DE29501047U1 - Vorgeständerter Balkonaufbau - Google Patents
Vorgeständerter BalkonaufbauInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen vorgeständerten, an der Hauswand verankerten Balkonaufbau aus mehreren jeweils eine
Bodenplatte aufweisenden, in der Senkrechten übereinanderliegenden Balkone, von denen die Bodenplatte des unteren Balkons
vorzugsweise mittels rohrf önniger Säulenelemente auf Fundamentbereichen abgestützt ist, während zwischen den Bodenplatten
benachbarter Balkone rohrförmige Säulenelemente zur Abstützung des jeweils oberen Balkons vorgesehen sind, wobei die sich auf
den Fundamentbereichen abstützenden Säulenelemente und einander entsprechende Säulenelemente höher liegender Balkone in der
Lotrechten miteinander fluchtend ausgerichtet sind.
Derartige Balkonaufbauten finden sich bei Mehrfamilien-Wohnhäusern,
die in Plattenbauweise errichtet sind und bei denen die einzelnen Balkone nicht derart in die tragende Struktur der
Hauswand integriert sind, daß ein wesentlicher Teil der senkrechten Lasten in die Hauswand geleitet und dort aufgenommen wird.
Die Balkonaufbauten können daher nach Fertigstellung eines Wohnhauses oder bei Häusern ohne Balkon aufbauten auch nachgerüstet
werden. Die Verankerung mit der Hauswand dient bei
diesen bekannten Balkonaufbauten nur zur Aufnahme von Horizontalkräften,
während die gesamten senkrechten Lasten durch die Säulenelemente in die Fundamentbereiche abgeleitet werden.
Da diese bekannten Balkonaufbauten - sowohl bei der im wesentlichen
gleichzeitigen Herstellung mit dem Wohnhaus als auch beim nachträglichen Ergänzen eines bestehenden Wohnhauses durch einen
Balkonaufbau - die einzelnen Balkone nicht durch in die Hauswand integrierte Tragelemente gehaltert werden, sondern im wesentlichen
eine Ausrichtung des gesamten Balkonaufbaus entsprechend der
erforderlichen Ausrichtung der die vertikalen Kräfte aufnehmenden Säulenelemente erfolgen muß, ist die Verbindung der Bodenplatten
der einzelnen Balkonaufbauten zur Hauswand, durch die die auf den Balkonaufbau wirkenden horizontalen Kräfte abgefangen werden,
verhältnismäßig aufwendig. Es muß nämlich in jedem Einzelfall erreicht werden, daß der Befestigungspunkt an der Hauswand und
der Befestigungspunkt an der Bodenplatte eines Balkons genau den Abstand voneinander haben, der von dem Verbindungselement zur
Aufnahme von Horizontalkräften überbrückt wird. Dies erfordert im allgemeinen genaue Anpassungsarbeiten, die zeitaufwendig sind
und normalerweise nur von speziell ausgebildeten Arbeitskräften durchgeführt werden können.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Möglichkeit zur schnellen und keine besonderen Fachkenntnisse benötigenden, Horizontalkräfte
aufnehmenden Verankerung der Bodenplatten eines Balkonaufbaus an
der Hauswand zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Balkonaufbau der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß in den
Bodenplatten zumindest einiger Balkone nach unten offene, im Querschnitt kreisförmige Verankerungsöffnungen vorgesehen sind,
in die sich jeweils ein im Querschnitt kreisförmiger, lotrecht angeordneter Zapfen erstreckt, der Teil eines an der Hauswand
befestigten Ankers ist, und daß auf dem Zapfen eine zumindest bei fehlendem Eingriff mit der Verankerungsöffnung drehbare,
kreiszylindrische Justierbuchse sitzt, deren Außendurchmesser
gleich oder geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Verankerungsöffnung ist und deren Mittelöffnung exzentrisch zur
äußeren Umfangswand angeordnet ist.
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Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung erfolgt also die
Verankerung zur Aufnahme von Horizontalkräften durch Zwischenschaltung einer Justierbuchse, deren Umfangswand durch Drehung
auf dem Zapfen so verlagert werden kann, daß sie entsprechend der Exzentrizität zwischen einem minimalen Abstand von der Hauswand
und einem maximalen Abstand von der Hauswand verstellbar ist. In einer dieser Stellungen oder in Zwischenstellungen ist dann ein
Eingriff mit der Verankerungsöffnung in der Bodenplatte möglich, wenn diese sich in einem durch die Anordnung der Säulenelemente
bestimmten Abstand von der Hauswand befindet. Somit kann auf einfache Weise der Eingriff zwischen Zapfen des Ankers und
Verankerungsöffnung der Bodenplatte unter Zwischenschaltung der Justierbuchse hergestellt werden, ohne daß an dem an der Hauswand
befestigten Anker Änderungen oder Anpassungen erfolgen müßten, während sich durch die Ausrichtung der Justierbuchsen möglicherweise
ergebende Verlagerungen der Balkonplatte parallel zur Hauswand geringfügig sind und den Gesamtaufbau nicht beeinträchtigen
.
Um eine ausreichende Einstellbarkeit bzw. Anpassung an Toleranzen zu ermöglichen, beträgt die Exzentrizität zwischen Mittelachse
des Zapfens und Mittelachse der Justierbuchse vorzugsweise 1/5 bis 1/10 des Außendurchmessers der Justierbuchse.
In einer üblicherweise aus Beton bestehenden Bodenplatte eines Balkons kann eine ausreichend genau dimensionierte Verankerungsöffnung
auf einfache Weise dadurch ausgebildet werden, daß in die Bodenplatte ein diese Verankerungsöffnung bildendes Rohrstück,
das gegebenenfalls die Form eines Bechers hat, eingesetzt wird.
Um den Eingriff von Verankerungsöffnung und Justierbuchse beim
Aufsetzen der Bodenplatte zu vereinfachen und möglicherweise sogar eine selbsttätige Ausrichtung der Justierbuchse um den
Zapfen zu erreichen,· kann die obere äußere Umfangskante der
Justierbuchse angefast oder angeschrägt sein, so daß der
Umfangsrand der Verankerungsöffnung beim Aufsetzen der Bodenplatte
in Berührung mit einem Teil des schräg verlaufenden Randbereiches der Justierbuchse kommt und so entsprechende Führ-
und Stellkräfte in Richtung quer zur Längsachse des Zapfens erzeugt werden.
Da bei einem erfindungsgemäßen Aufbau die vertikalen Kräfte durch
die Säulenelemente übertragen werden sollen, liegt die Unterseite der Bodenplatte vorzugsweise oberhalb des den Zapfen tragenden
Abschnittes des Ankers. Auf diese Weise wird erreicht, daß auf den Anker keine senkrechten Kräfte, sondern im wesentlichen nur
horizontale Kräfte wirken, so daß die Verbindung des Ankers mit der Hauswand und seine Ausbildung nur unter Berücksichtigung
dieser Horizontalkräfte zu erfolgen braucht. Ferner kann bei niedrigen Außentemperaturen die sich ergebende Materialverkürzung
der Säulenelemente stattfinden, ohne Schrägzugkräfte in den Anker
einzuleiten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der vereinfacht und schematisch ein Ausführungsbeispiel zeigenden Figuren näher
erläutert.
Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Teildarstellung eine Balkonanordnung vor einer durch Fenster und Türen
angedeuteten Hauswand.
Figur 2 zeigt in einem Teilschnitt den Bereich innerhalb des Kreises A aus Figur 1, wobei das Balkongeländer weggelassen
ist.
Figur 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A aus Figur 2.
Figur 4 zeigt Teile der Anordnung aus Figur 2 in auseinandergezogener
Darstellung.
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Figur 5 zeigt in einem Teilschnitt einen Bereich aus dem Kreis B in Figur 1, wobei das Balkongeländer weggelassen
ist.
Der in Figur 1 dargestellte Balkonaufbau enthält übereinander angeordnete, gleich ausgebildete Balkone 1, 2, 3 und ist nach
oben im allgemeinen um weitere, nicht dargestellte Balkone ergänzt. Die üblicherweise aus Beton bestehende Bodenplatte 4 des
unteren Balkons 1 ist über in den vier Eckbereichen vorgesehene rohrförmige Säulenelemente 8a, 9a, 10a, 11a auf schematisch
angedeuteten Fundamentbereichen 7 abgestützt, während sich zwischen dieser Bodenplatte 4 und der Bodenplatte 5 des Balkons 2
rohrförmige Säulenelemente 8b, 9b, 10b, 11b und zwischen der Bodenplatte 5 des Balkons 2 und der Bodenplatte 6 des Balkons 3
rohrförmige Säulenelemente 8c, 9c, 10c, lic erstrecken. Die von der Bodenplatte 6 des Balkons 3 ausgehenden Säulenelemente 8d,
9d, 1Od, lld dienen entweder zur Abstützung der Bodenplatte eines weiteren, nicht dargestellten Balkone oder stützen eine den
Balkon 3 nach oben abdeckende Platte ab.
Wie in Figur 1 angedeutet, ist der Balkonaufbau mittels Mauerankern,
von denen der im Kreis A befindliche Maueranker mit 30 bezeichnet ist, an der Hauswand verankert, d.h. der Balkonaufbau
bzw. die einzelnen Balkone werden nicht durch in die Hauswand integrierte Trag- und Stützelemente gehaltert, sondern die
senkrechten Lasten werden von den Säulenelementen in die Fundamentbereiche 7 abgeleitet, während die Maueranker 30 die
auftretenden Horizontalkräfte aufnehmen und so den Balkonaufbau an der Hauswand verankern. Der Balkonaufbau kann daher nach
Fertigstellung des Hauses an der Hauswand montiert werden, und
zwar auch bei Häusern die ursprünglich ohne Balkonaufbauten erstellt worden sind.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Kopplungen der Säulenelemente
mit den Bodenplatten der Balkone bei jedem Balkon gleich ausgebildet sind, und im folgenden werden im wesentlichen die in
den Kreisen A und B gemäß Figur 1 liegenden Anordnungen näher erläutert.
Die im Kreis A liegende Anordnung, die der Hauswand benachbart ist und die sich im allgemeinen auch am anderen, der Hauswand
benachbarten Ende der Bodenplatte wiederfindet, ist in den Figuren 2 bis 4 zu erkennen.
Im der Hauswand benachbarten Eckbereich ist in die vorgefertigte Bodenplatte 5 ein Rohrabschnitt 12b eingesetzt, der die Form
eines Vierkant-Rohres hat und aus dem gleichen Rohrmaterial besteht, wie die benachbarten Stützelemente 8b und 8c, so daß die
gleiche Querschnittsform und Querschnittsabmessung gegeben ist.
Der Rohrabschnitt 12b ist, eine Durchgangs öffnung bildend, in der
Bodenplatte 5 verankert, wozu u.a. nicht dargestellte Bewehrungselemente vorgesehen sein können, die mit dem Rohrabschnitt 12b
verschweißt sind und sich über eine größere Strecke horizontal in der Bodenplatte 5 erstrecken. Das obere Ende des Rohrabschnittes
12b endet etwas unterhalb der oberen Fläche der Bodenplatte 5 und trägt an seiner Außenseite angeschweißte Verlängerungsabschnitte
24b, die sich in nicht dargestellter Weise geringfügig zu ihren freien Enden aufweiten können und die sich bis in die
Ebene der oberen Fläche der Balkonplatte 5 erstrecken. Das untere Ende des Rohrabschnittes 12b erstreckt sich bis in die Ebene der
unteren Fläche der Bodenplatte 5 und ist von einer nach unten offenen Aussparung 16b umgeben. Zumindest der untere Bereich des
in der Aussparung 16b befindlichen Teils des Rohrabschnittes 12b ist von Verlängerungsabschnitten 20b umgeben, die an die
Außenseite des oberen Endes des Säulenelementes 8b angeschweißt sind und sich in nicht dargestellter Weise zu ihren freien Enden
aufweiten können. Auf diese Weise kann der untere Bereich des Rohrabschnittes 12b beim Aufsetzen der Bodenplatte 5 auf die
Stützen 8a, 8b, 8c, 8d leicht in die Verlängerungsabschnitte 20b
eingeführt werden, während die am oberen Ende des Rohrabschnittes 12b vorhandenen Verlängerungsabschnitte 24b das Einsetzen der
Stütze 8c erleichtern.
Die im allgemeinen aus Stahl, insbesondere Edelstahl bestehenden Säulenelemente und Rohrabschnitte einer Anordnung, also beispielsweise
der die Säulenelemente 8a, 8b, 8c, 8d aufweisenden Anordnung sind im montierten Zustand der Balkonanordnung im
wesentlichen lotrecht und miteinander fluchtend ausgerichtet, um die senkrechten Kräfte ohne Erzeugung von Biegemomenten durch die
Rohrabschnitte und die Säulenelemente in den Fundamentbereich 7 zu leiten. Es kann jedoch vorkommen, daß bei der Montage des
Balkonaufbaus keine genau lotrechte Ausrichtung der Säulenelemente und der Rohrabschnitte zueinander möglich ist. Aus
diesem Grund werden, wie in Figur 2 dargestellt, am oberen und am unteren Ende des Rohrabschnittes 12b Aluminiumdrähte 43
angeordnet, die kreisförmigen Querschnitt haben, wobei ihr Durchmesser vorzugsweise zwischen 3 mm und 6 mm liegt. Die
Aluminiumdrähte 43 liegen benachbart zu den Stirnflächen des Rohrabschnittes 12b und damit auch benachbart zu den Stirnflächen
von Säulenelement 8b und Säulenelement 8c. Ergibt sich daher wegen nicht genau lotrechter Ausrichtung der Säulenelemente und
des Rohrabschnittes eine unterschiedliche Kantenpressung im Bereich der Stirnflächen, so führt dies zu einer plastischen
Verformung des Aluminiumdrahtes 43, bis sich über diesen eine im wesentlichen gleichförmige Belastung einstellt, so daß die
Fehlausrichtung von Säulenelementen und Rohrabschnitt kompensiert und eine Übertragung der Lasten ohne Erzeugung von Biegemomenten
erreicht wird.
Wie bereits erwähnt, sind entsprechend der Anordnung von Rohrabschnitt 12b und benachbarten Säulenelementen 8b, 8c gemäß
Figuren 2 bis 4, auch in den übrigen Eckbereichen der Boden-
platte 5 Anordnungen von Rohrabschnitten und Säulenelementen
ausgebildet, wobei im durch den Kreis B gekennzeichneten
Eckbereich, wie in Figur 5 zu erkennen, zusätzlich im Rohrabschnitt 13b und den entsprechenden Rohrabschnitten der darunter
befindlichen und der darüber befindlichen Bodenplatten eine seitliche Öffnung 27 vorhanden, die über einen Verbindungskanal
28 mit einer im Randbereich der oberen Fläche der Bodenplatte ausgebildeten Rinne 26 verbunden ist. In der Rinne 26
sammelt sich auf der oberen Fläche der Bodenplatte 5 befindliches Regenwasser und wird durch den Kanal 28 in den Innenraum des
Rohrabschnittes 13b geleitet, so daß es durch das Säulenelement 9b und weiterhin durch das Säulenelement 9a abgeleitet
werden kann, d.h. die Säulenelemente 9a, 9b t 9c, 9d dienen mit
den sie verbindenden Rohrabschnitten auch als Regenwasserableitrohr.
Wie in Figur 5 angedeutet, befindet sich im Inneren des so gebildeten Regenableitrohres ein ,Schlauch 44 aus Kautschuk oder
elastisch verformbarem Kunststoff, der an seinem unteren Ende wasserdicht verschlossen und so oberhalb der seitlichen Öffnung
im höchsten Rohrabschnitt aufgehängt ist, daß sein Innenraum immer wasserfrei bleibt. Wenn es in dem gebildeten Regenwasserrohr
zu einer Verstopfung kommt und das dann zurückgehaltene Regenwasser gefriert, kann der Eisdruck durch Zusammenpressen des
Schlauches 44 ausweichen und stellt keine zerstörende Belastung für die Säulenelemente und/oder die Rohrabschnitte dar.
Wie in den Figuren 2 bis 4 gezeigt, sind an den der Hauswand benachbarten Rohrabschnitten der Bodenplatte 5, also auch am
Rohrabschnitt 12b über Verbindungselemente 42 becherförmige Rohrelemente 41 befestigt, die einen kreisförmigen Querschnitt
haben und nach unten geöffnet sind. Ihre Mittelachse 39 erstreckt sich parallel zur Mittelachse des Rohrabschnittes 12b. Sie dienen
zur Verankerung der Bodenplatte 5 an der Hauswand.
Zu diesem Zweck ist für jedes der Rohrelemente bzw. für jede der von diesen Rohrelementen gebildete Ösenöffnung ein Maueranker 30
vorhanden7 der mittels einer Verankerungsschraube 32, die in der
Hauswand befestigt ist und sich durch eine Bohrung 31 im Maueranker erstreckt, an der Hauswand angebracht ist, wobei in
der Praxis üblicherweise mindestens zwei Verankerungsschrauben
vorgesehen werden, um den Maueranker 30 unverdrehbar zu halten. Ein horizontaler Arm 33 des Mauerankers 30 trägt einen Zapfen 34,
der kreisförmigen Querschnitt hat und dessen Mittelachse 35
lotrecht verläuft.
Auf dem Zapfen 34 ist eine zylindrische Justierbuchse 36 angeordnet, die zumindest bei fehlendem Eingriff mit dem
Rohrelement 41 auf dem Zapfen 34 drehbar ist. Die den Zapfen 34 aufnehmende Mittelbohrung 37 der Justierbuchse 36 liegt mit ihrer
Mittelachse, die im montierten Zustand mit der Mittelachse 35 des Zapfens 34 zusammenfällt, exzentrisch zur Mittelachse der
Justierbuchse 36 und damit im montierten Zustand exzentrisch zur parallel dazu verlaufenden Mittelachse 39 des Rohrelementes 41
und daher von dessen Aufnahmeöffnung 40, die im Querschnitt
kreisförmig ist. Die Aufnahmeöffnung 40 hat üblicherweise einen geringfügig größeren lichten Durchmesser als der Außendurchmesser
der Justierbuchse 36, die im übrigen an der Außenkante ihres
oberen Endes eine Anfasung oder Anschrägung 38 aufweist, die das Aufsetzen des Rohrelementes 41 auf die Justierbuchse 36 vereinfacht.
Durch die exzentrische Halterung der Justierbuchse 36 bezüglich der Mittelachse 35 des Zapfens 34 ist es möglich, die Bodenplatte
5 in unterschiedlichen Abständen von der Hauswand zu positionieren, wenn die auf dem Zapfen 34 sitzende Justierbuchse
36 in Eingriff mit dem Rohrelement 41 steht, wobei der Toleranzbereich der doppelten Exzentrizität, d.h. dem doppelten
Abstand von Mittelachse 39 des Rohrelementes 41 und Mittelachse
35 des Zapfens 34 entspricht. Auf diese Weise kann somit die Position der Balkonplatte 5 unter Ausgleich von Toleranzen
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in der Lage des Zapfens 34 bezüglich der Hauswand so ausgerichtet werden, daß sich eine im wesentlichen lotrechte Ausrichtung der
Saulenelemente und der Buchsenelemente ergibt, die die senkrechten Lasten aufnehmen.
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Da der Maueranker 30 nur horizontale Kräfte aufnehmen soll, wird die Justierbuchse 36 in der in Figur 2 gezeigten Position
oberhalb des Tragarms 33 für den Zapfen 34 in dem Rohrelement 41 festgesetzt, etwa durch eine nicht dargestellte, in Figur 2 von
unten in den Berührungsbereich von Justierelement 36 und Rohrelement 41 eingefügte Schraube, so daß dann keine Abstützung
der Bodenplatte 5 auf dem Tragarm 33 stattfindet und sichergestellt ist, daß auf den Maueranker 30 nur horizontale Kräfte
wirken.
Claims (6)
1. Vorgeständerter, an der Hauswand verankerter Balkonaufbau
aus mehreren jeweils eine Bodenplatte (4; 5; 6) aufweisenden , in der Senkrechten übereinanderliegenden Balkone (1; 2;
3), von denen die Bodenplatte (4) des unteren Balkons (1)
vorzugsweise mittels rohrförmiger Säulenelemente (8a, 9a,
1Oa7 lla) auf Fundamentbereichen (7) abgestützt ist, während
zwischen den Bodenplatten (4, 5; 5, 6) benachbarter Balkone (I7 2, 3) rohrförmige Säulenelemente (8b7 9b, 10b, 11b;
8c, 9cf 1Oc7 lic) zur Abstützung des jeweils oberen Balkons
vorgesehen sind7 wobei die sich auf den Fundamentbereichen
(7) abstützenden Säulenelemente und einander entsprechende Säulenelemente höher liegender Balkone in der
Lotrechten miteinander fluchtend ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bodenplatten (5) zumindest
einiger Balkone (2) nach unten offene, im Querschnitt kreisförmige Verankerungsöffnungen (40) vorgesehen sind, in
die sich jeweils ein im Querschnitt kreisförmiger, lotrecht angeordneter Zapfen (34) erstreckt, der Teil eines an der
Hauswand befestigten Ankers (30) ist, und daß auf dem Zapfen (34) eine zumindest bei fehlendem Eingriff mit -der
Verankerungsöffnung drehbare, kreis zylindrische Justierbuchse (36) sitzt, deren Außendurchmesser gleich oder geringfügig
kleiner als der Innendurchmesser der Verankerungsöffnung (40) ist und deren Mittelöffnung (37) exzentrisch zur
äußeren Umfangswand angeordnet ist.
2. Balkonaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Exzentrizität der Mittelöffnung (37) der Justierbuchse (36) zwischen 1/5 und 1/10 des Außendurchmesser der
Justierbuchse (36) liegt.
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3. Balkonaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsöffnung (40) durch ein in die Bodenplatte (5) eingesetztes Metallrohr (41) gebildet ist.
4. Balkonaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallrohr (41) becherförmig ist.
5. Balkonaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere äußere Umfangskante (38) der Justierbuchse (36) angefast ist.
6. Balkonaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterseite der Bodenplatte (5) oberhalb des den Zapfen (34) tragenden Abschnittes (33) des
Ankers (30) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29501047U DE29501047U1 (de) | 1995-01-11 | 1995-01-11 | Vorgeständerter Balkonaufbau |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29501047U DE29501047U1 (de) | 1995-01-11 | 1995-01-11 | Vorgeständerter Balkonaufbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29501047U1 true DE29501047U1 (de) | 1995-03-09 |
Family
ID=8002864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29501047U Expired - Lifetime DE29501047U1 (de) | 1995-01-11 | 1995-01-11 | Vorgeständerter Balkonaufbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
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