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DE2948543A1 - Fugenausbildung in betonschichten, insbesondere in betonauskleidungen von wasserkanaelen - Google Patents

Fugenausbildung in betonschichten, insbesondere in betonauskleidungen von wasserkanaelen

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Publication number
DE2948543A1
DE2948543A1 DE19792948543 DE2948543A DE2948543A1 DE 2948543 A1 DE2948543 A1 DE 2948543A1 DE 19792948543 DE19792948543 DE 19792948543 DE 2948543 A DE2948543 A DE 2948543A DE 2948543 A1 DE2948543 A1 DE 2948543A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
gap
joint
joint formation
sectional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792948543
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Ulrich Dipl.-Ing. 6660 Zweibrücken Brüderle
Ing.(grad.) Willibald 6653 Bierbach Wannemacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE19792948543 priority Critical patent/DE2948543A1/de
Publication of DE2948543A1 publication Critical patent/DE2948543A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/16Sealings or joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/10Packing of plastic or elastic materials, e.g. wood, resin
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/16Arrangement or construction of joints in foundation structures

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fugenausbildung in Betonschichtungen, insbe-
  • sondere in Betonauskleidungen von Wasserkanälen, die mit in Längs- und Querrichtung des Bauwerkes in den Frischbeton eingeformten Reißfugen und mit in diesen nach dem Abbinden des Betons eingefügten elastischen Dichtunqsmaterialien versehen sind.
  • Die Reißfugen dienen dem Zweck, die durch das Schwinden des Betons während des Abbindeprozesses sich einstellenden Risse so auf slch festzulegen, daß unerwünschte Rißbildungen außerhalb der Fugen unterbleiben. Derartige Reißfugen werden in Betonstraßen, beim Rollbahnbau und beim Kanalbau angewendet.
  • Die Größe des Schwindmaßes von Beton ist beim Erhärten an der Luft unter anderem abhängig von der Zementart, der Zementmenge, der Höhe des Wasserzusatzes, der Gesteinsart, der Kornzusammensetzung und von den Kornformen der Zuschlagstoffe, vom Dichtigkeitsgrad des Betons, von etwaigen Beton- Zusatzmitteln, von den Betonkörpermaßen und von der Luftfeuchtigkeit. Letztere beeinflußt besonders den zeitlichen Ablauf des Schwindens.
  • Der Schwindwert ist um so größer, je höher die Zementmenge, der Wasserzusatz, der Feinkornanteil und der Lufttrockenheitsgrad sind. Der Schwindwert bei verschieden großen Körpern aus gleichen Betonmischungen wird nach den geltenden Anschauungen proportional zum Verhältnis von Betonoberfläche zum Körperraumi nhal t angegeben.
  • Anderseits wird das Schwinden des Betons durch Einwirkungen aus der Temperatur, von Wind, Sonneneinstrahlung und Bodenbeschaffenheit sowie durch die Form der Betonschicht, wie z. B. horizontal ebene Schichten bei Rollbahnen, geneigte Schichten in Wasserkanälen, beeinflußt.
  • Nach dem Abbinden des Betonkörpers beeinflussen Frost, Wärme, Belastungen und das Absetzen des Unterbaues die Reißfugen und verformen diese derart, daß Vorkehrungen durch die Fugenausbildung zu treffen sind. Die Wärmedehnung des Betons wird im Mittel mit 10 x 10-6 pro C berücksichtigt. Die genaue Wärmeausdehnungszahl schwankt je nach Zementart, Zuschlagstoffen und deren Mischungsverhältnis zwischen 7,4 x 10-6 und 13,1 x 10-6, wobei fUr Luftlagerung höhere Werte als für Wasserlagerung gemessen werden.
  • Bei wassergefüllten Kanälen ist von geringeren Temperaturschwankungen demgegenüber aber von höheren Anforderungen an die Abdichtung der Fugen auszugehen. Frostelnwirkung verursacht an den Reißfugen insbesondere im Wechsel bereich Wasser/unbenetzte Betonfläche besondere Beanspruchungen. Eine zeitweise Trockenlegung des Betons führt folglich zu einer Verschärfung der Bedingungen. Weiterhin stellt die örtliche Lage der Fugen in bezug auf einen inhomogenen Untergrund ein zusätzliches Problem dar.
  • Es ist bekannt (DE-AS 15 34 192, IPC E 01 C, 11/10), eine elastische Fugeneinlage, insbesondere für Betonfahrhahnen, zwischen parallel verlaufenden Fugenspaltwänden aus einem langgestreckten schmalen Hohl körper mit nach unten geneigten Deckenabschnitten und zwischen zwei Seitenwänden sich erstreckenden Stützrippen zu bilden. Im Zustand einer verengten Fuge (bei Sommertemperaturen der benachbarten Betonteile) ist der Hohl körper auf etwa die Hälfte seiner ursprünglichen Breite zusammengedrlickt. Im Zustand der erweiterten Fuge (bei Wlntertemperaturen der benachbarten, kontraktierenden Betonteile) ist vorgesehen, den Hohl körper auf die jeweilige Fugenbreite auffedern zu lassen. Dabei sollen die Hohl körper mit ihren flachen Seitenteilen bei jeder Temperatur die Fuge abdichten. Die Anpreßkraft der Hohl körper ist zumindest bei tiefen und sehr hohen Temperaturen stark unterschiedlich. Dabei ist davon auszugehen, daß bei niedrigen Temperaturen eine Abdichtung gegen Wasser unzureichend ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fugenausbildung unter den nachfolgend geschilderten extremen Bedingungen wasserdicht zu gestalten.
  • Zu diesen Bedingungen gehören Forderungen nach weitestgehend wasserdichtem Beton mit in der Regel relativ geringen Betonschichtdicken bei fallwelse vorgegebenen großen Temperaturschwankungen. Fernerhin sind der Erfindung Endschwindwerte von 0,4 - 0,65 mm/m zugrundegelegt. Weiterhin ist fUr die gestellte Aufgabe die relative Luftfeuchtigkeit beim Einbau der relativ geringen Betonschichtdicken zu beachten. Die zu schaffende Fugenausbildung soll fernerhin den auftretenden Dehnungen und Kontraktlonen des Betons, Verschiebungen und Setzungen von Beton und/oder Unterbau gerecht werden.
  • Das Augenmerk ist außerdem auf die Abstimmung eines wirtschaftlichen Fugenherstellens und eines technisch einwandfreien und zugleich wirtschaftlichen Einbringens der elastischen Dlchtungsmaterialien in den Fugenspalt zu richten.
  • Eine sämtlichen genannten Bedürfnissen entsprechende Fugenausbildung soll hierbei noch in erdbebengefährdeten Gebieten angewendet werden können, wobei Erdbeben von 5 und 6* der Richter-Skala die Grenze für die Erhaltung der Fugendichtung bilden sollen.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die in ihrem Querschnitt im wesentlichen keilförmige Spaltfuge zumindest eine im Eingangsbereich vorgesehene maximale Querschnittserweiterung aufweist, daß am Obergang von aufeinanderfolgenden, unterschiedlichen Spaltweiten jeweils eine strangförmige Einlage eingeklemmt ist, die den Querschnitt in einen unteren Spaltbereich und einen oberen Spaltbereich bzw. obere Spaltbereiche auftellt bzw. aufteilen, wobei der untere bzw. unterste Spaltbereich hohl ist und der oberste Spaltbereich bzw. obere Spaltbereiche mit einem elastischen, an den Fugenspaltwänden haftenden Dichtungsmaterlal ausgefüllt sind. Die Keilform der Fuge ist nicht nur technisch einwandfrei herzustellen, sie kann auch während der Bewegung einer Kanalbaumaschine bzw. eines gleichwertigen Arbeitsgerätes wirtschaftlich erzeugt werden. Die keilförmige Fuge kann ferner nach dem Abbinden des Betons vorteilhaft gereinigt und für das Abdichten vorbereitet werden. Die erfindungsgemäße Querschnittserweiterung gibt sodann einen vorteilhaften Obergang zwischen dem übrigen Fugenspalt und der Oberfläche des frischen Betons, was zu einer guten Formbeständigkeit der Fuge an horizontalen und schrägen Betonflächen führt. Im Bereich der aneinander anschließenden Spaltweiten wird durch die eingeklemmte strangförmige Einlage der Fugendichtung eine günstige anpassungsfähige Fugenfonn geschaffen, die zugleich Verschiebungen benachbarter Betonteile zuelnander in größerem Ausmaß - insbesondere in verschiedenen Achsrichtungen - enögllcht.
  • Das Einbringen einer strangförmigen Einlage ist weiterhin vorteilhaft auszuführen, weil das Dichtungsmaterial nur bis zum Profil sprung eingepreßt werden kann, was im allgemeinen durch den Abstand des Profilsprungs zur Betonoberfläche leicht zu kontrollieren ist. Währenddem eine Verschiebung der Betonabschnitte unterhalb der Fugendichtung keinen Einfluß ausübt, bewirkt die Profil erweiterung eine vorteilhafte Beanspruchungsart der einzubringenden Dichtungsmaterialien. Die Querschnittserweiterung bewirkt bei haftenden massiven Dichtungsmaterialien ein verbessertes Dehnungsvermögen. Hierbei ist insbesondere der höhere Verhältniswert aus Anschlußquerschnitt und Dehnungsquerschnitt günstig, der die Beanspruchung in der Verbindung von Dichtungsmaterialien und Beton vermindert. Ferner sind die Nahtverbindungen der Dichtung, die auf der Klebefähigkeit der Materialien beruhen, am abgebundenen Beton wirksamer und dauerhafter ausfUhrbar, so daß damit selbst eine weit unter Wärmedehnung und/oder Verschiebungen aufgehende Spaltfuge sicherer abgedichtet werden kann. Hierbei sorgt auch die strangförmige Einlage für einen günstigen Spannungsfluß.
  • Insgesamt betrachtet bewirkt die erfindungsgemäße Fugenausbildung im Verglelch mit der herkömmlich engen Spaltfuge eine Reduzierung der Beanspruchung des Dichtungsmaterials und des Klebequerschnitts etwa im Verhältnis 5 : 1, bewirkt weiter eine elnfache Herstellung bei guter Formbeständigkeit und Maßhaltigkeit der Spaltfuge, eine breite Anwendungsmöglichkeit für Quer- und Längsfugen und eine bessere Zugänglichkeit beim Einbringen der Dichtungsmaterialien als bisher.
  • Eine weitere Verbesserung der Formbeständigkeit während des Abbindens des Betons und die Schaffung eines besonders leicht zugänglichen Füllraums für Dichtungsmaterialien werden nach der weiteren Erfindung dadurch erreicht, daß die im Querschnitt tm wesentlichen keilförmige Spaltfuge in dem oberen Spaltbereich mit einer einseitigen Querschnittserweiterung versehen ist. Eine solche brelte oeffnung erleichtert die Zugänglichkeit des Fugenspaltes erheblich und gestattet unter anderem ein günstigeres Einfüllen der Dichtungsmaterialien.
  • Eine Fugenausbildung mit erhöhter Dichtwirkung kann außerdem erzielt werden, wenn die Querschnittserweiterung zusammen mit der Spaltfuge eine oder mehrere Stufen bildet.
  • Die Einarbeitung von Längsfugen in den frlschen Beton ist insbesondere in schrägen Betonflächen schwierig, weil dabei überhängende Betonwände entstehen, die bei geringer Beanspruchung des frlschen Betons lelcht zu Zerstörungen führen. Die Erfindung ermöglicht ein technisch elnwandt eies und ein wirtschaftliches Herstellungsverfahren dadurch, daß in Böschungen verlaufende Längsfugen mit der einseitigen Querschnittserweiterung bzw. den -erweiterungen zur Berme hingewandt angeordnet sind. Die Erfindung vermeidet damit überhängende Fugenspaltwände Die Beständigkeit der in dem frischen Beton hergestellten Fugen wird noch dadurch gesteigert, daß im Querschnitt kaskadenförmige Spaltfugen tn den Obergängen, im Grund und an den Stufen mit Abrundungen versehen sind. Die Abrundungen vergrößern gleichzeitig die Haftfähigkeit der Dichtungsmaterialien.
  • Die Erfindung ermöglicht gleichgestaltete Ausbildungen von Längs- und Querfugen und verhindert auch Schwierigkeiten der Fugenbildung an Kreuzungsstellen, indem nach einer weiteren Verbesserung der Erfindung die Spaltfugen sowohl bei horizontal als auch bei schräg verlaufenden Betonschichtungen senkrecht zur Horizontalen ausgerichtet sind. Dabei wird der Vorteil ausgenutzt, daß aufgrund der erfindungsgemäßen Querschnittserweiterung bzw.
  • Querschnittserweiterungen überhängende Fugenspaltwände beim Abbinden des Betons vermieden werden können.
  • Die erfindungsgemäßen strangförmigen Einlagen dlenen einesteils dem Zweck, den Raum für die übrigen Dichtungsmaterialien zu begrenzen, so daß an Dichtungsmaterial gespart werden kann und dienen andererselts dem Zweck, den Spannungsverlauf im Dichtungsmaterial in diesem Bereich der Spaltfuge ohne größere Spannungsspitzen umzulenken. Diese genannten Bedingungen werden nach einer speziellen Weiterbildung der Erfindung dadurch erfüllt, daß die strangförmige Einlage jeweils im Bereich einer Stufe angeordnet ist und aus einem auf Zug beanspruchbaren Material besteht. Ein solches Material läßt sich vorteilhafterweise von einer Rolle abwickeln und unmittelbar unter Anwendung einer kontrollierbaren Preßkraft bis auf den gewünschten Abstand in die Spaltfuge eindrücken.
  • Währenddem die vorstehend beschriebene Erfindung einen minimalen Aufwand erfordert, jedoch alle Bedingungen eines wasserdichten Abschlusses erfüllt, sowie Temperaturschwankungen aufgefangen werden, ferner die Schwindwerte von frischem Beton berücksichtigt, weiterhin Veränderungen der relativen Luftfeuchtigkeit beachtet, Dehnungen und Kontraktionen des Betons auffängt, sowie Verschiebungen und Setzungen von Beton und/oder des Unterbaus gerecht wird, ein wirtschaftliches Fugenherstellen gestattet und zugleich ein technisch einwandfreies und zugleich wirtschaftliches Einbringen der elastischen Dichtungsmateriallen ermöglicht, gestattet diese Fugenausbildung bei Erdverschiebungen einen gewissen Versch1ebungsgrad, der gemäß der weiteren Erfindung in einer sogenannten zweiten Stufe in seinen Wirkungen noch gesteigert werden kann.
  • In Fällen mit überdurchschnittlich großen Spaltveränderungen wird die erforderliche Anpassungsfähigkeit der Dichtung dadurch erreicht, daß die strangförmige Einlage aus einem Klebeband besteht, das die Spaltfuge und die Querschnlttserwelterung ausfüllt.
  • Den verschiedensten Beanspruchungsarten, herrührend aus Erdverschiebung, Wärmedehnung, Betonschwindung usw., wird dabei Rechnung getragen, indem das Klebeband an seiner Oberseite mit einer Längsspalte versehen ist, in die eine strangförmige Spreizeinlage eingelegt ist. Die Sprelzeinlage bewirkt Im Bereich der Elastizität des Klebebandes eine Vorspannung, die je nach Spaltbreite aufgrund einer entsprechend bemessenen Klebebanddicke eingestellt werden kann. Die Spreizeinlage bewirkt ferner, daß das Klebeband an den Dichtungsflächen, d. h. an den Fugenspaltwänden schon eine Klebewirkung durch Haftung und somit ursprünglich eine Dichtwirkung erzeugt.
  • Diese sogenannte zweite Stufe der Dichtwirkung bzw. eines veränderten Dichtungsmaterials kann im Sinne einer noch wetter gesteigerten Dichtwirkung verbessert werden.
  • Diese sogenannte dritte Stufe an Dichtwirkung sieht zunächst eine Weiterbildung der Fuge selbst vor, die dahingehend gestaltet ist, daß die Fugenspaltwände im Eingangsbereich zumindest einseitig entweder lotrecht oder unter einem zur keilförmigen Spaltfuge bzw. zur Lotrechten negativen Winkel verlaufen. Zur Herstellung der Fuge wird zunächst nach dem Fugenschneiden in den frischen Beton das Abbinden abgewartet und danach erst zumindest einseitig an der Fugenspaltwand eine Stufe herausgearbeltet, z. B. durch Fräsen oder Schleifen mit entsprechend verschleißfesten Werkzeugen. In diesem Zustand ist die Fuge vollständig formtreu, und die Gefahr des Abreißens von Fugenrandteilen besteht nicht mehr. Hierbei ist es dann auch möglich, den mit einem negativen Winkel beschriebenen Hinterschnitt vorzusehen.
  • Eine noch weiter verbesserte Abdichtung der Fuge wird nunmehr dadurch erreicht, daß das Klebeband aus einem Profil strang besteht, der vor dem Einbau aus einem aufrollfähigen, etwa rechteckförmigen Flach-Querschnitt gebildet ist und in eingebautem Zustand zwei unter einem spitzen Winkel verlaufende Querschnitts-Schenkel mit einem diese verbindenden Querschnitts-Bogenteil aufweist. Der besondere Vorteil dieser Lehre besteht in der doppelten Funktion, nämlich Aufroll- bzw. Abrollfähigkelt des Klebebandes und mittiges Abknicken zum Einführen in die Fuge.
  • Das Abknicken des Klebebandes beim Einführen in die Fuge wird ferner dadurch erleichtert, daß der Querschnitts-Bogenteil des Klebeband-Querschnittes eine geringere Querschnittsdicke als die Querschnitts-Schenkel aufweist.
  • Das Klebeband wird nach der beschriebenen Erfindung mittels der strangförmigen Spreizeinlage gegen die Fugenspaltwande gepreßt und bewirkt dadurch die Haftverbindung zwischen der Fugenspaltwand und dem Klebeband. Es ist selbstverständlich auch mögl1ch, die Haftwirkung mittels eines geeigneten Klebestoffes noch weiter zu erhöhen. Die Verbindung zwischen Klebeband und der strangförmigen Spreizeinlage kann nunmehr nach einer Weiterentwicklung der Erfindung dadurch verbessert werden, daß zumindest einer der Querschnitts-Schenkel des Klebebandes mit einem die Spreizeinlage umgreifenden Querschnittsvorsprung versehen ist.
  • Währenddem das Klebeband zusammen mit geeigneten Dichtungsmaterialien, wie z. B. einer plastifizierbaren Dichtungsmasse ausgefüllt werden kann, ist weiterhin vorgesehen, daß die Querschnitts-Schenkel des Klebebandes zusammen mit der strangförmigen Spreizeinlage den oberen Querschnitts-Teil ausfüllen.
  • Das Ausfüllen des FUllraumes, der zwischen den beiden Querschnitts-Schenkeln des Klebebandes entsteht, kann außer aufgrund der strangförmigen Spreizeinlage noch, wie erwähnt, mit plastifizierbarem Dichtungsmaterial erfolgen.
  • Hierzu ist besonders vorteilhaft, daß das Dichtungsmaterial aus plastifizierbarer Zwei -Komponenten-Kunststoff-Kl ebema sse besteht.
  • Schließlich ist noch zweckmäßig, die strangförmige Einlage aus strangförmigen, gebündelten Stoffen zu bilden.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Flg. 1 einen senkrechten Querschnitt einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fugenprofils einschließlich der zugehörigen Dichtungsmateri allen, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt mit einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fugenprofils einschließlich der zugehörigen Dichtungsmaterial 1 en, Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch das erfindungsgemäße Fugenprofil einer Längsfuge eines wasserführenden Kanals gemäß der Schnittangabe III - III in Fig. 5, Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch das erfindungsgemäße Fugenprofil einer Querfuge in der Böschung eines wasserführenden Kanals, gemäß der Schnittangabe IV - IV in Fig. 5, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Fugenkreuzung innerhalb der Böschung eines wasserführenden Kanals, Fig. 6 einen Querschnitt durch die in Fig. 5 dargestellte Kreuzung gemäß der Schnittangabe VI - VI in Fig. 5, Fig. 7 einen senkrechten Querschnitt einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fugenausbildung im Zustand einer durch hohe Temperaturen bedingten Spaltverengung, Fig. 8 einen senkrechten Querschnitt analog der Ausführungsform gemäß Fig.7 im Zustand durch tiefere Temperaturen bedingter Spalterweiterung, Fig. 9 einen senkrechten Querschnitt mit einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fugenausbildung im Zustand einer durch höhere Temperaturen bedingten Spaltverengung, Fig. 10 einen senkrechten Querschnitt der Ausführungsforn gemäß Flg. 9 im Zustand einer durch tiefere Temperaturen bedingten Spalterwelterung, Fig. 11 einen senkrechten Querschnitt einer weiteren Ausführungsforn des erfi ndungsgemäßen Fugenprofils, Fig. 12 einen Querschnitt der auf Fig. 11 bezogenen erfindungsgemäßen Fugenausbildung als weiteres Ausführungsbeispiel und Fig. 13 den Querschnitt gemäß Fig. 12 nach einem extremen Versatz der sich gegenüberliegenden Betonabschnitte bzw. im Zustand der durch tiefe Temperaturen bedingten Spalterweiterung.
  • Fig. 14 einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Klebeband als ein Ausführungsbel spiel und Fig. 15 ein weiteres Ausführungsbeisplel des erfindungsgemäßen Klebebandes im Querschnitt.
  • Die erfindungsgemäße Fugenausbildung eignet sich für Bauwerke mit Betonschichtungen, wie z. B. Auskleidungen für Wasserkanäle, Fahrbahnen und andere Bauwerke, bei denen große Betonflächen in kleinere Felder durch Relßfugen bzw. Dilatationsfugen unterteilt werden.
  • In einer ersten Stufe der Versetzung durch Fugen getrennter Betonfelder ist in die Betonschichtung 1 in Längs- und/oder Querrichtung die Spaltfuge 2 in der gezeichneten Keilform in den frischen Beton eingeformt worden. Die sich von der Spaltfuge 2 fortsetzende Rißbildung 3 ist erwünscht und hebt innere Zugspannungen des Betons auf größeren Flächen auf. Der Querschnitt 4 weist im Eingangsbereich 5 eine Querschnittserweiterung 6 auf, die (gemäß Fig. 1) ebenfalls keilförmig sein kann. Am Obergang 7 der unterschiedlichen Spaltweiten des oberen Spaltbereichs 8 bzw. des unteren Spaltbereichs 9 ist die Einlage 10 eingeklemmt, die beide Spaltbereiche 8, 9 voneinander trennt. Der obere Spaltbereich 8 ist mit einem plastifizierbaren Dichtungsmaterial 11 ausgefüllt, das an den Fugenspaltwänden 12a, 12b eine Klebeverbindung schafft.
  • Die Querschnlttserwei terung 6 ist nach einem anderen Ausführungsbeispiel (Flg. 2) asymmetrisch ausgeführt, wodurch sich eine vorteilhafte Vergrößerung der Haftflächen an den Fugenspaltwänden 12a, 12b ergibt. Außerdem wird dabei eine Stufe 13 geschaffen. Vorteilhaft ist auch noch der keilförmige Obergang 7, der sich hler ebenfalls als Querschnittserweiterung 6a darstellt.
  • Das Prinzip der Stufe 13 kann sowohl in den Längsfugen 14 (Figuren 3 bis 6) als auch in den Querfugen 15 angewendet werden.
  • An Längsfugen (14) in Böschungen (Fig. 3) entsteht an der der Berme zugewandten Seite 16 augenscheinlich kein überhängender Betonrand, wodurch die in den frischen Beton eingeformten Spaltfugen 2 während des Schwindens des Betons besonders formtreu slnd.
  • An einer Querfuge 15, die in einer schräg liegenden Betonfläche angeordnet ist (Flg. 4), ist die Stufe 13 praktisch horizontal und die Fugenspaltwand 12b verläuft dabei etwa unter 90 zur Betonfläche la. Abrundungen 17 an der Stufe 13, am Grund 18 und in den Obergängen 7 steigern die Formbeständigkeit der frischen Fuge und bieten noch bessere Haftungsflächen für das Dichtungsmaterial 11 am abgebundenen Beton.
  • Die Querschnittserweiterung 6 wirkt sich ferner günstig an den Kreuzungsstellen von Längsfugen 14 und Querfugen 15 aus (Fig. 5). Die Einlagen 10 können hierbei in besonderen Vertiefungen 19 (Figuren 5 und 6) übereinander gelegt werden, was die Dichtungswirkung sogar noch erhöht.
  • Einen Eindruck der Auffangfähigkeit für Beton- und/oder Erdreichversetzungen vermitteln die Figuren 7 und 8. Nach dem Einbringen des Dichtungsmaterials 11 in den oberen Spaltbereich 8 wird das Dichtungsmaterial 11 aufgrund seines großen Füllvolumens an der Oberfläche lla in der Art eines Gummibalges federnd aufwelten (Fig. 8), was der Spaltvergrößerung im Winter entspricht, oder sich zusammenziehen (Fig. 7), was der Spaltverkleinerung im Sommer entspricht.
  • Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispi ele werden im Sinn einer zweiten Stufe des Dichtheitsgrades bzw. aufzufangender Beton- und/oder Erdreichverschiebungen betrachtet.
  • Die Einlage 10 besteht in der weiter verbesserten Ausführungsform (Fig. 9) aus dem Klebeband 20, das an den Fugenspaltwänden 12a,12b fest haftet, wozu auch Klebemittel 21 sorgen. Das Klebeband 20 steht durch sein Volumen oder durch weitere Mittel in der Spaltfuge 2 bzw. in der Querschnittserweiterung 6 unter federnder Spannung. An der Oberseite 20a des Klebebandes 20 ist elne Längsspalte 22 vorgesehen, in die die sich über die Länge einer Längsfuge 14 bzw. Querfuge 15 erstreckende Spreizeinlage 23 vor dem Einbringen des Klebebandes 20 in die Spaltfuge 2 eingefügt worden ist. Die Wirkungsweise des Klebebandes 20 ist für höhere Temperaturen in Fig. 9 und für niedrigere Temperaturen in Fig. 10 dargestellt.
  • Die dritte Stufe an Dichtheftsgrad wird gemäß den weiteren Ausführungsbeispielen erreicht. Dazu bedarf es der besonders günstigen Vorbereitung der in den frischen Beton eingefügten Spaltfuge 2. Die Fugenspaltwände 12a, 12b werden hierzu am Eingangsbereich 5 mittels Fräs- oder Schleifwerkzeugen in der Art bearbeitet, daß ein sogenannter negativer Winkel 24 bezogen auf die keilförmige Spaltfuge 2 entsteht (Fig. 11). Die nach der Bearbeitung entstandenen Fugenspaltwände 12c, 12d gestatten, die Haftverbindung zwischen dem Klebeband 20 und den Fugenspaltwänden 12c, 12d noch weiter zu verbessern.
  • In die derart gestaltete Spaltfuge 2 wird das Klebeband 20 wie beschrieben zusammen mit der Spreizeinlage 23 eingelegt (Figuren 12 und 13). Das Klebeband 20 besteht aus einem Profil strang 25, dessen Querschnitt für die Ausfuhrungsform der Figuren 9 und 10 aus dem in Fig. 14 dargestellten Querschnitt besteht und dessen Querschnitt für die Ausführungsformen gemäß den Figuren 12 und 13 aus dem in Fig. 15 dargestellten Querschnitt gebildet ist. Der aus den abgebildeten Querschnitten bestehende Profil strang 25 kann beliebig zu Rollen aufgewickelt und später für das Einlegen wieder abgewickelt werden. Im eingebauten Zustand (Fig. 9 und 10 bzw. 12 und 13) bilden die Querschnitts-Schenkel 26a und 26b einen spitzen Winkel, der sich nach der Keilforn der Spaltfuge 2 bestimmt. Die Querschnitts-Schenkel 26a und 26b sind durch den Querschnitts-Bogenteil 27 miteinander verbunden. Im Prinzip kann die Spreizeinlage 23 auch aus einem einzigen Teil mit dem Querschnitts-Schenkel 26a gebildet sein. Das Bilden des spitzen Winkels und das Einbringen des Klebebandes 20 wird noch durch den Abschnitt 27a mit einer geringeren Querschnittsdicke unterstützt. Außerdem wird aufgrund des Querschnitts-Bogenteils 27 eine Lageverschiebung der beiden Querschnitts-Schenkel 26a, 26b erleichtert.
  • Zum sicheren Festhalten der Spreizeinlage 23 weist ferner der Querschnitts-Schenkel 26b einen Querschnittsvorsprung 28 auf, der im elngebauten Zustand des Klebebandes 20 die Spreizeinlage 23 einseitig oder beidseitig umgreift (Figuren 9, 10, 12, 13).
  • Zu beachten ist außerdem, daß das Klebeband 20 zusammen mit der strangförmigen Spreizeinlage 23 nur den oberen Spaltbereich 8 der Spaltfuge 2 ausfüllt, so daß der untere Spaltbereich 9 freibleibt. Der untere Spaltbereich 9 kann deshalb mit einem Vliesfüllstoff 29 angefüllt werden, der selbst eine Dichtung bildet, die allerdings nur in Sonderfällen zur Wirkung gelangt.
  • Anstelle der Spreizeinlage 23 ist es auch möglich, wie in den Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 1, 2, 7 und 8, plastifizierbare Zweck Komponenten-Kunststoff-Klebemassen einzufüllen. Die strangförmige Einlage 10 und/oder die Spreizeinlage 23 können außerdem aus strangförmigen, gebündelten Stoffen, wie z. B. aus Fasern, Drähten, die zu Bündeln vereinigt werden, gebildet seln.

Claims (16)

  1. Fugenausbildung in Betonschichtungen, insbesondere in Betonauskleidungen von Wasserkanälen Patentansprüche Fugenausbildung in Betonschichtungen, insbesondere in Betonauskleidungen von Wasserkanälen, die mit in Längs- und Querrichtung des Bauwerkes in den Frischbeton eingeformten Reißfugen und mit in diesen nach dem Abblnden des Betons eingefügten elastischen Dichtungsmaterialien versehen sind dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrem Querschnitt (4) im wesentlichen keilförmige Spaltfuge (2) zumindest eine im Eingangsbereich (5) vorgesehene maximale Querschnittserweiterung (6) aufweist, daß am Obergang (7) von aufeinanderfolgenden, unterschiedlichen Spaltweiten jeweils elne strangförmige Einlage (10) eingeklemmt ist, die den Querschnitt (4) in einen unteren Spaltbereich (9) und einen oberen Spaltbereich (8) bzw. obere Spaltbereiche (8) aufteilt bzw. aufteilen, wobei der untere bzw.
    der unterste Spaltbereich (9) hohl ist und der oberste Spaltbereich (8) bzw. obere Spaltbereiche (8) mit einem elastischen, an den Fugenspaltwänden (12a,12b) haftenden Dichtungsmaterial (11) ausgefüllt sind.
  2. 2. Fugenausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt (4) im wesentlichen keilförmige Spaltfuge (2) in dem oberen Spaltbereich (8) mit einer einseitigen Querschnittserweiterung (6) versehen ist.
  3. 3. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittserweiterung (6) zusammen mit der Spaltfuge (2) eine oder mehrere Stufen (13) bildet.
  4. 4. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Böschungen verlaufende Längsfugen (14) mit der einseitigen Querschnittserweiterung (6) bzw. den -erweiterungen zur Berme (16) hingewandt angeordnet sind.
  5. 5. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt (4) kaskadenförmige Spaltfugen (2) in den Obergängen (7), im Grund (18) und an den Stufen (13) mit Abrundungen (17) versehen sind.
  6. 6. Fugenausbildung nach den AnsprUchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltfugen (2) sowohl bei horizontal als auch bei schräg verlaufenden Betonschichtungen (1) senkrecht zur Horizontalen ausgerichtet sind.
  7. 7. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die strangförnige Einlage (10) jeweils im Bereich einer Stufe (13) angeordnet ist und aus einem auf Zug beanspruchbaren Material besteht.
  8. 8. Fugenausbildung nach den AnsprUchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die strangförmige Einlage (10) aus einem Klebeband (20) besteht, das die Spaltfuge (2) und die Querschnittserweiterung (6) ausfUllt.
  9. 9. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband (20) an seiner Oberseite (20a) mit einer Längsspalte (22) versehen ist, in die eine strangförmige Spreizeinlage (23) eingelegt ist.
  10. 10. Fugenausbildung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugenspaltwände (12a,12b) im Eingangsbereich (5) zumindest einseitig entweder lotrecht oder unter einem zur keilförmigen Spaltfuge (2) bzw. zur Lotrechten negativen Winkel (24) verlaufen.
  11. 11. Fugenausbildung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband (20) aus einem Profil strang besteht, der vor dem Einbau aus einem aufrollfähigen etwa rechteckförmigen Flach-Querschnltt (Fig. 14 und 15) gebildet ist, und in eingebautem Zustand zwei unter einem spitzen Winkel verlaufende Querschnitts-Schenkel (26a und 26h) mit einem diese verbindenden Querschnitts-Bogenteil (27) aufweist.
  12. 12. Fugenausbildung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitts-Bogenteil (27) des Klebeband-Querschnittes eine geringere Querschnittsdicke (27a) als die Querschnitts-Schenkel (26a,26b) aufweist
  13. 13. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Querschnitts-Schenkel (26a,26b) des Klebebandes (20) mit einem die Spreizeinlage (23) umgreifenden Querschnittsvorsprung (28)versehen ist.
  14. 14. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitts-Schenkel (26a,26b) des Klebebandes (20) zusammen mit der strangförmigen Spreizeinlage (23) den oberen Querschnitts-Teil (8) ausfUllen.
  15. 15. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial (11) aus plastifizierbarer Zwei-Komponenten-Kunststoff-Klebemasse besteht.
  16. 16. Fugenausbildung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die strangförmige Einlage (10) aus strangfö'rmigen, gebündelten Stoffen gebildet ist.
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