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DE294909C - - Google Patents

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Publication number
DE294909C
DE294909C DENDAT294909D DE294909DA DE294909C DE 294909 C DE294909 C DE 294909C DE NDAT294909 D DENDAT294909 D DE NDAT294909D DE 294909D A DE294909D A DE 294909DA DE 294909 C DE294909 C DE 294909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
bell
openings
bells
neighboring
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT294909D
Other languages
English (en)
Publication of DE294909C publication Critical patent/DE294909C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 12*. GRUPPE ]/;!;;(j.; V ■
in NÜRNBERG.
181656 beschrieben
ungen die Gase in
In elektrolytischen Gaserzeugungsanlagen müssen, wie bekannt, Vorrichtungen getroffen werden, welche das Gas automatisch ins Freie ableiten, wenn durch Gasbehälterüberfüllung, Rohrleitungsverstopfung usw. «in Gasüberdruck entsteht. Besonders wichtig sind solche Sicherheitsvorrichtungen bei Glockenelektrolyseuren für Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff, wie solche beispielsweise in der Patentschrift sind, da hier bei Staugroßen Blasen stoßweise unterhalb der Glockenränder austreten würden, wobei der Wasserstoff leicht in die Sauerstoffglocke, der Sauerstoff in die Wasserstoffglocke treten kann, unter Bildung explosiver Mischungen. Diese Druckvorlagen wurden bisher an verschiedenen Stellen der Leitung eingebaut; sie bestehen aus mit Wasser beschickten Behältern, ähnlich den Woulffschen Flaschen, und sind so konstruiert, daß das Gas durch ein normalerweise in das Wasser tauchendes, bei zu hohem Druck aber außerhalb des Wasserniveaus befindliches Rohr ins Freie entweichen kann. Diese Sicherheitsapparate komplizieren die Montage und die Beaufsichtigung, sie nehmen erheblichen Raum ein und erhöhen die Anlagekosten, besonders bei großen Anlagen, wo an jeder der vielen Gasableitungen der Batterie solche Druckvorgelege vorgesehen werden müssen.
Vorliegende Erfindung schaltet diese Nachteile vollständig aus. Es werden hiernach die Zellen selbst als Drucksicherungen benutzt. Zu diesem Zwecke sind an den unteren Glockenrändern für den Gasaustritt Öffnungen oder Ausschnitte angebracht. Diese Öffnungen ermöglichen einen stoßfreien Gasaustritt im Falle des Druckanstieges. Sie sind ferner so angeordnet, daß ihnen die entsprechenden Öffnungen der Nachbarglocken nicht gegenüberstehen, so daß Gasübertritt in die Nachbarglocke vollkommen verhütet wird. Besonders vorteilhaft ist es, diese Aussparungen am Glockenrand an den nach der Kastenwand zu liegenden Schmalseiten anzubringen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein Querschnitt durch eine elektrolytische Zelle mit zwei am unteren Teil gelochten Auffangglocken R und K, dem Elektrolytgefäß W, der Elektrolytflüssigkeit·F, den Elektroden E, E und den Gasableitungen G, G,
Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Zelle, aus dem die Öffnungen L, L in der Längswand der Glocke und die gegen L1 L versetzten Öffnungen L1 der Nachbarglocke zu ersehen sind,
Fig. 3 eine Ansicht einer Gasglocke mit nach oben spitz auslaufenden Ausschnitten S, S.
Die Verwendung von Scheidewänden und Gasglocken mit Öffnungen in Elektrolyseuren für Wasserelektrolyse ist bereits bekannt; sie verfolgt jedoch einen ganz anderen Zweck, nämlich den Stromlinien zwischen Kathode Und Anode einen Durchgang zu gewähren, und gleichzeitig durch die Art ihrer Ausführung und Anordnung zu verhindern, daß die an den Elektroden entwickelten Gase durch diese Öffnungen entweichen können. Es ist also auch die Art der Anbringung dieser Öffnungen in
den Glockenwänden bzw. Scheidewänden eine ganz andere.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Wasserelektrolyse mit in den Elektrolyten eintauchenden Gasglocken, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand der Gasglocken mit öffnungen oder Ausschnitten versehen ist, die so angeordnet sind, daß das bei Überdruck durch dieselben austretende Gas nicht in die Nachbarglocke eintreten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT294909D Active DE294909C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE294909C (de)

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