DE2947289C2 - - Google Patents
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- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/26—Steam-separating arrangements
- F22B37/266—Separator reheaters
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen und Vor
trennen eines Gemisches aus Flüssigkeit und Dampf in einem
Separator mit horizontaler Achse aus einem Rohrleitungs
stutzen, der nahe der unteren Erzeugenden dieses Separators
angeordnet ist.
Die in Separatoren eingeführten Gemische aus Dampf und
Flüssigkeit, insbesondere die aus Wasserdampf und Wasser,
welche aus Hochdruckentspannungsturbinen von Kraftanlagen
für elektrische Energie stammen, sind nicht sehr homogen,
wobei ein Teil des Wassers sich in großen Tropfen, die vom
Dampf mitgerissen werden, sammeln kann. Dieses Wasser schei
det sich am Eintritt gewisser Separatorelemente ab und ver
stopft diese momentan, derart, daß Strömungsinstabilitäten
auftreten.
Im übrigen ist die Gemischströmung Dampf-Flüssigkeit niemals
völlig gleichförmig über den Querschnitt der Speiseleitungen,
derart, daß sich leicht bevorzugte Dampf-Flüssigkeitsströ
mungen über einen Teil der Separatorelemente einstellen, was
ein Arbeiten aller dieser mit dem gleichen Teil ihrer Maxi
malkapazität hindert und die Gesamtmenge an zu behandelnder
Strömung vermindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben genannten
Nachteile zu beseitigen und eine Verteilervorrichtung in
einen Separator für ein Dampf-Flüssigkeitsgemisch zu schaffen,
wodurch die vom Dampf mitgerissenen dicken Tropfen oder
Flüssigkeitspakete unterbunden werden und wodurch eine
Vortrennung der Flüssigkeit sichergestellt ist, und wo
durch es möglich wird, den Separator homogen und gegebenen
falls bei einem Maximaldurchsatz größer als dem Durchsatz
arbeiten zu lassen, der sonst bei dessen Fehlen hätte
erhalten werden können.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich aus durch
zwei Deflektoren von der allgemeinen Gestalt von Zylinder
abschnitten, deren Achsen parallel zueinander und senkrecht
zu der des Separators liegen und symmetrisch bezüglich
einer vertikalen Symmetrieebene dieses Rohrleitungssystems
senkrecht zur Achse des Separators verlaufen; daß sie
eine gemeinsame Erzeugende aufweisen und durch zwei Ebenen
schräg zu Längssymmetrieebene des Separators geschnitten
werden und Spuren in der Ebene des Einlaßkreises dieses
Rohrstutzens in den Separator außerhalb des Einlaßkreises
aufweisen und durch zwei Trennwandungen, eine in der Längs
symmetrieebene des Separators, vervollständigt sind und
die sich von dieser gemeinsamen Erzeugenden bis außerhalb
dieses Einlaßkreises erstrecken und wobei die beiden an
deren symmetrisch bezüglich der ersten sind und sie längs
einer Geraden parallel zur Achse des Rohrleitungssystems,
jedoch außerhalb dieses schneiden, wobei die Ränder dieser
Deflektoren mit Sammel- und Abzugsrinnen für das auf
ihrer konkaven Fläche abgeschiedene Wasser ausgestattet
sind und in den Raum zwischen den beiden anderen Trenn
wandungen, in die als Flüssigkeits-Dampfgemisch nicht ein
dringen kann, münden.
Zweckmäßig ist die Oberfläche der Deflektoren derart,
daß unter Berücksichtigung der Gemischströmung aus Dampf
und Flüssigkeit und deren Gehalt an Flüssigkeit die auf
der Oberfläche der Deflektoren abgeschiedene Flüssigkeit
durch Schwerkraft nicht zurückfallen kann, bevor sie in
die Sammel- und Abzugsrinnen gelangt ist.
Vorzugsweise schneidet die den drei Trennwandungen ge
meinsame Gerade die Oberfläche eines Deflektors in seiner
höchsten Erzeugenden.
Günstig ist es, wenn der Winkel der die Ränder eines De
flektors bezüglich der Längssymmetrieebene des Separators
begrenzenden Schrägebenen 25° beträgt.
Vorzugsweise ist die Eintrittsleitung kegelstumpfförmig
mit einem Halbwinkel am Kopf von 15° ausgebildet.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun
mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert
werden. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Gesamtdarstellung eines Separators-Überhitzers
für Naßdampf aus einer Entspannungsturbine, wobei im
Teil geschnittenen Bereich eine Vorrichtung zum Ein
führen von zu trocknendem und zu überhitzendem Naß
dampf gezeigt ist;
Fig. 2 perspektivisch die Vorrichtung zum Einführen des
Naßdampfs;
Fig. 3 in der Draufsicht, Teile wurden fortgelassen, die
gleiche Vorrichtung; und
Fig. 4 die gleiche teilgeschnittene Vorrichtung in der An
sicht.
Nach Fig. 1 umfaßt der Abscheider-Überhitzer einen Außenmantel
1 mit Rohrleitungen zum Einführen vom Naßdampf 2 und Rohrlei
tungen zum Abziehen überhitzten Dampfes 3. In üblicher Weise
befinden sich die Separatorelemente im unteren Teil; die
Überhitzerbündel im oberen Teil.
Eine Abzugsleitung 1 für das in den Separatorelementen zurück
bleibende Wasser befindet sich in der Mitte des Mantels, während
kleine Rohrleitungen 6, 7 das Abziehen von Wasser erlauben,
welches zunächst in den Vorrichtungen zum Einführen des Naß
dampfs abgetrennt wurde. Im rechten Mantelboden sind eine
Rohrleitung 8 für den Eintritt überhitzten Hochdruckdampfes
sowie eine Rohrleitung 9 zum Austritt aus dem Dampf stammenden
kondensierten Wassers vorgesehen.
In den Fig. 2 bis 4 ist die Vorrichtung zum Einführen
von Naßdampf und zur Vortrennung von Wasser oberhalb einer
Rohrleitung zum Einführen von Naßdampf 10 angeordnet (der
Kreis 10 A stellt die Öffnung des Mantels selbst und 10 B den
oberen Rand der Rohrleitung dar). Diese Rohrleitung ist
kegelstumpfförmig und hat an der Spitze einen Halbwinkel
von 15°.
Die Vorrichtung setzt sich aus zwei zylindrischen Deflekto
ren 11 und 12 zusammen, die bezüglich der Symmetrieebene
der Rohrleitung senkrecht zur Längsachse des Separators-
Überhitzers sind. Das zylindrische Blech 11 rechts in der
Figur ist begrenzt einerseits durch die Horizontalebene
des Randes 10 B der Rohrleitung, wobei die Achse dieses
Blechs unterhalb dieser Horizontalebene verläuft, anderer
seits durch zwei Vertikalebenen, die schräg zur Längs
symmetrieebene des Separators-Überhitzers verlaufen und
beispielsweise einen Winkel von 25° mit dem letzteren bilden.
Die Anordnung aus den Deflektoren 11 und 12 ist durch
plane Bleche 13 A, senkrecht zur Symmetrieachse des Separator-
Überhitzers, und 11, 15, 16 parallel zu eben dieser Achse
verstärkt. Die beiden Deflektoren schneiden sich entlang
der Erzeugenden 13 B.
Im übrigen begrenzen die die Mitteltrennwand 18 entsprechend
dem Vertikalsegment 19 schneidenden Trennwände 17 den Raum,
in welchen Naßdampf strömen kann. Schließlich bilden die
Trennwandungen wie 20 in den (schrägen) die Bleche 11 und
12 begrenzenden Vertikalebenen zwischen sich einen Berühungs
raum, in den das Wasser abfließen kann, das sich vom Naß
dampf getrennt hat, indem es sich auf der Unterseite der
Bleche 11 und 12 sammelt und dann bis zu den Sammelrinnen
21 U-förmigen Querschnitts rieselt, deren Innenschenkel
kürzer als der Außenschenkel ist, wobei letzterer an das
Blech, wie durch die Teilwegbrechung gezeigt, geschweißt ist.
Das in die durch die Bleche 17 begrenzten Räume sowie durch
die Unterseite des Blechs 11 abgelenkte Wasser kann in
Sammelleitungen für das Wasser zurückfallen, das über das
perforierte Blech 22 abgetrennt wurde und es zu den Ab
zugsleitungen 23, 24 führen.
Die Arbeitsweise bei dieser Einführungsvorrichtung ist die
folgende. Der über die Leitung 10 ankommende Naßdampf, der
mit großen Wassertröpfchen beladen ist, kommt in Kontakt
mit der Unterseite der Bleche 11 und 12. Die großen Wasser
tröpfchen scheiden sich hierauf ab und werden vom Dampf
gegen die Rinnen 21 mitgerissen, während der Naßdampf die
Bleche 11 und 12 umströmt und nach oben in den Abscheider-
Überhitzer weiterströmt. Der Winkel der Tangentenebene zu
den Blechen 11 und 12 mit der Vertikalen ist an allen
Stellen derart, daß, unter Berücksichtigung der Geschwindig
keit des Naßdampfes das gegen die Bleche abgeschiedene Wasser
in die Rohrleitung 10 infolge Schwerkraft nicht zurückfallen
kann.
In den Rinnen 21 läuft das Wasser zu beiden Seiten nach unten
und mündet auf jeder Seite außerhalb des vertikalen Zylinders,
der den Kreis 10 B überragt. Es kann somit in die Rohrleitung 10
nicht zurückfallen und erneut vom Naßdampf mitgerissen werden.
Insbesondere fließt das in der Rinne 21 zur Trennwand 20
fließende Wasser durch diese und strömt nach unten in den
durch die Trennwandungen wie 17 und 20 begrenzten Raum durch
das Lochblech 22 und wird dann über die Leitungen 23, 24
abgezogen.
Die Erfindung ist in erster Linie auf Abscheider-Überhitzer
für Naßdampf (feuchter Dampf), der aus einer Entspannungs
turbine in einer Energiekraftanlage stammt, anzuwenden;
Anwendung kann sie aber auch in allen den Fällen finden,
wo eine Vortrennung von Flüssigkeit in einem Gemisch aus
Dampf und Flüssigkeit vorgenommen werden soll, insbesondere,
wenn ein Teil der Flüssigkeit in Form dicker Tropfen vorliegt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verteilen und Vortrennen eines Gemisches
aus Wasserstoff und Flüssigkeit in einem Separator horizontaler
Bauart, aus einem Rohrstutzen, der nahe der unteren Erzeugenden
des Separators angeordnet sind, gekennzeichnet
durch zwei Deflektoren (11, 12) von Zylinderab
schnittsgestalt, deren Achsen parallel zueinander und senkrecht
zu der das Separators verlaufen und die symmetrisch bezüglich
der vertikalen Symmetrieebene dieser Rohrleitung senkrecht zur
Achse des Separators sind, in welchem sie eine gemeinsame Er
zeugende (13 B) besitzen; daß sie jeweils durch zwei Schrägebenen
bezüglich der Längssymmetrieebene des Separators geschnitten
sind und daß die Zylinderabschnitte Spuren in der Ebene des
Einlaßkreises der Rohrleitung in den Separator außerhalb
dieses Einlaßkreises besitzen und durch drei Trennwandungen
vervollständigt sind, von denen die eine (18) in der Längs
symmetrieebene des Separators sich von der gemeinsamen Er
zeugenden bis außerhalb dieses Einlaßkreises erstreckt und
wobei die beiden anderen (17) zur ersten symmetrisch
verlaufenden und sie längs einer Geraden (19) parallel
zur Achse dieser Rohrleitung, jedoch außerhalb hiervon,
schneiden, wobei die Ränder dieser Deflektoren mit Rinnen
(21) zum Sammeln und Abziehen von Wasser versehen sind,
das auf ihrer konkaven Oberfläche abscheidbar ist und
in den Raum zwischen den beiden anderen Trennwandungen,
in welchen das Dampf-Flüssigkeitsgemisch nicht eindringen
kann, münden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Form der Oberfläche der Deflek
toren (11, 12) derart ist, daß, aufgrund der Gemischströ
mungsmenge von Dampf und Flüssigkeit und deren Flüssigkeits
gehalt die auf der Oberfläche der Deflektoren abgeschiedene
Flüssigkeit nicht durch Schwerkraft zurückfallen kann, be
vor sie in die Sammel- und Abzugsrinnen (21) gelangt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die den drei
Trennwandungen gemeinsame Gerade (19) die Oberfläche des
Deflektors in seiner am höchsten befindlichen Erzeugenden
schneidet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Winkel der
die Ränder der Deflektoren bezüglich der Längssymmetrie
ebene des Seperators begrenzenden Schrägebenen 25° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Einführungs
rohrleitung bzw. der Rohrstutzen (10) kegelstumpfförmig
ausgebildet ist und am Kopf einen Halbwinkel von 15°
aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR7833183A FR2442069A1 (fr) | 1978-11-24 | 1978-11-24 | Dispositif de repartition d'un melange de vapeur et de liquide dans un separateur d'axe horizontal |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| ES (1) | ES254660Y (de) |
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