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Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung und Überprüfung
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eines durch eine Anzahl unterschiedlicher Markierungen gebildeten
Musters bei einem Körper Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Verfahren
nach der Gattung des Hauptanspruchs und einer Vorrichtung nach der Gattung des ersten
Vorrichtungsanspruchs. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung betrifft die
Herstellung von gedruckten Schaltungen, Printplatten, gestanzten Platten, Blechstücken
u. dgl., bei denen zum Teil im schnellen Ablauf und automatisch in häufig sehr unregelmäßig
geformten, mindestens zweidimensionalen Körpern eine gegebene Anzahl von Markierungen,
normalerweise Löcher eingebracht sind. Diese Öffnungen in den Körpern sind zur Aufnahme
von Baukomponenten, zur DurchfUhrung von Kabeln, zur Befestigung
von
Schrauben o. dgl. bestimmt; die öffnungen können völlig unregelmäßig sein, es kann
sich um Langlöcher oder um beliebig geformte Abbiegungen, Kurven und Erweiterungen
aufweisende Ausnehmungen und Löcher handeln, allgemein also um Teile und Körper,
wie sie bei einer Vielzahl von industriellen Herstellungsverfahren ständig anfallen,
etwa im Bereich von tiaushaltsgeräten, Kraftfahrzeugen, als Chassis und Platinen
für feinmechanische Geräte u. dgl.
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Ein erhebliches Problem bei diesen im folgenden lediglich noch als
gestanzte Lochplatten bezeichneten Teilen besteht darin, daß die Überprüfung dieser
Teile auf ordnungsgemäßen Zustand und auf das Vorhandensein sämtlicher erforderlicher
Ausnehmungen, Löcher u. dgl. schwierig ist, denn ein Auszählen durch Menschen kommt,
insbesondere bei in größeren Mengen benötigten Stücken nicht in Frage und die bekannte
Erfassung solcher Ausnehmungen durch mechanische Stifte, die in die Ausnehmungen
des Stückes oder Teils einfallen und bei Vorhandensein sämtlicher Ausnehmungen eine
Gutanzeige erzeugen, ist in sich wieder kompliziert, benötigt einen körperlichen
Kontakt mit dem die Ausnehmungen aufweisenden Teil, erfordert das Herstellen einer
ordnungsgemäßen Verbindung des Teils mit der Prüfeinrichtung und ist im übrigen
zu kompliziert und schwerfällig, um den Anforderungen schnell und mit gewünschter
Zuverlässigkeit nachkommen zu können.
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Andererseits ist es nicht selten, daß insbesondere bei automatisch
arbeitenden Maschinen Stempel, Stanzanordnungen, Bohrer u. dgl., die die erwähnten
Ausnehmungen, Löcher und Öffnungen in gegebenenf alls hochpräzise Abstandsbeziehung
zu
anderen und zu Randbereichen des Teiles herstellen, abbrechen oder beschädigt werden
oder sonstwie unbrauchbar sind, so daß eine Vielzahl solcher hergestellter Teile
alle Stanzautomaten,oder allgemein die Herstellungsmaschine,beschädigt, mit zu wenig
Öffnungen versehen verlassen. Diese Teile müssen dann nachbearbeitet werden, was
sehr umständlich ist, oder es handelt sich einfach um Ausschuß, was zu einem entsprechend
hohen kostenträchtigen Verlust führt.
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Es versteht sich, daß diese Probleme in allgemeiner Form auf eine
Vielzahl von mindestens zweidimensionalen Körpern zutreffen, die eine vorgegebene
Anzahl von insofern ein Muster bildenden Markierungen aufweisen und für beliebige
Anwendungszwecke vorgesehen sind. Bei diesen Markierungen muß es sich nicht notwendigerweise
um durch den Körper vollständig durchlaufende Ausnehmungen oder Löcher handeln,
sondern es kann sich auch um erhabene Bahnen, um Ausbauchungen, überhaupt um alle
Arten von Markierungen handeln, die durch geeignete Beaufschlagung mit elektromagnetischen
Strahlen eine unterschiedliche Strahlenintensität entweder durch Reflexion oder
durch Transparenz verursachen, die erfaßt und ausgewertet werden kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Überprüfung
von aus unterschiedlichen Markierungen gebildeten Mustern auf mindestens zweidimensionalen
Körpern, insbesondere Ausstanzungsmuster bei Platten, Platinen, Printplatten u.
dgl. zu schaffen, welches absolut zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit arbeitet,
kostengünstig ist und universell eingesetzt werden kann. Diese Aufgabe umfaßt auch
die Schaffung einer Vorrichtung, die in
der Lage ist, das erfindungsgemäße
Verfahren durchzufüt,-ren.
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Vorteile der Erfindung Diese Aufgabe 1ö die Erfindung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs bzw. mit den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Vorrichtungsanspruchs
und hat den Vorteil, daß in sehr schneller Aufeinanderfolge eine be liebige Form
aufweisende Körper auf die Richtigkeit des auf ihnen angeordneten Musters überprüft
werden können, eines Musters, welches bevorzugt aus Durchbrechungen, Ausnehmungen
u. dgl. besteht, auf jeden Fall aber aus solchen Markierungen, die bei Einfall einer
elektromagnetischen Strahlung eine unterschiedliche Reaktion zeigen, bezogen auf
diese Markierungen nicht aufweisende Flächenbereiche.
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Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet durch körper lose Einwirkung,
wobei die Orientierung der zu Uberprüfenden Teile oder Körper belanglos ist; diese
können in beliebiger gedrehter Reihenfolge an den Abtastbereich herangeführt werden
bzw. zwischen diesem und den Körpern eine Relativverschiebung vorgenommen werden,
wobei noch von besonderem Vorteil ist, daß die Überprüfung der Teile mit der Geschwindigkeit
der Arbeitsmaschine erfolgen kann, die die Teile bearbeitet, etwa Löcher einstanzt.
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Von besonderem Vorteil ist auch, daß die Erfindung in der Lage ist,
Ausnehmungen oder Markierungen unterschiedlichster Art am Körper festzustellen,
beispielsweise über die gesamte Körperlänge durchlaufende Langlöcher im Unterschied
zu nadelspitzenfeinen Ausnehmungen. Wesentlich ist lediglich, daß im Endergebnis
die Anzahl der vorhandenen Ausnehmungen oder Löcher, die sich beispielsweise aus
einer vorgegebenen Anzahl von kreisrunden Bohrungen und einer entsprechenden Anzahl
beliebig geformter Ausstanzungen und Löcher ergs fltfmst mit einer vorgegebenen
Gesamtanzahl
der Markierungen. In diesem Fall wird ein Gutsignal erlassen bzw. von einer Alarmgabe
abgesehen.
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Dabei kann dio Durchlaufgeschwindigkeit des abzutastenden Körpers
durch den Abtastbereich im Grunde beliebig hoch innerhalb sinnvoller Grenzen angesetzt
werden; mit anderen Worten, der Erfassungsgeschwindigkeit sind keine Grenzen gesetzt.
Auch das Auflösungsvermögen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann so hoch angesetzt
werden, daß innerhalb sinnvoller Grenzen jede Art von Ausnehmung sicher erfaßt und
in das Ergebnis einbezogen werden kann. Es versteht sich aber, daß die Vorschubgeschwindigkeit
der Teile im praktischen Anwendungsfall immer kleiner sein muB als die allerdings
praktisch beliebig hoch anzusetzende Lesegeschwindigkeit.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Lage, durch Erfassung
der Randbereiche festzustellen, ob ein abzutastendes Teil die Grenzen des Abtastbereichs
überschreitet, was zu einer entsprechenden Alarmgabe führt. Die Anzahl der bei einem
Richtigerkennen festzustellenden Markierungen auf einem zu überwachenden Teil kann
vorgegeben werden; es ist aber auch möglich, ein erstes Teil, dessen Richtigkeit
überprüft worden ist, beispielsweise also eine Mutterschablone oder eine sog. master
plate" bei jedem Meßbeginn jeweils aufeinanderfolgender gleichartiger Teile als
erstes durch den Abtastbereich zu transportieren, was zu einem Setzvorgang und einem
entsprechenden Vergleich sämtlicher nachfolgender Teile mit dem gesetzten Inhalt
des ersten Teils führt mit entsprechender Erstellung von GUT- oder Fehlersignalen.
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Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der Erfindung möglich.
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Besonders vorteilhaft ist die problemlose Einstellung des erfindungsgemßen
Systems auf beliebige Problemgestaltungen und der daraus resultierende universelle
Einsatz.
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Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines einfachen Abtastgeräts zur
Erfassung von ordnungsgemäß auf einem Körper befindlichen, insgesamt ein Muster
bildenden Markierungen in persktivischer Ansicht, Fig. 2 ein abgeändertes Ausführungsbeispiel
der Erfindung in schematischer Darstellung und Fig. 3 eine mögliche Form einer elektrischen
Auswerteschaltung.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele Der Grundgedanke vorliegender
Erfindung besteht darin, das ordnungsgemäße Vorhandensein von ein vorgegebenes Muster
bildender, beliebig unterschiedlicher Markierungen auf einen mindestens zweidimensionalen
Körper dadurch festzustellen, daß ein Abtastbereich gebildet ist, der linienförmig
ist und in Ouerrichtung zu einer Relativbewegung ange-Ist, die - -. . ordnet /Izwxachen
diesem ilnientormigen ADtastDereicn und dem Körper, dessen Muster zu erfassen ist,
durchgeführt wird. Längs des linienförmigen Abtastbereichs erfolgt die Überprüfung
auf Vorhandensein von Markierungen durch Einwirkung elektromagnetischer Strahlung,
vorzugsweise durch
Licht beliebiger Art und beliebiger Frequenz,
also beispielsweise auch Infrarotlicht oder monochromatischem Licht bzw. mit sogenanntem
kohärentem Licht, also etwa Laserstrahlen u. dgl. Die das Muster des Körpers bildenden
Markierungen können dabei auf der Basis einer Durchstrahlung infolge Transparenz
oder mittels Reflexion erfaßt werden. Die Richtigkeit des Musters wird dabei erfindungsgemäß
dadurch überprüft, daß die Anzahl der vorhandenen, gegebenenfalls unterschiedlichen
Markierungen festgestellt und mit einer Sollanzahl verglichen wird. Nur bei Ubereinstimmung
ergeht ein GUT-Signal oder es erfolgt keine Alarmgabe, wobei bei einer Fehlererkennung
entsprechende, geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können, beispielsweise Lichtsignale,
Abstoppen der Relativbewegung, (automatisches) Entfernen des als fehlerhaft erkannten
Stükkes, akustisches Alarmsignal o. dgl.
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rundbedingung bei der Erfassung eines mindestens zweidimensionalen
Musters ist im Grunde die Erfassunq des Vor-Bereich ~ ilandenseSns von Markierungen
im / zweier, aufeinander senkrecht stehender Koordinaten, bei aber bei vorliegender
Erfindung so vorgegangen wird, daß eine der Koordinaten ersetzt wird durch eine
Relativbewegung zwischen dem das Stück im wesentlichen lediglich linienförmig abtastenden
Abtastbereich und dem abzutastenden Teil sowie durch die aufeinanderfolgende, schnelle
Abfrage der sich durch eine ändernde Hell-Dunkelfeldverteilung bei dieser Relativverschiebung
ergebenden unterschiedlichen Zustände der selektiv ansprechbaren Abtasteinzelelemente.
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Ein besonderes Anwendungsfeld findet die vorliegende Erfindung auf
dem Gebiet der Überprüfung von Ausstanzungen
und Ausnehmungen,
allgemein von Löchern bei üblicherweise mit einer Vielzahl solcher Löcher in vorgegebener
Musterverteilung versehenen Körpern, auch dreidimensionaler Form, Printplatten,
gestanzten Platten1 Blechplatinen, Blechstücken u. dgl.
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In Fig. 1 ist ein erstes Ausf ührungsbeispiel vorlieqender Erfindung
dargestellt und mit 1 bezeichnet; es versteht sich, daß das dargestellte Ausführungsbeispiel
auf einen bestimmten Anwendungsfall bezogen ist, und zwar hier auf die Erfassung
und Überprüfung auf Vollständigkeit einer vorgegebenen Anzahl von Ausstanzungen
in einem Blechteil.
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Dieser Anwendungsfall ist aber nicht einschränkend anzusehen, und
der erfindungsgemäße Rahmen umfaßt alle möglichen Anwendungsfälle, bei denen mindestens
zweidimensionale Körper bezüglich eines aufihxn befindlichen Musters einer Überprüfung
zugänglich sind.
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Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt das erfindungsgemäße
Prüfgerät eine Transporteinrichtung 2, hier bestehend aus einem hinteren Transportband
2a und einem vorderen Transportband 2b, die durch einen sich quer zu der durch den
Pfeil A gekennzeichneten Transportrichtung verlaufenden Lücke oder schlitzartigen
Zwischenraum 3 getrennt sind. Die Lücke ist mit einem geeigneten, transparenten
oder durchsichtigen Material, etwa Glas, Acrylglas u. dgl. überdeckt und unterhalb
der Lücke befindet sich eine in der Zeichnung nicht erkennbare, auf jeden Fall einenmindestens
linienförmigen Lichtstrahl erzeugende Lampe, so daß aus der Iiicke 3 ein quer zur
Transportrichtung verlaufendes Lichtstrahlbündel nach oben austritt. Die beiden
Teile 2a und 2b der Transporteinrichtung
2 können aus getrennten
Förderern bestehen, gebildet aus um jeweils vordere und rückwärtige Walzen oder
Rollen 4 laufende Bänder 5a, 5b. Wird dabei auf das rückwärtige Band 5a ein bezüglich
der auf ihm befindlichen Musterbildung zu überprüfender Körper 6 gelegt, der dber
eine Vielzahl von beliebigen Durchbrechungen oder Uffnungen 7 verfügt, dann wird
dieser Körper mit vorgegebener Geschwindigkeit, die innerhalb weitester Grenzen
variierbar ist, in Richtung auf den Durchstrahlungsschlitz 3 und den vorderen Förderer
5b transportiert, der den Körper 6 zum Weitertransport übernimmt. Dabei passiert
der Körper 6 den Durchstrahlungsschlitz 3 und es ergibt sich jeweils im Bereich
dieses Durchstrahlungsschlitzes, dessen Breite völlig unkritisch ist, eine vorgegebene
Hell-Dunkelfeldverteilung, hervorgerufen durch nichttransparente Teile des Körpers
und durch die Löcher 7, durch welche das Licht ungehindert treten kann.
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Oberhalb der Transporteinrichtung 2 befindet sich ein Empfänger 8,
der auf das von der Lampe erzeugte Licht anspricht. Allgemein kann es sich hier
um jede beliebige Form einer elektromagnetischen Strahlung handeln, bevorzugt wird
aber normales sichtbares Licht verwendet, obwohl auch Laserstrahlen, Infrarotstrahlung
o. dgl. ohne jede Einschränkung verwendbar sind. Die Art der elektromagnetischen
Strahlung ist lediglich abgestimmt auf die Empfindlichkeit des Empfängers. Der Empfänger
verfügt, und dies ist ein Merkmal vorliegender Erfindung, über lediglich eine Reihe,
also nebeneinander angeordneter,jeweils selektiv auf die Einwirkung der Strahlung
ansprechender Einzelelemente, wobei sich die Reihe oder der Array der Einzelelemente
in Querrichtung zur Transportrichtung A,
also parallel zum Durchstrahlungsschlitz
3 erstreckt. Zur Erzielung einer entsprechend ausreichenden Auflösung kann der Empfängerelementen-Array
aus beispielsweise 1024 Einzelelementen aufgebaut sein, wobei es sich entsprechend
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wiederum um Fotodioden handelt, so daß sich
innerhalb des Empfängers eine Diodenkette oder ein Diodenarray befindet. Um das
Licht, von welchem anstelle des allgemeinen Ausdrucks der elektromagnetischen Strahlung
im folgenden ausschließlich noch die Rede sein wird, auf die Empfängerelemente zu
lenken, kann ein aus mindestens einer Linse bestehendes Linsensystem, also ein Objektiv
8a am Empfänger 8 vorhanden sein, gegebenenfalls auch noch eine Blende, um Streulicht
auszuschalten. Man erkennt, daß je nach der kiell-Dunkelfeldverteilung des Teils
6 auf die Dioden des Diodenarrays 9 innerhalb des Empfängers 8 entweder Licht auffällt
oder nicht und vereinbarungsgemäß reagieren die Dioden mit einem entsprechenden
Ausgangssignal, wenn sie angestrahlt werden. Uber eine Verbindllngsleitung 10 ist
der Empfänger 8 mit wiener elektronischen Auswerteschaltung verbunden, die eine
beliebige Form aufweisen kann, deren Funktion weiter unten noch anhand der Fig.
3 genau erläutert wird und bei derakt zu sid auch um einen rtikroprozessor, um einen
größeren digitalen Rechner, um einen Einzweckrechner o. dgl. handeln kann, jedenfalls
um eine Auswerteschaltung, die in der Lage ist, mit vergleichsweise hoher Sequenz
sämtliche nebeneinander angeordneten Empfängerelemente, also Dioden auf ihren jeweiligen
Status abzufragen. Die elektronische Auswerteschaltung 11 ist dann weiterhin noch
so aufgebaut, daß sie in der Lage ist, die Anstrahlung eines Einzelempfängerelementes
als das Vorhandensein eines Loches zu interpretieren, wobei unmittelbau neben diesem
angestrahlten Element befindliche,
ebenfalls angestrahlte und daher
ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugende Einzelelemente als zu dem gleichen
Loch bzw. der gleichen Durchbrechung im zu berprüfenden Teil 6 gerechnet werden
und wobei, als letzter noch notwendiger Schritt bei der nächsten Abfragesequenz
solche Einzelempfängerelemente, die wiederum als angestrahlt erfaßt werden, dem
gleichen Loch zugerechnet werden, welches schon bei der vorhergehenden Abfragesequenz
erfaßt worden ist. Dies ist im Grunde alles, und es bebestmmten darf dann noch eines
/ schaltungstechnischen Aufwandes, um eine solche elektrische Auswerteschaltung,
auf deren Aufbau aber hier im einzelnen nicht eingegangen wird, zu erstellen;hI«biies
ist auch möglich, unter Benutzung von bekannterweise nicht schdtzbaren"soft ware"-Informationen
bekannte Logikschaltungen, Mikroprozessoren, Kleinrechner u. dgl. so auszustatten,
daß sie die gewünschten Operationen durchführen. Dabei wird davon ausgegangen, daß
die Anzahl der vorhandenen Empfängereinzelelemente der geforderten Auflösung entspricht,
was aufgrund der fortgeschrittenen Technologie auf diesem Gebiet ohne Beschränkung
möglich ist. Die Relativgeschwindigkeit zwischen dem linienförmigen Abtastbereich
und den stationären Empfängerelementen läßt sich auf die Abfragefrequenz abstimmen
und kann daher, wie schon erwähnt, praktisch beliebig hoch sein, denn es ist möglich,
den gesamten Diodenarray innerhalb einer Zeit von weniger als 1 msec, gegebenenfalls
auch innerhalb noch bedeutend kleinerer Zeiträume, abzufragen und das Ergebnis auszuwerten.
Es ist daher unmöglich, daß innerhalb einer Abfragesequenz etwa zwei hintereinander
liegende Öffnungen an mindestens einem Empfängereinzelelement durchlaufen, wegen
des zwischen beiden Durchbrechungen befindlichen, endlichen Abstands,
der
auf jeden Fall notwendig ist.
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Es versteht sich im übrigen, daß in einer Variante des in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiels auch der zu iberprüfende Körper 6 stationär gehalten werden
kann, während sich das Empfängerelement 8 bewegt, beispielsweise dadurch, daß man
die beidseitigen, den Empfänger 8 haltenden Tragebügel 12a, 12b verschwenkt bei
entsprechender Geradführung des Empfängers 8 und unter Verzicht auf die nur schlitzartige
Durchstrahlungsfläche 3 den Körper insgesamt auf eine strahlende Unterlage legt.
Bevorzugt wird aber die Ausführungsform der Fig. 1, da hierdurch gleichzeitig der
Abtransport der jeweils überprüften Elemente möglich ist.
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Es versteht sich weiterhin, daß bei einem Fehlersignal bei einem überprüften
Element dieses automatisch ausgesondert werden kann, indem etwa automatisch gesteuerte
Greifarme das Element von dem Fördererband 2b abnehmen oder das Fördererband am
Ende verkippt wird, so daß das fehlerhafte Stück in einen Ausschußbehälter gelangt.
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Eine weitere Ausgestaltung vorliegender Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt,
der sich das Grundprinzip der Erfindung auch in größerer Anschaulichkeit noch entnehmen
läßt.
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Bei der Darstellung der Fig. 2 ist der zu überprüfende Körper 6' ebenfalls
mit einer Vielzahl unterschiedlicher, beliebig gestalteter öffnungen, Durchbrechungen,
aber auch nur Auswölbungen, Erhöhungen 7' u. dgl. versehen.
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Diese Markierungen 7' können oder können nicht für eine
transparente
Durchstrahlung geeignet sein; wird entsprechend Fig. 2 vorausgesetzt, daß eine transparente
Durchstrahlung nicht infrage kommt, kann aufgrund des Reflexionsprinzips gearbeitet
werden, indem nämlich auf den Körper von einer beliebigen Stelle, auch von oben,
in Fig. 2 seitlich von einem Spiegel 13 ein den jeweiligen Abtastbereich definierendes,
sinnvollerweise schmales Lichtband 14 geworfen wird, welches, vom Spiegel 13 erstmalig
reflektiert, erzeugt ist von einer Lampe 15 und einem entsprechenden, zwischen Spiegel
und Lampe wahlweise geschaltetem Linsensystem 16. Der Empfänger ist hier mit 8',
sein zugeordnetes Linsensystem mit 8a' bezeichnet.
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Es ist nun möglich, das linienförmige Abtastbereich-Lichtband 14 dadurch
über den hier stationär gehaltenen Körper 6' in Richtung des Doppelpfeiles B wandern
zu lassen, daß entweder der Spiegel 13 durch geeignete motorische Verstellung entsprechend
dem Doppelpfeil C verkippt wird, daß das Linsensystem 16, dem eine Blende zugeordnet
sein kann, eine entsprechende Verschiebung erfährt oder daß der zu überprüfende
Körper 6' relativ zum stationären Abtastlichtband 14 verschoben wird. Schließlich
ist es möglich, den Körper 6' auch vom Spiegel 13 vollflächig anzustrahlen und den
mit einer Schlitzblende ausgestatteten Empfänger 8' die Abtastbewegung durchführen
zu lassen.
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In allen Fällen ist vorausgesetzt, daß die Markierungen 7' wie sie
allgemein bezeichnet werden können, unterschiedliche Reflexionseigenschaften aufweisen,
bezogen auf eine nicht zu dem durch die Markierung gebildeten Muster gehörenden
Flächenbereiche, so daß sich auch hier eine unterschiedli che Anstrahlung der Empfänge
rein zelelemente im Diodenarray 9' ergibt.
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In Fig. s ist das Diodenarray nochmals dargestellt und
mit
9' bezeichnet; diesem ist zunächst unmittelbar zugeordnet ein speicherndes Register,
etwa Schieberegister 17, welches pro Zeiteinheit, also etwa jeweils einmal in jeder
aufeinanderfolgenden Millisekunde den Zustand jeder Einzeldiode im Array abfragt.
Dieses Schieberegister 17 kann daher so viel Stellen haben, wie Dioden im Array
9' vorhanden sind; es ist aber auch möglich, ein eine qeringere Kapazität aufweisendes
Schieberegister 17 zu verwenden und die Dioden im gemultiplexten Ablauf abzufragen,
wozu geeignete Schaltungen für sich gesehen bekannt sind. Auf jeden Fall stellt
das Register 17 fest, daß zu einem gegebenen Zeitpunkt eine erste Diode nicht angestrahlt
ist und daher, wie in der Zeichnung der Fig. 3 von oben nach unten am Schieberegister
17 ausgeführt ist, den logischen Zustand 0 aufweist, während die nächsten drei aufeinanderfolgenden
Dioden den Zustand L oder 1 aufweisen; die darauffolgende Diode hat dann wieder
den Zustand 0. Diese logischen Zustände können seriell, bitparallel oder in einer
gemischten, auch wiederum gemultiplexten Übertragungsweise in Form von parallelen
bit-Paketen über eine Mehrfachleitung 18 einer geeigneten elektrischen oder elektronischen
Auswerteschaltung 19 zugeführt werden.
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Es ist weiter vorn schon erwähnt worden, daß die Auswerteschaltung
11 vergleichsweise einfach aufgebaut sein kann, da sie lediglich in der Lage sein
muß, unmittelbar örtlich aneinandergrenzend und unmittelbar durch zwei aufeinanderfolgende
Abfragesequenzen einen gleichen Zustand, beispielsweise also einen L-Zustand aufweisende
Dioden als sich auf eine gemeinsame Markierung beziehende Information zu interpretieren.
Man erkennt sofort, daß sich infolge dieses Grundsatzes auch jede beliebige Art
von
Langlöchern als ein gemeinsames Loch oder eine gemeinsame Markierung
erfassen lassen. Die elektronische Auswerteschaltung 11 kanneinebeliebige Anzahl
von Speichern enthalten und verfolgt huber mindestens einen Zähler 20, der als Aufwärtszähler
beispielsweise die als richtig erkannte Anzahl von Markierungen enthält und bei
jedem darauffolgenden Überprüfungsvorgang eines neuen Teils 6' bis auf Null abwirtsgezählt
wird. Ergibt sich nach Beendigung des Abtast- und damit des Zählvorgangs der Zählerstand
0, dann ergeht ein GUT-Slqnal; bei differierendem Zählerstand untenthidet sich die
Anzahl der Markierungen auf dem überprüften Teil von der Anzahl der Markierungen
im Zähler 20, so daß eine Alarmgabe in beliebiger Form erfolgen kann. Die Eingabe
ir richtigen Anzahl von Markierungen für das gewünschte Muster am Körper 6' kann
bebezüglich des Zählers 20 manuell erfolgen; es ist aber auch möglich, den Zähler
durch den Durchlauf eines ersten richtigen Stückes (master plate) zu setzen und
dann die anderen Stücke im Durchlauf mit dem gesetzten Zählerinhalt zu vergleichen.
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Die elektronische Auswerteschaltung 11 ist bevorzugt so ausgelegt,
daß die beiden äußersten Randdioden 9a' und 9b' in Fig. 3 stets erleuchtet sein
müssen, wobei deren Information nicht als im Sinne einer Markierung ausgewertet
wird. Dadurch ist sichergestellt, daß sich der zu überprüfende Körper 7' innerhalb
des Überwachungsbereichs befindet; ist auch eine oder sind beide der Randdioden
9a', 9b' abgedeckt, empfangen sie also keine Strahlung durch direkte Durchleuchtung
oder Reflexion, dann erstreckte sich beim Durchlauf mindestens ein Rand des Körpers
über
den Abtastbereich hinaus und die Uberprüfung wird als ungültig anerkannt und muß
wiederholt werden, wozu geeignete Informationen von der ele' tronischen Schaltung
19 ausgegeben werden. Ein allgemeines Anzeigeqerät 21 ist daher der elektronischen
Auswerteschaltung 19 zugeordnet, die die Alarmgabe, der Ausgabe des GUT-Signals
oder sonstiger Informationen dient.
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Die elektronische Auswerteschaltung 19 enthält weiterhin Sperrschaltungen,
die an die äußersten Dioden 9a', 9b' angrenzen und ebenfalls angestrahlte, daher
auf den Zustand L ansprechende Dioden dann unwirksam schaltet, wenn nicht mindestens
eine dazwischenliegende Diode ein Dunkelfeld, insofern also den Randbereich des
zu überprüf enden Gegenstandes erfaßt hat.
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Da die aufeinanderfolgend zu überprüfenden Stücke 6' sich nicht überlappen
dürfen, ergibt sich zwischen den Stücken immer eine Information, die als ein Ansprechen
sämtlicher Dioden des Arrays angesehen werden kann; hierdurch können sämtliche Zähler,
Schieberegister und logische Schaltungen auf Null zurückgesetzt werden, da ein neuer
Auswerteprozeß folgt.