DE294364C - - Google Patents
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- DE294364C DE294364C DENDAT294364D DE294364DA DE294364C DE 294364 C DE294364 C DE 294364C DE NDAT294364 D DENDAT294364 D DE NDAT294364D DE 294364D A DE294364D A DE 294364DA DE 294364 C DE294364 C DE 294364C
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- DE
- Germany
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- bearing
- bearing bush
- bush
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Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C25/00—Bearings for exclusively rotary movement adjustable for wear or play
- F16C25/02—Sliding-contact bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Support Of The Bearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Konische, geschlitzte Lagerbüchsen sollen den Zweck verfolgen, die Lagerung einer
Welle bei Abnutzung der Lagerbüchsen nach längerem Lauf wieder vollkommen zu machen,
d. h. auf den ursprünglichen guten Paßsitz zu bringen, welchen die Lagerbüchsen, die Wellen
und die Lagergehäuse zueinander vor der Abnutzung aufwiesen.
Die bisher bekannten konischen Lagerbüchsen genügen diesem Zweck nur unvollkommen.
In den Fig. ι bis 3 ist eine Lagerung einer Welle mit einer konischen, geschlitzten Lagerbüchse
dargestellt; es bedeutet darin:
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine Lagerung, zeigend die Anfangsstellung der Lagerbüchse
in bezug auf das Lagergehäuse,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-A der Fig. i, zeigend die Anfangslage der Lagerbüchse,
vor dem Nachstellen derselben,
Fig. 3 einen Querschnitt nach B-B der Fig. I, zeigend die Endlage der Lagerbüchse,
nach dem Nachstellen.
Die am Umfang konische, innen mit einer beliebigen Bohrung versehene Lagerbüchse a
der bekannten Konstruktion (Fig. 1 bis 3) ist in entsprechender konischer Bohrung des Lagergehäuses
b durch Anziehen bzw. Lösen der Muttern c und d in der Achsenrichtung verschiebbar;
sie ist ferner zur Erzielung einer gewissen Nachgiebigkeit mit Längsschlitzen e
und / oder mit Längsaussparungen versehen, deren eine (e) von dem Umfang bis in die zylindrische
Bohrung der Lagerbüchse α reicht, während die übrigen (/) nicht bis in die Bohrung
treten. Das Anziehen der linken Mutter C1 nach Lösen der rechten Mutter d, bewirkt
ein Verschieben der Lagerbüchse α nach links in Achsenrichtung, und infolge der
Nachgiebigkeit der Lagerbüchse α treten Teile der Lagerbüchse α mit großem äußeren Umfang
in Teile des Lagergehäuses b mit kleinerem Umfang in der inneren Bohrung; es kommen
Kreisquerschnitte mit großen Radien in solche mit kleinen Radien zu liegen. Damit
verengt sich auch die Bohrung der Lagerbüchse α, und es ist demgemäß ermöglicht, bei
ausgelaufener Lagerbüchse a, wenn diese also die Welle mit Spielraum umfaßt, diesen Spielraum
auszugleichen, die Lagerbüchse α wieder mit der Welle in Berührung zu bringen.
. Die bisher bekannten konischen Lagerbüchsen α erfüllen zwar den Zweck, bei ausgelaufener
Bohrung diese durch Anziehen in das Lagergehäuse
zu verengen, indessen verlieren sie durch das Nachstellen die vollkommene Anlage
ihres Umfanges an dem Lagergehäuse sowie ihrer Bohrung an der Welle, d. h. das Lager
wird nach dem Nachstellen nicht mehr tragen. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt bei A-A
der Fig. 1 eines solchen Lagers, vor dem Nachstellen, wobei also alle Punkte des Umfanges
und der Bohrung der Lagerbüchse α vollkommen an dem Lagergehäuse b bzw. der Welle
anliegen. Fig. 3 stellt eine nachgestellte Lagerbüchse α dar im Querschnitt B-B der Fig. 1,
am Ende ihrer Nachstellbarkeit in dem Lagergehäuse b, wenn also alle Punkte am Umfang
der Lagerbüchse α bei Querschnitt A-A nach
den Punkten des Lagergehäuses b bei Querschnitt
B-B gelangen. Es tritt dann ein Kreis von großem Radius, der Querschnitt der Lagerbüchse,
in einen solchen von kleinem Radius, der Querschnitt des Lagergehäuses; die
Nachgiebigkeit der Lagerbüchse α bewirkt nunmehr ein Anliegen letzterer an dem Lagergehäuse
b und an den Kanten der Längsaussparungen c und/, ein Anliegen an der Welle
ίο zwischen diesen Längsschlitzen, gerade den
Stellen gegenüber, an denen die Lagerbüchse σ und das Lagergehäuse b Spielraum haben. Infolge
des Nachstellens ergibt sich also ein schlecht tragendes Lager; die Lagerstelle an
der zylindrischen Welle ist ungenügend unterstützt, die Lagerbüchse α selbst ist hier auf
Biegung beansprucht und kann ein Federn der Lagerung bewirken.
Die Lagerbüchse der Erfindung beseitigt diesen Nachteil und schafft eine Lagerung,
welche trotz Nachstellens vollkommene Lagerung beibehält. In den Fig. 4 bis 6 ist die Lagerbüchse
dargestellt; es bedeutet darin :
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Lagerung, zeigend die Endstellung der Lagerbuchse, nach dem Nachstellen,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Lagerung, zeigend die Endstellung der Lagerbuchse, nach dem Nachstellen,
Fig. 5 einen Querschnitt nach C-C der Fig. 4, zeigend die Anfangslage der Lagerbüchse,
vor dem Nachstellen,
Fig. 6 einen Querschnitt nach D-D der Fig. 4, zeigend die Endlage der Lagerbüchse,
nach dem Nachstellen.
Die Lagerbüchse 1 (Fig. 4, 5 und 6) der
Erfindung ist am Umfang konisch, innen mit beliebiger Bohrung versehen und trägt eine
beliebige Anzahl Längsaussparungen 2 und 3, deren eine (2) bis in die Bohrung reicht, während
die anderen (3) nicht in diese treten. Der äußere konische Umfang ist mit über die
ganze Länge der Lagerbüchse 1 verlaufenden Längsausnehmungen 4 versehen, welche zur
Folge haben, daß die Lagerbuchse 1 bereits in der Anfangsstellung, vor dem Nachstellen
(Fig. 5), das umgebende Lagergehäuse b nicht vollkommen, sondern nur an einzelnen Stellen
längs der Lagerbüchse 1 in Linien bzw. kleinen Flächen berührt. Beim Nachstellen der
Lagerbüchse 1 bleiben diese erstmaligen Berührungslinien
stets weiter in Anlage mit dem Lagergehäuse b, es bleibt demnach zwischen
Lagerbüchse 1 und Lagergehäuse b auch beim Nachstellen die gleiche Anlage bestehen. Erreicht
wird dieses einmal durch die Lage der Ausnehmungen 4, die derart angeordnet sind,
daß sie an den Längsaussparungen 2 und 3 bzw. auch noch zwischen diesen Spielräume
zwischen der Lagerbüchse 1 und dem Lagergehäuse b bilden. Diese Längsaussparungen
liegen somit gegen das Lagergehäuse b frei, ihre Fedenvirkung kann beim Nachstellen der
Lagerbuchse ungehindert, ohne Reibung an dem Lagergehäuse b, 7\\τ Wirkung kommen.
Die Auflageflächen zwischen der Lagerbüchse ι und dem Lagergehäuse liegen symmetrisch
zwischen den Längsaussparungen 2 und 3, die einzelnen Lagerbüchsenteile schieben
sich damit gelenkkettenartig um die Welle, diese fast vollkommen wie in der Anfangsstellung der Lagerbüchse 1 umschließend. Die
Anlagepunkte der Lagerbüchse 1 an die Welle liegen stets mit denjenigen an das Lagergehäuse
b auf einer Radialen, die Druckaufnahme kann unmittelbar auf das Lagergehäuse
erfolgen, ohne Gefahr einer Durchbiegung der Lagerbüchse an den Stellen der Beahspruchung.
Erreicht wird die vollkommene Anlage beim Nachstellen der Lagerbüchse 1 weiter durch
die Form der Ausnehmungen 4, die in einer Kurve verlaufen, derart, daß der äußere Umfang
der Lagerbüchse 1 im Querschnitt nicht eine vollkommene Kreisfläche bildet, sondern
innerhalb der Längsaussparungen 2 und Kreissegmente, deren Radius gleich oder kleiner
ist als derjenige des Kreisquerschnittes am Lagergehäuse b, an welchem der betreff
ende Lagerbüchsenquerschnitt in der Endstellung nach dem Nachstellen der Lagerbüchse
ι zur Anlage kommt. An Stelle dieses einen Segmentes zwischen je zwei Längsaussparungen
2 und 3 können auch beliebig viele Segmente angeordnet werden, womit also zwischen je zwei Längsaussparungen nicht
nur eine Anlage zwischen Lagerbüchse 1 und Lagergehäuse b, sondern mehrere geschaffen
werden. Radial zu diesen Anlagen legt sich beim Nachstellen der Lagerbüchse 1 diese an
die Welle an. Die Segmente schaffen zwischen Lagerbüchse 1 und Lagergehäuse b vor und
nach dem Nachstellen der Lagerbüchse stets an den gleichen Stellen fast eine Linienberührung.
An Stelle dieser Linienberührung kann zwischen der Lagerbüchse 1 und dem Lagergehäuse
b auch eine Berührung in schmalen Flächen erfolgen. Die Lagerbüchse ist dann
derart ausgebildet, daß durch Längsausnehmungen beliebiger Form und Zahl am äußeren
Umfang im Querschnitt einzelne Kreisabschnitte gebildet werden, wobei deren Radius
demjenigen des Lagergehäusequerschnittes entspricht, an welchem der betreffende Lagerbüchsenquerschnitt
vor dem Nachstellen dieser zur Anlage kommt.
Mittels derartiger Lagerbüchsen ist es ermöglicht, bei Nachstellungen der Lagerbüchse
eine gute, stets gleichbleibende Anlage zwischen Lagerbüchse und Lagergehäuse zu schaffen
und eine fast vollkommene Umschließung der Lagerbuchse um die Welle zu bewerkstelligen,
wobei den Anlagepunkten an
der Welle stets Anlagepunkte an dem Lagergehäuse radial gegenüberliegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Konische, geschlitzte Lagerbüchse "für nachstellbare Lagerungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbüchse auf dem konischen Umfang mit über die ganze Länge verlaufenden Längsausnehmungen beliebiger Form und beliebiger Zahl versehen ist, welche neben den Lagerschalenschlitzen verlaufen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294364C true DE294364C (de) |
Family
ID=548931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294364D Active DE294364C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294364C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0620368A3 (de) * | 1994-06-26 | 1995-01-25 | Maag Pump Systems Ag | Zahnradpumpe. |
| DE10200018B4 (de) * | 2001-01-02 | 2005-10-20 | Imi Norgren Gmbh | Spieleinstellbares Gleitlager und Fluidzylinder mit einem solchen Gleitlager |
-
0
- DE DENDAT294364D patent/DE294364C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0620368A3 (de) * | 1994-06-26 | 1995-01-25 | Maag Pump Systems Ag | Zahnradpumpe. |
| DE10200018B4 (de) * | 2001-01-02 | 2005-10-20 | Imi Norgren Gmbh | Spieleinstellbares Gleitlager und Fluidzylinder mit einem solchen Gleitlager |
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