpfchenform kann die klima- oder
belüftungstechnisch zu behandelde Luft in einer einzigen Geräteeinheit der
Wirbelkammer oder des Multiwirbelkammersystems kombiniert von Feinststaub gereinigt und konditioniert werden. Die Konditionierung kann einmal in der
Feuchtigkeitsregulierung der Luft durch die Naßwirbelkammern bestehen und
zum anderen auch in der Lufttemperaturregulierung über die Temperatur des versprühten Wassers.
Vorteilhaft lassen sich die Naßwirbelkammern auch zur umweltfreundlichen
Abgasnachbehandlung von Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen einsetzen. Für die Abgasrückführung bei Dieselmotoren lassen sich zum Beispie! vorteilhaft
einfach Wirbelkammerbauarten der ersten Entwicklungsgeneration mit Restrohgaskanälen oder auch Wirbelkammern mit Schälschlitzen einsetzen,
indem in den Einlaufen der Wirbelkammern Dieselkraftstoff in Tröpfchen
versprüht wird. Diese Kraftstofftröpfchen binden schadhafte Dieselpartikeln
- 79-
aus dem Dieselabgas, und die abgeschiedene
Kraftstoff-Dieselpartikelsuspension wird dann über Rückführleitungen einer
erneuten Nachverbrennung zum Beispiel in den Motorzylindern oder einer gesonderten Nachverbrennung zugeführt.
Fig. 118 zeigt eine vergrößerte radiale Detaildarstellung eines Einlaufes
mit Einspritzdüse und Einspritzrohrleitung der neuartigen Naßwirbelkammer nach Fig. 117. Die Flüssigkeit wird hier in Richtung der Einlaufströmung
kegelartig zerstäubt. Dabei werden die Flüssigkeitspartikelbahnen durch die Schleppkräfte aus der seitlichen Gasumströmung gekrümmt. Die Einspritzdüse
ist vorteilhaft so angeordnet, daß der gesamte Eintrittsquerschnitt des Einlaufes durch die Sprühströmung erfaßt wird.
Fig. 119 zeigt eine neuartige Naßwirbelkammeranlage, hier gebildet aus einem
einzigen kreuzartigen Wirbelkammermodul mit Wirbelkammern mit axialen zweiseitigen Austragsspalten nach Fig. 116. Diese Naßwirbelkammeranlage
besteht aus drei Wirbelkammeretagen mit insgesamt 12 Wirbelkammern und oben liegendem Rohgaseintritt sowie ringförmigem Reingassammelkanal mit
Reingasaustritt. Im zentralen Rohgasverteilungskanal 268 im Kreuzungszentrum
der Wirbelkammeranordnung ist konzentrisch das hier vierfach achsensymmetrische und dreietagige Verteilungsrohrleitungssystem 273 mit den
Einspritzdüsen 271 angeordnet. Die als Staubsuspension abgeschiedene Flüssigkeit sammelt sich im Auffangbehälter 274 unterhalb der Wirbelkammern.
Der zentrale Verteilungskana! 268 für Rohgas ist nach unten in den Auffangbehälter 274 hinein verlängert bis unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels 275 und kann daher unten mit einer Öffnung 276 bis über den gesamten Rohrquerschnitt zum Auffangbehälter 274 offen belassen werden,
weil die Gasabdichtung vorteilhaft durch die Wirkung kommunizierender Gefäße erfolgt. Die Öffnung 276 bringt den Vorteil, daß Suspensionstropfen, die im
oberen Verteiiungskanal aufgrund ihres Gewichtes nicht in die Einlaufe der
Wirbelkammern umgelenkt wurden, nach unten in die Flüssigkeit des Auffangbehälters 274 sedimentieren. Die so mit dahin gelangten
Staubpartikeln können dann in der Flüssigkeit des Auffangbehälters 274 innerhalb des darin befindlichen nach unten offenen Verteilungskanals 268
weiter sedimentieren bis in Bodennähe des Auffangbehälters 274 und dann mit
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der gemeinsamen Flüssigkeit als Suspension über den Flüssigkeitsaustritt 277
abgepumpt werden. Auf diese Weise wirkt der unten offene Verteiiungskanal 268 vorteilhaft als integrierter Vorabscheider bei einem
einzigen gemeinsamen Auffangbehälter für Suspensionsflüssigkeit.
Die dargestellten und beschriebenen Einrichtungen können anstelle der
Ringspalte auch Schälschlitze zum Austragen der Partikeln aufweisen. Ferner ist es denkbar, daß die erfindungsgemäßen Einlaufe mit solchen Wirbelkammern
kombiniert werden, wobei ein Restrohgaskanal vorgesehen ist.
Claims (1)
- Einrichtung zur Stofftrennung mitteis FliehkraftSchutzansprüche1. Einrichtung zum Trennen der spezifisch leichteren und schwereren Anteile aus einem Strom eines mit suspendierten Stoffen beladenen Mediums mittels Fliehkräften, in der der Rohgasstrom durch eine Führung umgelenkt und in eine Wirbelkammer eingeführt wird, aus der der spezifisch leichtere Anteil durch zwei in die Wirbeikammer koaxial und spiegelbildlich zu deren Mitteiebene in den Zentralbereich der Wirbelkammer hineinragende Tauchrohre zusammen mit dem Reingas abgesaugt wird, so daß innerhalb der Wirbelkammer ein um die Tauchrohre drehender Wirbel mit einem Fliehkraftfeld erzeugt wird, und das Gehäuse der Wirbelkammer aus einem umlaufenden Mantel mit an den axialen Enden angeordneten Wirbelkammerböden besteht, die an ihrem Umfang mit dem Mantel Ringspalte bilden, durch die der spezifisch schwerere Anteil ausgetragen wird,dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel eine geschlossene rotationssymmetrische Grundform aufweist und die Führung aus mindestens einem Strömungseinlauf mit einem Einlaufquerschnitt besteht, dessen parallel zur Wirbelkammerachse verlaufende Erstreckung sich nur über einen Teil der Wirbelkammerlänge erstreckt, und der Einlauf das Wirbelkammergehäuse durchdringt.2. Einrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf mindestens ein Strömungsführungsbett aufweist.3. Einrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsführungsbett hinter dem Einlaufquerschnitt angeordnet ist.4. Einrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsführungsbett vor dem Einlaufquerschnitt angeordnet ist.5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf einen rechteckigen Strömungsquerschnitt aufweist.6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf einen rechteckigen Strömungsquerschnitt mit gerundeten Ecken aufweist.7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf einen ovalen Strömungsquerschnitt aufweist.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf als Rohreinlauf ausgebildet ist.9. Einrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf eine Beschleunigungsstrecke aufweist.10. Einrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf eine strömungsführende Beschleunigungsstrecke aufweist.11. Einrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf die Form einer Fiachdüse aufweist.12. Einrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf eine angepaßte Form aufweist.13. Einrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf als gerade Einlaufführung ausgebildet ist.T Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinlauf als gekrümmte Einlaufführung ausgebildet ist.. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf eine eingezogene Form aufweist.. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf aus einem Halbkreisprofi! gebildet ist.. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf aus einem U-Profil gebildet ist.Yf. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf eine Zunge aufweist.f. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf eine Spaltstütze aufweist.ytf. Einrichtung nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf ein keilförmiges E'filaufbett aufweist.
c \iff. Einrichtung nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet,j#jdaß der ^ Einlauf eine gekrümmte Bodenfläche aufwe*is-f.:··: "*.: : *: *: :.:. I*\,2T. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf eine gerade Bodenfläche aufweist.«22. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer mit einem umlaufenden Einlauf in Form eines Spiralgehäuses versehen ist.28. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf aus mehreren Teilspiralen gebildet ist.. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer ein rotationssymmetrisches Außengehäuse und eine Vielfachanordnung von eingezogenen Einlaufen aufweist.. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirbelkammergehäuse einen inneren Zylindermantel aufweist.. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer zwei symmetrische Einlaufgehäuse aufweist.. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer ein umlaufendes Spiralgehäuse von kreisförmigem Querschnitt aufweist.28. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Spiralgehäuse einen U-förmigen Querschnitt aufweist.2SYl Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, d durch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer einen geraden Schälschlitz auweist.• · ♦·&bgr;&. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer einen V-förmigen Schälschlitz auweist.&Pgr;
( Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30,dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkammer tonnenförmig oder doppelkegelförmig bzw. doppelkegelförmig mit einem zylindrischen Mittelteil ausgebildet ist.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf mit einem Flansch versehen ist.Vf
33". Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß sie zu Mehrkammermodulen integrierbar ist.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirbelkammergehäuse mehrere parallel angeordnete Einlaufe aufweist.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirbelkammergehäuse mehrere divergent angeordnete Einlaufe aufweist.JJ€f. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirbelkammergehäuse einen Restrohgaskanal aufweist.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf eine Einlaufdüse aufweist.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, da 'urch gekennzeichnet, daß diese mindestens eine Einspritzdüse aufweist.Einrichtung nach:e:iflim*ii.er JArjsprjjche.fl. J3f§ 38,dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere *ELri5prLudijsin*3n . *..: "*. einem oder mehreren Verteüerkanälen stromaufwärts von*der*£inricfitu*ng aongeordnet sind.
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