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DE2945960A1 - Maehfinger fuer fingerbalkenmaehwerke - Google Patents

Maehfinger fuer fingerbalkenmaehwerke

Info

Publication number
DE2945960A1
DE2945960A1 DE19792945960 DE2945960A DE2945960A1 DE 2945960 A1 DE2945960 A1 DE 2945960A1 DE 19792945960 DE19792945960 DE 19792945960 DE 2945960 A DE2945960 A DE 2945960A DE 2945960 A1 DE2945960 A1 DE 2945960A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
finger
mowing
mowing finger
knife
indicated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792945960
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Schumacher Ii
Günter 5231 Eichelhardt Schumacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792945960 priority Critical patent/DE2945960A1/de
Publication of DE2945960A1 publication Critical patent/DE2945960A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/13Cutting apparatus
    • A01D34/18Guard fingers; Ledger-plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Mähfinger für Eingerbalkenmähwerke
  • Die Erfindung betrifft einen Mähfinger für Fingerbalkenmähwerke, die hauptsächlich bei Erntemaschinen Anwendung rinder.
  • Fingerbalkenmähwerke, bei denen die Mähfiner die Gegenschneide für vorzugsweise dreieckige Mähmesserklingen bilden, sind seit langen bekannt. Die Finger werden entweder als Cesenkschmiedeteil oder als Gußteil hergestellt und bestehen im wesentli(her aus dem stabilen Fingerunterteil, welches an seinem hintererl Ende am Fingerbalken verschraubt ist, der spitz auslaufenden, nach vorne weisenden Eingerspitze und der Fingerlippe oder dem Fingeroberteil,das sich von der Fingerspitze nach hinten erstreckt und mit dem Fingerunterteil einen Spalt bildet, in welchem die Messerklinge hi- und herbewegt wird. Die seitlichen Flanken des Mähfingers, und zwar sowohl des Mähfingerunterteils als auch des Mähfingeroberteils bilden dabei im Bereich der Mähmesserklinge die Gegenschneiden für ds Mähmesser.
  • Bei diesen bekannten Mähfingern werden alle vertikalen Kräfte, die beispielsweise infolge von Bodenunebenheiten oder aufgrund der am Mähfinger befestigten Zusatzgeräte, wie beispielsweise den Ährenhebern, auf den Mähfinger einwirken, lediglich von dem Fingerunterteil aufgenommen.
  • Alle horizontalen Kräfte, die durch das zu schneidende Gut und durch gelegentliche Fremdkörper von der hin- und hergehenden Messerklinge auf den Mähfinger übertragen werden, müssen ebenfalls von dem Fingerunterteil aufgenomnien werden. Der Fingerunterteil des Mähfingers ist daher relativ kräftig ausgebildet, um diese in horizontaler Richtung zur Einwirkung kommenden Kräfte aufzufangen und zu diesem Zweck sind die Mähfinger weiterhin mit Abstandflügeln versehen, die jeweils am Abstandfltigel des Nachbarfingers anliegen.
  • In neuerer Zeit werden auch häufig jeweils zwei Mähfinger über solche Abstandflügel fest miteinander verbunden, sie sind also häufig einstückig ausgebildet und werden in dieser Form als 11Doppelfinger" bezeichnet. Mit solchermaßen als Doppelfinger ausgebildeten Mähfingern lassen sich die horizontal zur Einwirkung kommenden Kräfte relativ gut abfangen. Andererseits können die "Doppelfinger" auch seitlich noch mit Abstandflügeln versehen sein, die ihrerseits an die Abstandflügel der benachbarten Doppelfinger anstoßen und sich so abstützen. Auf diese Weise wird eine noch größere Stabilität der Mähfinger in bezug auf die in horizontaler Richtung zur Einwirkung kommenden Kräfte erzielt.
  • Das Fingeroberteil (auch Fingerlippe genannt) ist jedoch sehr häufig den horizontal zu Einwirkung kommenden kräften nicht gewachsen, da dieses Oberteil ja nur mit seinem einen Ende an der Fingerspitze befestigt ist. Die an seinem freien Ende zur Einwirkung kommenden Kräfte verursachen daher häufig wegen der langen Hebelwirkung ein Abreißen des Fingeroberteiles.
  • Was die vertikalen Kräfte betrifft, so konnte bis heute noch keine zufriedenstellende Lösllng q,eitnden werden, um diese in ausreichender Weise abzufangen, da dieselben einzig allein über das Mähfingerunterteil auf den Fingerbalken übertragen werden. Zur Vermeidung von Beschädigungen aufgrund der auftretenden vertikalen Kräfte müssen daher die Mähfinger und insbesondere die Unterteile der Mähfinger sehr stahil ausgebildet sein, um diesen in vertikaler Richtunq zur Einwirkung kommenden Kräften gewachsen zu sein.
  • Es wurde bereits versucht, die Fingerlippe durch eine zusätzliche Fingerandruckplatte zu ersetzen, die mit ihrem einen Ende mit der Mähfinger-Befestigungsschraube am Fingerbalken verschraubt wird und mit ihrem anderen Ende in eine Ausnehmung an der Fingerspitze eingreift. Dabei wird die aus Federstahl gefertigte Platte so unter Vorspannung verschraubt, daß ein Gegendruck auf die Fingerspitze einwirkt. Der Mähfinger wird dabei in begrenztem Umfange nach unten gedrückt, so daß dadurch die am Mähfinger zur Einwirkung kommenden, nacll oben gerichteten Kräfte kompensiert werden. Eine solche Anordnung ist indessen für die nach unten gerichteten Kräfte, wie sie insbesondere von Zusatzgeräten wie Ärenebern und dergleichen verursacht werden, völlig ungeeignet, weil sie diese Kräfte noch unterstützt statt zu kompensieren.
  • Da die Andruckplatte nicht mit der Fingerspitze fest verbunden ist, den horizontalen Kräften des Mähwerkes aber ebenso ausgesetzt ist wie das Mähfingerunterteil, müssen jeweils zwei enachbarte Andruckplatten mit einem Steg verbunden sein, um nicht aus der Ausnehmung an der Fingerspitze herausgedrückt zu werden. Dieser Verbindungssteg liegt aber über der Messerklinge und behindert das Abgleiten des Mähgutes, so daß insgesamt gesehen die Fingerandruckplatte keine befriedigende Lf5-sung des Problemes darstellt.
  • Die notwendige Stabilität des Mähfingerunterteiles ist daher nur durch ein recht aufwendiges Herstellungsverfahren zu erreichen. Die Mähfinger sind daher relativ teuer, weil bei den üblicherweise im gesenkgeschmiedeten Mähfingern der Schlitz für das Mähmesser und die Bildung der Fingerlippe eingefräst werden muß, weil die Schnittkante für das Mähmesser genau parallel zu diesem angeordnet sein muß.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen wesentlich leichteren, in der Herstelllung billigeren Mähfinger für Fingerbalkenmähwerke zu schaffen, der dennoch eine ausreichende Stabilität aufweist, um auch die Montage von Zusatzgeräten, wie bespeilsweise Ährenhebern,Gleitkufen und dergleichen am Mähfinger zu ermöglichen.
  • Gelöst wird diese erfindungsgemäße Aufgabe mit einem Mähfinger für Fingerbalkenmähwerke aus einem endseitig am Fingerbalken verschraubten Unterteil mit sich nach vorne erstreckender Mähfingerspitze, von der sich das Fingeroberteil unter Ausbildung der Messerklingenspalte nach hinten erstreckt und zusammen mit dem Unterteil die Gegenschneiden für das Mähmesser bildet, wobei dieser erfindungsgemäße Mähfinger dadurch gekennzeichnet ist, daß das Fingeroberteil bis zum Fingerbalken verlängert und dort abgestützt ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausführungsform werden die nach oben gerichteten vertikalen Kräfte, die auf den Mähfinger zur Einwirkung kommen, in einfacher Weise abgefangen, ohne daß zusätzliche Montagemittel notwendig sind, die, wie eingangs in Verbindung mit der Fingerandruckplatte geschildert, das Abgleiten des Mähgutes behindern.
  • Gemäß einer weiteren, besonders voLteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Fingeroberteil endseitig am Fingerbalken verschraubt.
  • Eine solche Ausführungsform kompensiert dabei in einfacher Weise sowohl die nach oben gerichteten, als auch die nach unten gerichteten vertikalen Kräfte, wobei dann, wenn diese Verschraubung des freien Endes des Mähfingeroberteiles über die Mähfingerbefestigungssschraube erfolgt, keinerlei zusätzliche Montagemittel erforderlich sind, was sich sowohl kostenmäßig vorteilhaft bemerkbar macht, als auch im praktischen Betrieb eine Behinderung des Schnittgutes vermeidet.
  • Bei einer solchen Ausführungsform werden alle in vertikaler Richtung auf den Mähfinger zur Einwirkung kommenden Kräfte in optiialer Weise abgefangen. Bei einer Belastung nach oben werden auf das Oberteil Druckkräfte und auf das Unterteil Zugkräfte übertragen und bei einer Belastung nach unten werden auf das Oberteil Zugkräfte und auf das Unterteil Druckkräfte übertragen.
  • Insbesondere bei den heute bekannten Mähwerken für Erntemaschinell tritt die Belastung nach unten in verstärktenl24aße auf. In Gegensatz zt en Mähwerken für Gras- und andere Grünfutterarten laufen die Mäfifinger nicht im Kontakt mit und parallel zu ihrer Längsachse über den Boden, sondern sie weisen einen nach unten geneigten Winkel von etwa 13 bis 20° auf. Trifft die Spitze auf ein Hindernis, so wird sie infolge des zusätzlich wirksamen Fallrwiderstandes besonders stark nach unten gezogen.
  • Bei den erfindungsgemäß ausgebildeten Mähfingern sind das Fingerunterteil und das Fingeroberteil zweckmäßig als Gesenksclllniedestücke gefertigt. Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausfüirungsform der vorliegenden Erfindung sind das Fingerunterteil und das Fingeroberteil als Gußteilstücke gefertigt.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Fingerunterteil und das Fingeroberteil als Stanzteile gefertigt sind, weil ein derartiges Herstellungsverfahren relativ billig durchführbar ist. Das Fingeroberteil und das Fingerunterteil können dabei entweder einstückig gefertigt sein, was insbesondere bei der Herstellung nach dem Cesenkschmiedeverfahren oder nach den Gießverfahren ohne weiters möglich ist, oder sie können zweckmäßig vor dem Messerspalt miteinander verschweißt, vernietet oder verschraubt sein. Diese let-ztgenannten drei Ausführungsformen sind insbesondere für die erfindungsgemäßen Mähfinger besonders geeignet, bei denen das Fingerunterteil und das Fingeroberteil als STanzteile gefertigt sind.
  • Da, wie vorstehend bereits erwähnt, die Spitze des Mähfingers einen nach unten geneigten Winkel von etwa 13 bis 200 aufweist, wenn sie im Betrieb des Mähdreschers über den Boden geführt wird, ist es nicht mehr notwendig, die Mähfingerunterseiteohne Ansätze, also besonders gleitfähig zu gestalten, um das Festsetzen von Halmteilen, Unkraut bzw. Erde zu vermeiden. Es bestehen somit überhaupt keine Schwierigkeiten, den Mähfinger wie bei den vorstehend geschilderten erfindungsgemäßen Ausführungsformen aus verschiedenen Bauteilen zusammenzusetzen und dieselben beispielsweise, durch Verschweißen, Vernieten oder Verschrauben miteinander zu verbinden. Es erübrigt sich dabei in der Regel eine besondere Nachbearbeitung der Mähfingerunterseite, so daß sich die He,-stellung der erfindungsgemäßen Mähfinger als besonders einfach und wirtschaftlich erweist.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Auführungsform der vorliegenden Erfindung, ist das Fingerunterteil und/oder das Fingeroberteil auf der Außenseite mit einer Verstärkungsrippe versehen.
  • Eine solche Verstärkungsrippe verleiht dem erfindungsgemäßen Mähfinger eine zusätzliche Stabilität, ohne daß die Abmessungen der Werkstückteile und vor allem das Gewicht des erfindungsgemäßen Mähfingers übermäßig erhöht werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Mähfinger kann die Messerschiene mit den daran befestigten, in der Regel dreieckigen, Schneidmessern in an sich bekannter Weise in einem in das Fingerunterteil eingelassenen Sitz geführt werden.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist indessen eine seitliche Messerschienenführungsplatte zwischen Mähfingerunterteil und dem Fingerbalken angeordnet, die der Messerschiene die seitliche Führung gibt.
  • Bei einer solchen Ausführungsform braucht lediglich auf der gegenüberliegenden Seite noch eine zweite Führungsfläche für die Messerschiene vorgesehen zu werden, um derselben im Betrieb eine ausreichende Führung zu geben. Dadurch erübrigen sich bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Mähfinger umfangreiche Fräsarbeiten, pilne ganz Mähfinger relativ teuer machten.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die seitliche Messerschienenführungsplatte zwischen Mähfingeroberteil und dem Fingerbalken angeordnet Auch eine solche AusfdhrungsforTIl ffihrt zu den gleichen, vorstehend geschilderten Vorteilen.
  • Es hat sich dabei weiterhin als zweckmäßig erwiesen, wenn die Messerschienenführungsplatte entweder direkt mit dem Mähfingerunterteil oder mit deni Mähfingeroberteil verbunden ist, was durch Schweißen, Nieten, Schrauben und dergleichen erfolgeii kann.
  • Bei einer solchen losen Ausführungsform lassen sich auch Verschleißerscheinungen an dieser Messersctieieriführungsplatte sehr leicht: beheben, indem einfach diese Messerschienenführunqsplatte ausgetauscht wird.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht das Fingerunterteil aus einer Messerplatte, auf der das Schneidmesser hin- und hergleitet und einem Halter für diese Messerplatte, der durch Schweißen, Schrauben, Nieten oder dergleichen damit fest verbunden ist und zur B-festigung des Unterteiles an der Mähfingerbefestigungsschraube dient.
  • Eine solche Ausführungsform ist herstellungstechnisch außerordentlich einfach zu verwirklichen und besitzt darüber hinaus die notwendige Stabilität, um allen in vertikaler Richtung auf den Mähfinger zur Einwirkung kommenden Kräften standzuhalten.
  • Die Stabilität des erfindllngsgemäßen Mähfingers wird insbesondere gegenüber Kräften, die in horizontaler Richtung auf ihn einwirken gemäß einer weiteren verteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dadrcI weiter verbessert, daß jeweils zwei oder mehr Einzelfinger durch Stege miteinander verbunden sind. Bei der Verbindung von drei oder mehr Mähfingern zu einem einstückigen Teil wird zwar eine wesentlich höhere Stabilität erzielt, es ergibt sich indessen häufig dann ein Nachteil, wenn ein Mähfinger beschädigt wird, weil dann alle drei Mähfinger ausgetauscht werden müssen.
  • Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Verbindung von zwei oder mehr Mähfingern jeweils durch Stege erfolgt, die zwischen den einzelnen Messerauflageplatten der einzelnen Mähfinger angeordnet sind. Gemäß anderen vorteilhaften AusfUhrungsformen der vorliegenden Erfindung sind die Fingerunterteile und/oder die Fingeroberteile durch Stege miteinander verbunden.
  • Weitere Stabilität wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß die Verbindungsstege profiliert ausgebildet sind und daß die erfindungsgemäßen Mähfinger oder die Doppel- bzw. Mehrfachmähfinger an ihren freien Seiten mit Abstandflügeln versehen sind, mit denen sie sich gegen die entsprechenden Abstandflügel des benachbarten Mähfingers oder Doppel- oder Mehrfachmähfingers abstützen.
  • Dadurch, daß der Oberfinger genauso wie der Unterfinger bis zum Fingerbalken geführt und dort befestigt ist, haben beide die gleiche Stabilität gegenüber den horizontal wirkenden Kräften des hin- und hergehenden Mähmessers.
  • Unter- wie Oberfinger eignen sich daher auch als Gegenschneiden für die Messerklingen des Mähmessers. Es können daher auch Mähmesser eingesetzt werden, deren Anschliff an der Unterseite der Klingen ist. Sind also beispielsweise die unteren Schneidkanten der Mähfinger verschlissen, werden die Klingen des Mähmessers mit dem Anschliff nach unten befestigt und dadurch die noch scharfen Schneidkanten des Oberfingers benutzt. Der Schneidspalt zwischen Ober- und Unterfinger wird für die wechselweise Verwendung so eng gewählt, daß er nur wenig breiter als die Dicke der Klinge ist.
  • Zusammenfassend ergibt sich somit, daß durch die vorliegende Erfindung ein neuer Mähfinger für Fingerbalkenmähwerke geschaffen wird, der gegenüber den bisher bekannten Ausführungsformen eine wesentlich größere Stabilität bei geringerem Gewicht aufweist und der darüber hinaus wesentlich einfacher und billiger herstellbar ist.
  • Anhand der in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Mähfinger wird nachfo 1 cend die Erfindung im einzelnen näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Mähfinger, dessen Unterteil auf herkömmliche Weise ausgebildet: ist; Fig. 2 eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mähfingers; Fig. 3 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mähfingers; Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mähfingers; Fig. 5 eine besonders stabile Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mähfingers; Fig. 6 einen Doppelmäbfinger gemäß der vorliegenden Erfindung, der dem Einfachmähfinger gemäß Fig. 4 entspricht, von der Unterseite aus gesehen; Fig. 7 einen Doppelmäbfinger gemäß der vorliegenden Erfindun<j, der der Ausführun(wsf(-)rm nach Fig. 2 ent-spricht, V(!1 der Oberseite her gesehen; Fig. 8 den Doppelmäbfinger gemäß Fig. 7 von der Unterseite aus gesehen; Fig. 9 eine Draufsicht auf den niit Doppelmähfingern bestückten Fingerbalken mit eingesetztem Mähmesser.
  • Der dargestellte Mähfinger 1 besteht aus dem Mähfingerunterteil 2 und dem Mähfingeroberteil 3, die mit der Mähfingerbefestigungsschraube 4 am Fingerbalken 5 verschraubt sind. Das Unterteil 2 ist dabei unter und das Oberteil 3 ist über dem Schenkel 6 des bei Mähdreschern und anderen Erntemaschinen vorzugsweise winkelförmigen Fingerbalkens 5 fest verschraubt.
  • Der Schenkel 7 des Fjngerbalkens ist gegenüber dem Schenkel 6 rechtwinklig nach unten geneigt. Zwischen Unter- und Oberteil befindet sich der Messerspalt 8 der von diesen beiden Teilen gebildet wird und vorzugsweise nur wenig breiter ist als die Dicke der Messerklinge 9. Diese bewegt sich quer zur Längsachse des Mähfingers hin und her, wobei das zu schneidende Gut zwischen der vorzwgsweise dreieckigen Klinge 9 und der Schneidkante 10 abgeschnitten wird.
  • Fig. 1 stellt dabei eine Ausführungsform dar, bei der das rlähfingerunterteil 2 in herkömmlicher Bauart als Guß- oder Gesenkschmiedeteil hergestellt ist und das Mähfingeroberteil bei 11 mit dem Unterteil fest und unnachgiebig verbunden ist. In dicsem Ausführungsbeispiel erfolgte diese Verbindung durch Scl1weißen, wobei indessen ganz allgemein ein lösbares oder unlösbares Verbinden der beiden Teile in Frage kommt.
  • Das Fingeroberteil 3 ist im Bereich der Messernieten, mit denen die Mosserklingen 9 auf der Messerschiene 23 befestigt ist, mit einer Wölbung 12 ausgebildet. Diese Wölbung kann unterschiedlicl hoch sein. An der Messerantriebsseite ist beispielsweise oberhalb der Messerklinge noch der Messerkopf ueber dem Bereich einiger Klingen vernietet. In diesem Bereich, der in der Regel etwa zwei Doppelfingerbreiten entspricht, muß die Wölbung entsprechend höher ausgebildet sein.
  • Aufgrund der Tatsache, daß der Messerspalt 8 bei der beschriebenen Ausführungsform durch Fingerunterteil und Fingeroberteil gebildet wird, ist diese erfindungsgemäße Ausführungsform e3egenüber den bisher bekannten Ausführungsformen wesentlich billiger, da es bisher notwendig war, den Messerspalt einzufräsen bzw. einzuschneiden, während bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform lediglich die Flanken der Messerschienenführung planparallel ausgebildet werden müssen, was darüber hinaus bei Verwendung eines guten Gesenkwerkzeuges unter Umständen auch noch entfallen kann.
  • Darüber hinaus erweist sich die Ausbildung des Mähfingerunterteiles ebenfalls aus einem oder mehreren Kalt-Stanzteilen, wie sie in den Ausführungsfornen gemäßen Figuren 2 bis 5 gezeigt sind,noch wesentlich preisgünstiger in der Herstellung, während die Stabilität gegenüber den bisher bekannten Ausführungsformen in keiner Weise beeinträchtigt ist.
  • Fig. 2 zeigt eine solche Ausführungsform, bei der das Mähfingeroberteil 3 so weit nach vorne gezogen ist, daß es gleichzeitig die Mähfingerspitze 13 bildet. Das Mähfingerunterteil besteht aus der Messerplatte 14 und dem Halter 15. Letzterer ist bei 16 mit der Messerplatte, und die Messerplatte 14 bei 17 mit dem Mähfingeroberteil verbunden. Das Oberteil und das Unterteil bilden dadurch eine Einheit, und sie sind beide mit der Mähfingerbefestigungsschraube 4 am Schenkel 6 des Fingerbalkens 5 verschraubt.
  • Je größer der Zwischenraum zwischen Ober- und Unterteil im Bereich der Mähfingerbefestigungsschraube 4 ist, umso größer ist die Stabilität des Mähfingers in vertikaler Richtung. Aus diesem Grunde ist die Messerschienenführungsplatte 18 als Zwischenplatte ausgebildet, die zwischen dem Schenkel 6 des Fingerbalkens 5 und dem Mähfingeroberteil 3 ebenfalls mit der Mähfingerbefestigungsschraube 4 verschraubt ist. Die Messerschienenführungsplatte 18 kann ein separates Teil sein, welches bei der Montage einfach zwischengeschoben wird. Es kann aber auch fest mit dem Mähfingeroberteil 3 verbunden sein. Die Ausbildung als separates Teil hat den Vorteil, daß es als Verschleißteil schnell und billig ausgewechselt werden kann.
  • Um die seitlich wirkenden Kräfte aufzufangen, sind in an sich bekannter Weise zweckmäßig je zwei Mälifinger einstückig miteinander ausgebildet. Figur 7 zeigt die Ansicht des in Fig. 2 beschriebenen Mähfingers als Doppelfinger von oben gesehen, und Fig. 8 zeigt den gleichen Doppelfinger von unten gesehen. Die Messerplatten 14 der beiden Mähfinger sind dabei durch den Steg 19 miteinander verbunden und zweckmäßigerweise einstückig als ein Stanzteil ausgebildet. Die Fingerhalter 15 sind ebenfalls durch einen Steg 20 miteinander verbunden und auch einstückig als Stanzteil ausgebildet. Die Mähfingeroberteile 3 können sowohl separat als auch einstückig hergestellt sein. Im letzteren Falle sind die Oberteile 3 ebenfalls zwischen den Schraubenbohrungen durch einen Steg (nicht eingezeichnet) miteinander verbunden. Durch die Stege 19 und 20 ergibt sich eine große Seiten- Stabilität der Mähfinger. Es kann dadurch in den meisten Füllen auf die Abstandflügel 22, wie sie in Fig. 6 dargestellt sind, verzichtet werden. Gleichwohl können diese in Ausnahrnefällen, beispielsweise bei sehr steinigen Böden als Schutz für die Messerschiene Anwendung finden und ggf. auch notwendig sein.
  • In Fig. 3 ist eine Variante des Mähfingers gemäß Fig. 2 dargestellt. Die Messerführungsplatte 24 ist bei dieser Ausführungsform als Winkelstück ausgebildet und unterhalb des Steges 6 des Fingerbalkens 5 angeordnet. Sie kann dabei entweder als separates Teil ausgebildet, eingeschoben und mit der Mfirigerbefestigungsschraube 4 verschraubt werden, oder sie kann auch fest mit dem Halter 15 verbunden sein. Im letzten Falle erübrigt sich dann der Steg 20 gemäß Fiy. 8 bei der Doppelfingerausführungsform, da dieser dann von der Messerschienenführungsplatte 24 gebildet wird.
  • Figur 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Mähfinger, der aus nur zwei Stanzteilen besteht. Das Mähfingerunterteil 25 ist gleichzeitig Halter und Messerplattenführung, und mit dem Mähfingeroberteil 3 bei 17 fest verbunden. Als Doppelfinger ausgebildet, zeigt diese Ausführungsform des erfindungsgemä.-ßen Mähfingers, wie in Figur 6 dargestellt, einen Verbindungssteg 26, der als Winkelstück ausgebildet ist, entsprechend dem Knick 27 des Fingerunterteiles 25. Dadurch erhöht sich seine Stabilität ganz wesentlich.
  • Fig. 5 zeigt schließlich einen erfindungsgemäßen Mähfinger, dessen Halteteil 28 ebenfalls bei 17 mit dem Mähfingeroberteil 3 fest verbunden ist, im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsformen jedoch nicht abgestuft, sondern formschlissig bis zur Verbindungsstelle 17 geführt ist. Die Messerführungsplatte 29 ist in diesem Falle als Winkelstück ausgebildet und bei 30 und 31 mit dem Halter 28 fest verbunden.
  • Die Möglichkeiten der Kombination der verschiedenen Bauteile erschöpft sich indessen keineswegs in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen. Schon allein eine unterschiedliche Kombination der Bauteile in den vorstehend beschriebenen Bauformen ergibt eine Vielzahl von weiteren Ausführungsbeispielen.
  • An dieser Stelle sei ausdrücklich vermerkt, daß es sich als besonders vorteilhaft gezeigt hat, jeweils ein Fingerpaar aus vier Bauteilen herzustellen und an der Mähfingerunterseite miteinander zu verschweißen. Dabei können die Bauteile sowohl Stanzteile und/oder Schmiedeteile und/oder Gußteile sein.
  • Allen Ausführungsbeispielen gemeinsam ist die Möglichkeit, sowohl das Mähfingeroberteil und/oder das Mähfingerunterteil an bestimmten Stellen zu profilieren und damit zusätzliche Steifigkeit und Stabilität zu erreichen. So können beispielsweise, wie auch in den Ausführungsbeispielen 1 bis 5 gezeigt, die Fingeroberteile in Längsrichtung mit der Profilierung 32 versehen sein. Dadurch wird neben der zusätzlichen Stabilität auch ein besseres Abgleiten des Erntegutes an den Oberteilen bewirkt. Am Fingerunterteil führt insbesondere am Halteteil 15 die Profilierung 33 ebenfalls zu einer Versteifung und Erhöhung der Stabilität sowohl gegen Kräfte, die in vertikaler Richtung auf den Mähfinger einwirken, als auch solche, die seitlich einwirken.
  • Die in Figur 9 dargestellte Draufsicht auf den mit Doppelmähfingern bestückten Fingerbalken 5 zeigt den Anschliff 34 der mit der Messerschiene 23 verbundenen Messerklingen 9.
  • Dieser Anschliff 34 befindet sich dabei auf der Oberseite der Messerklingen 9, die dann beim Betrieb mit den unteren Schneidkanten der Messerplatten 14 der Mähfinger zusammenwirken.
  • Wenn sich der Anschliff 34 stattdessen auf der Unterseite der Messerklingen 9 befindet, dann können die Messerklingen 9 beim Betrieb gli t: den Schneidkanten der am Oberteil des N'iiifingers vorgesehen 4esserplatten 14 znsammenwirken.
  • Leerseite

Claims (25)

  1. Patentansprüche 1. Mähfinger für Fingerbalkenmähwerke aus einem endseitig am Fingerbalken verschraubten Unterteil mit sich nach vorne erstreckender Mähfingerspitze, von der sich das Fingeroberteil unter Ausbildunq des Messerklingenspaites nacl hinten erstreckt, und zusammen mit dem Unterteil die Gegellschneiden für das Mähmesser bildet, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Fingeroberteil (3) bis zum Fingerbalken (5) verlängert und dort abgestützt ist.
  2. 2. Mähfinger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Fingeroberteil (3) endseitig am Fingerbalken (5) verschraubt ist.
  3. 3. Mähfinger nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Fingeroberteil (3) endseitig durch die Mahfingerbefestigungsschraube )mit dem Fingerbalken (5) verschraubt ist.
  4. 4. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Fingerunterteil (2) und das Fingeroberteil (3) als Gesenkschmiedestücke gefertigt sind.
  5. 5. MAhfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Fingerunterteil (2) und das Fingeroberteil (3) als Gußteilstücke gefertigt sind.
  6. 6. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Fingerunterteil (2) und das Fingeroberteil (3) als Stanzteile gefertigt sind.
  7. 7. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Mähfingerunterteil (2) und das Mähfingeroberteil (3) vor dem Messerspalt (8) miteinander verschweißt sind.
  8. 8. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Mähfingerunterteil (2) und das Mähfingeroberteil (3) vor dem Messerspalt (8) miteinander vernietet sind.
  9. 9. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Mähfingerunterteil (2) und das Mähfingeroberteil (3) vor dem Messerspalt (8) miteinander verschraubt sind.
  10. 10. Mähfinger nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a d u r c 1 g e k e n n z e i c h n e t, daß das Mhfigerunterteil (2) und das Mähfingeroberteil (3) einstückig gefertigt sind.
  11. 11. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Mähfingerunterteil (2) und/oder das Mähfingeroberteil (3) auf der Außenseite mit einer Verstärkungsrippe (35) versehen ist (sind).
  12. 12. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Messerschiene (23) in einem in das Fingerunterteil eingelasscnen Sitz geführt wird.
  13. 13. Mähfinger nach einem der Anspruche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine seitliche Messerschienenführunqsplatte (24) zwischen Mähfingerunterteil (2) und dem Fingerbalken (5) angeordnet ist.
  14. 14. Mähfinger nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Messerschienenführungspiatte (24) mit dem Mähfingerunterteil (2) verbunden ist.
  15. 15. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine seitliche Messerschienenführungsplatte (18) zwischen Mähfingeroberteil (3) und dem Fingerbalken (5) angeordnet ist.
  16. 16. Mähfinger nach Anspruch 15, da d u r c h g e k e n z e i c h n e t , daß die Messerschienenfürungsplat.-te (18) mit dem Mähfingeroberteil (3) verbunden ist.
  17. 17. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Mähfingerunterteil aus einer Messerauflageplatte (14) und einem damit verbundenen halter (15) besteht.
  18. 18. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 17, d a -d u r c h y e k e n n z e i c h n e t , daß jeweils zwei oder Illellr EinzJ 1-. 0cjer durch Stege miteinander verbunden sind.
  19. 19. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 18, d a -d u r c h ge k e n n z e i c h n e t , daß jeweils zwei oder mehr Messerauflageplatten (14) durch Stege (19) miteinander verbunden sind.
  20. 20. Mäfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 19, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jeweils zwei oder mehr Mähfingerunterteile (2) durch Stege (20) miteinander verbunden sind.
  21. 21. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 20, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jeweils zwei oder mehr Mähfingeroberteile (3) durch Stege (20) miteinander verbunden sind.
  22. 22. Mähfinger nach einem der Ansprüche 18 bis 21, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die jeweiligen Verbindungsstege profiliert sind.
  23. 23. Mähfinger nach einem der Ansprüche 1 bis 17, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder tTähfinger beidseitig mit Abstandsflügeln (22) versehen ist, die im montierten Zustand jeweils an den Abstandsflügeln (22) der Nachbarfinger anliegen.
  24. 24. Mähfinger nach einem der Ansprüche 18 bis 22, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Doppel- bzw. Mehrfachfinger mit Abstandflügeln (22) versehen sind.
  25. 25. Mähfinger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sowohl das Fingerunterteil (2) bzw. (14), (15) bzw. (28) (29), als auch das Fingeroberteil (3) als Gegenschneide für die Messerklingen ausgebildet ist.
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