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DE2942953A1 - Schaltungsanordnung zur induktivitaetsmessung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur induktivitaetsmessung

Info

Publication number
DE2942953A1
DE2942953A1 DE19792942953 DE2942953A DE2942953A1 DE 2942953 A1 DE2942953 A1 DE 2942953A1 DE 19792942953 DE19792942953 DE 19792942953 DE 2942953 A DE2942953 A DE 2942953A DE 2942953 A1 DE2942953 A1 DE 2942953A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
microprocessor
comparator
output
inductance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792942953
Other languages
English (en)
Inventor
Georg 8431 Berg Haubner
Jürgen Dipl.-Ing. 8500 Nürnberg Wesemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19792942953 priority Critical patent/DE2942953A1/de
Publication of DE2942953A1 publication Critical patent/DE2942953A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/26Measuring inductance or capacitance; Measuring quality factor, e.g. by using the resonance method; Measuring loss factor; Measuring dielectric constants ; Measuring impedance or related variables
    • G01R27/2611Measuring inductance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Induktivitätsmessung
  • Stand der Technik Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Messung von Indunktivitätswerten nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Induktivitätswerte werden in der allgemeinen elektrischen Meßtechnik durch Bestimmung des Wechselstromwiderstandes der Induktivität bei einer festen Frequenz oder zu Bestimmung der Frequenzabhängigkeit des Induktivitätswertes bei verschiedenen in einer Reihe abgestuften Frequenzen gemessen. Ein Meßverfahren unter Verwendung eines Schwingkreises zur Bestimmung des Induktivitätswertes durch Zusammenschaltung der Induktivität mit einer bekannten Kapazität zu einem Schwingkreis mittels Messung der Resonanzfrequenz des Schwingkreises wird selten angewandt. Nach derartigem Meßprinzip arbeitende Meßgeräte sind unüblich. Der Grund hierfür dürfte in dem bisher notwendigen, relativ großen apparativen Aufwand zur Durchführung solcher Meßverfahren und der Notwendigkeit einer nachträglichen Umrechnung liegen, obwohl es den Vorzug hat, nicht körperlich vorhandene Widerstände verändern zu müssen, sondern apparativ erzeugbare Frequenzen bis zu einem Meßkriterium verändern zu können.
  • Induktivitätsmessungen werden insbesondere für die Erfassung nicht elektrischer Größen im Kraftfahrzeug immer interessanter, da Meßwertgeber, die nach einem solchen Verfahren arbeiten, sich leicht herstellen lassen, robusten Aufbau und lange Lebensdauer haben.
  • Den vorteilhaften Gebereigenschaften stand bisher der Nachteil gegenüber, daß die Induktivitäts-Meßverfahren aufwendige Einrichtungen erforderten, die insbesondere den Einsatz derartiger Meßwertgeber im Kraftfahrzeug erschwerten.
  • Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltanordnung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die bei geringem Aufwand hohe Meßgenauigkeit und Zuverlässigkeit aufweist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
  • Das Wesen der Erfindung liegt in der Anwendung des an sich bekannten aber selten benutzten Verfahrens der Induktivitätsmessung mittels Bestimmung der Resonanzfrequenz eines aus der zu messenden Induktivität und einem bekannten Kondensator zusammengeschalteten Schwingkreises bei Anregung desselben durch eine gewobbelte Frequenz wobei ein geeignet programmierter Mikroprozessor über eine seiner Ausgangsleitungen eine Erregerschaltung zur Erzeugung der Wobbelfrequenz ansteuert und an den Schwingkreis ein Detektorkreis angeschlossen ist, der ausgangsseitig mit einem Eingang des Mikroprozessors zur Überprüfung der Schwingkreisamplitude verbunden ist.
  • Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Schaltung hat den Vorteil, daß sie aus sehr wenigen, allgemein üblichen Bauelementen aufgebaut werden kann, so daß der Aufwand also gering ist.
  • Weiterhin kann mittels geeigneten Programmes die Wobbelfrequenz so gelegt werden, daß bei sonst bekannten Eigenschaften der zu messenden Induktivität eine hohe Genauigkeit erreicht wird, und daß die Frequenzerzeugung digital erfolgt und somit über lange Zeit und gegenüber Temperaturschwankungen stabil arbeitet.
  • Das Merkmal nach Anspruch 2 bietet den Vorteil, daß der Detektorkreis sehr einfach gehalten werden kann bei gleichzeitiger hoher Empfindlichkeit, daß mittels Einstellung der Komparatorschwelle eine Anpassung an die Resonanzgüte möglich ist, ohne das Programm des Mikroprozessors ändern zu müssen, und daß vom Komparatorkreis ein Logiksignal abgegeben wird, das einem Digital-Eingang des Mikroprozessors unmittelbar zugeführt werden kann.
  • Durch das Merkmal nach Anspruch 3 kann der Mikroprozessor während einer Induktivitätsmessung noch andere Aufgaben übernehmen, da er nicht ständig für die Erzeugung der Wobbelfrequenz bereit stehen muß. Eine anderweitige vielseitige Verwendung des Mikroprozessors ist möglich.
  • Die Merkmale nach Anspruch 4 ermöglichen die Abfrage des Amplitudenschwingkreises nach einer Anregungs-Periode, so daß das Zeitverhalten der gesamten Meßeinrichtung einfach und übersichtlich wird, wodurch exakte Messungen gewährleistet werden.
  • Zeichnung Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Schaltanordnung mit Mikroprozessor, Erregerschaltung, Schwingkreis mit zu messender Induktivität und impulsverlängerndem Komparator als Detektorkreis, Fig. 2 eine Schaltungsanordnung des Detektorkreises mit Schwellwertschalter als Komparator, Fig. 3 die Amplitude des Schwingkreises bei abschnittsweiser Erregung mit Wobbelfrequenz und Fig. 4 das Ausgangssignal des als Komparator mit Impulsverlängerung ausgebildeten Detektors.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispieles Ein Ausgang 1 eines Mikroprozessors 2 ist über eine Verbindung 3 mit einem Eingang 4 einer Erregerschaltung 5 verbunden. Ein Ausgang 6 der Erregerschaltung 5 ist über ein RC-Glied 7 an einen Schwingkreis 8 angeschlossen., wobei der Schwingkreis 8 aus einer Spule als Induktivität 9 und einem zu ihr parallel liegenden Kondensator als Kapazität 10 besteht. Der Schwingkreis 8 ist über eine Leitung 11 an einen mit strichpunktierter Linie umrandeten Detektorkreis 12 angeschlossen, bei dem Widerstände 13, 14, 15 eine Eingangsbeschaltung eines Komparators 16 vornehmen und ein Kondensator 17 impulsverlängernde Wirkung ausübt. Ein Ausgang 18 der Detektorschaltung 12 ist mit einem Eingang 19 des Mikroprozessors 2 verbunden.
  • Aus der nachfolgenden näheren Erläuterung ergibt sich auch die Wirkung der Schaltung. Dabei wird auf alternative Ausführungsmöglichkeiten hingewiesen.
  • Auf den Ausgang 1 des Mikroprozessors 2 werden in diesem per Programm erzeugte Impulse gleichen Abstands gegeben, die eine durch ihren zeitlichen Abstand festgelegte Impulsfrequenz aufweisen. Als Ausgang 1 können verschiedene Ausgänge von Mikroprozessoren verwendet werden. Sofern spezielle Impulsausgänge an dem Mikroprozessor für die Ausgabe von extern zu verwendenden Signalen vorhanden sind, wird man diese benutzen. Falls solche Leitungen nicht gegeben sind,ist es durchaus möglich, eine spezielle Adressleitung für diesen Zweck zu verwenden, sofern die Adressleitung nicht vom Programm während der Impuls-Ausgabe benötigt wird. Derartige Adressleitungen lassen sich immer finden, so daß von jedem Mikroprozessor ohne besondere Zusatzmaßnahmen derartige Impulsgruppen ausgesandt werden können.
  • Die vom Mikroprozessor 2 ausgesandten Impulse erreichen über die Verbindung 3 die Erregerschaltung 5. Diese hat die Aufgabe, die vom Mikroprozessor 2 abgegebenen Impulse optimal an den Schwingkreis 8 ankoppeln zu können.
  • Je nach Art des eingesetzten Mikroprozessors sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich, für die hier einige Beispiele gegeben werden sollen: Gibt der Mikroprozessor 2 nur Nadelimpulse ab, muß der Schwingkreis 8 jedoch mit Signalen gleichmäßigeren Energieinhaltes angestoßen werden, so kann die Erregerschaltung 5 ein Flip-Flop sein, das von den Ausgangsimpulsen des Mikroprozessors 2 umgeschaltet wird. Dadurch wird eine, zwar nicht sinusförmige, aber doch wenigstens rechteckige Signalform für die Erregung des Schwingkreises 8 erhalten.
  • Wenn der Mikroprozessor 2 einen stationären Port-Ausgang hat, dann ist ein impulsverbreiterndes Flip-Flop nicht erforderlich. Eine Erregerschaltung 5 kann dann entfallen, wenn der Mikroprozessor genügend Energie an seinen Ausgang 1 abgeben kann.
  • Ist der Ausgang des Mikroprozessors 2 zu hochohmig, um den Schwingkreis treiben zu können, dann kann die Erregerschaltung 5 ein Impedanzwandler sein.
  • Mittels des RC-Gliedes 7 wird die Stärke der Ankopplung des Schwingkreises 8 an die Erregerschaltung 5 optimal eingestellt. Es wird erreicht, daß der Schwingkreis 8 bei minimal zugeführter Energie der Anregung innerhalb von 10 Perioden jeweils seine Maximal-Amplitude erreicht hat.
  • Alternativ zum getrennten Aufbau von Erregerschaltung 5 und RC-Glied 7 ist es durch geeignete Gestaltung der Erregerschaltung 5 möglich, daß diese die Aufgaben des RC-Gliedes übernimmt: Die Erregerschaltung 5 hat Schalter-Eigenschaften oder kann durch einen Schalter selbst ersetzt werden. Im Prinzip ist es für niedrige Frequenzen denkbar, diesen Schalter mit Kontakten aufzubauen.
  • Der Ausgang 6 der Erregerschaltung 5, die Schalteigenschaften haben soll, kann Tri-State-Eigenschaften haben.
  • Wenn ein Mikroprozessor 2 mit Tri-State-Ausgang verwendet wird, können Erregerschaltung 5 und RC-Glied 6 fortgelassen werden und der Schwingkreis 8 unmittelbar an den Ausgang 1 des Mikroprozessors 2 angeschlossen werden.
  • Die Kapazität 10 des Schwingkreises 8 wird so gewählt, daß mit der Induktivität 9 die Resonanzfrequenz des Schwingkreises 8 in einem Frequenzbereich erreicht wird, in dem die Induktivität optimal meßbar ist. Das bedeutet, daß in diesem Frequenzbereich keine besonderen, nicht linearen Eigenschaften der Induktivität 9 auftreten, die zu Meßungenauigkeiten führen würden.
  • Die Ankopplung des Komparators 16 an den Schwingkreis 8 erfolgt über den Widerstand 13. Dieser Widerstand 13 kann entfallen, wenn der Komparator 16 an seinem nicht invertierenden Eingang 20 eine hohe Eingangsimpedanz aufweist, die die Belastung des Schwingkreises 8 gering hält. Da der Schwingkreis 8 jedoch nicht nur positive, sondern auch negative Spannungen während seines Arbeitens abgeben kann, ist diese Bedingung nicht immer sichergestellt, weswegen der Widerstand 13 eingeführt wird. Der invertierende Eingang 21 des Komparators 16 ist mit der Widerstandskombination 14, 15 als Spannungsteiler verbunden, die zwischen der positiven Versorgungsspannung der Schaltung und dem Null-Potential (Erde) liegt. Damit wird am invertierenden Eingang eine von Null verschiedene positive Referenz vorgegeben.
  • Alternativ zum Komparator kann auch ein Schwellwertschalter 16a mit fester Schaltschwelle verwendet werden, wie er in Form von CMOS-Gattern handelsüblich ist. Eine Eingangsbeschaltung mittels der Widerstände 14a, 15a ermöglicht Anpassung des Eingangssignales an die feste Schaltschwelle des Schwellwertschalters und damit die Einstellung der Ansprech-Amplitude des Schwingkreises 8 für den Resonanzfall (Fig. 2).
  • Sobald die Spannung am Schwingkreis 8 eine Amplitude erreicht, die oberhalb derjenigen liegt, die vom Spannungsteiler 14, 15 vorgegeben wird, schaltet der Komparator 16 von einem niedrigen auf ein hohes Ausgangssignal um.
  • Der an seinen Ausgang angeschaltete Kondensator 17 wirkt impulsverlängernd, indem er sowohl das Einschalten, als auch das Ausschalten des Komparator-Sprunges durch Belastung des Ausgangs verzögert.
  • Wahlweise kann zur weiteren Impulsverlängerung und Entlastung des Komparatorausganges eine Kombination aus Widerstand 22 und Diode 23 oder nur der Widerstand 22 allein eingefügt werden. Über die Diode 23 wird der Kondensator 17 vom Komparatorausgang in minimaler Zeit aufgeladen, während der Widerstand 22 nur eine langsamere Entladung des Kondensators 17 zuläßt. Der Kondensator 17 stellt somit mit seinem nicht masseseitigen Anschluß den Ausgang 18 der Detektorschaltung 12 dar.
  • Dieser ist mit dem Eingang 19 des Mikroprozessors 2 verbunden. Der Eingang 19 kann ein bei vielen Mikroprozessoren verhandener Abfühl-Eingang für externe Signale sein, wie er etwa als serieller Eingang oder als speuieller "Sense"-Eingang oftmals gegeben ist.
  • Sollte ein solcher Eingang nicht vorhanden sein, läßt sich auch? der meist vorhandene Interrupt-Eingang des Mikroprozessors 2 verwenden, solange derselbe noch nicht anderweitig belegt ist. Ist auch diese Möglichkeit bei dem eingesetzten Mikroprozessor 2 nicht mehr gegeben, muß ein in der Figur 1 punktiert angedeutetes Gatter 24 eingesetzt werden, das dann die Zuführung des Komparatoraignales auf einen Daten-Eingang des Mikroprozessors 2 gestattet. Das Gatter wird von einer sonst vom Mikroprozessorprogramm nicht benötigten Adressleitung oder einer Kombination derselben durchlässig gemacht.
  • Auf diese Weise ist wiederum praktisch jeder handelsübliche Mikroprozessor 2 für den Empfang des Detektorsignales geeignet. Es erübrigt sich somit, bezüglich des Mikroprozessors 2 besondere Vorschriften zu machen.
  • Das in der Figur 1 punktiert angedeutete Gatter 24 kann statt von interner Steuerung durch den Mikroprozessor auch extern angesteuert werden.
  • Eine Alternative zum Einsatz des CMOS-Gatters als Komparator 16 kann darin bestehen, daß ein Mikroprozessor 2 verwendet wird, der einen Eingang 19 aufweist, der als Eingangs-Port wirkt und wegen CMOS Aufbau des Mikroprozessors 1 Schwellwertigenschaften hat.
  • Das vom Mikroprozessor 2 benutzte Programm hat bezüglich der Frequenzerzeugung folgende Wirkung: Nach einer Arbeitsphast 1 in der anderweitig zu bearbeitende Aufgaben vom Mikroprozessor 2 erledigt werden, alufen Zeitschleifen ab, die durch die von ihnen repräsentierten Arbeitsschritte des Mikroprozessors 2 Zeitintervalle darsiellen. Innerhalb einer jeden Zeitschleife wird ein Impuls auf den Ausgang 1 abgegeben. Es ergeben sich Zeittnkt-Impulse gleichen Abstandes, die dei Wobbelfrequenz repräsentieren. Die Zahl der abgegeben Impulse wird entweder von einem Zähler des Mikroprozessors 2 aufsunmiert oder ist durch mehrere gleiche Prohrammteile gegeben, die seriell abgearbeitet werden. Nach Erteichen einer vorgegebenen Grenze schaltet die Zeitintervall-Routine ab. Der Schwing-@@eis 8 hat jetzt z. B. zehn Impulse erhalten. Diese Impulse hal@@@ eine Schwingamplitude am Schwingk@@t 8 gemäß Fig. 1 erzeugt (Spannung 9 über Zeit 1).
  • Der @@@@@@ ihr is 12 mit impulsverlängerndem Kondensator 17 gibt Signale gemäß Fig. 4 ab, wenn die Komparatorschwelle überschritten wird (Spannung U über Zeit t).
  • Unmittelbar an die Aussendung der Impulsfolge schließt sich ein Programmteil des Mikroprozessors 2 an, der den an den Detektor 12 angeschlossenen Eingang 19 des Mikroprozessors 2 überwacht, d. h. den hier anstehenden Zustand abfragt. Wenn die Impulsverlängerung des Detektors 12, die nur wenige Mikrosekunden lang zu sein braucht, von solcher Art ist, daß der Uberschreitungszustand des Komparators 16 noch vorhanden ist, dann wird der Mikroprozessor 2 den Zustand des Komparators 16 erkennen, den dieser nach einer Zeit erreicht hat, nach der die vom Mikroprozessor angeregte Schwingung des Schwingkreises 8 als stationär anzunehmen ist. Es wird erkannt, ob die für die Resonanz festgesetzte Schwelle überschritten ist.
  • Daran schließt sich eine Arbeitsphase des Mikroprozessors 2 für andere Aufgaben an, deren Zeitdauer nicht festgelegt sein muß. Erst nach Abschluß dieser Aufgaben braucht der Mikroprozessors 2 mit seinem Programm wieder auf die Induktivitätsmessung zu kommen.
  • Erfolgt die Wobbelung von niederen Frequenzen her kommend, die so festgelegt sind, daß oberhalb derselben für den in Betracht kommenden Bereich der Induktivitätswerte eine Resonanz zu erwarten ist, dann wird man sich mit zunehmender Wobbel-Frequenz der Resonanzfrequenz näher und sie schließlich erreichen. Sobald dann die vorgegebene Schwelle des Komparators 16 überschritten wird, wird der Wobbelvorgang gestoppt. Die zuletzt vom Mikroprozessor 2 ausgesandte Frequenz der Impulsfolge ist bekannt. Aus ihr kann der Wert der Induktivität oder bei Einsatz zur Messung nichtelektrischer Größen der ihr entsprechende Wert einer anderen physikalischen Größe vom Mikroprozessor 2 errechnet und verwertet werden.

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Schaltungsanordnung zur Induktivitätsmessung, insbesondere zur Messung nichtelektrischer Größen in Kraftfahrzeugen, mittels Erfassung der Resonanzfrequenz eines Schwingkreises, der von einer gewobbelten Frequenz angeregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein geeignet programmierter Mikroprozessor (2) über einen seiner Ausgänge (1) an eine Erregerschaltung (5) zur Erzeugung der Wobbelfrequenz angeschlossen ist und daß ausgangsseitig an den Schwingkreis (8) ein Detektorkreis (12) angeschlossen ist, der ausgangsseitig mit einem Eingang (19) des Mikroprozessors zur Überprüfung der Schwingkreisamplitude verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektorkreis (12) als Komparator (16) ausgebildet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor (2) derart programmiert ist, daß Impulsgruppen fester Frequenz zur Anregung des Schwingkreises (8) abgegeben werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Komparator (16) ein Impulsverlängerungsglied zugeordnet ist und daß der Mikroprozessor (2) derart programmiert ist, daß der Ausgang (18) des Komparators (16) bezüglich seines Zustandes unmittelbar nach Aussendung der Impulsgruppen abgefragt wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator (16) als Schwellwertschalter (16a) ausgebildet ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3213602A1 (de) * 1982-04-13 1983-10-20 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Elektronisches geraet
DE3813732A1 (de) * 1987-04-23 1988-11-17 Telemecanique Electrique Schaltung zur verarbeitung eines pseudoschwingungssignals, insbesondere fuer einen induktiven naehrungsfuehler
DE4025107A1 (de) * 1990-08-08 1992-02-13 Pepperl & Fuchs Induktives identifikationssystem zum beruehrungslosen erkennen und/oder markieren von objekten
DE4130040A1 (de) * 1991-09-10 1993-03-11 Heidelberger Druckmasch Ag Schaltungsanordnung zur ueberwachung einer elektromagnetisch betaetigten kupplung

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