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DE2949314A1 - Kabelhalter fuer eine mehrzahl von einzeldraehten im elektronischen schaltungsbau - Google Patents

Kabelhalter fuer eine mehrzahl von einzeldraehten im elektronischen schaltungsbau

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Publication number
DE2949314A1
DE2949314A1 DE19792949314 DE2949314A DE2949314A1 DE 2949314 A1 DE2949314 A1 DE 2949314A1 DE 19792949314 DE19792949314 DE 19792949314 DE 2949314 A DE2949314 A DE 2949314A DE 2949314 A1 DE2949314 A1 DE 2949314A1
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DE
Germany
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cable holder
bottom part
holder according
individual wires
hinge
Prior art date
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DE19792949314
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DE2949314C2 (de
Inventor
Helmut 5884 Halver Fuchs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Lumberg GmbH and Co
Lumberg Automation Components GmbH and Co KG
Original Assignee
Karl Lumberg GmbH and Co
Lumberg Automation Components GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE2949314A1 publication Critical patent/DE2949314A1/de
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  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Beschreibung:
  • Die Erfindung betrifft einen Kabelhalter aus Kunststoff für eine Mehrzahl von Einzeldrähten im elektronischen Schaltungsbau, durch den die Einzeldrähte zueinander ausgerichtet gehalten sind.
  • Ein lurch offenkundige Vorbenutzung bekanntgewordener Kabelhalter dieser Art besteht aus einer mehrere Einzeldrähte gurtartig zusammenfassenden Kunststoffumhüllung, in welche die Einzeldrähte eingegossen sind. Dieser Kabelhalter ist mit dem Nachteil behaftet, daß er einerseits nur als Meterware mitsamt den Einzeldrähten erhältlich ist und daß er andererseits keine lösbare Halterung aufweist, mit der lose Einzeldrähte bei Bedarf gehalten und auch wieder entfernt werden können.
  • Ein weiterer durch offenkundige Vorbenutzung bekanntgewordener Kabelhalter weist mehrere durch eine Leiste verbundene, paarweise zueinander ausgerichtet Zinken auf, zwischen denen jeweils ein Draht gehalten wird. Dabei ist jeweils ein Zinkenpaar an seinen einander zugewandten Kanten mit einer Schneidfläche versehen, welche die Isolierung des eingeklemmten Einzeldrahtes aufschneidet und somit zugleich als Kontaktklemme dient. Dieser Kabelhalter ist mit dem Nachteil behaftet, daß er für eine zerstörungsfreie halterung der Einzeldrähte ungeeignet ist.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kabelhalter der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem in zerstörungsfreier und einfacher Weise sowie ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges eine Mehrzahl von losen Einzeldrähten unverrückbar gehalten werden kann, die sich jedoch bei Bedarf ebenso rasch aus dieser halterung lösen lassen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kabelhalter aus zwei miteinander stoffschlüssig verbundenen, um eine geometrische Achse umbiegbaren sowie an dieser Durchstecköffnungen für die Einzeldrähte aufweisenden Klemmelementen besteht, die in umgebogener Lage die Einzeldrähte durch Kantendruck klemmen und in dieser Position gehalten sind.
  • Durch diese Anordnung wird ein Kabelhalter gewährleistet, der in schonender Weise sowie ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges eine lösbare Verbindung mehrerer Einzeldrähte schafft, wobei der Grad der Klemmkraft sich etwa proportional zum Grad der Umbiegung der beiden Klemmelemente verhält, die bei einer Umklappung eines Klemmelementes um 180° oder beider Klemmelemente um je 900 ihr Optimum erreichen.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen das eine Klemmelement aus einem Bodenteil und das andere aus einem Deckelteil, die an ihrer geometrischen Achse durch ein Filmscharnier miteinander verbunden sind.
  • Dabei sind vorteilhaft das Bodenteil matrizenförmig und das Deckelteil patrizenförmig ausgebildet, die in zueinander umgebogener Lage Einlegekanäle bilden, die in ihrem Querschnitt geringfügig größer als der der Einzeldrähte zuzüglich ihrer Isolation sind. Durch diese Ausbildung werden die Einzeldrähte durch zwei ineinander eingreifende Teile, hier ein Bodenteil und ein Deckelteil, derart gehalten, daß sie zu ihrer Festlegung lediglich dem Kantendruck der beiden Teile in der Nähe des Filmscharniers ausgesetzt sind, hingegen in den Einlegekanälen drucklos liegen können.
  • In umgebogener Lage werden die Klemmelemente gehalten und sind in dieser Position durch eine Raste - gegebenenfalls lösbar - miteinander verklinkt. Nach einer ersten Ausführungsalternative besteht die Raste aus einer Druckknopfverbindung. Nach einer zweiten Ausführungsalternativc besteht die Raste aus zwei sich gegenseitig hintergreifenden Rastkanten, die an einem Ende der beiden Klemmelemente angeordnet sind.
  • Nach einer dritten Ausführungsform ist die Raste aus einem an einem Klemmteil befestigten Rasthaken mit zwei gegenüberliegenden sowie zueinander federnd angcordncten Rastnasen gebildet, die durch eine entsprechend konfigurierte Offnung im anderen Klemmteil steckbar sind und diese sodann mit ihren Rastnasen hintergreifen. Diese Ausbildungsform ist besonders für eine Verbindung des neuen Kabelhalters mit einer Leiterplatte geeignet, da auf diese Weise das Deckel- und das Bodenteil in der Klemmlage der Einzeldrähte zusammengehalten als auch der gesamte Kabelhalter zugleich an der gewünschten Leiterplatte befestigt werden können.
  • Unter Benutzung des Erfindungsprinzips sind auch bezüglich der Ausbildung des Kabelhaltcrs sowie seines Boden-und Deckelteiles unterschiedliche Ausführungsformen möglich, wodurch einmal der Kabelhalter zugleich als Stecker und ein weiteres Mal als Kupplung ausgebildet werden kann.
  • Eine erste Steckerausführung des neuen Kabelhalters wird dadurch erzielt, daß das Bodenteil und das Deckelteil rechteckig, plattenförmig sowie in ihrer Projektionsfläche kongruent ausgebildet sind, an ihrer einen Längskante die Durchstecköffnungen für die isolierten Einzeldrähte und an ihrer anderen Längskante weitere oeffnungen für die Durchdringung der Einzeldrähte aufweisen.
  • Eine zweite Ausführungsform eines als Stecker ausgebildeten Kabelhalters wird dadurch hergestellt, daß das Bodenteil im Querschnitt L-förmig und das Deckelteil im wesentlichen reckteckig ausgebildet sind, wobei das Deckelteil in seiner Querschnittsbreite etwa der Querschnittsbreite des längeren Schenkels des L-förmigen Bodenteiles entspricht und in seiner Höhe etwa niveaugleich mit der Oberkante des kürzeren Schenkels des Bodenteiles abschließt. In dieser Ausbildungsform weist der kürzere Schenkel des L-förmigen Bodenteiles Durchdringungsöffnungen zum Durchstecken der abisolierten Drahtenden auf, wohingegen bei der erstbeschriebenen "Sandwichform" die Drähte über die volle Breite des Boden- und Deckelteiles mit ihrer Isolierung in den entsprechenden Einlegeöffnungen angeordnet sind.
  • Soweit der neue Kabelhalter als Kupplungsteil Verwendung finden soll, gewährleistet die Erfindung gleichfalls mehrere Ausführungsalternativen.
  • Nach einer ersten Ausführungsalternative ist das Bodenteil an seiner dem Filmscharnier gegenüberliegenden Längskante mit einem im wesentlichen U-förmigen Kantenbereich verstehen, dessen U-Schenkel mit einer der vorbeschriebenen Rasten versehen sind, um auf diese Weise den Kabelhalter beispielsweise mit einer Leiterplatte zu kuppeln.
  • Nach einer zweiten Ausführungsalternative besitzt das Bodenteil an seinem dem Filmscharnier gegenüber liegenden Kantenbereich einen quaderförmigen Hohlraum, dessen in Durchsteckrichtung der Einzeldrähte liegende Seite offen ist. hierbei sind die abisolierten, zur Kupplung dienenden Drahtenden schützend sowie vorteilhaft ein wenig zurückgesetzt in dem Hohlraum angeordnet, dessen Begrenzungswände die Drahtenden gegen Verbiegungen oder sonstige Dcformatione oder Beschädigungen schützen.
  • Bei allen vorbeschriebenen Ausführungsformen des neuen Kabelhalters besitzen die Durchstecköffnungen im Filmscharnicr, die vom Boden- und Deckelteil gebildeten Einlegerinnen, die weiteren Uffnungen im Bodenteil sowie die Hohlräume eine gemeinsame Symmetrieachse. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Klemmung der Einzeldrähte zwischen Bodenteil und Deckelteil jeweils an nur zwei diametral gegenüberliegenden Kantenbereichen eintreten kann.
  • Falls jedoch für Sonderfälle oder bei besonders großen in Längsrichtung der Drähte wirkenden Kräften eine solche an lediglich zwei diametral gegenüberliegenden Kantenbereichen erfolgte Klemmung nicht Üir ausreichend erachtet wird, ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, zur Schaffung mehrerer Klemmkanten die Symmetrieachse der Einlegekanäle sowie der darin einzulegenden Drähte versetzt vcrlaufen zu lassen und dadurch zusätzliche Klemmkantenbercicllc zu schaffen.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen: Fig. 1 bis 3 das Erfindungspribzip anhand zweier mitcinander verbundener Klemmelemente mit einem durch eine Durchstecköffnung in Höhe der Biegeachse hindurchgeschobenen isolierten Einzeldraht in stets der gleichen Querschnittsebene, Fig. 4 die Querschnittansicht durch einen Kabelhalter mit L-förmigem Bodenteil und einem Deckelteil mit eingelegtem Draht in geöffneter Querschnittslage, Fig. 5 die Ansicht von Fig. 4 in geschlossener Querschnittslage, ig. 6 die Draufsicht auf einen mit einer Leiterplatte über eine Rasteverbundenen Kabelhalter in teilweisem Schnitt, Fig. 7 die Ansicht in Richtung des Pfeiles VII von Fig. 6, Fig. 8 die Querschnittsansicht durch einen als Kupplung dienenden Kabelhalter mit quaderförmigem Hohlraum bei gcöffnetem Deckelteil, Fig. 9 die Querschnittsansicht von Fig. 8 mit einem eingelegten Einzeldraht und geschlossenem Deckelteil, Fig. 10 die Draufsicht von Fig. 9 in teilweisem Schnitt, Fig. 11 eine Querschnittsansicht durch einen in "Sandwichform" ausgebildeten Kabelhalter mit eingelegtem Einzeldraht in geöffneter Stellung, der als Stecker vorgesehen ist, Fig. 12 eine Querschnittsansicht der Teile von Fig. 11 bei geschlossenem Boden- und Deckelteil, und Fig. 13 eine Draufsicht auf den als Stecker dienenden Kabelhalter von Fig. 12.
  • In den Figuren 1 bis 3 ist das Erfindungspribzip veranschaulicht. Ein Element ist durch eine senkrecht zur Zcichenebene verlaufende Reihe von Durchstecköffnungen, von denen nur eine Durchstecköffnung 13 dargestellt ist, in zwei Klemmelemente 10,11 unterteilt. Die Summe aller Materialstege zwischen den oeffnungen 13 bilden ein Scharnier 12.
  • Werden die beiden Klemmelemente 10, 11 nach Durchstecken des Einzeldrahtes 14 in Richtung der Pfeile 15, 1() um eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufendc, geometrischc Achse umgebogen, so klemmen die diametral gegenber-liegenden, den geringsten gegenseitigen Abstand aufweisenden Kantenbereiche 17, 18 aufgrund ihres gegenseitig sich verringernden Abstandes den Einzeldraht 14 zwischen sich immer starker ein, dessen Isolation an dieser Stelle eine gewisse Einschnürung 19 erfährt.
  • Der von den Kantenbereichen 17,18 auf den Einzeldraht 14 ausgeübte Kantenpreßdruck und dementsprechend auch die Einschnürung 19 des Einzeldrahtes 14 wird mit steigender Umbiegung der Klemmelemente 10, 11 in Richtung der Pfeile 15,16 immer stärker und erfährt sein Optimum bei einer Umbiegung gemäß Fig. 3. Dabei kann das eine Klemmelement 10 bzw. 11 in Richtung auf das jeweils andere cntweder um 1800 umgebogen oder jedes einzelne Klemmelement 10, 11 jcweils um 90" in Richtung der Pfeile 15,16 aufeinander zugebogen werden. In umgebogener Lage müssen die beiden Klemmelemente 10, 11 zur Vermeidung einer Lösung des Drahtes 14 gehalten werden. Diese Halterung erfolgt mit noch zu erörternden Rasten.
  • Das Scharnier 12 besitzt im Fall der Fig. 1 bis 3 eine Höhe, die der Höhe der Klemmelemente 10, 11 entspricht. Das Scharnier 12 kann jedoch auch als Filmscharnier ausgebildet sein, das zum einen an der äußeren Biegekante als Filmscharnier 12', zum anderen an der inneren Kante als Filmscharnier 12" und schließlich an jeder Stelle zwischen den beiden Filmscharnieren 12', 12" angeordnet sein kann. Bei einer Anordnung des Filmscharniers an einer anderen Stelle als an der des Filmscharniers 12" erfährt der Einzeldraht 14 eine mehrfache Klemmung, nämlich einerseits im Kantenbereich 17, 18 der Klemmelemente 10, 11 und andererseits im Filmscharnier, z.B. 12', andererseits.
  • Dieses Erfindungsprinzip der Fig. 1 bis 3 wird nachstehend anhand verschiedener Ausführungsbeispiele beschrieben.
  • In den Fig. 4 und 5 ist das Bodenteil 20 im Querschnitt L-förmig und das Deckelteil 21 im wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei das Deckelteil in seiner Querschnittsbrcite B etwa der Querschnittsbreite bdes Bodenteils 20 entspricht und in seiner Höhe H etwa niveaugleich mit der Oberkante 22 des kürzeren Schenkels 23 des Bodenteils 20 abschließt. Das den Bodenteil 20 und den Deckelteil 21 verbindende Scharnier ist als innenliegendes Filmscharnier gemäß den Fig. 2 und 3 mit der Bezugsziffer 12" bezeichnet.
  • Das Bodenteil 20 und das Deckelteil 21 sind in der aus Fig.
  • ersichtlichen, zueinander umgebogenen Lage durch eine Raste lösbar miteinander verklinkt. Diese Raste besteht im vorliegenden Fall aus zwei sich gegenseitig hintergreifenden Rastkanten 24, von denen eine am Deckelteil 21 dargestellt ist. Diese Rastkante 24 ist mit einer Auflaufschräge 25 und einer Rastleiste 26 versehen, die mit einem entsprechend geformten, nicht dargestellten Rastvorsprung zusammenwirkt.
  • Diese Rastkante 24 ist vorteilhaft an einem oder an beiden Enden des Bodenteils 20 und/oder des Deckelteiles 21 angeordnet.
  • Im vorliegenden Fall werden die Einzeldrähte 14 mit ihren abisolierten Enden 14' durch Öffnungen 27 im kurzen Schenkel 23 des L-förmigen Bodenteiles 20 hindurchgeschobe und durchgreifen mit ihrem isolierten Teil 14" sowohl die Durchstecköffnung 13 im Filmscharnier 12" als auch den Einlegekanal 28 im Bodenteil 20.
  • In den Fig. 6 und 7 ist ein Kabelhalter dargestellt, der in seinem Grundprinzip der Ausbildungsform der Fig. 4 und 5 entspricht. Im Gegensatz dazu ist jedoch das Bodenteil an seiner dem Filmscharnier 12" gegenüberliegenden Längskante 23' mit einem im wesentlichen U-förmigen Kantenbereich 29 versehen. Die Schenkel 30 weisen im vorliegenden Fall einen Rasthaken 31 auf, der mit zwei gegenüberliegenden sowie zueinander federnd angeordneten Rastnasen 32, 33 versehen ist, die durch eine entsprechend konfigurierte Öffnung 34 der Leiterplatte 36 steckbar sind und diese sodann mit ihren Rastnasen 32, 33 hintergreifen.
  • Für den Fall, daß der Rasthakten 31 an seinem Scheitelpunkt 35 geteilt ist und die Rastnase 32 am Deckelteil und die Rastnase 33 am Bodenteil befestigt sind, kann der Rasthaken 31 nicht nur als Kupplungselement für die Leiterplatte 28, sondern zugleich auch als Raste zur Verklinkung des Bodenteils 20 mit dem Deckelteil 21 verwendet werden.
  • Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Ausführungsform des neuen Kabelhalters entspricht in seiner Grundkonzeption dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Kabelhalter. Im Gegensatz dazu besitzt das Bodenteil 20 an seinem dem Filmscharnier 12" gegenüberliegenden Kantenbereich einen quaderförmigen Hohlraum 37, dessen in Durchsteckrichtung der Einzeldrähte 14 liegende Seite 38 offen ist. Auf diese Weise entsteht ein als Kupplung dienender Kabelhalter, dessen abisolierte Drahtenden 14' der Einzeldrähte 14 in geschützter Lage inncrhalb des Kabelhalters angeordnet sind. Dabei sind die Drahtenden 14' gegenüber der Kante 39 des Kabelhalters ein wenig nach innen versetzt. Durch diese Anordnung können Beschädigungen, Deformationen oder sonstige auf die Kabelenden 14' nachteilig einwirkende Kräfte weitestgehend vermieden werden.
  • In den Fig. 11 bis 13 ist ein als Stecker dienender Kabelhalter in "sandwichform" dargestellt. Dabei sind das Bodenteil 40 und das Deckelteil 41 reckteckig, plattenförmig sowie in ihrer Projektionsfläche kongruent ausgebildet. An ihrer einen Längskante 42 ist wiederum das Filmscharnier 12" mit den Durchstecköffnungen 13 für den Durchgriff der isolierten Einzeldrähte 14 angeordnet. An der dem Filmscharnier 12" gegenüberliegenden Längsseite 43 weist dieser Kabelhalter weitere Offnungen 44 für die Durchdringung der Kabel 14 auf. Auch im vorliegenden Fall ruht jeder Einzeldraht in einem Einlegekanal 28. Oher die Längsseite 43 hinaus ragen die abisolierten Enden 14' der Einzeldrähte 14. Das Bodenteil 40 und das Deckelteil 41 werden im vorliegenden Fall durch eine Druckknopfverbindung zusammengehalten, dessen patrizenförmiges Teil 45 aus Fig. 1 ersichtlich ist. Dieser Kabelhalter ist als Steckerteil verwendbar.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen des neuen Kabelhalters läßt das Erfindungsprinzip zur Verstärkung der Klemmkräfte vorteilhafte Modifizierungen zu. So ist cs beispielsweise möglich, in den Ausführungsformen der Fig. 4, 5 und 8, 9 sowie 11, 12 den jeweiligen Einlegekanal 28 gegenüber der Symmetrieachse 46 in der Zeichenebene nach unten zu vcrsetzen, wodurch jeder Einzeldraht im Bereich des Einlegckanals 28 eine U-Form annimmt. Auf diese Weise kann bei gcringerer Flächenpressung eine größere Reibung und damit eine bessere Klemmwirkung erzielt werden, was für gegen punktucllc Quetschkräfte empfindliche Einzeldrähte vor Vorteil ist.
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Claims (13)

  1. Bezeichnung der Erfindung: Kabelhalter für eine Mehrzahl von Einzeldrähten im elektronischen Schal tungsbau Ansprüche: 1. Kabelhalter aus Kunststoff für eine Mehrzahl von Einz rähten im elektronischen Schaltungsbau, durch den die Einzeldrähte zueinanderausgerichtet gehalten sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß er aus zwei miteinander stoffschlüssig verbundenen, um eine gcometrische Achse umbiegbaren sowie an dieser Durchstecköffnungen (13) für die Einzeldrähte (14) aufweisenden Klemmelementen (10,11) besteht, die in umgebogener Lage die Einzeldrähte (14) durch Kantendruck klemmen und in dieser Position gehalten sind.
  2. 2. Kabelhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Klemmelement aus einem Bodenteil (20,40) und das andere aus einem Deckelteil (21,41) bestehen, die an ihrer geometrischen Achse durch ein Scharnier (12) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Kabelhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier als Filmscharnier (12', 12") ausgebildet ist.
  4. 4. Kabelhalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20, 40) matrizenförmig und das Deckelteil (21, 41) patrizenförmig ausgebildet sind und in zueinander umgebogener Lage Einlegekanäle (25) bilden, die in ihrem Querschnitt geringfügig größer als der der Einzeldrähte (14) zuzüglich ihrer Isolation sind.
  5. 5. Kabelhalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20,40) und das Deckelteil (21,41) in zueinander umgebogener Lage durch eine Raste (24,31,45) - gegebenenfalls lösbar - miteinander verklinkbar sind.
  6. 6. Kabelhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteaus einem an einem Klemmteil (20) befestigten Rasthaken (31) mit zwei gegenüberliegenden sowie zueinander federnd angeordneten Rastnasen (32, 33) gebildet ist, die durch eine entsprechend konfigurierte oeffnung im anderen Klemmteil (21) steckbar sind und diese sodann mit ihren Rastnasen (32,33) hintergreifen.
  7. 7. Kabelhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste aus einer Druckknopfverbindung (45) besteht.
  8. 8. Kabelhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste aus zwei sich gegenseitig hintergreifenden Rastkanten (24) besteht, die an einem Ende der beiden Klemmelemente (20, 21 bzw. 40, 41) angeordnet sind.
  9. 9. Kabelhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (40) und das Deckelteil (41) rechteckig, plattenförmig sowie in ihrer Projektionsfläche kongruent ausgebildet sind, an ihrer einen Längsseite (42) die Durchstecköffnungen (13) für die isolierten Einzeldrähte (14) und an ihrer anderen Längsseite (43) weiter oeffnungen (44) für die Durchdringung der Einzeldrähte (14) aufweisen.
  10. 10. Kabelhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20) im Querschnitt L-förmig und das Deckelteil (21) im wesentlichen rechteckig ausgebildet sind, wobei das Deckelteil in seiner Querschnittsbreite (B) etwa der Querschnittsbreite (b)des längeren Schenkels des L-förmigen Bodenteils (20) entspricht und in seiner Höhe (H) etwa niveaugleich mit der Oberkante (22) des kürzeren Schenkels (23) des Bodenteils (2(ç) ab schließt.
  11. 11. Kabelhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20) an seiner dem Scharnier (12, 12', 12") gegenüberliegenden Längskante (235 mit einem im wesentlichen U-förmigen Kantenbereich (29) versehen ist, dessen U-Schenkel (30) Rasten (24, 31, 45) mit einer Ausbildung nach einem der Ansprüche 6 bis 8 zur Verbindung mit einer Leiterplatte (36) aufweisen.
  12. 12. Kabelhalter nach einem oder mehreren der Ansprtiche 1 t>is 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (20) an seinem dem Scharnier (12, 12', 12") gegenüberliegenden Kantenbereich einen quaderförmigen Hohlraum (37) besitzt, dessen in Durchsteckrichtung der Einzeldrähte (14) liegende Seite (38) offen ist.
  13. 13. Kabelhalter nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchstecköffnungen (13) im Scharnier (12, 12', 12") die vom Boden- und Deckelteil (20, 21 bzw.
    40,41) gebildeten Einlegerinnen (28), die weiteren Öffnungen im Bodenteil (27, 44)sowie die Hohlräume (37) eine gemeinsame Symmetrieachse (46) besitzen.
DE2949314A 1979-12-07 1979-12-07 Kabelklemmvorrichtung aus Kunststoff mit Zugentlastung, insbesondere für elektrische Steckverbinder, für eine Mehrzahl von Einzeldrähten im elektronischen Schaltungsbau Expired DE2949314C2 (de)

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