DE2948250A1 - Reibahle mit einer flachrechteckfoermigen wendeschneidplatte - Google Patents
Reibahle mit einer flachrechteckfoermigen wendeschneidplatteInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Earth Drilling (AREA)
Description
11 925 . : : : : 6
PATENTANWALT DIPL.- ING. ULRICH KINKELIN 7032 Sindelfingen -Auf dem Goldberg- Weimarer Str. 32/34 -Telefon 07031/86501
Telex 7265509 rose d
27. November 1979
Firma August Beck GmbH. & Co., Ebinger Str. 115, 7472 WINTERLINGEN
REIBAHLE MIT EINER FLACHRECHTECKFÖRMIGEN WENDESCHNEIDPLATTE
Reibahle mit einer flachrechteckförmigen Wendeschneidplatte, die eine Breitseitenfläche,
eine zu dieser parallele Breitseitenanlagefläche und eine Schmalseitenanlagefläche aufweist
und die eine sich parallel zur Längsachse eines Drehkörpers erstreckende Schneide
besitzt, die die Umfangsfläche des Drehkörpers überragt, wobei die Wendeschneidplatte
in einer Ausnehmung des Grundkörpers lösbar befestigt ist und dabei an einer im wesentlichen
radial verlaufenden Stützfläche sowie an einer zu dieser quer verlaufenden Grundabstützung
anliegt.
Bei einer bekannten Reibahle dieser Art ( DE-AS 1 427 182 ) wird es als nachteilig angesehen,
daß die flache Wendeschneidplatte, die sich mit ihrer Ebene im wesentlichen radial zum Drehkörper erstreckt, die beim Reibvorgang auftretende Kraft bei starken
Beanspruchungen nicht sicher genug in den Drehkörper einleitet. Es besteht dabei die
Gefahr der Riefenbildung. Die Wendeschneidplatte liegt mit einer Breitseitenanlagefläche
an der radialen Stützfläche des Drehkörpers an und überragt dessen äußere Umfangsfläche.
Da die Biegefestigkeit der Wendeschneidplatte in Richtung senkrecht zu ihrer Flächenebene
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relativ gering ist, muß bei einer Reibbeanspruchung damit gerechnet werden, daß die spröde
Wendeschneidplatte bricht.
Die Sicherung der Wendeschneidplatte in der Ausnehmung des Drehkörpers erfolgt über
eine Spannpratze. Diese Spannpratze wird durch eine Schraube festgezogen. Die Spannpratze drückt dabei gegen eine Breitseitenfläche der Wendeschneidplatte. Die Befestigung der Wendeschneidplatte am Drehkörper ist somit aufwendig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die vor der Wendeschneidplatte angeordnete Spannpratze einen erheblichen
Platzbedarf in der Ausnehmung des Drehkörpers beansprucht. Der freie Spanraum im Bereich des Drehkörpers vor der Wendeschneidplatte ist demnach entsprechend klein. Dadurch wird d as Arbeiten mit dieser bekannten Reibahle nicht unerheblich beeinträchtigt.
eine Spannpratze. Diese Spannpratze wird durch eine Schraube festgezogen. Die Spannpratze drückt dabei gegen eine Breitseitenfläche der Wendeschneidplatte. Die Befestigung der Wendeschneidplatte am Drehkörper ist somit aufwendig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die vor der Wendeschneidplatte angeordnete Spannpratze einen erheblichen
Platzbedarf in der Ausnehmung des Drehkörpers beansprucht. Der freie Spanraum im Bereich des Drehkörpers vor der Wendeschneidplatte ist demnach entsprechend klein. Dadurch wird d as Arbeiten mit dieser bekannten Reibahle nicht unerheblich beeinträchtigt.
Außerdem wird es als nachteilig angesehen, daß die Schmalseitenanlagefläche der Wendeschneidplatte
nahe der Längsachse des Drehkörpers über zwei kolbenförmige Einstellkörper
abgestützt ist. Dadurch ist lediglich eine Zweipunktanlage gegeben, die aufgrund der
kleinen Fläche einer hohen Beanspruchung unterliegt. Zudem ist ein genaues Justieren
der Wendeschneidplatte äußerst schwierig und umständlich, da bei einer Justierung sowohl die Spannpratze mit ihrer Schraube als auch die Einstellkörper mit dem zugehörigen Gewindebolzen miteinander in Wirkverbindung stehen und ein genaues Ausrichten der Wendeschneidplatte behindern. Dabei sind im wesentlichen folgende Arbeitsgänge durchzi führen: Einstellschrauben lösen, Spannpratze zurückziehen, Messer einlegen, Spannpratze über
Differentialschraube festklemmen, Verstellteile über Einstellschrauben an das Messer
heranfahren, Messer des Reibahlendurchmessers (JU -Meter), Einstellen des gewünschten
Maßes durch Verdrehen der Einstellschrauben bei angezogener Spannpratze. Ist dabei ver-
kleinen Fläche einer hohen Beanspruchung unterliegt. Zudem ist ein genaues Justieren
der Wendeschneidplatte äußerst schwierig und umständlich, da bei einer Justierung sowohl die Spannpratze mit ihrer Schraube als auch die Einstellkörper mit dem zugehörigen Gewindebolzen miteinander in Wirkverbindung stehen und ein genaues Ausrichten der Wendeschneidplatte behindern. Dabei sind im wesentlichen folgende Arbeitsgänge durchzi führen: Einstellschrauben lösen, Spannpratze zurückziehen, Messer einlegen, Spannpratze über
Differentialschraube festklemmen, Verstellteile über Einstellschrauben an das Messer
heranfahren, Messer des Reibahlendurchmessers (JU -Meter), Einstellen des gewünschten
Maßes durch Verdrehen der Einstellschrauben bei angezogener Spannpratze. Ist dabei ver-
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sehentlich ein zu großer Reibdurchmesser eingestellt worden, so muß der ganze Vorgang
wiederholt werden. Insgesamt ist somit die bekannte Reibahle in der Herstellung aufwendig
und besitzt einen kompliziertenAufbau, wodurch insbesondere das genaue Ausrichten
der Wendeschneidplatte erschwert wird und letztere bei praktischen Reibarbeiten Schwingungsbeanspruchungen mit Bruchgefahr in ihrer Aufnahme am Drehkörper ausgesetzt
ist.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Reibahle der eingangs beschriebenen
Art so zu verbessern, daß mit einfachen Mitteln unter Einsparung komplizierter Bauteile eine sichere Abstützung der Wendeschneidplatte am Drehkörper und
eine schlüssige Kraftübertragung von der Schneide der Wendeschneidplatte über deren
Schmalseitenanlagefläche in den Drehkörper erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die radiale Stützfläche des
Drehkörpers schmaler ist als die Grundabstützung der Ausnehmung, daß die Breitseitenanlagefläche
der Wendeschneidplatte an der Grundabstützung anliegt, daß die Schmalseitenanlagefläche
der Wendeschneidplatte an der radialen Stützfläche des Drehkörpers
angeordnet ist, daß die Breitseitenfläche der Wendeschneidplatte sekantenartig zum Umfang
des Drehkörpers angeordnet ist und daß die den Drehkörper überragende Messerschneide
von der Stoßkante der sekantenartig verlaufenden Breitseitenfläche und einer im Drehkörper etwa radial verlaufenden Schmalseitenfreifläche gebildet ist.
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
a) Die Wendeschneidplatte erstreckt sich mit ihrer Breitseitenflächenebene
annähernd tangential zum Kreisumfang des Drehkörpers der Reibahle.
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b) Die an der Messerschneide angreifende Kraft wird im wesentlichen etwas
schräg zur Ebene der Wendeschneidplatte durch diese an der rückwärtigen
Schmalseitenanlagefläche über die radiale Stützfläche des Drehkörpers, die quer zur Kiaffrichtung sieht, in den Drehkörper der Reibahle eingeleitet.
c) Durch die praktisch gunzflächige Auflage der Breitseifenanlagefläche auf der
Grundabstützung des Drehkörpers wird eine absolut sichere Auflageabstützung
radial in Richtung zur Längsmirk nachse des Drehkörpers erzielt. Die flächenspezifische
Kraftbeanspruchung ist gering.
d) Komplizierte Justierarbeiten zum Ausrichten der Wendeschneidplatte, insbesondere
bei einem Wechsel der Messerschneide, sind nicht erforderlich.
e) Der Spanfreiraum im Diehkörper vor der Wendeschneidplatte kann aufgrund der
erfindun^ jemäßen Anordnung ausgesprochen groß ausgebildet werden. Damit wird
eine hohe Arbeitsleistung erzielt, denn die Späne können frei ablaufen.
f) Durch die kompakte Einbettung der Wendeschneidplatte im Drehkörper werden
Spannungsbe jnspruchungen im Körper der Reibahle auch bei hoher Arbeitsleistung
weitgehend vermieden.
g) Die tangentiale Anordnung und Stützlagerung der Wendeschneidplatte in der Ausnehmung
des Drehkörpers ist absolut flatter- und schwingungsfrei und erfolgt mit
einfachsten Mitteln. Komplizierte Bauteile wie Spannpratzen und kolbenförmige Einstellkörper sind nicht erforderlich. Ein Wechsel der Wendeschneidplatte st
schnell und unkompliziert durchzuführen. Dabei sind keine zeitaufwendigen Ausrichtarbeiten
erforderlich.
■v Wegen der großen Breite der Wendeschneidplatte und
ihrer geringen Höhe quer zum Kraftangriff besitzt die Wendeschneidplatte eine hohe Bruchfestigkeit und lange Lebensdauer.
■~l r Λ
11 925 . : ■ 10
i) Eine Verjüngung bzw. Neigung der Wendeschneidplatte nach dem Morsekegel
muß nicht extra eingestellt werden. Die Verjüngung ist in der erfindungsgemäßen Wendeschneidplatte bereits werksseitig eingeschliffen und enthalten.
Man kann nichts falsch machen. Egal wie die Wendeschneidplatte eingesetzt wird, es ist immer das richtige Verjüngungsmaß durch entsprechenden Schrägschliff
gegeben.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 erreicht man, daß die Auflage der Wendeschneidplatte
radial im Drehkörper variiert werden kann, so daß durch Unterlegen verschiedener,
fein abgestufter Unterlegplatten eine feinstufige Anpassung und genaue Einstellung der
Wendeschneidplatte möglich ist. Vorzugsweise werden vier Unterlegplatten mifgeliefert,
die um 5 yum abgestuft sind. Dadurch werden Toleranzen ausgeglichen und der
zugehörige Reibahlendurchmesser kann genau eingestellt werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 wird ein Freiraum für die Längskante der Unterlegplatte
im Eckbereich der Ausnehmung des Drehkörpers erreicht.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 wird ein Freiraum für die untere Längskante der
Wendeschneidplatte bei der Anlage an der Stützfläche erzielt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 erreicht man eine hohe Wirtschaftlichkeit. Es stehen
insgesamt vier Messerschneiden zur Verfügung. Es wird damit eine kostensparende, weitgehende
Ausnutzung der Wendeschneidplatte erzielt, bevor letztere gegen eine neue Wendeschneidplatte ausgetauscht wird.
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Durch die Merkmale des Anspruchs 6 wird eine sichere Abstützung der Wendeschneidplatte
in tangentialer Richtung an der Schmalseite erzielt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 7 wird eine gleichmäßige Abstützung der Wendeschneidplatte
in tangentialer Richtung genau im Bereich der Mittenebene erzielt und eine hohe SchneidleistL-ng über die Messerschneiden erreicht.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 wird eine einwandfieie Stützausrichtung nach
einem Wechsel der Messerschneide durch Umdrehen der Wendeschneidplatte erzielt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 9 werden gleichmäßige Außenabstände erreicht, was
sowohl für die Herstellung der Wendeschneidplatte als auch für deren Stützlagerung im
Drehkörper günstig ist.
Durch die Merkmale des Anspruchs 10 erreicht man eine optimale Schnittleistung
an allen vier Messerschneiden der Wendeschneidplatte.
Durch die Merkmale des Anspruchs 11 wird mit einfachen Mitteln eine Positionierung
der Wendeschneidplatte in der Ausnehmung des Drehkörpers erreicht. Hierbei ist auch
nach dem Wenden der Platte eine verdeckte Lagerung des Schraubenkopfes gegeben .
Durch die Merkmale des Anspruchs 12 wird einFreiraum für den Senkkopf der Positionierungsschraube
im Bereich der Verjüngung an der Wendeschneidplatte erzielt.
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Durch die Merkmale des Anspruchs 13 erreicht man eine stufenlose Anpassung einer Abstützung
an der rückwärtigen Stirnschmalseite der Wendeschneidplatte.
Durch die Merkmale des Anspruchs 14 wird eine sichere Arretierung des genau eingestellten
Exzenterkopfes erreicht.
Durch die Merkmale des Anspruchs 15 erreicht man, daß ein Hilfsmittel für die genaue
Feineinstellung und Absützung des Exzenterkopfes an der rückwärtigen Stirnschmalseite
der Wendeschneidplatte zur Verfügung steht.
Durch die Merkmale des Anspruchs 16 erreicht man eine günstige Anordnung der Positionierungsmittel
am Drehkörper der Reibahle.
Durch die Merkmale des Anspruchs 17 erreicht man, daß die Wendeschneidplatte aufgrund
der Gewindeneigung imReibahlen-Grundkörper narrensicher, also auf jeden Fall
beim Anziehen der Senkkopfschraube am Exzenterkopf, an der Stürzfläche und an der
Grundabstützung anliegt und somit von Wenden zu Wenden exakt positioniert ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Reibahle in doppelter Größe,
Fig. 2 eine Ansicht gemäß dem Pfeil Il auf die Stirnseite des Drehkörpers der Reibahle nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung und
Fig. 3 eine Seitenteilansicht gemäß dem Pfeil III des Drehkörpers der Reibahle
nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, teilweise geschnitten .
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Die in der Zeichnung dargestellte Reibahle 11 weist einen Schaft 12 mit einem Drehkörper
13 auf. Der Drehkörper 13 besitzt an seinem Umfang zwei Führungsleisten 14. Außerdem
weist der Drehköiper 13 eine Ausnehmung 16 und einen Spanfreiraum 17 auf. Der Spanfreiraum
17 umfaßt etwa 1/3 des Querschnitts des Drehkörpers 13, so daß hier viel Platz
für einen guten Spanablauf gegeben ist.
Die Ausnehmung 16 ist von einer Stützfläche 18 und einer Grundfläche 19 begrenzt.
Die Stützfläche 18 verläuft etwa radial und damit im wesentlichen senkrecht zur Umfangsdrehrichtung
des Drehkörpers 13. Die Grundfläche 19 ist im rechten Winkel zur Stützfläche
18 angeordnet. Im Eckbereich der Stützfläche 18 und der Grundfläche 19 ist eine
als Rechfecknut ausgeführte Eckaussparung 21 ausgebildet. Außerdem befindet sich im
Drehkörper 13 eine an der Stützfläche 18 offene Seitenaussparung 22, die ebenfalls als
rechteckförmige Nut ausgeführt ist.
In der Ausnehmung 16 befindet sich eine Grundabstützung 23, die als flachrechteckförmige
Unterlegplatte 24 ausgebildet ist. Sie ist genau plan hergestellt und liegt auf der
Grundfläche 19 auf. Die Breite der Unterlegplatte 24 entspricht dabei etwa der Breite
der Grundfläche 19. Der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß sich die eine untere Längskante
der Unterlegplatte 24 im Bereich der Eckaussparung 21 und die darüber liegende Längskante
der Unterlegplatte 24 im Bereich der zweiten Aussparung 22 befindet.
Im Bereich der Ausnehmung 16 des Drehkörpers 13 ist zudem eine Wendeschneidplatte 26
angeordnet. Die Wendeschneidplatte 26 liegt mit ihrer Ebene parallel zur Grundfläche
und senkrecht zur Stützfläche 18 des Drehkörpers 13. Sie besitzt eine obere Breitseiten-
- -. .-, λ on ι η *.
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fläche 27, eine untere Breitseitenanlagefläche 28, welche zur Breitseitenfläche 27
genau parallel verläuft, eine Schmalseitenfreifläche 29 und eine zu dieser ebenfalls
parallel verlaufende Schmalseitenanlagefläche 31. Dabei liegt die Wendeschneidplatte
26 mit ihrer unteren Breitseitenanlagefläche 28 auf der Unterlegplatte 24 großflächig
auf. Die obere Breitseitenfläche 27 ist dagegen völlig frei und verläuft sekantenartig
zum Umfang des Drehkörpers 13. Die Schmalseitenanlagefläche 31 liegt fest an der
senkrecht zur Bearbeitungskraft verlaufenden Unterlegplatte 18 an.
Die Wendeschneidplatte 26 besitzt an vier zueinander parallel verlaufenden Kanten
je eine Messerschneide 32, 33, 34, 36, die von Spanflächen 37 rutgebildet sind.
Die Spanflächen 37 verlaufen schräg zurückgesetzt in Richtung zur Mittenebene der
Wendeschneidplatte 26 und gehen hier in Form eines Kreisbogens in einen Stützsteg 38,
39 über. Die Spanflächen 37 sind so ausgebildet, daß der Winkel zwischen den Spanflächen
37 und der Breitseitenfläche 27 bzw. der Breitseitenanlagefläche 28 etwa 73 beträgt. Die Schmalseitenfläche 29 und die Schmalseitenanlagefläche 31 sind zueinander
exakt planparallel geschliffen und sind durch die freien Flächen der Stützstege 38, 39 gebildet. Dabei liegt die Schmalseitenfreifläche 29 mit den Messerschneiden
32, 33 in einer gemeinsamen-Ebene und ebenso ist die Schmalseitenanlagefläche 31
mit den Messerschneiden 34, 36 in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Darüberhinaus
besitzt die Wendeschneidplatte 26 sowohl an der vorderen Stirnschmalseite 41 als auch an der rückwärtigen Stirnschmalseite 42 jeweils zwei Freischlifflächen 43,
die von den Messerschneiden 32, 33, 34, 36 ausgehen.
Die Wendeschneidplatte 26 besitzt eine sich quer zur Ebene erstreckende Mittenbohrung
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Diese Miftenbohrung 44 besitzt eine von der Breitseitenfläche 27 ausgehende und
sich in Richtung zur Mittenebene verjüngende Senkkopfaufnahme 46. Genau gegenüberliegend
befindet sich ebenfalls eine Senkkopfaufnahme 47, die sich ausgehend
von der Breitseifenanlagefläche 28 in Richtung zur Mittenebene der Wendeschneidpln'le
26 verjüngt. Im Bereich des kleinsten Durchmessers der Senkkopfaufnahmen 46,
47 ist jeweils eine ringförmige Sfufennusnehmung 48 ausgebildet. Die Wendeschneidplatte
26 ist über eine Senkkopfschraube 49, welche die Mittenbohrung 44 und die
Unterlegplatte 24 in einer Bohrung 51 durchsetzt, am Drehkörper 13 lösbar befestigt.
Zum Festziehen besitzt die Senkkopfschraube 49 in ihrem Senkkopf 52 einen Innensechskant
53.
Hinter der Wendeschneidplatte 26 ist am Drehkörper 13 ein Exzenterkopf 54 angeordnet.
Der Exzenterkopf 54 befindet sich an einem Achszapfen 56, der einen Kegel 57 aufweist.
Der Achszapfen 56 ist fest in ein Bohrungsloch 58 des Drehkörpers 13 eingedrückt und
somit selbsthemmend arretiert. Der Exzenterkopf 54 besitzt eine Gewindebohrung 59,
die sich zum Achszapfen 56 erstreckt und zur Aufnahme einer Hilfsschraube dient, mit
der die Verstellung des Exzenterkopfes 54 durchgeführt werden kann. Der Exzenterkopf
54 liegt mit seiner Um fangs fläche an der rückwärtigen Stirnschmalseite 42 der Wendeschneidplatte
26 schlüssig an und es kann durch entsprechendes einmaliges Verdrehen des Exzenterkopfes 54 bei der Montage eine Feineinstellung der Wendeschneidplatt
in Längsrichtung der Reibahle 11 erzielt werden.
Die Senkkopfschraube 49 und der Achszapfen 56 verlaufen in radialer Richtung des
Drehkörpers 13 hintereinander angeordnet. Dabei ist die Senkkopfschraube 49 etwas
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schräg in den Drehkörper 13 eingeschraubt. Und zwar so, daß beim Einschrauben
der Senkkopfschraube 49 die Wendeschneidplatte 26 nicht nur gegen die Grundabstützung
23, sondern gleichzeitig auch gegen den Exzenterkopf 54 und die Stützfläche 18 gedruckt wird.
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Claims (17)
- PATENTANWALT DIPL.- fN.G . ULRICH K I KK E L I N 2 9 A 8 2 b O Sindelfingen -Auf dem Goldberg- Weimarer Str. 32/34 -Telefon 07031/86501Telex 7265509 rose d27. November 1979 Π 925Patentansprüche:Reibahle mit einer flachrechteckförmigen Wendeschneidplatte , die eine Breitseitenfläche, eine zu dieser parallele Breiiseitenanlagefläche und eine Schmalseitenanlagefläche aufv/eist und die eine sich parallel zur Längsachse eines Drehkörpers erstreckende Schneide besitzt, die die Umfangsfläche des Drehkörpers überragt, wobei die Wendeschneidplatte in einer Ausnehmung des Grundkörpers lösbar befestigt ist und dabei an einer im wesentlichen radial verlaufenden Stützfläche sowie an einer zu dieser quer verlaufenden Grundabstützung anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Stützfläche (18) des Drehkörpers (13) schmaler ist als die Grundabstützung (23) der Ausnehmung (16), daß die Breit-seitenanlagefläche (28) der Wendeschneidplatte (26) an der Grundabstützung (23) großflächig anliegt, daß die Schmalseitenanlagefläche (31) der Wendeschneidplatte (26) an der radialen Slützfläche (18) des Drehkörpers (13) angeordnet ist, daß die Breitseitenfläche (27) der Wendeschneidplatte (26) sekantenartig zum Umfang des Drehkörpers (13) angeordnet ist und daß die den Drehkörper (13) überragende Messerschneide (32) von der Stoßkante der sekantenartig * 3Γ-laufenden Breitseitenfläche(27) und einer im Drehkörper (13) etwa radial verlaufenden Schmalseitenfreifläche (29) gebildet ist.
- 2. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundabstützung (23)130030/0103
ORIGINAL INSPECTEDvon einer in der Ausnehmung (16) des Drehkörpers (13) zwischen der Breitseitenanlagefläche (28) der Wendeschneidplatte (26) und einer Grundfläche (19) des Drehkörpers (13) angeordneten, flachrechteckförmigen, austauschbaren Unterlegplatte (24) gebildet ist. - 3. Reibahle nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Eckbereich der Stützfläche (18) und Grundfläche (19) der Ausnehmung (16) eine Eckaussparung (21) im Drehkörper (13) ausgebildet ist.
- 4. Reibahle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stützfläche (18) im Bereich der Ebene der Breitseitenanlagefläche (28) der Wendeschneidplatte (26) eine Seitenaussparung (22) im Drehkörper (13) ausgebildet ist.
- 5. Reibahle , insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) vier Messerschneiden (32,33,34,36) aufweist, die durch vier zueinander parallel verlaufende Kanten der Wendeschneidplatte (26) gebildet sind.
- 6. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) an der Schmalseitenanlagefläche (31) und an der Schmalseitenfreifläche (29) je einen Stützsteg (38,39) aufweist.
- 7. Reibahle , insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützsteg (39,38) in der Mittenebene der Wendeschneid-130030/0103platte (26) zur Achse hin geneigt angeordnet ist und daß die Messerschneiden (32,33,34,36) in Richtung zum Stützsteg (38,39) zurückgesetzt geneigt verlaufende Spanflüchen (37) aufweisen, wobei der Winkel zwischen der Spanfläche (37) und der Breitseitenanlagefläche (28) bzw. der Breitseitenfläche (27) kleiner als 90 ist.
- 8. Reibahle , insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stützstege (38,39) der Wendeschneidplatte (26) an der Schmalseitenanlagcfläche (31) und der Schmalseitenfreifläche (29) zueinander planparallel geschliffen sind.
- 9. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl un der Schmalseitenanlagefläche (31) als auch an der Schmalseitenfreifläche (29) der Wendeschneidplatte (26) der Stützsteg (38,39) und die jeweiligen Messerschneiden (32, 33 bzw. 34, 36) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
- 10. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) an einer vorderen und einer rückwärtigen Stirnschmalseite (41, 42) insgesamt vier von den Messerschneiden (32,33,3* ,36) ausgehende Freischliffflächen (43) aufweist.
- 11. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) eine Mittenbohrung (44) zur Aufnahme einer in den Drehkörper (13) einschraubbaren Senkkopfschraube (49) aufweist und sowohl130030/0103Π 925 .::■■■: : 429Α8250an der Breitseitenfläche (27) als auch an der Breitseitenonlagcfläche (28) eine sich in Richtung zur Mittenebene verjüngende Senkkopfaufnahme (46,47) besitzt.
- 12. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) am Verjüngungsumfang der beiden Senkkopfaufnahmen (46, 47) je eine Stufenausnehmung (48) aufweist.
- 13. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (26) mit der einen Stirnschmalseite (42) an einem Exzenterkopf (54) abgestützt ist, der über einen Achszapfen (56) in einem Bohrungsloch (58) im Drehkörper (13) einstellbar gelagert ist.
- 14. Reibahle, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Exzenterkopf (54) tragende Achszcpfen (56) einen Kegel (57) aufweist.
- 15. Reibahle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterkopf (54) eine sich zum Achszapfen (56) erstreckende Gewindebohrung (59) zur Aufnahme einer Hilfsschraube aufweist.
- 16. Reibahle nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkkopfschraube (49) der Wendeschneidplatte (26) und der Achszapfen (56) des Exzenterkopfes (54) radial sowie in Längsrichtung des Drehkörpers (13) hintereinander in letzterem angeordnet sind.130030/0103] 1 925 - · 5
- 17. Reibahle nach einem der Ansprüche 1 bis Ιό, dadurch gekennzeichnet, duß die Senkkopfschraube (49) im Drehkörper (13) derart schräg eingeschraubt ist, daß sie mit dem freien Ende sowohl etwas in Richtung zum Achszapfen (56) als auch etwas in Richtung zur Verlängerung der Stützfläche (18) verläuft.13(0030/0103ο.
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