DE29500802U1 - Fördervorrichtung - Google Patents
FördervorrichtungInfo
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Description
Vorrichtung zur Förderung von Schlachttier-Fleischteilen
&iacgr;&ogr; Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Streckenförderung,
zur Speicherförderung und zur Nachspeicherung von an Lasthaken einer Hängebahn befindlichen Fleischteilen.
Sie wird angewandt in Schlachthöfen und Fleischverarbeitungsbetrieben sowie in Kühlhäusern.
Es ist bekannt, solche an den Lasthaken von Hängebahnen befindlichen
Fleischstücke einfach durch weiterschieben derselben auf ihrer Hängebahn manuell weiter zu bewegen.
Die Lasthaken selbst sind an der Hängebahn gleitend oder rollend gelagert.
Bekannt sind auch mechanische Antriebe für die Lasthaken an Hängeschienen, in Form von endlos laufenden Förderkettenantrieben
mit starren oder beweglichen Mitnehmern, die das Transportgut stetig oder in Intervallen fördern.
(EP 0543256 A 1; EP 0273154 A 1; EP 0298296 A 1 ).
Bekannt sind weiterhin mechanische Antriebe für die Lasthaken
von Hängebahnen in Form von Schubstangenförderern , bei welchen eine richtungsgeführte Stange mit beweglichen Mitnehmern
durch schrittweises hin- und herbewegen das Transportgut weiter befördert.
Die beweglichen Mitnehmer wirken laufrichtungsabhängig, sie schieben die Lasthaken nur in einer Richtung und können diese
in der entgegengesetzten Richtung über-,unter-,oder hinterfahren, ohne dabei deren Position zu verändern.
Gemeinsam sind den bekannten mechanisierten Transportvorrichtungen,
daß eine Vielzahl von Mitnehmern über der gesamten Förderstrecke angeordnet ist, und daß alle auf der Förderstrecke
und im Mitnehmerschubbereich hängenden Lasthaken mit geringerer als der menschlichen Schrittgeschwindigkeit gefördert
&iacgr;&ogr; werden.
Unterschieden wird hauptsächlich in Förderung des Transportgutes auf einer Einzelstrecke innerhalb eines bestimmten
Abstandes, also eine Streckenförderung als reine Weiterbeförderung, und in eine Speicherförderung mit Einförderer (z.B. in
einem Kühllagerraum), mehreren parallel angeordneten Speicherförderern,
auf denen das Transportgut zeitweilig verbleibt, und einen Ausförderer.
Aus Kostengründen oder aus Gründen einer zu geringen Raumhöhe zur Aufnahme einer mechanischen Fördereinrichtung
oberhalb der Hängebahn wird der Transport auch manuell durch Schieben am Transportgut durchgeführt, oder es werden Teilstrecken
mechanisiert, z.B. die Einförderungs- und die Speicherstrecken werden manuell beschoben.
Analoges gilt auch fur die Streckenförderung.
Die einzelnen Abschnitte der Hängebahn sind mit Weichen und Segmenten zu einer überwiegend zusammenhängenden Transportanlage
verbunden.
Die Verstellkraft für diese Weichen und Segmente wird durch zusätzliche pneumatische oder elektromechanische Vorrichtungen
erzeugt, oft auch manuell durch Handkraft, seltener durch Schwerkraft.
Die Speicherung des Transportgutes auf den verschiedenen Speicherstrecken erfolgt unsortiert, entsprechend der Förderung,
oder klassifiziert nach bestimmten vorhandenen Klassen bestimmten Bahnen zugeordnet werden.
Nachteilig ist an diesem Verfahren und der dazu verwendeten &iacgr;&ogr; Vorrichtung, daß beim normalen Fördervorgang durch eine
Vielzahl von Mitnehmern eine Vielzahl von Lasthaken mit geringer Geschwindigkeit gleichzeitig bewegt werden, teilweise
sogar entgegengesetzt zur eigentlichen Förderrichtung um z.B. Speicherlücken wieder aufzufüllen.
Es wird also immer die gesamte Transportgutmenge mit ihrer erheblichen Masse kontinuierlich oder in Intervallen in
Bewegung gehalten.
Durch die Bewegung des gesamten Transportgutes entstehen zwangsläufig hohe Antriebs- und Bewegungskräfte zu deren
Erzeugung und Weiterleitung spezielle und kompakte Stationen und Bauteile erforderlich sind, deren Raumbedarf und Gewicht
groß ist und deren spezielle Herstellung und Montage hohe Kosten verursachen.
Außerdem sind zur Aufnahme dieser Stationen und Bauteile ein ausreichend bemessenes tragendes Stahlgerüst und ein
einseitiges , über die gesamte Förderlänge verlaufendes, oder ein umlaufender Fördertrum mit Schmiermöglichkeit aller
gelenkigen Verbindungen sowie viele unveränderlich beabstandete Mitnehmer erforderlich.
Der Einbau solcher Fördereinrichtungen muß bereits bei der Konzeption einer Gesamtanlage und bei deren Montage an Ort
und Stelle geplant sein.
Eine späte Umstellung von manuellem Transport auf mechanische Förderung verursacht hohe Kosten und erhebliche Änderungen
an der vorhandenen Hängebahnanlage.
Bei fehlender Raumhöhe ist der Einbau einer Fördereinrichtung &iacgr;&ogr; nicht möglich, ebenso dann nicht, wenn die Hängebahn mittels
Konsolen und Aufhängestangen ohne Traggerüst direkt an einer Raumdecke abgehängt ist.
Problem der Erfindung ist es , den Transport von an Lasthaken
einer Hängebahn befindlichen Schlachttier-Fleischteilen mittels einer Transportvorrichtung zu ratonalisieren, wobei die Transportvorrichtung
einen hohen Mechanisierungsgrad und Automatisierungsgrad, geringes Bauvolumen, geringen konstruktiven
Aufwand und eine universelle Anwendbarkeit, sowie rationellen Energieeinsatz in Betrieben der Fleischverarbeitung und Fleischwirtschaft
erlauben soll.
Erfindungsgemäß wird das Problem dadurch gelöst, daß parallel zur Hängebahn mit den Lasthaken ein oder mehrere weitere
Führungsbahnen angeordnet sind, an welchen sich ein oder mehrere in beiden Richtungen verfahrbare Mitnehmerschlitten befinden
die mit mindestens einem verstellbaren Mitnehmer für die Lasthaken an der Hängebahn und/oder für die Betätigung von Weichen der
Führungsbahn und/oder der Hängebahn ausgestattet sind.
Diese Führungsbahnen können auch zweckmäßigerweise an den Hängebahnkonsolen befestigt sein und über oder hinter oder neben
dieser angeordnet sein.
Der Mitnehmerschlitten ist an der Führungsbahn gleitend oder
rollend verschiebbar gelagert.
Er ist mit einem elektrischen Linear oder einen elektrischen
Einzelantrieb ausgestattet und kraftschlüssig durch Reibrad
&iacgr;&ogr; mit der Führungsbahn verbunden oder er befindet sich form-
Einzelantrieb ausgestattet und kraftschlüssig durch Reibrad
&iacgr;&ogr; mit der Führungsbahn verbunden oder er befindet sich form-
schüssig mittels einer an der Führungsbahn befindlichen fixierten Gliederkette oder einer Verzahnung und paßgerechten Zahnrad
dazu im Eingriff.
Der Mitnehmerschlitten kann dabei auch mit äußeren, entlang
der Führungsbahn befindlichen Antriebselementen, wie in
Bewegung befindlichen Seilen, Ketten, Zugspindeln u.a. antriebbar sein.
Die an den Mitnehmerschlitten befindlichen Mitnehmer sind an diesen parallel zur Führungsbahn stufenlos versetzbar.
Bewegung befindlichen Seilen, Ketten, Zugspindeln u.a. antriebbar sein.
Die an den Mitnehmerschlitten befindlichen Mitnehmer sind an diesen parallel zur Führungsbahn stufenlos versetzbar.
Sie können auch um einen Drehpunkt am Mitnehmerschlitten schwenkbar oder quer zur Führungsbahn verschiebbar und damit
laufrichtungsabhängig oder laufrichtungunabhängig angeordnet sein. Der Mitnehmerschlitten kann auch mit an sich bekannten
mechanischen und elektrischen Bauelementen und Braugruppen zur Steuerung seiner Bewegung und zur Steuerung von Weichen und
Segmente der Hängebahn, sowie von Weichen der Führungsbahn
ausgestattet sein.
Der Mitnehmerschlitten, sowie die daran befindlichen Mitnehmer
sind mittels an sich bekannter elektrischer und mechanischer Schaltungen sowie solcher Bauelemente so steuerbar, daß damit
die Lasthaken in ihren beiden Bewegungsrichtungen bewegbar und positionierbar sind.
Die Stromzuführung und die Steuerkabel können punktartig aufgehängt sein oder gleitend an eine Schiene als Schleppkabel
angeordnet sein oder als Schleifleitung ausgebildet sein.
Die Vorzüge der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung bestehen &iacgr;&ogr; darin, daß sich diese durch einfache und leichte konstruktive
Gestaltung rationell realisieren läßt.
So ist kein besonderes Traggerüst dafür erforderlich und es ist eine
Nachrüstung bestehender Hängebahnanlagen mit der erfindungsgemäßen
Fördereinrichtung möglich.
Bauteile und Baugruppen der Fördereinrichtung sind in hohen Grade untereinander austauschbar und sie lassen sich auch bei
Umgestaltung und Umbau der Förderstrecken weiterverwenden. Die Fördereinrichtung erfordert nur einen geringen Platzbedarf.
Sie rentiert sich auch bei Mechanisierung bzw. Automatisierung sehr kurzer oder sehr langer Förderstrecken, bei seltenem Gebrauch
oder geringen Fördermengen.
Sie erlaubt hohe Fördergeschwindigkeiten, Vorwärts-und Rückwärtsförderung,
eine lückenlose Speicherförderung ohne zurückfahren einer Restspeichermenge.
Sie läßt sich auch mit einem rationellen Energieaufwand durch so reduzierte Bewegungsabläufe und Nutzung der Bewegungsenergien
zur Betätigung von Weichen und Segmenten der Hängebahnanlage betreiben.
Wesentlicher Vorzug der Erfindung ist auch, daß der Mitnehmer
durch interne, am Mitnehmerschlitten angebrachte und/oder externer, an Führungs- und/oder Hängebahnanlage angebrachter
oder völlig externer, an sich bekannter Steuertechnik, an beliebigen
Stellen der Hängebahn automatisch Lasthaken übernehmen, fördern, übergeben, positionieren oder bei entstandenen Speicherlücken
auch nachführen kann.
Vorteilhaft ist auch, daß bei entsprechend großer Hängebahnanlage
innerhalb eines Förderabschnittes und/oder großer Förderleistung auch zwei oder mehrere Mitnehmerschlitten
hintereinander oder übergreifend auf einer, oder auf getrennten Führungsbahnen bei vorgegebener Aufgabenteilung kombiniert
werden können, z.B. beim Streckenfördern, einen Mitnehmerschlitten
am Beginn zu übernehmen, einen oder mehrere Mitnehmerschlitten zum Weiterbefördern innerhalb des Abschnittes
und ein Mitnehmerschlitten am Ende zum Übergeben, oder beim Speicherfördern einen Mitnehmerschlitten zum Übernehmen und
beabstandeten Positionieren auf der Strecke und ein zweiter Mitnehmerschlitten zum Entleeren der Strecke und zum Auffüllen
von Speicherlücken.
Die Geräte können dabei unabhängig voneinander arbeiten.
Die Geräte können dabei unabhängig voneinander arbeiten.
Auch die Bestückung eines Mitnehmerschlittens mit zwei oder mehreren beabstandeten Mitnehmern, oder die Möglichkeit das
ein Mitnehmer mehrere Lasthaken bewegen kann, ist vorteilhaft. Durch entsprechende Steuerungseinrichtungen und Vor- und
zurückfahren des Mitnehmerschlittens ist auch die Übergabe eines Lasthakens von einem, auf einen Mitnehmer am gleichen
Schlitten möglich, wobei sich notwendige extreme Anfangs- und Endstellungen eines Lasthakens auf der Hängebahn realisieren
lassen.
Nachstehend wird die Erfindung an zwei Ausfuhrungsbeispielen
näher erläutert.
Beispiel 1 bezieht sich auf eine Fördereinrichtung zur
Streckenförderung und das &iacgr;&ogr; Beispiel 2 auf eine solche zur Speicherförderung
Li der Zeichnung ist mit
Figur 1 eine Fördereinrichtung zur Streckenförderung und mit
Figur 2 eine Fördereinrichtung zur Speicherförderung schematisch dargestellt.
Bei der Streckenförderung wird die Hängebahn von den Lasthaken vorwiegend nur überfahren und die Haken werden am Ende der Bahn
gleich abgeführt, ohne dort zeitlich wesentlich zu verharren.
Von der Zufuhrungsbahn (1) gelangt der Lasthaken (2) manuell oder mechanisch geschoben über die Einfuhrweiche (3 ) auf die Hängebahn
(4) und kontaktet dabei den Sensor (5). Der Antrieb( 6) des Mitnehmerschlittens (7 ) wird über die Steuerleitung
(8) und die Stromzuführung (9),welche zwischen den Begrenzungen (10) verlaufen, dadurch aktiviert und fährt über das
Reibrad (11) den Mitnehmerschlitten (7) bis zum Sensor(13) zurück.
Der Mitnehmerschlitten( 7) ist mit den ScWittenfuhrungen (12) an der
Führungsbahn (14) gefuhrt, das Reibrad (11) wirkt auf die Führungsbahn
(14), durch Reibung.
Die Führungsbahn( 14) ist mittels Halterungen (15)durch Anklemmen
an die Konsolen (16) der Hängebahn (4) befestigt.
Beim Zurückfahren des Mitnehmerschlittens (7) hinterfährt der daran
befestigte bewegliche Mitnehmer (17) durch Zurück- und Vorschwenken im Bereich des Sensors (5) den Lasthaken (2) und gelangt
damit in Schiebestellung der Förderrichtung (18). Hat der Mitnehmerschlitten (7) den Sensor (13) erreicht, ist der
Mitnehmer (17), wie vorher beschrieben, bereits in Schiebestellung.
Am Sensor( 13) wird wiederum, wie anfangs beschrieben, der
Antrieb (6) aktiviert und der Mitnehmerschlitten (7) mit dem Mitnehmer (17) schiebt den Lasthaken (2) auf der Hängebahn (4)
bis zum Sensor (19).
In der Figur (1) ist die Führungsband 14) auf der Konsolseite und der
Mitnehmer (17) unterhalb der Konsolen (16) und der Hängebahn (4)
angeordnet.
Hat der Mitnehmerschlitten (7) mit Mitnehmer (17) und Lasthaken(2)
den Sensor (19) erreicht, ist der direkte Fördervorgang beendet, der Lasthaken bleibt hier positioniert hängen und wird manuell weitergeschoben
oder er ist vor dem Sensor(19) auf ein Gefällestück in der Hängebahn (4) geschoben und rutscht selbständig über die im Gefälle
liegende Ausfahrweiche (20) auf die Abfuhrbahn (21).
Am Sensor (19) fährt der Mitnehmerschlitten ( 7) zurück bis an einen
durch den Sensor (22) positionierten Parkplatz oder gleich in eine erneute Übernahmestellung am Sensor (13).
Der Lasthaken (2) kann auch an beliebiger Stelle auf der Hängebahn
(4) vom Mitnehmer (17) übernommen werden, da dieser Mitnehmer
(17) beim Rückwärtsfahren des Mitnehmerschlittens (7) den Lasthaken (2) durch Schwenken beim dagegenfahren hinterfährt
und dadurch den Sensor (26) kontaktet, welcher wiederum einen &iacgr;&ogr; Fördervorgang starten kann.
Analoges gilt auch für das Ende des Förderabschnittes auf der Hängebahn (4). Der durch den Mitnehmerschlitten (7) und dem
Mitnehmer (17) geschobene Lasthaken (2) bleibt an der Stelle der Hängebahn (4) hängen, an der beim vorherigen Fördervorgang der
letztere Haken positioniert wurde, weil der dem Mitnehmer (17) vorgelagerte Sensor (24) diesen letzten Lasthaken kontaktet und
damit den Fördervorgang beenden kann.
Der Mitnehmerschlitten (7) kann also bereits hier umkehren und zu einem erneuten Fördervorgang starten.
Der Mitnehmerschlitten (7) kann also bereits hier umkehren und zu einem erneuten Fördervorgang starten.
Der maximale Förderabschnitt liegt zwischen den beiden Wirkungsbereichen
der Sensoren (13) und (19), der minimale Abschnitt liegt zwischen den beiden am nächsten vor und hinter dem Mitnehmerschlitten
(7) erreichbaren hängenden Lasthaken (2) .
Desweiteren können die Einfahrweiche(3) und die Ausfahrweiche(20) sowie möglicherweise sich im Bereich der Hängebahn (4) befindliche
Segmente durch die Schubkraft des Mitnehmerschlittens (7) betätigt werden.
Durch ständige Wiederholung der beschriebenen Abläufe kann eine vollautomatische Streckenförderung entsprechend dem Anfall der Lasthaken erreicht werden. Sind vorübergehend keine Lasthaken mehr zu fördern, hält der Sensor (5) den Mitnehmerschlitten (7) in Wartestellung.
Durch ständige Wiederholung der beschriebenen Abläufe kann eine vollautomatische Streckenförderung entsprechend dem Anfall der Lasthaken erreicht werden. Sind vorübergehend keine Lasthaken mehr zu fördern, hält der Sensor (5) den Mitnehmerschlitten (7) in Wartestellung.
Der Bereich einer Speicherförderung nach Figur (2) besteht aus einer Zufuhrungsbahn (1), einer Abfuhrungsbahn(21) und mehreren
zwischen diesen beiden Bahnen liegenden und parallel zueinander
&iacgr;&ogr; angeordneten Hängebahnen (4), diese Bahnen sind mit Einfahrweichen
(3) und Ausfahrweichen (20) zu einer zusammenhängenden Anlage verbunden.
Bei Anwendung der Speicherförderung werden die Hängebahnen (4) auf ihrer gesamten Länge als Speicherstrecke genutzt,
die Lasthaken (2) verbleiben dabei zeitweilig und beabstandet und klassifiziert auf diesen Bahnen.
Die Lasthaken (2) werden entsprechend ihrer Klassifikation und der daraus folgenden Bahnzuordnung einzeln und nacheinander
auf die Hängebahn (4) gefördert, maximal, bis die gesamte Länge vollständig belegt ist.
Während des ständigen oder unterbrochenen Einförderns auf die Hängebahn (4) kann zwischenzeitlich auch ein vollständiges oder
teilweises Entleeren über die Ausfahrweiche(20) und die Abfuhrungsbahn (21) erfolgen.
Bei vollständig leerer Speicherstrecke treffen fur den ersten zu speichernden Lasthaken analog die gleichen Einzelheiten zu, wie
bereits bei der Streckenförderung nach Figur (1) beschrieben. Dieser erste Haken wird aber nur bis zum Sensor (23) vorgefördert
und hier positioniert, danach fährt der Mitnehmerschlitten (7) bis zum Sensor (13) zurück.
Fährt der nächste Lasthaken (2) von der Zufuhrungsbahn (1) zum Sensor (5), wird er in Wiederholung vorgenannten Ablaufes vom
Mitnehmerschlitten (7) in Richtung des ersten plazierten Lasthakens(2 geschoben, und zwar soweit, bis der am Mitnehmerschlitten(7) angebrachte
Sensor (24) den besagten ersten Lasthaken (2) erreicht hat.
Die notwendige Beabstandung der positionierten Lasthaken (2) wird durch den vorhandenen Abstand zwischen Sensor (24) und Mitnehmer
(17) bestimmt.
Durch eine stufenlose Verstellmöglichkeit dieses Abstandes oder durch zwei oder mehrere beabstandete Sensoren (24) lassen sich
&iacgr;&ogr; unterschiedliche Beabstandungen der Lasthaken (2) auf der Speicherstrecke
Hängebahn (4) erreichen.
Die weitere Auffüllung der Speicherstrecke erfolgt sinngemäß und solange, wie ein Einspeicherungsbefehl vorliegt.
Die Speicherstrecke kann vollständig oder nur teilweise gefüllt werden, bis ein entsprechender Entspeicherungsbefehl gegeben
wird und damit die Speicherstrecke wieder vollständig oder teilweise entleert wird.
Bei diesem Entspeicherungsbefehl bewegt sich der Mitnehmer (17) mittels einer am Mitnehmerschlitten (7) angebrachten Stellvorrichtung
(25) aus der aktiven Hakenschubzone heraus und der Mitnehmerschlitten (7) fahrt bis zum Sensor (19) vor.
Hier bewegt sich der Mitnehmer (17) durch die Stellvorrichtung(25)
wieder in die aktive Hakenschubzone herein und danach fährt der Mitnehmerschlitten (7) zur Entspeicherung des ersten Lasthakens(2),
der sich etwa am Sensor (23) befindet, zurück. Dabei hinterfährt der Mitnehmer (17) den ersten Lasthaken (2).
Das Ende dieses Hinterfahrens bzw. Schwenkens und damit die wiedererreichte Schiebestellung des Mitnehmers (17) wird durch
den Sensor (26) angezeigt.
Ist dies geschehen, fährt der Mitnehmerschlitten (7) in Förderrichtung
(18) vor bis zum Sensor (19), hier ist der zu entspeichernde
Lasthaken (2) bereits auf einer Gefällestrecke und begibt sich, wie
schon beschrieben, über die Ausfahrweiche (20) auf die Abführungsbahn
(21).
Alle folgenden Lasthaken (2) werden analog in gleicher Weise entspeichert,
solange, wie der Entspeicherungsbefehl vorliegt, der Schlitten (7) fährt jeweils immer bis zum nächsten erreichbaren
Lasthaken (2) zurück, was vom Sensor (26) angezeigt wird, und fördert diesen vor, bis auf die genannte Gefällestrecke am
&iacgr;&ogr; Sensor (19).
Ist eine bestimmte vorgegebene Menge entspeichert und dadurch auf der Hängebahn (4) eine Speicherlücke entstanden, wird die
verbliebene Restmenge nachgespeichert, um die freie Speicherlänge zu nutzen.
Bei einem Nachspeicherungsbefehl fährt der Mitnehmerschlitten (7) den ersten nachzuspeichernden Lasthaken (2) nur noch bis zum
Sensor (23) vor und positioniert ihn dort, der weitere Ablauf der Nachspeicherung erfolgt dann wie vorher beschrieben, der Schlitten
fahrt wechselweise immer bis zum nächsten erreichbaren Lasthaken zurück und positioniert ihn in Förderrichtung (18) mit dem Sensor(24)
vor dem letzten nachgespeicherten Lasthaken (2).
Das Ende der Nachspeicherung wird durch den Sensor (27) angezeigt,
d.h., wenn beim Rückwärtsfahren des Mitnehmerschlittens (7) vom Sensor (27) kein Lasthaken (2) mehr kontaktet wird, wird die Nachspeicherung
als beendet gemeldet und der Mitnehmerschlitten(7) kann auf eine zu bestimmende Position an den Sensoren (13), 19) oder (22)
gefahren werden und steht für neue Befehle bereit. Damit wird erreicht, daß die Lasthaken (2) immer nur in der vorgesehenen
Förderrichtung (18) bewegt werden.
Während der Zeit der Entspeicherung und der Nachspeicherung der Hängebahn(4) werden dieser Bahn nicht erneut Lasthaken(2)zugeteilt,
während dieser Zeit werden andere Speicherbahnen gefüllt.
Besteht diese Möglichkeit nicht, können auch zwei Mitnehmerschlitten(7)
an der Führungsbahn(14) angeordnet werden, je einer zum
Beschicken und Entleeren, oder auch mehrere Mitnehmerschlitten in abgestimmter Aufgabenteilung.
Es besteht auch die Möglichkeit des Aufspürens von Speicherlücken
Es besteht auch die Möglichkeit des Aufspürens von Speicherlücken
&iacgr;&ogr; auf der Hängebahn (4), z.B. nach manuellen, nicht vorgesehenen
Manipulationen, oder aber, wenn ein Nachspeicherungsvorgang
nicht vollständig beendet wurde, wenn also der Mitnehmerschlitten(7) während der Nachspeicherung einen zwischenzeitlichen Befehl zum
neuen Einspeichern erhält.
Dabei verbleibt dann eine Lücke zwischen den rückwärts ab Sensor (23) nachgespeicherten und den anderen verbliebenen Lasthaken
(2).
Bei dieser Speicherprüfung fährt der Mitnehmerschlitten (7) die Hängebahn (4), entgegen der Förderrichtung (18), vom Sensor (23)
aus ab. Die normale beabstandete Speicherung wird durch Kontakten des Sensors (27) angezeigt.
Durch ein Zeitglied können dann Lücken auf der Speicherstrecke ermittelt werden, deren Länge kann bestimmt werden und im
Bedarfsfall kann ein Nachspeicherungsbefehl gegeben werden.
Analoges gilt auch für zu dichte Speicherung, hier kann bei vorhandenem
Freiraum auf der Speicherstrecke durch entsprechende Steuertechnik ein Auseinanderziehen und Vereinzeln der Lasthaken
auf der Speicherstrecke erreicht werden, dabei wird dann analog wie beim Nachspeichern verfahren.
Die Zuführungsbahn (1) und die Abfuhrungsbahn (21) können mit
einer Streckenförderung, wie zu Figur (1) beschrieben, ausgerüstet
werden. In diesem Fall wird bei der Zufuhrungsbahn (1) der Lasthaken
(2) durch den Mitnehmerschlitten(7) bis auf eine vorbestimmte Einfahrweiche (3) gefördert.
Speicherung, Entspeicherung und Nachspeicherung auf der Hängebahn
(4) erfolgen dann wie bereits beschrieben. Bei der Abführungsbahn (21) beginnt dann die Förderung des Lasthakens
(2) durch den Mitnehmerschlitten (7) ab der zugehörigen Ausfahrweiche (20) bis an eine vorbestimmte Position.
&iacgr;&ogr; Die Ein- und Ausfahrweichen werden dabei durch die Schubkraft
des Mitnehmerschlittens betätigt.
Damit wird eine annähernd vollautomatische Förderung mit minimalem
Aufwand erreicht, das Arbeitspersonal hat vorwiegend nur noch Steuerungs- und Überwachungsaufgaben zu erfüllen.
Ungesunde und körperlich schwere Arbeit wird weitgehend ver mieden.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1 - Zufuhrungsbahn
2 - Lasthaken
3 - Einfahrweiche
4 - Hängebahn
5 - Sensor: Lasthaken auf Hängebahn
6 - Antrieb
7 - Mitnehmerschlitten
8 - Steuerleitung
9 - Stromzuführung
10 - Begrenzungen für Kabel
11 - Reibrad
12 - Schlittenführung
13 - Sensor: Beginn Förderstrecke
14 - Führungsbahn
15 - Halteningen für Führungsbahn
16 - Hängebahnkonsolen
17 - Mitnehmer
18 - Förderrichtung
19 - Sensor: Ende Förderstrecke
20 - Ausfahrweiche
21 - Abführungsbahn
22 - Sensor
23 - Sensor
24 - Sensor
Wartestellung Ende Speicherstrecke Lasthaken vor Mitnehmer
25 - Stellvorrichtung für Mitnehmer
26 - Sensor: Schiebestellung Mitnehmer
27 - Sensor : Lasthaken hinter Mitnehmer
• · · t
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Förderung von Schlachttier - Fleischteilen als Streckenförderung und als Speicherförderung sowie zur
&iacgr;&ogr; Nachspeicherung von an Lasthaken (2) einer Hängebahn (4)
befindlichen Fleischteilen, dadurch gekennzeichnet, daß
parallel zur Hängebahn (4) mit den Lasthaken (2) eine oder mehrere Führungsbahnen (14) angeordnet sind, an welchen
sich ein oder mehrere, in beide Richtungen verfahrbare Mitnehmerschlitten (7 ) befinden, die mit mindestens einem
verstellbaren Mitnehmer (17) für die Lasthaken ( 2) an der Hängebahn (4) und/oder für die Betätigung von Weichen der
Führungsbahn (14) und/oder der Hängebahn (4) und/oder
für Segmente der Hängebahn (4) ausgestattet sind, wobei diese Mitnehmer (17) parallel zur Führungsbahn (14) stufenlos
versetzbar und/oder um einen Drehpunkt am Mitnehmerschlitten (7) schwenkbar und/oder quer zur Führungsbahn (14)
verschiebbar angeordnet sind und sowohl der Mitnehmer schlitten (7) als auch die daran befindlichen Mitnehmer (17)
mit an sich bekannten mechanischen und elektrischen Bauelementen und Baugruppen zur Steuerung von Bewegungsabläufen
der Mitnehmerschlitten (7) und der Mitnehmer (17) so steuerbar sind, daß damit die Lasthaken (2) an der Hängebahn
(4) und/oder die Weichen der Führungsbahnen (14) und der Hängebahn 4 sowie von Segmenten der Hängebahn (4)
in ihren Freiheitsgraden bewegbar und positionierbar sind.
• · · I
• ·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (14) an den Hängebahnkonsolen(16) über und/oder
hinter und/oder neben diesen angeordnet sind.
&iacgr;&ogr; 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmerschlitten (7) gleitend oder rollend verschiebbar an der Führungsbahn (14) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerschlitten (7) mit einem elektrischen Einzelantrieb
ausgestattet und kraftschlüssig durch Reibrad(l 1) mit der Führungsbahn (14) verbunden ist oder formschlüssig mittels einer
an der Führungsbahn (14) befindlichen fixierten Gliederkette oder einer Verzahnung und paßgerechten, dazu im Eingriff stehenden
Zahnrad, verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerschlitten (7) durch äußere, entlang der Führungsbahn
(14) angeordnete Antriebselemente, bzw. Baugruppen wie in Bewegung befindlichen Seilen, Ketten, Zugspindeln, antreibbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Strornzuführungen( 9) und die Steuerleitungen(8) punktartig aufgehängt
sind oder gleitend an einer Schiene als Schleppkabel angeordnet sind oder als Schleifleitung ausgebildet sind.
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1995
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- 1995-01-19 DE DE19501520A patent/DE19501520C2/de not_active Expired - Fee Related
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