DE294508C - - Google Patents
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- DE294508C DE294508C DENDAT294508D DE294508DA DE294508C DE 294508 C DE294508 C DE 294508C DE NDAT294508 D DENDAT294508 D DE NDAT294508D DE 294508D A DE294508D A DE 294508DA DE 294508 C DE294508 C DE 294508C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C1/00—Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof
- D04C1/06—Braid or lace serving particular purposes
- D04C1/08—Tulle fabrics
- D04C1/10—Pattern tulle fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen Spitzengeflechte in der Weise zu
erzeugen, daß die Flechtfäden in Gruppen zu einzelnen schmalen Geflechtsstreifen zusammengeflochten
und diese durch Auswechselung von Fäden verbunden werden. Es sind dies Spitzen mit gazeartigem Grund, wobei die genannten
Geflechtsstreifen das Geflecht der Länge ■ nach geradlinig durchlaufen und die Kette bilden,
ίο während die Auswechselungen der Fäden sich
zu das Geflecht quer durchlaufenden Schüssen ergänzen. Bei diesen Spitzen kann die Figurbildung
einfach durch öfteres Auswechseln von Fäden zwischen den Geflechtsstreifen erfolgen.
Die vorliegende Erfindung hat nun ein neues Verfahren zur Herstellung von Spitzengeflechten
auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen zum Gegenstande, bei dem ebenfalls die Flechtfäden
in Gruppen zu Einzelgeflechten (meist Vierfadengeflechten) zusammengeflochten werden.
Es werden aber hier im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren diese längslaufenden Geflechtsstreifen
immer abwechselnd einmal mit dem links, dann mit dem rechts benachbarten Streifen durch Auswechselung von Fäden verbunden
und dabei fest aneinandergezogen, so daß diese Geflechtsstreifen nicht einen geradlinigen
Verlauf, sondern eine zickzackf örmige Lage unter Berührung der Knickstellen erhalten.
Es zeigt also die so hergestellte neue Spitze einen ganz anderen Charakter als die
Spitze mit gazeartigem Grund, indem der Grund sich hier scheinbar aus diagonal verlaufenden
und kreuzenden Geflechtsstreifen zusammensetzt. Es gestattet aber diese neue Spitze die Bildung der Figur in der gleichen
einfachen Weise wie jene.
Vorteilhaft werden bei diesem neuen Verfahren zur Bildung der einzelnen Geflechtsstreifen stark gespannte und leicht gespannte
Flechtfäden zusammengeflochten und dann bei Bildung des Spitzengrundes die stark gespannten
Fäden zum Austausch benutzt, so daß durch die Fadenauswechselung die Geflechtsstreifen fest zusammengezogen und mit Sicher- 4·>
heit in die diagonale, zickzackf örmige Lage gezwungen werden, während zur Bildung der
Figur die leicht gespannten Fäden ausgewechselt werden, so daß hier die stark gespannten Fäden
in gerader Richtung das Geflecht durchlaufend der Figur die erstrebte Form und Gestalt
sichern. .
Auf der Zeichnung ist ein nach dem neuen Verfahren erzeugtes Spitzengeflecht zur Veranschaulichung
der Erfindung dargestellt.
Dabei zeigt:
Fig. ι ein Stück dieses Spitzengeflechts in schematischer Darstellung, und
Fig. 2 die Fadenanordnung in größerem Maßstabe.
In diesem Beispiele sind die das Spitzengeflecht bildenden Flechtfäden immer in Gruppen
zu je vier Fäden zu einzelnen Geflechtsstreifen a, a1, a2, as usw. zusammengeflochten.
Bei der Herstellung werden die Fäden b, c der einzelnen Geflechtsstreifen durch starke Klöppelfedern belastet, also stark gespannt, während
die anderen Fäden d, e durch schwache Federn belastet werden, also nur geringe Spannung
erhalten. Es ist nun bei diesem Spitzengeflecht
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Spitzengeflechten
auf einfädigen Spitzenklöppelmaschinen, bei welchem die Flechtfäden in Gruppen zu einzelnen Geflechtsstreifen zusammengeflochten
und diese durch Fadenaustausch verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtsstreifen immer
abwechselnd einmal mit dem links und dann in gewisser Entfernung mit dem rechts benachbarten usw. durch Austausch
von Fäden verbunden und dabei an diesen Stellen die Geflechtsstreifen fest aneinandergezogen
werden, so daß letztere dadurch in dem Spitzengrund in eine zickzackförmige Lage gezwungen werden und so der Spitzengrund
ein Aussehen erhält, als sei er aus diagonal verlaufenden, sich kreuzenden
Streifen zusammengesetzt.
2. Verfahren zur Herstellung von Spitzengeflechten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Geflechtsstreifen aus Flechtfäden von verschiedener Spannung zusammengeflochten und bei BiI-dung
des Spitzgrundes die stark gespannten Fäden zum Austausch und Verbindung der Geflechtsstreifen benutzt werden, während
zur Erzeugung der Figur die leicht gespannten Fäden ausgetauscht werden, so 8p daß die Figur durch die stark gespannten
Fäden in der richtigen Form gesichert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE513011X | 1915-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294508C true DE294508C (de) |
Family
ID=6548304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294508D Active DE294508C (de) | 1915-12-06 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294508C (de) |
| FR (1) | FR513011A (de) |
| GB (1) | GB102607A (de) |
-
0
- DE DENDAT294508D patent/DE294508C/de active Active
-
1916
- 1916-07-21 FR FR513011A patent/FR513011A/fr not_active Expired
- 1916-09-18 GB GB13245/16A patent/GB102607A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR513011A (fr) | 1921-02-05 |
| GB102607A (en) | 1917-09-06 |
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