DE2945775A1 - Bremsdrucksteuerventil - Google Patents
BremsdrucksteuerventilInfo
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Description
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Dipl.-Ing. H. Graf | |
| Dipl.-Ing. A. Wasmeier | W/p 10.048 | 2945775 | |
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| 12. November 1979 Gr/Ja |
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Anmelder:
Titel: Erfinder:
WAGNER ELECTRIC CORPORATION
100 Misty Lane, Parsippany, New Jersey 07054, USA
Bremsdrucksteuerventil
Edward J. FaIk
12431 Betsy Ross, St. Louis, Missouri 63141, USA
Priorität:
USA
Nr. 960 872
vom 15. November 1978
030021/0864
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 750 200 73) 5 839 300
Postscheck München 893 69 - 801
♦ £945775
Die Erfindung betrifft ein Steuerventil fUr ein hydraulisches Fahrzeugmehrkreisbremssystem,
welches einen Tandem-Hauptbremszylinder mit ersten und zweiten Abschnitten besitzt, die Über einen ersten und einen zweiten,
Jeweils voneinander getrennten BremsflUssigkeitskreis ein erstes und ein zweites Paar von getrennten Radbremsen mit BremsflUssigkeitsdruck beaufschlagen,
wobei das Steuerventil erste und zweiten Einlasse zum Anschluß an die ersten und zweiten Abschnitte des Tandem-Hauptbremszylinders
sowie ein erstes und ein zweites Paar von Auslässen zum Anschluß an das erste Radbremsenpaar bzw. zum Anschluß an das zweite
Radbremsenpaar besitzt, wobei ein Abschnitt des ersten Kreises einen
BremsflUssigkeitsdruck vom ersten Einlaß an einen Auslaß des ersten Auslaßpaares liefert, wobei erste Ventilmittel in einem zweiten Abschnitt
des ersten Zweiges angeordnet sind, um den an den anderen Auslaß des
ersten Auslaßpaares Übertragenen Druck bei vorgegebenen Druckwerten
gegenüber dem Druck am Einlaß zu begrenzen, wobei ein Abschnitt des
zweiten Kreises einen BremsflUssigkeitsdruck vom zweiten Einlaß an
einen Auslaß des zweiten Auslaßpaares liefert, und wobei zweite Ventilmittel
in dem zweiten Abschnitt des zweiten Zweiges angeordnet sind, um den an den anderen Auslaß des zweiten Auslaßpaares Übertragenen Druck bei
vorgegebenen Druckwerten gegenüber dem brück am Einlaß zu beschränken.
Hydraulische Fahrzeugmehrkreisbremssysteme bzw. -zweikreisbremssysteme
verwenden Steuerventile, um die Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Blockierung der Ruder während des Bremsvorganges zu vermindern. Diese
Steuerventile begrenzen im allgemeinen den Bremsdsu ck an der Hinterradbremse
gegenüber dem Bremsdruck an der Vorderradbremse, um dadurch das
Bremsmoment an der Hinterradbremse herabzusetzen und so ein vorzeitiges
Blockieren der Hinterräder zu vermeiden. Ein Nachteil bekannter Steuer-
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ventile, die in Bremssystemen mit diagonal getrennten Bremskreisen verwendet
werden, besteht darin, daß auch beim Auftreten eines Fehlers in einem Kreis des Bremssysteins das den Bremsdruck steuernde Ventil weiterhin
den Bremsdruck an der Hinterradbremse des intakten Kreises des Bremssystems begrenzt, wodurch der verbleibenden bzw. intakten Hinterradbremse
die Möglichkeit genommen wird, eine unbegrenzte bzw. maximale Bremskraft zu erzeugen, die fUr eine Notbremsung erforderlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steuerventil fUr ein
Mehrkreisbremssystem, insbesondere für ein Mehrkreisbremssystem mit
zwei diagonal getrennten Bremskreisen aufzuzeigen, welches (Steuerventil) zwar unter normalen Arbeitsbedingungen den Bremsdruck fUr die Hinterräder
gegenüber dem Bremsdruck fUr die Vorderräder begrenzt, welches jedoch eine
Begrenzung des Bremsdruckes an den Hinterrädern ausschließt, wenn ein Fehler in einem Teil des Bremssystems auftritt.
Zur Lusung dieser Aufgabe ist ein Steuerventil der eingangs geschilderten
Art erfindungsgemäß so ausgestaltet, daß Heinmittel im Steuerventil vorgesehen sind, die die ersten und zweiten Ventilmittel an einer Begrenzung
des an die anderen Auslässe Übertragenen BremsflUssigkeitsdruckes hindern,
wenn im ersten oder zweiten Kreis bedingt durch einen Fehler ein Druckverlust auftritt.
0·· erfindungsgemäße Steuerventil liefert einerseits die Vorteile, die
derartige Steuerventile bei Mehrkreisbremssystemen hinsichtlich einer
Verhinderung einer vorzeitigen Radblockierung bieten, andererseits stellt das erfindungsgemäße Steuerventil sicher, daß bei einem Auftreten eines
Fehlers, z.B. bei einem Druckverlust in einem Kreis des Bremssystems,
die Hinterradbremse in dem intakten Kreis eine maximale Bremskraft bzw.
ein maximal·· Drehmoment entwickeln kann, welches fUr eine Notbremsung
Erforderlich ist.
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Bei den erfindungsgemäßen Steuerventil besitzen die ersten und zweiten
Ventilmi-ttel beispielsweise Ventilelemente, die zwischen einer Offenstellung
und einer Schließstellung bewegbar sind, wobei dann die Hemmnittel
diese Ventilelemente bein Auftreten eines Fehlers in ihrer offenen Stellung halten· Die Hemmittel werden beispielsweise von einen
in einer Bohrung angeordneten Kolben gebildet, der aus einer zentralen
Normalstellung in eine von zwei entgegengesetzten Endstellungen bewegbar ist und hierbei nit den ersten und zweiten Ventilnitteln gleichzeitig
in Eingriff könnt und diese Ventilnittel in einer Stellung hält, die
einen unbegrenzten Brensflüssigkeitsfluß sicherstellt.
Das Steuerventil besitzt vorzugsweise zwei Ventilkolben, die zur Begrenzung
des Flüssigkeitsdruckes an den Hinterradbremsen relativ zun Flüssigkeit
sdruk an den Vorderradbrensen dienen· Die Heinmittel bzw. der als
Heinmittel dienende Kolben hält dann beim Auftreten eines Fehlers die Ventilkolben in einer den Druck nicht begrenzenden Stellung fest, so
daß die Hinterradbremse in dem intakten Bremskreis eine maximale Bremswirkung
fUr eine Fahrzeugnotbremsung erzeugen kann·
Als Hemnittel wird vorzugsweise ein Kolben verwendet, der gleichzeitig
auch als Kolben zur Betätigung eines Schalters dient, mit welchen ein Wornnechanisnu« gesteuert wird.
Oas erfindungsgentiße Steuerventil ist weiterhin vorzugsweise so ausgebildet,
daß bei normaler Arbeitsweise des Bremssystems die Begrenzung des Bremsdruckes an den Hinterradbremsen relativ zun Bremsdruck an den
Vorderradbrensen erst bei Überschreiten eines bestimmten Druckes eintritt.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Teil eines Zweikreisbremssystems
zusanmen mit einem in Vertikalschnitt dargestellten Steuerventil
gemäß der Erfindung;
Fig. la eine Ansicht eines Teils des Steuerventils gemäß Fig. 1; Fig. Ib eine Ansicht eines Teils des Steuerventils gemäß Fig. 1;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Steuerventils gemäß Fig. 1; Fig. 3 in vergrößerter Darstellung, teilweise im Schnitt und teilweise
in Seitenansicht, einen der Teile des Steuerventils gemäß Fig. 1; Fig. 4 in Teildarstellung eine Draufsicht auf den Teil gemäß Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 durch den Teil gemäß Fig. 3;
Fig. 6 eine Teildarstellung eines Schnittes durch den Teil gemäß Fig. 3,
entsprechend der Linien 6-6.
In der Fig. 1 ist mit 10 ein Teil eines diagonal getrennten Bremssystems
bezeichnet, welches die Üblichen Komponenten, wie beispielsweise einen
Tandem-Hauptbremszylinder 11 aufweist, der durch ein Bremspedal 12 betätigbar ist. Der Teil 10 des Bremssystems besitzt weiterhin Vorderradbremsen
14 und 15 sowie Hinterradbremsen 16 und 17. Ein allgemein mit 18 bezeichnetes Steuerventil ist wirkungsmäßig zwischen dem Hauptbremszylinder
11 und den Vorder- bzw. Hinterradbremsen 14 bis 17 angeordnet. Die Bremsflüssigkeit
wird vom Hauptbremszylinder 11 an das Steuerventil 18 über die Leitungen 19 und 20 geliefert. Über die Leitungen 21 und 22 gelangt
die Bremsflüssigkeit dann vom Steuerventil 18 on die Vorderradbremsen 14
und 15, während die Bremsflüssigkeit in ähnlicher Weise Über die Leitungen
23 und 24 vom steuerventil 18 den Hinterradbremsen 16 und 17 zugeführt
wird.
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Das steuerventil 18 besteht aus einem Gehäuse 26, welches vorzugsweise
aus einem geeigneten Metall gefertigt ist und Einlaßöffnungen 27 bzw. 28 besitzt, die mit den Leitungen 19 bzw. 20 verbunden sind. Im Gehäuse
sind Hohlräume bzw. Kammern 30 vorgesehen, die identisch ausgebildet sind
und axial hintereinander liegen. Durchlässe 31 und 32 verbinden die Einlaßöffnungen 27 bzw. 28 mit den Kammern 30. Das Gehäuse 26 besitzt
weiterhin eine Bohrung 33, die den Durchlaß 32 schneidet, sowie eine
achsgleiche Bohrung 34 mit vergrößertem Querschnitt (Aufbohrung).
Eine Schulter 35 ist zwischen der Bohrung 33 und der Bohrung 34 gebildet. Achsgleiche Bohrungen 37, die die Bohrung 33 schneiden, sowie mit den
Bohrungen 37 achsgleiche Bohrungen 38 mit vergrößertem Querschnitt (Aufbohrungen)
verbinden die Kammern 30 mit der Bohrung 33. Jede Aufbohrung 38 bildet ringförmige Schultern 39, 40. Das Gehäuse besitzt weiterhin
eine Querbohrung 42, die die Bohrung 33 in ihrer Achse an der gleichen Stelle schneidet wie die Bohrung 37. Ein Durchlaß 43 erstreckt sich vom
geschlossenen Ende der Querbohrung 42 durch die eine Seite des Gehäuses
EinsetzstUcke 44 sind in die äußeren Enden der Hohlräume 30 eingeschraubt,
wobei als Dichtungselemente wirkende O-Ringe 45 zwischen dem Gehäuse 26
und den EinsetzstUcken 44 angeordnet sind. Die EinsetzstUcke 44 besitzen jeweils eine Auslaßöffnung 47 zum Anschluß der Leitungen 23 bzw. 24.
Jedes EinsetzstUck weist weiterhin eine zentrale Bohrung 48 auf, die
eine Umfangswand mit einer ringförmigen Stirnfläche 49 bildet. Weiterhin
besitzt jedes EinsetzstUck einen Flüssig keitsdurchlaß 50, der die zentrale
Bohrung 48 und die Auslaßöffnung 47 miteinander verbindet. Ein EinsetzstUck 52 ist in das äußere Ende der Aufbohrung 34 eingeschraubt, wobei ein als
Oichtung wirkender O-Ring 53 zwischen dem Gehäuse und dem EinsetzstUck
angeordnet ist. Das EinsetzstUck 52 besitzt eine Auslaßöffnung 54 zum
Anschluß der Leitung 21, während das Gehäuse 26 eine Auslaßöffnung 55 zum Anschluß der Leitung 22 aufweist. Im EinaetzstUck 52 ist weiterfi in
eine zentrale Bohrung 57 vorgesehen, welche eine Umfngswaml mit Durchlässen
58 fUr die Flüssigkeit in dieser Umfangswand bildet. Das EinsetzstUck 52
besitzt weiterhin einen FlUssigkeitsdurchlaß 59, der die zentiie Bohrung
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mit der Auslaßbohrung 54 verbindet. Ein FlUssigkeitsdurchlaß 61 verbindet
eine Kammer 30 mit der Aufbohrung 34, während ein Flüssigkeitsdurchlaß 62
die andere Kammer 30 mit der Auslaßöffnung 55 verbindet.
Wie auch in der Fig. la dargestellt ist, ist ein verschiebbarer Ventilkörper,
wie beispielsweise ein Ventilkolben 63 in Jeder Kammer 30 angeordnet. Jeder Ventilkolben 63 legt mit se. nen Endabschnitten 64 und 65
verschiebbar in der zugehörigen Bohrung 48 des Einsetzstuckes sowie in
der Bohrung 37 des Gehäuses. Ein Dichtungsring bzw. ein Q-Ring 67 ist
in jeder Aufbohrung 38 vorgesehen und liegt gegen die betreffende ringförmige Schulter 40 sowie gegen den Endteil 65 des! betreffenden Ventilkolbens
an, um einen FlUssigkeitsfluß aus den Kammern 30 in die Bohrung 33
zu verhindern.
Jeder Ventilkolben 63 besitzt einen radial wegstehenden ringförmigen
Flansch 68 mit einer ringförmigen Schulter 69 auf einer Seite sowie einer ringförmigen Schulter 70 auf der anderen Seite des Flansches.
Jeder Ventilkolben 63 besitzt weiterhin einen Abschnitt mit vergrößertem Querschnitt 72, der sich radial nach außen erstreckt und eine abgerundete
ringförmige Schulter 73 besitzt, die einen Ventilkopf bildet. 0er Außendurchmesser des Abschnittes 72 ist geringfügig kleiner als der Durchmesser
der Bohrungen 48 in den EinsetzstUcken 44, daß ein FlUssigkeitsfluß um
den Abschnitt 72 herum möglich ist. Jeder Ventilkörper 63 besitzt weiterhin einen zylinderförmigen Abschnitt 74 mit vermindertem Querschnitt, der
zwischen den ringförmigen Schultern 70 und 73 liegt. Außerdem besitzt jeder Ventilkolben 63 einen zylinderförmigen Endteil 76 mit einer Nut 77,
die sich quer zur Achse des Ventilkolbens durchgehend erstreckt, um einen FlUssigkeitsfluß zu ermöglichen.
Wie auch im Zusammenhang mit den Fig. 3-6 zu entnehmen ist, ist ein
stationäres Ventilelement, beispielsweise ein elastisches Ventilelement 78 in jeder Kammer 30 angeordnet, wobei dieses Ventilelement den zylinderförmigen
Abschnitt 74 mit vermindertem Querschnitt des zugehörigen Ven-
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tilkolbens 63 umgibt. Wenn sich die Ventilelemente 78 in der in der
Fig. 1 dargestellten Lage befinden, stehen sie mit den Wänden der Kammer 30 in Eingriff sowie mit den ringförmigen Stirnflächen 49 der
Einsetzstucke 44. Wie insbesondere in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist,
besitzt jedes Ventilelement einen lippenartigen Umfangsrand bzw. eine
Lippe 79, die nach außen vorsteht, wenn sich das betreffende Ventilelement 78 in seinem frei«v nicht montierten Zustand befindet. Wenn
die Ventilelemente 78 in den Kammern 30 angeordnet sind, werden die
ring- oder randförmigen Lippen 79 nach innen gedruckt und bilden dadurch
Dichtungen, die gegen die Wände der Kammern 30 anliegen, wodurch ein
FlUssigkeitsfluß um die Lippen 59 herum aus den Kammern 30 an die Auslaßöffnungen 47 verhindert wird.
Jedes Ventilelement 78 besitzt weiterhin eine Vielzahl von am Umfang
gegeneinander versetzt angeordneten Rippen 81, die radial von der äußeren Umfangsfläche des betreffenden Ventilelementes wegstehen· Außerdem besitzt
jedes Ventilelement 78 eine Vielzahl von halbkugelförmigen Ansätzen 83, die von der Stirnfläche 84 des Ventilelementes wegstehen, um gegen die
ringförmige Schulter 70 des zugehörigen Ventilkolbens 63 anliegen. Die
Zwischenräume zwischen den Ansätze 83 der Ventilelemente 78 bilden
FlUssigkeitsdurchlässe, um einen FlUssigkeitsfluß von den Einlaßöffnungen
27 und 28 zu den Auslaßöffnungen 47 herzustellen. Jedes Ventilelement
besitzt weiterhin eine Vielzahl von winkelförmig verteilten und im Abstand voneinander angeordneten Rippen 86, die sich von der Stirnseite 07 des
betreffenden Ventilelementes wegerstrecken, um die ringförmige Stirnfläche 49 des zugehörigen Einsetzstuckes 44 zu berühren. Wie in der Fig. 4 dargestellt
ist, liegen die Rippen 86 der Ventilelemente 78 jeweils winkelgleich
mit den Rippen 81 dieser Ventilelemente, um einen FlUssigkeitsfluß
um die Lippen 79 von den Auslaßöffnungen 47 in die Kammern 30 zu ermöglichen.
Weiterhin zeigt die Fig. 4, daß jedes Ventilelement 78 außerdem einen abgerundeten Abschnitt 88 besitzt, der dem Ende der inneren Uefa ng »-
fläche 89 benachbart liegt, und xv«r fUr eine Anlage an der ringförmigen
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Schulter 73 oder dem Ventilkopf des zugehörigen Ventilkolbens 63. Der abgerundete Abschnitt 8b bildet einen Ventilsitz.
Wenn das Steuerventil 18 in der in der Fig. 1 gezeigten Weise zusammengebaut
ist, läßt sich feststellen, daß der Durchmesser der Abschnitte 74 mit vermindertem Querschnitt der Ventilkolben 63 geringfügig kleiner
ist als der Durchmesser der inneren Umfangsflächen 89 der Ventilelemente 78, so daß zwischen diesen Elementen ein ringförmiger Flüssigkeitsdurchlaß
geschaffen wird. Auch der Außendurchmeseer der Flansche 68 der Ventilkolben
63 ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Lippen 79 der Ventilelemente 78, so daß zwischen diesen Teilen ein ringförmiger
Flüssigkeitsdurchlaß geschaffen wird. Diese FlUssigkeitsdurchlässe bilden zusammen mit den obf»n bereits erwähnten FlUssigkeitsdurchlbssen zwischen
den Ansätzen 83 der Ventilelomente 7ö einen direkten '^eg für einen Flüssigkeitsfluß
zwischen den Ventilkolben 63 und den Ventilelementen 70.
Jed^r Ventilkolben 63 wird bei der für die Fig. 1 gewählten Darstellung
durch eine gewendelte Fednr 91 bzw. eine Druckfeder 91 normalerweise
nach außrn in Richtung auf die zugehörige Auslaßöffnung 47 gedrückt, so
daß der zylinderförmige Endabschnitt 76 mit dem Ende der Bohrung 4ö des
zugehörigen Einsetzstückes 44 in Eingriff kommt. Da jeder Ventilkolben normalerweise nach außen gedrückt wird, besteht unter normalen Bedingungen
ein Flüssigkeitsdurchlaß zwischen dem jeweiligen Ventilkopf 73 und dem Ventilsitz 88. Ein Ende jeder Druckfeder 91 liegt gegen die ringförmige
Schulter 69 am Flansch 68 des zugehörigen Ventilkolbens 63 an, während
das andere Ende jeder Druckfeder sich an einem Haltering 92 abstutzt.
Die Halteringe 92 liegen ihrerseits gegen die ringförmigen Schultern 39 der Kammern 30 an und umgeben die Endteile 65 der Ventilkolben 63. Die
Halteringe 92 halten die als Dichtungen wirkenden O-Ringe 67 in den Aufbohrungen
38 des Gehäuses.
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Befinden sich die Ventilkolben 63 in der in der Fig. 1 dargest eilten
Lage bzw. Stellung, so ist der Flüssigkeitsdruck an den Auslaßöffnungen
47 gleich dem FlUs sigkeitsdruck an den Einlaßöffnungen 27, 28 bzw. gleich
dem Flüssigkeitsdruck im Hauptbremszylinder 11. Die Arbeitsweise der
Ventilkolben 63 sowie der Ventilelemente 78 zur Erzielung von beschränkten Flüssigkeitsdurchlässen zu den Ausgangsöffnungen 47, wird water unten
erläutert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Druckfedern 91 bestimmen, bei welchem FlUssigkeitsdruckpegel die Ventilkolben 63 und
die Ventilelemente 78 beginnen, den Flüssigkeitsdurchlaß an die Auslaßäff
nungen 47 zu beschränken bzw. zu verringern. Dieser Druckwert wird
im folgenden auch als "Trennpunktdruck" bezeichnet, während die Druckfedern
91 auch als "Trennpunktfedern 91" bezeichnet werden können.
Wie insbesondere in den Fig. Ib und 2 dargestellt ist, kann das Steuerventil
13 auch einen Warnmechanismus zum Anzeigen eines Fehlverhaltens
der Bremse aufweisen, beispielsweise einen Mechanismus, der ähnlich dem
in der US-PS 3 700 286 beschriebenen ist, auf die hier bezug genommen wird. Der Warnmechanismus besitzt einen elektrischen Schalter 93, einen
Zentrierkolben 94 und einen Kolben 95 zum Betätigen eines Schalters. 0er elektrische Schalter 93 ist in der Bohrung 42 untergebracht und
besitzt ein Betätigungselement 97, welches in die Bohrung 33 hineinragt. 0er Zentrierkolben 94 ist verschiebbar in der Aufbohrung 34 angeordnet.
Ein als Dichtung wirkendes O-Ring 98 ist ebenfalls verschiebbar in der
Aufbohrung 34 angeordnet und greift an einem Ende des Zentrierkolbens an. 0er Kolben 95 ist verschiebbar in der Bohrung 33 angeordnet und
besitzt einender gegenüberliegende Nockenflächen 99 und 100, die mit
dem Betätigungselement 97 des elektrischen Schalters 93 zusammenwirken.
0er Kolben 95 zum Betätigen des Schalters besitzt weiterhin zylinderför-Biige
Abschnitte 102 und 103. Ein als Dichtung wirkender O-Ring 104 ist
am Kolben 95 vorgesehen und steht in Dichtungseingriff mit der Bohrung
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Befinden sich die O-Ringe 67, 98 und 104 in der vorgeschriebenen Lage,
so läßt sich feststellen, daß der Raum, in dem sich die Bohrungen 33, und 42 schneiden, von Bremsflüssigkeit freigehalten ist und auf einen
Druck gehalten wird, der dem Atmosphärendruck entspricht, Es ist jedoch möglich, daß eine geringe Menge an Flüssigkeit in diesem Rum eintritt,
wenn beispielsweise eine oder mehrere O-Ringdichtungen 67, 68, 104
abgenutzt sind. Aus diesem Grunde kann dann ein an sich bekanntes Entwässerungsventil
105 im Durchlaß 43 vorgesehen werden, um die gesamte Leck-FlUssigkeit an die Atmosphäre bzw. Umgebung abzuführen.
Beim Betätigen des Tandem-Hauptbremszylinders 11 durch Niederdrucken des
Bremspedales 12 wird ein im wesentlichen gleich hoher Flüssigkeitsdruck
an die Einlaßöffnungen 27 und 28 des Steuerventile 18 geliefert. Diese
im wesentlichen gleichen Eingangsdrucke wirken an effektive Flächen der Kolben 94 und 95 in einer Weise, ähnlich wie dies in der US-PS 3 700
beschrieben ist, um den den Schalter betätigenden Kolben 95 unter Normalen Umständen in der in Fig. 1 gezeigten zentrierten Stellung zu halten.
Beim Bremsen steigt der Flüssigkeitsdruck an den Auslaßöffnungen 54 und
des Steuerventils Id in gleicher Weise bzw. in gleichem Sinne an wie
der Bremsdruck an den Einlaßöffnungen 27 und 28 dieses Steuerventils.
Aus diesem Grunde ist der an die Vorderradbremsen 14 und 15 gelieferte
Druck gleich dem Druck des Hauptbremszylinders, und zwar Über den gesamten
Bereich des Hauptbremszylinderdruckes.
Das Steuerventil liefert offene FDssigkeitswege fUr eine direkte Übertragung
des FlUssigkeitsdrucks von den Einlaßöffnungen 27 und 28 zu den Auslaßöffnungen 47, wenn die Ventilkolben 63 sich in der in der Fig. 1
dargestellten Lage befinden, wie dies bereits beschrieben wurde. Beim
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Bremsen bleiben diese FlUssigkeitswege offen, wobei der Druck an den
Auslaßöffnungen 47 gleichsinnig mit dem Druck an den Einlaßöffnungen 27 und 28 ansteigt, und zwar bis der vorbestimmte Trennpunktdruck an den
Einlaßöffnungen 27 und 28 erreicht ist. Wenn dann der an die Einlaßöffnungen 27 und 28 angelegte Flüssigkeitsdruck ansteigt, und zwar aufgrund
einer fortgesetzten Bremsbetätigung, und den vorgegebenen Trennpunktdruck
erreicht, bewegen sich die Ventilkolben 63 gegen die Kraft der Federn 91 nach innen in Stellungen, in denen die Ventilköpfe 73 in Kontakt mit den
Ventilsitzen 88 der Ventilkörper 78 kommen, wodurch die FlUssigkeitsdurchlässe
geschlossen werden. P« bezeichnet im folgenden den Druck an jeder
der Auslaßöffnungen 47. P. bezeichnet im folgenden den Druck an jeder der
Einlaßöffnungen 27 und 28 oder den Druck im Hauptbremszylinder 11.
Der vorgegebene Wert des Trennpunktdruckes hängt von der Kraft der Federn
sowie von der effektiven Fläche der Ventilkolben 63 ab, auf die der
Flüssigkeitsdruck in einer Richtung entgegen der Wirkung der Federn 91
einwirkt. Diese effektive Flüche ist gleich der Querschnittsfläche der
Endteile 65 der Ventilkolben, da die Enden dieser Abschnitte durch die O-Dichtungsringe 67 gegenüber dem EinlaßflUssigkeitsdruck (P.) getrennt
sind, während der Flüssigkeitsdruck sonst auf alle Übrigen Abschnitte
der Ventilkolben 63 einwirkt. In den unteren Bereichen des Hauptbremszylinderdruckes
(P,) erzeugt der auf die effektive Fläche jedes Ventilkolbens 63 einwirkende Druck eine Kraft, die nicht ausreicht, um die
Kraft der zugehörigen Druckfeder 91 zu Überwinden. Wird nun angenommen,
daß P. gleich dem Flüssigkeitsdruck on jeder der beiden Einlaßöffnungen
und 28 ist, A gleich der Querschnittsfläche jedes Endteiles 65 der Ventilkolben und S gleich der Kraft der Druckfeder 91, dann werden die Ventilkolben
63 den FlUssigkeitsweg geschließ«?, d.h. die Ventilköpfe 73 werden
gegen die Ventilsitze 88 zur Anlage gebracht, wenn P^ multipliziert mit A
größer ist als S.
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Liegen die Ventilköpfe 73 dicht gegen die Ventilsitze 88 an und wird
der Druck an den Einlaßöffnungen 27 und 28 durch den Hauptbremszylinder
11 noch weiter erhöht, so wirkt der erhöhte Flüssigkeitsdruck gegen
jeden Ventilkolben 63 Über eine effektive Kreisfläche, die einen Durchmesser
besitzt, der gleich dem Hauptdichtungsdurchmesser des Ventilkopfes 73 (nachfolgend mit B bezeichnet) minus der Fläche A ist. Dies erzeugt
an jedem Ventilkolben 63 eine Kraft, die die zugehörige Druckfeder 91
unterstützt, und zwar mit der Tendenz, den Ventilkolben 63 wieder zu öffnen, um wenigstens einen Teil des erhöhten Druckes an die zugehörige
Auslaßöffnung 47 zu liefern. Jeder Anstieg des Flüssigkeitsdruckes an
der Äuslaßöffnung 47 erzeugt jedoch eine entgegen-wirkende Kraft an dem
Ventilkolben 63, die über die Fläche B einwirkt. Diese Versucht selbstverständlich
die Ventilkolben 63 wiederum schließend gegen die Ventilelemente 7S zur Anlage zu bringen.
Diese entgegenwirkenden Kräfte an den Ventilkolben 63 führen dazu, daß
die Ventilköpfe 73 den Ventilsitzen 88 dicht benachbart gehalten werden,
umajf diese Weise den FlUssigkeitsf luß von den Einlaßöffnungen 27 und 28
an die Auslaßöffnungen 47 zu beschränken, um an den Ausla^öffnungen 47
einen Druck zu erzeugen, der eine geringere Anstiegsrate als der Druck an den Einlaßöffnungen 27 und 28 besitzt. Das Verhältnis der Druckwerte
(p./p,.) wird bestimmt durch das Verhältnis der voranstehend erwähnten
effektiven Flächen (A und B). Nachdem das Steuerventil 18 erstmals
schließt (d.h. die Ventilköpfe 73 erstmals mit den Ventilsitzen 88 in Eingriff kommen), erzeugt der Anstieg des Druckes an den beiden Einlaßöffnungen
27 und 28 (dieser Druckanstieg wird als c\ P.. bezeichnet)
einen Druckanstieg an jeder Auslaßöffnung 47 (dieser Druckanstieg wird
mit ^ P,- bezeichnet) entsprechend der folgenden Gleichung:
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Wird angenommen, daß P„ der Oruck an jeder Auslaßöffnung 47 ist, dann
gilt P2(B) = P1(B-A) + S, nachdem die Ventilkolben 63 wirksam werden
(d.h. nachdem die Ventilköpfe 73 mit den Ventilsitzen 88 zur Anlage kommen).
Dementsprechend ist der Flüssigkeitsdruck, der den Vorderradbremsen 14
und 15 zugeführt wird größer als der Flüssigkeitsdruck an den Hinterradbremsen
16 und 17, wenn der Oruck P. des Hauptbremszylinders den Trennpunktdruck
Übersteigt. Aus diesem Grunde wird die von den Hinterrddbremsen
16 und 17 ausgeübte Bremskraft reduziert, wodurch ein vorzeitiges Blockieren von Rädern verhindert wird.
In der Phase der Bremsbettitigung, in der die auf das Pedal ausgeübte
Kraft wieder reduziert wird, und zwar nachdem die Bremspedalkraft genügend hoch war, un die Ventilkolben 63 in eine Stellung fUr die
Reduzierung des FlUssigkeitsflusses zu bringen, wird der auf die Fläche B-A jedes Ventilkolbens 63 einwirkende Oruck P. wieder reduziert. Aus
diesem Grunde werden die Kräfte, die die Ventilkolben 63 nach außen in
Richtung auf die Auslaßöffnungen 47 zu bewegen versuchen, ebenfalls reduziert und jeder Ventilkolben 63 bewegt sich nach innen unter dem
Einfluß des Druckes (P2) an der entsprechenden Auslaßöffnung 47, der
auf die Fläche B einwirkt. Wenn sich die Ventilkolben 63 nach innen bewegen, gleiten deren Ventilsitze 73 innerhalb der inneren Umfangsflächen
89 der Ventilelemente 78, wodurch das fUr die Flüssigkeit an den Hinterradbremsen
16 und 17 zur Verfugung stehende Volumen vergrößert wird, was zu einer Reduzierung von P2 fuhrt. Die Ventilkolben 63 setzen ihre Bewegung
nach innen mit einer entsprechenden Reduzierung von P2 fort, um die oben
erwähnte Gleichung P2(B) = P.(B-A) + S zu erfüllen.
Die Ventilkolben 63 können jedoch nicht vollständig dieses Ergebnis erreichen,
da ihre Bewegungsmöglichkeit nach innen begrenzt ist. Beim Abfall des Bremsdrucket kann der Druck an den Auslaßöffnungen 47 niemals größer
sein als der Druck an den Einlaßöffnungen 27 und 28. Dies ist so, weil
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die Flüssigkeit an den Auslaßöffnungen 47 in der Lage ist, um die Ventilelemente
78 zwischen den Lippen 79 und den Wänden der Kammern 30 vorbeizufließen, falls der Flüssigkeitsdruck in den Kamm»rη 30 einen niedrigeren
Wert aufweist. Die Lippen 79 der Ventilelemente 78 wirken daher als Rückschlagventile
oder Überdruckventile, um zu verhindern, daß der Druck an den Hinterradbremsen (?r, an den Auslaßöffnungen 47) jemals einen höheren
Wert annimmt als der Druck der Vorderradbremsen (P, am Hauptbremszylinder oder an den Eingangsöffnungen 27 und 28).
Wenn der Druck an den Einlaßöffnungen 27 und 28 unter den Wert absinkt,
an dem das Steuerventil 13 den FlUssigkeitsdurchlaß zu den Auslaßöffnungen
47 ursprunglich schloß, werden die Ventilkolben 63 durch die Druckfedern
91 nach außen gedruckt, um die FlUssigkeitsdurchlüsse zwischen den Ventilköpfen
und den Ventilsitzen 88 wieder zu öffnen.
Die folgenden Ausfuhrungen beziehen sich auf die Arbeitsweise des Steuerventils
13 in dem Fall, daß ein Fehler in einem der Kreise des Bremssystems 10 auftritt.
Bei einem Auftreten eines Fehlers (z.B. eines Bremsdruckverlustes) in
dem Kreis des Bremssystemteils 10, der die Leitungen 19, 21 und 23, die Vorderradbremse 15 und die Hinterradbremse17 enthält, entfällt der Druck
an der Einlaßöffnung 27 des Steuerventile» 13 beim Betätigen der Bremsen
oder aber dieser Druck liegt beim Betätigen der Bremsen wesentlich unterhalb dem Druckwert an der Einlaßöffnung 28. In diesem Falle wirkt dann
der größere Druck an der Einlaßöffnung 28 auf den Kolben 95 zum Betätigen des Schalters, wodurch bei der fUr die Fig. 1 gewählten Darstellung ein
Verschieben des Kolbens 95 nach rechts in eine 5tθflung stattfindet, in
der der zylinderförmige Abschnitt 102 mit den Endabschnitten 65 der Ventilkolben
in Eingriff kommt, um so die Ventilkolben 63 in der in der Fig. dargesteJlten Stellung zu halten. Hierdurch wird ein offener FlUssigkeits-
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weg durch das Steuerventil 18 von den Einlaßöffnungen 27 und 23 zu den
Auslaßöffnungen 47 sichergestellt. Aus diesem Grunde wird der Druck, der an die andere Hinterradbremse 16 Über die Leitung 24 des intakten
Kreises des Bremssystems 10 geliefert wird, gleich dem Druck des llauptbremszylinders
11 sein, und zwar Über den gesamten Arbeits- bzw. Üruckbereich dieses Hauptbremszylinders. Die Hinterradbremse 16 ist daher in
der Lage, eine maximale Bremswirkung fUr eine Fahrzeugnotbremsung zu erzeugen. Durch die Bewegung des Kolbens 95 nach rechts wird auch das
Betätigungselement 97 des elektrischen Schalters 93 nach rechts in der Fig. 2.bewegt, und zwar in eine den Schalter schließende Stellung, um
so einen Steuerkreis fUr eine Warnschaltung zu schließen und um beispielsweise eine nicht dargestellte Warnlanpe zum Aufleuchten zu bringen.
Im Falle eines Fehlers (z.B. eines Bremsdruckverlustes oder eines Lecks)
in dem Kreis des Teils 10 des Bremssystems, welcher (Kreis) die Leitungen
20, 22 und 24, die Vorderradbremse 14 und die Hinterradbremse 16 einschließt,
tritt beim Betätigen der Bremse kein Druck an der Einlaßöffnung 23 des Steuerventils 18 auf oder aber dieser Druck ist verglichen zum
Druck an der Einlaßöffnung 27 sehr klein. Dann wird durch den größeren
Druck an der Einlaßöffnung 27, der auf den Kolben 95 einwirkt, dieser Kolben bei der fUr die Fig. 1 gewählten Darstellung nach links verschoben,
und zwar in eine Stellung, an der der Zylinderabschnitt 103 dieses Kolbens die Endteile 65 der Ventilkolben berührt, wodurch die Ventilkolben
63 in iher in der Fig. 1 dargestellten Lage gehalten werden. Dies fuhrt zu einem offenen FlUssigkeitsweg durch das Steuerventil 18 von den
Einlaßöffnungen 27 und 28 zu den Auslaßöffnungen 47. Aus diesem Grunde wird der an die Hinterradbremse 17 durch die Leitung 23 des intakten
Kreises gelieferte Druck gleich dem Druck des Hauptbremszylinders 11 sein, und zwar Über den gesamten Arbeits- bzw. Druckbereich dieses Hauptbremszylinders.
Die Hinterradbremse 17 ist aus diesem Grunde in der Lage,
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eine maximale Bremswirkung fUr eine Fahrzeugnotbremsung zu erzeugen.
Das Bewegen des Kolbens 45 nach links bewirkt wiederum, daß beispielsweise eine nicht dargestellte Warnlampe in der oben beschriebenen Weise
aufleuchtet.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Kolben 95, der zum
Betätigen des Schalters verwendet wird, Mittel bildet, um die Druck begrenzende ..irkung des Steuerventils 18 dann auszuschalten, wenn in
einem Teil des Bremssystems ein Fehler auftritt, ohne daß besondere
Dichtungselemente usw. notwendig sind, um beispielsweise Nebenflußkanäle zwischen den Einlaßöffnungen 27 und 28 sowie den Auslaßöffnungen 47 zu
öffnen oder zu schließen.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel zum Zwecke
der Erläuterung beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen »wie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung zugrundeliegende
Gedanke verlassen wird.
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Claims (2)
1.ySteuerventil fUr ein hydraulisches Fahrzeugmehrkreisbremssystem,
^-^ welches einen Tandem-Hauptbremszylinder mit ersten und zweiten Abschnitten
besitzt, die Über einen ersten und einen zweiten, jeweils voneinander getrennten BremsflUssigkeitskreis ein erstes und ein
zweites Paar von getrennten Radbremsen mit Bremsflüssigkeit sdruck
beaufschlagen, wobei das Steuerventil erste und zweite Einläße zum Anschluß an die ersten und zweiten Abschnitte des Tandem-Hauptbremszylinders
sowie ein erstes und ein zweites Paar von Auslässen zun Anschluß an das erste Radbremsenpaar bzw. zum Anschluß an das
zweite Radbremsenpaar besitzt, wobei ein Abschnitt des ersten Kreises
einen BrensflUssigkeitsdruck von ersten Einlaß an einen Auslaß des ersten Auslaßpaares liefert, wobei erste Ventilmittel in einem
zweiten Abschnitt des ersten Zweiges angeordnet sind, um den an den anderen Auslaß des ersten Auslaßpaares Übertragenen Druck bei
vorgegebenen Druckwerten gegenüber dem Druck am Einlaß zu begrenzen,
wobei ein Abschnitt des zweiten Kreises einen BremsflUssigkeitsdruck
von zweiten Einlaß an einen Auslaß des zweiten Auslaßpaares liefert, und wobei zweite Ventilmittel in dem zweiten Abschnitt des zweiten
feiges angeordnet sind, un den an den anderen Auslaß des zweiten Auslaßpaares Übertragenen Druck bei vorgegebenen Druckwerten gegenüber den Druck am Einlaß zu beschränken, dadurch gekennzeichnet» daß
Hennittel (102, 95) in Steuerventil vorgesehen sind, die die ersten
und zweiten Ventilnittel an einer Begrenzung des an die anderen Auslässe Übertragenen BrensflUssigkeitsdruckes hindern, wenn in ersten
oder zweiten Kreis bedingt durch einen Fehler ein Druckverlust auftritt.
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2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,cbd die ersten
und zweiten Ventilmittel Ventilelemente (ό3, 7J, 49) aufweisen, die
zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung bewegbar sind, und daß die Hewnittel (102, 95) beim Auftreten eines Fehlers die
ersten und zweiten Ventilelemente in ihrer Offenstellung halten.
ersten und zweiten Ventilelemente in ihrer Offenstellung halten.
3· Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmmittel
(101, 95) von einen in einer Bohrung (33, 34) angeordneten
Kolben gebildet sind, der aus einer mittigen Normalstellung in zwei entgegengesetzte Endstellung bewegbar ist, in denen der Kolben gleichzeitig mit den ersten und zweiten Ventilelementen in Eingriff kommt und diese in ihrer Offenstellung hält.
Kolben gebildet sind, der aus einer mittigen Normalstellung in zwei entgegengesetzte Endstellung bewegbar ist, in denen der Kolben gleichzeitig mit den ersten und zweiten Ventilelementen in Eingriff kommt und diese in ihrer Offenstellung hält.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US96087278A | 1978-11-15 | 1978-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2945775A1 true DE2945775A1 (de) | 1980-05-22 |
Family
ID=25503739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792945775 Withdrawn DE2945775A1 (de) | 1978-11-15 | 1979-11-13 | Bremsdrucksteuerventil |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5568450A (de) |
| CA (1) | CA1120976A (de) |
| DE (1) | DE2945775A1 (de) |
| GB (1) | GB2033991B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310082A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-10-27 | Tokico Ltd., Kawasaki, Kanagawa | Hydraulisches drucksteuerventil |
| DE4340261A1 (de) * | 1993-11-26 | 1995-06-01 | Teves Gmbh Alfred | Bremskraftregler in Twin-Bauweise mit elektromagnetisch betätigter Sperrvorrichtung |
-
1979
- 1979-10-22 CA CA000338131A patent/CA1120976A/en not_active Expired
- 1979-10-23 GB GB7936655A patent/GB2033991B/en not_active Expired
- 1979-11-08 JP JP14493279A patent/JPS5568450A/ja active Pending
- 1979-11-13 DE DE19792945775 patent/DE2945775A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3310082A1 (de) * | 1982-03-19 | 1983-10-27 | Tokico Ltd., Kawasaki, Kanagawa | Hydraulisches drucksteuerventil |
| DE4340261A1 (de) * | 1993-11-26 | 1995-06-01 | Teves Gmbh Alfred | Bremskraftregler in Twin-Bauweise mit elektromagnetisch betätigter Sperrvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2033991B (en) | 1982-11-03 |
| JPS5568450A (en) | 1980-05-23 |
| CA1120976A (en) | 1982-03-30 |
| GB2033991A (en) | 1980-05-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
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