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DE2943962A1 - Verfahren zur herstellung von festduenger durch trennung von guelle und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von festduenger durch trennung von guelle und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahren

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Publication number
DE2943962A1
DE2943962A1 DE19792943962 DE2943962A DE2943962A1 DE 2943962 A1 DE2943962 A1 DE 2943962A1 DE 19792943962 DE19792943962 DE 19792943962 DE 2943962 A DE2943962 A DE 2943962A DE 2943962 A1 DE2943962 A1 DE 2943962A1
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DE
Germany
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filter
basin
openings
manure
solid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19792943962
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English (en)
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DE2943962C2 (de
Inventor
Hermann 4716 Olfen Knepper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vredestein 5400 Koblenz De GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE2943962A priority Critical patent/DE2943962C2/de
Publication of DE2943962A1 publication Critical patent/DE2943962A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2943962C2 publication Critical patent/DE2943962C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/02Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • C05F3/06Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/20Fertilizers of biological origin, e.g. guano or fertilizers made from animal corpses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin

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Description

  • Beschreibung:
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Festdünger zur Trennung von Gülle in eine feste und flüssige Phase mittels einer Filtervorrichtung.
  • Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (nach der OE-PS 348 452) wird Gülle aus einer Pumpenstation mit einer zerkleinernden Pumpe in ein Homogenisierungsbecken gefördert, dort belüftet und in Aufschlämmung gehalten. Sodann werden als fällend wirkende Argentien Aluminiumsulfat und anionenaktive Polyelektrolyte aus gesonderten Lösungsbehältern mittels einer Dosierpumpe bzw. eines Wasserstrahles zugesetzt. Dieses Gemisch wird über ein aus Ober-und Unterband bestehendes Preßfilter geleitet und dort entwässert. Das Filtertuch des Preßfilters wird kontinuierlich mit unter 3,92 bis 4,90 bar stehendem Wasser gewaschen. Das ausgepreßte Wasser wird anschließend in weiteren, komplizierten Verfahrensschritten mit chemischen Zusatzstoffen derart gereinigt, daß das daraus resultierende Endwasser nach seiner Neutralisation ohne Verdünnungswasser zur Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen zu verwerten bzw. gegebenenfalls direkt ins freie Gewässer ableitbar ist.
  • Was mit der am Preßbandfilter gewonnenen festen Phase der Gülle geschieht, ist nicht offenbart. Es ist lediglich ausgeführt, daß bei Lagerung in Prismen der natürliche Kompostierungsvorgang des Materials von selbst in Gang kommt und für die Landwirtschaft ein dem natürlichen Stalldünger vergleichbar gegärter Dünger erhalten wird.
  • Dieses Verfahren ist äußerst kompliziert, investitionsaufwendig und damit auch kostspielig. Außerdem erfordert es neben Betriebsmitteln in Form von Chemikalien einen nicht geringen Energiebedarf der Antriebsmittel. Für einen landwirtschaftlichen Mittelbetrieb von ca. 30 ha ist eine Anlage zur Durchführung eines solchen Verfahrens unerschwinglich. Selbst für einen Großbetrieb von ca.
  • 100 ha ist eine derartige Anlage noch keinesfalls wirtschaftlich und allenfalls für Betriebe mit einem außergewöhnlich hohen Viehbestand sowie mit einer geringen, dazu in keinem angemessenen Verhältnis stehenden landwirtschaftlichen Nutzfläche in Betracht zu ziehen.
  • Denn für derartige Betriebe beruht die Schwierigkeit der Entfernung der Gülle darin, daß letztere aufgrund einschlägiger, gesetzlicher Vorschriften nur auf die zu diesem Betrieb gehörenden landwirtschaftlichen Nutzflächen aufgebracht werden darf. Dieses Aufbringen ist jedoch bei Betrieben mit nur geringen landwirtschaftlichen Nutzflächen häufig gar nicht möglich und selbst bei Mittelbetrieben mit nicht unerheblichen Schwierigkeiten verknüpft, insbesondere dann, wenn diese Betriebe in Wasserschutzgebieten liegen.
  • Das Aufbringen der Gülle auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen mit der herkömmlichen Methode des Sprühens ist einerseits mit dem Nachteil erheblicher Geruchsbelästigung und andererseits mit einem erheblichen Verlust an Stickstoff verbunden.
  • Es sind noch zahlreiche weitere Verfahren zur Verwendung von unterschiedlichen Exkrementen, von Abwasserschlamm und Schlacke zur Bildung eines Düngers bekannt (z.B. nach der OE-PS 314 567), die jedoch allesamt einen komplizierten mit erheblichen chemischen Zusatzstoffen behafteten Weg in Form einer Rezeptur beschreiben, die hierzu erforderlichen Gerätschaften, Maschinen und Anlagen allenfalls beiläufig erwähnen und somit dem Fachmann keinen konkret zu beschreitenden Weg zur Lösung dieses Problems aufzeigen.
  • Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, mit dem in energiesparender und kostengünstiger Weise die flüssige Phase von der festen Phase der Gülle getrennt und letztere zu Festdünger verarbeitet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gülle in einem Filterbecken so lange in ruhendem Zustand belassen wird, bis sich die feste Phase oben und die flüssige Phase unten abgesetzt haben, daß sodann durch Öffnen von verschließbaren Abflußöffnungen die flüssige Phase in ein Sammelbecken geleitet wird und die feste Phase bis auf einen Wasserrestgehalt getrocknet und aus dem Filterbecken entfernt wird.
  • Um beim Abfließen der flüssigen Phase ein Mitreißen von Feststoffpartikeln zu vermeiden, wird erst ein Teil der Abflußöffnungen des Filterbeckens nach einer Absetzzeit der Gülle von etwa 4 bis 5 Tagen geöffnet und sodann die flüssige Phase der Gülle unter ihrer Schwerkraft in das Sammelbecken geleitet. Nach 4 bis 5 Tagen ist der Absetzvorgang derart fortgeschritten, daß sich an der Oberfläche des Filterbeckens eine poröse Krume mit einem braunen Farbton bildet, wohingegen der Farbton homogener Gülle in aller Regel grün ist. Da die Trennung der beiden Phasen der Gülle unter Schwerkraft erfolgt, sind somit auch keine energiefordernden Antriebsmittel erforderlich.
  • Wesentliche Voraussetzung für einen guten Wirkungsgrad der Phasentrennung ist die Bedingung, daß letztere nicht schlagartig, sondern gemäßigt kontinuierlich erfolgt.
  • Zu diesem Zweck wird der andere Teil der Abflußöffnungen im Filterbecken partiell in zeitlichen Intervallen von einem Tag geöffnet.
  • Der ursprünglich bei einer optimalen Temperatur von 40 0C vonstattengehende Gärungsprozeß ist nicht nur temperatur- sondern auch wasserabhängig. Um diesen Prozeß in der letzten Trocknungsphase zum Stillstand zu bringen und die abgesetzte, feste Phase bis auf einen Wasserrestgehalt von z.B. 5 bis 10 % zu trocknen, wird sie an ihrer dem Boden des Filterbeckens zugekehrten Seite durch natürliche Konvektion belüftet. Der auf diese Weise erhaltene Festmist, kann sodann in den in jedem landwirtschaftlichen Betrieb vorhandenen Häckselmaschinen zerkleinert und sodann entweder verpackt oder mit anderen Düngemitteln bzw. Nährstoffen auf dem betreffenden Ackerland iinterpf lügt werden. Aufgrund des langsam und kontinuierlich voranschreitenden Trocknungsprozesses wird ein Festdünger mit einem hohen Stickstoffanteil erzielt. Demgegenüber wird die von der festen Phase getrennte flüssige Phase der Gülle in anhich bekannter Weise mit Kalk versetzt und nach der entsprechenden Reaktionszeit kalkarmen Böden zugesetzt.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens besteht nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung darin, daß das Filterbecken aus einem selbst mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahrbaren Betonbecken besteht, dessen mit Gülle in Kontakt gelangende Flächen mit einem gegenüber Basen und Säuren resistenten Belag versehen sind und in dessen Boden mehrere senkrecht stehende sowie den höchstmöglichen Gülle-Pegel überragenden Filterrohre angeordnet sind, durch deren Drehen und/oder Anheben Abf lußöffnungen zu öffnen und verschließbar sind. Durch diese Anordnung wird ein Filterbecken von erheblicher Lebensdauer geschaffen, während die speziellen Filterrohre ein graduelles Öffnen und Schließen der Gesamtsumme aller Abflußöffnungen und damit eine exakte Steuerung des Trocknungsprozesses gewährleisten.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung dieser Vorrichtung besteht der Boden des Filterbeckens aus einer mit weiteren, verschließbaren Durchflußöffnungen versehenen Filterplatte und einer darunter unter Freilassung eines Zwischenraumes angeordneten, undurchlässigen Unterplatte, die mit einer Oberflächenneigung in Richtung auf das Sammelbecken versehen ist. Durch diese Anordnung kann einerseits die Flüssigkeitsphase unter ihrer Schwerkraft und somit ohne eine energiegespeiste Maschine, wie z.B. mit einer Pumpe, in das Sammelbecken abgeführt werden. Der Zwischenraum wiederum erlaubt eine ausgezeichnete konvektive Belüftung der Unterseite der Filterplatte und damit der darauf abgesetzten festen Phase. Das gilt insbesondere auch für die weiteren, verschließbaren Durchflußöffnungen in der Filterplatte.
  • Die Filterplatte ist unterhalb eines jeden Filterrohres mit einem andernfalls bis zu ihrer Oberflächenebene reichenden Reduzierstück und einer darin eingesetzten, einwenig rückspringenden Lochplatte versehen. Das Reduzierstück ragt mit seinem Ende in eine in der Oberplatte angeordnete Blindmuffe hinein und weist in der Höhe des Zwischenraumes zwischen Filter- und Unterplatte Öffnungen zum Abfluß der flüssigen Phase der Gülle auf. Durch die Blindmuffe in Verbindung mit dem Reduzierstück werden nach dem Prinzip eines Siphons evtl. durch die Filterplatte gelangende Feststoffpartikel vor ihrem Abfluß in das Sammelbecken gehindert und dort die Verursachung eines erneuten Gärungsprozesses unterbunden.
  • In das Reduzierstück ist nach Entfernen des Filterrohres ein Deckel einsetzbar, um für landwirtschaftliche Fahrzeuge ein beschädigungsfreies Befahren der Filterplatte zu ermöglichen.
  • In den weiteren Durchflußöffnungen der Filterplatte sind Siebstopfen aus Kunststoff oder Gummi eingesetzt, deren Sieböffnungen durch eine abziehbare Kunststoffolie verschließbar sind. Auf diese Weise wird in Verbindung mit den Filterrohren eine Siebfläche von großer - jedoch hier sinnvoll stufenweise zu öffnender - Durchsatzfläche geschaffen, die zudem bei einfacher Handhabung eine ausgezeichnete konvektive Belüftung der Unterseite der Filterplatte und damit der Unterseite der abgesetzten Phase erlaubt.
  • Die Filterrohre, die Reduzierstücke, die Lochplatten, die Blindmuffen und die Siebe sind zur Vermeidung jedweder Korrosion sowie zur rückstandsfreien Reinigung aus einem schlagfesten Kunststoff, z.B. aus Polyvenylchlorid, hergestellt.
  • Das Filterbecken besteht entweder aus Fertigbetonstützen und aus Fertigbetonplatten, deren Fugen druckwasserdicht abgedichtet sind oder aus aWsich bekannten U-förmigen Fertigteilbetonwannen, die an ihren Fugen über bekannte Zuganker zusammengehalten und mittels Profildichtungen aus Gummi oder Kunststoff abgedichtet sind.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung, insbesondere die Ausführung der Filterrohre werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen: Fig. 1: Die teilweise Draufsicht auf das neue Filterbecken in leerem Zustand, Fig. 2: einen Schnitt nach der Linie II/II von Fig. 1 bei gefülltem Filterbecken, Fig. 3: einen Längsschnitt nach der Linie 111/111 von Fig. 1 durch ein Filterrohr, die angrenzende Filterplatte und Unterplatte, Fig. 4: eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung mit Zusatzfilterrohren, Fig. 5: einen Schnitt nach der Linie V/V von Fig. 3 bei kongruent zueinanderstehenden Filteröffnungen, Fig. 6: eine Schnittansicht gemäß Fig. 5, jedoch mit inkongruent zueinanderstehenden Filteröffnungen, Fig. 7: eine vergrößerte Schnittansicht durch ein Reduzierstück, in dessen linker Figurenhälfte die Wandungen der Filterrohre gemäß Fig. 3 und in deren rechter Figurenhälfte ein auf der Lochplatte ruhender Deckel eingezeichnet sind, Fig. 8: eine teilweise Draufsicht auf die linke Figurenhälfte von Fig. 7 und Fig. 9: die Ausschnittsvergrößerung IX von Fig. 3.
  • Das neue Filterbecken 1 zur Durchführung des noch zu beschreibenden Verfahrens besteht gemäß der Fig. 1 und 2 im wesentlichen aus einem befahrbaren Betonbecken, dessen mit Gülle 2 in Kontakt gelangende Flächen 3 bis 7 mit einem gegenüber Basen und Säuren resistenten Belag 8 versehen sind und in dessen Boden 9 mehrere senkrechtstehende sowie den höchstmöglichen Gülle-Pegel 10 überragende Filterrohre 11 angeordnet sind. Der Boden 9 des Filterbeckens 1 besteht aus einer mit weiteren, durch eine abziehbare Kunststoffolie 12 verschließbaren Durchflußöffnungen 13 versehenen Filterplatte 14 und einer darunter unter Freilassung eines Zwischenraumes 15 angeordneten, undurchlässigen Unterplatte 16.
  • Wie am anschaulichsten aus den Fig. 3 und 4 in Verbindung mit Fig. 1 hervorgeht, ist die Unterplatte 16 mit einer Oberflächenneigung in Richtung auf das Sammelbecken 17 versehen.
  • In den Fig. 1 und 2 setzt sich das Filterbecken 1 aus Fertigbetonstützen 18 und aus Fertigbetonplatten 19 zusammen, wohingegen die Unterplatte 16 entweder gleichfalls aus Fertigbetonplatten oder aus Rauhbeton besteht.
  • Die nichtdargestellten Fugen zwischen den einzelnen Fertigbetonplatten sind wasserdicht abgedichtet. Die Fertigbetonstützen 18 weisen zur Erleichterung ihrer Handhabbarkeit Montageöffnungen 20 auf.
  • Es ist jedoch auch möglich, das Filterbecken aus anlsich bekannten, U-förmigen Fertigteilbetonwannen herzustellen, die an ihren Fugen über nach dem DT-Gm 7 616 662 bekannte Zuganker zusammengehalten und mittels Profildichtungen aus Gummi oder Kunststoff abgedichtet sind.
  • Schließlich ist das Filterbecken 1 mit einer - hier im Interesse der Klarheit nicht dargestellten - Abdeckung versehen, die zugleich als Gehbelag ausgebildet ist, von denen die Filterrohre 11 aus betätigt werden können.
  • Außerdem wird durch die Abdeckung zufließendes Regenwasser ferngehalten und der Trocknungsprozeß beschleunigt.
  • Der Aufbau der Filterrohre 11 ist am anschaulichsten aus den Fig. 3 und 4 zu entnehmen. Jedes der dort offenbarten Filterrohre 11 weist jeweils ein konzentrisch in einem Außenfilterrohr 21 steckendes sowie unter Gleitreibung dazu bewegliches Innenfilterrohr 22 auf, durch deren Relativdrehung die an ihren Mantellinien 21', 22' befindlichen Abflußöffnungen 23, 24 in eine kongruente Öffnungslage - wie in Fig. 5 - oder in eine inkongruente Schließlage - wie in Fig. 6 - bewegbar sind. Unterhalb eines jeden Filterrohres 11 ist in der Filterplatte 14 ein Reduzierstück 25 mit eingesetzter Lochplatte 26 angeordnet. Um beim Einfüllen der Gülle 2 in das Filterbecken 1 ein Umkippen oder sonstiges Lösen der Filterrohre 11, z.B. aufgrund ihres Auftriebes, von dem Reduzierstück 25 auf jeden Fall auszuschließen, ist letzteres mit dem Außenrohr 21 des Filterrohres über eine Bajonettkupplung 27 gekuppelt. Diese Bajonettkupplung 27 besteht im wesentlichen aus mehreren am unteren Ende des Außenfilterrohres 21 angeordneten Segmenten 28, welche entsprechende Segmente 29 des Reduzierstückes 25 untergreifen. Die Segmente 28, 29 sind im einfachsten Fall jeweils diametral gegenüberliegend angeordnet.
  • Das Innenfilterrohr 22 ist an seinem oberen Ende 30 mit einem diamtral verlaufenden Stift 31 versehen, der beidendig kreissegmentförmige Schlitze 32 im Außenfilterrohr 21 durchsetzt und auf diese Weise in Verbindung mit dem Außenfilterrohr 21 einen Auftrieb des Innenfilterrohres 22 unterbindet.
  • In Fig. 4 sind im Innenfilterrohr 22 noch weitere, an ihren Mantellinien gleichfalls mit Öffnungen versehene, sowie durch Abstandshalter 33 über ringförmige Zwischenräume 34, 35 voneinander getrennte Zusatzfilterrohre 36, 37 angeordnet. Ein Auftrieb dieser Zusatzfilterrohre 36, 37 wird gleichfalls durch den Stift 31 verhindert. Das in die Filterplatte 14 fest eingesetzte Reduzierstück 25 reicht bis zu deren Oberflächenebene 39 und ist mit der darin eingesetzten, einwenig rückspringenden Lochplatte 26 versehen. Mit seinem unteren Ende ragt das Reduzierstück 25 in eine in der Unterplatte 16 angeordnete Blindmuffe 40 hinein und ist in der Höhe des Zwischenraumes 15 zwischen der Filterplatte 14 und der Unterplatte 16 mit Öffnungen 41 zum Abfluß der flüssigen Phase der Gülle 2 versehen.
  • Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 in Verbindung mit Fig. 9 zu entnehmen ist, sind in die weiteren Durchfluß- öffnungen 13 der Filterplatte 14 Siebstopfen 42 aus Kunststoff oder Gummi eingesetzt, deren Sieböffnungen 43 durch die abziehbare Folie 12 zunächst beim Einfüllen der Gülle 2 in das Filterbecken 1 abgedeckt sind.
  • Nach Entnahme der Filterrohre 11 könnten auf das Reduzierstück 25 und die jeweilige Lochplatte 26 je ein Deckel 44 gesetzt werden, um somit eine für landwirtschaftliche Fahrzeuge befahrbare Fläche zu schaffen. Denn es versteht sich, daß dieses Becken nach seiner Reinigung auch anderen Zwecken, z.B. zur Aufnahme einer Miete, dienen kann.
  • Zur rückstandsfreien Säuberung sowie aus Korrosionsgründen sind die Filterrohre 11, die Reduzierstücke 25, die Lochplatten 26, die Blindmuffen 40 und die Siebe 42 aus einem schlagfesten Kunststoff, z.B. aus Polyvenylchlorid, hergestellt.
  • Mit der vorbeschriebenen Vorrichtung wird das neue Verfahren wie folgt betrieben: Nach Einsatz der Filterrohre und Kupplung mit dem Reduzierstück 25 werden sie in die in Fig. 6 dargestellte Lage derart gedreht, daß die Abflußöffnungen 23, 24 eine inkongruente Schließlage einnehmen. Außerdem werden die Sieböffnungen 43 der Siebstopfen 42 und damit die Durchflußöffnungen 13 der Filterplatte 14 mit der Kunststofffolie 12 abgedeckt, Außerdem kann je nach Witterungslage und Jahreszeit das Filterbecken 1 mit der nicht darge- stellten Abdeckung versehen werden, die zugleich als Gehbelag ausgebildet ist.
  • Sodann wird die Gülle 2 in das Filterbecken 1 geleitet und dort bei einer Absetzzeit von etwa 4 bis 5 Tagen belassen. Sobald sich die feste Phase der Gülle 2 in der Nähe des Gülle-Pegels 10 und die flüssige Phase darunter abgesetzt haben, wobei der Gärungsprozeß durch Bildung einer porösen Krume mit braunem Farbton an der Oberfläche erkennbar ist, werden die Filterrohre 11 von dem betreffenden Gehbelag aus über die Stifte 31 in die in Fig. 5 dargestellte Öffnungslage gedreht. Sodann fließt die flüssige Phase der Gülle 2 durch die im unteren Teil der Filterrohre 11 angeordneten Durchflußöffnungen 23, 24 durch die Lochplatte 26 und die Öffnungen 41 im Reduzierstück 25 entsprechend der Neigung der Unterplatte 16 in das Sammelbecken 17.
  • Sobald sich die feste Phase der Gülle 2 soweit abgesetzt hat, daß sie den unteren Teil und damit auch die Abfluß öffnungen 23, 24 der Filterrohre 21, 22 umlagert, werden die Filterrohre 21, 22 durch entsprechendes Drehen des Bajonettverschlusses 27 gelöst und herausgezogen. Dadurch entsteht zwischen der festen Phase und dem Zusatzrohr 36, das gleichfalls mit Abflußöffnungen versehen ist, der Ringraum 34. In diesem Ringraum sammeln sich flüssige Bestandteile der festen Phase und flißen durch die entsprechenden Abflußöffnungen ab. Sobald die feste Phase durch diesen Ringraum an das Zusatzfilterrohr 36 beigefallen ist, wird auch dieses herausgezogen, so daß nunmehr ein weiterer Ringraum 35 zwischen der beigefallenen festen Phase und dem letzten Zusatzfilterrohr 37 entsteht. Sobald auch dieser Ringraum 35 von der festen Phase zugesetzt ist, wird auch dieses Zusatzrohr 37 gezogen. Unabhängig davon in einem dieser zeitlichen Intervalle wird auch die in Fig. 1, 2 und 9 dargestellte Folie 12 von den Siebstopfen 42 gezogen und dadurch die Sieböffnungen 43 freigegeben, wodurch der Trocknungsprozeß weiterhin beschleunigt wird. Das Abziehen der Kunststoffolie 12 kann entweder von Hand oder mittels einer am Außenrand des Filterbeckens angebrachten Winde erfolgen.
  • Durch das Freisetzen der Durchflußöffnungen 13 in der Filterplatte 14 wird die Unterseite der abgesetzten, festen Phase durch natürliche Konvektion belüftet. Dieser auf natürlicher Konvektion beruhende Luftstrom rührt insbesondere daher, daß die feste Phase aufgrund des Gärungsprozessiseine höhere Temperatur als die der umgebenden Außenluft besitzt. Durch diese Belüftung wird einerseits der Trocknungsprozeß beschleunigt und andererseits die Temperatur in der festen Phase verringert, wodurch evtl. noch vorhandene Gärungsprozesse vermindert werden bzw. bis auf ein nicht mehr feststellbares Maß reduziert werden. Besonders vorteilhaft ist diese Art der Belüftung deshalb, weil sie keinerlei Fremdenergien erfordert. Außerdem kann sie in einfacher Weise dadurch geregelt werden, daß der insbesondere aus Fig. 2 gut sichtbare Zwischenraum 15 von außen graduell abgedeckt und somit eine einfache Luftmengenregelung erzielt wird. Nach Beendigung des letzten Trocknungsintervalls wird sodann die bis auf einen Wasserrestgehalt von beispielsweise 5 bis 10 % getrocknete feste Phase mittels Kratz-, Schaufel- oder sonstigen Werkzeugen von dem Boden 9 des Filterbeckens 1 abgehoben, sodann gehäckselt, evtl. mit Beimischungen versehen und als fertiger Festdünger verpackt.
  • Der besondere Vorteil des vorbeschriebenen Filterbeckens beruht neben seiner vorteilhaften Wirkungsweise zur Trocknung der festen Phase der Gülle auch darin, daß er unabhängig davon auch zur Aufnahme einer Miete für Futtermittel geeignet ist. Hierzu werden die Filterrohre 11 entfernt und die Lochplatte 26 durch einen aufgesetzten Deckel 44 verschlossen. Durch Auflegen entsprechender Folien 12 werden sodann auch die Siebstopfen 42 verschlossen und es entsteht eine für landwirtschaftliche Fahrzeuge befahrbare Fläche, in der auch Futtermittel gelagert und/oder gegoren werden können.
  • Es versteht sich, daß die Fertigteilbetonplatten 19 sowie die Unterplatte 16 je nach Höhe der aufzunehmenden Kräfte auch baustahlarmiert sein können. Dabei werden jedoch in jedem Fall die Filterplatte 14 und die Unterplatte 16 zur Erzielung des geneigt verlaufenden Zwischenraumes 15 mittels steinerner Materialien als Abstandshalter auf Distanz gehalten.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Herstellung von Festd:anßer durch Trennung von Gülle und Vorrichtung zur turchführung dieses Verfahrens" P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Verfahren zur Herstellung von Festdünger durch Trennung von Gülle in eine feste und eine flüssige Phase mittels einer Filtervorrichtung, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Gülle (2) in einem Filterbecken (1) so lange in ruhendem Zustand belassen wird, bis sich die feste Phase oben und die flüssige Phase unten abgesetzt haben, daß sodann durch Öffnen von verschließbaren Abschluß#ffnungen (23, 24, 13) die flüssige Phase in ein Saamelbecken (17) geleitet wird und die feste Phase bis auf einen Wasserrestgehalt getrocknet und aus dem Filterbecken (1) entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Teil der Abflußöffnungen (23, 24) des Filterbeckens (1) nach einer Absetzzeit der Gülle (2) von etwa 4 bis 5 Tagen geöffnet wird und die flüssige Phase der Gülle (2) unter ihrer Schwerkraft in das Sammelbecken (17) geleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e fl n z e 6 i c h n e t , daß der andere Teil der Abflußöffnungen (13) partiell in zeitlichen Intervallen von mindestens einem Tag geöffnet wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die abgesetzte, feste Phase in dem letzten Trocknung intervall an ihrer dem Boden (9) des Filterbeckens (1) zugekehrten Seite durch natürliche Konvektion be.
    lüftet wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die von der festen Phase getrennte flüssige Phase der CUlle (2) in an sich bekannter Weise mit Kalk versetzt wird.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a du r c h g e k e n n -z O i c h n e t , daß das Filterbecken (1) aus einem befahrbaren Betonbecken besteht, dessen mit Gülle (2) in Kontakt gelangende Flächen (3 - 7) mit einem gegenüber Basen und Säuren resistenten Belag (8) versehen sind und in dessen Boden (9) mehrere senkrechtstehende sowie den höchstmöglichen Gülle-Pegel (10) Uberragende Filterrohre (11) angeordnet sind, durch deren Drehen und/oder Anheben Abf lußöffnungen (23, 24) zu öffnen und verschließbar sind
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Boden (9) des Filterbeckens (1) aus einer mit weiteren verschließbaren Durchlaßöffnungen (13) versehenen Filterplatte (14) und einer darunter unter Freilassung eines ZwL-schenraumes (15) angeordneten, undurchlrissigen Unterplatte (16) besteht, die mit einer Oberflächenneigung in Richtung auf das Sammelbecken (17) versehen ist
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n r e i c h n e t , daß die Filterplatte (14) unterhalb eines jeden Filterrohres (11) mit einem allenfalls bis zu ihrer Oberflächenebene (39) reichenden Reduzierstück (25) und einer darin eingesetzten, ein wenig rückspringenden Lochplatte (26) versehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Reduzierstück (25) mit seinen Ende in eine in der Unterplatte (16) angeordnete Blindnuffe (40) hinein- ragt und in Höhe des Zwischenraumes (15) zwischen Filter- und Unterplatte (14, 16) Öffnungen (41) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, d a - d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in das Pseduzierstück (25) nach Entfernen des Filterrohres (11) ein Deckel (44) einsetzbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, d a - d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in die weiteren Durchflu@öffnungen (13) der Filterplatte (14) Siebstopfen (42) aus Kunststoff oder Glt=i eingesetzt sind, deren Sieböffnungen (43) durch eine abziehbare Kunststoffolie (l2) verschließbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Filterrohr (11) jeweils ein konzentrisch in einem Außenfilterrohr (21) steckendes sowie unter Gleitreibung dazu bewegliches Inncnfilterrohr (22) aufweist, durch deren Relativdrehung die an ihren tZntellinien (21', 22') befindlichen Abflu@öffnungen (23, 24) in eine kongruente Öffnungslage oder in eine inkongruente Schließlage bewegbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e t , daß das Außenfilterrohr (21) mit dem fest in der Filterplatte (14) angeordneten Redu:ierstück (25) mittels einer Bajonett- halterung (27) kuppelbar ist.
  14. 14. Vorrichtung flach den Ansprüchen 6 bis 13, d a -du r c h g e k e n n z O t C h ne t , daß in dem Innenfilterrohr (22) noch weitere, an ihren Man- tellinien mit Öffnungen versehene sowie durch Abstandshalter (33) über ringförmige Zwischenräume (34, 35) voneinander getrennte Zusatzfilterrohre (36, 37) angeordnet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach den Anspruches 12 bis 14 d a -du r c h g e k e n n s e i c h ne t , daß das Znnenfilterrohr (22) an seinem oberen Ende (30) mit einem diametral verlaufenden Stift (31) versehen ist, der beidendig kreissegmentförmige Schlitze (32) im Außenfilterrohr (21) durchsetzt.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 15, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Filterrohre (11), die ReduzierstUcke (25), die Loch platten (20), die Blindmuffen (40) und die Siebstopfen (42) aus einem schlagfesten Kunststoff, z.B.
    aus Polyvenylchlorid, hergestellt sind.
  17. 17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z 0 i c h n e t , daß das Filterbecken (1) aus Fertigbetonstützen (18) und aus Fertigbetonplatten (19) besteht, deren Fugen druckwasserdicht abaedlchtee sind.
  18. 18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t s daß das Filterbecken (1) aus an sich bekannten U-förmigen Fertigteilbetonwannen hergestellt ist, die an ihren Fugen über bekannte Zuganker zusammengehalten und mittels Profildichtungen aus Gummi oder Kunststoff abgedichtet sind.
  19. 19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 18, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n h t , daß das Filterbecken (1) mit einer Abdeckung versehen ist, die zugleich als Gehbelag ausgebildet ist.
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