DE29500890U1 - Sprühdüse - Google Patents
SprühdüseInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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- B05B1/26—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with means for mechanically breaking-up or deflecting the jet after discharge, e.g. with fixed deflectors; Breaking-up the discharged liquid or other fluent material by impinging jets
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Description
20. Januar 1995 16 283 (Br/Ern)
eschreibung
Die Erfindung betrifft eine Sprühdüse zur Erzeugung
eines Flachstrahles, insbesondere zur Berieselung von Straßenwalzen, wobei die Düse eine vor der Austrittsöffnung
in den Strahl hineinragende Prallfläche aufweist, die den Strahl in Querrichtung umlenkt und längs
einer definierten Abrißkante absprüht.
Bei derartigen Sprühdüsen gelangt die unter Druck stehende
Flüssigkeit - meist Wasser - durch eine kleine
Bohrung in der Düsenmitte auf eine schrägstehende glatte Prallfläche und wird dort je nachdem Anstellwinkel
und der geometrischen Gestaltung dieser Prallfläche zu
einem relativ breiten, aber flachen Wasserschleier umgelenkt.
Derartige Sprühdüsen sind in zahlreichen Ausführungsvarianten
bekannt. Sie werden unter anderem bei Wasserberieselungsanlagen
von Straßenbaumaschinen, insbesondere Walzen, eingesetzt, ebenso aber auch bei Siebmaschinen,
um die Staubentwickung zu verringern. Je nach Anwendungsfall haben die Prallflächen eine sehr unterschiedliche
Größe und Form.
Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus,
daß für die einwandfreie Funktion der Düsen, insbeson-
dere die korrekte Ausbildung des gewünschten Flachstrahles die Abrißkante am Ende der Prallfläche wesentliche
Bedeutung hat, denn bereits kleine Beschädigungen der Abrißkante können zu einer starken Veränderung
des Sprühbildes der Düse führen. Diese Problematik
verstärkt sich beim Einsatz im Baubetrieb, wo die Prallflächen als vorstehende Teile leicht von Baumaterial,
Schaufeln oder anderen Werkzeugen angestoßen und beschädigt werden können. In der Beseitigung dieses
Nachteiles liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
Außerdem sollen sich die erfindungsgemäßen Maßnahmen
durch robusten, aber einfachen und kostengünstigen Aufbau auszeichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Prallfläche einen gegenüber der Abrißkante und der
Strömung seitlich beabstandeten Fortsatz aufweist, der die Abrißkante zumindest in Abströmrichtung überragt.
Die Abrißkante erhält dadurch einen einfachen, aber wirkungsvollen Schutz gegenüber mechanischen Angriffen
von außen und ihre Lebensdauer wird erheblich ver-1ängert.
Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß die bisher notwendige
teure Transportverpackung (Einzelverpackung)
der Düsen bzw. ihrer Prallflächen entfällt.
Zweckmäßig wird für den Fortsatz kein separates Bauteil verwendet, sondern dieser einstückig an die Prallfläche
angeformt, wobei er annähernd die gleiche Länge und Kontur wie die Abrißkante aufweisen kann. Er läuft dann
praktisch in Absprührichtung vorstehend aber beabstandet
zum Strahl als Schutzleiste vor der Abrißkante entlang.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
besteht darin, die Prallfläche mit samt ihrem angeformten Düsenkörper nicht mehr wie bisher als separates
Bauteil in eine Anschlußarmatur einzusetzen, sondern
sie einstückig mit der Anschlußarmatur auszubilden. Dies führt zu einer Reduzierung der Teileanzahl, verbessert
die Handhabbarkeit und reduziert die Kosten.
Die Bildung der Anschlußarmatur am Düsenkörper erfolgt
zweckmäßig dadurch, daß der Düsenkörper an seinem rückwärtigen Ende eine unmittelbar eingeformte Ringnut aufweist,
die auf ein Anschlußteil aufsteckbar ist.
Das gesamte Bauteil, besehend aus Düse, Prallfläche und
Anschlußarmatur wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, insbesondere als Spritzgußteil.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand der Zeichnung; dabei zeigt
Figur 1 einen Längsschnitt durch die Düse und
Figur 2 eine Seitenansicht.
Gemäß Figur 1 weist die Düse 1 an ihrem rückwärtigen,
in der Zeichnung rechtsliegenden Bereich eine umlaufende
Ringnut 2 auf, in die ein entsprechender zylindrischer Fortsatz einer Anschlußarmatur 3 eingesteckt und
dicht befestigt werden kann. Die Befestigung kann entweder über ein Schraubgewinde oder besser durch mit dem
Bezugszeichen 4 angedeutete Vorsprünge bzw. Ausnehmungen
eines Bajonettverschlusses erfolgen, weil im letzt-
genannten Fall die Ausströmrichtung der Düse nicht davon abhängig ist, wie stark sie auf dem Gewinde der
Anschlußarmatur 3 angezogen wird.
Außerdem ist zur dichten Verbindung der Düse 1 mit der
Anschlußarmatur 3 ein Dichtring 2a in eine entsprechende
Ausnehmung an der Rückseite des Düsengehäuses eingesteckt, und das Düsengehäuse an der Außenseite mit Vorsprüngen
Ib versehen, damit es fest an der Anschlußarmatur fixiert werden kann.
Nach vorn, in der Zeichnung also nach links verjüngt
sich die Düse zu einer schlitzförmigen oder runden Ausströmöffnung
5, so daß die an der Anschlußarmatur 3 eingeleitete Flüssigkeit stark beschleunigt wird und
mit hoher Strömungsgeschwindigkeit die Öffnung 5 verläßt.
Die eine Hälfte des Düsengehäuses ist nun nach vorn zur
Bildung einer Prallfläche 6 verlängert. Diese Prallfläche
knickt kurz hinter der Ausströmöffnung 5 scharf ab,
so daß sie in den austretenden Flüssigkeitsstrahl hineinragt.
An ihrem freien Ende bildet sie eine definierte
Abrißkante 7. Gleichzeitig ist auch eine an der Außenseite der Prallfläche verlaufende Versteifungsrippe
6a entsprechend verlängert.
An ihrer der Strömung abgewandten Außenseite trägt die Prallfläche 6 einen Fortsatz 8, der in Querrichtung
etwas weiter vorsteht als die Abrißkante, gegenüber dem abgesprühten Flachstrahl jedoch beabstandet ist. Dadurch
schützt er die Abrißkante 7 vor mechanischen Angriffen von außen ohne den abgesprühten Flachstrahl zu
stören.
Zweckmäßig ist der Fortsatz 8 mit einer Materialverstärkung der Prallfläche 7 kombiniert, so daß auch insgesamt
deren Stabilität verbessert wird.
In Figur 2 erkennt man, daß der Fortsatz 8 ebenso wie
die Abrißkante 7 über die gesamte Breite der Prallfläche verlaufen und annähernd die gleiche Kontur haben
kann.
Schließlich zeigen die Figuren in gestrichelter Darstellung
noch einen zusätzlichen Schutz für die Abrißkante 7, der jedoch nicht an der Prallfläche 6, sondern
unmittelbar am Düsenaustritt angeordnet ist. Es besteht aus einer Leiste la, die gegenüber der Prallfläche 6
angeordnet ist und von der Düsenaustrittsöffnung 5 etwa
radial abgeht. Zweckmäßig steht sie radial etwas weiter vor als die Abrißkante 7. Letztere ist dadurch nicht
nur gegenüber Angriffen von vorn sondern auch gegenüber Angriffen von oben weitestgehend abgeschirmt.
Um die Stabilität der Leiste la zu erhöhen, kann sie an
ihrer Rückseite über eine Rippe in das Düsengehäuse
übergehen, wie gestrichelt in Figur 1 dargestellt.
Selbstverständlich kann die Leiste la auch schräg, etwa
parallel zur Prallfläche 6 verlaufen. Es muß lediglich
sichergestellt sein, daß sie die Bildung des Flachstrahles
nicht stört. Ihre obere Kontur verläuft ähnlich bogenförmig wie die der Abrißkante 7, damit letztere
über ihre ganze Länge geschützt wird.
Die Düse kann mit samt ihrer Anschlußarmatur 2, ihrer
Prallfläche 6 einschließlich Abrißkante und dem diese
• ·»
schützenden Fortsatz 8 und Leiste la aus einem einzigen Kunststofftei1 hergestellt werden, da die kritische Abrißkante
nunmehr optimal geschützt ist.
Claims (15)
1. Sprühdüse zur Erzeugung eines Flachstrahles, insbesondere
zur Berieselung von Straßenwalzen, wobei die Düse (1) eine vor der Austrittsöffnung (5) in den
Strahl hineinragende Prallfläche (6) aufweist, die den
Strahl in Querrichtung umlenkt und längs einer definierten
Abrißkante (7) absprüht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallfläche (6) einen gegenüber der Abrißkante
(7) und der Strömung seitlich beabstandeten Fortsatz
(8) aufweist, der die Abrißkante zumindest in Absprührichtung
überragt.
2. Sprühdüse nach Anspruch I5
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (8) einstückig an die Prallfläche (6)
angeformt ist.
3. Sprühdüse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (8) zumindest annähernd die gleiche
Länge wie die Abrißkante (7) aufweist.
4. Sprühdüse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (8) zumindest annähernd die gleiche
Kontur wie die Abrißkante (7) aufweist.
5. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz (8) die Form einer vorspringenden Leiste hat.
6. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Quer-Erstreckung der Prallflä'che (6) bis zur
Abrißkante (7) geringer als der maximale Radius des
Düsen-Gehäuses ist.
7. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallfläche (6) im Bereich der Austrittsöffnung
(5) in die Düse (1) übergeht und eine einstückige Einheit
mit einer Anschlußarmatur (2) bildet.
8. Sprühdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußarmatur (2) einen einstückig angeformten
Schraubverschluß oder einen Bajonettverschluß (4)
aufwei st.
9. Sprühdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußarmatur (2) durch eine am rückwärtigen
Düsenende direkt eingeformte Ringnut gebildet ist, in die ein Anschlußteil (3) einsteckbar ist.
&iacgr;&ogr;
10. Sprühdüse nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallfläche (6) an ihrer der Strömung abgewandten Außenseite eine Versteifung, insbesondere eine
Versteifungsrippe (6a) aufweist.
11. Sprühdüse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippe (6a) an ihrem Ende in den
Fortsatz (8) übergeht.
12. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse (1) an ihrer der Abrißkante (7) gegenüberliegenden Seite eine vorstehende Leiste (la) aufweist.
13. Sprühdüse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiste (la) etwa im Bereich der Austrittsöffnung
(5) von der Düse abgeht.
14. Sprühdüse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Leiste (la) hinten am Düsengehäuse abstützt.
15. Sprühdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Kunststoffteil besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500890U DE29500890U1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Sprühdüse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500890U DE29500890U1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Sprühdüse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500890U1 true DE29500890U1 (de) | 1995-03-02 |
Family
ID=8002749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500890U Expired - Lifetime DE29500890U1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Sprühdüse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500890U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3081041A (en) * | 1962-07-16 | 1963-03-12 | Chipper Ind Inc | Nozzle and handle therefor |
| DE1175260B (de) * | 1958-09-05 | 1964-08-06 | Dingler Werke Ag | Einrichtung zum Benetzen der Walzentrommeln von Strassenwalzen |
| US4687141A (en) * | 1983-07-26 | 1987-08-18 | Voest-Alpine International Corporation | Jet nozzle |
| WO1993009296A1 (en) * | 1991-10-30 | 1993-05-13 | Ingersoll-Rand Company | Device for cleaning and lubricating asphalt compacting drums |
-
1995
- 1995-01-20 DE DE29500890U patent/DE29500890U1/de not_active Expired - Lifetime
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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