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"Transportabler Verkaufsanhänger"
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Die vorliegende Erfindun-g bezieht sich auf einen transportablen Verkaufsanhänger
bei dem am Dach angelenkte Wandungsteile an allen vier Seiten in die Dachebene ausklappbar
sind und der im unteren Bereich der beiden Längs-Seitenwände die nutzbare Standfläche
vergrößernde Ausklappteile aufweist.
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Vereaufsanhänger der vorerwähnten Art sind ansich bekannt.
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Bei den bekannten Verkaufsanhängern sind die Ausklappteile im Bereich
der Seitenwände starre Konstruktionen, d. h., jedes Ausklappteil bildet eine um
eine untere Längsachse schwenkbare Baueinheit. Bei Nichtgebrauch wird jedes Ausklappteil
um 900 geschwenkt, so daß der Boden in der Seitenwandebene liegt, während die übrigen
Wandungen der Ausklappteile ins Innere des Verkaufsanhängers hineinragen.
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Die Ausklappteile weisen im Gebrauchszustand eine trapezförmige Grundfläche
auf.
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Die bekannten Verkaufsanhänger der vorerwähnten Art sind mit verschiedenen
Nachteilen behaftet.
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Einer dieser Nachteile liegt darin, daß der nutzbare Innenrum des
Verkaufsanhängers bei eingeschränkten Ausklappteilen erhehlich verkleinert wird.
Dies führt dazu, daß diverse Gcgentde, Verkaufsgüter usw., nicht im Verkaufsanhänger
verbleiben können, wenn dieser geschlossen wird.
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Ei weiterer Nachteil der vorbekannten Konstruktionen liegt cirin,
daß im unteren Bereich der Seitenwände ein offener Abschnitt verbleibt, der dadurch
entsteht, daß der trapezförmige Boden, der im eingeklappten Zustand einen Teil der
Seitenwand bildet, lediglich einen trapezförmigen Teil der Seitenflächen des Verkaufsanhängers
verschließen kann. Der obere Teil der Seitenwandung, der im zusammengeklappten Zustand
den unteren Bereich teilweise überdeckt, vermag die Lücke nicht vollständig zu schließen,
da dieses nur dann möglich wäre, wenn der obere Teil so groß ausgebildet wäre, daß
er die gesamte Seitenwandfläche überdecken würde. Man hat sich bisher damit begnügt,
die offenen Flächen durch Planen od. dgl. abzudecken.
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Dr vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verkaufsanhänger
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, dessen Innenraum auch im geschlossenen Zustand
voll nutzbar ist und dessen Längsseiten bei Nichtgebrauch vollständig verschließbar
sind.
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Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die
Ausklappteile auf jeder Seite aus einem Boden und drei Thekenwandungen bestehen,
die gemeinsam in die jeweilige Seitenwand-Ebene zusammenklappbar sind.
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Ein Verkaufsanhänger gemäß vorliegender Erfindung ist in ausgeklapptem
Zustand in der gleichen Weise verwendbar, wie die bekannten Verkaufsanhänger dieser
Art, bei Nichtgebrauch bietet er aber den erheblichen Vorteil, dan der nutzbare
Intienraum nicht beschränkt wird und daß die Längsseiten vollständig verschließbar
sind. Das unerlaubte Eindringen in einen erfindungsgemäßen Verkaufsanhänger ist
somit erheblich erschwert.
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Ein weiterer Vorteil eines erfindungsgemäßen Verkaufsanhängers liegt
darin, daß es ohne weiteres möglich ist, lediylich nur eine Seite zu Verkaufszwecken
zu öffnen. Dies liegt daran, daß sie Einzelteile der nicht geöffneten Seitenwand
nicht iris Iiincr' des Verkaufsanhängers hineinragen und somit die Bewegungsfreiheit
im Inneren voll gewährleistet bleibt, auch wenn lediglich eine Seite geöffnet wird.
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Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen
und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles
Es zeigen: Fig 1 eine perspektivische Darstellung
eines erfindung gemäßen Verkaufsanhängers im geschlossenen Zustand, Fig. 2 eine
perspektivische Darstellung des VerkaufsanhMngers in teilweise geöffnetem Zustand,
rig. 3 eine perspektivische Darstellung des Verkaufsanhängers im vollständig geöffneten
Zustand, Fig. 4 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des Verkaufsanhängers
mit geöffneter Vorder- und Rückwand, Fig. 5 eine schematisch dargestellte RUck-Anslcht
des Verkaufsanhangers bei geschlossener Rückwand aber geöffneten Seitenwänden, Fig.
6 eine weitere RUck-Ansicht des VerkaufsanhKngers bei geöffneter Rückwand geöffneten
Seitenwänden und teilweise abgeklappten Thekenbrettern, Fig. 7 eine schematisch
dargestellte Draufsicht auf den Verkaufsanhinger mit strichpunktiert angedeuteten1
aufgeklappten am Dach angelenkten Wandungsteilen, Fig. 8 einer perspektivische Darstellung
des VerkaufsanhKngers bei geöffneter Rückwand, aber geschlossenen Seitenwinden und
geschlossener Vorderwand1 Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer teilweise
geöffneten Seltenwand des Verkaufzanhängers, Fig. 10 eine perspektivische Darstellung
des unteren Bereiches einer teilweise geöffneten Seitenwand des Verkaufsanhngers,
L vom Inneren des Verkaufsanhängers aus gesehen Fig. 11 eine im wesentlichen der
Fig 10 entsprechende Darstellung bei teilweise gedffneter unterer Seitenwand1 Fig.
12 einen Teilschnitt nach der Linie XII - XII in Fig. 11, Fig. 13 einen Schnitt
nach der Linie XIII - XIII in Fig. 12
Der in den Zeichnungen dargestellte
Verkaufsanhänger ist im Bereich seiner Vorder- wie Rückfront und im Be reich der
Längsseiten mit am Dach 1 angelenkten Wandungsteilen 2,3 und 4 versehen, die aus
der in Fig. 1 ersichtlichen Grundstellung herauf nach oben in die Dachebene ausgeklappt
werden können.
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Die Wandungsteile 2 - 4 decken etwa den Bereich der oberen Hälfte
des Verkaufsanhängers @b.
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Die im zweiten Bereich liegenden Wandungsteile 4 sind im Bereich
des vom Dach 1 abgewandten Endes trapezförmig zugesc-hnitten.
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Im unteren Bereich ist der Verkaufsanhänger an der Vorderseite durch
eine feststehende Wand 5 abgeschlossen.
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An der Rückseite ist eine mit einer Tür 6 versehene Wand 7 in der
gleichen Höhe vorgesehen, wie sie die Wand 5 aufweist An den beiden Längsseiten
des Verkaufsanhängers sind im unteren Bereich Ausklappteile 8 vorgesehen, deren
Aufbau und Funktion weiter unten noch ausführlich beschrieben wird Die Ausklappteile
8 bestehen im einzelnen jeweils @@@ einem Boden 9 sowie drei Thekenwandungen 10,
11 und 12 und vergrößern im ausgeklappten Zustand die nutzbare Standfläche der Verkaufsanhängers.
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Der Boden 9 ist jeweils um eine untere, in Längsrichtung d@ Verkaufsanhängers
verlaufende Achse schwenkbar, die Thecken wändungen 10 und 12 sind um vertikal verlaufende,
praktisch
mit den Eckpfosten 13 des Verkaufsanhängers zusammenfallende
Achsen schwenkbar. Die mittlere Thekenwandung 11 ist schwenkbar am Boden 9 angelenkt.
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Somit können Boden 9 und Thekenwandungen 10 bis 12 in rine gemeinsame
Ebene zusammengeklappt werden und ilen in dieser Lage den unteren Teil einer Seitenwand
des Verkaufsanhängers.
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Insbesondere die Fig. 9 bis 11 verdeutlichen, wie die einzelnen Ausklappteile
8 aus ihrer Nichtgebrauchslage heraus in Gebrauchsstellung geschwenkt werden können.
Der Boden 9, der eine trapezförmige Grundfläche aufweist, ist im Bereich zweier
schräg verlaufender Begrenzungskanten jeweils mit einem Führungsbügel 14 ausgestattet,
durch welchen Führungsbügel 14 hindurch eine Führungsstange 16 verläuft, die jeweils
an einer Thekenwandung 10 oder 12 befestigt ist. Die Führungsstange 15 ist gegenüber
der vertikalen gezeigt, und zwar derart, daß beim Aufklappen des Bodens 9 aus einer
vertikalen Grundstellung heraus (s. Fig. 10) in die aus Fig. 11 ersichtliche Gebrauchslage
die Thekenwandungen 10 und 12 zwangsweise um ihre vertikale Schwenkachse so weit
aufgeklappt werden, daß die besagten Thekenwandungen 10 und 12 in einer Flecht mit
den schräg verlaufenden Begrenzungskanten des Bodens 9 verlaufen.
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Die mittlere Thekenwandung 11 liegt noch in der Bodenebene, wie Fig.
11 sehr deutlich zeigt. Diese mittlere Thekenwandung 11 kann nunmehr um 90° nach
oben geschwenkt werden und füllt somit den noch offenen, mittleren Bereich des betreffenden
Ausklappteiles 8 vollständig aus.
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Zur Fixierung der Thekenwandungen 10 bis 12 in ausgeklapptem Zustand
ist ein Thekenbrett 16 vorgesehen, welches aus einer in der Seitenwandebene des
Verkaufsanhängers liegenden Grundstellung heraus um 90° nach unten geschwenkt werden
kann und welches mit einer Anschlagleiste 17 versehen ist, die jeweils an den Innenseiten
der Thekenwandungen 10 bis 12 anliegt und verhindert, daß die Thekenwandungen 10
bis 12 unbeabsichtigt in ihre Nichtgebrauchsstellung zurückgeschwenkt werden können.
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Sollen die Ausklappteile 8 wieder in Nichtgebrauchsstellung zurückgeschwenkt
werden, ist es erforderlich, zunächst jeweils das Thekenbrett 16 nach oben wegzuschwenken,
anschließend kann die mittlere Thekenwandung 11 an den Boden 9 angeklappt werden
und durch Hochschwenken des Bodens 9 in seine Nichtge brauchsstellung wird über
die Führungsbügel 14 und Führungsstangen 15 ein automatisches Einschwenken der Thekenwandungen
10 und 12 in die Nichtgebrauchsstellung erreicht. In diesen Nichtgebrauchsstellung
sind die in eine Ebene zusammengeklappten Teile durch einen einfachen Riegel 18
fixiert, den an einer Mittelstrebe 19 des Verkaufsanhängers Schwenkbar angeordnet
ist.
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Im eingeklappten Zustand der Ausklappteile 8 ist also nicht nur der
untere Bereich des Verkaufsanhängers seitlich völlig geschlossen, es ragen auch
keinerlei Teile ins Innere d@ Verkaufsanhängers hinein, so daß der zur Verfügung
stehende Innenraum nach wie vor voll nutzbar ist und die Möglichkeit besteht, beispielsweise
Verkaufsgüter, Schachteln, Stühle od. dgl. im Verkaufsanhänger zu belassen, auch
wenn diesen vollständig geschlossen ist.
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Daß nach im Bereich der Wand 5 sowie der Wand 7 Thekerbretter 20 und
21 angeordnet sind, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
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Da die Ausklappteile 8 in Nichtgebrauchsstellung den Innenraum des
Verkaufsanhängers in keiner Weise beeinträchtigen, besteht auch ohne weiteres die
Möglichkeit, bedarfsweise lediglich eines der Aufklappteile 8 zu Verkaufszwecken
auszuklappen, wie Fig. 2 anschaulich zeigt.
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Über das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel Hinausgehend
ist es denkbar, jeden Boden 9 der Ausklappteile @ mit einer zusätzlichen Stützvorrichtung
zu versehen, wenn @@ erwarten ist, daß die Belastungen im Bereich der Böden 9 verhältnismäßig
hoch sind. Eine derartige Stützvorrichtung kännte beispielsweise aus einer gelenkig
an der Unterseite des Bodens 9 angeschlossenen Spindel bestehen, die bei Nichtgebrauchsstellung
an die Unterseite des Bodens 9 angeklappt und in Gebrauchsstellung um 90° von der
Unterseite des Bodens 9 abgeschwenkt und zur Abstützung am Boden entsprechend weit
ausgedreht wird.
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Eine weitere Möglichkeit, eine derartige Stützvorrichtung auszubilden
besteht darin, einen Bügel schwenkbar an der Unterseite des Bodens 9 zu befestigen
und diesen Bügel zu Abstützzwecken bei Bedarf von der Unterseite des Bodens 9 in
eine vertikale Stellung zu schwenken.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das in den Zeichnungen dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt, da hinsichtlich der Formgebung und der Größenverhältnisse
Abweichungen denkbar unmöglich sind, ohne daß dadurch der Schutzbereich der vorliegenden
Erfindung verlassen wird.