DE294569C - - Google Patents
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- DE294569C DE294569C DENDAT294569D DE294569DA DE294569C DE 294569 C DE294569 C DE 294569C DE NDAT294569 D DENDAT294569 D DE NDAT294569D DE 294569D A DE294569D A DE 294569DA DE 294569 C DE294569 C DE 294569C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 456. GRUPPE
H. F. ZOLLENKOPF in GÜSTROW i. M.
im Vorratskasten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1913 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Düngerstreuer für mehrere Sorten Dünger, die
zwar zu gleicher Zeit, jedoch unvermischt gestreut werden. Der Düngerstreubehälter besteht
aus drei Längswänden, die in bekannter Weise mit Reibvorrichtungen versehen sind. Die mittlere Wand wird während der
Fahrt in ebenfalls bekannter Weise bin und her bewegt.
ίο Die Vorteile dieses Düngerstreuers sind die
folgenden:
Mit einer Maschine können mehrere Arten Dünger auf einmal und getrennt gestreut werden,
so daß keine schädlichen Verbindungen der Düngerarten vor dem Erreichen des Erdbodens
entstehen können. Die Art und Menge des zu streuenden Düngers kann je nach Bedarf
und Beschaffenheit des Bodens während der Arbeit geregelt werden. Ferner wird das
schädliche Kneten des Düngers vermieden.
Auf der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgedankens
dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine schematische Ansicht des Düngerbehälters
mit der beweglichen Mittelwand,
Fig. 2 ein Schnitt durch den Düngerbehälter,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 4 ist eine besondere Ausführungsform
des Streu- und Mahlspaltes;
Fig. 5 zeigt die Ausklappbarkeit der Reibstreifen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Doppelbehälter aus drei Wänden
a, b, c. Die mittlere Wand c ist die bewegliehe.
Sie wird bei der dargestellten Ausführungsform so bewegt, daß jeder Punkt auf ihr einen Kreis beschreibt, und zwar in der
Ebene der Wand selbst. Am unteren Teil, wo die Wände a, b, c sich zu einem Spalt
nähern, sind sie mit Reibern oder Mahlstreifen d von beliebigem Material und Querschnitt
versehen. Diese können geriffelte Eisenbleche, feilenartig geformte eiserne Leisten,
aus Glas oder Metall gegossene Reißbacken u. dgl. sein. Diese Schienen können aus einem
Stück bestehen oder auch unterteilt, ferner fest oder beweglich sein. Um auch durch
im Dünger etwa enthaltene Fremdkörper, z. B. Eisenstücke, Steine, Holz ο. dgl. nicht die
Bewegung der ganzen Mahlstreifen zu hemmen, sind die Schienen oder die unteren Ränder
ger Wände a, b unterteilt und federnd, so daß
im Falle einer Störung durch harte Fremdkörper sich die einzelnen Stücke abheben
können.
Die rotierende Bewegung der Mittelwand c wird im vorliegenden Falle durch die Kröpfung
e einer Welle f erzielt, deren Kegelrad g von dem Kegelrade h in Drehung versetzt
wird, welches fest mit dem Rade i (Fig. 3) verbunden ist. Die Welle f ist an den beiden
äußeren Behälterwänden α und δ gelagert. Das in den Austrittsspalten k, I zerriebene
oder zermahlene Düngemittel fällt auf den darunter befindlichen Verteiler. Dieser
besteht aus zwei oder mehreren auf einer Welle m einander gegenüberliegend angeord-
neten Scheiben η, die durch eine Anzahl auf
ihrer Peripherie befestigter Drähte ο miteinander verbunden sind. Die Welle m wird mittels
des Kettenrades p von dem Kettenrade q angetrieben, welches mit dem Laufrade i verbunden
ist. Die rasch herumwirbelnden Drähte o, die außerdem durch die Rotation in Schwingung geraten,
schleudern das aus den Spalten fallende Düngemittel regenartig in feiner Verteilung auf
ίο die Erde. Bei der dargestellten Vorrichtung
kann der mittleren "Wand c noch eine weitere Bewegung erteilt werden durch hin und her
gehende Verschiebung der Welle f in der Längsrichtung. Auf diese Weise würde sich
also einmal der Spalt k und einmal der Spalt Z vergrößern, während sich der andere gleichzeitig
verkleinert.
Anstatt die ganze Wandfläche zu bewegen, kann man auch, wie in Fig. 4 dargestellt, die
Reib- und Mahlflächen d als selbständig, z. B. in Führungen r, r bewegliche Teile ausbilden
und diese mit Hilfe von geeigneten Hebeln in hin und her gehende Bewegung versetzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Doppeldüngerstreumaschine mit hin und her beweglicher Längsscheidewand im Vorratskasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Düngerbehälter nur aus den beiden feststehenden Seiten wänden und der in bekannter Weise in eigener Ebene kreisend bewegten mittleren Wand gebildet wird, deren gegeneinander gerichtete untere Kanten die Austrittsspalten bilden und mit bekannten Reibvorrichtungen versehen sind, wodurch größere Körner des Düngers oder zweier verschiedener Düngerarten zermahlen und dann gestreut werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294569C true DE294569C (de) |
Family
ID=549120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294569D Active DE294569C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294569C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7690245B2 (en) | 2004-01-29 | 2010-04-06 | Hydac Filtertechnik Gmbh | Device for testing at least one quality parameter of a fluid |
-
0
- DE DENDAT294569D patent/DE294569C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7690245B2 (en) | 2004-01-29 | 2010-04-06 | Hydac Filtertechnik Gmbh | Device for testing at least one quality parameter of a fluid |
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