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Halbleiter-Anordnung und Verfahren zu ihrer Herstellung
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Die Erfindung betrifft allgemein eine Halbleiteranordnung sowie ein
Verfahren zu ihrer Herstellung und bezieht sich insbesondere auf eine solche Halbleiteranordnung
und auf ein solches Verfahren, bei welchen Mehrschicht-Substrate verwendet werden,
die mehr als eine Schicht aus einem elektrisch leitenden Material enthalten, um
elektrisch leitende Zwischenverbindungen zu dem Halbleiter-Chip oder dem Chip einer
integrierten Halbleiterschaltung zu bilden, welches einen Teil der Anordnung darstellt.
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Bei bekannten Anordnungen und entsprechenden Verfahren zu ihrer Herstellung
besteht ein Problem darin, daß bei der Herstellung von Halbleitern im allgemeinen
gedruckte Leiterplatten mit mehreren Schichten verwendet werden mußten, um ein kritisches
Bauteil oder einen Bereich der endgültigen Anordnung herzustellen. Dadurch entstand
ein weiteres Problem, welches im wesentlichen darin bestand, daß keine Möglichkeit
gegeben war, die Qualität, die Menge, die Kosten, und die Lieferung eines wesentlichen
Teils der endgültigen Anordnung zu steuern, nämlich des kritischen Bereichs der
Zwischenverbindungen in der Anordnung. Deshalb konnte bei der Halbleiter-Herstellung
die Zuverlässigkeit der aus Mehrschicht-Leiterplatten hergestellten Anordnungen
nicht überprüft und gewährleistet werden. Deshalb ist es oft dazu gekommen, daß
aus integrierten Schaltungen bestehende Systeme oder Untersysteme aufgrund von Kurzschlüssen
oder offenen Stellen oder nicht ordnungsgemäßer elektrischer Verbindungen vollständig
versagt haben, wenn sie in einer aus vielen Schichten bestehenden gedruckten Leiterplatte
verwendet wurden. Entsprechende Fehler konnten auch durch eine nicht ordnungsgemäße
Verbindung durch eine Durchgangsöffnung in einer gedruckten Leiterplatte oder durch
eine schlechte Verbindung zwischen einer Metallschicht und einer leitenden Schicht
durch eine Durchgangsöffnung hervorgerufen werden. Es besteht
bei
der Halbleiter-Herstellung das Bedürfnis, alle wesentlichen Teile oder Bruteile
möglichst weitgehend zu überwachen oder zu kontrollieren, wenn sie zur Herstellung
von Schaltungen, Systemen oder Untersystemen verwendet werden.
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Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Halbleiter-Anordnung
sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung zu schaffen, so daß es möglich ist, im
Rahmen einer Massenproduktion von Mehrschicht-Substraten zur Verwerdung in Halbleiter-Einrichtungen
oder integrierten Schaltungen eine besonders hohe Zuverlässigkeit zu erreichen und
zugleich die Zuverlässigkeit ordnungsgemäß steuern zu können.
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Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren
niedergelegten Merkmale.
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Gemäß der Erfindung ist der wesentliche Vorteil erreichbar, daß herkömmliche
Fabrikationsmethoden verwendet werden können.
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung
beschrieben; in dieser zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung, welche ein
Halbleiter-Chip oder ein Chip einer integrierten Schaltung veranschaulicht, welches
auf getrennten Abschnitten eines elektrisch leitenden Musters angeordnet und damit
elektrisch verbunden ist, welches auf einer isolierenden Oberflächenschicht eines
Substrats ausgebildet ist, welches Mehrfachschichten aus dielektrischem und leitendem
Material in abwechselnder Folge enthält, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung
einer weiteren Form einer elektrischen Verbindung zwischen einem Halbleiter-Chip
oder einem Chip einer integrierten Schaltung und einem elektrisch leitenden Muster,
welches auf einer (nicht dargestellten) isolierenden Oberflächenschicht eines aus
Mehrfachschichten gebildeten Substrats nach der Fig. 1 ausgebildet ist, Fig. 3 eine
perspektivische Darstellung, welche der Fig. 2 ähnelt, jedoch eine weitere Verbindungstechnik
veranschaulicht, die als "Flip-Chip" bekannt ist und zur elektrischen Verbindung
eines Halbleiter-Chips oder eines Chips einer integrierten Schaltung mit einem elektrisch
leitenden Schaltungsmuster dient, welches auf einer (nicht dargestellten) isolierenden
Oberflächenschicht eines aus Mehrfachschichten bestehenden Substrats nach der Fig.
1 angeordnet ist, Fig. 4 bis 19 nacheinander in Teil-Vertikalschnitten die verschiedenen
Schritte beim Maskieren des aus mehreren Schichten bestehenden Substrats nach der
Fig. 1, welches zur Verwendung als Träger und als elektrischer Anschluß für ein
Halbleiter-Chip oder mehrere Halbleiter
-Chips oder auch für eines
oder mehrere von Chips integrierter Schaltungen dient, wobei die Chips direkt elektrisch
mit Abschnitten der obersten, elektrisch leitenden Schicht verbunden sind, die auf
einer isolierenden Oberflächenschicht des Mehrschicht-Substrats ausgebildet ist,
Fig. 20 einen Vertikalschnitt durch einen Widerstand, der in einer der elektrisch
leitenden Schichten des Mehrschicht-Substrats nach der Fig. 1 ausgebildet ist, Fig.
20 A einen Vertikalschnitt durch einen Kondensator, der in einer horizontalen Konfiguration
in einer der elektrisch leitenden Schichten des Mehrschicht-Substrats nach der Fig.
1 ausgebildet ist, und Fig. 20 B einen Vertikalschnitt durch einen Kondensator,
der in einer vertikalen Konfiguration unter Verwendung von zwei benachbarten, elektrisch
leitenden Schichten ausgebildet ist, die durch eine dielektrische Schicht voneinander
getrennt sind.
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In der Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 10 eine erfindungsgemäße
Halbleiter-Baugruppe oder Halbleiter-Anordnung in ihrer Gesamtheit, welche eine
Halbleiter-Chip oder ein Chip 12 einer integrierten Schaltung aufweist, welches
auf einem Mehrschicht-Substrat 14 angeordnet ist, welches beispielsweise durch die
in den Fig. 4 bis 19 veranschaulichten Verfahrensschritte hergestellt ist. Das Substrat
14 ist nach der Darstellung in der Fig. 1 kreisförmig ausgebildet und hat somit
die Form eines Halbleiterplättchens. Es können jedoch verschieden geformte Substrate
verwendet werden (rechteckig, quadratisch usw.). Für Anwendungsfälle mit extrem
hoher Packungsdichte kann ein ganzes Halbleiter-Substrat von etwa 10 bis 12 1/2
cm als Ausgangssubstrat verwendet werden, um das in der Fig. 1 dargestellte Mehrschicht-Substrat
14 zu bilden, so daß eine Mehrzahl von
Chips 12 darauf angeordnet
werden könnten. In anderen Anwendungsfällen, in denen eine geringere Packungsdichte
erforderlich ist oder bei denen es zweckmäßiger ist, quadratisch oder rechteckig
ausgebildete Mehrschicht-Substrate 14 zu verwenden, die auf einer "Mutter"-Platte
angeordnet sein können, kann es wünschenswert sein, das vervollständigte Mehrschicht-Substrat
14 in eine Anzahl von mehrschichtigen Packungssubstrat-Chips zu unterteilen, um
sie mit einem oder mehreren aktiven Chips 12 zu verwenden. In diesem Fsll könnte
das elektrisch leitende Verbindungsmuster, welches durch die mehrfach vorhandenen
leitenden Schichten gebildet wird, dazu verwendet werden, daß jedes durch Zerteilen
entstandene rechteckige oder quadratische Chip sein eigenes mehrschichtiges, leitendes
Verbindungsmuster hätte.
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Gemäß der Darstellung in der Fig. 1 ist die elektrische Verbindung
zu dem Chip 12 durch Leitungen 16 hergestellt, welche sich von dem Halbleiter-Chip
oder dem Chip einer integrierten Schaltung 12 zu den leitenden Abschnitten des Mehrschicht-Substrats
14 erstreckt. Somit sind die verschiedenen aktiven oder passiven Halbleiterbereiche,
welche in dem Halbleiter-Chip oder dem Chip der integrierten Schaltung 12 vorhanden
sind, mit dem Verbindungsmuster elektrisch verbunden, welches in dem Mehrschicht-Substrat
14 vorhanden ist. Die leitenden Drähte 16 sind elektrisch mit dem elektrisch leitenden
Bereichen 18 verbunden, die auf der Oberseite der isolierenden Oberflächenschicht
des Mehrschicht-Substrats 14 ausgebildet sind. Die leitenden Bereiche 18 enden in
getrennten Anschlußflächen 20, welche für Zwecke einer elektrischen Anschlußverbindung
mit benachbarten Halbleiteranordnungen verwendet werden können.
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Es kann über die leitenden Anschlußbereiche auch eine Verbindung mit
einer "Mutter"-Platte hergestellt werden, oder sie können als Endabschnitt einer
leitenden Durchgangsöffnung verwendet werden, welche in dem Mehrschicht-Substrat
14 angeordnet ist, so daß über die leitende Durchgangsöffnung nach unten ein
elektrischer
Kontakt mit einer Schicht oder mit mehreren Schichten der leitenden Mehrfach-Anordnung
in dem Mehrschicht-Substrat 14 hergestellt wird. Bei der in der Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform sind die leitenden Drähte 16 vorzugsweise mit Hilfe einer herkömmlichen
Klebetechnik sowohl mit den inneren Anschlußteilen der leitenden Bereiche 18 als
auch mit (nicht dargestellten) Anschlußteilen verbunden, die auf dem mit 12 bezeichneten
Halbleiter-Chip oder dem Chip einer integrierten Schaltung angeordnet sind. In der
Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer elektrischen Verbindungstechnik dargestellt,
bei welcher das Chip 12 elektrisch mit Anschlußbereichen 18 des Mehrschicht-Substrats
14 mit Hilfe eines als Flachanschluß ausgebildeten Verlängerungsabschnittes 22 verbunden
ist, der vorzugsweise mit Hilfe der Flachanschluß-Technik hergestellt ist und sich
bis zu dem Chip erstreckt und einen elektrischen Kontakt damit herstellt. In der
Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform für eine Verbindungstechnik dargestellt,
welche dazu dient, um elektrisch das Chip 12 mit den leitenden Bereichen 18 des
Mehrschicht-Substrats 14 zu verbinden. Es wird hierbei die sogenannte "Flip-Chip"-Technik
verwendet, bei welcher die leitenden Bereiche 18 elektrisch mit Hilfe von Lötpunkten
oder von kleinen Säulen 24 (die beispielsweise aus einer Lötzin-Legierung bestehen
können) mit ähnlichen (nicht dargestellten) Lötanschlüssen verbunden sind, die auf
der Unterseite des Chips 12 angeordnet sind, die schließlich als Oberseite zu betrachten
ist. Das das Chip 12 nach der Fig. 3 auf dem Mehrschicht-Substrat 14 angeordnet
ist und damit verbunden ist, und zwar in der Weise, daß das Gesicht nach unten gekehrt
ist, wird aus diesem Grunde von einer "Flip-Chip"-Packung gesprochen.
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Jede in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Verbindungstechnik, die dazu
dient, ein Chip mit dem Substrat zu verbinden, und auch andere entsprechende Verbindungsverfahren,
können dazu
verwendet werden, das Chip 12 mit einem leitenden Bereichsmuster
zu verbinden, welches auf dem Mehrschicht-Substrat 14 vorhanden ist.
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Gemäß der Darstellung in der Fig. 4 wird ein Substrat 30, welches
vorzugsweise aus Silicium besteht, als Ausgangssubstrat zur Herstellung des in der
Fig. 1 dargestellten Mehrschicht-Substrats 14 verwendet. Eine Isolierschicht 31
wird auf der Oberfläche des Substrats 30 ausgebildet. Die Isolierschicht 31 kann
dadurch hergestellt werden, daß eine Schicht aus einem Isoliermaterial (Siliciumdioxid,
Siliciumnitrid, Aluminiumoxid usw.) verwendet wird und vorzugsweise durch eine thermische
Oxidation hergestellt wird, so daß die Isolierschicht 31 als thermisch gewachsene
Siliciumoxidschicht entstanden ist. Die Dicke der Siliciumdioxidschicht 31 kann
nur wenige hundert Angström betragen, ist vorzugsweise Jedoch mindestens 1000 Angström
dick. Es können verschiedene Verfahren verwendet werden, um die Isolierschicht 31
aufzubringen oder zu erzeugen. Gemäß den obigen Erläuterungen kann die Isolierschicht
31 aus Isoliermaterialien bestehen, zu denen Siliciumdioxid nicht unbedingt gehört,
solange eine Kompatibilität (Kompatibilität der thermischen Ausdehnung usw.) zwischen
der Isolierschicht 31 und dem darunter angeordneten Substrat 30 gewährleistet ist.
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Verschiedene Verfahren wie Aufsprühen, Aufdampfen usw. führen zu einer
elektrisch leitenden Schicht 32 auf der Isolierschicht 31. Die elektrisch leitende
Schicht 32 kann aus einem bekannten leitenden Material wie Aluminium, Molybdän usw.
hergestellt werden, oder sie kann vorzugsweise aus einem dotierten Polysilicium-Meterial
bestehen, und sie hat eine Dicke von wenigstens 100 Angström.
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Gemäß der Fig. 5 kann durch Anwendung einer herkömmlichen Photolithographen-Maskierung
und mit entsprechender Xtzung
erreicht werden, daß Teile der leitenden
Schicht 32 entfernt werden, um zwei leitende Bereiche zu erzeugen, die beispielsweise
mit 32A und 32B bezeichnet sind. Diese leitenden Bereiche erstrecken sich in einem
beliebigen Muster oder einer beliebigen gewünschten Konfiguration.
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Gemäß der Fig. 6 wird eine weitere Isolierschicht 33 (vorzugsweise
aus Siliciumdioxid) auf der freien Oberfläche der darunter angeordneten Schicht
31 aus Siliciumdioxid erzeugt oder aufgebracht und ebenso auf die elektrisch leitenden
Bereiche 321 und 32B die isolierende Schicht 33 aus Siliciumdioxid kann beispielsweise
durch pyrolytische Ablagerungsverfahren hergestellt werden. Die Isolierschicht 33
hat eine Dicke, die gleich der Dicke der Isolierschicht 31 sein kann, die auf dem
als Ausgangssubstrat verwendeten Halbleiter-Substrat 30 aus Silicium angeordnet
ist.
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Nach der Fig. 7 wird durch eine herkömmliche Photolithographen-Maskierung
und mit Hilfe einer Ätztechnik eine Öffnung 34 erzeugt, um eine Durchgangsöffnung
durch die Isolierschicht 33 zu erzeugen, so daß anschließend ein elektrischer Kontakt
mit dem darunter angeordneten, elektrisch leitenden Bereich 32B hergestellt werden
kann. Es sollte ersichtlich sein, daß dies ein Weg zur Erzeugung einer Öffnung in
der Isolierschicht 33 ist und daß die Öffnung 34 dazu dient, einen elektrischen
Kontakt nur mit dem darunter angeordneten Bereich 32B herzustellen, während eine
ähnliche Öffnung in einem anderen Teil der Isolierschicht 33 hergestellt werden
könnte, um gegebenenfalls eine elektrische Verbindung mit dem darunter angeordneten
leitenden Bereich 32A herzustellen. Es könnte auch zur Herstellung der Öffnung 34
ein anderes Verfahren angewandt werden, beispielsweise ein Sprühverfahren in Verbindung
mit einer Maske, die eine entsprechende Öffnung aufweist.
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Nach der Darstellung in der Fig. 8 wird eine zweite elektrisch leitende
Schicht 35 (vorzugsweise aus dotiertem Polysilicium-Material wie die erste elektrisch
leitende Schicht 32) auf der zweiten isolierenden Schicht 33 aufgebracht, und zwar
beispielsweise durch eine herkömmliche Technik, welche dazu anwendbar ist, die Ausgangsschicht
oder die erste leitende Schicht 32 zu bilden (siehe Fig. 4). Auf diese Weise wird
ein elektrischer Kontakt zwischen der elektrisch leitenden Schicht 35 und dem darunter
angeordneten leitenden Abschnitt 32B der anfänglich vorhandenen oder ersten leitenden
Schicht 32 hergestellt. Dies wird erreicht, weil das dotierte, leitende Polysilicium-Material
in der Durchgangsöffnung 34 vorhanden ist, welche zuvor hergestellt wurde. Folglich
ist bei der in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsform der elektrische Kontakt
nur mit dem darunter angeordneten leitenden Abschnitt 32B von der elektrisch leitenden
Schicht 35 aus gebildet, und es besteht kein elektrischer Kontakt zwischen dem darunter
an6eordneten, elektrisch leitenden Bereich 32A.
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Gemäß der Darstellung in der Fig. 9 werden elektrisch leitende Abschnitte
35A und 35B mit Hilfe der herkömmlichen Photolithographen-Maskierung und der ätztechnik
hergestellt, so daß dadurch der elektrisch leitende Bereich 35B in elektrischem
Kontakt mit dem darunter angeordneten, elektrisch leitenden Bereich 32B bleibt,
während der Bereich 35A der leitenden Schicht nicht in elektrischem Kontakt mit
dem darunter angeordneten, elektrisch leitenden Bereich 32B oder dem direkt darunter
liegenden, elektrisch leitenden Bereich 32A steht.
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Nach der Fig. 10 wird eine verhältnismäßig dicke Isolierschicht 36,
beispidsweise durch pyrolythische Ablagerung, unter Bildung einer Siliciumdioxidschicht
aufgebracht, die beispielsweise als Isoliermaterial dient. Wie aus der Fig. 10 ersichtlich
ist, hat diese dritte isolierende Schicht 36 einen wesentlich dickeren Abschnitt
als die darunter angeordnete zweite
Schicht 33 und auch als die
erste Schicht 31, um elektrisch eine Isolation und einen Schutz für die leitenden
Bereiche 35B und 35A zu liefern. Die isolierende Schicht 36 wird anschließend bis
auf die Linie 37 in der Fig. 10 weggeätzt, um anschließend die Bildung einer dritten
elektrisch leitenden Schicht zu ermöglichen.
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Nach der Fig. 11 wird eine dritte elektrisch leitende Schicht 38,
die vorzugsweise aus dotiertem Polysilicium-Material besteht, auf ähnliche Weise
wie die este Schicht 32 oder die zweite Schicht 35 aufgebracht. Vor der Aufbringung
der dritten elektrisch leitenden Schicht 38 wird eine Öffnung gebildet, vorzugsweise
durch Photolithographen-Maskierung und Ätzen, und zwar in der dielektrischen Schicht
36. Diese Öffnung ist ähnlich wie die Öffnung 34, die in der dielektrischen Schicht
33 gebildet ist, ist jedoch über dem elektrisch leitenden Bereich 35A angeordnet.
Durch wiederholte Photolithographen-Maskierung und entsprechendes Sitzen wird die
Öffnung, welche in der dielektrischen Schicht 36 ausgebildet ist, durch die dielektrische
Schicht 36 ausgedehnt, weiter durch die elektrisch leitende Schicht des Bereichs
35A, weiter durch die dielektrische Schicht 33 und somit in Berührung mit dem darunter
angeordneten, elektrisch leitenden Bereich 32A gebracht.
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Bei diesem Vorgang und somit bei der Ausbildung der dritten elektrisch
leitenden Schicht 38 nach der Fig. 11 steht die elektrisch leitende Schicht 38 in
elektrischem Kontakt mit dem elektrisch leitenden Bereich 32A und mit dem elektrisch
leitenden Bereich 35A, so daß dadurch eine elektrische Verbindung durch die drei
voneinander getrennten, elektrisch leitenden Oxidschichten oder -Pegel gebildet
ist.
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Es ist zu bemerken, daß jede leitende Schicht oder jeder leitende
Pegel eine elektrische Verbindung zu den verschiedenen passiven Einrichtungen wie
Widerständen, Kondensatoren usw.
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haben könnte. Zusätzlich können diskrete oder integrierte Halbleitereinrichtungen
auf einer oder mehreren leitenden Schichten 32, 35 oder 38 angeordnet oder damit
verbunden werden, so daß dadurch ein Mehrschicht-Substrat 14 entsteht, welches auch
als Schaltung oder als Schaltungsanordnung dienen kann.
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Nach der Fig. 12 werden durch Photolithographen-Maskierung und durch
Ätzung elektrisch leitende Bereiche 38A und 38B aus der dritten elektrisch leitenden
Schicht 38 hergestellt.
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Somit ist der elektrisch leitende Bereich 38A in elektrischem Kontakt
mit dem elektrisch leitenden Abschnitt oder Bereich 35A und mit dem elektrisch leitenden
Bereich 32A, die auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Der elektrisch leitende
Bereich 38B steht nicht in elektrischem Kontakt mit dem darunter angeordneten, elektrisch
leitenden Bereich 35D, der in elekrischem Kontakt mit dem darunter angeordneten,
elektrisch leitenden Bereich 32B ist.
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Nach der Fig. 13 wird eine vierte isolierende Schicht 39 auf die Oberfläche
des Mehrschicht-Substrats 14 aufgebracht.
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Diese vierte isolierende Schicht 39 ist vorzugsweise aus Siliciumdioxid
hergestellt und wird in derselben Weise gebildet wie die dritte Schicht 36, die
zweite Schicht 33 und die erste Schicht 31, die zuvor gemäß den obigen Erläuterungen
als isolierende Schichten ausgebildet wurden.
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Nach der Fig. 14 wird eine Offnung 40 durch Photolithographen-Maskierung
und Ätzung über dem elektrisch leitenden Bereich 38B gebildet, um eine Durchgangsöffnung
herstellen zu können, die anschließend eine elektrische Verbindung mit einer darüber
angeordneten, elektrisch leitenden Schicht ermöglicht, die auf der Isolierschicht
39 auszubilden ist.
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Nach der Fig. 15 wird eine vierte elektrisch leitende Schicht 41,
die ähnlich wie die anderen elektrisch leitenden Schichten ausgebildet ist, auf
die vierte Isolierschicht 39 aufgebracht.
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Die vierte elektrisch leitende Schicht 41 deckt die vierte Isolierschicht
39 ab und liefert einen elektrischen Kontakt durch die Durchgangsöffnung, welche
über dem elektrisch leitenden Bereich 38B angeordnet ist, mit dem elektrisch leitenden
Bereich 38B.
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Nach der Fig. 16 wird durch Photolithographen-Maskierung und Ätzung
erreicht, daß Teile der vierten, elektrisch leitenden Metallschicht 41 weggeätzt
werden, um elektrisch leitende Bereiche 41A und 41B zu bilden, und zwar im wesentlichen
in derselben Weise wie die ähnlichen elektrisch leitenden Bereiche in den darunter
angeordneten, elektrisch leitenden Schichten gebildet wurden. Der elektrisch leitende
Bereich 41B ist in elektrischem Kontakt mit dem darunter angeordneten, elektrisch
leitenden Bereich 38B, und zwar durch die Durchgangsöffnung 40 (siehe Fig. 14).
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Nach der Fig. 17 wird eine fünfte Isolierschicht 42 auf oder über
der gesamten Oberfläche des Mehrschicht-Substrats erzeugt, und diese Isolierschicht
deckt die elektrisch leitenden Bereiche 41A und 41B F. Diese Schicht ist ähnlich
wie die anderen Schichten, die als Isolierschichten ausgebildet sind, und sie wird
anschließend bis auf die Linie 43 in der Fig. 17 weggeätzt, so daß darauf dann anschließend
eine elektrisch leitende fünfte Schicht ausgebildet werden kann.
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Nach der Fig. 18 wird eine fünfte elektrisch leitende Schicht 44 auf
die Oberfläche der vierten isolierenden Schicht 42 aufgebracht, nachdem zuvor durch
Photolithographen-Maskierung und Ätzung eine Durchgangsöffnung gebildet wurde, welche
sich durch die isolierende Schicht 42, durch den elektrisch leitenden Bereich 41A,
durch denjenigen Teil der Isolierschicht
39, der unter dem elektrisch
leitenden Berei h 41A angeordnet ist, bis zu dem elektrisch leitenden Bereich 38A
erstreckt.
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Wie oben anhand der Fig. 14 erläutert wurde, ist der elektrisch leitende
Bereich 38A bereits in elektrischem Kontakt mit dem elektrisch leitenden Bereich
35A, der auch in elektrischem Kontakt mit dem elektrisch leitenden Bereich 32A ist.
Somit steht die elektrisch leitende Schicht 44 nun in elektrischem Kontakt mit allen
elektrisch leitenden Bereichen, die auf verschiedenen Höhen oder Pegeln angeordnet
sind und auf der rechten Seite in dieser Fig. veranschaulicht sind.
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Nach der Fig. 19 wird mit Hilfe der Photolithographen-Maskierung und
einer Ätzung die elektrisch leitende Schicht 44 weggeätzt, so daß elektrisch leitende
Bereiche 44A und 44B verbleiben. Deshalb steht der elektrisch leitende Bereich 44A
nun in elektrischem Kontakt mit dem elektrisch leitenden Bereich 41A, mit dem elektrisch
leitenden Bereich 38A, mit dem elektrisch leitenden Bereich 35A und mit dem elektrisch
leitenden Bereich 32A.
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Nach der Fig. 20 ist ein Widerstand vorhanden, der in einer der elektrisch
leitenden Schichten ausgebildet werden kann.
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Der Widerstand wird durch Wegätzen, durch Photolithographen-Maskierung
und Ätzen hergestellt, und zwar als ein Bereich mit der Dicke der elektrisch leitenden
Schicht, wie es in der Fig. der Zeichnung dargestellt ist, so daß dadurch ein Pfad
mit einem höheren Widerstand entsteht.
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Nach der Fig. 20A ist ein Kondensator vorhanden, der in einer der
elektrisch leitenden Schichten ausgebildet werden kann.
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Der Kondensator wird aus zwei auf Abstand voneinander angeordneten,
elektrisch leitenden Abschnitten gebildet, die gemäß der Darstellung in dieser Fig.
durch eine dazwischen angeordnete dielektrische Schicht voneinander getrennt sind.
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Es kann dazu die Photolithographen-Maskierung und eine Ätzung verwendet
werden, um einen Teil der elektrisch leitenden Schicht wegzuätzen, so daß anschließend
eine Ablagerung erfolgen kann und daran anschließend eine Isolierschicht weggeätzt
wird.
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Nach der Fig. 20B ist ein weiterer Kondensator vorhanden, der (anstatt
auf einem horizontalen Pegel nach der Fig. 20A) auf einem vertikalen Pegel angeordnet
ist. Dieser Kondensator hat zwei Abschnitte, die in vertikaler Richtung auf Abstand
voneinander angeordnet sind und jeweils aus einer elektrisch leitenden Schicht bestehen,
wobei die beiden aus elektrisch leitendem Material gebildeten Abschnitte als die
Platten oder die Elektroden des Kondensators arbeiten, während zwischen diesen beiden
elektrisch leitenden Schichten ein Isoliermaterial vorhanden ist, und zwar in Form
einer isolierenden Zwischenschicht, die als Dielektrikum des Kondensators dient.
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Gemäß den obigen Ausführungen besteht ein sehr wesentlicher Vorteil
des Mehrschicht-Substrats 14 darin, daß passive Einrichtungen wie Widerstände, Kondensatoren
usw. in oder zwischen den Schichten des Mehrschicht-Substrats 14 augebildet werden
können. Außerdem können unter Verwendung einer Verbindung zwischen den einzelnen
Schichten, wie es in den Fig.
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1, 2 oder 3 dargestellt ist, einzelne Chips in das Mehrschicht-Substrat
14 eingesetzt werden, und zwar mit einer isolierenden Kapselungsschicht, wonach
leitende Schichten usw. aufgebracht werden können. Auf diese Weise ergibt sich eine
außerordentlich dichte und integrierte Packung.