-
STOCKARTIGES GERÄT FÜR TURN- UND
-
SPORTZWECKE
Die Erfindung bezieht sich auf ein stockrtiges
Gerät für Turn- und Sportzwecke mit einem Stock aus einem im wesentlichen sterren
Material.
-
Turn- und Sportgeräte bereichern die Möglichkeiten einer körperlichen
Betätigung. Ein Teil der Sportgeräte, wie Leiter, Reck oder Barren, sind große und
schwerfällge Geräte, die bestimmte ortsfeste Bauanlagen erfordern oder nur schwer
zu transportieren sind. Diese Sportgeräte werden in der Regel nur in Turnhellen
aufgestellt und deher nur in beschränktem Mene genutzt, d die Sportler erst eine
mehr oder weniger weit entfernte TurnhFlle aufsuchen müssen. Ein enderer Teil der
Sportgeräte, wie Gymnastikstöcke, Keulen oder Gewichtsh£nteln, können zwar eufgrund
ihrer geringen Größe und ihres geringen Gewichtes ohne weiteres transportiert und
daher von jedermann an jedem beliebigen Ort, wie beispielsweise an Boden stränden,
genutzt werden. Diese sogenannten leichten Sportgeräte sind jedoch nur verhältnismäßig
einseitig einsetzbar und bieten nur eine geringe Abwechslungsmöglichkeit, welche
die Nutzung dieser leichten Sportgeräte bald langweilig erscheinen läßt.
-
Es 5st daher die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein leicht
transportierbares Turn- und Sportgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, des
eine große Abwechslungsmöglichkeit bietet und in weitem Umfang für verschiedene
Spiel- und Sportzwecke abwandelbar ist.
-
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Stock im
bereich seiner beiden Enden mit zwei entfernberen redertigen Stützkörpern ersehen
ist.
-
Das Turn- und Sportgerät gemäß der Erfindung kann für eine Vielzahl
von Geschicklichkei tsübungen verwendet werden. So kann
des Gerät
beispielsweise Euf Kopf oder Schulter balanciert oder auf der Rück- oder Vorderseite
des Körpers durch eine entsprechende körperhaltung langsam abergerollt werden. Wenn
dus Gerät mit seinen beiden Stützkörpern auf dem poren liegt, kann der über dem
Boden befindliche Stock mit einem oder beiden Reinen in einem vorgegebenen Takt
wechselweise übersprunger werden. Nach einem ortsfesten Abstützen der red-Frtigen
Stützkörper kenn man auch auf dem Stock balancieren.
-
Es ist auch eine Fortbewegung mit Hilfe des Gerätes denkbar, indem
eine auf dem Stock oder einem der rad artigen Stützkörper stehende Person durch
eine entsprechende Fußbewegung d.s Gerät zum Rollen bringt. Eine Person kann sich
auch mit einem Liegestütz auf dem Stock abstützen und mit den Reinen vorwärts bewegen.
Wenn beispielsweise ein Brett oder zwei in gegenseitigem Abstand gehaltene und durch
Gurte oder ein Netz miteinEnder verbundene Stangen auf dem Stock des euf dem Boden
liegenden Gerätes abgestützt werden, entsteht eine geneigte Ruhe- oder Liegefläche.
Des Gerät gemäß der Erfindung kenn auch zur Markierung eines für ein Spiel wichtigen
Punktes verwendet werden, da das Gerät auf jedem Untergrund senkrecht aufgestellt
werden kann. De die radertigen Stützkörper vom Stock entfernbar sind, läßt sich
das Gerät pletzsperend trensportieren.
-
Wenn die radartigen Stützkörper aus einzelnen Stützelementen bestehen,
kann einerseits der Transport durch eine Verkleinerung der Einzelteile erleichtert
und andererseits das Gewicht der Stützkörper durch eine Veränderung der Anzahl der
einen Stützkörper bildenden Stützelemente der beebsichtigten Gleichgewichtsübung
angepaBt werden.
-
Wenn die radartigen Stützkörper auf dem Stock drehbar gelagert sind,
kcnn das Gerät gemäß der Erfindung über den Boden gerollt und der Stock mit beiden
Händen festgehalten werden.
-
Wenn die radartigen Stützkörper als Schwimmkörper ausgebildet sind,
läßt sich des Gerät als Schwimmhilfe oder juch als ein im Wasser schwimmendes Reck
verwenden. Das in dieser Weise ausgestattete Gerät kenn auch als Stabilisator für
ein Surfbrett verwendet werden, wenn d-s Gerät quer zur Längsrichtung des Surfbrettes
enyeordnet wird. Die Schwimmkörper können beispielsweise &us einem Sch£umstoffmaterial
bestehen.
-
Die Stützkörper können auch die Form von starren oder aufblasbaren
Hohlkörpern haben, wobei ein aufblasbarer Hohlkörper wegen des niedrigeren Gewichtes,
des geringeren Platzbedarfes und der die Verletzungsgefahr herabsetzenden Elastizität
vorzuziehen ist.
-
Eine erhebliche Verriengerung des Stauraumes des Gerätes gemäß der
Erfindung kann dadurch erzielt werden, daß der Stock teleskopertig in seiner Länge
veränderbar ist.
-
Wenn der Stock mindestens einen rohrförmigen Abschnitt mit einem
über eine verschließbare Öffnung zugänglichen Hohlraum aufweist, steht ein Stauram
zur Unterbringung kleiner oder klein zusammenlegbarer Gegenstände zur Verfügung,
die man beispielsweise ins Wasser oder euf einen Strendspaziergang mitnehmen möchte.
Der Hohlraum kann auch mit Sand oder Wasser gefüllt werden, so daß des Gerät als
eine Art Hantel verwendet werden kann.
-
Eine besonders einfache Ausgestaltung eines Gerätes mit einem einen
Hohlraum aufweisenden Stock kann dadurch erzielt werden1 daß die verschließbare
Öffnung durch die freien offenen Enden zweier ineinander steckbarer Rohre gebildet
ist.
-
Wenn die beiden ineinander steckbare Rohre mit einem Rückschlagventil
für den Eintritt von Luft in den Hohlraum
des Stockes und mit einem
us den Hohlraum führenden Anschlußnippel versehen sind, kenn das Gerät als Luftpumpe
zum Aufpumpen von Luftmetratzen oder Schlauchbooten verwendet werden.
-
Des Gerät gemäß der Erfindung kann auch mit wenigen Handgriffen zu
einem kleinen Fahrzeug zum Transport von schwerem Gepäck umgestaltet werden, wenn
auf dem Stock eine Trenaportplatte drehbar gelagert ist, en der eine im rechten
Winkel zum Stock verlaufende und von Hand erfaßbare Greifstange lösbar befestigt
ist.
-
Ein Herabfllen der auf der Transportplatte abgelegten Gepäckstücke
kann dadurch vermieden werden, deS die Transportplatte an dem der Greifstange gegenüberliegenden
Ende eine tn der Oberseite befestigte Anschlagleiste aufweist.
-
Wenn der Stock Befestigungsstellen zun lösbaren Anbringen von Vertindungsbügeln
für den Anschlup von weiteren gleichartigen Stöcken aufweist, kann eine Mehrzahl
von Geräten zu einem einheitlichen groberen Gebilde zusammengefaßt werden, ds eine
unterschiedliche Form haben und beispielsweise ein Turn- oder Spielgerüst oder die
Stützkonstruktion für ein Sonnensegrl oder einen Windschutz bilden kann.
-
Eine große Freiheit an Gestaltungsmöglichkeiten der aus den Geräten
gemaß der Erfindung zusammensetzbaren Gebilden wird dadurch erreicht, daß die Befestigungsstellen
wahlweise zwischen den beiden Stützkörpern und/oder en den üher die Stützkörper
vorstehenden freien Enden das Stockes angeordnet sind.
-
Die mit den Befestigungsstellen zusammenarbeitenden Verbindungsbügel
können eine im wesentlichen geradlinige Gestalt
zur Verbindung
parallel nebeneinander verlaufender oder echsiel hintereinander angeordneter Stöcke
haben. Durch die Verbindung parallel nebeneinander liegender Stöcke entsteht eine
Tragkonstruktion für ein Boot oder für ein im Wasser verenkerbares Floß oder Schwimmbrett.
Es ist in diesen Fall lediglich erforderlich, die Tragkorstruk tion aus den parallel
nebeneinander liegenden und miteinender verbundenen Stöcken mit entsprechenden Aufbauten
zu versehen. Achsiel hintereinander angeordnete und miteinander verbundene Stöcke
können zur Abgrenzung von Spielfeldern im Wesser oder an Lend verwendet werden.
-
Eine sichere und einfach lösbare Verbindung der einzelnen stockartigen
Geräte kann ddurct erzielt werden, die die Verbindungsbügel im Bereich ihrer Enden
eine den Befestigungsstellen entsprechende Aussparung zur Erzielurg einer form-
oder kraftschlüssigen Verbindung aufweisen.
-
Wenn die Verbindungsbügel zur Verbindung parallel nebeneinander verlaufender
Stöcke Auflag erst ellen und Verbindungselemente zur Aufnahme einer Tragplatte oder
eines Tragrostes heben, kann auf einfache Weise und mit wenigen Handgriffen eine
Lienefläche über einem zum Hinlegen unqeeigneten Unterrrund oder ein auf dem Wasser
schwimmendes Floß zusammengebaut werden.
-
Wenn ein höhenverstellbares Auflager zur Aufnahme der Tragplatte
oder des Tragrostes auf dem Stock drehbar gelagert ist, ist sich beispielsweise
ein Wasserfahrzeug erzielen, bei dem die Tragplatte oder der Tragrost über der Wasseroberfläche
tngehobetl werden könnten, wenn die Belastung der Tragplatte oder des Trt(rostes
eine zu große Eintauchtiefe der zu einem Wasserfhrzeug zusammengebauten stockartigen
Geräte zur Folge het.
-
Im Nachfolgenden werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung
on Hund von Zeichnungen näher erläutert.
-
In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht eines stockertigen
Gerätes gemäß der Erfindung, Fig. 2 und 3 Teilensichten zweier ebgewandelter stockartiger
Geräte mit unterschiedlich eusgebildeten Stützkörpern, Fig. 4 eine teilweise reschnittene
Seitennsicht einer Abwandlungsform des stockartigen Gerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 5 einen Teilquerschnitt durch den Stock einer weiteren Abwandlungsform des
stockartigen Gerätes, Fig. 6 einen Querschnitt durch ein mit einer Transportplatte
versehenes, stockartiges Gerät, Fig. 7 und 6 Draufsichten auf zwei miteinander verbundene,
parallel nebeneinander angeordnete stockartige Geräte, Fig. 9 und 10 Querschnitte
längs der Linien IX-IX und X-X in Fig. 8, Fig.11 eine Dreufsicht auf zwei echsial
hintereinander angeordnete und miteinander verbundene stockertige Geräte, Fig. 12
einen Querschnitt durch zwei miteinander verbundene, parallel verlaufende stockartige
Geräte, Fig. 12 eine schematische Seitenansicht auf ein stockertiges Gerät mit einem
höhenverstellbaren Auflager,
Fig. 14 eine Seitenansicht auf ein
abgewandeltes, stockertiges Gerät mit umgebogenen Enden und Fig.15a und 15b Querschnitte
durch die Enden weiterer Abw ndlungs formen des stockertigen Gerätes.
-
In Fig. 1 ist die einfachste Ausführungsform eines stockartigen Ge
rotes gemäß der Erfindung gezeigt. Des Gerät weist einen Stock 1 auf, der im Bereich
seiner beiden Enden mit jeweils einem Stützkörper 2 versehen ist. Die Stützkörper
2 sind bei dem in Fig. 1 dargestellen Ausführungsbeispiel in einem gewissen Abstand
von den freien Enden des Stockes 1 angeordnet. Die Stützkörper können jedoch auch
bündig mit den freien Enden des Stockes 1 abschließen oder an den Stirnenden des
Stockes befestigt sein. Die Stützkörper 2 sind wahlweise fest oder drehbar mit dem
Stock 1 verbunden. Die Stützkörper können auf dem Stock auch mit Hilfe einer Lageranordnung
gelagert sein, die verstellbar ist und je nach ihrer Einstellung die Stützkörper
fest oder drehbar mit dem Stock verbincet.
-
Die StützkörPer 2 können wahlweise Vollkörper oder Hohlkörper sein
und aus einem festen oder elastischen Material bestehen. Die Stützkörper werden
vorteilhefterweise als Schwimmkörper eusgebildet, die entweder einen Schaumstoffkörper
aufweisen oder die Form eines eufblesbaren Reifens oder Rades heben. Unabhängig
davon, ob die Stützkörper als Schwimmkörper ausgebildet sind oder nicht, heben die
Stützkörper eine widerstandsfähige Lauffläche, so daß der Stützkörper auch els Rad
über einem unwegsumen Boden einoesetzt werden kann.
-
Der Stock 1 des Gerätes kann aus jedem beliebigen Material, wie beispielsweise
Holz, Metall oder kunststoff bestehen, soweit das verwendete Meterial orm Stock
eine gewisse Starrheit verleiht. Der Stock kenn einen vollen Querschnitt haben oder
aus einem Rohr hergestellt sein. Der Stock besteht jedoch vorzugsweise ous einem
Metallrohr, wie beispielsweise Aluminiumrohr, wodurch der Stock einerseits eine
ausreichende Starrheit und endererseits ein geringes Gewicht erhält.
-
In den Fig. 2 und 3 sind zwei Abwendlungsformen des stockartigen
Gerätes gezeigt, bei welchen die Stützkörper 2 eus zwei Elementen bestehen. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 2 haben die beiden Elemente 3 und 4 die gleiche Form,
während bei der Ausführungsform nach Fig. 3 die beiden Elemente 5 u. 6 eine unterschiedliche
Gestalt und verschiedene Abmessungen aufweisen. Die Stützkörper 2 können jedoch
auch mehr als zwei Elemente besitzen. Die einzelnen Elemente können voneinander
getrennt und in beliebiger Anzahl euf dem Stock 1 angeordnet werden. Je nach dem,
ob die einzelnen Elemente als Gewichtsscheiben oder &ls Schwimmkörper eusgebildet
sind, läßt sich durch das Verändern der Anzehl der auf deri Stock aufgebrechten
Elemente das Gewicht oder der Auftrieb des stockartigen Gerätes ändern, so dB des
Gerbt als Gewichtshantel mit einem veränderbaren Gewicht oder ris eine mehr oder
weniger belestbere Schwimmeinheit verwendet werden kenn.
-
Die Stützkörper gemäß Fiy. 1 und die die Stützkörper bildende Elemente
nech den Fig. 2 u. 3 können auch die Form von Hohlkörpern mit dicht verschließbaren
Öffnungen heben.
-
Wenn die Hohikörper lediglich Luft enthalten, können sie als Schwimmkörper
verwendet werden. Wenn Die Hohlkörper jedoch mit Sand oder Wasser gefüllt werden,
können sie als Gewichtsscheiben für eine Hantel oder als StHnder für einen Sonnenschrim
eingesetzt worden.
-
r)ei dem in 1ig. 4 dcrgestellten Ausführungsbeispiel besteht der
Stock 1 aus zwei ineinander steckbaren Rohren 7 und , von denen jeweils ein Rohr
mit einem Stützkörper 2 fest oder drehbar verbunden ist. Die Rohre 7 und 8 sind
rn den einander abgekehrten Stirn enden dicht verschlossen, während des Ende des
in des Rohr 0 eintauchenden Rohres 7 offen ist.
-
Die beiden Rohre 7 und 8 schließen auf diese Weise einen Hohlraum
9 ein. Des Rohr 7 ist mit einem dichten Gleitsitz im
Rohr 8 geführt.
Dcs Rohr b besitzt in der Nähe des Stützkörpers 2 eine Öffnung mit einem Rückschlagventil
10 für den Eintritt von Umgebungsluft in den HohlrFum 9 und einen Nippel 11 für
den Anschluß eines Schlauches 12.
-
Der in Fig. 4 gezeigte Stock 1 ist teleskopertig in der Länge veränderbar,
so dß der Stock für den Transport zusammengeschoben und bei Gebrauch auf eine beliebige
Länge ausgezogen werden kann.
-
Der Stock 1 gemäß Fig. 4 kann uch als Luftpumpe verwendet werden,
wobei lediglich eines der beiden Rohre 7 oder ü hin und herbewegt zu werden breucht.
Die Luft wird bei einem Auseinanderziehen der beiden Rohre 7 und 0 durch drs Rückschlagventil
10 in den Huhlroum eingesaugt und beim Zusammenschieben der beiden Rohre durch den
Nippel 11 und den Schlauch 12 aus dem t-lohlrsum ausgeblassen. Es ist daher möglich
mit der in Fig. 4 gezeigten Abwandlungsform des stockartigen Gerätes Luftmatratzen
oder Schlauchboote aufzupumpem.
-
Her Hohlraum 9 kann auch als Stourum zur Unterbringung von kleinen
oder klein zusammenlegboren Gegenständen benutzt werden. So können beispielsweise
im Hohlreum 9 Gegenstände des persönlichen Gebreuchs, wie Sonnenschutzmittel, Geldbeutel
und dergl. oder auch ein Segel i im Hohlreum 9 untergebracht werden.
-
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Stock
1 aus einem einzigen zwischen den beiden Stützkörpern verlaufenden Rohr 13, das
an seinen beiden Stirnenden dicht verschlossen ist. Das Rohr 13 weist eine in der
Umfangswcnd ausgebildete Öffnung 14 @ uf, welche den Zutritt zu dem vom Rohr 13
umschlossenen Hohlraum 9 gestattet. Die Öffnung 14
ist von einer
das Rohr 13 umgebenden Büchse 15 dicht verschließbar, die @ auf dem Rohr 13 mit
dichtem Gleitsitz verschiebbar ist.
-
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher nuf dem Stock
eine Trflsportplatte 16 mittels eines Lagerbockes 17 gelagert ist. Der Lagerbock
17 ist an der Transportplatte 16 mit Hilfe von nicht näher drgestellten Befestigungsmitteln
befestigt, welche durch strichpunktierte Linien 1 symbolisch dargestellt sind. Der
Lagerbock 17 ist zweckmäßigerweise drehbar auf deni Stock 1 gelagert. Der LAgerbock
17 kcnn jedoch auch fest mit dem Rohr 1 verbunden sein, wenn die radartigen Stütz
körper 2 euf dem Stock 1 drehbor angeordnet sind.
-
Die Transportplatte 16 ist an einem Ende mit einer Greifstange 19
durch Befestigungsmittel verbunden, welche durch die strichpunktierten Linien 20
symbolisch dagestellt sind. An dem der Greifstange gegenüberliegen Ende der Transportplatte
16 ist eine Anschlagleiste 21 vorgesehen, welche das Herabrutschen der auf der Trcnsportplatte
16 abgeladenen Gegenstände verhindern soll.
-
Ein gemäß Fig. 6 abgewandeltes stockertiges Gerät kann beispielsweise
zum Transport von Gepäck, wie der am Strand benötigen Habseligkeiten einer Familie
mit Kindern, verwendet oder als ein dom Spiel dienendes Strrndfthrzeug benutzt werden.
-
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf zwei parallel nebeneinander angeordnete
stockartige Gertäte, die mit Hilfe von Verbindungsbügeln 22 lösbar miteinander verbunden
sind. Die Verbindungsbügel 22 verlaufen im rechten Winkel zu den Stöcken 1 der stockrrtigen
Geräte. Die beiden in Fig. 7 gezeigten stockartigen Geräte können wchlweise noch
mit einer beliebigen Anzahl
von weiterun stockertigen Geräten verbunden
werden, wie dies durch die von den Stöcken 1 ausgehenden und ebgebrochenen Verbindungsbügel
22 angeordnet ist. Die gemäß Fig. 7 zu einer größeren Einheit zusc.mmengefaßten
stockartigen Geräte stellen die Grundkonstruktion für ein Fahrzeug oder ein Boot
dr r, wobei die Grundkonstruktion lediglich mit den entsprechenden Aufbauten versehen
zu werden braucht.
-
nei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform sind die Verbindungsbügel
22 zwischen den beiden Stützkörpern 2 an den Stöcken 1 lösbar befestigt. Die Verbindungsbügel
können jedoch auch entsprechend der Darstellung in Fig.8 an dem über die Stützkörper
2 vorstehenden freien Ende der Stöcke 1 angreifen.
-
In den Fig. 9 und 10 sind zwei Möglichkeiten gezeigt, mit welchen
die Verbindungsbügel 22 an den Stöcken 1 befestigt sein können. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 9 weist der Verbindungsbügel 22 an seinen beiden Enden jeweils einen
zur Unterkante offenen Ausschnitt 23 cuf, der in seinem Grund dem Außendurchmesser
des rohrförmigen Stockes angepasst ist und n seinem offenen Maulende eine Breite
hat, die etwas geringer als der Außendurchmesser des ronrförmiigen Stockes 1 ist.
Der Verbindungsbügel 22 und der rohrförmige Stock 1 verfügen über eine ausreichende
Elastizität, um den Stock 1 durch das etwas verengte Maulende in den Grund des Ausschnittes
23 einschieben zu können.
-
Auf diese Weise wird zwischen dem Stock 1 und dem Verbindungsbügel
22 eine ausreichend feste Verbindung erzielt, die leicht hergestellt und : uct wieder
ebenso leicht gelöst werden kcnn.
-
In Fig. 10 ist eine ähnliche Verbindung zwischen dem rohrförmigen
Stock 1 und dem Verbindungsbügel 22 gezeigt.
-
Der rohrförmige Stock 1 ist an zwei gegenüberliegenden Stellen geflacht
und mit einer kleinen Schulter 24 versehen. Der Stock 1 sitzt in einem entsprechend
geformten Ausschnitt 25, dessen zur Unterkante offenes Maulende eine Weite hat,
die etwas geringer als die Weite des Rohres zwischen den beiden abgeflachten Abschnitten
26 ist. Das offene Maulende weist Schultern 27 auf, die mit den Schultern 24 des
Rohres 1 zusemmenwirken.
-
Der Stock 1 ist wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 durch
eine elastische Verformung in den Ausschnitt 25 ein setzbar.
-
riet dem in Fig. 11 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei achsial
hintereinander angeordnete stockartiges Geräte durch einen U-fdrmigen Verbindungsbügel
28 miteinander verbunden. Der Verbindungsbügel 25 greift an den einander zugekehrten
und übar die Stützkörper 2 vorstehenden Enden der Stöcke 1 an. Die beiden Schenkel
29 und 30 des Verbindungsbügels 26 können die gleichen Ausschnitte wie die in den
Fig. 9 und 10 gezeigten Verbindungsbügel 22 haben. Der U-förmigu Verbindungsbügel
28 kann achsial oder radial auf die Enden der Stöcke 1 aufgesetzt werden. Mit Hilfe
der U-förmigen Verbindungsbügel kann eine Mehrzahl von stockartigen Geräten achsial
hintereinander angeordnet werden, die zur Abgrenzung eines Spielfeldes auf dem Wasser
oder an Lond verwendet werden können. Wenn die U-förmigen Verbindungabügel 28 elastisch
ausgebildet sind, können zwei achsial miteinander verbundene stockartige Geräte
gegeneinander abgewinkelt werden.
-
Fig. 12 zeigt einen auf zwei Stöcke 1 aufgesetzten Verbindungsbügel
2, der wahlweise an einer oder beiden Seiten Auflagerstellen in Form von Winkelstücken
31 hat. Die Winkelstücke 31 können lösbar mit Hilfe von Schreuben 32 am Verbindungsbügel
22
befestigt sein. Der senkrecht zum Verbindungsbügel 22 verlaufende Schenkel 33 des
Winkels 31 stützt eine Trrgplatto oder einen Tragrost 34 ab. Der Schenkel 33 weist
einen von seiner Oberseite eibstehenden, nicht dC rgestellten Stift auf, der in
eine entsprechende Ausnehmung auf der Unterseite der Tragplatte 34 eingreift.
-
Der von der Oberseite des Schenkels 33 abstehende Stift ist durch
die strichpunktierte Linie 35 engedeutet. Auf diese Weise wird eine einfache und
rasche Verbindung einer auf die Verbindungselemente 22 aufgesetzten Tragplatte erzielt,
die als Liege- oder Transportfläche auf dem Wasser oder an Land verwendet werden
kann. Die Tragplatte 35 kann auch aus einer Mehrzahl von parallel nebeneinander
enge ordneten Leisten bestehen.
-
In Fig. 13 ist ein stockartiges Gerät mit einem höhenverstellbaren
Auflager zur Aufnahme einer Tragplatte oder eines Trgrostes gezeigt. Der Stock 1
besteht bei dieser Ausführungsform cus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren
Rohren 7 und 8. Jedes der beiden Rohre ist in der Nähe der Stützkörper 2 mit einem
Lagerbock 36 versehen, der gegen eine achsiale Verschiebung auf dem zugehörigen
Rohr gesichert ist.
-
An jedem Lagerbock 36 ist eine Stützstrebe 37 angelenkt, deren freie
Enden mit einer gemeinsamen Stütz stange ;f gelenkig verbunden sind.
-
Wenn die beiden Rohre 7 und 8 inei nsnd erugeschoben werden, werden
die Stützstreben 37 um ihre Lag erstellen an den Legerböcken 3ü noch außen gegen
die Stützkörper 2 verschwenkt, wodurch die Stutzstange 3f' parallel zum Stock 1
angehoben wird.
-
Werden denen die beiden Rohre 7 und ö auseinandergezogen, wird die
Stützstange 38 parallel zum Stock 1 abgesenkt. Die Lagerböcke 36 und die Gelenkstellen
an der Unterseite der
Stützstange 38 sind einander so zugeordnet,
den die Stützstreben 27 in einem rechten Winkel zum Stock 1 verlaufen, wenn die
Rohre 7 und e bis zu einem nicht dargestellten Anschlag völlig ineinandergeschoben
sind.
-
Wenn mindestens zwei der in Fig. 13 gezeigten stockartigen Geräte
entsprechend der Darstellung in Fig. 7 miteinander verbunden sind, dienen die Stützstangen
38 zur Aufnahme einer Tragplatte oder eines Tregrostes. Es ist Jedoch auch denkbar,
dtß die Stützstreben 37 unter Weglassen der Stützstange 33 direkt mit der Unterseite
der Tragplatte gelenkig verbunden sind. In beiden Fällen wird ein Wasser oder Land
fahrzeug erzielt, das eine höhenverstellbare Tragplatte aufweist.
-
Des in Fig. 14 gezeigte Gerät weist einen Stock 41 mit umgebogenen
Enden 42 u. 43 auf. Jedes der beiden umgebogenen Enden ist mit einem Stützkörper
44 u. 45 verbunden, von denen jeder aus zwei Stützelementen 46 u. 47 besteht. Die
beiden StOtzelemente eines Jeden Stützkörpers 44 u. 45 sind mittels einer Achse
4U bzw. 49 miteinender verbunden, auf welcher ein Arm 50 bzw. 51 drehbar gelagert
ist. Die umgebogenen Enden 42 u. 43 des Stockes 41 sind auf den Armen £0 u. 51 verschiebbar
geführt und mit Hilfe von Schrauben 52 u. 53 in der gewünschten Höhe feststellbar.
-
Wenn zwei oder mehrere der in Fig. 14 gezeigten stockertigen Geräte
parallel nebeneinander angeordnet und durch senkrecht zu den Stöcken 41 verlaufende
Verbindungsbügel miteinander verbunden werden, läßt sich ein Rahmengestell für eine
Liegefläche oder ein kleines Fahr7eup erzielen. Ein derartiges, aue den stockartigen
Geräten gemäß Fig. 14 hergestelltes Rahmengestell eignet sich auch besonders gut
bls Wasserfahrzeug, wenn die Stützelemente 46 u. u. 47 H als Schwimmkörper ausgebildet
sind. Durch die Höhenver
stellbarkeit des Stockes 41 gegen die
Achsen 48 u. 49 der Stützkörper 44 u. 45 kann dafür gesorgt werden, daß die Oberkante
des Stockes 41 oder eine auf den Stöcken 41 angeordnete Plattform euch bei einem
großen Eintauchtiefe der Stützkörper 44 u. 45 in des Wasser über der Wasseroberfläche
liegen. Ferner ist es mit Hilfe des in Fin. 14 gezeigten stockartigen Gerätes möglich,
eine zu einem Ziel vorschiebbare Brücke nuf dem Wasser oder einem Sumpfgelände zu
bauen.
-
Der in Fig. 14 gezeigte Stock 41 mit seinen gekrümmten Enden 42 u.
43 kann auch als ein Verbindungsbügel zur Verbindung echsial hintereinender rngeordneter
Stöcke 48 u. 49 angesehen werden, tn dessen beiden Enden Stützkörper 46 u. 47 angeordnet
sind. Die umgebogenen Enden 42 u. 43 des als Verbindungsbügel dienenden Stockes
41 übergreifen in diesem Falle die Stützkörper 46 u. 47.
-
Diese Verwendung der in Fig. 14 gezeigten Abwandlungsform gestattet
die Herstellung einer lengen Kette, die sowohl auf dem Lande als auch auf dem Wasser
zu Begrenzungszwecken herangezogen werden kann. In gleicher Weise ist es natürlich
auch in diesem Fall möglich, mit Hilfe von Querverbindungen Rahmengestelle unterschiedlicher
Form zu bauen.
-
In Fio. 15e ist ein Querschnitt durch ein Ende eines weiteren stockartigen
Gerätes mit einem rohrförmigen Stock 61 gezeigt, auf dem ein hohler, kugelförmiger
Stützkörper 62 mittels einer Nabe 63 aufgeschoben ist. Des offene Ende des rohrförmigen
Stockes 61 ist mit einem Stöpsel 64 verschlossen, dessen Kopf 65 radial über den
Aussendurchmesser des rohrförmigen Stockes 61 vorsteht und im Material des kugelförmigen
Stützkörpers 62 versenkt ist. Die Oberfläche des Stöpsels 64 ist dem Umriss des
kugelförmigen Stützkörpers 62 angepasst. Die Oberfläche des Stöpsels 64 hat daher
die Form einer Kugelkalotte, welche bündig an die umgebende Kugelfläche des hohlen
Stützkörpers 62 anschließt. Der Stöpsel 64 weist an seinem im Stock 61 sitzenden
Stirnende einen Beschlag 66 auf, der wahlweise eine Öse oder ein Haken sein kann.
An diesem Beschlag 66 kann wahlweise eine Leine oder ein Gummizug 67 befestigt sein,
deren Verwendungszweck im n.chstehrenden noch beschrieben wird.
-
Ein am Beschlag 66 befestigter Gummizug 67 kann zum deren Ende des
rohrförmigen Stockes 61 führen und dort mit dem Stöpsel eines in gleicher Weise
ausgebildeten Stützkörpers verbunden sein. Der Gummizug 67 spannt die zu beiden
Seiten des Stockes 61 angeordneten Stöpsel 64 gegeneinander vor, wobei die beiden
offenen Enden des rohrartigen Stockes 61 verschlossen und gleichzeitig aie beiden
kugelförmigen Stützkörper 62 an einem Abgleiten vom Stock 61 gehindert werden.
-
Ein auf dem Stock 61 vorgesehener Anschlagwulst 68 verhindert, daß
der kugelförmige Stützkörper 62 achsial gegen des andere Stockende verschoben wird.
Auf diese Weise ist der kuegelförmige tützkröper 62 sicher mit dem Stock £1 1 verbunden.
-
Wenn die Stöpsel 64 an den heiden Lrlyen des Stockes 61 mittels eines
unter Vorspannung stehenden Gummizuges miteinander verbunden sind, läßt sich der
kugelförmige Stützkörper 62 dadurch vom Stock 61 entfernen, daß einer der beiden
Stöpsel 64 gegen die Wirkung des Gummizug 67 mit Hilfe eines zwischen Stöpsel und
Stützkörper eingearückten Schraubenziehers so weit aus dem rohrförmigen Stock t,1
herausgezogen wird, bis der Beschlag 66 zugänglich ist und der Gummizug G7 vom Beschlag
66 gelöst werden kann. Die Kugelförmigen Stützkörper 62 kann sodann vom rohrförmigen
Stock 61 abgezogen werden. Die ursprünglich zu beiden Seiten des Stockes 61 engeordneten
Stöpsel 64 können nun zum Verschließen der beiden Nabenöffnungen des kugelförmigen
Stützkörpers 62 verwendet werden, wobei die beiden Stöpsel 64 mit einem verkürzten
Gummizug gegeneinandergezogen und demit dicht gegen die Nabenöffnungen gedrückt
werden können. . Der Stützkörper 62 hat nun die Form einer geschlossenen Kugel und
kEnn nun als Spielball verwendet werden, ohne daß eine Verletzungsgefahr besteht,
die beispielsweise da durch hervorgerufen werden könnte, dcß Finger in der offenen
Ncbe des kugelförmigen Stützkorpers 62 hängen bleiben.
-
Die Stöpsel 64 zu beiden Seiten des Stockes 61 können jedoch auch
durch einen Bajonettverschluß oder eine Schraubverbindung am Stock 61 befestigt
sein. In diesem Fall kann üm Beschlag 66 eine
Leine befestigt sein,
an deren freiem Ende ein im Stock 61 unterzubringender Gegenstand, wie beispielsweise
ein Klappanker 69 69 befestigt ist. Wenn einer der beiden Stöpsel 64 vori einem
Ende des rohrförmigen Stockes 61 entfernt wird, kann der Klappenker 69 aus dem Stock
61 herausgezogen und tm Grund eines Gewässers gesetzt werden, wohei die am Kleppenker
befestigte Leine mit dem Stöpsel verbunden ist, der fest entweder in dem vom kuegelförmigen
Stützkörper 62 umgebenen Stock 61 oder in einem vom Stock 61 gelösten kugelförmigen
Stützkörper sitzt. Das stockartige Gerät erfüllt in diesem Fell die Aufgabe einer
Markierungsboje.
-
Wenn ein kugelförmige Stützkörper 62 vom Stock 61 abgezogen und der
Stöpsel 64 fest mit dem Stützkörper 62 verbunden ist, kann eine am Beschlag 66 des
Stöpsels 64 befestigte lange Leine 67 zum Zurückholen aes wie ein Ball gewordenen
Stjtzkorpers 62 dienen. Hierdurch wird eine Bereicheren; des Verwendungszwecks und
des Unterhaltungswertes des stockartigen Gerätes erzielt.
-
Die in Fig. Ijb gezeigte Ausführungsform entspricht der Ausführunysform
nach Fig. 15c mit der Ausnahme, daß der kugelförmigen Stützkörper 70 als Vollkörper
ausgebildet ist. Die übrigen Teile der Ausführungsform gemäß Fig. 15b tragen daher
die gleichen Bezugszeichen wie bei der Ausführungsform nach Fig. 15a.
-
L e e r s e i t e