DE29500933U1 - Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische Untersuchungen - Google Patents
Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische UntersuchungenInfo
- Publication number
- DE29500933U1 DE29500933U1 DE29500933U DE29500933U DE29500933U1 DE 29500933 U1 DE29500933 U1 DE 29500933U1 DE 29500933 U DE29500933 U DE 29500933U DE 29500933 U DE29500933 U DE 29500933U DE 29500933 U1 DE29500933 U1 DE 29500933U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- examination
- tip
- examination tip
- holder
- tube
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C19/00—Dental auxiliary appliances
- A61C19/04—Measuring instruments specially adapted for dentistry
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
Firma Jonkers Data B.V., Westeinde 46,
NL - 7911 CL - Nieuwleusen
"Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische
Untersuchungen"
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen sind aus der Praxis bekannt. Sie dienen
beispielsweise dazu, die Tiefe von Taschen zu messen, welche den Zahn umgebend im Zahnfleisch vorhanden sind. Gesundes
Zahnfleisch weist keine oder nur eine geringe Tiefe derartiger Taschen auf. Eine zunehmende Schädigung des Zahnfleisches
führt zur Ausbildung immer tieferer Taschen, die schließlich den
festen Sitz des Zahns gefährden können.
Zu diesem Zweck weisen die bekannten Vorrichtungen Antriebsmittel für einen beweglichen Draht auf, der innerhalb der
auswechselbaren Untersuchungsspitze angeordnet ist und
durch die Antriebsmittel aus der Untersuchungsspitze herausgeschoben
wird. Dieser Draht wird in die Zahntasche eingeführt, und sobald er den Grund der Zahntasche berührt wird er beim
weiteren Annähern der Untersuchungsspitze an das Zahnfleisch in die Untersuchungsspitze gegen die Wirkung der Antriebsmit
tel, beispielsweise einer schwachen Feder, hereingedrückt. Das Maß, um welches der Draht nach wie vor aus der Untersuchungsspitze
herausragt, wenn die Untersuchungspitze ganz am Zahnfleisch anliegt, stellt unmittelbar ein Maß für die Tiefe
der Zahntasche dar.
Aus hygienischen Gründen werden die Untersuchungsspitzen jeweils nur für einen Patienten verwendet und anschließend
entsorgt. Darüber hinaus arbeiten viele Zahnärzte mit Mundschutz, Einmalhandschuhen und ähnlichen hygienischen
Schutzmaßnahmen.
Bei den verwendeten Einmal-Untersuchungsspitzen ist wie bei
sämtlichen Einmal-Bedarfsartikeln nachteilig, daß diese das Abfallaufkommen vergrößern.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
gattungsgemäße Vorrichtung dahingehend auszugestalten, daß diese eine mehrfache Verwendung der Untersuchungsspitzen
ermöglichen.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die
Ausgestaltung gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, die Vorrichtung
sterilisierbar auszugestalten, indem das den Kanal ausbildende
Bauteil der Untersuchungsspitze aus Metall besteht. Auf diese Weise kann die Untersuchungsspitze sterilisiert werden, beispielsweise
in einem Autoklaven oder ähnlichen Sterilisationsgerät, welches ohnehin in Zahnarztpraxen Verwendung findet.
Die Neuerung geht dabei von der Überlegung aus, daß die Ausbildung einer Untersuchungsspitze aus Kunststoff für eine
Sterilisierbarkeit mit den dabei auftretenden hohen Temperaturen ungünstige Werkstückabmessungen erfordern würde oder,
bei geringen Abmessungen der Untersuchungsspitze, die Ge
fahr beinhalten würde, daß bei den auftretenden Temperaturen eine Verformung der Untersuchungsspitze auftritt und damit
möglicherweise eine Vergrößerung des Reibungswiderstandes innerhalb des Kanals, so daß der Draht nicht mehr reibungsarm
in dem Kanal verschiebbar ist und falsche Meßergebnisse be
dingen kann. Bei der Verwendung von Metall hingegen können auch geringe Werkstückabmessungen realisiert werden, ohne
daß es zu unerwünschten Verengungen des Kanalquerschnittes beim Sterilisieren oder bei der sonstigen Handhabung der Untersuchungsspitze
kommt.
Vorteilhaft kann für die Untersuchungsspitze, zumindest für das den Kanal für den Draht ausbildende Bauteil, ein Metall mit
Rückstelleigenschaften verwendet werden. Diese sogenannten „Memory-Metalle" sind aus der Praxis bereits bekannt. Vorteilhaft
wird dabei die Rückstelltemperatur in einem Temperaturbereich angesiedelt, der oberhalb der Raumtemperatur liegt. Auf
diese Weise kann der Zahnarzt den Verlauf und die Formgebung der Untersuchungsspitze seinen individuellen Bedürfnissen
bzw. den individuellen Gegebenheiten eines jeweiligen Patienten entsprechend anpassen, ohne daß es bei der Handha
bung der Untersuchungsspitze zu der dann unerwünschten Rückverformung der Untersuchungsspitze kommt.
Der Temperaturbereich für die Rückverformung ist jedoch so zu wählen, daß er innerhalb der Betriebsbedingungen erreicht wird,
die bei einer Sterilisation der Untersuchungsspitze auftreten. Auf diese Weise steht nicht nur nach jedem erneuten Sterilisieren
dem Zahnarzt eine ursprünglich geformte Untersuchungsspitze zur Verfügung, vielmehr wird durch die Rückverformung dem
Zahnarzt auch augenfällig demonstriert, daß diese Untersuchungsspitze sterilisiert wurde und nunmehr bedenkenlos wiederverwendet
werden kann. Auf diese Weise wird das Einhalten hygienischer Bedingungen erheblich erleichtert und eine versehentliche
Verwendung einer bereits benutzten Untersuchungsspitze im noch nicht sterilisierten Zustand ausgeschlossen.
Zur sicheren Befestigung der Untersuchungsspitze schlägt die Neuerung vor, bei Verwendung von auf die Vorrichtung aufsteckbaren
Untersuchungsspitzen diese Halterung an der Vorrichtung so kurz zu messen, daß die Untersuchungsspitze bis an
einen Anschlag geführt werden kann. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Untersuchungsspitze gleichmäßig und zentriert
auf die Vorrichtung aufgesteckt ist.
Weiterhin kann ein Klemmring, beispielsweise in Form eines
„O"-Ringes aus Silikon auf der Halterung außen umlaufend vorgesehen
sein, so daß eine Klemmwirkung für die Untersuchungsspitzen erzielt wird, die den festen Sitz der Untersuchungsspitze
auf der Vorrichtung sicherstellt und damit gleichmäßige Prüfergebnisse ermöglicht.
Alternativ zu aufsteckbaren Untersuchungsspitzen können aufschraubbare
oder einschraubbare Untersuchungsspitzen vorgesehen sein, die einen besonders festen und sicheren Sitz aufweisen
und damit besonders präzise Untersuchungsergebnisse
ermöglichen. Insbesondere bei der Verwendung einer verformbaren
Untersuchungsspitze aus „Memory-Metall" ist eine Anpassung des Verlaufs der Untersuchungsspitze durch Verbiegen
beispielsweise des den Draht führenden Röhrchens aus „Memory-Metall" möglich, auch wenn im Gegensatz zu aufsteck
baren Untersuchungsspitzen keine Drehbewegung der Untersuchungsspitze
durchgeführt werden kann.
Die Untersuchungsspitze kann grundsätzlich einen Anschlußbereich an die eigentliche, beispielsweise stiftartig ausgebildete
Vorrichtung zur zahnmedizinischen Untersuchung aufweisen sowie das den Kanal ausbildende Bauteil, beispielsweise ein
Metaiiröhrchen. Der Anschlußbereich kann dabei ebenfalls aus Metall, ggf. aus einem anderen Metall als das Röhrchen, ausgestaltet
sein oder auch aus Kunststoff, da dieser Anschlußbereich üblicherweise massiver ausgebildet ist als das den Draht
führende Bauteil und daher auch bei der Verwendung von Kunststoff keine Verformungen während der Sterilisation zu befürchten
sind.
30
30
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert.
Dabei zeigt
35
35
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch das Griff-
stück einer Vorrichtung zur zahnmedizinischen Untersuchung,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Untersu
chungsspitze und
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiei einer Untersu
chungsspitze.
Dabei ist mit 1 allgemein eine Vorrichtung bezeichnet, die ein zylindrisches Griffstück 2 aufweist, wobei das Griffstück 2 an
seinem in der Zeichnung links dargestellten vorderen Ende eine
rohrartige Halterung 3 aufweist, die zu ihrer Spitze leicht konisch
verläuft und auf welche die handelsüblichen Untersuchungsspitzen aufgesteckt werden können.
In der Mitte der Halterung 3 ist axial beweglich ein Tastkopf 4
angeordnet, während das Griffstück 2 an seinem hinteren Ende einen Steckanschluß 5 in Form eines elektrischen Steckers zum
Anschluß eines Übertragungskabels aufweist. Zusätzlich zur Anordnung elektrischer Kontakte kann der Steckanschluß 5
vorteilhaft eine mechanische Verriegelung für den Anschluß
stecker des Übertragungskabels aufweisen. Auf diese Weise wird zum einen eine Zugentlastung für die Steckverbindung geschaffen
und zum anderen ein sicherer Anschluß des Übertragungskabels an die Vorrichtung 1 sichergestellt.
Innerhalb des Griffstücks 2 ist ein zentrales Rohr 6 angeordnet,
in dem wiederum eine Schubstange 7 längsbeweglich gelagert ist. An ihrem hinteren Ende weist die Schubstange 7 einen
Ferro-Magneten 8 auf, wobei das Rohr 6 in diesem Bereich von einer schematisch angedeuteten Spule 9 umgeben ist.
Vom vorderen, offenen Ende des Rohrs 6 verläuft eine aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellte Zugfeder, die an
der Schubstange 7 angreift, beispielsweise im Bereich des Ferro-Magneten 8. Durch diese Zugfeder wird die Schubstange
7 gegen den Tastkopf 4 gedrückt und hält den Tastkopf 4 in
seiner in der Zeichnung dargestellten vorderen Stellung. Bei einer auf die Halterung 3 aufgesetzten Untersuchungsspitze ist
durch die Stellung des Tastkopfes 4 der Draht maximal aus der Untersuchungspitze herausgeschoben.
5
Wenn die Untersuchung auf eine Zahntaschentiefe erfolgt und der Draht an den Taschengrund stößt, wird durch den nun auftretenden
Gegendruck der Draht in die Untersuchungsspitze hereingeschoben, wodurch wiederum der Tastkopf 4 in das Innere
des Griffstücks 2 geschoben wird und wobei die Schub
stange 7 durch den Tastkopf 4 in das innere des Rohrs 6 geschoben wird, gegen die Wirkung der Zugfeder.
Im Gegensatz zu einer theoretisch hinter dem Ferro-Magneten 8
anordbaren Druckfeder weicht die Zugfeder durch ihre Verformung nicht zur Seite aus, liegt demzufolge nicht der Innenseite
des Rohres 6 an und führt nicht zu Reibungsverlusten, die ggf. eine Fehlmessung bedingen können. Zudem erfolgt durch die
Dehnung der Zugfeder eine automatische Zentrierung der Schubstange 7 innerhalb des Rohres 6.
Die Verschiebung des Ferro-Magneten 8 innerhalb der Spule 9 kann erfaßt und ausgewertet werden, so daß elektrische Signale
über den Steckanschluß 5 und das Übertragungskabel zu einer Auswerteelektronik geleitet werden können.
Zwei Mikrotaster 10 sind in SMD-Technik ausgeführt und auf
einer Platine 11 angeordnet. Einer der Mikrotaster 10 kann dazu
dienen, bei Erreichung des korrekten Meßpunktes die Stellung der Schubstange 7 und damit das elektronische Signal zur An
gabe der Zahntaschentiefe über das Übertragungskabel an die Auswerteelektronik zu übermitteln bzw. kann durch Druck auf
diesen Mikrotaster 10 bewirkt werden, daß die in diesem Moment der Auswerteelektronik übermittelte Stellung der Schubstange
7 als Meßwert für die Zahntaschentiefe gespeichert wird.
Der zweite Mikrotaster 10 kann dazu dienen, zusätzliche Informationen,
z. B. über Vorhandensein von Blut oder Zahnbelag, zu übermitteln bzw. abzuspeichern, wobei die Funktionsbelegung
der beiden Mikrotaster 10 letztlich .durch die Auswerteelektronik
vorgegeben wird, die entweder in der nachgeschalteten
Baugruppe am anderen Ende des Übertragungskabels vorhanden ist oder die auf der Platine 11 realisiert ist. So kann beispielsweise
auch vorgesehen sein, den zuletzt angegebenen Meßwert zu korrigieren bzw. zu löschen.
Die Ausbildung der Mikrotaster 10 und der Platine 11 sowie der
übrigen mechanischen Bauelemente innerhalb der Vorrichtung ist so ausgelegt, daß sämtliche Bauteile den Sterilisationsbedingungen
Stand halten, auch wenn Wasserdampf in das Innere des Griffstückes 2 gelangt. Daher kann die Vorrichtung 1 unter
den bei Zahnärzten üblichen Bedingungen im Rahmen einer Kurzsteriiisation oder Schnellsterilisation hygienisch einwandfrei
sterilisiert werden, z. B. innerhalb der Arbeitspause zwischen der Untersuchung an zwei Patienten. Auch bei der abwechselnden
Verwendung zweier Vorrichtungen 1 kann sichergestellt
sein, daß eine Vorrichtung gerade in Verwendung ist und die andere Vorrichtung sterilisiert wird, so daß stets eine hygienisch
einwandfreie Vorrichtung bei einem Patienten verwendet werden kann. Bei Verwendung entsprechend leistungsfähiger und widerstandsfähiger
Übertragungskabel können diese ggf. eben
falls sterilisiert werden, falls Spritzer oder andere Verschmutzungen
über das Griffstück 2 hinaus bis zu dem Übertragungskabel gelangt sein sollten.
Zur Sicherstellung der Widerstandsfähigkeit der Vorrichtung 1
können die Bauteile aus Metall bestehen, z. B. für die zylindrische
Hülle des Griffstücks 2, für das Rohr 6 oder die Schubstange 7. Die Halterung 3 weist eine umlaufende Nut auf, in der
ein Klemmring 12 angeordnet ist. Das Maß, um welches der Klemmring 12 gegenüber der äußeren Oberfläche der Halterung
3 vorsteht, kann gegenüber der Zeichnung geringer sein und
• * t t
soll lediglich sicherstellen, daß eine auf die Halterung 3 aufgeschobene
Untersuchungsspitze einen festen Halt auf der Halterung 3 findet.
Die Halterung 3 weist eine Kante 14 auf, welche einen Anschlag
für die auf die Halterung 3 aufgeschobenen Untersuchungsspitzen darstellt. Auf diese Weise ist ein zentriertes Aufstecken
der Untersuchungsspitzen möglich, so daß stets gleichmäßige Untersuchungsergebnisse sichergestellt werden.
Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel ist es denkbar, einen Anschlag auf andere Weise als durch die einstückig
aus der Halterung 3 geformte Kante 14 vorzusehen. So kann beispielsweise ein zusätzliches Bauteil als Anschlag vorgesehen
sein oder die Vorderkante des Griffstücks 2 kann einen der
artigen Anschlag bilden.
In Fig. 2 ist eine Untersuchungsspitze 15 dargestellt, die auf die
Halterung 3 aufsteckbar ausgebildet ist und zu diesem Zweck einen kappenartigen Anschlußbereich 16 umfaßt, der beispiels
weise aus Kunststoff bestehen kann. An den Anschlußbereich 16 schließt sich ein Röhrchen 17 aus sogenanntem „Memory-Metall"
an, welches einen Kanal für einen Draht 18 schafft, der
iängsbewegüch innerhalb des Röhrchens 17 gelagert ist.
Der Draht 18 weist an seiner vorderen Spitze eine Verdickung
19 auf, um Beschädigungen und Verletzungen des Zahnfleisches
während der Untersuchung zu verhindern. An seinem hinteren Ende ist der Draht 18 mit einer Anschlagfläche verbunden,
die auf den Tastkopf 4 des Griffstücks 2 einwirkt, sobald
die Untersuchungsspitze 15 auf die Halterung 3 aufgesteckt ist.
In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Untersuchungsspitze
15 dargestellt. Dabei ist der Anschlußbereich 16
aus Metali gebildet und weist ein Gewinde 20 auf, welches als
Außengewinde ausgestaltet ist. In Abwandlung des in Fig. 1
9," &idigr;.&iacgr;&iacgr; · * »*♦ j
dargestellten Ausführungsbeispiels wirkt die in Fig. 3 dargestellte
Untersuchungsspitze 15 mit einem Griffstück zusammen,
welches an seinem vorderen Ende anstelle der Aufsteck-Halterung 3 ein Innengewinde aufweist, in welches die Untersuchungsspitze
15 mit ihrem Gewinde 20 eingeschraubt werden kann. Der Anschlußbereich 16 dieser in Fig. 3 dargestellten
Untersuchungsspitze 15 weist dabei einen Kragen 21 auf, der mit einem entsprechenden Anschlag, beispielsweise mit der
vorderen Stirnfläche des zugehörigen Griffstücks, eine vorgegebene Positionierung der Untersuchungsspitze 15 sicherstellt, die
genaue Meßergebnisse ermöglicht.
Bei beiden dargestellten Untersuchungsspitzen 15 kann das Röhrchen 17 in der dargestellten Form gerade ausgebildet sein,
so daß der Zahnarzt das Röhrchen seinen Bedürfnissen ent
sprechend verformen kann, um einen optimalen Zugang zu den Zahntaschen des Patienten zu ermöglichen.
Gegenüber einem derart verformten Verlauf der Röhrchen 17
stellt die Rückverformung in den dargestellten geraden Zustand bei der Verwendung von „Memory-Metall" sicher, daß verformte,
aber noch nicht sterilisierte Röhrchen sicher erkannt werden können, während bereits sterilisierte und wiedereinsetzbare
Untersuchungsspitzen durch den geraden Verlauf der Röhrchen 17 erkennbar sind.
Die in Fig. 1 nicht dargestellte Rückhaltefeder für die Schubstange
7 kann mit einem Stopfen verbunden sein, der mittels eines Gewindes in das Rohr 6 einschraubbar ist. Dadurch kann
die Länge der Feder und damit die Federkraft beeinflußt wer
den, mit der die Schubstange 7 an den Tastkopf 4 gepreßt wird und mit der der Draht 18 aus dem Röhrchen 17 herausgeschoben
wird. Üblicherweise ist die Verdickung 19 am vorderen Ende des Drahtes 18 in Abhängigkeit vom Drahtdurchmesser bemessen.
Bei der Verwendung besonders dünner Drähte mit entspre
chend gering bemessener Verdickung 19 kann auf diese Weise
durch die veränderbare Federkraft erreicht werden, daß die
gleiche Flächenpressung der Verdickung 19 am Zahnfleisch des Patienten vorliegt, wie bei der Verwendung einer Verdickung 19 mit größerem Durchmesser und bei nicht reduzierter Federkraft.
gleiche Flächenpressung der Verdickung 19 am Zahnfleisch des Patienten vorliegt, wie bei der Verwendung einer Verdickung 19 mit größerem Durchmesser und bei nicht reduzierter Federkraft.
Auf diese Weise ist das verletzungs- und schmerzarme Verwenden dünner Drähte 18 möglich, welches die Untersuchung auch
schmaler Zahntaschen ermöglicht.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Durchführen von Untersuchungen am
Zahnfleisch, mit einer Untersuchungsspitze, die einen Kanal für einen längsverschiebbaren Draht umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß das den Kanal ausbildende Bauteil (Röhrchen 17) aus Metall besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Kanal ausbildende Bauteil (Röhrchen 17) aus sogenanntem „Memory-Metall" besteht, welches nach
einer Verformung und anschließenden Erhitzung auf eine Temperatur zwischen Raumtemperatur und 134° C seine
ursprüngliche Form wieder einnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Kanal ausbildende Bauteil als Röhrchen (17) ausgestaltet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Halterung (3) mit einer
Klemmfläche zur Aufnahme der Untersuchungsspitze (15).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (3) zusätzliche Kiemmittel (Klemmring 12) zur Festlegung der Untersuchungsspitze (15) umfaßt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (3) einen Anschlag
(Kante 14) für die Untersuchungsspitze (15) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch ein Gewinde zur Aufnahme der ebenfalls mit einem Gewinde (20) versehenen Untersuchungsspitze
(15).
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Untersuchungsspitze
(15) aus Metall besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500933U DE29500933U1 (de) | 1994-11-22 | 1995-01-21 | Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische Untersuchungen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9418572 | 1994-11-22 | ||
| DE29500933U DE29500933U1 (de) | 1994-11-22 | 1995-01-21 | Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische Untersuchungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500933U1 true DE29500933U1 (de) | 1995-03-23 |
Family
ID=6916361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500933U Expired - Lifetime DE29500933U1 (de) | 1994-11-22 | 1995-01-21 | Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische Untersuchungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500933U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5997296A (en) * | 1998-06-09 | 1999-12-07 | Jonkers Data B.V. | Exploratory device with potting material |
| WO2013139858A1 (de) | 2012-03-20 | 2013-09-26 | Parostatus.De Gmbh | Vorrichtung zur erfassung des parodontalstatus und verfahren zur ermittlung der tiefe von vertiefungen |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3058225A (en) * | 1958-04-01 | 1962-10-16 | Howard L Ward | Probing instrument and depth indicator |
| US4203223A (en) * | 1979-01-12 | 1980-05-20 | Northwestern University | Periodontal probe |
| EP0194083A1 (de) * | 1985-02-26 | 1986-09-10 | Foster-Miller, Inc. | Gerät für periodontale Untersuchung |
| EP0296520A2 (de) * | 1987-06-22 | 1988-12-28 | Dentsply International, Inc. | Sonde für die Registrierung der Periodontaltaschen-Tiefe |
| US4960132A (en) * | 1989-09-05 | 1990-10-02 | Habekost Charles F | Self-contained periodontal probe for remote recordations |
| DE4022460A1 (de) * | 1990-07-14 | 1992-01-16 | Jansen Josef | Einrichtung zum verbinden von hohlorganen oder implantatteilen |
| DE4210801A1 (de) * | 1992-04-01 | 1992-11-05 | Rossar Ingeneering Gbr Ges Fue | Verfahren zur herstellung einer nickel-titanum (niti)-legierung mit dem effekt der formenwiederherstellung zur herstellung von reparaturteilen und prothesen fuer den menschlichen koerper |
| CH682628A5 (de) * | 1990-03-06 | 1993-10-29 | Hans Joerg Gerber | Einrichtung zum Messen der Tiefe von Zahnfleischtaschen bei Parodontitis. |
-
1995
- 1995-01-21 DE DE29500933U patent/DE29500933U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3058225A (en) * | 1958-04-01 | 1962-10-16 | Howard L Ward | Probing instrument and depth indicator |
| US4203223A (en) * | 1979-01-12 | 1980-05-20 | Northwestern University | Periodontal probe |
| EP0194083A1 (de) * | 1985-02-26 | 1986-09-10 | Foster-Miller, Inc. | Gerät für periodontale Untersuchung |
| EP0296520A2 (de) * | 1987-06-22 | 1988-12-28 | Dentsply International, Inc. | Sonde für die Registrierung der Periodontaltaschen-Tiefe |
| US4960132A (en) * | 1989-09-05 | 1990-10-02 | Habekost Charles F | Self-contained periodontal probe for remote recordations |
| CH682628A5 (de) * | 1990-03-06 | 1993-10-29 | Hans Joerg Gerber | Einrichtung zum Messen der Tiefe von Zahnfleischtaschen bei Parodontitis. |
| DE4022460A1 (de) * | 1990-07-14 | 1992-01-16 | Jansen Josef | Einrichtung zum verbinden von hohlorganen oder implantatteilen |
| DE4210801A1 (de) * | 1992-04-01 | 1992-11-05 | Rossar Ingeneering Gbr Ges Fue | Verfahren zur herstellung einer nickel-titanum (niti)-legierung mit dem effekt der formenwiederherstellung zur herstellung von reparaturteilen und prothesen fuer den menschlichen koerper |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| THIER,M.: Formgedächtniswerkstoffe für Implantate, Instrumente und externe Applikationen in der Medizin. Anwendungen und Chancen in der Zukunft. In: METALL, 44.Jg.,H.1, Jan.1990, S.29-33 * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5997296A (en) * | 1998-06-09 | 1999-12-07 | Jonkers Data B.V. | Exploratory device with potting material |
| WO2013139858A1 (de) | 2012-03-20 | 2013-09-26 | Parostatus.De Gmbh | Vorrichtung zur erfassung des parodontalstatus und verfahren zur ermittlung der tiefe von vertiefungen |
| DE102012103970A1 (de) | 2012-03-20 | 2013-09-26 | Parostatus.De Gmbh | Vorrichtung zur Erfassung des Parodontalstatus und Verfahren zur Ermittlung der Tiefe von Vertiefungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2066127C3 (de) | Temperatursonde zur Verwendung mit einer Einweg-Deckkappe | |
| DE68928317T4 (de) | Faseroptischer koppler | |
| DE4213588A1 (de) | Dimensionsmessgeraet | |
| DE19854223C2 (de) | Spitzenposition-Ermittlungsgerät | |
| WO1993009835A1 (de) | Sonde für medizinische eingriffe in körperhöhlen | |
| DE1993623U (de) | Biopsie-sonde fuer die rektoskopie u. dgl. | |
| DE19515626A1 (de) | Instrument zum Positionieren von Arbeitshülsen | |
| DE29500933U1 (de) | Vorrichtung mit Untersuchungsspitze für zahnmedizinische Untersuchungen | |
| DE4438603C2 (de) | Vorrichtuing für zahnmedizinische Untersuchungen | |
| DE3534849C2 (de) | ||
| DE9418844U1 (de) | Vorrichtung für zahnmedizinische Untersuchungen | |
| DE3418503A1 (de) | Geraet zum messen der haftkraft von konuskronen | |
| DE4331304A1 (de) | Medizinisch-chirurgische Sensoranordnung | |
| DE4441441C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Messung der Tiefe von Zahntaschen | |
| DE602005002255T2 (de) | Endodontische vorrichtung zum nachweis der wurzelkanal-morphologie | |
| DE818228C (de) | In den Zahnwurzelkanal einzufuehrende Geraete oder Stifte | |
| DE2522458C3 (de) | Vakuum-Extraktionsgerät | |
| DE9418713U1 (de) | Anordnung zur Messung der Tiefe von Zahntaschen | |
| EP2964073B1 (de) | Spiegel, insbesondere medizinischer spiegel, und vorrichtung, insbesondere zur wurzelkanalbehandlung | |
| DE9204961U1 (de) | Vorrichtung zum Messen von Schmerzen | |
| DE9419769U1 (de) | Vorrichtung für zahnmedizinische Untersuchungen mit einstellbarer Federkraft | |
| DE102018118731A1 (de) | Klemmbare Hilfsvorrichtung mit einem Objektiv und Handgriff hierfür | |
| DE3941872C2 (de) | ||
| DE10008628C2 (de) | Katheter | |
| EP0744592B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Biegewinkeln von Blechteilen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950504 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19950410 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990120 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20011101 |