DE2947018C2 - Elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug - Google Patents
Elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem KraftfahrzeugInfo
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- F16F13/04—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper
- F16F13/06—Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper
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Description
Die Erfindung betrifft ein elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem
Kraftfahrzeug, der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Gattung.
Ein Problem, das bei der Lagerung insbesondere von Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen besteht, liegt
darin, daß die von der Brennkraftmaschine angeregten Schwingungen aus Gründen des Innengeräusches nur
wenig auf die Fahrzeugstruktur übertragen weiden sollen. Herkömmliche Gummi-/Meta!la'ger oder auch
mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllte Lager sind dazu nur begrenzt in der Lage, da eine Bewegung der
Brennkraftmaschine relativ zur Fahrzeugstruktur über das Lager unmittelbar übertragen wird und zu
Veränderungen der übertragenen Kräfte zumindest entsprechend der statischen Elastizität des Lagers führt.
Aus der CA-PS 7 81817 ist ein gattungsgemäßes
Lager bekannt, bei dem ein zu lagernder Gegenstand auf einer federnden Hohlkugel aufliegt, die flüssigkeitsgefüllt
ist und mit einem Zylinder verbunden ist, in welchem ein massebehafteter Kolben arbeitet. Die
Hohlkugel wird bei jedwelcher Bewegung des Gegenstandes verformt, so daß der Kolben ausgelenkt wird
und eine Tilgermasse bildet
Eine Eigenart des bekannien Lagers liegt darin, daß die Kopplung zwischen der Bewegung des zu lagernden
Gegenstandes und des Kolbens für jede Bewegungsrichtung des Gegenstandes anders ist so daß die
ίο Resonanzfrequenz des Systems, die für die Unterdrükkung
der Kraft- bzw. Schwingungsübertragung wesentlich ist, Undefiniert ist Desweiteren ist die Bewegung des
Kolbens gegenüber dem Zylinder mit Haftreibung verbunden, wodurch das Ansprechen des Systems leidet.
Eine weitere Eigenart des Systems liegt darin, daß Schwingungen quer zur Längsrichtung des Zylinders,
die das Fundament ausführt, die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen, da solche Schwingungen dem Kolben
aufgeprägt werden und diesen in zunehmende Anlage an die Zylinderwand drängen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elastisches Lager der im Oberbegriff des Hauptanspruchs
angegebenen Gattung zu schaffen, mit der sich die Übertragung störender Anregungsfrequenzen auf
•>5 das Widerlager in wohl definierter Weise vermindern
läßt.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen gemäß dem Hauptanspruch gelöst.
Durci; die erfindungsgemäße Befestigung der Tilgermasse
an einem elastischen Element wird zunächst erreicht, daß die Schwingungen des Gesamtsystems,
beispielsweise der Fahrzeugkarosserie, die Funktionstüchtigkeit der Tilgermasse nicht beeinträchtigen.
Dadurch, daß das der Tilgermasse zugeordnete
!5 elastische Element, beispielsweise eine Membran, an
den mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllten Raum angrenzt, welcher die Bewegungsübertragung zwischen
dem den Lagerkern zugeordneten Federeleinent und der Tilgermasse bildet, wird die Tilgermasse nur von
4« solchen Schwingungen des Lagerkerns bzw. des daran
befestigten Gegenstandes, beispielsweise einer Brennkraftmaschine, angeregt, die zu Druckschwankungen in
dem mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllten Raum führen. Das Lager kann auf diese Weise so abgestimmt
werden, daß es bei definierter Eigenfrequenz nur auf diejenigen Motorschwinguiigen anspricht, die zu unterdrücken
beabsichtigt ist. Beispielsweise können dies bei einer Kolben-Brennkraftmaschine die in Koibenbewegungsrichtung
infolge der Massenkräfte wirkenden Schwingungen sein. Auf Bewegungen quer zur Schwingungsrichtung
der Kolben oder auf Drehschwingungen der Brennkraftmaschine spricht die Tilgermasse nicht
an. Zusammenfassend ist es mit dem erfindungsgemäßen Lager möglich, auf eine ganz bestimmte Eigcnfrequenz
eines massenbehafteten, frei schwingenden Körpers abzustimmen, der an sich mehrere Eigenschwingungsformen
mit unterschiedlichen t'igenfrequenzen hat. Dies ist dadurch möglich, daß nur eine in
eine Richtung erfolgende Bewegung des Körpers Flüssigkeits- und/oder Gasvolumen verdrängt, die in
andere Richtung erfolgenden Bewegungen jedoch mit keiner Verdrängung verbunden sind.
Die Unteransprüche 2 bis 8 kennzeichnen vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßtn Lagers.
ο5 Mit den Merkmalen gerniiß Anspruch 2 läßt sich das
Übertragungsverhalten zwischen Federelement und Tilgermasse beeinflussen und an verschiedene Betriebsbedingungen
anpassen.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 3 wird eine Dämpfung insbesondere niederfrequenter Schwingungen
bzw. von Schwingungen mit sehr großer Amplitude erzielt, wie sie durch die fahrzeugseitige Anregung
auftreten.
Der Anspruch 4 kennzeichnet eine Ausfiihrungsform des Lagers, dessen Übertragung oberhalb einer
Resonanzfrequenz theoretisch au.r Null abnimmt und dann bei weiter zunehmenden Frequenzen wieder leicht
ansteigt.
Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 5 ka:.n das Übertragungsverhalten des Lagers gemäß Anspruch 4
in vorteilhafter Weise an die jeweiligen Betriebsbedingungen angepaßt werden.
Die Ansprüche 6 bis 8 kennzeichnen eine einfache Ausfiihrungsfoan des Lagers gemäß Anspruch 5. Der
Druck im Behälter kann beispielsweise entsprechend dem Öldruck der Brennkraftmaschine, welcher sich mit
der Drehzahl ändert, entsprechend einem über Fliehkraft abgeleiteten mechanischen Signal usw. verändert
werden. Insgesamt läßt sich das Übertragungsminimum des Lagers an die jeweilige Drehzahl der Brennkraftmaschine
anpassen. Die Kraft zum Verändern des Drucks im Behälter kann auch mit Hilfe eines an eine mit dem
Behälterinneren verbundene Leitung angrenzenden Elektromagneten verändert werden, der mit einem
drehzahlabhängigen Strom beaufschlagt ist. Dies ist besonders einfach bei der Ausführungsform des Lagers
gemäß Anspruch 8 möglich, bei der die wirksame Größe der die Tilgerfeder bildenden beweglichen Wand bei
zunehmendem Druck im Behälter durch zunehmende Anlage der beweglichen Wand an die Anlageflächen
abnimmt, wodurch die Federkonstante zunimmt und sich die Resonanzfrequenz und damit auch die Frequenz
minimaler Übertragung zu höheren Frequenzen veischiebt.
Zum Stand der Technik sei noch auf folgende Druckschriften hingewiesen:
Der DE-OS 18 00 376 ist im Hinblick auf den Erfindungsgegenstand die Lehre entnehmbar, eine
schwingungsanregende Brennkraftmaschine elastisch mit einer Zwischenmasse zu verbinden, welche wiederum
elastisch mit einem Fundament verbunden ist.
Die US-PS 28 19 775 lehrt das Merkmal, die Resonanzfrequenz eines hydraulisch arbeitenden
Schwingungsdämpfers durch Verändern des Hydraulikdruckes zu verändern.
Die US-PS 29 19 883 schließlich zeigt einen hydraulischen
Schwingungsdämpfer mit Drosselöffnungen.
Das erfindungsgemäße Lager eigtiet sich zur Verwendung in all den Anwendungsfällen, bei denen das
Lager gezielt die Übertragung von Schwingungen bestimmter Frequenzbereiche (siehe F i g. 2 und F i g. 5)
unterdrücken soll, beispielsweise zur Lagerung von Elektromotoren, Pumpen usw.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es stellt dar
F i g. 1 ein Lager, welches eine zwischen zwei Federn angeordnete Tilgermasse enthält.
Fig. 2 die Übertragungsfunktion des Lagers gemäß
Fig. 1.
Fig.3 ein hydraulisch/pneumatisches Lager nach dem Prinzip des Lagers der Fig. I,
Fig.4 ein Lager mit zwei Federn und einer Tilgermasse mit einer zusätzlichen Tilgerfeder,
Fig. 5 die Übertragungsfunktion des Lagers gemäß
P i σ Λ
ι ο
Fig.6 ein Gummi/Metallager nach dem Prinzip der
Fi g. 4 mit hydraulischer/pneumatischer Tilgermasse,
F i g. 7 eine Ausführungsform des Lagers, welches Eigenschaften des Lagers, welches Eigenschaften des
Lagers gemäß Fig.3 mit denen des Lagers gemäß
F i g. 6 vereint und
Fig. 8 eine Weiterbildung des Lagers gemäß Fig. 7
mit zusätzlicher Dämpfung.
Gemäß Fig. 1 ist zwischen einem Lagerkern 1 und einer Tilgermasse 3 eine erste Schraubenfeder 5 und
zwischen der Tilgermasse 3 und einem Widerlager 7 eine zweite Schraubenfeder 9 vorgesehen.
F i g. 2 zeigt die Kraftübertragungscharakteristik des Lagers gemäß Fig. 1. Auf der Ordinate ist das
Verhältnis zwischen auf das Widerlager 7 wirkender Kraft und Auslenkung des Lagerkerns aufgetragen. Die
Abszisse gibt die Frequenz an. Die gestrichelte Linie zeigt den statischen Fall für die Frequenz Null. Hier sind
die beiden Kräfte gleich groß, d. h. das Verhältnis beträgt 1. Das Diagramm zeigt, daß die Kraftübertragung
bei der Eigenfrequenz ωο ein Maximum erreicht
und ab Frequenzen über y'2 · ωο kleiner ist als die
statische Kraftübertragung. Bei Verwendung eines solchen Lagers zur Lagerung einer Brennkraftmaschine
in Kraftfahrzeugen wird die Körperschallübertragung von der Brennkraftmaschine in die Karosserie für
Frequenzen größer j/2 · ωο verringert.
Das Svstem des Lagers gemäß Fig. 1 wurde bisher
nur in der gemäß Fig. 1 senkrechten Richtung betrachtet. Selbstverständlich hat das System Eigenschwingungen
auch in waagerechter Richtung, dessen Resonanzfrequenz von der gemäß F i g. 2 abweicht.
Ein eindeutiges Verhalten, d. h. eine einzige Resonanzanregungsfrequenz,
wird mit dem Lager gemäß Fig. 3 erzielt. Hier ist der Lagerkern 1 über eine Membran 11 mit einem zylindrischen Metallkörper 13
verbunden, der sich über einen Ringflansch 15 auf dem Widerlager 7 abstützt. Eine weitere Membran 17
verbindet den Metallkörper 13 mit der Tilgermasse 3.
Wenn die Membran 11 schubweich ist, wird über die
Membran 11 bei einer Auslenkung des Kerns 1 keine Kraft unmittelbar auf den Metallkörper 13 übertragen.
Bei einer gewissen Schubsleifigkeit der Membran 17 übernimmt diese die Funktion der zweiten Schraubenfeder
9 des Lagers gemäß Fig. 1. Die Funktion der ersten Schraubenfeder 5 wird durch das System Inhalt des
Raumes 19 (Flüssigkeit oder Gas) und Volumensteifigkeit der Membranen 11 und 17 übernommen, so daß die
Funktion des Lagers der Fig. 3 der des Lagers gemäß Fig. 1 entspricht mit der Ausnahme, daß eine
Bewegungsübertragung vom Lagerkern 1 auf die Tilgermasse 3 nur bei Auslenkungen des Lagerkerns 1 in
der Senkrechten gemäß F i g. 3 erfolgt.
Der Druck im Raum 19 kann über einen nicht dargestellten Anschluß verändert werden, wodurch die
Federkonstante und damit das Übertragungsverhalten des Lagers verändert wird.
Wenn die Membranen H, 16 nicht die genannten Steifigkeiten haben, sondern beispielsweise beide als
Gummi- oder Stahlmembranen ausgebildet sind, ändert sich das Übertragungsverhalten des Lagers etwas, da
dann nicht mehr das genaue Ersatzschaltbild der F i g. 1 ■?utrifft.F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform
des Lagers gemäß Fig. 1. Hier ist die Tilgermasse 3 nicht unmittelbar zwischen den beiden Schraubenfedern
5 und 9 angeordnet, sondern ist über eine Tilgerfeder 21 am Verbindungspunkt zwischen den beiden Schraubenfedern
5 und 9 abgestützt.
F i g. 5 zeigt das Übertragungsverhalten des Lagers gemäß Fig. 4. Wie daraus ersichtlich wird die
Kraftübertragung bei einer über der Resonanzfrequenz ωο liegenden Tilgerfrequenz ωι Null. d. h. es werden
keine Schwingungen dieser Frequenz von dem Lagerkern 1 auf das Widerlager 7 übertragen.
F i g. 6 zeigt eine nach dem Prinzip der F i g. 4 arbeitende Ausführungsform eines Lagers:
Der Lagerkern 1 stützt sich über konische Gummielemente 23 und 25 auf dem Widerlager 7 ab. Zwischen die
Gummielemente 23 und 25 ist ein topfförmiger Träger
26 einvulkanisiert, der eine vorzugsweise aus Gummi bestehende Membran 27 trägt, an welcher wiederum ein
Behälter 29 mit einem massebehafteten Boden 31 befestigt ist. Der Behälter 29 ist mit einem Anschluß 33
versehen, über den Flüssigkeit bzw. Gas eingeleitet werden kann. Der Oberrand des Behälters 29 weist
desweiteren eine konische Anlagefläche 35 auf, gegen die sich die Membran 27 bei zunehmendem Druck im
Behälter 29 zunehmend anlegt.
Bezüglich der Funktion des Lagers gemäß F i g. 4 entsprechen die Gummielemente 23 und 25 den
Schraubenfedern 5 und 9. Die Membran 27 entspricht der Tilgerfeder 21 und die Masse des Behälters 29
einschließlich der Flüssigkeit bzw. der Gasfüllung Γ entspricht der Tilgermasse 3.
Die Funktion des Lagers gemäß F i g. 6 ist folgende:
Beim Einfedern des Lagerkerns 1 wird die Bewegung über die Gummielemente 23 und 25 auf den Träger 26 und dadurch über die als Tilgerfeder dienende Membran
Beim Einfedern des Lagerkerns 1 wird die Bewegung über die Gummielemente 23 und 25 auf den Träger 26 und dadurch über die als Tilgerfeder dienende Membran
27 auf den als Tilgermasse dienenden Behälter 29 übertragen. Durch Anlegen von mehr oder weniger
Druck über den Anschluß 33 an den Innenraum des Behälters 29 erhält die Membran 23 eine Vorspannung,
die das Ausmaß bestimmt, in dem sich die Membran 27 an die Anlagefläche 35 anlegt. Je weiter sich die
Membran 27 an die Anlagefläche 35 anlegt, desto geringer ist ihre für die Federung zur Verfugung
stehende Fläche, d. h. desto größer ist die Federkonstan-
'> te. Da die Tilgerfrequenz ωι gemäß F i g. 5 von der
Federkonstante abhängt, kann durch diese Veränderung des Druckes im Behälter 29 die Tilgerfrequenz den
störendsten, drehzahlabhängigen Motoranregungsfrequenzen angepaßt werden. Die Federkonstante der
ι« Tilgerfeder kann auch dadurch beeinflußt werden, daß
der Behälter 29 bzw. eine Tilgermasse über einen Magnetkern und eine Feder mit dem Träger 26
verbunden ist, welcher Magnetkern sich in einer ebenfalls mit dem Träger verbundenen Spule befindet,
die mit veränderlichem Strom beaufschlagt ist.
F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Lagers, das Merkmale des Lagers gemäß Fig.3 mit denen des
Lagers gemäß F i g. 6 vereint.Der Träger 26' ist hier mit der Membran 17 des Lagers gemäß Fig. 3 verbunden.
2» Das Lager gemäß Fig. 8 bildet das Lager gemäß
Fig. 7 dahingehend weiter, daß der zylindrische Metallkörper 13' hier von einem weiteren Metallkörper
37 umgeben ist, der sich auf dem Widerlager 7 abstützt. In der Wand des Metallkörpers 13' ist eine Drosselöff-
-'■"' nung 39 ausgebildet, welche in einem zwischen dem
Metallkörper 37 und dem Metallkörper 13' ausgebildeten Ringraum 41 führt, dessen Oberseite von einer
elastischen Membran 43 verschlossen ist. Mit diesen zusätzlichen Merkmalen wird erreicht, daß beim
Jf Einfedern des Lagerkerns 9, insbesondere wenn dieses
Einfedern mit niederer Frequenz und großer Amplitude geschieht. Flüssigkeit durch die Drosselöffnung 39
hindurchströmt, wodurch Bewegungsenergie vernichtet und die Bewegung des Lagerkerns 1 gedämpft wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug,
mit einem Lagerkern, einem Widerlager und einem zwischen Lagerkern und Widerlager angeordneten
Federelement, welches an einen mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllten Raum angrenzt, der ein»
Bewegungsübertragung zwischen dem Federelement und einer Tilgermasse bildet, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tilgermasse (3) an einem elastischen Element (Membran 17) befestigt
ist, welches an den mit Flüssigkeit und/oder Gas gefüllten Raum (19) angrenzt.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des mit Flüssigkeit und/oder Gas
gefüllten Raums (19) veränderbar ist.
3. Lager nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Flüssigkeit und/oder
Gas gefüllte Raum (19) eine mit einer Drosselöffnung (39) ausgebildete Wand aufweist, welche an
einen weiteren zumindest teilweise von einer elastischen Wand (Membran 43) begrenzten Raum
(41)angrenzt(Fig. 8).
4. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tilgermasse (3; 29)
über eine Tiigerfeder (21; 27) mit dem Federelement (5,9;23,25; 11,17,19) verbunden ist.
5. Lager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Tilgermasse (Behälter 29)
und/oder die Federkonstante der Tilgerfeder (Membran 27) veränderbar ist.
6. Lager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tilgermasse einen mit Flüssigkeit
und/oder Gas gefüllten Behälter (29) aufweist, welcher von einer beweglichen Wand (Membran 27)
abgeschlossen ist, an der ein mit dem Federelemenl (23, 25; 17) verbundener Kern (26; 26') befestigt ist.
7. Lager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck im Behälter (29) veränderbar ist.
8. Lager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anlagefläche (35) vorgesehen ist, an die
sich die bewegliche Wand (Membran 27) bei zunehmendem Druck im Behälter (29) zunehmend
anlegt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792947018 DE2947018C2 (de) | 1979-11-22 | 1979-11-22 | Elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792947018 DE2947018C2 (de) | 1979-11-22 | 1979-11-22 | Elastisches Lager, insbesondere zur Lagerung einer Brennkraftmaschine in einem Kraftfahrzeug |
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| DE2947018C2 true DE2947018C2 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=6086583
Family Applications (1)
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