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DE294526C - - Google Patents

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Publication number
DE294526C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
suction
mouthpieces
spring
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT294526D
Other languages
English (en)
Publication of DE294526C publication Critical patent/DE294526C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/16Controlling air-supply to pneumatic separators

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-■ Jte 294526-KLASSE 15e. GRUPPE
JOHANNES EICHHORN in BERLIN.
Bogenabhebevorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Bogenabhebevorrichtung, insbesondere für Schnellpressen, bei welcher die Bogen von dem Papierstapel durch Saugmundstücke abgehoben und den Förderwalzen zugeführt werden. Bei diesen Vorrichtungen wird gegen Ende des Hubes der Saugmundstücke ein Ventil geöffnet, welches atmosphärische Luft zuströmen läßt, so daß die Saugmundstücke
ίο den Bogen loslassen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art benutzen zur Steuerung des Ventils eine Daumenscheibe. Diese hat jedoch den Nachteil, daß sie die Öffnungsbewegung nicht rasch genug und auch nicht
1S sofort in vollem Umfang ausführt, auch bedingt sie eine umständliche Bewegungseinrichtung. Um diese Übelstände zu beseitigen, wird gemäß vorliegender Erfindung das Ventil, welches durch eine Feder geöffnet wird, durch einen Nocken verriegelt, der unmittelbar vor Beendigung des Hubes der Saugmundstücke durch einen zweckmäßig einstellbaren Anschlag plötzlich freigegeben wird.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar sind:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 und 3 Einzeldarstellungen des Ventils im Schnitt und Grundriß,
Fig. 4 ein Grundriß, und
Fig. 5 eine Vorderansicht der in Betracht
kommenden Teile der Bogenabhebevorrichtung.
Der Bogen wird in bekannter Weise von
dem Stapel α durch ein bzw. mehrere Saugmundstücke b abgehoben und der Förderwalze c zugeführt. Die Saugmundstücke sitzen an dem quer über die Maschine herüberreichenden Rohr d, an welches sich die Saugleitung β anschließt. Die einzelnen Mundstücke können in bekannter Weise mit Hähnen versehen sein, um sie teilweise außer Tätigkeit setzen zu können.
Sobald der Bogen an die Förderwalze c abgegeben ist, müssen ihn die Saugmundstücke freigeben. Zu diesem Zweck wird das an die Saugleitung angeschlossene Rohr d mit der atmosphärischen Luft in Verbindung gesetzt, die Mundstücke werden dadurch entlastet und geben den Bogen frei. Das öffnen des Ventils geschieht gemäß der Erfindung in folgender Weise: Auf einer feststehenden Achse ist ein Anschlag, z. B. eine Schraube g, einstellbar angeordnet. Das Ventil besteht aus einem über das Rohr d gelegten konzentrischen Rohrstück h, welches zwei Schlitze i1 und i2 besitzt, die bei geöffneter Stellung sich mit entsprechenden Schlitzen oder Öffnungen in dem Rohr d decken, so daß die atmosphärische Luft frei in das Rohr d einströmen kann. An dem Ventil ist, um den Bolzen k drehbar, ein Hebel m angeordnet. Ein Belastungsgewicht m1 hält ihn in der in Fig. 2 dargestellten Lage. An dem Hebel m sitzt ein Nocken m2, welcher mit an dem Rohr d vorgesehenen Anschlägen η, ή1 in Eingriff kommt. Eine Feder 0 ist bestrebt, das Ventil zu drehen und in die geöffnete Lage zu bringen.
In Fig. 2 ist das Ventil geschlossen dargestellt. Der Nocken m2 liegt an dem Anschlag n1 an und sperrt das Ventil in der geschlossenen Stellung. In dem Augenblick, in dem die Saugmundstücke, die an dem Rohr d sitzen, ihre höchste Stellung erreicht haben, um den Bogen an die Förderwalze c abzu-
geben, stößt der Hebel m gegen den festen Anschlag g, so daß der Nocken m2 außer Eingriff mit dem Anschlag η kommt und die Feder ο das Ventil öffnet, wobei der Anschlag n1 zur Hubbegrenzung dient. Durch die plötzliche volle Öffnung des Ventils wird einerseits der Bogen sofort vollständig losgelassen, andererseits aber verhindert, daß ein Loslassen des Bogens stattfinden kann, bevor
ίο er an die Förderwalzen c herangebracht ist.
Das Schließen des Ventils geschieht bei dem
folgenden Senken der Saugmundstücke durch den Anschlag ft, welcher mit dem Gestell der Abhebevorrichtung bzw. einer an ihm angebrachten Schulter q in Eingriff kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bogenabhebevorrichtung, bei welcher die Bogen durch Saugmundstücke vom Stapel genommen, angehoben und der Förder-Vorrichtung zugeführt werden und das die Saugleitung zur Freigabe des Bogens mit der atmospärischen Luft verbindende Ventil durch eine Feder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Feder (0) durch einen Nocken (m2) verriegelt wird, der · unmittelbar vor Beendigung des Hubes der Saugmundstücke durch einen zweckmäßig einstellbaren Anschlag (g) plötzlich freigegeben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen,
DENDAT294526D Active DE294526C (de)

Publications (1)

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DE294526C true DE294526C (de)

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DENDAT294526D Active DE294526C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE294526C (de)

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